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home » Börsenforum » TecDAX - Aktien » DRW3 - Drägerwerk AG: Daytraderkommentare
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SPQR__LEG.X
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verlinkter Beitrag20/650, 23.11.21, 19:50:47 
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kareca schrieb am 23.11.2021, 19:13 Uhr
es wurden doch tausende Intensivbetten abgebaut, von daher nur logisch Wink
Paradiso schrieb am 23.11.2021, 19:09 Uhr
DRW3 (555063) 555063
... machen die nicht die Intensivbeatmungsgeräte ... und dann schlechte Zahlen ... müssten doch TOP Zahlen sein ... Kopf kratzen


- wurden die Betten wirklich abgebaut , oder können nur wegen Personalmangel nicht bedient werden ?
https://www.mdr.de/nachrichten/deut....ten-pflegemangel-100.html
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verlinkter Beitrag19/650, 23.11.21, 20:00:36 
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https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen

- Dritte Bilderreihe von oben

- Zahl relative konstant seit April

- Wir haben noch ca. 10k Notfallreserve (kann in 7 Tagen aktiviert werden. Dann werden wohl Pfleger dem Altenheim/ihrer Rente geholt)

SPQR__LEG.X schrieb am 23.11.2021, 19:50 Uhr
kareca schrieb am 23.11.2021, 19:13 Uhr
es wurden doch tausende Intensivbetten abgebaut, von daher nur logisch Wink
Paradiso schrieb am 23.11.2021, 19:09 Uhr
DRW3 (555063) 555063
... machen die nicht die Intensivbeatmungsgeräte ... und dann schlechte Zahlen ... müssten doch TOP Zahlen sein ... Kopf kratzen


- wurden die Betten wirklich abgebaut , oder können nur wegen Personalmangel nicht bedient werden ?
https://www.mdr.de/nachrichten/deut....ten-pflegemangel-100.html

Hinweis nach §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag18/650, 23.11.21, 20:13:27 
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ne... so einfach geht das auch nicht mit der intensivmedizin. da braucht man schon fachpersonal. für notfallbetten werden dann nicht-covid-patienten, die nicht gleich sterben auf die lange bank geschoben bzw. nicht mehr behandelt. würde ich nun nicht machen wollen. dann wird die lebenszeit dort abgeklemmt aber eben später
DAD schrieb am 23.11.2021, 20:00 Uhr
https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen

- Dritte Bilderreihe von oben

- Zahl relative konstant seit April

- Wir haben noch ca. 10k Notfallreserve (kann in 7 Tagen aktiviert werden. Dann werden wohl Pfleger dem Altenheim/ihrer Rente geholt)

SPQR__LEG.X schrieb am 23.11.2021, 19:50 Uhr
kareca schrieb am 23.11.2021, 19:13 Uhr
es wurden doch tausende Intensivbetten abgebaut, von daher nur logisch Wink
Paradiso schrieb am 23.11.2021, 19:09 Uhr
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- wurden die Betten wirklich abgebaut , oder können nur wegen Personalmangel nicht bedient werden ?
https://www.mdr.de/nachrichten/deut....ten-pflegemangel-100.html
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verlinkter Beitrag17/650, 24.11.21, 08:37:13 
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MÄRKTE EUROPA/Börsen erholt erwartet - Drägerwerk stark unter Druck
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem von Zinserhöhungssorgen ausgelösten Rücksetzer am Dienstag dürften sich die europäischen Aktienmärkte zur Eröffnung am Mittwoch leicht erholen. Ein Stabilisierungsversuch sei möglich, so ein Marktteilnehmer. Im Blick steht am Vormittag der deutsche Ifo-Geschäftsklima-Index. Erwartet wird ein Rückgang auf 96,4 von 97,7. Ein ganzer Zahlenreigen steht dann am Nachmittag vor dem Thanksgiving-Feiertag aus den USA auf dem Kalender. Der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
liegt ein knappes halbes Prozent höher bei 16.013 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 wird bei 4.307 Zählern gesehen, nach 4.284 am Dienstag. Der Euro bewegt sich zum Dollar auf dem zuletzt gedrückten Niveau seitwärts. Am Anleihemarkt können sich die Kurse nach den schwachen Vortagen etwas erholen, die Renditen sinken also leicht.

"Das ist eine negative Überraschung", kommentiert ein Marktteilnehmer eine Gewinnwarnung von Drägerwerk
DRW3 (555063) 555063
vom Vorabend. Der Medizintechnikkonzern rechnet nun mit einer Gewinnmarge am unteren Rand der bisherigen Prognose von 8 bis 11 Prozent. Grund sind Abschreibungen auf die Produktion von FFP-2-Masken. "Offensichtlich hat Dräger am Markt vorbei produziert", so der Börsianer. auch mit Blick auf das Einstellen der Produktion von Corona-Selbsttests. Drägerwerk erwartet daneben 2022 einen Umsatz- und Margenrückgang. In der Vorbörse knickt der Kurs um über 12 Prozent ein.

