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verlinkter Beitrag127/1177, 10.04.18, 07:15:35 
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dämpft Sorgen vor Handelskrieg mit den USA
--Xi kündigt neue Schritte zur Öffnung der Wirtschaft an
--Peking strebt keinen Handelsüberschuss an und will mehr importieren
--Xi plant Liberalisierung der bisherigen Restriktionen bei ausländischen Beteiligungen

PEKING (AFP)--Chinas Präsident Xi Jinping hat Sorgen vor einem Handelskrieg mit den USA gedämpft: Inmitten des aktuellen Handelsstreits kündigte Xi am Dienstag neue Schritte zur Öffnung der Wirtschaft seines Landes an. Peking strebe keinen Handelsüberschuss an und wolle mehr importieren, sagte Xi beim Boao-Wirtschaftsforum auf der Insel Hainan.

Xi sprach von einer "neuen Phase der Öffnung". Konkret nannte Xi unter anderem Maßnahmen zur Reduzierung von Zöllen auf Autos und zum Schutz geistigen Eigentums. Damit sprach er indirekt Hauptforderungen der USA an.

"Die wirtschaftliche Globalisierung ist eine unumkehrbare Entwicklung der Zeit", sagte Xi. "Die Tür der chinesischen Öffnung wird nicht geschlossen, sie wird nur weiter und weiter geöffnet."

Zuletzt hatte sich der Streit zwischen den USA und China immer weiter verschärft. Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt überziehen sich seit Tagen gegenseitig mit der Ankündigung von umfangreichen Strafzöllen.

US-Präsident Donald Trump kritisiert etwa die höheren Einfuhrzölle auf US-Autos in China im Vergleich zu den US-Zöllen auf Autos, die aus China importiert werden. Zuletzt hatte Washington allerdings versöhnlichere Töne angeschlagen. Trump hatte am Wochenende im Internetdienst Twitter geschrieben, China werde seine Handelsbarrieren abbauen, "weil es das Richtige ist". Die gegenseitigen Zölle würden angepasst, und ein Abkommen zu geistigem Eigentum werde erreicht.

Noch am Montag erklärte das chinesische Außenministerium, derzeit keine Chance für klärende Gespräche zu sehen. Zwar ging Xi am Dienstag nicht direkt auf Trump ein, sagte aber neben der Reduzierung der Importzölle auf Autos dies auch für andere Produkte zu. Konkrete Zahlen oder ein Datum, wann die Maßnahmen in Kraft treten sollen, nannte er zunächst nicht.

Der chinesische Staatschef sagte auch eine Liberalisierung der bisherigen Restriktionen bei ausländischen Beteiligungen etwa in der Automobilindustrie zu. Zudem solle geistiges Eigentum besser geschützt werden. In diesem Bereich sei eine Verschärfung der Strafverfolgung geplant. Überdies sagte er Reformen im Finanzdienstleistungsbereich sowie die Schaffung besserer Voraussetzungen für ausländische Investoren zu. Dazu sollten die rechtlichen Grundlagen gestärkt und mehr Transparenz geschaffen werden.

China hat in der Vergangenheit bereits öfter derartige Zusagen gemacht, blieb entsprechende Taten aber weitgehend schuldig. Die USA kritisierten China wiederholt dafür, seine Zusagen nicht einzuhalten.
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milo5686
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verlinkter Beitrag126/1177, 10.04.18, 08:38:52 
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legt bei WTO Beschwerde gegen US-Zölle auf Metalle ein. / Quelle: Guidants News http://news.guidants.com
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verlinkter Beitrag125/1177, 11.04.18, 08:05:09 
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Chinas Notenbankchef: Keine Yuan-Abwertung im Handelsstreit geplant
will im Handelsstreit mit den USA auf eine Abwertung der Landeswährung Yuan als Druckmittel gegen Washington verzichten. Man werde den Yuan nicht abwerten, um auf die Handelsspannungen zu reagieren, sagte der chinesische Zentralbankchef Yi Gang am Mittwoch auf dem asiatischen Wirtschaftsforum in Bo'ao in Südchina. Damit reagierte er auf Medienberichte, wonach Chinas Zentralbank laut Insidern einen solchen Schritt prüfe. ...
http://www.finanznachrichten.de/nac....elsstreit-geplant-016.htm
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verlinkter Beitrag124/1177, 12.04.18, 07:04:13 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
MAUT - Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will den Einsatz von Elektro-Lkw forcieren. Nach SZ-Informationen sollen sie von Januar an keine Lkw-Maut zahlen. Die jährliche Ersparnis liegt bei 5.000 Euro je Fahrzeug. Das sei ein großer Anreiz, auf umweltfreundliche Fahrzeuge umzusteigen, sagte Scheuer. (SZ S. 6)

EUROZONE - Die für dieses Jahr geplante Reform der Euro-Zone steht auf der Kippe. Grund dafür sind massive Meinungsverschiedenheiten zwischen den 19 Euro-Staaten. EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis befürchtet, dass die für Juni angepeilten Beschlüsse nicht mehr zustande kommen. "Die Zeit läuft uns davon", sagte Dombrovskis dem Handelsblatt. Auch der deutsche Chef des Euro-Rettungsfonds ESM warnte vor einer Blockade. Es bestehe das "Risiko politischer Untätigkeit", sagte Klaus Regling Anfang dieser Woche. Der Reformschwung des vergangenen Jahres gehe immer mehr verloren, so Regling. (Handelsblatt S. 11)

EINLAGENSICHERUNG - Aus der Europäischen Zentralbank (EZB) kommt ein neuer Vorstoß für eine Vergemeinschaftung der Einlagensicherung in Form eines European Deposit Insurance Scheme (Edis). Ein europäisches Sicherungssystem würde "großen Nutzen hinsichtlich des Einlegerschutzes bieten bei begrenzten Risiken", heißt es in einer von der Notenbank zur Wochenmitte veröffentlichten Studie. Die Autoren schlussfolgern unter anderem, dass eine risikoorientierte Bemessung der Einzahlungen von Banken in einen einheitlichen Sicherungsfonds eine "ungerechtfertigte" Quersubvention einzelner Bankensysteme verhindern würde. Auch argumentieren sie, in einem Mischsystem, in welchem zunächst nationale Systeme einspringen und ein europäisches System erst später greift, sei der Effekt der Quersubvention sogar höher als im Falle einer vollen Vergemeinschaftung der Einlagensicherung. (Börsen-Zeitung S. 3)

NATO - "Wir wollen keinen kalten Krieg", sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in einem Interview. Er setzt im Verhältnis zu Russland auf die Geschlossenheit der Allianz und auf Dialog. Er glaubt nicht daran, Russland isolieren zu können. Von Deutschland erwartet der Norweger eine stärkere Führungsrolle in der Sicherheitspolitik. (SZ S. 5)

- Chinesische Investoren haben im vergangenen Jahr so viele Firmen und Beteiligungen in Deutschland gekauft wie noch nie. So viele, dass inzwischen auch der deutsche Verfassungsschutz Buch darüber führt. Für insgesamt rund 11 Milliarden Euro schlugen Chinas Aufkäufer zu. "Das macht uns Sorge", sagte Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen am Mittwoch auf einer Konferenz in Berlin. China nutze auf diese Weise immer intensiver die Möglichkeit, völlig legal an Know-how zu kommen. (SZ S. 18)

