Meinungen und News zum Thema Transaktionssteuer / Finanzmarktsteuer / Stempelsteuer

Schäuble erneuert Zweifel an Durchsetzbarkeit von Finanzmarktsteuer
BERLIN (AFP)--Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat seine Zweifel an der globalen Durchsetzbarkeit einer Finanztransaktionssteuer bekräftigt. "Die Wahrscheinlichkeit ist nicht so furchtbar groß", sagte Schäuble am Dienstagabend in der ARD. "Aber wenn es sein sollte, dann würden wir uns dafür einsetzen." Schäuble verwies darauf, die Entscheidung des Gipfels der führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) im Juni abzuwarten. Sollten sich die Teilnehmer dort nicht auf eine Finanzmarktsteuer einigen, könne dies auch im europäischen Rahmen geprüft werden.

Im ZDF-"heute journal" bezifferte der Finanzminister die möglichen Einnahmen durch eine Finanztransaktionssteuer auf rund 1,2 Mrd EUR. Dies sei eine vergleichbare Größenordnung der von der schwarz-gelben Koalition angestrebten Bankenabgabe.

Derzeit ringt die Politik um einen Weg, um Banken und Investmentfirmen an den Kosten der Finanzkrise zu beteiligen. Bei einer Transaktionssteuer wird der einzelne Handel fast aller Finanzprodukte mit einem geringen Satz besteuert. Alternativ wird auch eine Finanzaktivitätssteuer diskutiert, die auf die Gewinne von Finanzunternehmen und auf Gehaltszahlungen erhoben werden könnte. Bei der Bankenabgabe würden Finanzunternehmen je nach Größe und Risiko einen jährlichen Beitrag in einen Notfalltopf einzahlen.

In der ARD-Sendung "Farbe bekennen" wies Schäuble Zweifel an der Stabilität des Euro zurück. Dieser sei eine "stabile Währung", sagte der Finanzminister. Der Wert der Gemeinschaftswährung sei heute viel höher als bei seiner Einführung. Die anhaltenden Kursverluste der vergangenen Tage erklärte Schäuble damit, dass die EU-Garantien zur Rettung überschuldeter Euro-Länder von Märkten noch nicht geglaubt würden.

In der Debatte um die Sanierung des Bundeshaushalts wandte sich Schäuble gegen die von Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) geforderten Einsparungen auch im Bildungsbereich. "Der Rasenmäher ist ein wunderbares Gerät, um ein Garten zu pflegen. Aber in der Finanzpolitik taugt er nichts", sagte Schäuble in der ARD. Investitionen in Bildung und Kinderbetreuung seien Teil einer "vernünftigen Wachstumspolitik", daher seien Kürzungen in diesen Bereichen nicht sinnvoll. Zugleich erteilte er einer Mehrwertsteuererhöhung eine Absage. "Wir werden die Probleme nicht über Steuererhöhungen lösen, sondern nur über Einsparungen", sagte er.
 
Wirtschaftsweiser stützt Pläne für Finanztransaktionssteuer - Presse
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Wirtschaftsweise Christoph Schmidt hat für die Einführung einer Finanzmarkttransaktionssteuer in Europa plädiert. "Die Bürger fordern zu Recht, dass auch der Finanzsektor an den Kosten der Krise beteiligt wird. Wenn das nicht anders geht, ist die Finanzmarkttransaktionssteuer eine vernünftige Wahl", sagte Schmidt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe), wie die Nachrichtenagentur ddp berichtet.

Die Politik müsse die Bürger in der Euro-Krise "mitnehmen", so der Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen. Rein ökonomisch gesehen sei eine Bankenabgabe allerdings eine bessere Lösung als die Transaktionssteuer. "Das Spekulieren wird zum Beispiel durch eine solche Steuer nicht unbedingt unattraktiver, weil viele Spekulanten die Kosten einfach auf ihre Kunden überwälzen können", sagte das Mitglied des Wirtschafts-Sachverständigenrats der Bundesregierung.

Sollten sich zudem nicht alle Euro-Staaten an einem Konsolidierungspakt mit Schuldenbremse beteiligen, könnten Deutschland, Frankreich und einige andere Staaten einen solchen Pakt zunächst nur unter sich abschließen
 
sino AG | High End Brokerage: Geplante Finanztransaktionssteuer ist
kontraproduktiv / Offener Brief der sino AG an alle
Bundestagsabgeordneten


Düsseldorf (ots) - Nach den Debatten um die Griechenlandkrise
steht möglicherweise die Einführung einer Finanztransaktionssteuer
bevor.

