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home » Börsenforum » MDAX - Aktien » CBK - Commerzbank AG: Daytraderkommentare
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verlinkter Beitrag28/7378, 03.08.22, 18:02:47 
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XETRA-SCHLUSS/Freundlich - Berichtssaison lässt Anleger schwitzen
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach einem zurückhaltenden Start in den Tag hat der deutsche Aktienmarkt deutlich im Plus geschlossen. Der
DAX (846900) 846900 846900
beendete den Handel mit einem Aufschlag von 1 Prozent bei 13.588 Punkten. Gute Wirtschaftsdaten aus den USA und eine freundlich tendierende Wall Street verbesserten zusehends die Stimmung. Die Berichtssaison lief derweil auf Hochtouren und brachte Investoren, die nicht in Sommerferien sind, ins Schwitzen. Weiterhin kräftige Schwankungen sind bei den Bundesanleihen zu beobachten. Am Mittwoch ging es für sie deutlich nach unten. Die Rendite der "zehnjährigen" stieg um 9 Basispunkte auf 0,88 Prozent, dies war deutlich unter dem Hoch von Mitte Juni bei 1,81 Prozent.

BMW verschreckt
Mit einem Minus von 5,6 Prozent stellte die Aktie von
BMW (519000) 519000
den größten DAX-Verlierer. Im Gegensatz zu dem Wettbewerber Mercedes-Benz hat BMW die Margenprognose gesenkt, was einige Anleger verschreckte. Nach einem schwachen Start in den Tag schlossen die Aktien von Siemens Healthineers nach Zahlenausweis 1,1 Prozent tiefer. Auch hier wurde auf die steigenden Kosten verwiesen, die zunächst kritisch gewertet wurde, die Analysten von Stifel allerdings als "kompensierbar" einstuften. Der Immobilienkonzern Vonovia
VNA (A1ML7J) A1ML7J
(+0,5%) legte einmal mehr ein solides Zahlenwerk vor. Ob hier das Minus von 34 Prozent seit Jahresbeginn mit Hinblick auf die geplanten Asset-Sales berechtigt ist, ist zumindest zu hinterfragen.

Die Commerzbank
CBK (CBK100) CBK100
(+2,5%) kehrte im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurück. Das operative Ergebnis legte dank eines kräftigen Ertragswachstums und trotz höherer Rückstellungen für ausfallgefährdete Kredite stark zu. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte die Bank. Infineon
IFX (623100) 623100
stiegen um knapp 5 Prozent. "Sowohl die Umsatz- als auch die Gewinnkennziffern liegen klar über den Erwartungen", sagt ein Marktteilnehmer. Besonders positiv sei der neue Margenausblick für das Segmentergebnis. Delivery Hero
DHER (A2E4K4) A2E4K4
zogen nach einer Hochstufung und Verdoppelung des Kursziels durch JP Morgan um 6,8 Prozent an.

Hugo Boss und Auto1 sehr fest
Hugo Boss
BOSS (A1PHFF) A1PHFF A1PHFF
setzten ihren Kursaufschwung mit einem Plus von 2,1 Prozent fort. Die finalen Geschäftszahlen zeigten, dass sich der Gewinn zuletzt mehr als verdoppelt hat. Auto1
AG1 (A2LQ88) A2LQ88
erholten sich um knapp 13 Prozent. Von den Analysten der RBC hieß es dazu, der Umsatz im zweiten Quartal habe die Markterwartung um 12 Prozent übertroffen. Auf der anderen Seite gaben Shop Apotheke
SAE (A2AR94) A2AR94
nach ihren finalen Geschäftszahlen 2,1 Prozent ab. Bei Rational
RAA (701080) 701080 701080
(-8,1%) wurde der Ausblick bemängelt, die EBIT-Marge dürfte unter der deutlichen Steigerung der Materialbeschaffungskosten und Logistik weiter leiden.
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verlinkter Beitrag27/7378, 15.08.22, 07:13:02 
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PRESSESPIEGEL/Unternehmen
COMMERZBANK
CBK (CBK100) CBK100
- Die Commerzbank kämpft mit Problemen bei der Ausstellung einiger Jahressteuerbescheinigungen für ihre Kunden. Betroffen sind nach Angaben des Instituts einige Kunden, die mehrere Depots bei der Bank führen. Dabei kam es zu Verzögerungen. Für diese Kunden muss das Institut einen Gesamtüberblick für die Steuererklärung ausstellen. Dazu ist eine Software-Anpassung notwendig. Hintergrund ist die missglückte Auslagerung der Wertpapierabwicklung an die britische Großbank HSBC, die im vergangenen Sommer gestoppt wurde. (Handelsblatt)

ZALANDO
ZAL (ZAL111) ZAL111
- Europas größter Online-Modehändler setzt darauf, dass der derzeitige Rückgang des Internet-Shoppings nur eine vorübergehende Erscheinung ist und dass das Unternehmen einen massiven Stellenabbau wie seine Konkurrenten vermeiden kann, so Mitbegründer und Mitgeschäftsführer Robert Gentz gegenüber der Financial Times. "Unser Plan ist es, die Zahl der Beschäftigten bis Ende des Jahres konstant zu halten", sagte Gentz. (FT)

SCHUFA - Auch die deutschen Sparkassen haben ihren Anteil an der Schufa aufgestockt. Sie halten nun 27,3 Prozent an dem Datendienstleister. Das ist knapp 1 Prozent mehr als zuvor. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) wollte sich dazu nicht äußern. Ende Juni war bekannt geworden, dass die genossenschaftliche Finanzgruppe ihren Anteil an der Wirtschaftsauskunftei von 20,5 auf 27,2 Prozent ausgebaut hat. Ziel der beiden Finanzverbünde war, gemeinsam eine Mehrheit an der Schufa zu halten. Sie verhindern damit, dass der Finanzinvestor EQT die Kontrolle beim Wiesbadener Unternehmen übernimmt, das Daten zur Kreditwürdigkeit von Verbrauchern sammelt. (Handelsblatt)
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verlinkter Beitrag26/7378, 24.08.22, 07:15:08 
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PRESSESPIEGEL/Unternehmen
ALLIANZ
ALV (840400) 840400
- Die Allianz will neben dem Versicherungsgeschäft künftig auch mit der hauseigenen Vermögensverwaltung am chinesischen Markt aktiv werden. Dazu sucht die Vermögensverwaltungstochter Allianz Global Investors (AGI) einen lokalen Partner, wie das Handelsblatt aus dem Umfeld des Unternehmens erfuhr. Denkbar ist dafür ein mögliches Joint Venture zum Vertrieb von Fondsprodukten mit einer chinesischen Bank, hieß es. Allerdings befänden sich die Gespräche in einem frühen Stadium. Zuerst hatte die Agentur Reuters über die Pläne berichtet. (Handelsblatt)

COMMERZBANK
CBK (CBK100) CBK100
- Bei der Commerzbank und ihrer Onlinetochter Comdirect warten mehr Kundinnen und Kunden noch immer auf ihre Jahressteuerbescheinigung als gedacht. Das Institut hatte vor kurzem eingeräumt, dass es derzeit bei Kunden mit mehreren Depots zu Verzögerungen kommt. Allerdings scheinen auch mehrere Kunden betroffen zu sein, die nur ein Depot und nur eine Kundennummer besitzen. Das legen zahlreiche Einträge auf den Nutzerforen der Commerzbank-Tochter Comdirect nahe, 13 Kundinnen und Kunden meldeten sich außerdem auch direkt beim Handelsblatt. (Handelsblatt)

DEUTSCHE TELEKOM
DTE (555750) 555750 555750
- Die Deutsche Telekom verstärkt den Ausbau des Glasfasernetzes in Österreich. Dazu gründet der Mobilfunkableger Magenta mit dem französischen Investor Meridiam ein Gemeinschaftsunternehmen, bei dem Meridiam fast die Mehrheit hält. Wie die Partner am Dienstag in Wien ankündigten, werden sie auf diese Weise bis zum Jahr 2030 eine Milliarde Euro in den Ausbau von mehr als 650.000 neuen Hochgeschwindigkeitsinternetanschlüssen für Haushalte und Betriebe investieren. Dabei wird sich der geplante Ausbau des Glasfasernetzes nicht auf Ballungsräume beschränken, sondern auch den ländlichen Raum abdecken. (FAZ)

EY - Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY soll bei ihrer Arbeit für den einstigen DAX-Konzern Wirecard über vier Jahre hinweg Berufspflichten verletzt haben. Dieses Ergebnis zeichnet sich laut Informationen des Handelsblatts nach mehr als zwei Jahren Ermittlungen der Abschlussprüferaufsichtsstelle (Apas) ab. Im Oktober soll das Verfahren abgeschlossen werden. Nach Abschluss der Ermittlungen entscheidet eine Kammer der Apas über mögliche Strafen. Den einstigen Wirecard-Prüfern drohen teils harte finanzielle und berufsrechtliche Sanktionen. (Handelsblatt)

EY - Als zahlungskräftiges Unternehmen ist EY im Wirecard-Skandal zum Hauptadressaten von Schadenersatzforderungen geworden. Zahlreiche Kleinaktionäre, aber auch große institutionelle Investoren machen geltend, sich auf das Urteil der großen Prüfungsgesellschaft verlassen zu haben. Sie hätten nur deshalb investiert, weil EY die Bilanzen abgesegnet habe, und mussten schließlich große Verluste verbuchen. (Handelsblatt)

