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verlinkter Beitrag15/1305, 22.12.20, 12:11:24 
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EU-Unterhändler Michel Barnier will die EU-Staaten heute Nachmittag (16.00 Uhr) über den Verhandlungsstand informieren. Bereits nächste Woche Donnerstag verlässt Großbritannien nach einer -Übergangsphase auch den EU-Binnenmarkt und die Zollunion. Beide Seiten hoffen auf einen Handelsvertrag in letzter Minute, um Zölle und hohe Hürden in den künftigen Wirtschaftsbeziehungen abzuwenden. ...(...)
https://www.finanznachrichten.de/na....h-kein-durchbruch-016.htm
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verlinkter Beitrag14/1305, 23.12.20, 07:17:24 
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Guten Morgen peketec / leichte Internetprobleme gruebel kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
- Im Umgang mit der neuen Mutation des Coronavirus hat sich die EU-Kommission gegen pauschale Reiseverbote von und nach Großbritannien ausgesprochen. Einer Empfehlung an die Mitgliedstaaten zufolge soll vor allem der Güterverkehr aufrechterhalten werden, nach demselben Prinzip, das in der ersten Corona-Welle im Frühjahr Anwendung fand. Für Lkw-Fahrer soll keine Quarantäne angeordnet werden, Testpflichten soll es nur geben, wenn dies den Güterverkehr nicht beeinträchtigt. Reisenden soll die Heimkehr ermöglicht werden. Flugzeuge, Schiffe und der von London aus fahrende Eurostar-Zug sollen von diesem Mittwoch an wieder verkehren können, teilte Frankreichs Beigeordneter Minister für Verkehr, Jean-Baptiste Djebbari, via Twitter mit. Großbritannien war seit Sonntagnacht weitgehend von Kontinentaleuropa abgeschnitten wegen des mutierten Coronavirus. Frankreich hatte die für die Lebensmittelversorgung wichtige Route über den Ärmelkanal geschlossen. Auch in einem anderen Konflikt zwischen EU und Großbritannien gab es Annäherung: In den Brexit-Verhandlungen bewegten sich beide Seiten beim Streit um Fangquoten für EU-Fischer etwas. (SZ/Handelsblatt)

GELDWÄSCHE - Die beim Zoll angesiedelte Financial Intelligence Unit (FIU) wird deutlich verstärkt. Die Behörde, deren Aufgabe es ist, unter anderem von Banken abgegebene Geldwäscheverdachtsmeldungen zu analysieren und zu filtern, soll binnen zwei bis drei Jahren von aktuell 475 auf rund 800 Stellen (Vollzeitäquivalente) ausgebaut werden, wie ihr Leiter Christof Schulte im Interview der Börsen-Zeitung sagt: "Wir wären mit der künftigen Ausbaustärke, die zurzeit noch politisch in Planung ist, eine der größten, wenn nicht sogar die größte FIU weltweit." Weil der bestehende Standort in Köln-Dellbrück zu klein wird, soll die FIU voraussichtlich an einen neuen Hauptstandort innerhalb der Stadt umziehen. (Börsen-Zeitung)

LEBENSVERSICHERER - Der Vorstandschef des Allianz-Konzerns hat angesichts der anhaltenden Niedrigzinspolitik vor Pleiten deutscher Lebensversicherer gewarnt. "Ich rechne gerade angesichts der massiven Verwerfungen damit, dass ein paar Wettbewerber, die nicht gut gewirtschaftet haben, ausscheiden", sagte Oliver Bäte. Zur Marktwirtschaft gehöre das Ausscheiden von Unternehmen, die den Markt nicht schafften - das müsse es auch bei Finanzdienstleistern geben. Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) belastet die Branche seit Jahren massiv. (Handelsblatt

GLÜCKSSPIELE - Quer durch die Republik beschäftigen sich derzeit Landesparlamente mit dem neuen Glücksspielgesetz, das in gut sechs Monaten in Kraft treten soll. Erstmals werden damit Glücksspiele im Internet bundesweit erlaubt. Slot-Automaten auf dem Smartphone, virtuelle Pokerrunden, Blackjack am digitalen Casinotisch, all das war bisher fast ausnahmslos verboten. Mit den Erlaubnissen wollen die Länder künftig einen Milliarden-Schwarzmarkt in den Griff bekommen. Von den Behörden überwachte Anbieter statt Wildwuchs - und am liebsten: eine Menge Geld für den Fiskus. Kaum war das alles auf den Weg gebracht, verabredeten sich mehrere Landesfinanzministerien zu einer Arbeitsgruppe, um auszuloten, wie die neuen Angebote künftig besteuert werden sollen. Inzwischen ist dazu ein erster Gesetzentwurf entstanden, der Süddeutscher Zeitung und NDR vorliegt. Der Vorschlag sieht Steuern von 5,3 Prozent für Online-Pokerspiele sowie eine "Virtuelle Automatensteuer" in Höhe von 8 Prozent auf den Einsatz bei Automatenspielen vor. Die Steuer würde jedes einzelne Mal erhoben, wenn sich die virtuellen Walzen drehen, mithin 8 Cent pro eingesetztem Euro. Für weitere Online-Casinospiele wie Roulette sieht der Entwurf noch nichts vor. (SZ)

