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Traderkommentare zu "Chemie"

Hier werden alle Beiträge zum Thema aus dem » Daytradingbereich gespiegelt.

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peketec
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Beitrag81/81, 01.01.14, 00:00:01  | Chemie - Daytraderkommentare
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Chemie - Daytraderkommentare
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duncan
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verlinkter Beitrag80/81, 09.07.14, 11:18:31 
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Zitat:
Umsatz in der deutschen Chemieindustrie im ersten Halbjahr +2,0% y/y auf €98 Mrd. Kapazitätsauslastung bei 85%.
vor 4 Min (11:14) - Echtzeitnachricht
Chemieverband VCI bekräftigt Prognosen für 2014. Der Umsatz soll um 1,5%, die Produktion um 2,0% zulegen. Es wird ein Rückgang der Chemikalienpreise um 0,5% erwartet.

Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. | Trading-Signale | Heatmap
däumchen
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verlinkter Beitrag79/81, 12.07.14, 19:53:11 
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10.07.
Warum der Ölpreis fällt gruebel
Kämpfe in Nahost, Isis-Rebellen plündern ein Chemiewaffenlager im Irak und die Lage in der Ukraine bleibt kritisch. Trotzdem steigt der Ölpreis nicht – er fällt sogar seit einigen Wochen. Die Hintergründe.
http://www.handelsblatt.com/finanze....ite-all/10181306-all.html

--
Deutschlands drittgrößter Industriezweig steht unter Druck - denn US-Konkurrenten können deutlich billiger produzieren.
http://www.format.at/articles/1428/....emiefirmen-deutschen-rang
däumchen
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verlinkter Beitrag78/81, 12.07.14, 20:16:36 
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09.07
1. Halbjahr 2014: Produktion plus drei Prozent, Umsatz plus zwei Prozent

Geschäfte der laufen gut
Die Chemische Industrie verspürt Aufwind. In der ersten Hälfte des Jahres 2014 zog vor allem das Inlandsgeschäft mit Industriekunden kräftig an. Die Beschäftigung ist weiter gestiegen. Der VCI prognostiziert für das Gesamtjahr unverändert ein Plus von zwei Prozent für die Produktion und ein Plus von 1,5 Prozent für den Umsatz. Vom Freihandelsabkommen mit den USA erhofft sich die Chemie einen Schub für Arbeitsplätze, Entgelte und Unternehmensgewinne.
https://www.vci.de/Presse/Pressemit....er-Chemie-laufen-gut.aspx
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verlinkter Beitrag77/81, 08.08.14, 06:58:05 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
INTERNET - Nach dem jüngsten großflächigen Datendiebstahl hat Verbraucherschutzminister Heiko Maas (SPD) einen eindringlichen Appell an die Internetanbieter gerichtet, ihre Kundendaten besser zu schützen. "Die Nutzer haben ein Recht darauf, dass ihre Daten und Passwörter bei Dienstleistern im Internet so sicher wie möglich sind", sagte Maas. "Internetanbieter sind in der Pflicht, alles zum Schutz der Passwortdaten und persönlicher Daten ihrer Kunden zu tun". Das liege in ihrem eigenen Interesse. (Welt S. 4)

STEUERFLUCHT - Immer mehr US-Konzerne verlegen ihren Sitz ins Ausland, um dem Fiskus zu entgehen. Das Thema setzt den US-Präsidenten Barrack Obama stark unter Druck, Schlupflöcher zu schließen, notfalls sogar im Alleingang. (Süddeutsche S. 15)

AKTIONÄRSRECHT - Die deutsche Wirtschaft macht Front gegen Pläne der EU-Kommission zur Unternehmensführung. Brüssel wolle zahlreiche Pflichten einführen, die weder erforderlich noch geeignet oder verhältnismäßig seien, warnen BDI, BDA und DIHK in einer gemeinsamen Stellungnahme. (FAZ S. 17)

UKRAINE - Die überwältigende Mehrheit der Deutschen hält Russland für den Hauptschuldigen der Krise in der Ostukraine. 80 Prozent sagen, Russland trage einen großen Teil der Verantwortung für die Eskalation der Lage. Die Mehrheit der Befragten unterstützt auch den Kurs der Bundesregierung und der Europäischen Union. Das ergab der aktuelle Deutschlandtrend von Infratest Dimap. (Welt S. 1)

STADTWERKE - Ivo Gönner, Präsident der Kommunalen Unternehmen, konstatiert, dass die Stadtwerke mit der Energieerzeugung kein Geld mehr verdienen. In einem Interview fordert er deshalb von der Bundesregierung mehr Versorgungssicherheit. (Handelsblatt S. 10)

KREDITE - Wenn ein Unternehmer in Deutschland Geld braucht, geht er zur Bank - und macht einen großen Bogen um die Kapitalmärkte. 44 Prozent aller Unternehmen nutzen als Finanzierungsform ausschließlich den klassischen Bankkredit, ergab eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 20.000 Unternehmen. (Welt S. 11)

CHEMIEBRANCHE - Die Gewerkschaft IG BCE sorgt sich um ihren umfassenden Einfluss in der Chemie- und Pharmaindustrie. Sie fürchtet zunehmende Konkurrenz durch den wesentlich kleineren Führungskräfteverband VAA und wirft ihm vor, im traditionellen Gewerkschaftsrevier zu wildern. (FAZ S. 17)
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verlinkter Beitrag76/81, 14.08.14, 15:21:19 
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Billiges Fracking-Gas wird Europas Chemiebranche zusetzen
Die Schiefergas-Revolution in den Vereinigten Staaten macht Industriebranchen dort wieder wettbewerbsfähig, die über Jahre im Vergleich mit Standorten in Fernost keine Chance mehr hatten. Das Schiefergas wird dabei nicht nur als billige Energiequelle, sondern auch als Rohstoff in der Petrochemie eine Rolle spielen, sagen Branchenexperten. Und das wiederum wird gravierende Folgen für Europas Chemiebranche haben.

Wenn in drei bis fünf Jahren neue Großanlagen in den USA in Betrieb gehen, dann wird sich zeigen, dass einige Anlagen hierzulande nicht mehr wettbewerbsfähig produzieren können, sagt etwa Walter Bürger-Kley, Vorstand bei der Strategieberatung Stratley.

Wie er sieht auch Branchenriese BASF das Problem. Der Konzern aus Ludwigshafen hat bereits reagiert und plant selbst eine neue Großanlage für Propylen an der mexikanischen Golfküste - mit einem Investitionsvolumen von 1 Milliarde Euro, das wohl größte Einzelvorhaben des Unternehmens.

Die Rechnung etwa bei Ethylen, einem der wesentlichen Grundstoffe der Petrochemie, sieht für den Experten Bürger-Kley eindeutig aus. Bei der Erzeugung aus Naphtha, wie sie in Europa vorherrscht, wird der Grundstoff um etwa 60 Prozent teurer als wenn amerikanisches Schiefergas als Rohstoff zum Einsatz kommt.

Hohe Kosteneffizienz in Europa wird diesen Nachteil nicht ausgleichen können, räumt auch BASF ein. Branchenexperten wie Bürger-Kley warnen deshalb vor einem Cracker-Sterben. Und mehr noch: Sinkt die Produktion in der Basischemie, trifft es anschließend auch die Veredler, die auf wichtige Cracker-Nebenprodukte angewiesen sind. Wird mehr Grundchemie in Amerika hergestellt, werden auch die Cracker-Nebenprodukte hierzulande knapper und teurer. Experten erwarten daher eine Kettenreaktion und warnen, dass die Konsequenzen des Schiefergas-Booms hierzulande noch unterschätzt werden. [...]http://www.wsj.de/article/SB1000142....04580089253602287026.html
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verlinkter Beitrag75/81, 02.09.14, 10:19:59 
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Chemieindustrie rudert bei Jahresprognosen zurück
Die angespannte geopolitische Lage zeigt erste Auswirkungen in der Chemieindustrie. Im Vergleich zum Vorquartal sind die Produktion und der Umsatz in Deutschlands drittgrößter Branche im zweiten Quartal zurückgegangen. Vor allem das Inlandsgeschäft fiel schwächer aus, weil industrielle Kunden ihre Produktion drosselten und weniger Chemikalien bestellten. Auch die Umsätze im Ausland gingen wegen der schwachen Konjunktur in Europa erneut zurück. Seine im Juli bestätigten Jahresprognosen kann der Verband der Chemischen Industrie (VCI) jetzt wegen der Konjunktureintrübung nicht mehr halten.