FLUGGESELLSCHAFTEN - Das Luftfahrtbundesamt (LBA) ermittelt wegen der schleppenden Ticketerstattung bei gestrichenen Flügen gegen Fluggesellschaften. Wie eine Sprecherin der Behörde dem Handelsblatt mitteilte, wurden in der Zeit von Januar 2022 bis zum 1. August 2022 bislang 123 Bußgeldverfahren eingeleitet. Eigentlich müssen Fluggesellschaften das Geld für ausgefallene Flüge innerhalb von sieben Tagen erstatten. Wegen Verstößen gegen die Rückerstattungsverpflichtung gemäß der Fluggastrechteverordnung registrierte das LBA im laufenden Jahr bisher 700 Beschwerden. Trotz der zahlreichen Anzeigen von Passagieren hat das Luftfahrtbundesamt bis Ende Juli lediglich 14 Bußgelder gegen säumige Airlines verhängt. (Handelsblatt)

MÜLLER - Der Drogerie-Unternehmer Erwin Müller und sein Geschäftsführer Günther Helm haben sich "im Einvernehmen" getrennt. Der 43-Jährige, bisher Hoffnungsträger im Unternehmen, stelle sich "neuen Herausforderungen" und gehe "im Einvernehmen", teilte die Drogeriekette am Dienstag auf Anfrage mit. Das Manager-Magazin hatte zuerst darüber berichtet. Nun wird der 89-jährige Erwin Müller, der bislang für Logistik und Marketing verantwortlich war, wieder die alleinige Führung übernehmen. Damit ist die Nachfolgeregelung in Deutschlands drittgrößter Drogeriekette wieder völlig offen. (Handelsblatt/FAZ)

SONY
SON1 (853687) 853687
- Verbraucherschützer in Großbritannien werfen dem japanischen Spielekonsolenhersteller Sony vor, in seinem Playstation Store seine Marktmacht zu missbrauchen und die Verbraucher "abzuzocken". Die Preise für Spiele und Zusatzartikel im Store seien "exzessiv und unfair", heißt es in einer Sammelklage, die am Montag beim Wettbewerbsgericht (Competition Appeal Tribunal) in London eingereicht wurde. Initiator Alex Neill möchte für fast neun Millionen Playstation-Kunden im Königreich zwischen 67 und 562 Pfund Schadenersatz erlangen. (FAZ)

STEAG - Steinkohle ist wieder gefragt - und damit wächst auch das Interesse an der Essener Steag, einem der größten deutschen Kohleverstromer. Andreas Reichel macht deshalb Tempo beim geplanten Verkauf des Konzerns. "Wir wollen das Fenster der Gelegenheit nutzen", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der FAZ. Ein Markttest läuft bereits, und noch im Herbst soll der Verkaufsprozess starten, um 2023 zu einem Abschluss zu kommen. (FAZ)

THERMOMIX - Die Vorwerk-Elektrowerke warnen Nutzer des aktuellen Thermomix-Modells TM6 vorsorglich vor Gefahren durch bestimmte Anwendungen des Geräts. "In seltenen Fällen kann es - teilweise auch in Verbindung mit einer Überfüllung des Mixtopfs - bei bestimmten Rezepten zu einem Anwendungsproblem kommen", teilte das Wuppertaler Familienunternehmen in der Anwendungswarnung mit. Dann könne "plötzlich und unkontrolliert" Gargut austreten, Nutzer der digitalen Küchenmaschine könnten sich verbrühen. Zuvor hatten einige Nutzer beim Hersteller Alarm geschlagen, weil ihr teurer Küchenhelfer - das jüngste Modell kostet rund 1.400 Euro - Schwierigkeiten machte. (Handelsblatt/FAZ)
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verlinkter Beitrag25/7378, 31.08.22, 18:20:40 
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XETRA-SCHLUSS/Inflationszahlen setzen DAX zu
FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch mit Verlusten geschlossen. Das Umfeld bleibt schwierig, die Anleger halten sich zurück. Die europäischen Verbraucherpreise sind im August gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gestiegen und lagen um 9,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Befragte Volkswirte hatten Raten von 0,4 und 8,9 Prozent prognostiziert. Die Verbraucherpreise stützen die Forderungen der Falken im EZB-Rat nach einem großen Zinsschritt von gleich 75 Basispunkten auf der nächsten EZB-Sitzung. Der
DAX (846900) 846900 846900
verlor 1 Prozent auf 12.835.

Energiekrise ohne Ende
Zur Energiekrise gab es neue Hiobsbotschaften. Die deutlich gesunkenen Gaspreise hatten am Vortag noch gestützt, doch drohen hier neue Turbulenzen. Denn Polen muss wegen geplatzter Gaslieferverträge kurzfristig zukaufen. Auch der Einfluss der Fehlspekulation bei Wien Energie auf die Zuverlässigkeit der Lieferverträge sei noch nicht sicher und habe das Zeug, den Gasmarkt durcheinander zu bringen, hieß es im Handel. Und durch die Pumpleitung Nord Stream 1 fließt nun mindestens drei Tage lang kein Gas mehr. Eon
EOAN (ENAG99) ENAG99 ENAG99
verloren 1,2 Prozent,
RWE (703712) 703712 703712
2,3 Prozent und Uniper
UN01 (UNSE01) UNSE01
2 Prozent.

Besser hielten sich Bankenwerte. Deutsche Bank
DBK (514000) 514000 514000
gaben zwar 0,8 Prozent nach, für Commerzbank
CBK (CBK100) CBK100
ging es indes 2,1 Prozent nach oben. Die Branche wird grundsätzlich gestützt von der Aussicht weiter steigender Zinsen. Die Lufthansa Group
LHA (823212) 823212 823212
und der Reedereikonzern MSC kommen mit ihrer Offerte für ITA Airways nicht zum Zug. Die italienische Regierung hat angekündigt, exklusive Verhandlungen mit Delta Air Lines und Air France-KLM über die Privatisierung der staatlichen Fluggesellschaft zu führen. Für die Lufthansa-Aktie stellte dies indes keinen Belastungsfaktor dar. Im Gegenteil, das Papier schloss 0,5 Prozent fester.

Hellofresh dürfte DAX verlassen
HFG (A16140) A16140

Für Hellofresh ging es 4,3 Prozent nach unten. Hier belastete die steigende Wahrscheinlichkeit eines Abstiegs aus dem DAX, die mit dem Mittwochabend als letztem August-Handelstag feststehen dürfte. Nachfolger dürften wie erwartet Siemens Energy werden. Befesa
BFSA (A2H5Z1) A2H5Z1
büßten gleich 6,5 Prozent ein - hier hatte die Citigroup das Kursziel kräftig gesenkt.
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verlinkter Beitrag24/7378, 05.09.22, 17:56:41 
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XETRA-SCHLUSS/Energiekrise drückt DAX um 2,2% ins Minus
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit kräftigen Verlusten ist der deutsche Aktienmarkt am Montag aus dem Handel gegangen. Die Sorge vor einer Ausweitung der Energiekrise durch den russischen Lieferstopp für Nord Stream 1 drückte auf das Sentiment. Dazu musste der DAX ohne US-Vorgaben auskommen, die Wall Street war wegen eines Feiertages geschlossen. Der
DAX (846900) 846900 846900
fiel um 2,2 Prozent auf 12.761 Punkte, konnte sich damit aber etwas lösen vom Tagestief bei 12.617 Punkten. Der Euro blieb wegen der Rezessionssorgen mit 0,9921 unter der Parität zum Dollar. Am Morgen war er sogar auf ein 20-Jahres-Tief zur US-Währung eingebrochen.

Gaspreis auf Rekordjagd - Opec+ will auch Öl verknappen
Die Energiekrise war Thema Nummer Eins: Mit dem Gaspreis ging es steil nach oben um 16,9 Prozent auf 251,00 Euro je Megawattstunde, zu Jahresbeginn waren es noch rund 80 Euro. Nach Börsenschluss am Freitag erklärte Gazprom, wegen eines angeblichen Lecks könne nicht wie erwartet geliefert werden. Wie die Aktienmärkte konnte auch der Gashandel nun erst zu Wochenbeginn darauf reagieren. Das geplante Entlastungspaket der Bundesregierung im Volumen von 65 Milliarden Euro konnte den DAX nicht stützen. Denn auch beim Ölpreis bahnt sich weiteres Ungemach an: Das Ölkartell Opec+ hat nach Angaben von Delegierten eine Förderkürzung um 100.000 Barrel pro Tag beschlossen. Es war die erste Senkung der Ölproduktion seit über einem Jahr. Die Aktien der Ölbranche waren daher europaweit die mit Abstand größten Gewinner.

Erneuerbare und Kohleverstromer als Verlierer des Entlastungspakets
Auf das deutsche Entlastungspaket reagierten viele Stromerzeuger mit Verlusten, vor allem die aus dem Bereich Erneuerbarer Energien wie PNE
PNE3 (A0JBPG) A0JBPG
, Energiekontor
EKT (531350) 531350
oder SMA Solar
S92 (A0DJ6J) A0DJ6J
, die bis zu 4,1 Prozent abgaben. Bei Windpark-Betreiber Encavis
ECV (609500) 609500
ging es 3,7 Prozent abwärts. Versorger gelten als Verlierer der geplanten Übergewinnsteuer, dazu belastete die Vorbereitung einer EU-Strukturreform, die die Strom- von den Gaspreisen entkoppeln soll. Die Uniper-Aktie
UN01 (UNSE01) UNSE01
brach mit dem stark gestiegenen Gaspreis um 11,0 Prozent ein. Nicht stützen konnte, dass der Versorger mit dem australischen Energiekonzern Woodside einen langfristigen Vertrag über die flexible Lieferung von Flüssigerdgas (LNG) nach Deutschland und Europa geschlossen hat.