SPEDITEURE - Dem Bund drohen nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur falsch berechneten Lkw-Maut Rückforderungen von Spediteuren und Fuhrunternehmen in Höhe von rund 400 Millionen Euro. Viele beklagen jedoch, der bundeseigene Mautbetreiber Toll Collect erschwere die Geltendmachung ihrer Rechte. Der EuGH hatte entschieden, dass Kosten für die Verkehrspolizei nicht in die Mautberechnung einfließen dürften. (FAZ)

WASSERSTOFF - Wasserstoff wird zum Hoffnungsträger der deutschen Industrie. Große Unternehmen bringen sich in Stellung, um auf dem künftigen Milliardenmarkt eine dominierende Rolle zu spielen. "Wasserstoff kann für Siemens Energy ein Milliardengeschäft werden", sagte Christian Bruch, Chef des neuen Energietechnikkonzerns Siemens Energy, im Interview mit dem Handelsblatt. Auch die Energieversorger RWE und Uniper planen größere Investitionen. (Handelsblatt)

PREISERHÖHUNG - Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat zum Jahreswechsel vor Preiserhöhungen auf breiter Front gewarnt. "Wenn die Mehrwertsteuer zurück auf den alten Satz gehoben wird, befürchten wir, dass Händler dies für eine allgemeine Preiserhöhung nutzen", sagte vzbv-Vorstand Klaus Müller. "Das tun vermutlich auch diejenigen Händler, die nicht reduziert hatten. Das kennen wir schon von früheren Steuererhöhungen. Da hilft nur genaues Hinschauen." Die Regierung hatte die Mehrwertsteuer für sechs Monate gesenkt, um Konjunkturimpulse in der Corona-Krise zu geben. Eine Verlängerung der Maßnahme lehnte Müller indes ab. (Funke Mediengruppe)

IT - Zwar halten sich viele Unternehmen angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit durch die Coronakrise mit Neueinstellungen zurück. Aber die IT-Branche macht eine Ausnahme, dort wird weiter Personal gesucht. Das zeigt das exklusiv fürs Handelsblatt berechnete Ifo-Beschäftigungsbarometer. Nach einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräfte (Kofa) treiben der Trend zum Homeoffice und der boomende Onlinehandel derzeit vor allem die Nachfrage nach Systemanalytikern, Netzwerktechnikern und IT-Vertriebsspezialisten an. Experten empfehlen, mehr Fachkräfte aus Ländern wie Vietnam, Indonesien oder von den Philippinen anzuwerben. (Handelsblatt)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 23.12.2020, 07:23, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag13/1305, 24.12.20, 11:44:38  | Brexit - Deal
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-Handelsabkommen:

Am Ende siegt der Pragmatismus

“Die Einigung steht, nur verkündet werden muss sie noch: Pünktlich zum Heiligabend einigen sich die EU und Großbritannien auf ein Freihandelsabkommen....“

https://www.zeit.de/politik/ausland....rhandlungen-boris-johnson
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verlinkter Beitrag12/1305, 24.12.20, 15:54:51 
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*BREXIT NEGOTIATORS HAVE FINALIZED TRADE DEAL: OFFICIALS
*BREXIT DEAL WILL NOW GO TO JOHNSON, VON DER LEYEN FOR APPROVAL
BREXIT - UK TO HOLD PRESS CONFERENCE AT 1500 GMT - ITV REPORTER
BREXIT: EU COMMISSION CHIEF VON DER LEYEN TO GIVE PRESS CONFERENCE AT 15:55CET
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verlinkter Beitrag11/1305, 28.12.20, 12:13:53 
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12:10:00 *DJ EU-Staaten stimmen vorläufiger Anwendung von Post-Brexit-Deal zu - AFP
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verlinkter Beitrag10/1305, 29.12.20, 07:05:50 
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Guten Morgen peketec kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
- Die Gespräche der EU mit China über ein Investitionsschutzabkommen stehen nach sieben Jahren offenbar kurz vor dem Abschluss. Am Montag informierte die Kommission die EU-Botschafter der 27 Mitgliedstaaten in Brüssel über Fortschritte bei den Verhandlungen, auch beim strittigen Thema der Arbeitnehmerrechte in China. Die Botschafter hätten das begrüßt, sagte ein EU-Diplomat, und kein Staat habe ein Stoppsignal gegeben. Deswegen habe die Ratspräsidentschaft - bis Silvester ist das noch Deutschland - am Ende des Treffens festgehalten, dass "der Weg für die politische Unterstützung geebnet" sei. Eine Sprecherin der EU-Kommission betonte allerdings, dass die Verhandlungen mit China noch nicht abgeschlossen seien. Vorgaben zu Arbeitnehmerrechten galten aber als letzter großer Streitpunkt. Die EU will den Vertrag, der einfacheren Marktzugang und mehr Sicherheit für Investoren bieten soll, nur unterzeichnen, wenn sich China zur Achtung grundlegender Rechte verpflichtet. So müssen unabhängige Gewerkschaften erlaubt sein, Zwangsarbeit dagegen soll verboten sein. Bernd Lange, der Vorsitzende des Handelsausschusses im Europaparlament, sagte der Süddeutschen Zeitung, China habe sich hier "wohl stark bewegt". Das Thema ist den Parlamentariern wichtig. "Wenn das Europaparlament einen Vertrag zur Billigung vorgelegt bekommt, werden wir sehr genau schauen, ob China die Vorgaben einhält und wie sie kontrolliert werden", verspricht der SPD-Europaabgeordnete. Zwangsarbeit ist ein heikler Streitpunkt, da Kritiker Peking vorwerfen, Uiguren, eine unterdrückte Minderheit, als Zwangsarbeiter einzusetzen. (SZ)