Noch Potenzial wird bei Deutsche Telekom
DTE (555750) 555750 555750
gesehen, weil der Konzern für den sich anbahnenden Vergleich mit den Kleinaktionären wegen der Klage zum dritten Börsengang entsprechende Risikovorsorge getroffen hat. Die T-Aktie liegt zunächst gut behauptet. Vonovia werden ex Bezugsrecht gehandelt, denn am Berichtstag beginnt die Zeichnungsfrist für die Kapitalerhöhung um rund 8 Milliarden Euro zur Finanzierung der Übernahme von Deutsche Wohnen. Aroundtown
AT1 (A2DW8Z) A2DW8Z
dürften dem Markt hinterherhinken, erwarten Händler mit Blick auf die präsentierten Neunmonatszahlen und den Ausblick des Immobilienunternehmens. "Das entspricht alles mehr oder weniger den Erwartungen", sagt er. Aroundtown hat bei höheren Einnahmen weniger verdient - unter anderem wegen außerordentliche Kosten für nicht eingezogene Mieten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Die Aktie tendiert 0,7 Prozent leichter. Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag16/650, 25.11.21, 07:58:29 
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*METZLER SENKT DRÄGERWERK AUF 'SELL' (BUY) - ZIEL 50 (100) EUR
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verlinkter Beitrag15/650, 25.11.21, 12:21:43 
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AKTIE IM FOKUS: Drägerwerk
DRW3 (555063) 555063
weiter unter Druck nach negativer Metzler-Studie

FRANKFURT (dpa- AFX) - Der Kursrutsch der Papiere von Drägerwerk hat sich am Donnerstag fortgesetzt. Für weiteren Verkaufsdruck sorgte ein eindeutiges Statement des Metzler-Experten Alexander Neuberger: Verkaufsempfehlung nach bisherigem "Buy"-Votum mit halbiertem Kursziel von 50 Euro.

Die Papiere des Medizin- und Sicherheitstechnik-Anbieters, der am Dienstagabend mit seinem Ausblick enttäuschte, rutschten um 4,3 Prozent auf 56,80 Euro. Am vergangenen Freitag hatten sie noch ihre 200-Tage-Linien getestet und es sah nach einem Ende der Kurskorrektur vom Jahreshoch bei 82,70 Euro von Ende Juni aus. Statt dessen folgte ein Kurseinbruch um rund 20 Prozent. .......
https://www.finanznachrichten.de/na....er-metzler-studie-016.htm
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verlinkter Beitrag14/650, 14.01.22, 13:05:30 
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13:03:00 *DJ Drägerwerk: Umsatz 2021 bei 3,33 Mrd Euro/-2,2%
DRW3 (555063) 555063

13:04:00 *DJ Drägerwerk sieht Umsatzvolumen 2022 zwischen 3,0 und 3,1 Mrd Euro
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Zuletzt bearbeitet von µ am 14.01.2022, 13:18, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag13/650, 14.01.22, 13:47:33 
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Drägerwerk-Zahlen 2021 im Rahmen der Prognose
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach seinem Rekordjahr 2020 hat Drägerwerk wie erwartet 2021 weniger umgesetzt. Die Einnahmen sanken auf vorläufiger Basis um etwa 2,2 Prozent auf rund 3,33 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Lübeck mitteilte. Damit blieb das Minus am unteren Ende der zuletzt genannten Spanne von 2 bis 6 Prozent Umsatzrückgang. Das Hauptgeschäft des Konzerns mit der Medizintechnik sei wegen der Corona-Pandemie erneut von hohen Investitionen in Beatmungsgeräte und anderes intensivmedizinisches Gerät geprägt gewesen, erklärte Drägerwerk, habe sich ab dem zweiten Halbjahr aber normalisiert. Insgesamt ging der Umsatz hier um etwa 10 Prozent auf rund 2,07 Milliarden Euro zurück. Demgegenüber profitierte die Sicherheitstechnik neben Großaufträgen für FFP-Masken von Nachholeffekten und verbuchte mit rund 1,26 Milliarden Euro etwa 14 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Während die Bruttomarge leicht unter dem Vorjahresniveau blieb, sorgten knapp 7 Prozent höhere Funktionskosten für einen Rückgang der EBIT-Marge auf voraussichtlich 8,0 bis 8,2 Prozent. Sie blieb damit wie im November angekündigt am unteren Ende der Zielspanne von 8,0 bis 11,0 Prozent und auch deutlich unter dem Vorjahreswert (11,6 Prozent). Die vollständige Bilanz will Drägerwerk am 3. März veröffentlichen. Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.
µ schrieb am 14.01.2022, 13:05 Uhr
13:03:00 *DJ Drägerwerk: Umsatz 2021 bei 3,33 Mrd Euro/-2,2%
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13:04:00 *DJ Drägerwerk sieht Umsatzvolumen 2022 zwischen 3,0 und 3,1 Mrd Euro

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verlinkter Beitrag12/650, 14.04.22, 07:24:03 
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DRW3 (555063) 555063

Drägerwerk AG & Co. KGaA: Dräger legt vorläufige Zahlen für das 1. Quartal 2022 vor - Zunehmende Schwierigkeiten bei der Lieferung elektronischer Bauteile machen das untere Ende der Jahresprognose wahrscheinlich