Energiekrise gefährdet auch Banken und Industrie
Dazu gesellten sich Sorgen um die Finanzierbarkeit ihrer Absicherungsgeschäfte. Der Milliardenbedarf bei Uniper und Wien Energie hatte bereits gezeigt, wie schnell hier die Leistungsfähigkeit überschritten werden kann. Die Energiekrise setzte daher auch Banken unter Druck, denn sie fungieren oft als Gegenseite der Versorger am Terminmarkt: "Die Angst vor einer Lehman-artigen Krise im europäischen Energiesektor wächst", sagte Jochen Stanzl von CMC Markets. Deutsche Bank
DBK (514000) 514000 514000
fielen um 4,6 Prozent, Commerzbank
CBK (CBK100) CBK100
um 3,7 Prozent.

Tagesverlierer waren die Autowerte, die unter einer Rezession leiden werden: Mercedes
MBG (710000) 710000 710000
und Zulieferer wie Vitesco
VTSC (VTSC01) VTSC01
und Continental
CON (543900) 543900 543900
fielen um bis zu 6,8 Prozent. Porsche Holding
PAH3 (PAH003) PAH003
(-4,6%) und VW
VOW3 (766403) 766403
(-3,7%) standen mit den Plänen zum Börsengang (IPO) der Porsche-Sportwagen-Gruppe im Fokus. Dies wäre zwar das größte IPO des Jahres, dürfte aber unter dem hochvolatilen Umfeld leiden. Unter Druck standen auch Stahlhersteller wie Thyssen
TKA (750000) 750000 750000
und energieintensive Unternehmen wie BASF
BAS (BASF11) BASF11
und Covestro
1COV (606214) 606214
. Sie gaben bis zu 4,0 Prozent ab. Hier belastete die Ankündigung von Arcelormittal
ARRD (A2DRTZ) A2DRTZ
, weitere Standorte in Deutschland wegen zu hoher Energiekosten zu schließen.
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verlinkter Beitrag23/7378, 08.09.22, 09:40:33 
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09:30:00 *DJ Lindner: Keine Verpflichtung zur Entscheidung über Commerzbank-Aktien jetzt
CBK (CBK100) CBK100

09:25:00 *DJ Commerzbank-CEO: Die Strategie der Commerzbank greift, die Eckpfeiler passen
09:25:00 *DJ Commerzbank-CEO: Sehe keinen Grund, die Strategie anzupassen
09:19:00 *DJ Commerzbank-CEO: Gehen nach wie vor davon aus, unsere Ziele zu erreichen
09:17:00 *DJ Commerzbank-CEO: Sind gut in das zweite Halbjahr gestartet
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verlinkter Beitrag22/7378, 08.09.22, 10:20:51 
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DJ Commerzbank-CEO: Unternehmen blicken mit mehr Vorsicht auf

Von Matthias Goldschmidt

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank
CBK (CBK100) CBK100
sieht angesichts der geopolitischen Krisen eine internationale Neuorientierung der deutschen Unternehmen. "Sie orientieren sich weg von Russland, viele betrachten inzwischen auch China mit mehr Vorsicht", sagte Manfred Knof beim "Banken-Gipfel" in Frankfurt. Es gehe darum, Abhängigkeiten zu verringern, sowohl bei Exporten als auch bei der Energieversorgung. ....
https://www.finanznachrichten.de/na....orsicht-auf-china-015.htm
...its okay to be wrong, its unforgivable to stay wrong // ...birds aren't real
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verlinkter Beitrag21/7378, 09.09.22, 18:07:25 
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XETRA-SCHLUSS/Auf breiter Front aufwärts
FRANKFURT (Dow Jones)--Auf breiter Front deutlich aufwärts ging es zum Wochenausklang am deutschen Aktienmarkt. Der
DAX (846900) 846900 846900
stieg um 1,4 Prozent auf 13.088 Punkte. Der MDAX gewann sogar 2,3 Prozent. "Viele Marktteilnehmer wollten vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank Cash halten, den legen sie nun an", so ein Händler. Daneben profitierte der Markt aber auch von Deckungskäufen derjenigen, die bisher auf fallende Kurse gesetzt hatten. Eine Stabilisierung des Euro und wieder fallende Gaspreise stützten ebenfalls die Stimmung. Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöht die Leitzinsen wie erwartet um 75 Basispunkte und damit so stark wie noch nie in ihrer allerdings noch jungen Geschichte. Damit reiht sie sich in die Geldpolitik anderer Notenbanken ein. Weitere deutliche Zinsschritte sind in den kommenden Monaten zu erwarten.

Zwar gelten steigende Zinsen gemeinhin als Gift für Aktien, diese Zinserhöhung war aber wegen der hohen Inflation weitgehend erwartet worden. Zudem verwies EZB-Präsidentin Christine Lagarde nach dem Zinsbeschluss am Donnerstag explizit auf den schwachen Euro. "Die Parität dürfte eine Art Schmerzgrenze für die EZB sein", sagte Robert Rethfeld vom Analysehaus Wellenreiter Invest. Die Stabilisierung des Euro senkt nun für US-Anleger die Gefahr von Währungsverlusten an den europäischen Aktienmärkten und sollte so das Vertrauen in diese stärken. Inwieweit der Kampf der Notenbanken gegen die Inflation bereits Früchte trägt, wird sich am Dienstag zeigen: Dann werden die US-Verbraucherpreise für August veröffentlicht und an den Märkten möglicherweise den nächsten starken Impuls setzen.

Fresenius und Deutsche Telekom sehr fest
Im DAX erholten sich Fresenius
FRE (578560) 578560 578560
um 3,9 Prozent, die Societe Generale hat ihre Kaufempfehlung bekräftigt. Deutsche Telekom
DTE (555750) 555750 555750
gewannen 3,9 Prozent auf 19,55 Euro. Hier hat die Deutsche Bank das Kursziel auf 29,50 Euro erhöht. Auch Zalando, Deutsche Bank und Covestro konnten sich um bis zu 3,3 Prozent erholen. In der zweiten Reihe stiegen Commerzbank
CBK (CBK100) CBK100
um 4,0 Prozent, die Banken gelten als Gewinner steigender Zinsen. Uniper
UN01 (UNSE01) UNSE01
konnten sich um 12,3 Prozent erholen. In der vierten Reihe zogen Cecoomy
CEC (725750) 725750 725750
um 17,2 Prozent an: Zum einen ist die Aktie zuletzt nur noch gefallen und damit überverkauft. Zum zweiten hat sich Ceconomy auf einer Konferenz bei Oddo präsentiert, wie ein Marktteilnehmer sagte. Offensichtlich habe die Präsentation Käufe ausgelöst.
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verlinkter Beitrag20/7378, 12.09.22, 09:52:10 
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MARKT/Banken sehr stark - Milliardengewinne über TLTROs
DBK (514000) 514000 514000
CBK (CBK100) CBK100

Banken liegen sehr stark im Markt. Mit einem Plus von 1,6Prozent ist ihr
Stoxx-Branchenindex Nummer 2 nach dem der Autos, der 2,2rozent gewinnt. "Die
Zinswende in der Eurozone führt zu Milliarden-Gewinnen", so ein Marktteilnehmer
mit Blick auf neue Berechnungen. Zugrunde liegt den Bereichnungen der weite
Spread zwischen TLTROs und Einlagensatz. "Europaweit könnten zweistellige
Milliardengewinne anfallen", sagt er.

"Die Berechnung ist zwar alles andere als trivial", so der Händler. Mit
ziemlicher Sicherheit sei der Zusatzertrag aber "enorm". So gehe Morgan Stanley
bezogen auf sämtliche Banken der Eurozone von 24 Milliarden Euro zusätzlichen
Gewinnen bis zur Fälligkeit der letzten TLTRO-Tranche Ende 2024 aus. Die
Citigroup projiziere Sondererträge von bis zu 33 Milliarden Euro und die
Berliner Ratingagentur Scope berechne den möglichen Nettoeffekt sogar auf bis
zu 40 Milliarden Euro. Deutsche Bank plus 2,9Prozent, Commerzbank plus
3,4Prozent.
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verlinkter Beitrag19/7378, 12.09.22, 17:57:41 
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XETRA-SCHLUSS/DAX steigt zum Wochenstart über 13.400 Punkte
FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt ging es am Montag deutlich nach oben, der
DAX (846900) 846900 846900
stieg um 2,4 Prozent auf 13.402 Punkte. Ein solches Plus hatten wohl die wenigsten am Morgen erwartet, als der Index zunächst nur gut behauptet in den Tag startete. Positiv wurde zum einen die Entwicklung der Nachrichtenlage aus der Ukraine gewertet. "Der Optimismus der ukrainischen Armee nach den militärischen, wenn auch bislang nur Teilerfolgen in der Verteidigung ihres Landes gegen den russischen Angreifer sorgt auch für einen Stimmungsumschwung am Aktienmarkt", so Konstantin Oldenburger, Marktanalyst CMC Markets. Aber auch weiter fallende Gaspreise am Terminmarkt dürften für eine verbesserte Risikoneigung der Investoren gesorgt haben. Zum einen wirkt sich dies dämpfend auf die Inflationsentwicklung aus. Zudem bleibt den Bürgern mehr Geld zum Konsumieren, des Weiteren sollten die Margen im produzierenden Gewerbe nicht weiter erodieren. Nach dem Abverkauf in der Vorwoche erholten sich die Bundesanleihen leicht während der Euro gegenüber dem Dollar zulegen konnte.