Der Vorstand der sino AG bittet die Abgeordneten des Deutschen
Bundestages dringend zu überdenken, ob die pauschale Besteuerung
aller Privatanleger der geeignete Weg ist, die Milliarden
zurückzuholen, die durch die Staatengemeinschaft zur 'Rettung'
institutioneller Anleger wie Hedgefonds, (französischer) Banken und
Versicherungen aufgewendet wurden.

Ökonomisch vernünftig wäre es gewesen, die großen Gläubiger
Griechenlands in Anspruch zu nehmen, die in Erwartung europäischer
Rettungsmaßnahmen in griechische Staatsanleihen investiert haben.

Eine Finanztransaktionssteuer ist aus Sicht der sino AG jedenfalls
wirtschaftlich unvernünftig, träfe die Falschen und würde, wenn Sie
in Deutschland isoliert eingeführt wird, den Wirtschaftsstandort und
Finanzplatz Deutschland schwächen.

»Dass die Politik einen Teil des Geldes zurückerhalten möchte, das
jetzt, verursacht durch die schlechte Haushaltsführung in
Griechenland und die mangelnde Kontrolle der EU, bereitgestellt
wurde, ist nachvollziehbar. Eine Umsatzsteuer, die alle Privatanleger
in Deutschland betrifft, ist sicherlich keine geeignete Lösung. Wer
denkt, dass Spekulanten die Griechenlandkrise verursacht haben, wird
auch glauben, dass Thermometer Hitzewellen auslösen«, so Ingo Hillen,
Gründer und Vorstand der sino AG.

Die 1998 gegründete sino AG hat sich auf die Abwicklung von
Wertpapiergeschäften für die aktivsten und anspruchsvollsten
Privatkunden in Deutschland spezialisiert und entwickelte sich in
kurzer Zeit zum Synonym für High End Brokerage. Die aktuell 24
Mitarbeiter betreuen derzeit rund 620 Depots mit einem
durchschnittlichen Volumen von über 400.000 Euro. Aktionäre der sino
AG sind unter anderem die Gesellschaft für industrielle Beteiligungen
und Finanzierungen mbH, eine 100%ige Tochter der HSBC Trinkaus &
Burkhardt AG, sowie die beiden Vorstände.

Originaltext: sino AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/29480
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_29480.rss2
ISIN: DE0005765507

Pressekontakt:
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Ingo Hillen,
Vorstand Finanzen und Handel - ihillen@sino.de | 0211 3611-2040
 
Lasst sie jetzt mal schön ordentlich Anlauf nehmen
und anschließend mit voller Wucht gegen die Wand knallen,
dann ist diese Hirnlossteuer für die nächsten 20 Jahre erstmal vom Tisch. :coffee:
 
Oettinger fordert globale Finanztransaktionssteuer - Presse
HAMBURG (Dow Jones)--Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) fordert eine globale Finanztransaktionssteuer. "Beim G-20-Gipfel Ende Juni sollten sich die Länder auf eine internationale Transaktionssteuer einigen. Das globale Netz der Märkte muss so dicht werden, dass jeder Versuch, dieser Steuer auszuweichen, scheitern wird", sagte Oettinger dem "Hamburger Abendblatt" (Donnerstagausgabe) laut Vorabbericht, wie die Nachrichtenagentur ddp berichtet.

"Wir brauchen wichtige außereuropäische Staaten wie die USA, Kanada, Singapur und am besten auch China, damit alle Marktteilnehmer über ihre Gesetzgeber vergleichbare Gebühren erheben können", sagte er. Je mehr Staaten mitmachten, desto sinnvoller werde die Transaktionssteuer. Eine global tragfähige Lösung sei "greifbar nahe", fügte Oettinger hinzu.

Der Energiekommissar hieß zugleich das deutsche Verbot von Leerverkäufen gut. "In der gegenwärtigen Krisensituation müssen neue Wege erprobt werden, um Spekulationsmöglichkeiten auszubremsen", sagte er. "Die Initiative der Bundesregierung ist ein deutliches Signal und wird mit Sicherheit Nachahmer in Europa finden."
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=876930#876930 schrieb:
Der_Dude schrieb am 17.06.2010, 13:27 Uhr[/url]"]kommt bestimmt auch im ParlamentsTV oder Phoenix oderso ..


WDR-Pressemitteilung: Live-Übertragungen von Bundestagsdebatten über
Mittelwelle, im Internet und im Digitalradio

Freitag, 18.06.2010

09.00-Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (ca. 75
Min.)

