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home » Börsenforum » TecDAX - Aktien » DLG - Dialog Semiconductor plc: Daytraderkommentare
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WIZARD
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verlinkter Beitrag19/2629, 18.12.20, 12:05:02 
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VK 41,15
WIZARD schrieb am 18.12.2020, 09:51 Uhr
Auch mal long zu 40,84
DLG (927200) 927200


Surfingboy schrieb am 18.12.2020, 09:43 Uhr
Verdoppelt zu 40,95€

Schnitt 41,28€
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verlinkter Beitrag18/2629, 18.12.20, 17:16:56 
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Raus zu 41,39€


Surfingboy schrieb am 18.12.2020, 09:43 Uhr
Verdoppelt zu 40,95€

Schnitt 41,28€

Surfingboy schrieb am 17.12.2020, 09:26 Uhr
Dialog paar long zu 41,6€ im Schnitt

Könnte auch mal wieder anziehen. Smile

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verlinkter Beitrag17/2629, 05.01.21, 06:25:51 
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DLG (927200) 927200
Dialog Semiconductor erhöht Umsatzerwartung für 4. Quartal
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Chipentwickler Dialog Semiconductor sieht dank einer höheren Nachfrage nach 5G-Smartphones und Tablets einen höheren Umsatz im vierten Quartal als bisher. Der Umsatz sollte bei 436 bis 441 Millionen US-Dollar liegen, wie das Unternehmen mitteilte. Zuvor hatte Dialog einen Umsatz in der Bandbreite von 380 bis 430 Millionen Dollar geschätzt. Das positive Nachfragemomentum für die beiden Geräte dürfte bis ins erste Quartal anhalten. Das Unternehmen will seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2020 am 3. März 2021 veröffentlichen. Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag16/2629, 05.01.21, 08:33:24 
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MÄRKTE EUROPA/Zurückhaltender Start - Lockdown-Verlängerung erwartet
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einem vorsichtigen Start an Europas Börsen rechnen Händler am Dienstag. Der
DAX (846900) 846900 846900
dürfte um die 13.700er-Marke starten und sich in diesem Bereich stabilisieren. Am Montag hatte der Index nach einem volatilen Verlauf, der ihn zeitweise auf ein Rekordhoch führte, nur ein kleines Plus ins Ziel gerettet.
Für Zurückhaltung sorgt die sich rasant verbreitende aggressivere Covid-19-Variante aus Großbritannien. Premier Boris Johnson hat deswegen einen dritten Lockdown für England ab Mittwoch angekündigt, obgleich das Land mit Blick auf den Verlauf der Impfkampagne im Vergleich zum Durcheinander in Deutschland gut aussieht.

Erwartet wird, dass Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder, wie von Experten prognostiziert, eine Lockdown-Verlängerung über den 10. Januar hinaus beschließen. Ähnlich wie in Österreich wird über mindestens zwei Wochen mehr nachgedacht. Die Folgen für den Einzelhandel, weitere Staatshilfen und die überbordende Staatsverschuldung machen Sorgen. Vorsichtig agieren die Anleger auch mit Blick auf das Rennen um die beiden Senatorensitze im US-Bundesstaat Georgia. Derzeit liegen die demokratischen Kandidaten laut Umfragen knapp vorne, was aus Marktsicht ambivalent ist. Zwar würde bei einer Kontrolle des Senats durch die Demokraten die Wahrscheinlichkeit eines neuen Konjunkturprogramms deutlich zunehmen, zugleich birgt dieses Szenario laut CMC aber auch das Risiko höherer Steuern in den USA.

Gute Nachrichten von Unternehmensseite
Gut sieht die Lage auf Unternehmensseite aus. Dialog Semiconductor
DLG (927200) 927200
werden fester erwartet nach Anhebung der Prognose. Der Chiphersteller rechnet nun im vierten Quartal mit einem Umsatz zwischen 436 und 441 Millionen Dollar nach bislang 380 bis 430 Millionen. Grund sei die höhere Nachfrage nach 5G-Smartphones und Tablets. Hauck & Aufhäuser hatte bereits die alte Prognose in einer Studie von Mitte November als stark bezeichnet.