Erwartet wird jetzt nur noch ein Anstieg der Chemieproduktion um 1,5 Prozent, bislang war eine Zunahme um 2 Prozent in Aussicht gestellt worden. Beim Branchenumsatz wird jetzt nur noch mit einem Anstieg um 1 Prozent auf 192,5 Milliarden Euro gerechnet. Bislang war noch ein Plus von 1,5 Prozent auf rund 193 Milliarden Euro prognostiziert worden. Für die Erzeugerpreise sagt der Branchenverband einen Rückgang um 1 Prozent voraus, bisher waren ein halbes Prozent erwartet worden.

"Die deutsche Chemie musste im zweiten Quartal einen konjunkturellen Dämpfer hinnehmen", sagte VCI-Präsident Karl-Ludwig Kley. Sollte sich die geopolitische Lage nicht weiter zuspitzen, erwarte der Verband aber im zweiten Halbjahr wieder eine leichte Belebung der Nachfrage, erklärte der Manager.

Im zweiten Quartal fiel die Chemieproduktion im Vergleich zum Vorquartal um 2,3 Prozent zurück, im Vergleich zum Vorjahr kam noch ein leichtes Plus von 0,3 Prozent heraus. Der Chemieumsatz ist wegen der gesunkenen Nachfrage im Vergleich zu den ersten 3 Monaten des Jahres um 1,2 Prozent auf 45,8 Milliarden Euro zurückgefallen, gegenüber dem Vorjahr blieb er stabil. Die Verkäufe im Inland sanken gegenüber dem Vorquartal um 2,8 Prozent auf 17,8 Milliarden Euro. Der Auslandsumsatz büßte im Vorquartalsvergleich 0,9 Prozent ein. Die Erzeugerpreise blieben gegenüber dem Vorquartal stabil, gegenüber dem Vorjahr waren chemische Erzeugnisse aber um 1,7 Prozent günstiger. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag74/81, 04.11.14, 10:13:53 
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Chemiegeschäft bleibt ohne Schwung - VCI bestätigt Prognosen
Die chemische Industrie hat sich von dem Tief im zweiten Quartal wieder etwas erholt. Produktion und Umsatz sind in Deutschlands drittgrößter Branche von Juli bis September gegenüber dem Vorquartal dank eines besseren Auslandsgeschäfts leicht gestiegen. Allerdings ist die für das zweite Halbjahr erhoffte stärkere Belebung der Nachfrage bislang ausgeblieben.

In den Sommermonaten sei das Wachstum der Chemieproduktion äußerst niedrig und volatil ausgefallen, erklärte der Verband der chemischen Industrie (VCI) am Dienstag. Das Geschäft mit inländischen Kunden ist sogar erneut leicht zurückgefallen, was der rückläufigen Industrieproduktion in Deutschland geschuldet war. Die im September reduzierten Jahresprognosen bestätigte der VCI.

Vor dem Hintergrund der nur moderaten Zuwächse rechnet der Branchenverband auch für die kommenden Monate nur mit einer leichten Belebung der Chemienachfrage in Deutschland. "Die Hoffnungen ruhen vor allem auf dem Auslandsgeschäft", sagte VCI-Präsident Marijn Dekkers.

Erwartet wird weiter ein Anstieg der Chemieproduktion um 1,5 Prozent. Beim Branchenumsatz wird unverändert mit einer Zunahme um ein Prozent auf 192,5 Milliarden Euro gerechnet. Für die Chemikalienpreise sagt der Verband weiter einen Rückgang um ein Prozent im Gesamtjahr voraus.

In den Monaten Juli bis September legte die Chemieproduktion noch um ein halbes Prozent gegenüber dem Vorquartal zu, gegenüber dem Vorjahr stagnierte sie. Die Kapazitätsauslastung sank geringfügig auf 83,9 Prozent. Der Chemieumsatz wuchs gegenüber dem Vorquartal und Vorjahr ebenfalls um ein halbes Prozent auf 44,9 Milliarden Euro. Die Wachstumsimpulse kamen dabei ausschließlich aus dem Auslandsgeschäft. Die Preise für Chemikalien lagen um 0,1 Prozent über dem Vorquartal, gegenüber dem Vorjahr waren sie um 0,6 Prozent günstiger. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag73/81, 27.11.14, 12:51:50 
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MÄRKTE EUROPA/DAX nur noch knapp unter 10.000er Marke
Der
DAX (846900) 846900 846900
nähert sich am Donnerstag wieder der Marke von 10.000 Punkten. Am Mittag gewinnt er 0,4 Prozent auf 9.958 Punkten, nachdem er am späten Vormittag die 10.000er Marke nur um 4 Punkte verfehlt hatte. Mit dem neunten Gewinntag in Folge steht der DAX so hoch wie zuletzt Anfang Juli.

Händler haben ein ganzes Bündel an Gründen parat: Mit einem nur geringen Geldmengenwachstum in der Eurozone wächst der Druck auf die Europäische Zentralbank zum Kauf von Staatsanleihen. Auf der anderen Seite belegt der Arbeitsmarkt in Deutschland, dass die größte Volkswirtschaft der Eurozone weiterhin Arbeitsplätze schaffen kann. Auch aus Italien gibt es positive Nachrichten, dort verbessert sich die Stimmung in der verarbeitenden Industrie. Der Euro-Stoxx-50 steigt um 0,3 Prozent auf 3.237 Punkte.

Allerdings rechnen viele Marktteilnehmer damit, dass der DAX nun bald eine Verschnaufpause einlegt. Gebremst werden könnte er nicht nur von der psychologisch wichtigen 10.000er Marke, sondern auch vom bisherigen Rekordstand bei 10.051 Punkten, den der DAX am 20. Juni aufgestellt hatte. Der paneuropäische Börsenbetreiber Euronext räumt derweil technische Probleme bei der Berechnung bzw. Übermittlung von Ständen verschiedener europäischer Aktienindizes ein. Der Handel am Kassa- und Terminmarkt laufe aber normal.

Andererseits gibt es aber einen zusätzlichen Faktor, der den Markt stützt: Der Ölpreis fällt und fällt und ist am Donnerstag neben der 10.000er Marke im DAX ein weiteres beherrschendes Thema an den Finanzmärkten. Kurz vor der OPEC-Sitzung in Wien verdichten sich die Hinweise, dass die zwölf Mitgliedstaaten sich nicht auf eine Drosselung ihrer Produktion einigen können. So deutete der saudische Ölminister an, er werde nicht für eine solche Senkung eintreten. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI ist in der Spitze bis auf 71,89 US-Dollar gefallen. Vom Hoch im Juni ist der Ölpreis damit um gut 30 Prozent eingebrochen. Nordseeöl der Sorte Brent ist so billig wie seit vier Jahren nicht mehr.

"Die Investoren sind nicht überzeugt davon, dass man sich auf Kürzungen beim Ölausstoß einigen kann", sagt Stan Shamu vom Broker IG. Das lastete in Asien auf den Aktienkursen der Ölproduzenten. In Sydney verloren beispielsweise Woodside Petroleum 3 Prozent. Auch Europas Ölsektor sinkt um 1,3 Prozent und ist damit der größte Verlierer unter den Sektoren. Royal Dutch Shell, BP, Eni, Total und Repsol geben sämtlich nach.

Auf der Gewinnerseite ragen dagegen die ölabhängigen Chemiewerte heraus: Ihr Index steht mit einem Plus von 0,7 Prozent an der Spitze der Gewinner.

Der Euro hat auf 1,2474 Dollar nachgegeben, nachdem er in Asien noch mit 1,2524 Dollar bezahlt worden war. Bundesanleihen steigen weiter. Am Terminmarkt hat der Dezember-Kontrakt auf Bundesanleihen am Morgen ein neues Rekordhoch erreicht. Anleihen profitieren von der Erwartung von Wertpapierkäufen durch die EZB. "Die Kommentare von EZB-Präsident Draghi und die rückläufige deutsche Inflation dürften den Spekulationen auf Wertpapierkäufe neue Nahrung geben", sagt Rainer Guntermann von der Commerzbank.

An der Wall Street wird wegen "Thanksgiving" nicht gehandelt, und am Freitag findet nur einer verkürzter Handel statt. Impulse von dort fallen also aus. Das gilt auch für kursbewegende Nachrichten zu Unternehmen. Bei Infineon liegen Umsatz und Gewinn im vergangenen Quartal zwar über den Konsensschätzungen von Analysten. Im laufenden Quartal rechnet der Chip-Hersteller jedoch mit sinkenden Gewinnen. Der Kurs fällt um 1,8 Prozent. Fraport-Aktien verlieren 0,2 Prozent, nachdem Goldman Sachs die Aktie laut Händlern auf "Neutral" von "Buy" gesenkt hat.