Lübeck, 13. April 2022 - Der Umsatz von Dräger lag auf Basis vorläufiger Berechnungen im ersten Quartal 2022 bei 649,5 Mio. Euro (Q1 2021: 792,1 Mio. Euro). Damit blieb er währungsbereinigt 19,5 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahresquartals. Der Hauptgrund hierfür war die deutlich geringere Nachfrage nach Beatmungsgeräten und Atemschutzmasken, die bis Ende letzten Jahres im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sehr stark nachgefragt waren. Aus der damit einhergehenden veränderten Produktzusammensetzung des Umsatzes (Mix-Effekt) resultiert auch eine deutlich geringere Bruttomarge von 42,2 Prozent (Q1 2021: 52,1 Prozent). Zudem belasteten weiterhin stark steigende Preise bei Vorprodukten, wie zum Beispiel Elektronikkomponenten, sowie unverändert hohe Fracht- und Logistikkosten das Ergebnis. Das EBIT lag im ersten Quartal 2022 bei rund -35 Mio. Euro (Q1 2021: 128,9 Mio. Euro).

Der Auftragseingang entwickelte sich erfreulich. Er legte im ersten Quartal 2022 währungsbereinigt um 10,2 Prozent auf 825,7 Mio. Euro zu (Q1 2021: 739,8 Mio. Euro). Er stieg dabei sowohl im Segment Medizintechnik als auch im Segment Sicherheitstechnik an.

Der Geschäftsverlauf zum ersten Quartal entspricht somit der bereits veröffentlichten Prognose, wonach für das laufende Jahr mit einem währungsbereinigten Umsatzrückgang zwischen - 5,0 und - 9,0 Prozent und einer EBIT-Rendite zwischen 1,0 und 4,0 Prozent zu rechnen ist. Der Vorstand bestätigt diese Prognose, hält jedoch aufgrund der zunehmenden Schwierigkeiten bei der Lieferung elektronischer Bauteile nunmehr das untere Ende für wahrscheinlich.

Die vollständigen Ergebnisse für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres werden am 28. April 2022 veröffentlicht.
armani
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verlinkter Beitrag11/650, 14.04.22, 07:54:48 
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*DRÄGERWERK VERLIEREN BEI L&S BIS ZU 8,8% - DÄMPFEN ERWARTUNGEN
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verlinkter Beitrag10/650, 14.04.22, 08:49:24 
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armani schrieb am 14.04.2022, 07:54 Uhr
*DRÄGERWERK VERLIEREN BEI L&S BIS ZU 8,8% - DÄMPFEN ERWARTUNGEN
DRW3 (555063) 555063

Drägerwerk enttäuscht - Aktie kräftig unter Druck
FRANKFURT (dpa- AFX) - Eine Senkung des Ausblicks dürfte die Drägerwerk-Aktien am Gründonnerstag auf ein Tief seit 2019 zurückzuwerfen. Im vorbörslichen Handel auf Tradegate rutschten die im SDax notierten Vorzüge des Medizin- und Sicherheitstechnikkonzerns um 7,7 Prozent ab verglichen mit dem Xetra-Schluss auf nun 46,50 Euro. Wegen zunehmender Schwierigkeiten bei der Lieferung elektronischer Bauteile rechnen die Lübecker 2022 nur noch mit dem Erreichen des unteren Endes des Prognosebandes. Für den im ersten Quartal gesunkenen Umsatz macht Drägerwerk vor allem die deutlich geringere Nachfrage nach Beatmungsgeräten und Atemschutzmasken verantwortlich. Diese seien bis Ende letzten Jahres im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sehr stark nachgefragt worden. Ein Händler ließ am Morgen kein gutes Haar am Unternehmen: Schlichtweg katastrophal, so sein Urteil. In der Pandemie sei es für Drägerwerk ausnahmsweise mal gut gelaufen, diese Phase sei nun aber vorbei. Bis auf 108,50 Euro waren die Papiere im April 2020 wenige Wochen nach dem Corona-Börsencrash gestiegen. Anlegern wurde dann aber klar, dass das pandemiebedingte Wachstum kaum nachhaltig sein dürfte./ajx/jha/
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verlinkter Beitrag9/650, 28.04.22, 08:07:51 
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Drägerwerk schreibt Verlust im ersten Quartal - Ausblick bestätigt
DRW3 (555063) 555063

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Drägerwerk AG hat im ersten Quartal unter dem Strich einen Verlust geschrieben. Der Ausblick auf das laufende Jahr wurde bestätigt. Der Verlust nach Steuern und Dritten lag bei 26,9 Millionen Euro, gegenüber einem Gewinn von 82,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Vorstand von Dräger bekräftigte seine zuletzt Mitte April bei Vorlage der vorläufigen Erstquartalszahlen bestätigte Jahresprognose. Für das laufende Jahr wird weiter mit einem währungsbereinigten Umsatzrückgang um 5,0 bis 9,0 Prozent und einer EBIT-Rendite zwischen 1,0 und 4,0 Prozent gerechnet. Aufgrund der zunehmenden Schwierigkeiten bei der Lieferung elektronischer Bauteile sei das untere Ende wahrscheinlich.