Mit Kursgewinnen auch bei
MLP (656990) 656990 656990
rechnen Händler dank einer erhöhten Prognose. Das vierte Quartal entwickelte sich hier trotz Coronakrise besser als erwartet. MLP rechnet daher mit einem Übertreffen der bisherigen Bandbreite beim EBIT.
Das Biotech-Unternehmen Evotec
EVT (566480) 566480
vermeldete derweil das Erreichen eines Meilensteins im Rahmen der Neurologie-Allianz mit Bristol Myers Squibb. Dadurch fließen Evotec zunächst 6 Millionen Dollar zu.
TUI1 (TUAG00) TUAG00 TUAG00
werden fester erwartet dank der Entscheidung der Bafin, dass Großaktionär Mordaschow kein Übernahmeangebot für den Reisekonzern abgeben muss, falls seine Beteiligung im Zuge der geplanten Kapitalerhöhung über die Schwelle von 30 Prozent steigen sollte. Damit kann er sich voll an der Erhöhung beteiligen. Mordaschow hält rund 25 Prozent der Aktien. Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag15/2629, 06.01.21, 06:39:10 
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PRESSESPIEGEL/Unternehmen
AIRBUS
AIR (938914) 938914 938914
- Airbus hat Insidern und Branchendaten zufolge sein internes Auslieferungsziel übertroffen und bleibt damit im Corona-Jahr 2020 der größte Flugzeugbauer der Welt. Das französisch-deutsche Unternehmen habe mehr als die angepeilten 560 Flugzeuge an die Kunden übergeben, hieß es am Dienstag in Branchenkreisen. Die Zahlen müssten aber noch einmal überprüft werden. 560 Maschinen wären etwa ein Drittel weniger als im Rekordjahr 2019, in dem Airbus den Erzrivalen Boeing mit 863 ausgelieferten Flugzeugen überholt hatte. Der US-Konzern, der unter dem 20-monatigen Flugverbot für den Verkaufsschlager 737 MAX litt, hatte bis Ende November gerade einmal 118 Flugzeuge an die Kunden übergeben - da waren es bei Airbus schon 477. Offizielle Auftrags- und Verkaufszahlen will Airbus in den nächsten Tagen veröffentlichen. Vorher wollte sich ein Sprecher zu den Informationen nicht äußern. (Handelsblatt)

LAFARGEHOLCIM
HLBN (869898) 869898
- Nach diversen Beteiligungsverkäufen will der Baustoffkonzern LafargeHolcim auf Expansion umschalten. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, prüft der weltweit größte Zementhersteller den Erwerb von Firestone Building Products. Das Volumen eines Deals wird mit mehr als 2,5 Milliarden Dollar angegeben. Die Gespräche befänden sich in fortgeschrittenem Stadium, eine Einigung in dieser Woche sei möglich. Allerdings könnten sich die Verhandlungen auch verzögern oder scheitern. Die Konkurrenten Kingspan Group und Standard Industries seien aus dem Bieterverfahren ausgestiegen. (Börsen-Zeitung)

DIALOG SEMICONDUCTOR
DLG (927200) 927200
- Der deutsch-britische Chip-Entwickler Dialog Semiconductor reagiert auf den endgültigen Austritt Großbritanniens aus der EU. Das Unternehmen wählt Deutschland und den dortigen Sitz Kirchheim/Teck bei Stuttgart als neuen EU-Hauptsitz. (FAZ)

LEHMAN BROTHERS - Bei der Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals stehen deutsche Behörden vor einem großen Erfolg: Der Insolvenzverwalter der 2008 im Zuge der Finanzkrise untergegangenen US-Investmentbank Lehman Brothers hat sich grundsätzlich bereit erklärt, einen Großteil der Profite zurückzuzahlen, die das Geldhaus mit Cum-Ex-Geschäften erzielt hatte. "Wir hoffen und erwarten, eine einvernehmliche Lösung dieser Angelegenheiten zu erreichen", erklärte ein Sprecher des Insolvenzverwalters von Lehman Brothers International Europe auf Nachfrage. Er nannte keinen Betrag, aber es gehe um eine "erhebliche Reserve". Nach Informationen des Handelsblatts aus informierten Kreisen könnte es sich um eine Summe von rund 50 Millionen Euro handeln. Es wäre einer der höchsten Beträge, die eine Bank je wegen ihrer Beteiligung an Cum-Ex-Geschäften an den Staat überwies. (Handelsblatt)
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Rino
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verlinkter Beitrag14/2629, 07.02.21, 15:46:13 
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Japanischer Elektrokonzern Renesas will Dialog Semiconductor
DLG (927200) 927200
kaufen
So, 07.02.21 15:41· Quelle: dpa- AFX

LONDON (dpa- AFX) - Der britische Chipentwickler Dialog Semiconductor könnte schon bald in asiatische Hände fallen. Der japanische Halbleiterkonzern Renesas Electronics Corp. erwäge, Dialog für 67,50 Euro pro Aktie zu übernehmen, teilte Dialog Semiconductor mit. Die beiden Parteien seien in "fortgeschrittenen Gesprächen".