- Das Brexit-Abkommen zwischen Großbritannien und der EU lässt ausgerechnet für die in London so wichtige Finanzindustrie viele Fragen offen. Die Hoffnung mancher britischen Bank, dass sie auch weiter von London aus Kunden in der EU bedienen könne, ist zerstoben. Stattdessen will die EU über sogenannte Äquivalenzentscheidungen zu gut 40 Bereichen der Finanzwelt regeln, ob ihnen die britische Regulierung für einen Vertrieb in der EU ausreicht. Aus Sicht von Hubertus Väth von der Standortinitiative Frankurt Main Finance ist nun besiegelt, dass 40 Prozent des Geschäfts, das Banken aus Großbritannien heraus mit der EU gemacht haben, verlagert werden müssten. Weitere rund 20 Prozent seien Gegenstand der Äquivalenzregelungen. Hans-Walter Peters, Präsident des Bundesverbands deutscher Banken, fordert "schnellstmöglich Klarheit". (FAZ)

NORD STREAM 2 - Bundesaußenminister Heiko Maas will im Streit mit den USA um die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 auch nach dem anstehenden Machtwechsel im Weißen Haus nicht einlenken. "Wir brauchen nicht über europäische Souveränität zu reden, wenn dann darunter verstanden wird, dass wir in Zukunft alles nur noch machen, wie Washington es will", sagte Maas. "Die Bundesregierung wird ihre Haltung zu Nord Stream 2 nicht verändern". (FAZ)

BIZ - Der Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Agustín Carstens, erwartet deutlich mehr Insolvenzen von Unternehmen. Der Finanzmarkt soll für ihn einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Digitales Geld dürfe nicht die Banken gefährden. (FAZ)

GRÜNDERKULTUR - Corona wirkt sich auch auf das Gründergeschehen aus. So ist die Zahl neu gegründeter größerer Firmen bis zum Herbst gesunken. Die Experten der staatlichen Förderbank KfW hoffen aber, dass die Gründerkultur nur einen kurzfristigen Dämpfer erhält. So ist beispielsweise, der Anteil der Studierenden, die sich mit der Idee einer Existenzgründung anfreunden können, zuletzt wieder gestiegen. Und gut neun von zehn der vom Digitalverband Bitkom befragten Tech-Gründer würden sich trotz aller widrigen Umstände erneut für eine Gründung entscheiden. (Handelsblatt)

PFLEGEKRÄFTE - Die CSU-Bundestagsabgeordneten wollen auf ihrer Winterklausur unter anderem eine "Neueinsteiger-Prämie" für Pflegerinnen und Pfleger in Höhe von 5000 Euro sowie einen "Pflegekosten-Deckel" fordern. Dies geht aus der Beschlussvorlage hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Durch den Deckel soll der Eigenanteil für die Pflege im Heim, den der Einzelne leisten muss, auf 700 Euro pro Monat begrenzt werden. (SZ)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 29.12.2020, 07:34, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag9/1305, 29.12.20, 07:40:51 
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29.12. 07:20 dpa -AFX: *JEFFERIES HEBT BRITISCHE AKTIEN NACH -EINIGUNG AUF 'BULLISH'

µ schrieb am 29.12.2020, 07:37 Uhr
ja, neben UK ist auch Kanada wieder offen.

Snoopy schrieb am 29.12.2020, 07:30 Uhr
hat London wieder offen heute?

Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonfl.: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag8/1305, 29.12.20, 13:47:09 
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Kritik in Labour-Partei an Unterstützung für -Deal

Der Chef der britischen Oppositionspartei Labour, Keir
Starmer, sieht sich wegen seiner Unterstützung für den Brexit-Deal mit Kritik
aus den eigenen Reihen konfrontiert. Einige Labour-Abgeordnete forderten in
einem offenen Brief, an diesem Mittwoch im Parlament gegen das Abkommen zu
stimmen. Labour dürfe "nicht in die Falle tappen und diesen faulen Deal
unterstützen", schrieben sie, wie britische Medien am Dienstag berichteten.
Unterstützung erhielten sie von Wissenschaftlern, Aktivisten und politischen
Persönlichkeiten. Starmer hatte betont, der mit der EU-Kommission beschlossene
Handelspakt sei besser als gar kein Vertrag.