Banken gesucht - Milliardengewinne über TLTROs
Seit der Zinsanhebung der Europäischen Zentralbank in der Vorwoche gehören die Aktien der Banken zu den Gewinnern an der Börse. "Die Zinswende in der Eurozone führt zu Milliarden-Gewinnen", so ein Marktteilnehmer mit Blick auf neue Berechnungen. Zugrunde liegt den Berechnungen die weite Zinsdifferenz zwischen TLTROs und Einlagensatz. "Europaweit könnten zweistellige Milliardengewinne anfallen", sagt er. "Die Berechnung ist zwar alles andere als trivial", so der Händler. Mit ziemlicher Sicherheit sei der Zusatzertrag aber "enorm". Deutsche Bank
DBK (514000) 514000 514000
schlossen plus 3,2 Prozent, Commerzbank
CBK (CBK100) CBK100
legten 3,3 Prozent zu.

Mit dem für Ende des Monats erwarteten Börsengang der Sportwagenschmiede Porsche standen die Automobilwerte im Fokus. So legten im DAX die Porsche Holding
PAH3 (PAH003) PAH003
um 3,7 Prozent zu und VW
VOW3 (766403) 766403
gewannen 3,4 Prozent. "Mit einem Branchen-KGV von 5 gilt der Sektor als extrem billig", so ein Marktteilnehmer. Allerdings sollten Anleger auch nicht vergessen, dass die Investmentbanken wegen des Porsche-IPO großes Interesse an einem positiven Marktumfeld hätten.
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verlinkter Beitrag18/7378, 13.09.22, 07:15:29 
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SAP
SAP (716460) 716460 716460
- Der Softwarehersteller hat erneut eine Preiserhöhung angekündigt: Ab dem Jahreswechsel wird für die Wartung von Softwareinstallationen bis zu 3,3 Prozent mehr verlangt als bislang. In einem Schreiben an die Kunden begründete der Konzern den Schritt mit der hohen Inflationsrate. Vor einigen Wochen hatte der Konzern bereits eine automatische jährliche Preiserhöhung für seine Clouddienste angekündigt. Auch SAP-Konkurrent Oracle erhöht die Wartungsgebühren. Bestandskunden zahlen ab dem 1. Dezember standardmäßig 8 Prozent mehr, wenn sie ihre Support-Verträge verlängern, erklärte die Deutsche Oracle-Anwendergruppe (DOAG). (Handelsblatt)

COMMERZBANK
CBK (CBK100) CBK100
- Die Bank könnte angesichts steigender Energie- und Lohnkosten mehr als 10 Prozent ihrer Filialen schließen. Das sei Teil des jüngsten Strategie-Updates der Führungsspitze, berichtet Bloomberg unter Berufung auf ungenannte Quellen. Die Commerzbank könnte die Anzahl ihrer Filialen auf 400 von 450 reduzieren. Eine finale Entscheidung sei noch nicht gefallen. Am 28. September stehe ein Strategie-Treffen an. (Bloomberg)

VOLKSWAGEN
VOW3 (766403) 766403
- Thomas Ulbrich übernimmt zum 1. Oktober im VW-Markenvorstand die neugeschaffene Position des Vorstandes für "New Mobility". Wie es außerdem in Unternehmenskreisen laut Handelsblatt heißt, werden in dem neuen Vorstandsressort die entscheidenden Transformationsbereiche Elektromobilität und Digitalisierung zusammengefasst. Ulbrich kümmert sich um die Modelle aus der ID-Elektrobaureihe und um das neue Trinity-Fahrzeugprojekt. Außerdem vertritt Ulbrich die Marke Volkswagen im Aufsichtsrat der Cariad. Volkswagen wollte sich nicht zum Vorstandswechsel äußern. (Handelsblatt)

ZF/MAHLE - Der aktuelle Interimschef des Stuttgarter Automobilzulieferers Mahle, Michael Frick, wird neuer Finanzchef des viermal größeren Konkurrenten ZF Friedrichshafen. "Es ist noch nicht offiziell, aber der Wechsel ist perfekt", sagte ein mit dem Vorgang vertrauter Insider dem Handelsblatt. Frick arbeitet seit 2003 für Mahle, seit 2014 als Finanzvorstand und in den vergangenen Monaten als Interims-CEO. Neuer CEO von Mahle wird Arnd Franz, derzeit Chef des Ersatzteilhändlers LKQ Europe. (Handelsblatt)

PHILIPS
PHI1 (940602) 940602
- In der Affäre um Beatmungsgeräte bekommt Philips nun auch von heimischen Aktionärsvertretern Druck. Die Vereinigung VEB, Pendant der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), wirft dem Medizintechnikkonzern verspätete und mangelnde Kommunikation vor, die den Kurs lange schonte. Die VEB droht, vor die "Ondernemingskamer" zu treten - ein so nur in den Niederlanden existierendes Gericht, das bei Zwist in Unternehmen die Interessen aller Beteiligten der Unternehmenswelt berücksichtigt, von Aktionären ebenso wie von Gläubigern und Beschäftigten. (FAZ)

EQT - Die Beteiligungsfirma hat gut 2,4 Milliarden Euro für einen Fonds eingesammelt, der Start-ups in später Phase auf dem Sprung zu etablierten Unternehmen finanziert. Dies sei der bisher größte europäische Wachstumsfonds für solche Unternehmen, meldet die Beteiligungsgesellschaft auf Basis von Daten des Statistikdienstleisters Preqin. Der Geldtopf speist Beteiligungen von 50 bis 200 Millionen Euro und soll auf zwanzig Investitionen verteilt werden, wie der zuständige EQT-Partner Dominik Stein im Gespräch mit der FAZ sagte. (FAZ)
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verlinkter Beitrag17/7378, 15.09.22, 18:10:24 
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XETRA-SCHLUSS/DAX fällt erneut unter 13.000er-Marke
FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat nach einem Start im Plus einmal mehr im Minus geschlossen. Damit ging es für den Index nunmehr den dritten Tag in Folge nach unten. Teils verlief der Handel hektisch und nervös, bei dünnen Handelsvolumina war die Kaufbereitschaft zurückhaltend. Spannend könnte es am Freitag werden, wenn an der Börse wieder der große Verfall am Terminmarkt, der Hexensabbat, stattfindet. Der
DAX (846900) 846900 846900
schloss 0,5 Prozent tiefer bei 12.957 Punkten, seit Jahresbeginn notiert der Index bereits gut 18 Prozent tiefer. In der zweiten Reihe, im MDAX, summiert sich das Minus seit Jahresbeginn sogar auf 30 Prozent, ähnlich sieht es im SDAX aus. Während die Bundesanleihen heute leicht schwächer tendierten, handelt der Euro weiter nahe der Parität zum Dollar.

Steigende Zinsen sprechen für Banken
Für die Banken geht es seit der großen Leitzinsanhebung der Europäischen Zentralbank in der Vorwoche tendenziell nach oben. Heute sorgte eine positive Sektorstudie von Morgan Stanley für Kaufinteresse. Bei den Einzelwerten bemerkten die Analysten der US-Bank zur Commerzbank
CBK (CBK100) CBK100
(+2,5%), dass hier die Restrukturierung auf Kurs sei und eine Verringerung der Nettokosten um 20 Prozent zu erwarten, was ein attraktives Szenario darstelle. Auch die erwartete Barausschüttung im Zeitraum 2022 bis 2024 von mehr als 30 Prozent der Marktkapitalisierung sei attraktiv. Auch bei der Deutschen Bank
DBK (514000) 514000 514000
(+2,4%) scheine der Restrukturierungsprozess weitgehend auf Kurs. Im letzten Teil der Restrukturierung nehme die Einnahmendynamik zu, wobei die höheren Zinsen Potenzial nach oben eröffneten.

M&A-Interesse ein gutes Zeichen
Während es seit Jahresbeginn an den Börsen nach unten geht, ist auf dem erreicht niedrigen Niveau nun Übernahmeinteresse zu erkennen. Zum einen haussierten die Aktien von Vantage Towers
VTWR (A3H3LL) A3H3LL
um 11,4 Prozent. Hier trieben Presseberichte über ein Übernahmeinteresse eines Konsortiums von KKR und GIP. Interessiert sei zudem EQT. Nach Berichten der Nachrichtenagentur Bloomberg steht hier ein Gebot von 13 Milliarden Dollar im Raum. Für die Aktie von Hochtief
HOT (607000) 607000 607000
ging es um 5,7 Prozent nach oben. ACS kaufte dem italienischen Infrastruktur-Investor Atlantia dessen komplettes Hochtief-Aktienpaket ab. Der spanische Mehrheitseigner zahlte 577,8 Millionen Euro für weitere 14,46 Prozent am größten deutschen Baukonzern und stockte seine Hochtief-Beteiligung auf diesem Wege auf 68 Prozent auf.
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verlinkter Beitrag16/7378, 22.09.22, 07:25:02 
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PRESSESPIEGEL/Unternehmen
SALZGITTER
SZG (620200) 620200 620200
- Der Vorstandschef des Stahlproduzenten, Gunnar Groebler, spricht im Interview mit dem Handelsblatt über Mehrkosten in dreistelliger Millionenhöhe wegen der Gaskrise, Folgen der Konjunkturabschwächung und Investitionen in die Herstellung von grünem Stahl. Der Vorstandschef hält die Belastungen für den zweitgrößten deutschen Stahlproduzenten für beherrschbar. (Handelsblatt)

COMMERZBANK
CBK (CBK100) CBK100
- Mehrere deutsche Kreditinstitute, darunter Commerzbank und DZ Bank, dürften informierten Kreisen zufolge trotz der Risiken, die aus der sich verschärfenden Energiekrise resultieren, von höheren Kapitalanforderungen der Europäischen Zentralbank (EZB) verschont bleiben. Die bei der Notenbank angesiedelte Bankenaufsichtsbehörde habe einigen deutschen Instituten signalisiert, dass sie im nächsten Jahr keine zusätzlichen Mittel für die Erfüllung ihrer sogenannten Säule-2-Anforderungen bereitstellen müssen. Die formellen Mitteilungen würden voraussichtlich noch in diesem Jahr verschickt. Die Säule-2-Anforderung ist ein Kernelement des Kapitals, das europäische Banken halten müssen, um Verluste auffangen zu können. Die Deutsche Bank muss den Kreisen zufolge noch über ihre voraussichtlichen Kapitalanforderungen informiert werden. (Börsen-Zeitung)