Renesas plane, mit Bargeld für die Übernahme zu bezahlen. Es sei allerdings weder sicher, dass es zu einer Transaktion komme, noch dass sie zu den genannten Bedingungen über die Bühne gehe. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg über das Interesse mehrerer Bieter an Dialog Semiconductor berichtet.

Das Angebot würde Dialog Semiconductor mit knapp 5,2 Milliarden Euro bewerten. Es würde eine Prämie von gut 20 Prozent auf den jüngsten Kurs bedeuten: Am Freitag zu Börsenschluss notierte die Aktie bei 56,12 Euro.
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verlinkter Beitrag13/2629, 07.02.21, 17:21:06 
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DLG (927200) 927200
hab mal versucht bei LuS zum ersten Kurs zu 58 Miniposi zu ergattern - erster Kurs war 56 aber leider ohne mich. Dann sollen sie halt ohne mich handeln Twisted Evil
Heute ist mein bester Tag
Elfman
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verlinkter Beitrag12/2629, 07.02.21, 19:48:58 
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Japaner greifen nach schwäbischem Chip-Unternehmen
Der schwäbisch-britische Apple-Zulieferer Dialog Semiconductor verhandelt nach eigenen Angaben über einen mehr als 4,8 Milliarden Euro schweren Verkauf nach Japan. Der japanische Halbleiterkonzern Renesas Electronics habe ein Angebot von 67,50 Euro je Aktie in Aussicht gestellt, teilte Dialog am Sonntag mit. Das wären gut 20 Prozent mehr als der Xetra-Schlusskurs vom Freitag.
https://www.faz.net/aktuell/wirtsch....unternehmen-17185814.html

Rino schrieb am 07.02.2021, 15:46 Uhr
Japanischer Elektrokonzern Renesas will Dialog Semiconductor
DLG (927200) 927200
kaufen
So, 07.02.21 15:41· Quelle: dpa -AFX
LONDON (dpa- AFX) - Der britische Chipentwickler Dialog Semiconductor könnte schon bald in asiatische Hände fallen. Der japanische Halbleiterkonzern Renesas Electronics Corp. erwäge, Dialog für 67,50 Euro pro Aktie zu übernehmen, teilte Dialog Semiconductor mit. Die beiden Parteien seien in "fortgeschrittenen Gesprächen".

Renesas plane, mit Bargeld für die Übernahme zu bezahlen. Es sei allerdings weder sicher, dass es zu einer Transaktion komme, noch dass sie zu den genannten Bedingungen über die Bühne gehe. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg über das Interesse mehrerer Bieter an Dialog Semiconductor berichtet.

Das Angebot würde Dialog Semiconductor mit knapp 5,2 Milliarden Euro bewerten. Es würde eine Prämie von gut 20 Prozent auf den jüngsten Kurs bedeuten: Am Freitag zu Börsenschluss notierte die Aktie bei 56,12 Euro.
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verlinkter Beitrag11/2629, 08.02.21, 07:37:56 
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DQW1 (A118Z8) A118Z8
könnte heute im
DLG (927200) 927200
sog die 23 packen
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verlinkter Beitrag10/2629, 08.02.21, 07:55:03 
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AKTIEN-FLASH: Dialog Semi schießen bei L&S 20 Prozent hoch - Übernahmehoffnung
FRANKFURT (dpa- AFX Broker) - Übernahmehoffnungen haben die Papiere von
Dialog Semiconductor <GB0059822006> am Montag vorbörslich beflügelt. Beim Broker
Lang & Schwarz schossen die Halbleiterpapiere um fast 20 Prozent auf über 67
Euro nach oben. Der japanische Konzern Renesas Electronics hat die Briten im
Auge und erwägt 67,50 Euro je Aktie zu zahlen. Man befinde sich in
"fortgeschrittenen Gesprächen", teilte Dialog mit. Für den
Credit-Suisse-Experten Achal Sultania macht eine Dialog-Übernahme Sinn für die
Japaner. Man arbeite bereits in einigen Bereichen eng zusammen./ag/jha/


Finanzhai schrieb am 08.02.2021, 07:37 Uhr
DQW1 (A118Z8) A118Z8
könnte heute im
DLG (927200) 927200
sog die 23 packen

Hinweis nach §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Entsprechende Beiträge stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar.
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verlinkter Beitrag9/2629, 08.02.21, 09:07:13 
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DLG (927200) 927200
short 66 wg Überhang.
wird gedreht, sobald die 66 angeknabbert wird
Hinweis gem. §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in den behandelten Werten halten!
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verlinkter Beitrag8/2629, 08.02.21, 09:08:50 
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65,02 Teile zurück. rest ausgestoppt mit sb 65,02 oder 64,02 limit

tiger schrieb am 08.02.2021, 09:07 Uhr
DLG (927200) 927200
short 66 wg Überhang.
wird gedreht, sobald die 66 angeknabbert wird

Hinweis gem. §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in den behandelten Werten halten!