Premierminister Boris Johnson will den Vertrag innerhalb weniger Stunden
durch beide Kammern des Parlaments peitschen und noch am selben Tag von Königin
Elizabeth II. in Kraft setzen lassen. Johnson verfügt im Unterhaus über eine
satte Mehrheit, auch im Oberhaus wird mit einer Zustimmung gerechnet.


Die Labour-Abgeordneten betonten: "Die entscheidende Aufgabe heißt jetzt
Opposition." Der Brexit-Pakt bedeute "eine erhebliche Herabstufung der
Beziehungen Großbritanniens zur EU". Er bedeute unter anderem den Verlust von
Arbeitnehmerrechten sowie von Umwelt- und Lebensmittelstandards. Für
Labour-Chef Starmer ist die Kritik aus der eigenen Partei ein Dämpfer.

spiderwilli schrieb am 29.12.2020, 13:39 Uhr
A5SA (A2QJD4) A2QJD4
21 € durch, glaub die läuft noch ein stück hoch. gruebel
ist der deal jetzt schon zu 1oo % durch gruebel

Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag7/1305, 29.12.20, 15:49:23 
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- dem Klimaschutz zu Liebe Shocked Shocked kichern kaffee

Britische Luftwaffe fliegt -Vertrag von Brüssel nach London

LONDON (dpa -AFX) - In einem Jet der britischen Luftwaffe (RAF) wird der Brexit-Handelspakt den Ärmelkanal überqueren. Das Dokument werde an diesem Mittwoch in Brüssel von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und EU-Ratschef Charles Michel signiert, sagte ein britischer Regierungssprecher am Dienstag in London. Anschließend transportiere eine RAF-Maschine das Abkommen sowie Vertreter Großbritanniens und der EU nach London. Dort soll am Mittwochnachmittag dann Premierminister Boris Johnson den Vertrag unterschreiben, wie der Sprecher weiter sagte. ...(...)
https://www.finanznachrichten.de/na....essel-nach-london-016.htm
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verlinkter Beitrag6/1305, 29.12.20, 16:52:35 
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Kreise: EU bereit für Start des Brexit-Handelspakts am 1. Januar

kareca schrieb am 29.12.2020, 13:47 Uhr
Kritik in Labour-Partei an Unterstützung für -Deal


spiderwilli schrieb am 29.12.2020, 13:39 Uhr
A5SA (A2QJD4) A2QJD4
21 € durch, glaub die läuft noch ein stück hoch. gruebel
ist der deal jetzt schon zu 1oo % durch gruebel

Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag5/1305, 29.12.20, 16:59:55 
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DJ London und Ankara schließen Handelsabkommen - Volumen von 20,5 Mrd EUR

alternative hanndelspartner... kichern

kareca schrieb am 29.12.2020, 16:52 Uhr
Kreise: EU bereit für Start des Brexit-Handelspakts am 1. Januar

kareca schrieb am 29.12.2020, 13:47 Uhr
Kritik in Labour-Partei an Unterstützung für -Deal


spiderwilli schrieb am 29.12.2020, 13:39 Uhr
A5SA (A2QJD4) A2QJD4
21 € durch, glaub die läuft noch ein stück hoch. gruebel
ist der deal jetzt schon zu 1oo % durch gruebel

statt einer kleinen fahne lieber einen schwulen spruch, oder? den spar ich mir; da gibt es schon genügend davon...
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verlinkter Beitrag4/1305, 07.01.21, 06:11:35 
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Guten Morgen peketec kaffee
OT-Beiträge über die Randale von Trump-Anhängern im Kapitol bitte in den Politik-Thread!

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
ÖKOSTROM - Europas Energiebranche beteiligt sich mit Rekordausgaben am Green Deal der EU. Allein der spanische Energiekonzern Iberdrola will bis 2025 gut 34 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investieren, Enel aus Italien bis 2030 rund 70 Milliarden. Aber auch deutsche Konzerne wie RWE und EnBW planen, noch mehr Geld in Wind- und Solarparks zu stecken. In Summe heißt das: In diesem Jahrzehnt wird Europas Energiebranche mindestens 650 Milliarden Euro in grüne Stromproduktion investieren, so das Ergebnis einer Analyse der Unternehmensberatung Kearney. Bei guten Rahmenbedingungen, also wenn Wind- und Solarenergie noch länger gefördert werden, könnte sogar die Marke von 1 Billion Euro übersprungen werden. (Handelsblatt)

- Im EU-Parlament gibt es Kritik am Brexit-Handelsvertrag, der den Ausstieg Großbritanniens aus der EU regelt. Die Übereinkunft würde es den Briten erlauben, sich in Bezug auf die Besteuerung und die Geldwäschebekämpfung in ein "Singapur an der Themse" zu verwandeln, heißt es in einem Brief der beiden Grünen-Abgeordneten Sven Giegold und Philippe Lamberts an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Parlamentarier fürchten, dass Londons Finanzsektor künftig von laxen Gesetzen ähnlich wie in Singapur profitiert, um flüchtiges Kapital anzuziehen. (SZ)