MAN
MAN (593700) 593700 593700
- Noch ist die Nutzfahrzeugbranche weit von ihren Klimazielen für das Jahr 2030 entfernt. Der CEO von MAN Truck & Bus, Alexander Vlaskamp, erwartet dennoch, dass die Vorgaben zu schaffen sind. Am Einsatz der Brennstoffzelle als Ergänzung zu batterieelektrischen Lkw meldet er aber Zweifel an. "Wir bezweifeln, dass es ausreichend grünen Wasserstoff für die Anwendung im Nutzfahrzeugmarkt geben wird", sagte der Manager im Interview. Auch ökologisch und wirtschaftlich stellte er die Brennstoffzelle in Frage. Denn noch ist Wasserstoff teuer und nicht sehr energieeffizient. (Börsen-Zeitung)

CREDIT SUISSE
CSX (876800) 876800
- Die Schweizer Großbank hat Pläne für eine Teilung ihrer Investmentbank in drei Teile ausgearbeitet. Dabei solle auch eine Bad Bank als Auffangbecken für riskante Vermögenswerte wiederbelebt werden, berichten mit den Plänen vertraute Personen. Um eine schädliche Kapitalerhöhung abzuwenden, soll nach der Aufteilung profitable Einheiten wie das Geschäft mit verbrieften Produkten verkauft werden. Die neue Strategie, in deren Rahmen auch tausende Stellen gestrichen werden sollen, werde bei Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal am 27. Oktober vorgestellt. (Financial Times)
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nordlicht
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verlinkter Beitrag15/7378, 23.09.22, 12:55:53 
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CBK (CBK100) CBK100
gerade Schwächeanfall... zuletzt relativ stark im Markt gewesen.
nordlicht
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verlinkter Beitrag14/7378, 23.09.22, 14:14:35 
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Gut erholt von den Intradaytiefs Cool
nordlicht schrieb am 23.09.2022, 12:55 Uhr
CBK (CBK100) CBK100
gerade Schwächeanfall... zuletzt relativ stark im Markt gewesen.


Bei
VAR1 (A0TGJ5) A0TGJ5
bei 48 gedacht ich wäre zu spät dran für einen Shortversuch Rolling Eyes punish -30% Surprised
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verlinkter Beitrag13/7378, 23.09.22, 14:17:37 
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Und es ist zur Zeit keine Zeit für Reboundtrades. Andere Phase als noch vor 2 Jahren. Die Frage ist ab wann ist Varta ein gutes Investment.

nordlicht schrieb am 23.09.2022, 14:14 Uhr
Gut erholt von den Intradaytiefs Cool
nordlicht schrieb am 23.09.2022, 12:55 Uhr
CBK (CBK100) CBK100
gerade Schwächeanfall... zuletzt relativ stark im Markt gewesen.


Bei
VAR1 (A0TGJ5) A0TGJ5
bei 48 gedacht ich wäre zu spät dran für einen Shortversuch Rolling Eyes punish -30% Surprised

Hinweis nach §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag12/7378, 28.09.22, 08:37:18 
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MÄRKTE EUROPA/DAX weiter abwärts erwartet - Kurs 12.000 Punkte
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem Jahrestief am Dienstag dürfte der
DAX (846900) 846900 846900
am Mittwoch zunächst weitere Tiefs ausloten. Dabei könnte auch die 12.000er Marke ins Visier geraten, unter der er zuletzt im November 2020 lag. Vorbörslich wird der DAX mit 12.054 Punkten indiziert, 0,7 Prozent niedriger als am Vortag. Der Euro-Stoxx-50 wird bei 3.309 gesehen, nach 3.329. Am Anleihemarkt sieht es nach den jüngsten kräftigen Einbußen zunächst zumindest nach einer Stabilisierung aus. Der Dollar zieht weiter an, der Euro fällt auf 0,9564 und liegt nur noch knapp über dem jüngsten Rekordtief. Der Dollar ist weiter als sicherer Hafen gesucht und profitiert auch vom fortgesetzten starken Anstieg der Marktzinsen in den USA. Zwar sind auch in Europa die Anleiherenditen weiter klar auf dem Weg nach oben, was Anleihen als Anlage in Relation zu Aktien immer attraktiver macht, allerdings gilt der Zinserhöhungskurs in den USA als aggressiver als jener der EZB.

Energiekrise und kein Ende
Die Stimmung wird weiter belastet von Inflations- und Rezessionssorgen sowie der Energiekrise in Europa. Letztere hat nochmals an Brisanz gewonnen nach den mysteriösen Lecks an den beiden Nord Stream Pipelines in der Ostsee, hinter denen Sabotageakte vermutet werden. Zwar lief durch beide Pipelines zuletzt kein Gas nach Deutschland, der europäische Gaspreis schoss aber trotzdem massiv nach oben, nachdem er gerade erst auf ein Mehrwochentief gesunken war. Dahinter steht die Spekulation, dass selbst bei einer Aufhebung der Sanktionen gegen Russland eine Gaslieferung auf diesem Weg nun nicht möglich wäre. Kaum beruhigend wirkt in diesem Umfeld die Nachricht, dass die Atomkraftwerke Isar 2 und Neckarwestheim nun doch weiter bis April 2023 Strom erzeugen sollen. Hintergrund ist die Versorgungssituation in Frankreich, wo über die Hälfte der Atomkraftwerke nicht am Netz ist. Dadurch fehlen laut Wirtschaftsminister Habeck Strommengen, die Deutschland zum Teil mit Strom aus Gaskraftwerken ausgleicht. "Die dunklen Wolken über Europas Börsen und damit auch dem DAX wollen sich einfach nicht verziehen", kommentiert CMC die Gemengelage. Die Erdgasspeicher seien zwar üppig gefüllt, "aber es wäre eine gewaltige Zäsur, wenn Europa gerade die Möglichkeit verloren hat, die Sanktionen falls nötig aufzuheben. Der Weiterbetrieb verbliebener Atomkraftwerke in Deutschland und Europa ist jetzt alternativlos."

Apple trübt Stimmung zusätzlich
Dazu passend hat der Chef von Heidelberg Materials zeitweilige Werksschließungen in Deutschland nicht ausgeschlossen, sollten die Strompreise nicht wieder dauerhaft sinken. Kurzfristig sei eine Deckelung von Strom- und Gaspreisen nötig, um die energieintensiven Branchen zu entlasten. Vorbörslich wird die Aktie mit dem Markt rund 1,3 Prozent niedriger gestellt. Unternehmensseitig kommt - insbesondere für Technikaktien (
DLG (927200) 927200
), aber nicht nur - ein Stimmungsdämpfer von Apple. Offenbar ist die Nachfrage nach dem neuen iPhone 14 geringer als erwartet. Wie Bloomberg berichtet sollen dieses Jahr nun doch nur 90 Millionen Geräte produziert werden. Zuvor sei eine Produktionsausweitung um etwa 6 Millionen ins Auge gefasst worden.

Ansonsten ist das Meldungsaufkommen der Unternehmen weiter dünn. Die Commerzbank
CBK (CBK100) CBK100
muss für ihre polnische Tochter mBank die Risikovorsorge erhöhen, hat aber die Prognose für das Konzernergebnis von mehr als 1 Milliarde Euro im Geschäftsjahr 2022 bestätigt. Der Kurs gibt vorbörslich um 2,2 Prozent nach. Die Commerzbank sei eine Mittelstandsbank, und der Mittelstand sei ganz besonders hart von der Energiekrise betroffen, heißt es im Handel. Weiter erfolgreich gestaltet sich der Börsengang von Porsche
P911 (PAG911) PAG911
. Der Ausgabepreis dürfte im Tagesverlauf am oberen Ende der Spanne von 76,50 bis 82,50 Euro festgelegt werden. Im Handel ist von einer immensen Nachfrage die Rede. Im Handel per Erscheinen gingen die Stücke zuletzt bei deutlich über 90 Euro um. Investoren haben bis Mittwoch um 14 Uhr Zeit, Aufträge zu erteilen. Die Erstnotiz an der Frankfurter Börse ist für Donnerstag geplant.
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verlinkter Beitrag11/7378, 28.09.22, 18:16:08 
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XETRA-SCHLUSS/DAX schließt nach Jahrestief im Plus
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Stimmung am deutschen Aktienmarkt war am Morgen mies. Warum sollte sich auch etwas ändern. Die Anleihen standen weiter unter Druck und steigende Zinsen bieten den Anlegern langsam eine Alternative zu Aktien. Die Frage, wer für die Lecks in Nordstream 1 und 2 verantwortlich ist, ist weiterhin nicht geklärt. Aber es zeichnet sich ab, dass wohl nie mehr Gas durch sie fließen wird. Derweil ist das GfK-Konsumklima auf den tiefsten Stand seit Beginn der Umfrage im Jahr 1991 eingebrochen. Mit Blick auf die Inflation und die Energiekrise gehen immer mehr Investoren davon aus, dass sich eine Rezession im kommenden Jahr in Deutschland einnistet. Aktien kann man dann wohl noch billiger kaufen. Der DAX fiel in Folge bis auf sein Tief bei 11.863 Punkten. Zunächst kamen kleinere Käufe an den Markt, dann überraschte die Schlagzeile, dass die Bank of England langlaufende Staatsanleihen kauft. Diese waren die letzten Tage massiv gefallen, nun setzte eine fulminante Erholung am Anleihenmarkt, auch in Europa, ein. Dies hob ebenfalls die Stimmung für Aktien. Ob dieser Umstand länger anhält, bleibt abzuwarten. Noch hat die 12.000er-Marke als Unterstützung gehalten, der
DAX (846900) 846900 846900
schließt 0,4 Prozent höher bei 12.183 Punkten.