In London steigt der Kurs des Bahnstreckenbetreibers Stagecoach um 7 Prozent. Ein Joint-Venture von Stagecoach und Virgin Trains hat den Zuschlag für die prestigeträchtige Linie zwischen London und Edinburgh erhalten. Die Strecke wird reprivatisiert, nachdem sie zuletzt vom britischen Staat betrieben worden war. Die beiden Unternehmen haben bereits Erfahrung in der Strecke an der Ostküste der Insel, die sie bereits bis 1997 befuhren. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag72/81, 08.12.14, 11:03:25 
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Chemieindustrie erwartet 2015 nur mäßige Geschäftsbelebung
Die deutsche Chemieindustrie blickt verhalten optimistisch ins kommende Jahr und rechnet erneut mit leichten Wachstumsraten. Für 2015 prognostizierte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) einen Zuwachs bei Umsatz und Produktion um 1,5 Prozent, was dem Wachstum im laufenden Jahr entsprechen würde. Bei den Erzeugerpreisen geht der Verband von einem leichten Rückgang um ein halbes Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Mit einer raschen Geschäftsbelebung in den kommenden Monaten werde nicht gerechnet, hieß es.

Dabei setzt die Branche vor allem auf ihren wichtigsten Auslandsmarkt Europa. Hier ziehe die Nachfrage weiter an, erklärte der VCI. Deutschlands drittgrößte Industriebranche geht davon aus, dass sich die wirtschaftliche Stabilisierung in der Eurozone weiter fortsetzen wird. Die Branche erzielt mehr als 70 Prozent ihres Geschäfts in Europa. Auch aus den Märkten außerhalb Europas seien positive Signale erkennbar, hieß es. Die deutschen Chemieausfuhren sollten daher im kommenden Jahr wieder zulegen und auch die inländische Nachfrage nach Chemikalien beleben.

Das Geschäftsjahr 2014 sei für die Chemieindustrie unter den Erwartungen geblieben, sagte VCI-Präsident Marijn Dekkers. Die Chemieproduktion legte nach vorläufigen Zahlen im laufenden Jahr um 1,5 Prozent zu. Der Chemieumsatz stieg ebenfalls um 1,5 Prozent auf 194 Milliarden Euro und hat sich damit etwas besser entwickelt als zu Beginn des zweiten Halbjahres erwartet. Zuletzt war der Branchenverband von einem Anstieg der Erlöse nur um ein Prozent ausgegangen. Das Geschäft mit Kunden aus dem Ausland kletterte 2014 lediglich um ein Prozent auf 116 Milliarden Euro, was Dekkers als enttäuschend bezeichnete. Mit Kunden im Inland setzte die Branche mit 78 Milliarden Euro zwei Prozent mehr um. Die Erzeugerpreise gaben 2014 um ein Prozent nach. Die Kapazitätsauslastung lag 2014 im Jahresdurchschnitt bei 84,5 Prozent. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag71/81, 11.12.14, 21:07:34 
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ds ist was zählt! Cool
DJ Chemieindustrie erwartet 2015 nur mäßige Geschäftsbelebung


Von Heide Oberhauser-Aslan

Die deutsche Chemieindustrie blickt verhalten optimistisch ins kommende Jahr und rechnet erneut mit leichten Wachstumsraten. Für 2015 prognostizierte der Verband der Chemischen Industrie (VCI) einen Zuwachs bei Umsatz und Produktion um 1,5 Prozent, was dem Wachstum im laufenden Jahr entsprechen würde. Bei den Erzeugerpreisen geht der Verband von einem leichten Rückgang um ein halbes Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Mit einer raschen Geschäftsbelebung in den kommenden Monaten werde nicht gerechnet, hieß es.

Dabei setzt die Branche vor allem auf ihren wichtigsten Auslandsmarkt Europa. Hier ziehe die Nachfrage weiter an, erklärte der VCI. Deutschlands drittgrößte Industriebranche geht davon aus, dass sich die wirtschaftliche Stabilisierung in der Eurozone weiter fortsetzen wird. Die Branche erzielt mehr als 70 Prozent ihres Geschäfts in Europa. Auch aus den Märkten außerhalb Europas seien positive Signale erkennbar, hieß es. Die deutschen Chemieausfuhren sollten daher im kommenden Jahr wieder zulegen und auch die inländische Nachfrage nach Chemikalien beleben.

Das Geschäftsjahr 2014 sei für die Chemieindustrie unter den Erwartungen geblieben, sagte VCI-Präsident Marijn Dekkers. Die Chemieproduktion legte nach vorläufigen Zahlen im laufenden Jahr um 1,5 Prozent zu. Der Chemieumsatz stieg ebenfalls um 1,5 Prozent auf 194 Milliarden Euro und hat sich damit etwas besser entwickelt als zu Beginn des zweiten Halbjahres erwartet. Zuletzt war der Branchenverband von einem Anstieg der Erlöse nur um ein Prozent ausgegangen. Das Geschäft mit Kunden aus dem Ausland kletterte 2014 lediglich um ein Prozent auf 116 Milliarden Euro, was Dekkers als enttäuschend bezeichnete. Mit Kunden im Inland setzte die Branche mit 78 Milliarden Euro zwei Prozent mehr um. Die Erzeugerpreise gaben 2014 um ein Prozent nach. Die Kapazitätsauslastung lag 2014 im Jahresdurchschnitt bei 84,5 Prozent.

Kontakt zum Autor: heide.oberhauser@wsj.com

DJG/hoa/sha

(END) Dow Jones Newswires

December 08, 2014 05:00 ET (10:00 GMT)

Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.


Quelle:Dow Jones 08.12.2014 11:00


redstar60 schrieb am 11.12.2014, 21:03 Uhr
letzte woche eine w´feier gehabt, alle unisono, jetzt hab ich heizöl-tank voll gemacht, auch wenn es nur paar hundert liter sind, weil so billig wie jetzt wird es nie...und da der lieferant nicht wegen 1000 liter rausfährt, haben sich halt einige nachbarn zusammengetan...also nachfrage ist ja da, zumindest bei den privaten, also hat medusa wohl recht...

Chewi schrieb am 11.12.2014, 20:51 Uhr
dann stellt sich die Frage was im Juli bei Kursen über 100 anders war
Medusabombe schrieb am 11.12.2014, 20:50 Uhr
Chewi schrieb am 11.12.2014, 20:49 Uhr
bin gespannt ob bald Verwerfungen auf dem Markt zukommen wegen des niedrigen Ölpreises…eigentlich immer ein Wirtschaftsindikator das fallende Öl nach sinkender Nachfrage aus Wirtschaft. Aber in unseren manipulierten Zeiten, sowieso alles Casino

Diesmal ist es wohl ein angebotsseitiges Thema...
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verlinkter Beitrag70/81, 17.12.14, 10:54:14 
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DCH1

*DJ Dow Chemical/Huisman: Industrie droht aus Deutschland abzuwandern
*DJ Dow Chemical: Deutschland muss Energiewende für Industrie tragbar machen
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verlinkter Beitrag69/81, 19.01.15, 06:47:02 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
EZB - Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), macht Stimmung für seine geplanten Anleihekäufe. Innerhalb von 14 Tagen könnte das bis zu 700 Milliarden Euro schwere Programm starten, heißt es in Finanzkreisen. (Handelsblatt S. 26)

EZB - Die Europäische Zentralbank (EZB) will Berlin offenbar entgegenkommen. So könnte sie möglicherweise nur einen Teil der Anleihen auf Gemeinschaftsrechnung kaufen. Weitere Anleihekäufe sollen von nationalen Notenbaken getätigt und bilanziert werden, heißt es. (FAZ S. 15)

MINDESTLOHN - Der vor zwei Wochen eingeführte Mindestlohn wirkt sich bereits auf die Verbraucherpreise aus. Firmen in betroffenen Branchen, beispielsweise im Taxigewerbe oder Postdienstleister, geben die zusätzlichen Kosten zum Teil über höhere Preise an ihre Kunden weiter. Insgesamt dürfte der Mindestlohn die deutschen Unternehmen 9,6 Milliarden Euro kosten. (Welt S. 9)

CHEMIEINDUSTRIE
- In der europäischen Chemiebranche dürfte es laut Analysten und Branchenexperten 2015 mehr Übernahmen und Fusionen geben. Als Topkandidaten für größere Zukäufe werden auch BASF und Evonik gehandelt. (Handelsblatt S. 16)

TTIP
- Private Schiedsgerichte in den Freihandelsabkommen Ceta und TTIP verstoßen nach Ansicht des Staatsrechtlers Siegfried Broß gegen Verfassungsrecht. "Deutschland und die EU dürfen diese Abkommen mit den jetzt bekannt gewordenen Klauseln über Investorschutz und private Schiedsgerichte nicht abschließen", sagte er. (Süddeutsche S. 17)

SCHWEIZ - Die Freigabe des Franken-Kurses hat zu Turbulenzen an den Märkten geführt. Schweizer Touristen kaufen nun günstig in der Eurozone ein. Doch Banken, Devisenhändler und Hedgefonds verlieren viel Geld. (Handelsblatt S. 26 ff)
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verlinkter Beitrag68/81, 22.01.15, 13:19:50 
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Chemieexperte: Abgestürzter Ölpreis ist kein Grund zur Freude
Der derzeit extrem niedrige Ölpreis ist nach Ansicht eines Branchenexperten kein Glücksfall für die chemische Industrie in Europa. Derzeit sorgten die weit offenen Ölhähne in Saudi-Arabien und die exzessive Exploration von Schiefergas und Ölsanden in Nordamerika für eine Ölschwemme. Aber auch die schwächelnde Konjunktur in Westeuropa, stotternde Industrien in Wachstumsländern wie Russland und Brasilien und nur moderates Wachstum in China seien für den starken Fall des Ölpreises mitverantwortlich, erklärte Karl Martin Schellerer, Branchenexperte bei der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner.