- Waren schon die bisherigen Sanktionen des Westens gegen Russland eine schwere Bürde für die deutsche Exportwirtschaft, so werden die am Freitag verhängten neuen US-Maßnahmen wohl ein weiterer Schlag werden. So jedenfalls sieht es die Deutsch-Russische Außenhandelskammer (AHK) in einer ersten Einschätzung. Allein durch ausfallende Neugeschäfte droht der deutschen Wirtschaft in Russland kurzfristig ein Schaden von mehreren Hundert Millionen Euro, langfristig können die US-Sanktionen Projekte in Milliardenhöhe gefährden, heißt es in einer Aussendung der AHK. (Welt S. 9)

EU
- Vor seinem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der dänische Ministerpräsident Lars Lökke Rasmussen zu Sparsamkeit in der EU aufgerufen. Die Ausgaben für den EU-Haushalt müssten auch nach dem Brexit bei einem Prozent des Bruttoinlandsproduktes bleiben, sagte Rasmussen. "Dänemark war immer Teil einer Allianz der Haushaltsdiziplin-Befürworter", sagte Rasmussen. "Jetzt wird uns bewusst: Wenn Großbritannien weg ist, dann müssen wir laut dafür eintreten, einen Ausgleich zu erreichen." (Welt S. 6)
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verlinkter Beitrag123/1177, 16.04.18, 15:48:26 
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Das US-Handelsministerium verbietet US-Firmen die Lieferung von Teilen an den chinesischen Telekom-Riesen ZTE. Das chinesische Unternehmen hatte US-Sanktionen gegen den Iran unterlaufen und wurde deshalb im letzten Jahr von einem texanischen Gericht zur Zahlung von über einer Milliarde Dollar verdonnert. Zum damaligen Gerichtsentscheid gehörten auch disziplinarische Maßnahmen gegen beteiligte Mitarbeiter - einer Auflage, welcher ZTE anscheinend nicht nachgekommen ist.
vor 26 Min
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verlinkter Beitrag122/1177, 17.04.18, 07:06:27 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
EU - Die Führungsgremien der CDU haben die kritische Haltung in der Bundestagsfraktion der Union zu den europapolitischen Plänen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron unterstützt. Man zeigte sich skeptisch, was die Aufstellung eines eigenen Haushalts für die Eurozone angeht. (FAZ S. 1)

EUROPA
- Vor der Rede des französischen Präsidenten Emmanuel Macron im Europaparlament hat der Vorsitzende der EVP-Fraktion, Manfred Weber, von der Unions-Fraktion im Bundestag mehr Kompromissbereitschaft gefordert. In der Debatte über eine Weiterentwicklung des Euro-Rettungsmechanismus ESM zu einem Europäischen Währungsfonds sei es "klar, dass wir in dieser Phase einen Konsens mit Frankreich finden müssen", sagte der CSU-Vizechef. (Tagesspiegel)

EUROPA - In der Unionsfraktion formieren sich die europapolitischen Reformer gegen die Euro-Skeptiker in der Partei. Hintergrund sind zwei Tischvorlagen für die Sitzung der Bundestagsfraktion am Dienstag, die sich teils sehr kritisch mit den Reformvorschlägen des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron auseinandersetzen. "Wir dürfen Macron nicht im Regen stehen lassen, und müssen konstruktiv mit seinen Vorschlägen umgehen", sagte Gunther Krichbaum, der Vorsitzende des Europa-Ausschusses des Deutschen Bundestages. "Ein CDU-Positionspapier zu Europa darf nicht nur sagen, was wir nicht wollen, sondern muss zum Ausdruck bringen, was wir wollen und worin der Aufbruch für Europa eigentlich liegen soll." (Stuttgarter Nachrichten/Stuttgarter Zeitung).

E-PRIVACY - Mathias Döpfner, Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), wirft der Brüsseler Politik vor, mit der geplanten E-Privacy-Verordnung ein "Anti-Europa-Gesetz" zu schaffen. Die Verordnung sei ein wirklich eklatantes Beispiel dafür, "wie mit besten Absichten ein Gesetz konstruiert wird, das - wenn es denn käme - am Ende das genaue Gegenteil bewirken würde. Dieses Gesetz schützt nicht den Verbraucher, sondern amerikanische Daten-Monopole", sagte Döpfner. (Handelsblatt S. 16)

WHISTLEBLOWER - Die Europäische Kommission will Informanten, die mit ihren Hinweisen Enthüllungen wie Lux Leaks oder Panama Papers an die Öffentlichkeit brachten, künftig EU-weit schützen. "Whistleblower helfen dabei, Bedrohungen oder Schäden für das öffentliche Interesse aufzudecken", heißt es im Entwurf des Gesetzesvorschlags. Viele Hinweisgeber würden "allerdings oft davon abgehalten, aus Angst vor Vergeltung ihre Bedenken zu äußern". Die Behörde will deshalb bei ihrer Präsentation am Mittwoch verdeutlichen, wie Informanten in der EU mehr Sicherheit vor Repressalien garantiert werden kann. (SZ S. 22)

DATENSCHUTZ - "Mit der europäischen Datenschutzgrundverordnung haben wir in jedem Fall ein gutes Rüstzeug, um auch neuen Herausforderungen zu begegnen. Die nächsten zehn Jahre werden richtig spannend", sagte die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff in einem Interview. Ab Ende Mai gelten schärfere Vorschriften, die für Deutschland ein Wettbewerbsvorteil seien. ((Welt S. 10)

- In einer gemeinsamen Stellungnahme, die dem Handelsblatt vorliegt, kritisieren 27 der 28 EU-Botschafter in Peking, die Seidenstraßen-Initiative laufe "der EU-Agenda für die Liberalisierung des Handels entgegen und verschiebt das Kräfteverhältnis zugunsten subventionierter chinesischer Unternehmen". Zudem bekenne sich Peking zwar offiziell zu den Spielregeln der Welthandelsorganisation, unterfüttere diese Zusage aber nicht mit "greifbaren Taten". Der ungewöhnlich kritische Bericht, den allein der Vertreter Ungarns nicht mittrug, ist Teil der Vorbereitung des kommenden EU-China-Gipfels im Juli. Derzeit erarbeitet die EU-Kommission ein Strategiepapier, um die Mitgliedstaaten auf eine einheitliche Antwort auf Chinas Prestigeprojekt einzuschwören, mit dem Straßen, Häfen und Gasleitungen bis nach Europa gebaut werden sollen, um an die Größe Chinas zu Zeiten Marco Polos anzuknüpfen. (Handelsblatt S. 4)

GLYPHOSAT - Beim schrittweisen Verbot des Pflanzenvernichtungsmittels Glyphosat bekommt Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) Druck aus der eigenen Fraktion. "Wir haben die Möglichkeit, auch national den Einsatz von Glyphosat weiter zu begrenzen", sagte Unionsfraktionsvize Gitta Connemann (CDU). "Das werden wir tun.". Klöckner hatte zuvor in einem Interview Zweifel geäußert, ob ein deutscher Alleingang möglich sei. (Bild)
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verlinkter Beitrag121/1177, 24.04.18, 07:19:24 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
KI - Europa soll aufholen bei der künstlichen Intelligenz (KI). Die EU-Kommission wird am Mittwoch eine Initiative präsentieren, die die Union auf Augenhöhe mit Asien und den weit in Führung liegenden Vereinigten Staaten bringen soll. Der Entwurf, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt, sieht stärkere Investitionen und eine bessere Vernetzung der europäischen Anstrengungen vor, geht aber auch auf ethische Aspekte ein. Besonders wichtig sei es, der Industrie mehr Datenmaterial zur Verfügung zu stellen. (SZ S. 17/FAZ S. 15)