Das im SDAX gelistete Medizintechnik-Unternehmen hatte bereits vorläufige Zahlen für das Auftaktquartal genannt, die nun bestätigt wurden. Demnach betrug der Umsatz 649,5 Millionen Euro. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte Dräger 792,1 Millionen Euro umgesetzt - ein Rekordwert. Ursächlich für den Umsatzrückgang sei die deutlich geringere Nachfrage nach Beatmungsgeräten und Atemschutzmasken, die bis Ende letzten Jahres im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sehr stark nachgefragt gewesen seien. Die Bruttomarge lag bei 42,2 Prozent (Vorjahr: 52,1 Prozent). Das EBIT lag im ersten Quartal 2022 bei rund minus 35 (plus 128,9) Millionen Euro. Der Auftragseingang legte währungsbereinigt um 10,2 Prozent auf 825,7 (739,8) Millionen Euro zu.
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verlinkter Beitrag8/650, 28.04.22, 17:58:26 
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XETRA-SCHLUSS/DAX trotzt neuem Inflationssprung in Deutschland
FRANKFURT (Dow Jones)--Fester hat sich der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag aus dem Handel verabschiedet. Ein erneut starker Anstieg der Inflation zog ihn allerdings von seinen Tageshochs etwas zurück. Bundesanleihen standen nach den Daten unter kräftigem Verkaufsdruck. Für gute Laune sorgte dagegen die auf Hochtouren laufende Berichtssaison. Überwiegend gute Zahlen und die nun günstigere Aktienbewertung lockten Schnäppchenjäger an. Der
DAX (846900) 846900 846900
stieg um 1,35 Prozent auf 13.980 Punkte.

Deutsche Inflation und US-BIP überraschen - Renten brechen ein
Die mit Spannung erwarteten deutschen Verbraucherpreise (CPI) im April zerschlugen die Hoffnung auf eine Top-Bildung beim rapiden Inflationsanstieg. In der europaweit vergleichbaren Berechnung stiegen sie weiter um 7,8 Prozent. Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank betonte: "Es gibt keine Entwarnung." Der Preisanstieg gewinne an Breite und werde hartnäckiger: "Die EZB zeigt sich bislang noch relativ gelassen - was gefährlich ist." Für Überraschung sorgte auch ein schwaches US-BIP im ersten Quartal. Anstelle eines klaren Plus schrumpfte es in der ersten Lesung auf das Jahr hochgerechnet um 1,4 Prozent zum Vorquartal. Professionelle Marktteilnehmer hatten sich aber schon auf Zahlenausreißer vorbereitet, da die BIP-Schätzung nur auf der Hälfte der später verfügbaren Daten basiert.

Hohe Volatilität bei Delivery Hero
Mit einer extremen Volatilität zeigten sich Delivery Hero
DHER (A2E4K4) A2E4K4
nach endgültigen Zahlen. Die Aktien schlugen im Tagesverlauf um rund 25 Prozent zwischen Hoch und Tief aus und schlossen 5,9 Prozent höher. Händler führten das auf einen außer Rand und Band geratenen Computer-Handel zurück. Bei Hellofresh
HFG (A16140) A16140
ging es 4,8 Prozent höher nach besser als erwartet ausgefallenen Erstquartalszahlen. Aus Sicht von Jefferies ist die Bestätigung der Unternehmensprognose besonders wichtig. Linde
LIN (A2DSYC) A2DSYC A2DSYC
rückten 0,7 Prozent vor. Der Hersteller von Industriegasen hat leicht bessere Zahlen vorgelegt und erhöhte die Jahresprognose. Vom Markt war dies dank einer ähnlichen Entwicklung bei Air Liquide aber erwartet worden.

Beim Container- und Logistikkonzern Hapag-Lloyd
HLAG (HLAG47) HLAG47
ging es um 7,8 Prozent nach oben. Neben einem deutlichen Gewinnanstieg wurde auch eine erhöhte Jahresprognose vermeldet. Motorenhersteller Deutz
DEZ (630500) 630500 630500
sorgte mit Zahlen und vor allem einem guten Orderbestand für gute Laune. Die Aktien legten 3,6 Prozent zu. Der Gewinn (EBIT) lag rund 30 Prozent über der Markterwartung. Bei Bahnausrüster Vossloh stimmte eine bestätigte Jahresprognose zuversichtlich und trieb die Aktien um 3,4 Prozent. Drägerwerk
DRW3 (555063) 555063
gaben hingegen um 2,3 Prozent nach. Der Medizintechnik-Konzern ist im ersten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Grund war unter anderem ein deutlicher Umsatzrückgang bei Atemschutzmasken und Beatmungsgeräten, die vergangenes Jahr wegen Corona eine Sonderkonjunktur erlebt hatten.
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verlinkter Beitrag7/650, 14.07.22, 21:03:48 
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Drägerwerk AG & Co. KGaA: Vorläufige Zahlen für H1 2022: Umsatz und Ergebnis trotz starker Auftragsentwicklung deutlich unter Vorjahr – Prognose aufgrund erwarteter Geschäftserholung in H2 bestätigt
Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Prognose
14.07.2022 / 20:58 CET/CEST