Die Unternehmen könnten den vermeintlich gewonnenen Wettbewerbsvorteil durch die gesunkenen Produktionskosten nicht nutzen, da schlichtweg die Absatzmengen fehlten, meinte er. Seiner Ansicht nach führt die mangelnde Nachfrage kombiniert mit neuen preislichen Spielräumen auf der Angebotsseite sogar zu einer fallenden Marge bei nachgelagerten Chemieerzeugnissen wie Polymerprodukten.

Wer die Preisspielräume ausreize, um die eigenen Absatzmengen zu sichern, stehe vor einer weiteren Falle, meinte er: Der Experte geht davon aus, dass nicht nur die USA, sondern auch stark von Öleinnahmen abhängige Staaten wie Russland, Venezuela oder Brasilien eine Allianz gegen die Staaten im mittleren Osten bilden werden, damit sich der Ölpreis wieder bei 80 bis 100 Dollar/Barrel einpendeln wird.

Besonders bei kapital- und liquiditätsschwachen Unternehmen führe aber eine kostengetriebene, nicht marktgestützte Nachfrageerhöhung bei gleichzeitiger Angebotsverknappung zu einer hochriskanten Situation, meinte er. Die an den steigenden Ölpreis gekoppelten Kostensteigerungen können mangels Margenpuffer nicht 1:1 an den Markt weitergegeben werden. Bei kapital- und liquiditätsschwachen Unternehmen könne das schnell unternehmensbedrohend werden, erklärte der Experte.

Die deutschen Chemieunternehmen sollten sich daher trotz der aktuellen Situation nicht von ihrer begonnenen Neuausrichtung abbringen lassen. Der Experte glaubt, dass die Freude an niedrigen Öl- und damit Energiekosten nur von kurzer Dauer sein wird. Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag67/81, 25.02.15, 10:14:24 
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Chemieindustrie revidiert Umsatzprognose nach schwachem Schlussquartal
Die deutsche Chemieindustrie ist nach einem schwachen Schlussquartal mit Umsatz-, Produktions- und Preisrückgängen für das laufende Jahr noch pessimistischer geworden. Zwar rechnet der Verband der Chemischen Industrie (VCI) im Vergleich zum Vorjahr für 2015 weiter mit einem Produktionsplus von 1,5 Prozent. Mittlerweile geht Deutschlands drittgrößte Industriebranche aber nicht mehr von einem Umsatzplus 2015 aus, sondern von leicht rückläufigen Erlösen. Zudem wird ein stärkeres Absinken der Chemikalienpreise als bislang erwartet. Für den Branchenumsatz prognostiziert der VCI jetzt einen Rückgang um 0,5 Prozent auf 192,2 Milliarden Euro. Die Chemiekalienpreise werden um zwei Prozent niedriger erwartet als im Vorjahr.

Bislang hatte der VCI für 2015 die Einbußen bei den Chemikalienpreisen auf 0,5 Prozent veranschlagt. Der Branchenumsatz sollte noch um 1,5 Prozent zulegen.

Von der Ausweitung der Industrieproduktion in Deutschland und Europa hat die Chemieindustrie nach Angaben des Branchenverbandes im Schlussquartal nicht profitieren können. Der sinkende Ölpreis habe bei den Kunden Hoffnungen auf weiter fallende Chemikalienpreise geweckt, erläuterte der VCI. Sie hätten sich daher mit Bestellungen zurückgehalten und zunächst ihre Lagerbestände verringert.

In den Monaten Oktober bis Dezember haben die Chemieunternehmen ihre Produktion leicht gedrosselt. Nach Angaben des VCI ist sie im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent gesunken, gegenüber dem Vorjahr lag der Rückgang sogar bei 0,8 Prozent. Die Erzeugerpreise für chemische und pharmazeutische Produkte gaben im Vergleich zum Vorquartal und Vorjahr um 0,9 Prozent nach.

Auslöser des jüngsten Preisverfalls waren die Turbulenzen an den internationalen Rohstoffbörsen. Auch für die Chemieunternehmen haben sich zwar die Rohstoffe verbilligt. Der starke Wettbewerb habe die Unternehmen aber gezwungen, die gesunkenen Rohstoffkosten rasch an die Kunden weiterzugeben, hieß es. Ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent kostete im vierten Quartal im Durchschnitt nur noch 76 Dollar. So niedrig war der Ölpreis zuletzt vor vier Jahren.

Der Chemieumsatz sank gegenüber dem dritten Quartal um 0,4 Prozent und gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent auf 44,3 Milliarden Euro. Die Erlöseinbußen waren nach Angaben des VCI nicht nur auf die gesunkenen Erzeugerpreise zurückzuführen. Auch die Absatzmengen seien rückläufig gewesen, weil die Kunden ihre Lager weiter abgebaut hätten. Im Inland erwirtschafte die Branche mit 16,9 Milliarden Euro 1 Prozent weniger als im Vorquartal. Auch die Geschäfte mit ausländischen Kunden haben enttäuscht. Mit 27,4 Milliarden Euro stagnierte der Auslandsumsatz auf dem Vorjahresniveau.

Da ein Großteil der deutschen Chemieexporte in den Euroraum exportiert wird habe die Branche nur wenig von der jüngsten Abwertung des Euro profitieren können, hieß es.

VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann geht davon aus, dass die wirtschaftliche Erholung im Euroraum in den kommenden Monaten anhalten wird. Für die Chemieunternehmen bedeute das ein moderat wachsendes Geschäft in ihrem wichtigsten Absatzmarkt. Zusätzlich belebe der schwache Euro und der niedrige Ölpreis die Konjunktur. "Die wirtschaftliche Dynamik bleibt aber dennoch insgesamt niedrig", prognostizierte der Manager. Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag66/81, 20.03.15, 07:10:02 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
ZUCKERKARTELL - Deutsche Zuckerhersteller stehen vor einer beispiellosen Welle von Schadenersatzklagen. Süßwarenindustrie und Einzelhändler fühlen sich durch illegale Kartellabsprachen um Milliardenbeträge betrogen. (Handelsblatt S. 3)

GRIECHENLAND - Das Liquiditätsproblem des griechischen Staates spitzt sich dramatisch zu. Nicht nur die Steuereinnahmen brechen weg, auch der Finanzsektor blutet immer weiter aus. Immer mehr Griechen ziehen Geld von ihren Bankkonten ab und schaffen es ins Ausland. (Handelsblatt S. 8/FAZ S. 17 und 27/Welt S. 9)

KRANKENKASSEN - Krankenkassen und Gesundheitsfonds droht bis 2016 ein Defizit von gut 6 Milliarden Euro. Dies ist das Ergebnis einer Prognose des Instituts für Weltwirtschaft. Danach werden Kassen und Fonds dieses Jahr voraussichtlich 3,3 und 2016 etwa 3,2 Milliarden Euro mehr ausgeben, als sie einnehmen. (Handelsblatt S. 11)

CHEMIEINDUSTRIE
- Die Chemie-Arbeitgeber wollen einen Arbeitskampf abwenden. Die Verhandlungsführer deutet eine Kompromissbereitschaft an. (FAZ S. 20)

KOHLE - Mit neuen Klimaauflagen will Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel den Ausstieg aus der Kohlekraft einläuten. Von 2017 an sollen Stromkonzerne für ältere Kohlekraftwerke einen Klimabeitrag entrichten, wenn diese zu viel Kohlendioxid emittieren. (Süddeutsche S. 1/Handelsblatt S. 10)

BANKEN
- Im ersten Quartal dieses Jahren mangelt es dem deutschen Investmentbanking an Schub. Im Vergleich zum Superjahr 2000 hat sich das Ergebnis vor allem wegen des schwachen Anleihegeschäfts mehr als halbiert. Jetzt ruhen alle Hoffnungen auf Börsengängen. (Handelsblatt S. 24)
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verlinkter Beitrag65/81, 08.05.15, 07:44:04 
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dpa-AFX: AKTIEN-FLASH: Chemiebranche mit Milliardenofferte für Syngenta im Blick
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Aktien der Chemiebranche dürften am
Freitag mit einer möglichen Milliardenübernahme im Fokus stehen. Der
US-Argrarchemiekonzern Monsanto
MOO (578919) 578919
hat Kreisen zufolge eine 45 Milliarden
Dollar hohe Offerte für den Schweizer Konkurrenten Syngenta
SVJ (580854) 580854

auf den Tisch gelegt.