Banken und Stahlwerte schwach
Mit Blick auf die steigenden Energiepreise wurden die Aktien der energiehungrigen Unternehmen, wie eben die der Stahlkonzerne wie Thyssenkrupp
TKA (750000) 750000 750000
(-11,2%) oder Salzgitter
SZG (620200) 620200 620200
(-9,2%) , verkauft. Und die Banken, die zuletzt als Profiteur der Zinswende noch von den Anlegern gefeiert wurden, werden bereits wieder verkauft. Die Commerzbank
CBK (CBK100) CBK100
(-3,7%) muss zudem für ihre polnische Tochter mBank die Risikovorsorge erhöhen, hat aber die Prognose für das Konzernergebnis von mehr als 1 Milliarde Euro im Geschäftsjahr 2022 bestätigt.

Morphosys
MOR (663200) 663200
haussierten gleich um 20 Prozent. Hier beflügelte, dass das Unternehmen zusammen mit Roche an einem Alzheimermedikament arbeitet. Nachdem ein Alzheimer-Medikamentenanwärter von Biogen und Esai eine Studie absolvierte, wird nun auf einen positiven Studienausgang bei Morphosys/Roche gesetzt.

Vollkommen unbeeindruckt von den teils massiven Schwankungen verläuft dagegen wohl der Börsengang von Porsche
P911 (PAG911) PAG911
. Die Bücher sind seit Tagen gut gefüllt, auch am letzten Tag soll das Interesse der Investoren nochmals gestiegen sein. Alles andere als eine Zuteilung am oberen Ende der Spanne bei 82,50 Euro je Aktie dürfte eine große Überraschung darstellen, ab Morgen wird die Aktie an der Börse gehandelt.
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verlinkter Beitrag10/7378, 04.10.22, 10:17:04 
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METZLER NIMM CARL-ZEISS
AFX (531370) 531370 531370
, POST
DPW (555200) 555200 555200
,
IVU (744850) 744850
, JUNGHEINRICH
JUN3 (621993) 621993
UND
RWE (703712) 703712 703712
IN 'GERMAN TOP TEN' AUF

METZLER STREICHT COMMERZBANK
CBK (CBK100) CBK100
, DIC ASSET
DIC (A1X3XX) A1X3XX
, GERRESHEIMER
GXI (A0LD6E) A0LD6E A0LD6E
, RHEINMETALL
RHM (703000) 703000 703000
, SIXT
SIX2 (723132) 723132 723132
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verlinkter Beitrag9/7378, 13.10.22, 18:16:54 
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XETRA-SCHLUSS/DAX schließt nach Berg- und Talfahrt im Plus
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach einer Berg- und Talfahrt hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag deutlich im Plus geschlossen. Der
DAX (846900) 846900 846900
gewann 1,5 Prozent auf 12.356 Punkte. Am Vormittag verlief der Handel zunächst in ruhigen Bahnen. Am Mittag schoss der DAX dann nach oben, beflügelt auch von Berichten, die britische Regierung könnte nochmals ihre geplanten Steuersenkungen überdenken, die für ein Erdbeben bei den britischen Anleihen gesorgt hatten. Am Nachmittag lösten die US-Verbraucherpreise dann einen Abverkauf aus. Innerhalb einer Minute fiel der DAX um 1,4 Prozent, der Abgabedruck war enorm. Erst bei 12.000 Punkten konnte sich der Index stabilisieren, die Bullen übernahmen dort wieder das Ruder. Der MDAX, TecDAX wie auch der SDAX notierten im Tagesverlauf auf Jahrestiefs, konnten sich am Nachmittag aber ebenfalls davon erholen.

US-Notenbank wird Leitzinsen um 75 Basispunkte anheben
Die US-Inflation ist im September höher ausgefallen als erwartet. Die Energiepreise sind zwar erwartungsgemäß gefallen, aber die Verteuerungen bei Nahrungsmitteln, Wohnen und Gesundheitsdienstleistungen trugen maßgeblich zur Inflation bei. LBBW-Volkswirt Dirk Chlench sieht an der Inflationsfront jedoch auch Lichtblicke. So seien die Preise für Gebrauchtwagen, in der Vergangenheit einer großer Treiber des Konsumentenpreisindex, im September um 1 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Dessen ungeachtet dürfte der erneut starke Anstieg der Kerninflationsrate den Währungshütern nicht schmecken, die US-Notenbank dürfte im November die Leitzinsen um mindestens weitere 75 Basispunkte anheben.

Zu den Gewinnern am Aktienmarkt gehörten die Banken, so legten Deutsche Bank
DBK (514000) 514000 514000
um 7,3 Prozent zu, Commerzbank
CBK (CBK100) CBK100
gewannen 4,8 Prozent. Ansonsten gingen die Anleger im späten Handel mehr ins Risiko und kauften zyklische Werte. Einmal mehr wurden die Aktien der Immobilienkonzerne verkauft. Hier gibt es seit Tagen negative Analysten-Kommentare. So verloren Aroundtown
AT1 (A2DW8Z) A2DW8Z
7,9 Prozent nach einer Herunterstufung der Citi auf "Neutral" von "Buy". Nach guten Quartalszahlen der Wettbewerber schlossen Lufthansa
LHA (823212) 823212 823212
4,7 Prozent im Plus. Südzucker
SZU (729700) 729700 729700
verloren dagegen 2,7 Prozent. Der Konzern nahm zwar die Umsatzprognose nach oben, die Gewinnprognose wurde aber lediglich bestätigt.
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verlinkter Beitrag8/7378, 24.10.22, 07:08:37 
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PRESSESPIEGEL/Unternehmen
VOLKSWAGEN
VOW3 (766403) 766403
- Kaum hatte der Volkswagen-Konzern mitgeteilt, die geplante Batteriezellenfabrik in der spanischen Küstenstadt Sagunt zu überdenken, reagierte die Regierung in Madrid: Industrieministerin Reyes Maroto kündigte an, die Mittel für die Förderung der Elektromobilität auf knapp 880 Millionen Euro zu erhöhen - jedoch ohne zu verraten, wie viel VW und die Tochter Seat erhalten sollen. Das von Seat geführte Konsortium will in das 30 Kilometer von Valencia entfernte Werk mit 3.500 Mitarbeitern rund 3,5 Milliarden Euro investieren; insgesamt 10 Milliarden Euro sind in Spanien für den Ausbau der E-Mobilität geplant. Bisher waren von spanischer Seite 167 Millionen Euro als zinslose Kredite und Subventionen zugesagt. (FAZ)

MERCEDES-BENZ
MBG (710000) 710000 710000
- Konzernchef Ola Källenius setzt große Hoffnungen in ein eigenes Betriebssystem, das er auf dem Kapitalmarkttag vorstellen will. Doch den verschiebt Mercedes laut Handelsblatt schon wieder. Wie die Wirtschaftszeitung aus Konzernkreisen erfahren habe, hat Källenius den Kapitalmarkttag auf Anfang 2023 verschoben. Ursprünglich war der "Capital Markets Day" für Juli angesetzt. (Handelsblatt)

COMMERZBANK
CBK (CBK100) CBK100
- Trotz aller Fusionsspekulationen: Commerzbank-Chef Manfred Knof ist sich sicher, dass der Großaktionär Bund an Bord bleibt und dabei helfen wird, die Eigenständigkeit der Bank zu verteidigen. "Wir decken den gesamten Mittelstand ab, und die Kunden schätzen unsere Expertise. Sie wollen nicht, dass bei einer Fusion mit einem anderen Institut unsere Stärke verwässert werden könnte", stellte Knof klar. Die Regierung müsse jedoch dringend dafür sorgen, dass ein neuer Energiemix schnell sichergestellt werde. (Handelsblatt)

UNIPER/EON
UN01 (UNSE01) UNSE01
EOAN (ENAG99) ENAG99 ENAG99
- Die Energiekonzerne Uniper und Eon bereiten sich mit scharfen Sparmaßnahmen auf den Winter vor. "In der Zentrale in Düsseldorf haben wir das warme Wasser abgestellt und schicken gerade 50 Prozent der Büroflächen in den Winterschlaf. In den betroffenen Gebäudeteilen sind alle Geräte und Lampen ausgestellt, es wird nicht mehr geputzt, wir senken die Temperatur auf 14 Grad", sagte Timo Messerschmidt, Leiter Facility Management Uniper. Auch Eon plane erhebliche Einsparungen: "Eon wird den Energieverbrauch der eigenen Gebäude im Durchschnitt um mindestens 20 Prozent senken", erklärte der Konzern auf Anfrage der Redaktion. (Rheinischen Post)

DEUTSCHE KONZERNE - Die Nettofinanzschulden der rund 150 größten deutschen börsennotierten Konzerne haben einen Höchststand erreicht. Handelsblatt-Berechnungen zeigen, dass der Schuldenstand binnen eines Jahres um 20 Prozent auf 533 Milliarden Euro gestiegen ist. Das birgt Gefahren. Denn durch die Zinswende der Notenbanken werden neue Kredite immer teurer. Um ihre Schulden zu reduzieren, planen viele Unternehmen nun, Anteile zu verkaufen. Der DAX-Konzern mit der höchsten Nettoverschuldung ist die Deutsche Telekom. (Handelsblatt)