LIEFERKETTEN - Wenn es für Peter Altmaier (CDU) eine Lehre aus der Coronakrise gibt, dann die: Deutsche Unternehmen müssen ihre Lieferketten diversifizieren, vor allem um ihre Abhängigkeit von China zu verringern. Kaum eine Gelegenheit lässt der Bundeswirtschaftsminister aus, das zu betonen. Er begründet das unter anderem mit Produktionsproblemen, zu denen es wegen des Lockdowns in China zu Beginn der Krise gekommen war. Die Pandemie habe gezeigt, dass Lieferketten, die sehr einseitig ausgerichtet, anfällig für Unterbrechungen seien, warnte Altmaier anlässlich der Asien-Pazifik-Konferenz der deutschen Wirtschaft bereits im Oktober. Über die Notwendigkeit von Anpassungen wird inzwischen auch in deutschen Chefetagen debattiert: Nach einer im Dezember veröffentlichten Umfrage des Kreditversicherers Euler Hermes unter Führungskräften will jedes zweite deutsche Unternehmen 2021 seine Produktion verlagern. (Handelsblatt)

VERSICHERUNGSBRANCHE - In der konservativen Branche der Versicherer schauen sich inzwischen einige Firmen nach Zukäufen um. Mehrere größere Fusionen und Übernahmen registrierte die Branche bereits in den vergangenen Wochen - und Topmanager deuten an, dass es zu weiteren Zusammenschlüssen kommen wird. "Langsam kommt Bewegung auf", sagte Swiss-Re-Vorstandschef Christian Mumenthaler. "Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass es jetzt zu mehr Übernahmen kommen wird - nicht nur in den nächsten Monaten, sondern auch in den nächsten ein bis zwei Jahren." Er könne sich vorstellen, dass vor allem kleinere Versicherer bedingt durch die Krise aktiv nach einer starken Schulter suchten. (Handelsblatt)

NORD STREAM 2 - Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern will mit Hilfe einer neu gegründeten Stiftung die umstrittene russisch-europäische Gaspipeline Nord Stream- 2 fertigstellen. Darüber werde das Kabinett beraten und anschließend das Parlament am Donnerstag, sagte ein Regierungssprecher in Schwerin. Die Stiftung wolle sich für den Klimaschutz starkmachen und auch einen Beitrag zur Fertigstellung von Nord Stream 2 leisten. Die Stiftung solle die Rolle von Erdgas als Brückentechnologie hervorheben und die treibenden Kräfte des Projekts vor Sanktionen schützen, berichtete der Norddeutsche Rundfunk. (Börsen-Zeitung/FAZ)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 07.01.2021, 06:46, insgesamt 2-mal bearbeitet
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verlinkter Beitrag3/1305, 13.01.21, 06:14:06 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
IMPFSTOFF - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat erstmals eingestanden, dass Deutschland bis Mitte dieses Jahres nicht über genügend Impfstoff gegen das Corona-Virus verfügt. Das verlautet aus Unionskreisen. Demnach erklärte Merkel vor den Abgeordneten von CDU und CSU: "Die Frage, die man stellen kann: Haben wir im Augenblick genug Impfstoff?" Merkel habe außerdem erklärt, dass die "Quartale eins und zwei kritisch" seien. "Ab dem dritten Quartal werden wir eher was abgeben können, als was brauchen", sagten Teilnehmer. (Bild)

CORONA - Das mutierte Virus ist auch in Deutschland immer öfter nachzuweisen. Bund und Länder prüfen deshalb, bereits vor dem bislang geplanten Termin am 25. Januar erneut gemeinsam über die Lage und striktere Maßnahmen zu beraten. Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus signalisierte vor einer Fraktionssitzung grundsätzliche Zustimmung. Es sei vorstellbar, bestehende Maßnahmen noch einmal zu verschärfen, sollte sich das mutierte Virus ausbreiten, sagte er. Die Debatte über einen schärferen Lockdown wird auch in den Ländern geführt. (SZ)

CORONA-HILFEN - Wegen Kritik an verzögerter Auszahlung der so genannten November- und Dezemberhilfen des Bundes sowie Unklarheiten bei der Beantragung steht die Bundesregierung unter Druck. Führende Ökonomen fordern nun weitere Korrekturen an der Rettungspolitik des Bundes. "Angesichts der Umsetzungsprobleme bei den November- und Dezemberhilfen sowie den Überbrückungshilfen III - gerade weil letztere auch noch die Verluste der Unternehmen als Voraussetzung haben - ist es geradezu grotesk, dass sich die Bundesregierung nicht zu einer Ausweitung des steuerlichen Verlustrücktrags durchringen kann", sagte der Chef der Wirtschaftsweisen, Lars Feld. (Wirtschaftswoche)

BANKEN - Die Bankenaufseher der Europäischen Zentralbank (EZB) wünschen sich seit Langem mehr Zusammenschlüsse unter Kreditinstituten. Doch viele Geldhäuser fürchten, dass die EZB solche Pläne mit Hürden wie hohen Kapitalanforderungen und anderen regulatorischen Maßnahmen torpedieren könnte. Nun hat die EZB die finale Fassung einen Leitfadens veröffentlicht, in dem sie ihre Haltung zu wichtigen Aspekten wie Eigenkapitalpuffer, interne Modelle und negative Firmenwerte klarstellt. Grundsätzlich lässt sich der Leitfaden als Ermutigung für Banken verstehen. (Handelsblatt)