Die Amerikaner hätten dabei 450 Schweizer Franken je Syngenta-Aktie geboten
und damit rund 35 Prozent mehr als das Papier zuletzt am Markt wert war,
berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der
Angelegenheit vertraute Personen.

Einen direkten Wettbewerber für den Schweizer Pflanzenschutz- und
Saatgutkonzern gebe es zwar nicht, sagte ein Händler. Die hohe Offerte dürfte
aber positiv auf die gesamte Branche abstrahlen. BASF
BAS (BASF11) BASF11
werde zudem als
möglicher Käufer von Anteilen genannt, die Wettbewerbsauflagen im Zuge einer
Fusion zum Opfer fallen könnten./ag/das
Hinweis nach §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Entsprechende Beiträge stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar.


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verlinkter Beitrag64/81, 13.05.15, 10:06:11 
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Chemiebranche hofft auf weitere Geschäftsbelebung
FRANKFURT (Dow Jones)--Die deutsche Chemiebranche kommt trotz des niedrigen Ölpreises, eines schwachen Euros und günstigen Zinsen nur langsam in Schwung. Im ersten Quartal hat die Chemieindustrie zwar im Vergleich zum Vorquartal mehr produziert, wegen der kräftig gesunkenen Erzeugerpreise ist der Branchenumsatz aber erneut zurückgegangen.

Im Jahresverlauf rechnet die Branche mit einer weiteren Belebung. Die Jahresprognosen, die ein leichtes Produktionsplus von 1,5 Prozent und einen Rückgang des Branchenumsatzes um 0,5 Prozent vorsehen, bestätigte der Chemieverband VCI. Die Chemiekalienpreise werden weiterhin um 2 Prozent niedriger erwartet als im Vorjahr.

In den Monaten Januar bis März ist die Produktion im Vergleich zum Vorquartal um 1,9 Prozent gestiegen. Verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum war allerdings immer noch ein leichter Rückgang um 0,2 Prozent zu verzeichnen. Die Kapazitätsauslastung lag im Quartal bei 84,1 Prozent.

Der Branchenumsatz ging im Vergleich zum Vorquartal trotz gestiegener Produktionsmengen um 1,3 Prozent auf 46 Milliarden Euro zurück. Ursache waren die gesunkenen Preise. Wegen des Wettbewerbsdrucks waren die Unternehmen gezwungen, ihre Preise für Chemieprodukte den gesunkenen Rohstoffkosten anzupassen. Die Chemiekalienpreise gaben im Auftaktquartal erneut stark nach. Im Vergleich zum Vorquartal fielen sie um 2,7 Prozent, im Vorjahresvergleich lag der Rückgang bei 3,5 Prozent. Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag63/81, 20.05.15, 06:58:54 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
CHEMIEINDUSTRIE - In der Chemiebranche bleibt kein Stein mehr auf dem anderen, heißt es in einer Studie des Beraterunternehmens Roland Berger. Asien werden binnen zwei Jahrzehnten zwei Drittel des weltweiten Chemiemarktes erobern und das rohstoffarme Europa unter Kostendruck setzen. (Süddeutsche S. 20)

SOLI - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sollte nach Ansicht des Steuerzahlerbundes die gute Kassenlage nutzen, um den Ausstieg aus dem Solidaritätszuschlag zu starten. (FAZ S. 16)

IT - Die Bedrohungen für die Informationstechnologie der Bundesverwaltung nehmen stetig zu. Die aktuelle Sicherheitslage ist angespannt, heißt es in einem Bericht des Innenministers. Um den Schutz vor Hackerattacken zu erhöhen, will Berlin die meisten der 1.300 Rechenzentren unter einem Dach zusammenführen. (Handelsblatt S. 9)

ALTERSARMUT
- Altersarmut gilt unter Sozialpolitikern als eine der größten Herausforderungen. Die amtliche Statistik scheint sie zu überzeichnen, da sie die Vermögen außer Acht lasse. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). (FAZ S. 17)

ABSCHIEBUNG
- Bundesinnenminister Thomas de Maiziere macht Druck auf die Länder und Kommunen, mehr Personal bereitzustellen, um die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber in ihre Herkunftsländer zu gewährleisten. (FAZ S. 1)
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verlinkter Beitrag62/81, 13.07.15, 06:53:44 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
RENTE - Das umstrittene Rentenpaket der großen Koalition hinterlässt nach Erkenntnissen der Arbeitgeber tiefe Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Durch die abschlagsfreie Rente ab 63 sind 100.000 Arbeitskräfte verloren gegangen, beklagt Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer. Er fordert eine schnelle Abschaffung des Gesetzes. (FAZ S. 15)

SOZIALVERSICHERUNG
- Trotz teurer Maßnahmen der großen Koalition wie die Rentenreform werden die Sozialkassen bis Ende 2016 teils hohe Überschüsse erwirtschaften. So wird der Überschuss für die Bundesagentur für Arbeit 2016 voraussichtlich 4,8 Milliarden Euro ausweisen, heißt es. (Handelsblatt S. 8 )

VERSICHERER
- Versicherungsgesellschaften haben Milliarden auf dem Konto und müssen zugleich mit sinkenden Preisen klarkommen. Deshalb reagieren die Unternehmen mit spektakulären Zusammenschlüssen. Die dürfte es bald auch in Deutschland geben, heißt es. (Süddeutsche S. 15)

START-UPS
- Berlin hat im vergangenen Jahr mehr Wagniskapital angezogen als London. Nach einer Analyse des Branchendienstes Dow Jones Venture Source für die "Welt" haben Kapitalgeber Start-ups aus der deutschen Hauptstadt 2014 mit 2,2 Milliarden Dollar ausgestattet - Londons Start-up-Szene konnte 1,5 Milliarden Dollar anziehen. (Welt S. 12)

ENERGIE
- Die neue Förderung der Kraft-Wärme-Koppelung (KWK) wird Haushalte und Unternehmen um mehrere Millionen Euro belasten. Die KWK-Umlage könnte sich von heute 0,25 auf 0,52 Cent je Kilowattstunde verdoppeln, heißt es. (FAZ S. 17)

PHARMAINDUSTRIE
pharma-
Umbau und Sparprogramme in der deutschen Pharma- und Chemiebranche drücken die Stimmung der Manager. Großkonzerne mit ungewisser Zukunft und unklarer Strategie bekommen von ihren Führungskräften schlechtere Noten. Das geht aus einer Umfrage des Branchenführungskräfteverbands VAA hervor. (FAZ S. 19)
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verlinkter Beitrag61/81, 20.07.15, 08:25:52 
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MÄRKTE EUROPA/Leichte Aufschlage zu Wochenbeginn erwartet
FRANKFURT (Dow Jones)--Ein weiter fallender Euro könnte am Montag die Notierungen an Europas Börsen unterstützen. Die Euro-Schwäche könnte insbesondere den stark exportorientierten
DAX (846900) 846900 846900
stützen, heißt es im Handel. Daneben bleibt die Berichtssaison im Blick. Zwar ist es zu Wochenbeginn noch ruhig. "Der Trend ist aber bisher leicht positiv, auch das sollte die Stimmung stützen", so ein Marktteilnehmer.

Der DAX wird zur Eröffnung bei 11.691 Punkten indiziert nach einem Schluss von 11.673 Punkten am Freitag. Für den Euro-Stoxx-50 zeichnet sich ein Start bei 3.677 Punkten ab nach 3.670 Punkten. Am Abend legt in den USA IBM den Zwischenbericht vor. Technologiewerte haben am Freitag die Gewinnerliste in den USA angeführt, der Nasdaq-Composite stieg auf ein neues Rekordhoch.

Allerdings sehen Marktteilnehmer möglichen Abgabedruck auf die Aktien deutscher Automobilhersteller. In China läuft es nicht mehr rund. Bei VW ging der Absatz mit der Stamm-Marke im ersten Halbjahr deutlich um 6,7 Prozent zurück. Audi hat nun neue Incentives angekündigt. Gleichzeitig hat Moody's auf Probleme für den Markt mit Luxus-Autos hingewiesen, die besonders BMW treffen könnten. Grund ist unter anderem die Anti-Korruptions-Kampagne der Regierung in Peking.