SPANIEN
- Der spanische Außenminister wünscht sich für Europa eine deutsch-französische Achse, die die nötigen Reformen in der Europäischen Union (EU) anstößt. Allerdings sollte sie offen für weitere Länder sein. "Spanien möchte daran auch teilhaben und helfen, die übrigen Mitglieder von gemeinsamen Reformen zu überzeugen", sagte Alfonso Dastis. Während der Wirtschaftskrise habe Spanien den Fokus mehr nach innen gerichtet. "Dadurch haben wir in der EU an politischem Einfluss verloren. Aber jetzt sind wir wieder in der ersten Liga." (Handelsblatt S. 10)

EUROPA - Die Europäische Kommission will die Vergabe von EU-Hilfen künftig nicht nur an die Einhaltung von rechtsstaatlichen Standards, sondern auch den erfolgreichen Kampf gegen Korruption knüpfen. Kürzen will die Kommission im Zweifel nicht wie oft gefordert die Strukturhilfen, sondern auch Geld aus anderen Haushaltstöpfen, allen voran den Agrarhilfen, heißt es in Kommissionkreisen. (FAZ S. 15)

- Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat den Bundeshaushalt in den vergangenen Jahren kräftig entlastet. Seit der Finanzkrise 2008 konnte allein der Bund insgesamt 162 Milliarden Euro an Zinsausgaben sparen. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor, die dem Handelsblatt vorliegt. So hatte der Bund zwischen 2008 und 2017 für den Schuldendienst Zinsausgaben von 450,4 Milliarden Euro veranschlagt. Tatsächlich zahlte er nur 288 Milliarden Euro, wie es in der Aufstellung heißt. Die übrigen Euro-Länder profitieren ebenfalls stark von den Niedrigzinsen, wie Daten der Bundesbank zeigen. So haben die 19 Euro-Länder zwischen 2008 und 2017 Zinsen in Höhe von 1,15 Billionen Euro gespart. Bei Frankreich waren es 275 Milliarden, bei Italien 216 Milliarden Euro. (Handelsblatt S. 6)

IWF
- Unmittelbar vor der EZB-Zinssitzung am Donnerstag hat der Internationale Währungsfonds (IWF) eine vorsichtige Abkehr der Europäischen Zentralbank (EZB) von der ultralockeren Geldpolitik befürwortet. "Im Euroraum scheinen der Ausstieg aus den Anleihekäufen bis Jahresende und erste Zinserhöhungen Mitte 2019 ein angemessenes Szenario", sagte IWF-Kapitalmarktchef Tobias Adrian der Börsen-Zeitung in Washington. Adrian ist zugleich wichtigster Berater von IWF-Chef in Christine Lagarde in finanz- und geldpolitischen Fragen. (Börsen-Zeitung S. 7)

- Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben mit den USA die Grundzüge einer Vereinbarung ausgehandelt, die US-Präsident Donald Trump von einer Kündigung des Nuklearabkommens mit Iran abhalten soll. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung sind sich europäische und amerikanische Unterhändler nach fünf Verhandlungsrunden einig, dass Iran wegen seiner umstrittenen Raketentests und der aggressiven Regionalpolitik mit neuen Sanktionen gedroht werden soll. Das Atomabkommen soll dagegen im Kern unangetastet bleiben, wird aber in Teilen neu interpretiert. Iran lehnt Vertragsänderungen ab und hat harte Reaktionen angekündigt. (SZ S. 1)

- China will das Autogeschäft dominieren. Nicht mit Verbrennungsmotoren, sondern mit selbstfahrenden Elektroautos. Dass China es an die Weltspitze schaffen wird, davon ist der ehemalige BMW-Manager Carsten Breitfeld, der seit Juli 2016 die chinesische Elektromarke Byton führt, überzeugt. "Als deutscher Ingenieur, der 20 Jahre lang für BMW gearbeitet hat, tut es mir ein klein wenig weh, das zu sagen - aber die Zukunft der Automobilbranche und der Mobilität wird in China entwickelt und geformt", so Breitfeld im Interview mit dem Handelsblatt. In China gebe es ausreichend Geld und den staatlichen Willen, die heimische Industrie zu befeuern. (Handelsblatt S. 4)

MALTA - Die Pilatus Bank auf Malta verwaltete Dutzende Briefkastenfirmen, die offenbar dem Herrscher-Clan des Kaukasus-Staats Aserbaidschan gehören. Über die Firmen flossen Millionen ins Ausland ab - in Immobilien und Luxushotels. (SZ S. 15)
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verlinkter Beitrag120/1177, 25.04.18, 07:57:34 
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setzt im Spratly-Atoll Radarabwehrgeräte zur elektronischen Kriegsführung ein, wie die vietnamesische Regierung berichtet. Vorher hatte es bereits Presseberichte über solches Gerät in anderen Teilen des Südchinesischen Meers gegeben, in denen Peking versucht, den Flug- und Schiffsverkehr lahmzulegen.
vor 21 Min

Die Polizei im chinesischen Tianjin hat 600 Computer beschlagnahmt, mit denen mit fremdem Strom geschürft wurden. Der massive Stromverbrauch war dem Versorger aufgefallen. Es ist der größte Fall von Stromraub seit Jahren.
vor 25 Min
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verlinkter Beitrag119/1177, 02.05.18, 07:54:48 
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Chinesische Staatsmedien: Die USA sollten nicht hoffen, dass Peking bei den kommenden Handelsgesprächen nachgeben wird. Gespräche können nur auf Augenhöhe geführt werden.
vor 31 Min
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verlinkter Beitrag118/1177, 03.05.18, 07:18:49 
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US-Delegation für Gespräche über Handelsstreit in Peking eingetroffen
Auf der Suche nach einer Lösung im Handelskonflikt mit China ist eine US-Delegation um Finanzminister Steven Mnuchin am Donnerstag in Peking eingetroffen. Die Gruppe, der auch US-Handelsminister Wilbur Ross, der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer sowie Donald Trumps Berater Peter Navarro und Larry Kudlow angehören, soll auf ihrem Besuch bis Freitag unter anderem mit Chinas Vize-Ministerpräsident Liu He zusammenkommen. Der Konflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften hatte sich hochgeschaukelt, weil die USA mit Strafzöllen auf Waren im Wert von bis zu 150 Milliarden US-Dollar drohten. China kündigte Gegenmaßnahmen an./jpt/DP/zb ....

https://www.finanznachrichten.de/na....king-eingetroffen-016.htm


Zuletzt bearbeitet von SPQR__LEG.X am 03.05.2018, 07:27, insgesamt 2-mal bearbeitet
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verlinkter Beitrag117/1177, 03.05.18, 10:09:01 
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Handelgespräche zwischen USA und begonnen
PEKING (AFP)--Ranghohe Vertreter der USA und Chinas sind am Donnerstag in Peking zusammengekommen, um im Handelsstreit zwischen beiden Ländern eine Einigung zu finden. Die chinesische Führung hatte im Vorfeld die Erwartungen gedämpft: "Es ist nicht realistisch, alle Probleme in nur einer Verhandlungsrunde zu lösen", sagte eine Sprecherin des Außenministeriums am Mittwoch. Es würden aber sicher "positive Verhandlungen, wenn die USA die relevanten Probleme aufrichtig lösen wollen".