Lübeck, 14. Juli 2022 – Der Umsatz von Dräger ist im ersten Halbjahr 2022 auf Basis vorläufiger Berechnungen auf rund 1.302 Mio. Euro zurückgegangen. Damit lag er währungsbereinigt 22,2 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (6 Monate 2021: 1.633,4 Mio. Euro). Zum einen konnten die Umsätze aufgrund der eingeschränkten Verfügbarkeit von Produkten nicht so schnell realisiert werden. Zum anderen wurde das Geschäft durch einen Lockdown-bedingten Umsatzrückgang in China belastet.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging auf rund -112 Mio. Euro zurück (6 Monate 2021: 209,2 Mio. Euro). Wesentliche Gründe hierfür waren der Umsatzrückgang und die niedrigere Bruttomarge. Diese lag vor allem wegen des veränderten Produktmixes durch die rückläufige Nachfrage nach coronabezogenen Produkten sowie höherer Kosten für den Einkauf elektronischer Bauteile und Logistik bei rund 40 Prozent (6 Monate 2021: 49,1 Prozent). Dabei ist zu berücksichtigen, dass die im ersten Halbjahr durchgeführten Preiserhöhungen erst im zweiten Halbjahr voll ergebniswirksam werden.

Der Auftragseingang stieg währungsbereinigt um 8,9 Prozent auf rund 1.648 Mio. Euro (6 Monate 2021: 1.477,4 Mio. Euro). Dabei legte insbesondere die Nachfrage nach Produkten wie Krankenhausinfrastruktur, Anästhesiegeräten, Atem- und Personenschutzprodukten sowie Gasmesstechnik zu. Das Segment Medizintechnik verzeichnete einen währungsbereinigten Anstieg von 5,9 Prozent auf rund 997 Mio. Euro (6 Monate 2021: 914,4 Mio. Euro). Das Segment Sicherheitstechnik verbuchte ein währungsbereinigtes Wachstum von 13,8 Prozent auf rund 651 Mio. Euro (6 Monate 2021: 563,0 Mio. Euro).

Im zweiten Quartal stieg der Auftragseingang auf Basis vorläufiger Berechnungen währungsbereinigt um 7,6 Prozent auf rund 822 Mio. Euro (Q2 2021: 737,6 Mio. Euro). Der Umsatz ging währungsbereinigt um 24,7 Prozent auf rund 653 Mio. Euro zurück (Q2 2021: 841,3 Mio. Euro). Die Bruttomarge lag bei rund 39 Prozent (Q2 2021: 46,3 Prozent). Das EBIT belief sich auf rund -77 Mio. Euro (Q2 2021: 80,3 Mio. Euro).

Auf Basis des hohen Auftragsbestands und einer erwarteten Entspannung der Liefersituation geht Dräger für das zweite Halbjahr von einer deutlichen Erholung der Geschäftsentwicklung aus. Der Vorstand bestätigt daher die Prognose für das Gesamtjahr 2022. Demnach rechnet er weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatzrückgang zwischen -5,0 und -9,0 Prozent und einer EBIT-Marge zwischen 1,0 und 4,0 Prozent. Dabei bleibt es wahrscheinlich, dass das jeweils untere Ende der Spanne erreicht wird. Die Prognose steht unter dem Vorbehalt, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht weiter verschärfen.

Die vollständigen Ergebnisse für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres werden am 28. Juli 2022 veröffentlicht. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com
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verlinkter Beitrag6/650, 15.07.22, 08:27:58 
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MÄRKTE EUROPA/DAX mit Erholungsversuch erwartet
FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte werden nach dem Abverkauf am Vortag zum Handelsstart am Freitag im Plus erwartet. So legt der XDAX
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aktuell um 0,8 Prozent auf 12.617 Punkte zu, auch der Euro-Stoxx-50 wird im Plus erwartet. Die Richtung gibt die Wall Street vor, die sich im Verlauf vom Tief deutlich erholen konnte. Beschwichtigende Worte von Fed-Gouverneur Christopher Waller, der die Erwartungen an einen 100-Basispunkte-Schritt durch die US-Notenbank dämpfte, trugen dort zur Entspannung bei. Für Volatilität könnte im Tagesverlauf der kleine Verfalltermin am Terminmarkt sorgen. Der Juli ist traditionell allerdings ein eher kleiner Verfalltermin. Für etwas Bewegung könnten nach Ansicht von Thomas Altmann, Portfoliomanager bei QC Partners, die auslaufenden Put-Optionen mit einem Basispreis von 12.800 Punkten sorgen, die den achtgrößten bestand an allen ausstehenden DAX-Optionen aufweisen. Zudem wird nach Italien geschaut, wo die Regierungskrise die Top-Themen Inflation und Zinsen kurzfristig ablöst.

Regierungskrise in Italien
Nahezu allergisch reagierten die Märkte am Vortag auf die kurzfristige Ankündigung der in Italien mitregierenden 5-Sterne-Bewegung, der Vertrauensabstimmung von Ministerpräsident Mario Draghi fernzubleiben. Zwar gewann Draghi auch ohne deren Beteiligung die Abstimmung über ein Konjunktur-Paket, die er mit der Vertrauensabstimmung verknüpft hatte, deutlich. Er bot am Abend dennoch seinen Rücktritt an, der von Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella abgelehnt wurde. Draghi könnte nach Einschätzung von Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, nun versuchen, im Parlament wieder Unterstützer hinter sich zu vereinen und sich dies per Vertrauensvotum bestätigen zu lassen. Das Risiko vorgezogener Neuwahlen anstelle der regulären im kommenden Frühjahr steige trotzdem an.