Mit dem weiter eingetrübten Umfeld für Rohstoffe bleiben Minenwerte gedrückt. Am Morgen fallen neben Öl auch die Preise für Gold und Platin weiter zurück. Auch der Kupfer-Preis gibt wieder nach. Der Baisse-Trend im Stoxx Branchenindex sei sehr stabil, so die Marktanalysten von Commerzbank Technical Analysis and Index Research. Bei BHP Billiton drohe bereits die Entnahme aus dem Stoxx-50.

Als positiv auch für Wincor Nixdorf
WIN (A0CAYB) A0CAYB A0CAYB
bewerten Händler die Übernahmespekulation um NCR. Der Konzern ist wie Wincor im Geschäft mit Geldautomaten tätig. "Die Spekulation könnte nun auf Wincor übergreifen", sagt ein Händler. Allerdings bleiben Teilnehmer vorsichtig, ob die Spekulation um NCR realistisch ist. Laut Reuters will der Finanzinvestor Thomas Bravo etwa 9 Milliarden Dollar für NCR bieten. Das wäre eine deutliche Prämie auf den Schlusskurs vom Freitag.

Auch im Chemiebereich kursiert das Übernahmefieber weiter. Wie das Wall Street Journal berichtet, könnte das US-Unternehmen CF Industries Holdings für den in Amsterdam notierten Chemiekonzern OCI bieten.

Am Devisenmarkt steht der Euro weiter unter Druck und fällt auf 1,0833 Dollar zurück. Stützend für den Dollar wirkt die Erwartung am Markt einer ersten Leitzinserhöhung in den USA im Herbst. Daneben sieht die Commerzbank den Euro durch die Rettungspolitik Brüssels langfristigen Schaden nehmen. Die damit verbundenen Regel-Missachtungen machten Europa - und damit auch seine Währung - immer weniger attraktiv, weil das grundlegende Vertrauen in Europas Politik erschüttert werde. Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag60/81, 15.09.15, 07:08:20 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
STROMPREIS - Die Umlage zur Finanzierung von Strom aus Wind, Sonne und Biomasse wird 2016 deutlich steigen. Darauf weisen Berechnungen der "Agora Energiewende" hin. Sie rechnet mit einer Umlage von bis zu 6,6 statt heute 6,17 Cent je Kilowattstunde. (FAZ S. 15)

CHEMIEBRANCHE - Marijn Dekkers, Chef des Verbands Chemische Industrie, kritisiert Unternehmen und Politik. Mittlerweile verlagern nicht nur große Konzerne, sondern auch mittelständische Chemie- und Pharmafirmen Forschungsprojekte ins Ausland, bemängelt er. (Handelsblatt S. 20)

ATOMENERGIE
- Den vier großen Energieversorgern fehlt für die Absicherung der Atomlasten Geld, viel Geld. Nach Informationen aus Branchenkreisen müssten im Extremszenario die Rückstellungen für die Bewältigung aller atomaren Altlasten um rund 30 Milliarden Euro aufgestockt werden. Das hat der vom Bundeswirtschaftsministerium angeordnete Stresstest ergeben. (Handelsblatt S. 26)

ERBSCHAFTSTEUER
- Der Bundesrat warnt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bei der Erbschaftsteuerreform vor einem erneuten Verfassungsbruch. "Die Regelungen des Gesetzesentwurfs werfen aus Sicht des Bundesrates verfassungsrechtliche Fragen auf", heißt es in einer Stellungnahme zum Gesetzesentwurf des Bundesfinanzministeriums, die der Finanzausschuss des Bundesrates vergangene Woche beschlossen hat. (Welt S. 9)

STEUERSCHÄTZUNG - Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet, dass der Staat 2016 weniger Steuern einnehmen wird als bei der letzten Steuerschätzung im Mai prognostiziert. Grund dafür sind inzwischen verabschiedete Steuersenkungen. (Handelsblatt S. 12)
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verlinkter Beitrag59/81, 12.10.15, 06:39:36 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
CHEMIEBRANCHE - Der europäische Chemiefachverband Cefic hat vor einem Scheitern der Verhandlungen über das geplante Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) gewarnt. Für die europäische Chemieindustrie sei das Abkommen entscheidend, um auf der Welt nicht weiter an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren, sagte Cefic-Präsident Jean Pierre Clamadieu. (FAZ S. 17)

TTIP - Europa versucht mit einem bisher geheim gehaltenen Vorschlag, die USA auf hohen Umwelt- und Sozialschutz festzulegen. Damit soll verhindert werden, dass das Abkommen zulasten der Bürger geht. (Süddeutsche S. 17)

STAHLINDUSTRIE - Billiger Stahl aus China überschwemmt die europäischen Märkte. die Aussichten sind trübe. Bei ihrer kommenden Peking-Reise soll Bundeskanzlerin Angela Merkel die Regierung zur Ordnung rufen. (FAZ S. 19)

MÜLL
- Die Deutschen bezahlen möglicherweise zu viel Geld für die Müllentsorgung. Das Bundeskartellamt hat daher eine sogenannte Sektoruntersuchung Hausmüllentsorgung eingeleitet. "Wir haben zuletzt den Eindruck gewonnen, dass der Wettbewerb in der Abfallwirtschaft nicht mehr richtig funktioniert", sagt Eva-Maria Schulze, die Vorsitzende der 4. Beschlussabteilung bei der Bonner Behörde. (Welt S. 9)

- Iran will seine Produktionskapazität für petrochemische Produkte bis 2025 auf 180 Millionen Tonnen verdreifachen. Dafür sollen 70 Milliarden Dollar investiert werden, sagte der Vizepräsident der National Petrochemical Industry Irans, Mohammad Peyvandi. (FAZ S. 18)
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verlinkter Beitrag58/81, 03.11.15, 10:01:01 
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*DJ VCI kassiert Umsatzprognose für Gesamtjahr
*DJ VCI: Chemieproduktion 3Q +1,1% ggVj, -1,4% ggVq
*DJ VCI: Chemieumsatz 3Q -1,5% ggVj, -2,5% ggVq
*DJ VCI: Erzeugerpreise 3Q -2,1% gg Vj, +0,6% ggVq

*DJ VCI sieht 2015 Umsatzstagnation bei rund 191 Milliarden Euro
*DJ VCI sieht 2015 weiter Anstieg der Chemieproduktion um 1,5%
*DJ VCI sihet 2015 Rückgang der Chemiekalienpreise um 2,5%
*DJ VCI: Chemieindustrie konnte Wachstumskurs in 3Q nicht fortsetzen
*DJ VCI: Schwache Geschäfte in Deutschland während der Sommermonate
*DJ VCI: In Europa war die Chemienachfrage in 3Q rückläufig
*DJ VCI: Sehen in den nächsten Monaten nur moderate Wachstumsimpulse
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verlinkter Beitrag57/81, 20.11.15, 13:35:48 
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Chemieindustrie stellt sich auf neue Terrorsituation ein
FRANKFURT (dpa- AFX) - Die deutsche Chemieindustrie hat ihre Sicherheitsvorkehrungen angesichts der Terroranschläge in Frankreich offenbar nicht grundlegend geändert. "Die Firmen stellen sich auf die neue Situation ein", sagte ein Sprecher des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) am Freitag auf Anfrage. Der VCI vertritt die Interessen der drittgrößten deutschen Industriebranche mit rund 1650 Unternehmen. Generell gelten die Sicherheitsstandards in der Branche, die auch mit zahlreichen Gefahr-Stoffen hantiert, als sehr hoch.

Die einzelnen Firmen hielten sich auf Anfrage zwar überwiegend bedeckt. Eine hohe Aufmerksamkeit scheint derzeit aber generell gegeben. So räumte ein Branchenvertreter ein, dass in direkt betroffenen Ländern - wie etwa Frankreich - nun etwa bei Einlasskontrollen auf Betriebsgelände ein noch "stärkeres Augenmerk" gelte. Das habe durchaus auch einen höheren Personal- und Kapitaleinsatz zur Folge. Generell seien die Sicherheitsbestrebungen in der Branche aber bereits von Hause aus sehr hoch. Zudem stehe man mit den Behörden in einem permanenten Austausch.