Die hochrangige US-Delegation besteht unter anderem aus Finanzminister Steven Mnuchin, Handelsminister Wilbur Ross, dem Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und Wirtschaftsberater Larry Kudlow. Die chinesische Delegation wird angeführt von Vizeregierungschef Liu He.

Der aktuelle Handelsstreit zwischen den USA und China schürt Ängste vor einem Handelskrieg. Eine Eskalation des Konflikts zwischen den beiden größten Volkswirtschaften würde die gesamte Weltwirtschaft in Mitleidenschaft ziehen. Washington hatte zu Beginn des Monats Strafzölle auf 1300 chinesische Produkte mit einem Warenwert von insgesamt rund 50 Milliarden Dollar (40 Milliarden Euro) angekündigt. Peking drohte mit entsprechenden Gegenmaßnahmen.
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verlinkter Beitrag116/1177, 04.05.18, 06:30:43 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
STEUERBETRUG - Beim größten Steuerraubzug in Deutschland bahnt sich eine spektakuläre Kronzeugen-Regelung an. Fünf Drahtzieher und Mitwisser von Aktiengeschäften, bei denen der Fiskus nach Erkenntnissen der Behörden um mehr als fünf Milliarden Euro betrogen wurde, sollen ohne Strafe davonkommen. Nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR hat die Staatsanwaltschaft Köln einen entsprechenden Vorstoß beim Landgericht Bonn unternommen. Die Geschäftsleute, darunter Börsenhändler aus dem Ausland, haben den Behörden tiefe Einblicke in mutmaßlich schwere Steuerstraftaten ermöglicht. Auf Basis dieser Informationen können Ermittler und Justiz nun gegen zahlreiche Banken vorgehen, die den Fiskus jahrelang systematisch ausgenommen haben sollen. (SZ S. 1/Handelsblatt S. 36)

BUNDESWEHR
- Inmitten hitzig geführter Debatten über die künftige Finanzausstattung der Bundeswehr will Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen einen grundlegenden Umbau der Truppe einleiten. Die CDU-Politikerin plant, die jahrelang vorherrschende Fokussierung auf Auslandseinsätze, die unter anderem als Argument für Einsparungen herhalten musste, zu beenden, und sich künftig "gleichrangig" wieder der Landes- und Bündnisverteidigung zu widmen. Dies geht aus dem Entwurf des Grundsatzpapiers "Konzeption der Bundeswehr" hervor, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Darin heißt es, die Bundeswehr müsse vorbereitet sein, "ihren Beitrag zur nationalen Sicherheitsvorsorge" zu leisten. (SZ S. 6)

BAFIN - Deutschlands Finanzaufsicht wendet sich mit deutlichen Worten gegen die EU. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat am Donnerstag kaum ein gutes Haar an den Plänen für eine Reform der europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs) für Wertpapierhandel, Banken und Versicherer gelassen. Es gebe keinen "sachlichen Grund", die ESAs zu Aufsehern der nationalen Aufseher zu machen, erklärte Bafin-Präsident Felix Hufeld. Ihr mitgliedergesteuerter Ansatz habe sich bewährt: "Prozesse und Governance-Strukturen, die diesen Ansatz zunichtemachen, bringen nichts, sie schaden sogar." Damit geht der deutsche Chefaufseher auf Konfrontationskurs nicht nur zur EU-Kommission, sondern auch zu den drei zuständigen Behörden ESMA, EBA und EIOPA . (Börsen-Zeitung S. 4)

BETRIEBSRENTEN - Zehntausende von Versicherten bei Pensionskassen müssen um die Höhe ihrer Betriebsrenten bangen. Nach SZ-Informationen stehen mindestens zwei Pensionskassen kurz davor, Zahlungen an die aktuellen Betriebsrentner und die Zusagen an die künftigen Empfänger spürbar abzusenken. Eine ganze Anzahl weiterer Pensionskassen muss ebenfalls kämpfen und denkt über Absenkungen nach. Hauptursache für die Probleme sind die niedrigen Zinsen. (SZ S. 15/Handelsblatt S. 35/FAZ S. 23)

- Es gibt keinen Grund zum Aufatmen, wenn die enormen Hilfsprogramme der Eurostaaten für Griechenland nun nach acht Jahren auslaufen. Die wichtigste Ursache der Krise ist nicht überwunden, das Erreichte bleibt hoch gefährdet, schreibt George Bitros in der FAZ. (FAZ S. 16)

- Deutsche Firmen berichten von stärker werdenden Einmischungen der chinesischen Staatspartei in ihre inneren Angelegenheiten. Bislang organisierten die Parteizellen vor allem Freizeitaktivitäten, nun werden sie politischer. Öffentlichen Protest mögen die betroffenen Unternehmen nicht äußern, dazu ist der chinesische Markt zu wichtig. (Handelsblatt S. 10)
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verlinkter Beitrag115/1177, 04.05.18, 10:40:43 
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Kreise: USA wollen Handelsdefizit mit um 200 Milliarden Dollar reduzieren
Die USA fordern China Kreisen zufolge dazu auf, daran mitzuwirken, das große Handelsdefizit der USA zu verringern. Dies meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag mit Verweis auf ein Dokument, das vor den laufenden Handelsberatungen zwischen den USA und China erstellt worden sei. Demnach soll das US-Defizit bis Ende 2020 um mindestens 200 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Jahr 2018 reduziert werden.

Die geforderte Reduzierung ist gewaltig. Dies zeigt ein Blick auf jüngste Zahlen: Im vergangenen Jahr betrug das Handelsdefizit der USA mit China 375 Milliarden Dollar. Dieser Betrag soll also um mehr als 50 Prozent verringert werden.....
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verlinkter Beitrag114/1177, 08.05.18, 14:14:21 
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Chinesischer Handelsüberschuss mit den USA in der Nähe eines Allzeithochs
Die jüngsten Handelsdaten Chinas deuten darauf hin, dass sich die Binnennachfrage recht gut entwickelt. Demgegenüber scheint sich die Auslandsnachfrage nach chinesischen Gütern abgeschwächt zu haben, wobei freilich auch die Aussicht auf mögliche US-Zölle die Aussichten belastet.
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verlinkter Beitrag113/1177, 11.05.18, 07:20:48 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
US-BOTSCHAFTER - Der neue US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, hat seine viel kritisierte Twitter-Botschaft verteidigt, in der er den Rückzug deutscher Unternehmen aus dem Iran gefordert hatte. Er habe "einen anderen Stil", sagte Grenell den Zeitungen der Funke Mediegruppe. "Da will ich ganz ehrlich sein." Er sei gegen Gruppendenken in der Diplomatie. "Wenn man Krieg vermeiden will, verfügt man besser über Diplomaten, die bereit sind, hart zu sein", fügte er hinzu. "Das ist meine Aufgabe. Ich möchte nicht scheitern. Diplomat zu sein, bedeutet für mich, Klartext zu sprechen - gerade gegenüber Freunden." (Funke Mediengruppe)