NORD STREAM 2 - Die Bundesvorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, hat gefordert, die neue Umweltstiftung in Mecklenburg-Vorpommern zu stoppen, die, wenn nötig, bei der Fertigstellung von Nord Stream 2 helfen soll. "Dass mit russischen Geldern eine Stiftung unter dem Deckmantel des Klimaschutzes finanziert wird, die einzig und allein zur Fertigstellung der Pipeline dient, ist einfach ungeheuerlich. Nicht nur klimapolitisch, sondern vor allem geostrategisch", sagte die der FAZ. (FAZ)

WASSERSTOFF-FORSCHUNG - Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) stellt insgesamt 700 Millionen Euro bereit für drei große Forschungsprojekte mit der Industrie zum Thema Wasserstoff, erfuhr das Handelsblatt. Sie sollen das nötige Know-how entwickeln, damit in Deutschland schon bald eine Serienfertigung von Elektrolyseuren möglich ist, den Anlagen zur Herstellung von Wasserstoff. Zudem sollen die günstigsten Varianten des weltweiten Transports erforscht werden, der nur teilweise in Gasleitungen möglich ist. Das dritte Projekt soll Techniken entwickeln, um auf hoher See mit Hilfe des Windstroms direkt am Windrad Wasserstoff zu erzeugen. (Handelsblatt)

- Der Finanzplatz London richtet sich auf das Leben nach dem Brexit ein. Man könne die Dinge nun anders und besser machen, sagt der britische Finanzminister Rishi Sunak. So will die konservative Regierung bald den Handel mit Schweizer Aktien wieder zulassen, den die EU im Jahr 2019 verbannt hatte. Auch wird daran gearbeitet, Börsengänge in London zu erleichtern. Hingegen setzen britische Finanzdienstleister nicht mehr auf eine schnelle Anerkennung des britischen Regelwerks durch die EU-Kommission. (Handelsblatt)

START-UPS - Internationale Risikoinvestoren interessieren sich zunehmend für junge europäische Technologiefirmen - aus gutem Grund: Die Start-ups sind für Investoren mittlerweile attraktiver als US-Neugründungen. Das zeigt eine Datenanalyse des Münchener Risikokapitalinvestors Earlybird für das Handelsblatt. Demnach machen Kapitalgeber bei Verkäufen und Börsengängen von Start-ups aus Europa pro investierten Euro mehr Rendite als in den USA: Die Investments haben sich in Europa in den vergangenen fünf Jahren um den Faktor 11,9 gesteigert, in den USA dagegen nur um 9,9 und in Asien um 9,1. Besonderes Potenzial sehen die Investoren bei Cloud-Produkten für die Industrie und Softwarelösungen für den Mittelstand. Auf diesen Feldern "kommen Branchenführer immer häufiger aus Europa", sagt Luciana Lixandru von Sequoia Capital. Sie leitet die 2020 eröffnete Londoner Europa-Niederlassung des erfolgreichen Risikoinvestors aus dem Silicon Valley. (Handelsblatt)

CARITAS - Die Caritas, einer der wichtigsten Wohlfahrtsverbände und der größte privatrechtliche Arbeitgeber in Deutschland, beklagt eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft in der Corona-Krise. Die Mehrheit der Bundesbürger erlebe derzeit einen geschwächten Zusammenhalt, sagte Caritas-Präsident Peter Neher. (FAZ)
DJG/pi/sha
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Zuletzt bearbeitet von µ am 13.01.2021, 06:53, insgesamt einmal bearbeitet
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- Der Freude über den angeblich gelungenen Brexit-Deal an Heiligabend folgt die Ernüchterung. Weil überbordende Bürokratie und Zollformalitäten den Grenzverkehr zwischen Großbritannien und der EU seit Jahresbeginn ins Stocken bringen, steigen in diesen Tagen immer mehr Transportkonzerne und Onlineversender aus dem UK-Geschäft aus. Zu ihnen zählt der Paketdienst DPD, der Lieferungen aus Großbritannien in die EU bis auf Weiteres eingestellt hat. Seit Ende letzter Woche lässt auch die Bahn-Tochter DB Schenker den Landverkehr zwischen Großbritannien und der EU ruhen. "Lediglich rund zehn Prozent der beauftragten Sendungen sind mit vollständigen und korrekten Papieren versehen", klagt ein Sprecher des größten europäischen Lkw-Transporteurs. (Handelsblatt)

BREXIT - In London werden die Forderungen nach einem Deal mit der EU für den Finanzsektor lauter. Der aktuelle Zustand sei kein dauerhafter Zustand, sagte der ehemalige britische Finanzminister Philip Hammond im Interview mit dem Handelsblatt. Mit dem Brexit am 1. Januar haben die britischen Finanzdienstleister den automatischen Binnenmarktzugang verloren, und die EU-Kommission hat den Finanzplatz London noch nicht als gleichwertig anerkannt. Sollte die EU-Kommission den britischen Firmen weiterhin die Anerkennung verweigern, hält Hammond eine Deregulierung im Königreich für möglich. (Handelsblatt)