GALERIA KARSTADT KAUFHOF - Die angeschlagene Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof verhandelt mit der Bundesregierung über neue Staatshilfen. Wie das Handelsblatt aus Verhandlungskreisen erfuhr, soll es dabei um eine neue Finanzspritze in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro gehen. Die Auszahlung soll über mehrere Jahre erfolgen. Das Bundeswirtschaftsministerium prüft eigenen Angaben zufolge den Antrag um zusätzliche Staatshilfe, wollte sich aber darüber hinaus nicht äußern. Galeria Karstadt Kaufhof wollte auf Nachfrage des Handelsblatts keinen Kommentar abgeben. (Handelsblatt)
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verlinkter Beitrag7/7378, 04.11.22, 07:12:20 
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PRESSESPIEGEL/Unternehmen
ADLER GROUP
ADJ (A14U78) A14U78
- Der angeschlagene Immobilienkonzern strebt zur Verbesserung seiner Liquiditätslage einen Verkauf von Wohnungen seiner Konzerngesellschaft Brack Capital Properties an. Finanzkreisen zufolge führt Adler Gespräche über die Veräußerung der BCP-Immobilien im Raum Leipzig mit einem Wert von rund 400 Millionen Euro. Adler hoffe auf einen Vertragsabschluss mit einem Finanzinvestor in den nächsten Wochen, wie mehrere mit der Transaktion vertraute Personen sagten. Die Verhandlungen könnten aber auch noch scheitern. (Handelsblatt)

DEUTSCHE BAHN - Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat einem ehemals geplanten Börsengang der Bahn auf unbestimmte Zeit eine Absage erteilt. Wissing sagte der Rheinischen Post und dem General-Anzeiger: "So etwas steht überhaupt nicht zur Debatte. Wir haben ganz andere Ziele. Wir wollen zum 1. Januar 2024 eine Infrastrukturgesellschaft für das Schienennetz der Bahn schaffen, die gemeinwohlorientiert ist. Das Netz ist Teil der Daseinsvorsorge. Damit kann man nicht an die Börse." (Rheinische Post, General-Anzeiger)

COMMERZBANK
CBK (CBK100) CBK100
- Die Frankfurter Bank bereitet sich auf Rezession und Transformation bei Energie und Lieferketten vor. "Wir sind mit einem Marktanteil von 30 Prozent Deutschlands führende Außenhandelsbank und passen unsere Strategie an die unserer Kunden an", sagte Firmenkundenvorstand Michael Kotzbauer. Da die deutsche Wirtschaft Abhängigkeiten verringere, indem sie mittel- und langfristig erneuerbare Energien ausbaue, und die Region des Nahen Ostens und Nordafrikas für den Handel wichtiger werde, plane die Commerzbank, neue Repräsentanzen in Jordanien und Marokko zu eröffnen und ihre Mannschaft für erneuerbare Energien in Singapur zu erweitern. (FAZ)

N26 - Die Berliner Smartphonebank bereitet sich weiter auf einen möglichen künftigen Börsengang vor: Sie wandelt die bisherige GmbH in eine deutsche Aktiengesellschaft (AG) um - und benennt damit verbunden auch einen Aufsichtsrat. Die Umwandlung in eine AG sei die Voraussetzung für den künftigen Erfolg von N26, sagte Mitgründer und Co-CEO Valentin Stalf. (Handelsblatt, FAZ, Welt)
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verlinkter Beitrag6/7378, 09.11.22, 07:24:52 
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Commerzbank übertrifft Erwartungen und bestätigt Gewinnausblick
CBK (CBK100) CBK100

FRANKFURT (Dow Jones)--Eine höhere Risikovorsorge und eine Ertragsbelastung im Polen-Geschäft haben der Commerzbank im dritten Quartal einen erheblichen Gewinnrückgang beschert. Das Ergebnis fiel dennoch höher aus als von Analysten erwartet. Ihr Gewinnziel für das Gesamtjahr, das ein Nettoergebnis von mehr als 1 Milliarde Euro vorsieht, hat die im MDAX notierte Bank nach neun Monaten schon fast erreicht. Die Commerzbank verdiente im Zeitraum von Juli bis September laut Mitteilung unter dem Strich 195 Millionen Euro nach 403 Millionen im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten in einem von der Bank selbst veröffentlichten Konsens mit 116 Millionen Euro gerechnet. Nach neun Monaten hat die Bank bereits 963 Millionen Euro verdient. Der operative Gewinn verringerte sich im Quartal um 40 Prozent auf 282 Millionen Euro.

Die Erträge gingen um 5,9 Prozent auf 1,89 Milliarden Euro zurück. Die Commerzbank hatte Ende September eine zusätzliche Vorsorge bei der polnischen Tochter M-Bank im Zusammenhang mit ihrem Schweizer-Franken-Portfolio in Höhe von 490 Millionen Euro gemeldet. Damit wurde der deutlich höhere Zinsüberschuss, der um 44,5 Prozent stieg, zunichte gemacht. Für ausfallgefährdete Kredite legte die Bank im Quartal 84 Millionen Euro zurück nach 22 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die Risikovorsorge soll im Gesamtjahr weiterhin bei rund 700 Millionen Euro liegen. Die Gesamtkosten werden unverändert bei 6,4 Milliarden Euro erwartet. Zudem rechnet die Bank weiterhin mit höheren Erträgen als im Vorjahr. Die Analysten sehen die Ziele größtenteils als erreichbar an. Bei der Risikovorsorge erwarteten sie jedoch deutlich mehr.
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verlinkter Beitrag5/7378, 09.11.22, 08:20:14 
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MÄRKTE EUROPA/DAX kommt leicht zurück - "US-Midterms" noch offen
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einem kleineren Rücksetzer an den europäischen Börsen rechnen Marktteilnehmer am Mittwoch. Der
DAX (846900) 846900 846900
wird vorbörslich 0,4 Prozent niedriger errechnet bei knapp 13.640 Punkten, im Euro-Stoxx-50 sieht es ähnlich aus. Zum einen gilt ein Rücksetzer nach der Gewinnstrecke um 1.700 Punkte im DAX als normal. Zum anderen warten Marktteilnehmer weiter auf das Endergebnis der US-Zwischenwahlen, der so genannten Midterms. "Ein Durchmarsch der Republikaner zeichnet sich nicht ab", so ein Marktteilnehmer. Der Senat könnte möglicherweise weiter von den Demokraten dominiert werden, meint er. Und im Repräsentantenhaus komme es wohl nur zu einer vergleichsweise knappen republikanischen Mehrheit. "Generell bleibt aber noch alles offen und damit bleibt die Unsicherheit", sagt er. Bei der Deutschen Bank heißt es zwar, seit dem Zweiten Weltkrieg habe der S&P-500 jeweils ein Jahr nach den Zwischenwahlen stets höher notiert. Die Analysten fragten sich aber, ob von den bisher 19 Zwischenwahlen in der Nachkriegszeit jemals welche in einer vergleichbaren Situation stattgefunden hätten, in der die Aussicht auf weiter steigende Zinsen und eine Rezession im kommenden Jahr die Börsen belaste.

Brenntag mit besseren Zahlen
BNR (A1DAHH) A1DAHH

Daneben richten sich die Blicke der Marktteilnehmer weiter auf die Berichtssaison. Sie entwickelt sich tendenziell weiter positiv: So sind die Quartalszahlen von Brenntag sowohl auf der Umsatz- als auch der Ergebnisseite besser als erwartet ausgefallen. Die Prognose wurde zwar nur bestätigt, das Unternehmen sieht das EBITDA im laufenden Jahr nun aber am oberen Rand der Spanne von 1,75 bis 1,85 Milliarden Euro. Wichtiger als die Zahlen selbst könnte der Kapitalmarkttag am Donnerstag werden. Auf diesem könnte Brenntag laut Baader Mittelfristziele veröffentlichen sowie eine neue Digitalstrategie vorstellen. Die Aktie wird knapp im Plus indiziert. "Leicht positiv", so ein Marktteilnehmer zum Zahlenwerk von Siemens Healthineers
SHL (SHL100) SHL100
. Die Geschäftszahlen lägen in der Breite leicht über den Prognosen. Zwar habe der Konzern nun die Ziele für die Diagnostiksparte gesenkt: "Trotzdem sieht das Ziel eines bereinigten Gewinns von 2 Euro bis 2,20 Euro im neuen Geschäftsjahr gut aus", sagt er. Der Markt rechne hier lediglich mit knapp 2 Euro. Eine weitere Gewinnwarnung von Adidas
ADS (A1EWWW) A1EWWW
dürfte die Aktie nach Einschätzung aus dem Handel belasten, im Frühhandel verliert der Kurs 3 Prozent. Wirklich überraschend kommt diese jedoch nicht, resultiert sie doch vornehmlich aus dem Ende der Yeezy-Partnerschaft mit Kanye West. Laut Teilnehmern liegt der Fokus ohnehin auf dem jüngsten CEO-Wechsel. Die Erwartungen an Björn Gulden seien hoch, genauso allerdings auch die Herausforderungen.