HANDEL EU/USA - Im Handelsstreit zwischen den USA und der EU liegt ein neuer Kompromissvorschlag auf dem Tisch. Wenn US-Präsident Donald Trump die Europäer dauerhaft von den geplanten Schutzzöllen auf Stahl ausnehme und stattdessen Einfuhrquoten erlasse, könnte die EU auf ihre angedrohten Gegenzölle auf US-Produkte wie Bourbon verzichten, heißt es in Brüssel. Grundsätzlich liege diese Lösungsvariante auf dem Tisch, heißt es. Es könne aber im Moment nicht davon die Rede sein, dass dies die sich abzeichnende Lösung sein werde. (Handelsblatt S. 17)

- Das chinesische Jahrhundert. Amerika stößt an seine Grenzen, die aufsteigende Macht Peking testet sie gerade aus. Das Riesenreich will wohl nicht die Welt beherrschen, dafür reichen die Kräfte nicht aus - vorerst jedenfalls. (Welt, S. 6)

STEUERN - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) lehnt das Ziel der "schwarzen Null" von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), wonach der Bund bis 2022 keine neuen Schulden machen soll, ab. Zugleich stemmt er sich gegen Steuererleichterungen. "Die große Koalition macht einen schweren Fehler, wenn sie das, was im Koalitionsvertrag an Investitionen vereinbart wurde, nicht einhält", sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann (Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten)

TARIFEINIGUNG/IG BAU - Vor der zweiten Schlichtungsrunde im Tarifkonflikt des Baugewerbes an diesem Freitag sieht die Gewerkschaft Bauen, Agrar, Umwalt (IG Bau) offenbar die Chance einer Lösung. Zwar bereite sich seine Gewerkschaft "natürlich auch organisatorisch auf Streiks vor", so IG-Bau-chef Robert Feiger. Einen Arbeitskampf bevorzuge man derzeit aber nicht. (FAZ S. 19)

BAUBRANCHE - Der Nettoüberschuss der Baufirmen ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht. Das zeigt eine neue Studie des Pestel Instituts im Auftrag der IG BAU. "Wir erleben einen Bauboom in allen Bereichen", sagte der IG BAU-Vorsitzende Robert Feiger dem Tagesspiegel. Die Erwartungen der Bauarbeiter an die Tarifpartner seien deshalb "so hoch wie lange nicht. Mit Almosen lassen sie sich nicht mehr abspeisen." An diesem Freitag findet die zweite und vermutlich entscheidende Schlichtungsrunde in der Baubranche unter Leitung des früheren SPD-Wirtschaftsministers Wolfgang Clement statt. (Tagesspiegel)

NACHHALTIGKEIT
- Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat ein Umdenken bezüglich der Nachhaltigkeitsberichterstattung ausgemacht. Eine Befragung von 100 Unternehmen, davon 52 Banken und neun Versicherer, habe ergeben, dass etwa 80 Prozent die Berichtspflicht positiv bewerten. 57 Prozent würden sich zudem systematischer als zuvor mit Nachhaltigkeitsrisiken auseinandersetzen. (Börsen-Zeitung S. 5)

ERDGAS - Deuschlands Erdgasreserven sind in den vergangenen zehn Jahren kräftig gesunken. Seit Januar 2008 gingen die heimischen Reserven um 71 Prozent auf 63,1 Milliarden Kubikmeter zurück, wie das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) mitteilte. (Welt S. 9)

- Der Fintech-Experte Peter Barkow betrachtet die Entwicklung der deutschen Fintech-Branche mit Ausbau der Ökosysteme grundsätzlich optimistisch, wünscht sich aber bei der Fintech-Förderung eine Überwindung des regionalen Klein-Klein und fordert den Aufbau einer Dachmarke "Fintech made in Germany". Von einem Brexit-Effekt für Fintech sei nichts zu spüren, so Barkow im Interview mit der Börsen-Zeitung. (Börsen-Zeitung S. 5)

TECHNOLOGIE-KONZERNE - Der früherer Telekom Personalvorstand, Thomas Sattelberger, erläutert im Interview mit dem Handelsblatt, warum Deutschland nicht mehr Tech-Konzerne vom Kaliber SAP hervorbringt. "Deutschland zeigt in der Digitalökonomie eine Mittelmäßigkeit, die wir uns nicht Leisten dürfen", so der Bundestagsabgeordnete der FDP. (Handelsblatt S. 57)

BARGELDLOSE ZAHLUNGEN - Japan dringt auf eine schnellere Verbreitung von bargeldlosen Zahlungsdiensten. Laut der neuen "Cashless Vision" soll der bargeldlose Anteil im Zahlungsverkehr von 18,4 Prozent im Jahr 2015 auf 40 Prozent im Jahr 2025 steigen. (Börsen-Zeitung S. 5)

KRYPTOWÄHRUNGSINDEX - Bloomberg hat sich mit dem bekannten Bitcoin-Investor Mike Novogratz verbündet, um einen Kryptowährungsindex aufzulegen. Der Bloomberg Galaxy Crypto Index (BGCI) bildet seit Mittwoch gewichtet nach Marktkapitalisierung die Wertentwicklung von liquiden Kryptowährungen ab. (Börsen-Zeitung S. 5)

MUSTERFESTSTELLUNGSKLAGE - Mit einer Musterfeststellungsklage soll es künftig für Verbraucher einfacher werden, ihre Rechte gebündelt durchzusetzen. Bislang haben Verbraucher gerichtliche Auseinandersetzungen gemieden, wenn mögliche Klagekosten höher einzuschätzen waren als der eingeklagte Betrag. Diese Hürden werden nun deutlich gesenkt. Die wichtigsten Fragen und Antworten. (Handelsblatt S. 42, FAZ S. 19, SZ S. 21)

WERKSWOHNUNGEN
- Werkswohnungen galten in Deutschland lange als Auslaufmodell. Viele Unternehmen verkauften solche Immobilen - zu gering war der Ertrag, zu groß erschien ihnen der Aufwand, zu wenig zu tun hatten die Wohnungen mit dem Kerngeschäft. Doch nun wird die Werkswohnung neu entdeckt. Das geht aus einer Untersuchung des Berliner Forschungs- und Beratungsinstituts Regiokontext hervor. (SZ, S. 17)

STIFTUNGEN - Für viele Stiftungen wird es immer schwieriger, ihren Kapitalstock zu erhalten und ausreichend Erträge für ihre Projekte zu erwirtschaften. Eine Studie der European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin zeigt jetzt, dass bei einem geschätzten Stiftungsvermögen von 100 Milliarden Euro in Deutschland zusätzlich mindestens 2 Milliarden Euro jährlich für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung stehen könnten, wenn das Stiftungskapital etwas breiter und risikobereiter angelegt werden würde. Das zeige ein Vergleich mit US-amerikanischen Universitätsstiftungen. (Handelsblatt S. 15)
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verlinkter Beitrag112/1177, 18.05.18, 13:51:38 
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Trump dämpft Hoffnung auf Durchbruch im Handelsstreit mit
PEKING (AFP)--Im Handelsstreit zwischen den USA und China zeichnen sich weiter schwierige Verhandlungen ab. Während China in einer Geste des Entgegenkommens ankündigte, von Strafzöllen auf importierte Hirse aus den USA abzusehen, dämpfte US-Präsident Donald Trump die Erwartungen. China sei "sehr verwöhnt", kritisierte er.