Zuletzt bearbeitet von tiger am 08.02.2021, 09:13, insgesamt 2-mal bearbeitet
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verlinkter Beitrag7/2629, 08.02.21, 10:07:27 
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DLG (927200) 927200
long 65,18
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verlinkter Beitrag6/2629, 08.02.21, 18:03:44 
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XETRA-SCHLUSS/DAX mit neuem Allzeithoch - Renesas will Dialog
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Ampeln am deutschen Aktienmarkt haben auch zu Wochenbeginn auf Grün gestanden. Der DAX hat bei 14.169 ein neues Rekordhoch markiert. Auch wenn im Anschluss Gewinnmitnahmen einsetzten, so bleibt die Stimmung doch gut. Vor allem Aussagen von US-Finanzministerin Janet Yellen kamen bei den Anlegern gut an. Yellen hatte am Wochenende dem TV-Sender CNN gesagt, dass die USA im kommenden Jahr zur Vollbeschäftigung zurückkehren könnte, sollte das von US-Präsident Joe Biden auf den Weg gebrachte Stützungspaket über 1,9 Billionen US-Dollar umgesetzt werden. Der
DAX (846900) 846900 846900
schloss 3 Punkte fester bei 14.060.

Die DZ-Bank hat das DAX-Jahresendziel auf 15.000 erhöht. Bei Einzeltiteln kam es teils zu heftigen Kursausschlägen. Die Aktie von Dialog Semiconductor
DLG (927200) 927200
kletterte um 16 Prozent auf 65,12 Euro. Kurstreibend wirkte die Nachricht, dass der Chipkonzern sich mit der japanischen Renesas Electronics auf eine Übernahme des gesamten Aktienkapitals geeinigt hat. Die Aktionäre von Dialog sollen pro Anteilsschein 67,50 Euro erhalten, womit der Konzern mit rund 4,89 Milliarden Euro bewertet wird. Die Aktionäre von Dialog müssen der Übernahme noch zustimmen.

Grenke brechen nach COO-Rücktritt ein
Zinssensible Sektoren wurden gemieden. In den USA ist die Rendite der 30-jährigen US-Treasurys auf 2 Prozent gestiegen. Auch am deutschen Anleihemarkt steigen die Zinsen, wenngleich von einem viel niedrigeren Niveau. Vonovia verloren 1 Prozent, Eon 0,8 Prozent, RWE 3,5 Prozent oder LEG 1 Prozent. Aktien mit Online-Geschäftsmodell, die zu den Gewinnern der Covid-Pandemie gehören, wurden ebenfalls gegeben: Delivery Hero verloren 1,5 Prozent oder Shop Apotheke 5,6 Prozent.

Grenke
GLJ (A161N3) A161N3
brachen nach dem überraschenden Rücktritt von COO Mark Kindermann um 30,2 Prozent ein. Im Rahmen der laufenden Prüfungen sei es zu kritischen vorläufigen Bewertungen bisheriger interner Prozesse in der Compliance-Organisation und der internen Revision gekommen, hieß es. Kindermann habe den Aufsichtsrat darauf hingewiesen, dass die vorläufigen Bewertungen nach Abschluss der Prüfungen zu revidieren sein werden. Der Rücktritt dürfte neue Fragen zu den Grenke-Bilanzen aufwerfen.

Für die Aktie von Schaeffler
SHA (SHA015) SHA015
ging es um 6,4 Prozent nach oben. Der Autozulieferer hat seine eigene Prognose für künftige Aufträge bei der E-Mobilität deutlich angehoben. "Ab 2022 rechnen wir mit jährlichen Aufträgen in der Größenordnung von zwei bis 2,5 Milliarden Euro", sagte Matthias Zink, Schaeffler-Vorstand Automotive Technologies, im Gespräch mit der Automobilwoche. Zuletzt hatte der Zulieferer von einem Volumen zwischen 1,5 bis 2 Milliarden Euro jährlich gesprochen.