Aktuell würden gemäß Umfragen europaskeptische Parteien die Mehrheit im Parlament gewinnen. Die Auszahlung der Mittel aus dem Next-Generation-EU-Fonds sind aber an die Durchführung von Reformen gebunden, die unter einer neuen Regierung mit geringerem Nachdruck verfolgt werden könnten. Zwar kündigte die EZB an, kommende Woche ein Anti-Fragmentierungstool vorzustellen, das eine "durch makroökonomische Fundamentaldaten nicht gerechtfertigte" Ausweitung der Renditedifferenz italienischer gegenüber deutschen Staatsanleihen verhindern soll. Gegen eine Ausweitung der Spreads aufgrund einer Regierungskrise in Italien dürfte dieses Instrument jedoch untauglich sein. Der Euro notiert am Morgen wieder knapp über der Parität.

Drägerwerk leichter - Halbjahreszahlen unter Erwartung
Erste Quartalszahlen gibt es aus der zweiten Reihe am deutschen Aktienmarkt. Für die Aktie von Drägerwerk
DRW3 (555063) 555063
ging es im Spezialistenhandel um rund 4 Prozent nach unten. Die vorläufigen Zahlen zum 1. Halbjahr verfehlten die bereits teils niedrige Erwartung beim EBIT. Im Berichtszeitraum verzeichnete Dräger einen EBIT-Verlust von 112 Millionen Euro, hier hatten die Analysten von Warburg mit einem Minus von 68 Millionen gerechnet. Die Bruttomarge litt nach Aussage des Unternehmens unter einem veränderten Produktmix durch die rückläufige Nachfrage nach coronabezogenen Produkten sowie höherer Kosten für den Einkauf elektronischer Bauteile und Logistik. Der Umsatz fiel mit 1,302 Milliarden Euro dagegen im Rahmen der Erwartung aus. Für das zweite Halbjahr sind Unternehmen wie die Analysten optimistisch auf Grund der erwarteten Entspannung bei den Lieferketten sowie Preiserhöhungen und einem hohen Auftragsbestand.

Die Aktie der Software AG
SOW (A2GS40) A2GS40
wird im Spezialistenhandel 3 Prozent im Minus gehandelt. Belasten dürfte hier, dass die Darmstädter für ihre Wachstumssparte Digital Business etwas vorsichtiger werden. Die "Bookings" des Geschäftsbereichs sollen im Geschäftsjahr nur noch um 12 bis 18 Prozent steigen nach 15 bis 25 Prozent zuvor. Die Zahlen zum 2. Quartal sollten nicht zusätzlich belasten, so ein Marktteilnehmer. Die Aktie hat seit Jahresbeginn bereits 25 Prozent an Wert verloren, damit sollte zumindest ein Teil der schlechten Nachrichten eingepreist sein. Voestalpine
VAS (897200) 897200
(+1%) hat ein wie erwartet starkes 1. Quartal abgeliefert. Das EBITDA von 877 Millionen Euro liegt 26 Prozent oberhalb der optimistischen Schätzung der Jefferies-Analysten. Die Frage werde sein, wie die weiteren Quartale verliefen. Hier hat der Stahlkonzern zwar die EBITDA-Prognose nach oben genommen, die nun vom Konzern erwarteten 2 Milliarden Euro liegen allerdings noch 9 Prozent unterhalb der Jefferies-Schätzung. "Wenn man bedenkt, dass das EBITDA im ersten Quartal bereits 44 Prozent der gesamten Prognose ausmacht, will sich Voestalpine ... im Ausblick nicht festlegen, wo sich die Ergebnisse im zweiten Halbjahr einpendeln", so die Analysten. Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag5/650, 15.07.22, 18:00:29 
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XETRA-SCHLUSS/DAX stramm auf Erholungskurs
FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag mit kräftigen Aufschlägen ins Wochenende gegangen. Damit holte der Markt nicht nur die Vortagesverluste wieder auf, sondern auch den Löwenanteil der Wochenabschläge. Der
DAX (846900) 846900 846900
gewann 2,8 Prozent auf 12.865 Punkte. Der Sprung über die 12.800er-Marke sorgte am späten Nachmittag noch für Anschlusskäufe. Sie sei bis zum Verfalltermin am Mittag von Options-Positionen gebremst worden, die anschließend verfallen seien, hieß es. Beschwichtigende Worte von Fed-Gouverneur Christopher Waller, der die Erwartungen an eine Zinserhöhung um 100 Basispunkte durch die US-Notenbank gedämpft hatte, sorgten für Entspannung - ebenso im Verlauf überwiegend positive Wirtschaftsdaten aus den USA. Gesucht waren vor allem die am Vortag abverkauften Automobilwerte. Im DAX legten Porsche
PAH3 (PAH003) PAH003
, Volkswagen
VOW3 (766403) 766403
und Continental
CON (543900) 543900 543900
um bis zu 5,6 Prozent zu. Eine überraschende Rückkehr in die Gewinnzone im zweiten Quartal trieb die Lufthansa-Aktien
LHA (823212) 823212 823212
um 6,9 Prozent nach oben. Die Auslastung der Maschinen falle sehr hoch aus und der Frachtbereich habe einen kräftigen Beitrag geleistet, hieß es. Dadurch sprang der freie Cashflow auf rund 2 Milliarden Euro nach nur 0,38 Milliarden im Vorjahr. Auch die Citi-Analysten lobten das Frachtgeschäft.