Er neige dazu zu bezweifeln, dass ein Abkommen erreicht werden könne, sagte Trump in Washington am ersten Tag von erneuten Spitzengesprächen zur Beilegung des Konflikts. Der Grund dafür sei, dass China "sehr verwöhnt ist, weil sie immer 100 Prozent von dem bekommen haben, was sie von den Vereinigten Staaten wollten".

Harsche Kritik äußerte Trump an der Politik seiner Vorgängerregierungen. "Wir sind von China abgezockt worden", sagte Trump und kritisierte ein beispielloses Abfließen von Wohlstand in ein Land, "das sich zu einem großen Teil mit Geld wiederaufgebaut hat, das aus den Vereinigten Staaten genommen wurde". Der Handel sei eine "totale Einbahnstraße" geworden, er habe Chinas Präsident Xi Jinping erklärt, "dass wir das nicht mehr tun können". [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis27651991
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verlinkter Beitrag111/1177, 21.05.18, 09:06:50 
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US-Finanzminister bestätigt Aussetzung von Strafzöllen mit
WASHINGTON (AFP)--Die USA und China verzichten vorerst auf gegenseitige Strafzölle. US-Finanzminister Steven Mnuchin sagte am Sonntag dem US-Nachrichtensender Fox News, beide Länder hätten im Handelsstreit "sehr bedeutende Fortschritte" erzielt und sich auf einen "Rahmen" für ein geplantes Abkommen geeinigt. "Wir haben vereinbart, die Strafzölle zurückzustellen, während wir versuchen, ein Rahmenabkommen auszufertigen."

Zuvor hatte bereits Chinas Vize-Regierungschef Liu He nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua erklärt, beide Seiten hätten eine Übereinkunft erzielt. "Sie werden keinen Handelskrieg führen und die gegenseitige Erhöhung von Zöllen beenden", erklärte Liu. Am Samstag hatten die beiden Länder in einer gemeinsamen Mitteilung bekannt gegeben, sie hätten einen Konsens über Maßnahmen erzielt, mit denen das US-Handelsdefizit mit Peking "erheblich" verringert werde. [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis27657318
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verlinkter Beitrag110/1177, 22.05.18, 06:56:54 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
EURO-HAFTUNGSUNION - Mit einem eindringlichen Appell haben sich 154 Wirtschaftsprofessoren gegen wesentliche Elemente der Euro-Politik gestellt, wie sie Paris und Brüssel vorschlagen. Die europäische Währungs- und Bankenunion dürfe nicht "noch weiter zu einer Haftungsunion" ausgebaut werden, heißt es in dem Aufruf, der in der FAZ als Gastbeitrag dokumentiert wird. (FAZ S. 17)

- Die Pläne der neuen Regierung in Rom kosten Milliarden. "Wir legen Wert darauf, dass die neue italienische Regierung auf Kurs bleibt und die verantwortungsbewusste Haushaltspolitik fortsetzt", mahnte Valdis Dombrovskis, Vizepräsident der EU-Kommission, im Handelsblatt-Interview. Dies sei nötig, weil "Italien die zweithöchste Staatsverschuldung der Euro-Zone nach Griechenland hat". Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire sieht "die finanzielle Stabilität in der Euro-Zone in Gefahr", sollte Italien sich nicht an die Regeln halten. Ökonomen sind alarmiert: Ifo-Chef Clemens Fuest hält das Vorgehen in Italien für "Erpressung". (Handelsblatt S. 6)

- Ingo Kramer, Chef des Bundesverbands Deutscher Arbeitgeber, plädiert für einen stärkeren kulturellen und ökonomischen Austausch mit China. Alle Beteiligten müssten fair miteinander umgehen und zu gleichen Bedingungen ihre Märkte öffnen. Von einer Ausweitung des Marktzugangs für europäische Unternehmen in China würden beide Seiten profitieren. (Handelsblatt S. 48)

BUNDESNETZAGENTUR - Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur sieht "immer neue schmutzige Methoden der Verbraucherabzocke". So sind im vergangenen Jahr bei der Agentur 290.000 Beschwerden eingegangen, sagte er in einem Interview. Wettbewerb sichere Angebotsvielfalt und günstige Preise, aber er schütze nicht vor Verbrauchertäuschung. (FAZ S. 20)

ONLINE-APOTHEKEN - Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gerät aus der eigenen Partei unter Druck: Er soll das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Medikamenten schnell umzusetzen. "Wir dürfen das Problem nicht aussitzen", sagte der CDU-Arzneiexperte Michael Hennrich dem Handelsblatt. "Der momentane Zustand ist völlig unbefriedigend." (Handelsblatt S. 12)

HACKER - Experten der deutschen Sicherheitsbehörden haben nach Informationen der Süddeutschen Zeitung herausgefunden, wie das Virus einer mutmaßlich russischen Hackergruppe namens Uroburos, auch bekannt unter dem Namen "Snake", in das deutsche Regierungsnetzwerk eingedrungen ist und gesteuert wurde. Die Arbeit hat die Ermittler zu einem Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes geführt, der zum unfreiwilligen Helfer der Hacker wurde. Und nicht nur sein Name ist den Sicherheitsexperten bekannt, sondern auch der Name seiner Freundin. Denn mit ihr hat der ungewöhnliche Trick zu tun, den die Eindringlinge anscheinend nutzten, um möglichst wenig Verdacht zu erregen. Das Bundesinnenministerium und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wollten sich nicht äußern. (SZ S. 6)
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verlinkter Beitrag109/1177, 22.05.18, 07:14:14 
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Studie: Chinesische Investoren kaufen deutsche Firmen nach Staatsinteressen
GÜTERSLOH (AFP)--Chinesische Investoren folgen bei ihrer Einkaufstour in Deutschland vorwiegend den Interessen des chinesischen Staats. Wie eine am Dienstag veröffentlichte Studie der Bertelsmann-Stiftung ergab, beteiligten sich die Chinesen in zwei Drittel ihrer Transaktionen der vergangenen vier Jahre an Firmen, die Peking als Schlüsselbranchen für den eigenen wirtschaftlichen Aufstieg definiert hat. Dazu gehören zum Beispiel alternative Antriebstechnologien für Autos, Biomedizin oder Robotik. [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis27665228
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verlinkter Beitrag108/1177, 22.05.18, 09:00:13 
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*KREISE: CHINA SENKT IMPORTZOLL FÜR AUTOS VON 25% AUF 15%
Elfman
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verlinkter Beitrag107/1177, 22.05.18, 09:00:28 
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jemand ne Quelle für die Importzollsenkung für Autos in China?
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verlinkter Beitrag106/1177, 22.05.18, 09:03:34 
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Breaking News (mehr steht da noch nicht): https://www.bloomberg.com/news/arti....uty-on-cars-to-15-from-25