Drillisch muss Preissenkungen hinnehmen im Streit mit Telefonica
dri
O2D (A1J5RX) A1J5RX

Meldungen gab es auch von der schwelenden Auseinandersetzung zwischen Telefonica Deutschland und 1&1 Drillisch. Zum einen hat Drillisch im Streit mit Telefonica um rückwirkende Preissenkungen für bezogene Vorleistungen eine teilweise Niederlage hinnehmen müssen. Ein Schiedsgericht wies die von 1&1 Drillisch erhobene Schiedsklage ab, wie beide Telekomdienstleister mitteilten. Dabei ging es um die rückwirkende Senkung von Vorleistungspreisen ab September 2017. Zum anderen hatte Telefonica 1&1 Drillisch bereits am Freitag ein verbessertes Angebot vorgelegt. Nach Ansicht der Berenberg-Analysten wäre der vollständige finanzielle Nutzen für 1&1 Drillisch größer als es zunächst erscheine. Dies habe das Management bestätigt. Telefonica Deutschland wiederum habe erklärt, das neue Angebot habe keine Auswirkung auf die Prognose. Offenbar berücksichtige diese schon die Kostensenkung. Für die Aktie von 1&1 Drillisch ging es um 6,3 Prozent nach oben, die Mutter United Internet legte um 3,6 Prozent zu. Telefonica Deutschland schlossen 0,7 Prozent fester.
Umgesetzt wurden im Xetra-Handel bei den DAX-Werten rund 61,5 (Vortag: 76,3) Millionen Aktien im Wert von rund 2,84 (Vortag: 3,71) Milliarden Euro. Es gab 10 Kursgewinner und 20 -verlierer. Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag5/2629, 09.02.21, 06:37:01 
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PRESSESPIEGEL/Unternehmen
QIAGEN
QIA (A2DKCH) A2DKCH
- Die US-Diagnostikfirma Quidel erwägt einen Zusammenschluss mit der im MDAX gelisteten Quagen NV. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen. Quidel sei an Quiagen herangetreten, um Interesse für einen Deal zu sondieren. Die Überlegungen seien in einem frühen Stadium. Quiagen wird an der Börse mit rund 10,3 Milliarden Euro bewertet. (Bloomberg)

METRO
B4B (BFB001) BFB001
- Der Aufsichtsratsvorsitzende des Großhandelskonzerns Metro erwartet von dem neuen Vorstandschef Steffen Greubel mehr Tempo. "Jetzt ist unser großes Ziel, das Wachstum zu beschleunigen. Es gibt eine Zeit nach Corona. Da brauchen wir einen, der stark darin ist, Dinge umzusetzen", sagte Jürgen Steinemann. (FAZ)

MERCK
MRK (659990) 659990 659990
- Der Darmstädter Konzern Merck spielt eine wichtige Rolle in der Produktion von Impfstoffen gegen das Coronavirus Sars-CoV-2. Der Konzern stattet Labore und Produktionsstätten aus - zum Beispiel mit Bioreaktoren mit Einwegbeuteln, in denen Organismen vermehrt werden, Zellkulturen, Reagenzien und winzige Lipide, sie dienen als Verpackung für mRNA-Impfstoffe wie der von Biontech. "Wir haben sehr früh angefangen, mit Biontech zusammenzuarbeiten, schon vor der Pandemie. Die mRNA-Impfung ist wissenschaftlich-technologisches Neuland", sagte Konzern-Chef Stefan Oschmann in einem Interview. (SZ)

DIALOG SEMICONDUCTOR
DLG (927200) 927200
- Wie am Montag bekannt wurde, übernimmt der japanische Chiphersteller Renesas den deutsch-britischen Apple-Zulieferer Dialog Semiconductor für fast 4,9 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist vor allem als Entwickler von Chips für den iPhone-Hersteller Apple bekannt geworden. Es ist bereits die dritte Übernahme binnen weniger Monate, bei der ein europäisches Halbleiter-Unternehmen zum Ziel von Konkurrenten aus Asien oder den USA wird. Globalwafers aus Taiwan will den Silizium-Wafer-Spezialisten Siltronic aus München für 4,3 Milliarden Euro übernehmen. Der US-Konzern Nvidia bietet 40 Milliarden Dollar für den britischen Chipdesigner Arm. (Handelsblatt/Börsen-Zeitung/FAZ)

COMMERZBANK
CBK (CBK100) CBK100
- Die Arbeitnehmervertreter der Commerzbank hoffen, dass sich der angekündigte Abbau von jeder dritten Stelle im Inland ohne betriebsbedingte Kündigungen be-werkstelligen lässt. Der Gesamtbetriebsrat habe sich mit dem Institut darauf verständigt, dass alle Alternativen diskutiert und versucht werden, bevor betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen werden, sagte Betriebsratschef Uwe Tschäge im Interview der Börsen-Zeitung. "Für uns war das eine ganz wichtige Grundlage dafür, um uns am Verhandlungstisch konstruktiv mit der neuen Strategie auseinandersetzen zu können." (Börsen-Zeitung)