Die Geschäftszahlen von Drägerwerk
DRW3 (555063) 555063
(-1,9%) zum ersten Halbjahr verfehlten die bereits niedrige Erwartung zum EBIT. Die Bruttomarge litt unter einem veränderten Produktmix durch die rückläufige Nachfrage nach coronabezogenen Produkten sowie höheren Kosten. Die Aktie der Software AG
SOW (A2GS40) A2GS40
verlor 0,3 Prozent - belastet von einer vorsichtigeren Wachstumsprognose für das Segment Digital Business. Allerdings hatte die Aktie seit Jahresbeginn bereits 25 Prozent an Wert verloren, damit dürfte ein Teil der schlechten Nachrichten eingepreist sein, hieß es am Markt. Deutsche Beteiligungs AG
DBAN (A1TNUT) A1TNUT
reagierten nur kurz negativ auf eine gesenkte Jahresprognose, der Kurs erholte sich schnell und die Aktie schloss 4,7 Prozent fester. Händler sprachen von einer erwartbaren Warnung angesichts des Marktumfeldes.
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tiger
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verlinkter Beitrag4/650, 14.10.22, 18:04:01 
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DRW3 (555063) 555063
short 39
pw
Vorläufige Zahlen für das dritte Quartal 2022: Umsatz und Ergebnis trotz weiterhin hohem Auftragsbestand deutlich unter Vorjahresniveau - Jahresziele nicht mehr erreichbar (deutsch)
Hinweis gem. §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in den behandelten Werten halten!


Zuletzt bearbeitet von tiger am 14.10.2022, 17:05, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag3/650, 17.10.22, 08:37:59 
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MÄRKTE EUROPA/DAX kaum verändert - gebannte Blicke nach London
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach den Kursturbulenzen der vergangenen Tage rechnen Händler am Morgen mit einem ruhigen und wenig veränderten Wochenauftakt an den europäischen Aktienmärkten. DAX und Euro-Stoxx-50 werden nahe an den Schlussständen erwartet. Die asiatischen Börsen tendieren mehrheitlich etwas leichter, was nach der Schwäche an der Wall Street nicht überrascht. Dort hatte die Uni-Michigan-Umfrage auf eine höhere Inflation hingedeutet, Leidtragende waren einmal mehr die Staatsanleihen, deren Renditen wieder stiegen. Marktteilnehmer rechnen fest damit, dass die US-Notenbank die Leitzinsen auf der nächsten Sitzung erneut um 75 Basispunkte anheben wird. Die vorbörsliche Zurückhaltung könnte sich allerdings einmal mehr als Ruhe vor dem Sturm erweisen.

Gebannt blickt der Markt vor allem nach Großbritannien: Dort ist das Ankaufprogramm langlaufender Gilts ausgelaufen. Der neue britische Schatzkanzler Jeremy Hunt hat den Steuersenkungsplan verworfen und stattdessen steigende Abgaben und sinkende öffentliche Ausgaben angekündigt, um das Vertrauen der Märkte in die britische Wirtschaft wiederherzustellen. Marktteilnehmer zeigen sich trotzdem skeptisch: "Wir glauben, dass eine weitere Instabilität der Märkte wahrscheinlich bevorsteht" heißt es bei der Citi. "Truss könnte es schwer haben, im Amt zu bleiben, aber im Großen und Ganzen steht Großbritannien jetzt vor einer Phase erhöhter Marktunsicherheit ohne eine klare politische Strategie", so das Haus. Und Thomas Altmann von QC Partners warnt, neue Turbulenzen am Gilt-Markt hätten durchaus das Potential, auch auf andere Märkte überzuschwappen. "Ein erneuter Ausverkauf am Rentenmarkt könnte für neue Irritationen über alle Assetklassen hinweg sorgen", so der Vermögensverwalter. Altmann meint aber auch, auf die Stimmung der Anleger drücke zudem der Parteitag der chinesischen KP: "Das strikte Festhalten an der Zero-Covid-Strategie bleibt eine große Gefahr für Chinas Wirtschaft und eine Belastung für die Weltkonjunktur", so der Vermögensverwalter. Zudem liege im Taiwan-Konflikt die militärische Option weiter auf dem Tisch.

Bodenbildung im
DAX (846900) 846900 846900
zeichnet sich ab

Die hohen Schwankungen an den Aktienmärkten könnten damit jederzeit zurückkehren. Jedes Anzeichen auf einen erneuten Inflationsschub dürfte für einen Abverkauf bei Anleihen und eben auch Aktien führen. Allerdings hat die Abgabebereitschaft auf dem inzwischen erreichten Niveau zuletzt abgenommen, während langfristig orientierte Investoren in ausgewählten Branchen als Käufer unterwegs gewesen sein sollen. Nachdem die Bären dieses Jahr bisher die Oberhand hatten, deutet sich nun eine Patt-Situation mit den Bullen an. Die Saisonalität eines starken vierten Quartals an den Börsen könnte zudem etwas Unterstützung liefern. Damit hat der DAX laut Marktanalysten eine Chance, sich in der zuletzt ausgebildeten Spanne zwischen 11.863 und 12.680 Punkten zu stabilisieren.