Elfman schrieb am 22.05.2018, 09:00 Uhr

jemand ne Quelle für die Importzollsenkung für Autos in China?
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verlinkter Beitrag105/1177, 23.05.18, 06:54:31 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
ÜBERNAHMEN - Nach einer Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hat das globale Übernahmevolumen im ersten Quartal 2018 die magische Marke von einer Billion Dollar überschritten - ein Viertel mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Angeheizt wird das Dealfieber auch von der zunehmenden Bereitschaft großer Firmen, sich von Töchtern zu trennen oder Sparten abzuspalten. Schon 2017 haben sich allein in Deutschland knapp 500 Unternehmen aufgeteilt - Tendenz stark steigend. Und nie zuvor haben sich laut einer Studie der Unternehmensberatung EY so viele Vorstände mit Konzernabspaltungen von Tochterunternehmen oder Geschäftsbereichen befasst wie in diesen Tagen. "Innerhalb der kommenden 24 Monate wollen sich 85 Prozent der deutschen Manager von Teilen trennen. Dieser Wert ist fast doppelt so hoch wie 2017", bilanziert Carsten Kniephoff, Partner bei EY. (Handelsblatt S. 4)

BIZ - Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) appelliert an die führenden Notenbanken, trotz einer gewissen Abkühlung der globalen Konjunktur und der Unsicherheit wegen der Handelsstreitigkeiten am allmählichen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik festzuhalten. Zugleich warnt BIZ-Chef Agustin Carstens im Interview der Börsen-Zeitung die Währungshüter weltweit eindringlich vor Experimenten mit dem weit verbreiteten 2-Prozent-Inflationsziel und einem Verlust der Glaubwürdigkeit. "Es ist klug und richtig, dass die Fed und die anderen Zentralbanken ihre Geldpolitik Schritt für Schritt weniger expansiv ausrichten", sagt Carstens, seit Dezember Chef der oft als Bank der Zentralbanken bezeichneten BIZ, im Interview: "Die Zentralbanken sollten sich jetzt von diesem vorsichtigen Normalisierungskurs nicht abbringen lassen." Es gebe beispielsweise keinen Anlass, die Anzeichen einer Abkühlung der Weltwirtschaft zu dramatisieren. (Börsen-Zeitung S. 7)

MÖVENPICK-STEUER
- Die Mehrwertsteuer-Ermäßigung für deutsche Hoteliers wackelt: Namhafte deutsche Steuerrechtler kommen nach Auswertung eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu dem Schluss, dass die als Mövenpick-Steuer bekannte Vorschrift gegen EU-Recht verstoßen könnte. "Ich sehe wie viele andere in der Fachwelt schon die Möglichkeit, dass durch das EuGH-Urteil die Umsatzbesteuerung für Hoteliers in Deutschland in ihrer heutigen Form wackelt", sagte Andreas Erdbrügger von der Kanzlei Flick Gocke Schaumburg dem Handelsblatt. (Handelsblatt S. 11)

- Nach der Annäherung zwischen den Vereinigten Staaten und China in dem seit Monaten schwelenden Handelsstreit hat die Regierung in Peking eine deutliche Absenkung der Zölle auf importierte Autos angekündigt. Vom 1. Juli an sollen die Abgaben für in die Volksrepublik eingeführte Autos statt bislang 25 Prozent nur noch 15 Prozent betragen, wie das chinesische Finanzministerium am Dienstag mitteilte. Die Ankündigung erfolgte wenige Tage vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in China und dürfte besonders für deutsche Autohersteller eine lukrative Aussicht darstellen. (SZ S. 1)

CHINA - Die Gelassenheit gegenüber China schwindet in den Chefetagen. Einen Schutz deutscher Technologieunternehmen vor chinesischen Investoren wünscht sich nun schon mehr als die Hälfte der deutschen Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft, vor zwei Jahren hatte sich erst ein Viertel für solchen Schutz ausgesprochen. Das zeigt eine Umfrage unter Top-Entscheidern. (FAZ S. 15)

HANDELSSTREIT - Die EU kann US-Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte aus Europa wahrscheinlich nicht mehr verhindern. Die US-Regierung sei offenbar nicht bereit, Europa länger als bisher angekündigt von den Strafzöllen auszunehmen, sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Dienstag am Rande eines EU-Handelsministertreffens. Die Ausnahme für die EU gilt bis Ende Mai. "Ich denke nicht, dass sie verlängert wird", sagte Malmström. Das europäische Kompromissangebot reiche den Amerikanern offenbar nicht. Die EU hatte unter anderem vorgeschlagen, Einfuhrzölle auf Autos zu senken - allerdings auf beiden Seiten des Atlantiks. (Handelsblatt S. 8/Börsen-Zeitung S. 6)

-ATOMABKOMMEN - Im Streit um das Atomabkommen mit dem Iran warnt Österreich die Regierung von US-Präsident Trump vor einem Bruch des Völkerrechts. "Wenn die wiedereingeführten US-Sanktionen künftig tatsächlich auch über das amerikanische Staatsgebiet hinaus gelten, dann ist das ein klarer Bruch des Völkerrechts seitens der USA", sagte Österreichs Außenministerin Karin Kneissl. Die Sanktionsandrohungen der Amerikaner gegen europäische Unternehmen, die nach dem Ausstieg Washingtons aus dem Nuklearabkommen weiterhin mit dem Iran Geschäfte machen wollen, könnten "nicht einfach hingenommen werden", so Kneissl weiter. (Welt S. 6)

BANKEN - Die Depotbanken zittern wegen der Cum-Ex-Ermittlungen. So sorgt Europas größter Steuerskandal für einen Kampf zwischen den Banken. Nun triumphiert die Landesbank Helaba gegen die französische Societe Generale: Die Depotbank muss 22,9 Millionen Euro zahlen. Das Urteil hat Signalwirkung. (Handelsblatt S. 26)

DATENSCHUTZ - Die neue EU-Datenschutzverordnung könnte nach Auskunft der Datenschutzbeauftragten Andrea Voßhoff auch professionelle Abmahner auf den Plan rufen, die Firmen, Vereine oder Privatleute mit kostenträchtigen Forderungen überziehen. Voßhoff kündigte aber an, von Seiten der Aufsichtsbehörden seien keine unmittelbaren Bußgelder zu befürchten, wenn sich Betroffene nicht sogleich an die Datenschutz-Grundverordnung hielten. (FAZ S. 1)

BA - Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, schaltet sich in die Debatte über die Höhe des Arbeitslosenversicherungsbeitrags ein. Zwar wolle er sich nicht über das Ausmaß der geplanten Absenkung äußern, dies sei eine "politische Entscheidung" sagte Scheele dem Handelsblatt. Es sei aber wichtig, dass die Arbeitsagentur auch in Zukunft handlungsfähig bleibe. "Deshalb wäre es für uns von großer Bedeutung, dass parallel zur Senkung des Beitrags ein automatischer Mechanismus festgelegt wird, unter welchen Umständen der Beitragssatz auch wieder angehoben werden kann", sagte Scheele. (Handelsblatt S. 6)

TEILZEIT - Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall fordert Nachbesserungen beim geplanten gesetzlichen Rückkehrrecht vom Teilzeit- zum Vollzeitjob. Zwar sehe der von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vorgelegte Referentenentwurf eine Zumutbarkeitsgrenze vor, heißt es in einer Stellungnahme des Verbandes, die dem Handelsblatt vorliegt. So gilt die sogenannte "Brückenteilzeit" in Betrieben mit bis zu 45 Beschäftigten gar nicht, in Betrieben mit 46 bis 200 Mitarbeitern hat nur einer von jeweils 15 Beschäftigten Anspruch. In einem Unternehmen mit 60 Mitarbeitern kann der Chef also neue Anträge ablehnen, wenn schon mindestens vier Mitarbeiter in Brückenteilzeit sind. (Handelsblatt S. 7)
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verlinkter Beitrag104/1177, 30.05.18, 07:36:09 
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Trumps jüngste China-Aussagen gefährden Handelsgespräche - Kreise
PEKING (Dow Jones)--Die geplanten Handelsgespräche zwischen den USA und China an diesem Wochenende drohen zu scheitern, nachdem sich das Weiße Haus überraschend dazu entschlossen hat, Zölle und weitere Sanktionen gegen die Volksrepublik voranzutreiben. Das erklärten mit der Sache vertraute Personen auf beiden Seiten.