DEUTSCHE BANK
DBK (514000) 514000 514000
- Die Deutsche Bank hat offenbar viel Geld mit Geschäften auf Kosten der Steuerzahler verdient. Nun sind 70 Mitarbeiter beschuldigt, darunter drei ehemalige Vorstände. (Handelsblatt)

DEUTSCHE POST
DPW (555200) 555200 555200
- Die neuen Regeln für die Briefpreise sind noch gar nicht verabschiedet, aber die Deutsche Post ruft schon nach der nächsten Änderung, um das Porto noch stärker nach oben schrauben zu können. Bei einer Anhörung empfahl der Konzern, sich an Großbritannien zu orientieren, wo der Royal Mail bei der Genehmigung der Briefentgelte eine Gewinnmarge bis zu 10 Prozent zugestanden werde. (FAZ)

DAVENPORT RESOURCES - Der Kalibergbau in Thüringen könnte eine Renaissance erleben: Das ist zumindest die Vision des australischen Unternehmens Davenport Resources. Die Projektentwicklungsfirma aus Melbourne hat sich in den vergangenen Jahren verschiedene Bergbau- und Explorationslizenzen für Kalivorkommen im Südharz gesichert, die laut Unternehmen geschätzt mehr als fünf Milliarden Tonnen Rohsalz umfassen und sich auf einer Fläche von mehr als 500 Quadratkilometern erstrecken. In diesem Sommer will die Firma eine Probebohrung im Ohmgebirge und anschließend eine Machbarkeitsstudie durchführen. (Handelsblatt)
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verlinkter Beitrag4/2629, 10.02.21, 12:04:32 
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65,24 mit Pizza raus, blockiert mir leider zuviel Kapital.
rudi334 schrieb am 08.02.2021, 10:07 Uhr
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verlinkter Beitrag3/2629, 12.05.21, 12:16:10 
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Dialog Semiconductor kann Gewinn fast verdoppeln  
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FRANKFURT (Dow Jones)--Der Chiphersteller Dialog Semiconductor hat seinen Gewinn im ersten Quartal trotz höherer Kosten nahezu verdoppelt. Das Unternehmen, das derzeit von dem japanischen Chipriesen Renesas übernommen wird, berichtete zudem wegen der Chipknappheit über eine Beeinträchtigung bei der Bedienung der erhöhten Kundennachfrage. Der Umsatz legte im Jahresvergleich um 47 Prozent auf 366 Millionen US-Dollar zu. Diese Entwicklung umfasste das gesamte Produktportfolio. Die Bruttomarge gab um 10 Basispunkte auf 49,7 Prozent nach. Bereinigt verringerte sie sich um 40 Basispunkte auf 50 Prozent.

Die Aufwendungen legten wegen Kosten für den Kauf von Adesto und die bevorstehende Übernahme durch Reneasas um 28 Prozent zu. Auch für Forschung und Entwicklung gab Dialog mehr aus. Das Betriebsergebnis stieg dennoch auf 36,6 von 17,5 Millionen Dollar. Das Konzernergebnis kletterte um 92 Prozent auf 26,1 Millionen Dollar. Das Ergebnis je Aktie betrug 36 Cent. Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag2/2629, 06.09.21, 07:05:59 
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BMW -
BMW (519000) 519000
Kurz vor Beginn der Automesse IAA geht BMW in die Öko-Offensive. Bis 2030 sollen die Emissionen des Autokonzerns um 40 Prozent sinken, die Hälfte aller Materialien soll recycelt werden. Kern des Plans ist ein kräftiger Zuwachs bei der Elektromobilität. Um genug Elektroautos bauen zu können, will BMW in den kommenden Jahren fast doppelt so viele Batteriezellen einkaufen wie bislang geplant. "Das ist extrem anspruchsvoll - aber nur so funktioniert wirksamer Klimaschutz", sagt Konzernchef Oliver Zipse im Interview. Überleben werde in der Autoindustrie nur, wer ein umfassendes Konzept zur Emissionsreduzierung habe. (Handelsblatt)

BMW - Der BMW-Konzern verdoppelt die Einkäufe bei seinen Lieferanten für Batteriezellen. "In diesem Jahr haben wir unser Einkaufvolumen bei unseren Lieferanten von bislang zwölf auf über 22 Milliarden Euro erhöht", sagte BMW-Chef Oliver Zipse im Interview. "Das gilt für Elektromodelle, deren Produktion bis 2024 beginnt". Die Zellen gehen auch in die neue Elektromodelle "i4" und "iX" die BMW noch in diesem Jahr auf den Markt bringt. BMW will weiter nicht selbst in die Produktion von Batteriezellen einsteigen. (Handelsblatt)