Das gilt gewiss auch für den weltgrößten Chemiekonzern BASF . Doch dieser hielt sich auf Anfrage zum Thema bedeckt. Ein Sprecher erklärte lediglich, dass man aus Sicherheitsgründen darüber keine Auskunft gebe. Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer aus Leverkusen strich die ohnehin sehr hohen Sicherheitsvorkehrungen für Betriebsgelände und Personal hervor. Darüber hinaus seien derzeit "keine besonderen Maßnahmen geplant", erklärte ein Sprecher./jha/stb

ISIN DE000BAY0017 DE0006599905 DE000BASF111 DE0005470405 DE0006483001
AXC0090 2015-11-20/13:20
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verlinkter Beitrag56/81, 30.11.15, 08:26:59 
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MÄRKTE EUROPA/Leichte Abgaben zum Wochenbeginn erwartet
FRANKFURT (Dow Jones)--Im Handel stellt man sich am Montagmorgen auf einen ruhigen Start in die neue Woche ein. "Die wichtigen Themen der Woche stehen erst in der zweiten Wochenhälfte an", so ein Marktteilnehmer mit Blick auf die Sitzung der EZB am Donnerstag und dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Die schwächeren Vorgaben aus Asien dürften die Kurse im frühen Handel etwas belasten. Der
DAX (846900) 846900 846900
wird zur Eröffnung bei 11.275 Punkten erwartet nach 11.294 am Freitagabend, der Euro-Stoxx-50 bei 3.485 nach 3.489.

Der Euro notiert zu Wochenbeginn unter der Marke von 1,06 Dollar. Die Anleger blicken auf die EZB-Sitzung am Donnerstag. Die Erwartungen an Mario Draghi sind hoch. Der EZB-Präsident hat es in der Vergangenheit immer wieder geschafft, den Euro zu schwächen. Spekuliert wird über eine Ausweitung bzw Verlängerung des Wertpapierkaufprogramms sowie eine weitere Absenkung des Einlagesatzes in den negativen Bereich. Dies ist der Satz, zu dem Geschäftsbanken überschüssige Liquidität bei der Zentralbank zwischenparken können.

Mit Relativer Stärke rechnen Händler bei Lufthansa
LHA (823212) 823212 823212
. "Der Tarifabschluss für das Bodenpersonal dürfte den Kurs stützen", sagt ein Marktteilnehmer, auch wenn Streiks der Flugbegleitergewerkschaft UFO und der Piloten-Vereinigung Cockpit nach wie vor möglich seien. Zu dem Tarifabschluss selbst heißt es, positiv seien die lange Laufzeit bis Ende 2017 und die moderaten prozentualen Erhöhungen um je 2,2 Prozent zum 1.1.2016 und zum 1.1.2017. "Wichtig ist, dass Ruhe im Konzern einkehrt", so der Teilnehmer.

Patrizia Immobilien
p1z
werden am Morgen als Gewinner des Verkaufs eines Immobilienportfolios an die Deutsche Wohnen erwartet. Deutsche Wohnen übernimmt ein Immobilienportfolio mit rund 13.600 Wohnungen vorwiegend in Berlin und Kiel für rund 1,1 Milliarden Euro. Im Handel spricht man von einer "kleinen Giftpille". Vonovia hatte Mitte Oktober angekündigt, ein Angebot in bar und Aktien für Deutsche Wohnen vorzulegen, allerdings unter der voraussichtlichen Bedingung, dass diese "keine wesentlichen Vermögensgegenstände" erwirbt.

Die Vonovia-Aktionäre
VNA (A1ML7J) A1ML7J
sollen am Montag über die Kapitalmaßnahmen abstimmen, die den Vorstand zur Unterbreitung eines öffentlichen Angebots für Deutsche Wohnen ermächtigen. "Danach wird man klarer sehen", sagt der Händler. Sollte Vonovia einen Rückzieher machen, dürfte der Kurs der Deutsche Wohnen fallen, erwartet er.

Unter Druck könnten am Montagmorgen deutsche Chemietitel geraten. Laut Händlern hat Goldman Sachs die Aktien von BASF
BAS (BASF11) BASF11
, Lanxess
LXS (547040) 547040 547040
und K+S
SDF (KSAG88) KSAG88 KSAG88
mit "Sell" gestartet. Daneben soll JP Morgan das Ziel für das K+S-Papier gesenkt und die Aktie auf "Underweight" belassen haben. K+S hatte zuletzt von Spekulationen profitiert, die kanadische Potash könnte einen neuen Übernahmeversuch starten. Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag55/81, 09.12.15, 08:33:51 
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MÄRKTE EUROPA/Etwas festerer Start erwartet - Chemiesektor im Blick
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Stabilisierung der Rohstoffpreise eröffnet am Mittwoch Chancen auf eine Erholung an Europas Börsen. Die Ölsorten WTI und Brent, aber auch die Industriemetalle können sich am Morgen von den jüngsten Tiefs lösen. "Ein Game-Changer ist das zwar nicht", sagt ein Händler. Viel Negatives sei allerdings bereits eingepreist. Zur Eröffnung zeichnen sich etwas festere Notierungen ab. Der
DAX (846900) 846900 846900
wird bei 10.704 Punkten indiziert nach 10.674, für den Euro-Stoxx-50 zeichnet sich ein Start bei 3.303 ab nach 3.297.

Im Blick steht der Chemiesektor . Wie das "Wall Street Journal" berichtet, verhandeln DuPont und Dow Chemical über eine Fusion. Bei einem Deal mit einem Volumen von etwa 120 Milliarden Dollar schlössen sich die Nummer eins und zwei in den USA zusammen. Besonders im Bereich Agrarchemie, aber auch bei ausgewählten Industriechemikalien wie Kunst- und Grundstoffen dürfte der neue Konzern an Marktmacht gewinnen.

Geplant ist angeblich eine Aufspaltung in drei Sparten: In die Agrarchemie mit Samen und Pestiziden, in die Spezialbereich mit hochwertigen Chemieprodukten und in die Basischemie. "Der neue US-Konzern könnte mit der Neuaufstellung drei Milliarden Dollar jährlich einsparen", sagt Heino Ruland, Head of Research bei ICF Brokers. "Das macht ihn wettbewerbsfähiger und erhöht den Druck auf Konkurrenten wie Lanxess, Covestro und DSM". Der Markt werde hier nun die übliche Merger-Mania spielen.

Belastend für Bayer
BAYN (BAY001) BAY001 BAY001
werten Händler Berichte, wonach die europäische Arzneizulassungsbehörde EMA die für die Zulassung von Xarelto verantwortliche Studie unter die Lupe nimmt. Die Behörde überprüft, ob es dabei zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist, die das Ergebnis der Studie beeinflusst haben könnte, berichtet das Handelsblatt. Bereits am Montag waren Vorwürfe gegen den konkurrierenden Blutgerinnungshemmer Pradaxa von Boehringer erhoben worden. Bayer verlieren vorbörslich auf Tradegate 2,4 Prozent.

Etwas positiv werten Händler die Anhebung der Prognose durch die Aareal Bank
ARL (540811) 540811 540811
. Grund ist der Verkauf der Immobilientochter Aqvatrium AB. Der Preis liegt bei rund 323 Millionen Euro. Aareal fließt damit ein positiver Einmalertrag von voraussichtlich 70 Millionen Euro zu, der Großteil davon im April 2016. Wegen des in diesem Quartal wirksamen Teils der Zahlung erhöht Aareal die Prognose für das Konzernbetriebsergebnis von bisher 450 bis 460 Millionen Euro auf 460 bis 470 Millionen Euro. Die legt auf Tradegate 1,9 Prozent zu.

Am Devisenmarkt zieht der Euro an und steigt am Morgen auf 1,0920 Dollar. Seit der EZB-Sitzung in der vergangenen Woche hat die Einheitswährung Rückenwind. Die Notenbank hatte zwar die Geldpolitik weiter gelockert, hatte damit aber nicht die hohen Erwartungen des Marktes erfüllt. Im Blick steht nun die Fed-Sitzung in der kommenden Woche. Es wird zwar erwartet, dass die US-Notenbank erstmals seit knapp zehn Jahren den Leitzins erhöhen wird. Diese Erhöhung dürfte aber sehr "taubenhaft" verpackt werden, heißt es im Handel. Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag54/81, 09.12.15, 11:01:23 
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*DJ VCI schätzt Rückgang der Chemikalienpreise 2015 auf 2,5 Prozent
*DJ VCI sieht Umsatz 2015 mit 190,8 Mrd EUR weiter auf Vorjahresniveau
*DJ VCI senkt Produktionsprognose 2015 auf plus 1 von 1,5 Prozent
*DJ VCI-Präsident: Erwarten 2016 leichte Belebung des Chemiegeschäfts
*DJ VCI rechnet 2016 mit Stagnation bei den Erzeugerpreisen
*DJ VCI erwartet 2016 Produktions- und Umsatzplus von je 1,5 Prozent

Chemieindustrie erwartet 2016 nur leichtes Wachstum
FRANKFURT (Dow Jones)-Die deutsche Chemiebranche blickt verhalten optimistisch ins kommende Jahr. Für 2016 prognostiziert der Verband der Chemischen Industrie (VCI) bei Umsatz und Produktion in der chemisch-pharmazeutischen Industrie einen leichten Zuwachs um 1,5 Prozent. Für die Chemieindustrie alleine ohne Pharma wird eine Zunahme um 1 Prozent erwartet. "Alles in allem spricht vieles für eine leichte Belebung des Chemiegeschäftes mit Kunden im In- und Ausland", sagte VCI-Präsident Marijn Dekkers. Der Verband erwartet wegen der wirtschaftlichen Stabilisierung im Heimatmarkt Europa, dem robusten Aufwärtstrend in den USA und der anhaltenden Nachfrage in Asien auch 2016 einen Anstieg der Chemieproduktion in Deutschland.