Bereits am Mittwochnachmittag sollte ein US-Team in Peking eintreffen, hieß es aus den Kreisen, um die für Samstag angesetzten Gespräche mit Handelsminister Wilbur Ross vorzubereiten. Mitglieder aus dem US-Team, bestehend aus Mitarbeitern des Handelsministeriums, des Finanzministeriums, des Büros des US-Handelsbeauftragten, des Landwirtschaftsministeriums und des Energieministeriums, wollten sich dann mit ihren chinesischen Kollegen treffen, um vor Ross' Ankunft die Grundlinien der Gespräche vorzubereiten. [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis27706286
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verlinkter Beitrag103/1177, 01.06.18, 11:12:35 
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Handelskrieg: senkt seine Importzölle inmitten des Handelsstreits auf fast 1500 Konsumgüter und reagiert damit auf die US-Zölle ganz anders als die EU. Der durchschnittliche Zollsatz falle in China von derzeit 15,7 auf 6,9 %. Dies entspricht einer Senkung um 60 %. Das Finanzministerium in Peking kündigte das Inkrafttreten der Neuregelung für den 1. Juli an. China geht damit einen großen Schritt auf seinen US-Handelspartner zu.
09:37
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verlinkter Beitrag102/1177, 03.06.18, 21:35:55 
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Institut: ' kann uns überrollen' - Mehr Kontrolle bei Übernahmen
Die Politik muss aus Sicht von Experten sehr viel genauer hinschauen bei Übernahmen deutscher Firmen durch chinesische Investoren. "Es ist der letzte Moment zu handeln. China kann uns überrollen", sagte Mikko Huotari, Leiter des Programms internationale Beziehungen beim China-Forschungsinstituts Merics in Berlin der Deutschen Presse-Agentur. "Das haben wir bei der Solarenergie gesehen. Das ist ein Muster, das sich jetzt vielfach auch in anderen Industrien - wie beispielsweise in der Robotik-Branche wiederholen kann."

Chinesische Investoren greifen immer mehr nach deutschen Unternehmen, vor allem in Schlüsseltechnologien wie der Robotik, im Maschinen- und Anlagenbau oder in der Biomedizin. Sowohl auf deutscher als auch EU-Ebene wird derzeit darüber diskutiert, Firmenübernahmen durch chinesische Investoren zu erschweren.

"Die strategische Industriepolitik Chinas erfordert es, sehr viel genauer hinzuschauen", sagte Huotari. "Deshalb ist es völlig richtig, wenn es in Deutschland und Europa Bemühungen gibt, die Instrumente für Eingriffe bei Übernahmen und Beteiligungen zu stärken." ....
https://www.finanznachrichten.de/na....e-bei-uebernahmen-016.htm
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verlinkter Beitrag101/1177, 15.06.18, 07:35:17 
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Trump genehmigt China-Zölle über 50 Mrd USD - Kreise
WASHINGTON (Dow jones)--US-Präsident Donald Trump will die Handelszölle gegen China offenbar wie geplant umsetzen. Trump habe die Zölle auf chinesische Waren im Wert von rund 50 Milliarden US-Dollar genehmigt, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen.

Bislang ist noch nicht klar, wann die Zölle in Höhe von 25 Prozent wirksam werden. Peking hatte angekündigt, in einem solchen Fall seinerseits Zölle auf US-Waren in gleicher Höhe, etwa auf Sojabohnen und Flugzeuge, zu erheben.

Voraussichtlich im Laufe des Tages sollen die Zölle bekannt gegeben werden, sagten die Informanten. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag100/1177, 19.06.18, 07:03:16 
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*DJ Schanghai-Composite verliert knapp 3% - Handelsstreit belastet

China wirft den USA bei Zöllen "Erpressung" vor und droht mit Gegenmaßnahmen
PEKING (AFP)--China hat die jüngsten von US-Präsident Donald Trump angedrohten Strafzölle auf chinesische Waren als "Erpressung" bezeichnet. Das US-Vorgehen von "extremem Druck und Erpressung" weiche von dem Konsens ab, den beide Seiten in mehreren Verhandlungsrunden erzielt hätten, hieß es am Dienstag in einer Erklärung auf der Internetseite des chinesischen Handelsministeriums. Das Vorgehen habe überdies die internationale Gemeinschaft "tief enttäuscht". Sollten die USA die Pläne umsetzen, bleibe China keine Wahl, als entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Trump hatte kurz zuvor angekündigt, er plane weitere Strafzölle in Höhe von 10 Prozent auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar. Dies sei "nötig, um China dazu zu ermutigen, seine unfairen Praktiken zu ändern, seinen Markt für US-Güter zu öffnen und eine ausgeglichenere Handelsbeziehung mit den USA zu akzeptieren", begründete Trump den Schritt.

Die USA hatten erst in der vergangenen Woche Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf chinesische Importe im Wert von 50 Milliarden Dollar verhängt, woraufhin China Gegenmaßnahmen im gleichen Umfang ankündigte. Der eskalierende Handelsstreit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt schürt rund um den Globus die Angst vor einem Konjunktureinbruch.
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Zuletzt bearbeitet von µ am 19.06.2018, 07:12, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag99/1177, 19.06.18, 07:09:30 
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US-Präsident Trump droht mit Strafzöllen auf weitere Waren aus im Volumen von $200 Mrd. Dabei sollen die Einfuhrzölle um jeweils 10 % angehoben werden. Nach seiner Darstellung ist China darauf aus, die USA in einer dauerhaft unvorteilhaften Handelsrolle zu halten.

dreht der jetzt durch.... Kopf kratzen
www.cb-investment.de
https://www.wikifolio.com/de/at/w/wflucky752
https://www.wikifolio.com/de/at/w/wflucky753
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verlinkter Beitrag98/1177, 19.06.18, 07:13:26 
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Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un hat binnen kurzer Zeit zum dritten Mal besucht. Es wird erwartet, dass er Präsident Xi Jinping über seine Einschätzung bezüglich des Treffens mit US-Präsident Trump unterrichtet.
vor 3 Min

US-Präsident Trump droht mit Strafzöllen auf weitere Waren aus im Volumen von $200 Mrd. Dabei sollen die Einfuhrzölle um jeweils 10 % angehoben werden. Nach seiner Darstellung ist China darauf aus, die USA in einer dauerhaft unvorteilhaften Handelsrolle zu halten.
vor 7 Min

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