EURO - Die EU-Kommission wird heute in Brüssel einen Aktionsplan vorstellen zur Frage, wie die Rolle des Euro im weltweiten Finanzsystem gestärkt werden kann. Außerdem zielt das 18-seitige Dokument darauf ab, Europas Wirtschaft besser gegen Finanzsanktionen zu schützen. Beides geht gegen die Vereinigten Staaten. (SZ)

EZB - Der frühere EZB-Chefvolkswirt Peter Praet mahnt Regierungen und Märkte, sich rechtzeitig auf steigende Zinsen einzustellen. "Ich glaube, der Ausstieg wird extrem schwierig", sagte er im Interview. Es sei nicht einfach, die Zinsen in einem Umfeld mit hoher Verschuldung zu erhöhen, wenn jeder erwarte, dass die Zinsen "für immer niedrig bleiben". In der Corona-Pandemie hat die EZB die Märkte stark gestützt. Erst im Dezember weitete sie ihre Anleihekäufe in der Krise aus. Die nächste Sitzung ist an diesem Donnerstag. (Handelsblatt)

AUTOINDUSTRIE - Der Chipmangel in der Autoindustrie weitet sich aus, immer mehr Hersteller sind betroffen. Ford stoppt für fünf Wochen die Produktion in seiner Fabrik in Saarlouis, Skoda in Tschechien muss die Fertigung einzelner Fahrzeugtypen zurückfahren. Bis zu vier Millionen Autos werden wegen fehlender Halbleiter in diesem Jahr wahrscheinlich nicht produziert werden können. Die Automobilindustrie warnt außerdem vor zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Pandemie und spricht sich gegen weitere Produktionsstopps aus. Es gebe keine Infektionsherde in den Autofabriken. (Handelsblatt/FAZ)

GELDWÄSCHE - Nachdem in Brüssel lange geredet wurde, Konsultationen durchgeführt und Aktionspläne geschrieben wurden, soll es nun endlich konkret werden: Bereits im laufenden ersten Quartal will die EU-Kommission mehrere Gesetzesvorschläge für ein effektiveres Vorgehen gegen Geldwäsche in Europa vorlegen. Dies hatte die Brüsseler Behörde bereits im vergangenen Mai angekündigt. Auf Anfrage bestätigte eine Kommissionssprecherin diesen Zeitplan jetzt noch einmal. (Börsen-Zeitung)

HOMEOFFICE - Vor dem Bund-Länder-Treffen hat Top-Ökonom Michael Hüther vor einer Homeoffice-Pflicht gewarnt. "Dies ist eine Scheindebatte, denn die Unternehmen haben einerseits seit langem die Covid19-Arbeitsschutzbedingungen zu beachten und andererseits weitreichend das Homeoffice ermöglicht", sagte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Das Menschen auch jetzt im Büro sind, hängt nicht nur mit Arbeitsprozessen und Aufgaben zusammen, sondern ebenso mit den Bedingungen der Beschäftigten zuhause und dem Wunsch nach geordneten Arbeitsmöglichkeiten", führte Hüther aus. (Funke Mediengruppe/FAZ)

STEUERERLEICHTERUNG - Der Mittelstand fordert steuerliche Erleichterungen für die Arbeit im Homeoffice. Das geht aus einem Positionspapier des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) hervor. Darin fordert der Unternehmerverband unter anderem eine Anhebung der Steuer-Pauschale sowie eine zweite Corona-Sonderprämie. Für das Jahr 2020 hatte sich die Bundesregierung darauf verständigt, eine Pauschale von fünf Euro für maximal 120 Tage Homeoffice steuerlich absetzbar zu machen. "Das reicht zukünftig nicht aus. Schon jetzt zeichnet sich öffentlicher Druck auf die Arbeitgeber ab, mehr Homeoffice gewähren zu müssen. Dies fällt umso einfacher, je besser die steuerlichen Bedingungen dafür sind", heißt es in dem Positionspapier. (Funke Mediengruppe)

HAFTUNGSGRENZEN - Als Konsequenz aus dem Wirecard-Skandal, bei dem der Wirtschaftsprüfer milliardenschwere Luftbuchungen nicht entdeckt hat, erwägt die EU-Kommission offenbar, die Haftungsregeln für Wirtschaftsprüfer deutlich anzuheben. Das geht aus einem inoffiziellen Arbeitspapier, einem sogenannten Non-Paper hervor, dass mögliche Konsequenzen aus dem Wirecard-Fall auf europäischer Ebene auflistet. Darin schlagen die Verfasser unter anderem vor, in den EU-Vorschriften die Haftungsgrenzen für externe Rechnungsprüfer bei grob fahrlässigen Fehlern oder bewusstem Fehlverhalten heraufzusetzen oder sogar ganz zu streichen, so dass etwa Wirtschaftsprüfer unbegrenzt haften würden. (Welt)