BMW - BMW-Chef Oliver Zipse lehnt die von Greenpeace und Deutsche Umwelthilfe geforderte Erklärung zu mehr Klimaschutz ab. "Wir sind in unserer Industrie Vorreiter beim Thema Nachhaltigkeit und im Kampf gegen den Klimawandel, sagte Zipse im Interview. Der Konzern habe seinen eigenen Anspruch zur CO2-Reduzierung gerade noch mal deutlich verschärft und sich zur Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels der Vereinten Nationen verpflichtet. "Die gegen uns erhobenen Vorhaltungen sind für uns deswegen nicht nachvollziehbar und entsprechend werden wir die geforderte Erklärung auch nicht unterschreiben", sagte Zipse. (Handelsblatt)

KNAUF - Das Familienunternehmen Knauf bleibt auch nach der Milliardenübernahme des US-Konkurrenten USG auf Expansionskurs. Alexander Knauf, seit 1. September Sprecher der geschäftsführenden Gesellschafter der Knauf-Gruppe, sagte im Interview: "Wir sind noch nicht fertig." Vor zwei Jahren war es zu einer Übernahmeschlacht um den US-Marktführer gekommen, nachdem der Baustoffhersteller aus dem fränkischen Iphofen ein feindliches Übernahmeangebot gemacht hatte. Der Sieben-Milliarden-Deal gelang, weil Starinvestor Warren Buffett Knauf seinen rund 30-prozentigen USG-Anteil andiente. Jetzt scheint Friede eingekehrt zu sein. (Handelsblatt)

LENOVO
LHL (894983) 894983
- Das PC-Geschäft boomt, weil viele Menschen in der Pandemie ihre heimischen Arbeitsplätze neu und besser ausstatten mussten. "Der PC hat ein Comeback im Mittelpunkt des Lebens erlebt", sagt Lenovo-Chef Yang. Doch der Marktführer bei Arbeitsplatz-Rechnern will sich vom Geschäft mit Computern und Zubehör unabhängiger machen. Im vergangenen Geschäftsjahr stieg der Lenovo-Umsatz mit Software und Dienstleistungen um fast 40 Prozent. In Schanghai demonstriert der chinesische Konzern, wie er mit Lösungen für die vernetzte Stadt und eine smarte Landwirtschaft neue Geschäftsfelder erschließen will. (Handelsblatt)

RENESAS / DIALOG SEMICONDUCTOR
DLG (927200) 927200
- Die globale Halbleiterindustrie muss ihre Abläufe und Lieferketten an eine Welt anpassen, in der das Wiederhochkommen von Covid-19 "zum Alltag" gehört, so der Chef von Renesas Electronics. Hidetoshi Shibata, der einen der weltweit größten Zulieferer von Chips für die Automobilindustrie leitet, sagte, dass neue Ausbrüche der Pandemie auch eine Herausforderung für die 4,9 Milliarden Euro schwere Übernahme von Dialog Semiconductor durch den japanischen Konzern darstellten: Seit der virtuellen Einigung im Februar habe er noch keine der Führungskräfte persönlich getroffen oder Büros des Apple-Zulieferers besucht. (Financial Times)

PAL - Philippine Airlines hat am Wochenende Gläubigerschutz in Amerika beantragt. Damit kann die Fluggesellschaft möglicherweise neu strukturiert werden, so wie auch etwa Thai Airways oder Garuda Indonesia in Südostasien. Dem Antrag gingen Gespräche mit Investoren, Gläubigern und Lieferanten voraus. Im Kern sieht der Plan vor, die Fluggesellschaft um mehr als 2 Milliarden Dollar zu entlasten und ihre Flotte um ein Viertel zu verringern. (FAZ)
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verlinkter Beitrag1/2629, 28.09.22, 08:37:18 
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MÄRKTE EUROPA/DAX weiter abwärts erwartet - Kurs 12.000 Punkte
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem Jahrestief am Dienstag dürfte der
DAX (846900) 846900 846900
am Mittwoch zunächst weitere Tiefs ausloten. Dabei könnte auch die 12.000er Marke ins Visier geraten, unter der er zuletzt im November 2020 lag. Vorbörslich wird der DAX mit 12.054 Punkten indiziert, 0,7 Prozent niedriger als am Vortag. Der Euro-Stoxx-50 wird bei 3.309 gesehen, nach 3.329. Am Anleihemarkt sieht es nach den jüngsten kräftigen Einbußen zunächst zumindest nach einer Stabilisierung aus. Der Dollar zieht weiter an, der Euro fällt auf 0,9564 und liegt nur noch knapp über dem jüngsten Rekordtief. Der Dollar ist weiter als sicherer Hafen gesucht und profitiert auch vom fortgesetzten starken Anstieg der Marktzinsen in den USA. Zwar sind auch in Europa die Anleiherenditen weiter klar auf dem Weg nach oben, was Anleihen als Anlage in Relation zu Aktien immer attraktiver macht, allerdings gilt der Zinserhöhungskurs in den USA als aggressiver als jener der EZB.