Lufthansa bröckeln etwas ab - Draeger sehr schwach
LHA (823212) 823212 823212

Lufthansa bröckeln vorbörslich nur geringfügig ab. Bei der Lufthansa-Tochter hat um Mitternacht ein dreitägiger Streik der Pilotinnen und Piloten begonnen. Laut Eurowings werden am Montag von rund 400 geplanten Flügen etwa 170 ausfallen. Im Sturzflug befinden sich dagegen die Aktien von Draeger
DRW3 (555063) 555063
. Lieferverzögerungen und höhere Kosten haben dem Medizintechnikkonzern im dritten Quartal einen Umsatzrückgang und einen operativen Verlust beschert. Drägerwerk kann die Jahresziele nach eigenen Angaben nun nicht mehr erreichen. Am Markt deuten sich zunächst Kursverluste zwischen 5 und 10 Prozent an. Auch bei Hypoport rechnen Marktteilnehmer mit Kursverlusten. Nach einem starken ersten Halbjahr geht das Geschäft mit Immobilienfinanzierungen derzeit zurück, wie das Unternehmen mitteilte.
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verlinkter Beitrag2/650, 17.10.22, 09:04:56 
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38,50 flat

tiger schrieb am 14.10.2022, 18:04 Uhr
DRW3 (555063) 555063
short 39
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Vorläufige Zahlen für das dritte Quartal 2022: Umsatz und Ergebnis trotz weiterhin hohem Auftragsbestand deutlich unter Vorjahresniveau - Jahresziele nicht mehr erreichbar (deutsch)

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verlinkter Beitrag1/650, 17.10.22, 18:10:05 
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XETRA-SCHLUSS/Erholung zu Wochenbeginn
FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat zu Wochenbeginn mit deutlichen Aufschlägen geschlossen. Nach den jüngsten Kursturbulenzen zeigte sich der Markt damit gefestigt, wozu eine Stabilisierung am britischen Anleihemarkt beitrug. Hintergrund war der Rückzieher des neuen britischen Schatzkanzlers in der Steuerfrage. Einen Tag nach seiner Ernennung hat Jeremy Hunt "schwierige Entscheidungen" zur Korrektur der Wirtschaftspläne von Premierministerin Liz Truss angekündigt und auch Steuererhöhungen in Aussicht gestellt. Der
DAX (846900) 846900 846900
gewann 1,7 Prozent auf 12.649 Punkte.

Vossloh und Lufthansa mit vorläufigen Zahlen
Die Berichtssaison nimmt langsam an Fahrt auf. Lufthansa
LHA (823212) 823212 823212
schlossen nach vorläufigen Zahlen und einer Anhebung der Prognose 1,6 Prozent fester. Nach einem guten dritten Quartal rechnet die Airline nun mit einem bereinigten EBIT von über 1 Milliarde Euro und einem bereinigten Free Cashflow von über 2 Milliarden Euro im Gesamtjahr. Bislang ist die Lufthansa von einem bereinigten EBIT von über 500 Millionen Euro ausgegangen. Der Streik der Lufthansa-Tochter Eurowings stellte keinen Belastungsfaktor dar. Nach vorläufigen Drittquartalszahlen gewannen Vossloh
VOS (766710) 766710 766710
2,3 Prozent, obgleich die Aktie bereits vor Veröffentlichung gut im Markt lag. Das Unternehmen hat die positive Tendenz aus dem zweiten Quartal fortgesetzt und die Prognose für das Gesamtjahr leicht angepasst. Vossloh rechnet nun mit einem Umsatz 2022 zwischen 1,0 und 1,05 Milliarden Euro nach bislang 0,95 bis 1,05 Milliarden Euro. Die EBITDA-Marge soll nun zwischen 12,0 und 12,5 Prozent liegen nach bislang 11,5 bis 13,5 Prozent. Aus Marktsicht waren die Anpassungen keine große Sache. Draeger
DRW3 (555063) 555063
fielen um 4,8 Prozent. Lieferverzögerungen und höhere Kosten haben dem Medizintechnikkonzern im dritten Quartal einen Umsatzrückgang und einen operativen Verlust beschert. Drägerwerk kann die Jahresziele nach eigenen Angaben nun nicht mehr erreichen. Hypoport
HYQ (549336) 549336
stiegen 1,8 Prozent. Nach einem starken ersten Halbjahr geht das Geschäft mit Immobilienfinanzierungen derzeit zurück, wie das Unternehmen mitteilte.

Morphosys mit starkem Wochenauftakt
MOR (663200) 663200

Für die Aktie von Morphosys ging es zum Start in die Woche um 6,7 Prozent nach oben. Der nächste Katalysator steht für die Analysten aus dem Hause Stifel am 30. November an, wenn der Partner von Morphosys, Roche, die Studiendaten zu Gantenerumab vorlegt. JP Morgan geht dagegen in einer Research-Note davon aus, dass erste Daten für den Antikörper gegen Alzheimer schon früher vorgelegt werden könnte, so ein Händler. Infolgedessen habe die US-Bank den Wert auf "Positive Catalyst Watch" genommen.
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