Für dieses Jahr ist der Verband noch etwas pessimistischer geworden als bislang. Bei der Chemieproduktion wird nun lediglich mit einem Anstieg um 1 Prozent gerechnet, bislang waren 1,5 Prozent in Aussicht gestellt worden. Die Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen sei 2015 im Inland schwach geblieben, hieß es. Ohne Pharmazeutika ist das Mengengeschäft 2015 sogar um 0,5 Prozent gesunken. "Für ein besseres Ergebnis fehlen durchgreifende Impulse von der Weltwirtschaft", sagte Dekkers. Bei den Erlösen wird für 2015 weiter eine Stagnation im Vorjahresvergleich prognostiziert. Sie werden auf 190,8 Milliarden Euro veranschlagt. Für die Chemikalienpreisen wird wie bislang ein Rückgang um 2,5 Prozent erwartet.

Im Inland sind die Erlöse 2015 um 1,5 Prozent auf knapp 75 Milliarden Euro zurückgefallen. Grund war der starke Rückgang der Erzeugerpreise. Das Europageschäft habe die Erwartungen nur bedingt erfüllt, erklärte der VCI-Präsident. Die Verkäufe nach Westeuropa sind in diesem Jahr um 1,5 Prozent gesunken. Europa ist der wichtigste Auslandsmarkt der deutschen Chemieindustrie. Hier erzielt Deutschlands drittgrößte Industriebranche mehr als 70 Prozent ihres Geschäfts. Der Auslandsumsatz stieg insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent auf gut 116 Milliarden Euro. Die Ausfuhren nach Übersee profitierten dabei vom schwachen Euro. Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag53/81, 10.12.15, 08:27:48 
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MÄRKTE EUROPA/Ängstliche Börsen weiter unter Druck erwartet
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit weiterhin großen Kursausschlägen an Europas Börsen rechnen Händler für den Donnerstag. Der späte Kursrutsch an der Wall Street hatte die Terminkontrakte deutlich nach unten gedrückt. Im Tief fiel der DAX-Future fast 150 Punkte gegenüber dem Schluss der Kassamärkte zurück. Eine späte Erholung in den USA dürfte jedoch dafür sorgen, dass es so schlimm am Kassamarkt nicht kommt. Vorbörslich wird der
DAX (846900) 846900 846900
0,6 Prozent leichter gestellt, der Euro-Stoxx-50 rund 0,8 Prozent.

"Unser Markt ist ziemlich furchtsam", sagt Jonathan Corpina von Meridian Equity Partners: "Je näher das Jahresende rückt, desto ängstlicher werden Investoren, dass sie eine Bewegung in die eine oder andere Richtung verpassen". Dadurch werde jede Marktbewegung schnell übertrieben. Auch die Vorlagen aus Asien sind wenig inspirierend, die Anzeichen der Risiko-Aversion bei Anlegern sind weiter hoch.

Sorgen bereitet vor allem der rasche Anstieg der Währungen zum US-Dollar. Der Yen handelt nun nahe seines Einmonatshochs, der Euro knapp unter 1,10 Dollar: "Das macht Erholungsansätze weiterhin wacklig", sagt ein Händler. Vor der Fed-Sitzung mit der erwarteten Einleitung der Zinswende blieben die Marktteilnehmer auf der vorsichtigen Seite. Zudem weiche in Europa die Fantasie auf weitere EZB-Schritte. Erste Häuser wie Goldman Sachs haben die Euro-Prognosen für das kommende Jahr schon wieder nach oben angepasst. Weitere Impulse für den Tag werden von den Sitzungen der Schweizer Nationalbank und der Bank of England erwartet sowie am Nachmittag von den Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe.

Belastend wirkt der weitere Druck auf die Ölpreise. Sorgen macht vor allem, dass der Preis trotz eines überraschenden Rückgangs der US-Lagerbestände weiter abrutscht. Entgegen der Markterwartung wurde am Vortag ein Rückgang um 3,6 Millionen Barrel in den USA vermeldet. Dies scheine aber eher auf das Lager-Management zum Jahresende zurückzugehen als auf eine fallende US-Produktion, heißt es dazu von ANZ Research. Die meisten Händler seien weiter über die Ölschwemme der Opec besorgt.

Einige Marktteilnehmer sind jedoch optimistischer und verweisen darauf, dass der Future mit dem Tief am Vorabend innerhalb einer Woche bereits fast 1.000 Punkte verloren hat. "Damit hält sich meine Sorge über weiter fallende DAX-Kurse nun doch in Grenzen", sagt Holger Struck von hs-livetrading.

Kurs stützend könnte auch die Übernahmefantasie wirken, vor allem im - und Agrochemiesektor. Im Fokus steht hier erneut Syngenta mit einem erhöhten Angebot. "Die Meldung, dass ChemChina den Kaufpreis für Syngenta erhöhen könnte, lief unmittelbar nach Handelsschluss in Zürich über die Ticker", berichtet ein Händler. An der Wall Street schlossen Syngenta daraufhin knapp 8 Prozent fester. Berichten zufolge könnten die Chinesen den Kaufpreis von derzeit 42 auf 44,5 Milliarden US-Dollar erhöhen. Anlass ist die Aussicht auf eine Zusammenlegung der Agrochemie-Aktivitäten von Dow Chemical und DuPont. "Das erhöht den Druck auf Monsanto, denn mit Dow Chemical und DuPont sind zwei große Betreiber der Konsolidierung in der Branche erstmal außen vor", sagt der Händler.

Die deutsche Börse tut sich mit zahlreichen Gewinnwarnungen hervor. So ist bei Aixtron
AIXA (A0WMPJ) A0WMPJ A0WMPJ
ein Großauftrag ausgefallen. "Am Jahresanfang hatten schon einmal Gerüchte die Runde gemacht, dass San'an den Auftrag storniert", sagt ein Händler mit Verweis auf den chinesischen Auftraggeber. Daher sei der Kurs damals um ein Drittel eingebrochen. Nun habe sich das Gerücht endgültig bestätigt, der Kurs bricht auf Tradegate um knapp 28 Prozent ein.

Auch die Aktie des Stahlhändlers Klöckner & Co
KCO (KC0100) KC0100 KC0100
werden nach einer Gewinnwarnung stark unter Druck erwartet. Auf Tradegate büßen die Titel vorbörslich 4,5 Prozent ein. Das Unternehmen hat vor einem Jahresverlust von bis zu 380 Millionen Euro gewarnt, vor allem wegen Abschreibungen von 270 Millionen Euro auf das US-Geschäft. "KlöCo steckt weiter im Strudel der fallenden Stahlpreise", sagt ein Händler. KlöCo sei stark abhängig von der Preisentwicklung der Produkte.

Mit kräftigen Kursverlusten rechnen Händler auch bei Hornbach
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nach einer Gewinnwarnung. Im Späthandel brachen die beiden Aktiengattungen um 15 und 18 Prozent ein. Aktuell geht es im Spezialistenhandel in ähnlicher Größenordnung gen Süden. Im Geschäftsquartal von September bis November hat das EBIT das Niveau des Vorjahresquartals deutlich verfehlt. Grund seien Kostensteigerungen und niedrigere Margen bei deutschen Baumärkten. "Das überrascht viele Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß", sagt ein Händler. Der Markt habe auf ein gutes Umfeld gesetzt, auch wegen des Ausscheidens von Praktiker aus dem Markt. Zudem laufe die Konsumkonjunktur gut. Entsprechend negativ sei die Gewinnwarnung zu bewerten.

Kursbewegungen dürften auch die zahlreichen Umstufungen durch Analysten auslösen. So sind Gea von Morgan Stanley auf "Untergewichten" gesenkt worden. Die Versicherer Allianz und Hannover Rück wurden hingegen von RBC hochgestuft. Bei Bayer hat HSBC zum Kaufen aufgerufen, Goldman Sachs nimmt die Deutsche Börse sogar auf ihre "Conviction Buy List". Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag52/81, 04.02.16, 09:10:50 
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wird der Untergang Europas und Deutschlands gespielt, Daimler wird dieses Jahr keine Autos mehr verkaufen wie es scheint gruebel braucht sowieso kein Mensch mehr Laughing
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