Energiekrise und kein Ende
Die Stimmung wird weiter belastet von Inflations- und Rezessionssorgen sowie der Energiekrise in Europa. Letztere hat nochmals an Brisanz gewonnen nach den mysteriösen Lecks an den beiden Nord Stream Pipelines in der Ostsee, hinter denen Sabotageakte vermutet werden. Zwar lief durch beide Pipelines zuletzt kein Gas nach Deutschland, der europäische Gaspreis schoss aber trotzdem massiv nach oben, nachdem er gerade erst auf ein Mehrwochentief gesunken war. Dahinter steht die Spekulation, dass selbst bei einer Aufhebung der Sanktionen gegen Russland eine Gaslieferung auf diesem Weg nun nicht möglich wäre. Kaum beruhigend wirkt in diesem Umfeld die Nachricht, dass die Atomkraftwerke Isar 2 und Neckarwestheim nun doch weiter bis April 2023 Strom erzeugen sollen. Hintergrund ist die Versorgungssituation in Frankreich, wo über die Hälfte der Atomkraftwerke nicht am Netz ist. Dadurch fehlen laut Wirtschaftsminister Habeck Strommengen, die Deutschland zum Teil mit Strom aus Gaskraftwerken ausgleicht. "Die dunklen Wolken über Europas Börsen und damit auch dem DAX wollen sich einfach nicht verziehen", kommentiert CMC die Gemengelage. Die Erdgasspeicher seien zwar üppig gefüllt, "aber es wäre eine gewaltige Zäsur, wenn Europa gerade die Möglichkeit verloren hat, die Sanktionen falls nötig aufzuheben. Der Weiterbetrieb verbliebener Atomkraftwerke in Deutschland und Europa ist jetzt alternativlos."

Apple trübt Stimmung zusätzlich
Dazu passend hat der Chef von Heidelberg Materials zeitweilige Werksschließungen in Deutschland nicht ausgeschlossen, sollten die Strompreise nicht wieder dauerhaft sinken. Kurzfristig sei eine Deckelung von Strom- und Gaspreisen nötig, um die energieintensiven Branchen zu entlasten. Vorbörslich wird die Aktie mit dem Markt rund 1,3 Prozent niedriger gestellt. Unternehmensseitig kommt - insbesondere für Technikaktien (
DLG (927200) 927200
), aber nicht nur - ein Stimmungsdämpfer von Apple. Offenbar ist die Nachfrage nach dem neuen iPhone 14 geringer als erwartet. Wie Bloomberg berichtet sollen dieses Jahr nun doch nur 90 Millionen Geräte produziert werden. Zuvor sei eine Produktionsausweitung um etwa 6 Millionen ins Auge gefasst worden.

Ansonsten ist das Meldungsaufkommen der Unternehmen weiter dünn. Die Commerzbank
CBK (CBK100) CBK100
muss für ihre polnische Tochter mBank die Risikovorsorge erhöhen, hat aber die Prognose für das Konzernergebnis von mehr als 1 Milliarde Euro im Geschäftsjahr 2022 bestätigt. Der Kurs gibt vorbörslich um 2,2 Prozent nach. Die Commerzbank sei eine Mittelstandsbank, und der Mittelstand sei ganz besonders hart von der Energiekrise betroffen, heißt es im Handel. Weiter erfolgreich gestaltet sich der Börsengang von Porsche
P911 (PAG911) PAG911
. Der Ausgabepreis dürfte im Tagesverlauf am oberen Ende der Spanne von 76,50 bis 82,50 Euro festgelegt werden. Im Handel ist von einer immensen Nachfrage die Rede. Im Handel per Erscheinen gingen die Stücke zuletzt bei deutlich über 90 Euro um. Investoren haben bis Mittwoch um 14 Uhr Zeit, Aufträge zu erteilen. Die Erstnotiz an der Frankfurter Börse ist für Donnerstag geplant.
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