Commerzbank nach Zahlen fester - "Aber Probleme bleiben"
CBK (CBK100) CBK100

Mit festeren Kursen rechnet ein Marktteilnehmer bei den Aktien der Commerzbank. "Der Markt dürfte erleichtert darauf reagieren, dass die Zahlen besser ausgefallen sind als erwartet, und das in der Breite", sagt er. "Andererseits liegen die Zahlen aber auch klar unter Vorjahr, und die Profitabilität ist verglichen mit den Wettbewerbern niedrig", so der Marktteilnehmer: "Insofern könnte es über den Tag hinaus wieder zu Relativer Schwäche kommen." Bei Lang & Schwarz steigt der Kurs um 0,9 Prozent. Lediglich durchwachsene Quartalszahlen hat das Chemieunternehmen Lanxess
LXS (547040) 547040 547040
vorgelegt. Der Umsatz fiel zwar über den Erwartungen aus, Anleger dürften sich aber auf die schwächere Margenentwicklung konzentrieren. Die operative Marge auf EBITDA-Basis vor Sondereinflüssen sank auf 11,0 Prozent, Analysten hatten 11,9 Prozent prognostiziert. Belastend könnte auch der Ausblick wirken. Das Unternehmen peilt nur noch ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 900 und 950 Millionen Euro an nach bislang 900 Millionen und 1 Milliarde Euro. Die Marktschätzung liegt bei 964 Millionen Euro. Vorbörslich deutet sich ein Kursabschlag von 1,7 Prozent ab. Im Rahmen der Erwartungen liegen die Drittquartalszahlen von Bilfinger
GBF (590900) 590900 590900
. Der Umsatz von 1,075 Milliarden Euro lag leicht über der Schätzung der UBS von 1,032 Milliarden. Auch das EBITA fiel mit 37 Millionen Euro einen Tick über der UBS-Schätzung von 36 Millionen Euro aus. Erwartungsgemäß wurde der Ausblick bestätigt. Nach der zuletzt guten Entwicklung der Aktie dürfte das Aufwärtspotenzial des Papiers begrenzt sein.
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verlinkter Beitrag4/7378, 09.11.22, 09:06:12 
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DAD schrieb am 09.11.2022, 09:05 Uhr
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Hat jemand was?


09.11. 08:42 dpa-AFX: ROUNDUP: Commerzbank hält Kurs auf Milliardengewinn - Höhere Ziele für 2024
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verlinkter Beitrag3/7378, 19.11.22, 19:35:53 
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DJ: EQS-Adhoc: Helmut Gottschalk hat sich entschieden nicht mehr als Aufsichtsratsvorsitzender zur Verfügung zu stehen. Dr. Jens Weidmann soll für die Wahl zum Nachfolger nominiert werden

EQS-Ad-hoc: Commerzbank Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Sonstiges Helmut
Gottschalk hat sich entschieden nicht mehr als Aufsichtsratsvorsitzender zur
Verfügung zu stehen. Dr. Jens Weidmann soll für die Wahl zum Nachfolger
nominiert werden

2022-11-19 / 17:02 CET/CEST Veröffentlichung einer
Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014,
übermittelt durch EQS News

- ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent
/ Herausgeber verantwortlich.

--------------------------------------------------------------------------------

Heute hat Helmut Gottschalk den Vertretern der Anteilseigner im Präsidial- und
Nominierungsausschuss seinen Entschluss mitgeteilt, nach der nächsten
Hauptversammlung nicht mehr als Aufsichtsratsvorsitzender zur Verfügung zu
stehen. Er hat zudem Herrn Dr. Weidmann als neues Aufsichtsratsmitglied
vorgeschlagen, der im Falle seiner Wahl auch als Aufsichtsratsvorsitzender zur
Verfügung steht. Die Vertreter der Anteilseigner im Präsidial- und
Nominierungsausschuss haben den Vorschlag positiv aufgenommen und planen den
Gremien der Bank zu empfehlen, Herrn Dr. Weidmann der Hauptversammlung am
31.05.2023 zur Wahl in den Aufsichtsrat der Bank vorzuschlagen. Es ist zudem
geplant, ihn im Anschluss zum Vorsitzenden und damit zum Nachfolger von Helmut
Gottschalk zu wählen.

Die Empfehlung von Herrn Dr. Weidmann zur Wahl in den Aufsichtsrat steht unter
dem Vorbehalt einer Zustimmung zunächst des Präsidial- und
Nominierungsausschusses des Aufsichtsrats und sodann des Aufsichtsratsplenums.
Hinweis nach §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag2/7378, 21.11.22, 08:12:04 
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MÄRKTE EUROPA/DAX zum Wochenstart etwas leichter erwartet
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einem etwas leichteren Start in die neue Handelswoche werden
DAX (846900) 846900 846900
& Co am Montag erwartet. Etwas im Blick stehen international die Einzelhandelswerte und vor allem deren Umsätze zum Auftakt in die "Black Week". Der DAX wird vorbörslich ein knappes halbes Prozent im Minus erwartet bei 14.375 Punkten. Etwas auf die Stimmung drücken schwache Vorlagen aus Schanghai und Hongkong. "Großer Druck dürfte aber nicht aufkommen", so ein Marktteilnehmer. Die Schwäche in China sei "hausgemacht, wegen der steigenden Corona-Zahlen". Auf der anderen Seite sollten der weitere Rückgang der Ölpreise und die sinkenden Renditen am langen Ende die Stimmung stützen, sagt er. Der leichte Rückgang des Euro sei für den DAX zunächst neutral. "Im Blick stehen zunächst die Erzeugerpreise", so der Marktteilnehmer. Die Daten aus Deutschland dürften im Oktober das Peak von fast 46 Prozent Plus nun hinter sich lassen, auch aufgrund erster positiver Basiseffekte nach einem deutlichen Plus im Oktober 2021. "Darüber hinaus ist die Frage, wie die 'Black Week' verläuft", so der Marktteilnehmer. Ein endgültiges Fazit darüber werde sich aber erst nach dem 'Cyber Monday' in einer Woche ziehen lassen.

Luxusgüter-Werte mit Abgaben erwartet
Mit einer leichten Schwäche bei den Aktien der Luxusgüterhersteller rechnen Händler am Morgen. Sorgen machen die Corona-Ausbrüche in China mit den höchsten Infektionszahlen seit 7 Monaten. "Darunter dürften die vom Asien-Tourismus abhängigen Aktien von LMVH, Kering, Hermes und Co leiden", sagt ein Händler. Ich bin erstaunt", so ein Marktteilnehmer dazu, dass Ex-Bundesbankpräsident Jens Weidmann den Aufsichtsratsvorsitz bei der Commerzbank
CBK (CBK100) CBK100
übernehmen soll. Für den Kurs sollte die Entwicklung aufgrund der hohen Reputation von Weidmann positiv sein, sagt er. Allerdings ändere die Übernahme als Chefkontrolleur noch nichts daran, dass die Bank zu wenig profitabel sei. Weidmann soll nach der Hauptversammlung im Mai 2023 das Amt von Helmut Gottschalk übernehmen, der sich altersbedingt zurückzieht. Positiv bewertet ein Marktteilnehmer die Margenentwickung bei
SUSE (SUSE5A) SUSE5A
. Das TecDAX-Unternehmen rechnet nun mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 36 bis 37 Prozent für das Geschäftsjahr 2021/22 und damit am oberen Ende der Prognosespanne. Zudem berichtete das Unternehmen über ein robustes Geschäft im vierten Quartal.
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verlinkter Beitrag1/7378, 21.11.22, 18:01:12 
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XETRA-SCHLUSS/Etwas leichter - Commerzbank mit Personalie gesucht
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach einem sehr ruhigen Geschäft hat der deutsche Aktienmarkt am Montag mit kleinen Abgaben geschlossen. Die steigenden Corona-Fälle in China drückten etwas auf die Stimmung. Für etwas Erleichterung sorgten hingegen die jüngsten Inflationsdaten aus Deutschland. Große Impulse für den Markt gab es zu Wochenbeginn nicht. Erstmals seit dem Corona-Crash vor gut zweieinhalb Jahren fielen die Erzeugerpreise der deutschen Produzenten wieder. Beobachter sprachen von einem Lichtblick. Der
DAX (846900) 846900 846900
verlor 0,4 Prozent auf 14.380 Punkte.

Weidmann übernimmt Aufsichtsratsvorsitz bei Commerzbank
Die Commerzbank-Aktie
CBK (CBK100) CBK100
gewann 0,7 Prozent. "Ich bin erstaunt", sagte ein Marktteilnehmer dazu, dass Ex-Bundesbankpräsident Jens Weidmann den Aufsichtsratsvorsitz bei der Commerzbank übernehmen soll. Für den Kurs sollte die Entwicklung aufgrund der hohen Reputation von Weidmann positiv sein - allerdings ändere die Übernahme als Chefkontrolleur auch nichts daran, dass die Bank zu wenig profitabel sei. Kräftig nach oben um 3,5 Prozent ging es beim Softwarehaus Suse
SUSE (SUSE5A) SUSE5A
nach Zahlenausweis. Das Unternehmen hält nun für das abgelaufene Geschäftsjahr dank eines "robusten" Schlussquartals und der Kostenkontrolle beim operativen Gewinn eine Marge von 36 bis 37 Prozent für erreichbar. Das TecDAX-Unternehmen sieht damit das obere Ende der Zielspanne erreicht. In einer technischen Gegenbewegung stiegen Uniper gleich um 25,5 Prozent. Corestate
CCAP (A141J3) A141J3
brachen mit Abschlägen von 58,7 Prozent massiv ein. Der Immobilien-Investmentmanager Corestate Capital steht vor der Insolvenz. Wie das Unternehmen mitteilte, hält der Vorstand einen Erfolg der laufenden Sanierungsgespräche "nicht mehr für überwiegend wahrscheinlich". Es werde nun eine Insolvenzantragspflicht geprüft. Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits mehr als 90 Prozent an Wert eingebüßt.

Analysten machen Kurse
Rheinmetall
RHM (703000) 703000 703000
gewannen 3,2 Prozent. Berenberg hatte das Kursziel erhöht und die Deutsche Bank eine Hochstufung auf "Buy" vorgenommen. Bechtle verloren derweil 5,6 Prozent - BNP Paribas soll das Papier auf "Neutral" gesenkt haben.
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