PROGRAMMIERER - Die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Vera Jourova, fordert Ethikregeln für Programmierer. "Profit kann nicht das einzige Kriterium sein", sagte sie im Interview. Die Mitarbeiter der Internetkonzerne sollten schon beim Entwickeln der Algorithmen die Auswirkungen auf Nutzer und Gesellschaft im Blick haben. Jourova will das Thema eines Ethik-Kodexes mit den Digitalkonzernen diskutieren. Die Techindustrie habe sich bislang "für Geld und Technologie interessiert, nicht für Gesetze". Mit der Stürmung des Kapitols durch Anhänger von US-Präsident Donald Trump sei für die Digitalkonzerne "der Moment der Wahrheit" gekommen. (Handelsblatt)
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
- Wenige Wochen nach dem vollzogenen Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union zeigt sich, wie sehr der Finanzstandort Deutschland vom Brexit profitiert. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums hatten sich bis Ende vergangenen Jahres 58 Banken, sonstige Finanzdienstleister und Versicherer wegen des Brexits um eine Geschäftslizenz in Deutschland bemüht. Bislang erhielten 54 der ansiedlungswilligen Banken und Finanzdienstleister eine Geschäftserlaubnis sowie drei Schadens- und Unfallversicherer. Über einen Antrag aus dem Bereich Banken und Finanzdienstleister wurde noch nicht abschließend entschieden. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage des FDP-Abgeordneten Frank Schäffler hervor, die dem Handelsblatt vorliegt. "Bei rund 60 Finanzunternehmen ist die Standortwahl auf Deutschland gefallen, sie haben sich also vor dem Jahreswechsel hier niedergelassen oder ihr Geschäft hier deutlich ausgebaut", bestätigte der Chef der Finanzaufsicht Bafin, Felix Hufeld, am Dienstag in einem Neujahrsgrußwort. Er zog eine positive Bilanz des Brexits: "Das befürchtete Chaos ist - jedenfalls bislang - ausgeblieben, die Finanzstabilität hat keinen Schaden genommen", sagte er. Allerdings seien auch knapp drei Wochen nach Silvester noch Umsetzungsfragen zu klären. (Handelsblatt)

- Kurz vor der Machtübernahme Joe Bidens in den USA hat der Chef der amerikanischen Handelskammer in Deutschland, Frank Sportolari, den jüngsten Abschluss eines Investitionsabkommens der EU mit China kritisiert. "Ich halte das für erstaunlich schlechtes Timing", sagt Sportolari im Interview der Börsen-Zeitung. Biden wirbt für eine gemeinsame Linie mit Brüssel in der China-Politik. Dass die EU auf Drängen der deutschen Ratspräsidentschaft rund um den Jahreswechsel mit dem Abschluss der Verhandlungen mit Peking Fakten geschaffen habe, habe die künftige US-Regierung überrascht, sagte Sportolari. "Gerade als Signal der EU halte ich das für sehr komisch und unnötig." Für Verwirrung sorgte gestern auch Trumps Ankündigung, die Auflagen für die Einreise aus dem Schengenraum in die USA aufheben zu lassen. Biden ließ das mit Verweis auf die Pandemie umgehend zurückweisen. Er hat angekündigt, gleich zu Beginn seiner Amtszeit etliche Entscheidungen Trumps per Dekret rückgängig machen zu wollen. (Börsen-Zeitung)

ZÖLLE - Schon seit 13 Monaten hat die Welthandelsorganisation WTO kein funktionierendes Berufungsgericht mehr. Daher können die Genfer Handelswächter bei Streitigkeiten zwischen ihren 164 Mitgliedern keine rechtskräftigen Urteile fällen. Am Dienstag machte nun das Europaparlament den Weg dafür frei, dass die EU trotz dieser Malaise bei Disputen handlungsfähig bleibt - und zum Beispiel Strafzölle verhängen kann. Die Abgeordneten nahmen mit großer Mehrheit Änderungen bei der Verordnung an, die Aufgaben und Befugnisse der EU-Kommission in der Handelspolitik regelt. Jetzt muss nur noch der Ministerrat als Gesetzgebungsgremium der Mitgliedstaaten zustimmen, doch das ist eine reine Formalie. (SZ)

WHISTLEBLOWER - Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) plant Regelungen für die Aufdeckung von Rechtsverstößen am Arbeitsplatz: "Ich will Rechtssicherheit für diejenigen schaffen, die verantwortlich handeln und Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in Unternehmen und Behörden aufdecken", sagte Lambrecht dem Handelsblatt. "Wer diesen Mut zeigt, darf nicht der Ungewissheit ausgesetzt sein, mit einer Abmahnung oder Kündigung rechnen zu müssen." Zu diesem Zweck hat Lambrecht einen Gesetzesentwurf vorgelegt. Damit soll die EU-Richtlinie zum Whistleblower-Schutz in nationales Recht umgesetzt werden. Der Union geht der Entwurf allerdings zu weit. (Handelsblatt)

PREISE - Im Jahr 2020 haben die Preise so wenig zugelegt wie zuletzt 2016. Dieses Jahr könnte vieles teurer werden, nicht nur Energie. (FAZ)
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