-Finanztransaktionssteuer (ca. 75 Min.)

ca. 12.00Ende der Übertragung
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=879646#879646 schrieb:
Cici schrieb am 23.06.2010, 09:29 Uhr[/url]"]Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat einen Alleingang Deutschlands bei der Einführung einer

Finanztransaktionssteuer ausgeschlossen. Eine solche Abgabe auf Finanzgeschäfte sei auf nationaler Ebene nicht

machbar, sagte der CDU-Politiker der "Passauer Neuen Presse". "Die niedrigste Regelungsebene wäre die Euro-Zone."

Der Finanzminister geht derzeit nicht davon aus, dass es im Rahmen der Gruppe der 20 führenden Industrie- und

Schwellenländer eine Einigung auf die Steuer gibt. In diesem Fall werde Deutschland alles an eine europäische Lösung setzen
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=939566#939566 schrieb:
vendetta schrieb am 07.10.2010, 13:44 Uhr[/url]"]dpa-AFX: Brüssel: Steuer auf Finanztransaktionen nur weltweit
BRÜSSEL (dpa-AFX) - Das von Deutschland, Österreich und Frankreich
unterstützte Vorhaben einer Steuer auf Finanztransaktionen hat einen schweren
Rückschlag erlitten. Der für Steuern verantwortliche EU-Kommissar Algirdas
Semeta sagte am Donnerstag in Brüssel, eine solche Steuer mache nur auf
weltweiter Ebene Sinn. 'Der Finanzsektor ist sehr mobil', warnte er. Beim
G20-Gipfeltreffen in Toronto im vergangenen Juni hatte sich herausgestellt, dass
eine Finanztransaktionssteuer auf globaler Basis derzeit nicht durchsetzbar ist.

Deutschland und Frankreich pochen in der Debatte darauf, die Steuer
notfalls im europäischen Alleingang einzuführen. Semeta sagte, auf EU-Ebene
mache es nur Sinn, die Gewinne von Finanzinstituten zu besteuern. 'Auf diese
Weise würde die Unternehmen und nicht, wie bei der Finanztransaktionssteuer, die
einzelnen Beteiligten einer Finanztransaktion besteuert.' Eine solche Steuer
könnte bis 25 Milliarden Euro im Jahr bringen./cb/DP/jha/
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=952137#952137 schrieb:
Der_Dude schrieb am 27.10.2010, 09:33 Uhr[/url]"]dann halt nach der nächsten Wahl :lol:


Peer Steinbrück fordert Finanztransaktionssteuer auch ohne EU-weiten Konsens
Frankfurt (ots) - 'Börse Online'-Interview mit dem
Ex-Bundesfinanzminister / Frankreich, Niederlande und Österreich
geeignete Partner für den ersten Schritt / Argumente gegen die Steuer
oft "vordergründig und scheinheilig" / Mangelndes
Verantwortungsbewusstsein in der Bankenbranche kritisiert / Gedämpfte
Konjunktur-Prognose / Steinbrück verfolgt "relativ konservative
Anlagestrategie"
Peer Steinbrück setzt sich mit Nachdruck für die Einführung einer
Umsatzsteuer auf alle Finanztransaktionen ein. Die Forderung vieler
Kritiker, die Regelung müsse EU-weit gelten, hält er für
realitätsfern. Im Interview mit dem Anlegermagazin 'Börse Online'
(Ausgabe 44/2010, EVT 28. Oktober) sagte Steinbrück: "Wir kriegen es
in der Europäischen Union der 27 Mitgliedsstaaten nicht hin und wir
kriegen es vielleicht sogar nicht einmal im ersten Schritt innerhalb
der Eurozone hin." Man müsse eben mit denen anfangen, die dazu bereit
seien. "Das sind vielleicht sechs, sieben oder acht Länder - ich
vermute, man könnte die Franzosen, die Niederländer und auch die
Österreicher dafür gewinnen."

Das Gegenargument, eine Finanztransaktionssteuer belaste die
kleinen Leute, ist für Steinbrück "sehr vordergründig, ja
scheinheilig, wenn ich die Umsatzvolumina den Marktteilnehmern
zuordne." Bankern, die vor der viel diskutierten Steuer warnen, weil
sie ihre Geschäftsmodelle gefährdet sehen, wirft der ehemalige
Bundesfinanzminister mangelndes Verantwortungsbewusstsein vor. Gerade
ein so wichtiger Wirtschaftszweig wie die Finanzindustrie müsse doch
selbst daran interessiert sein, das eigene Verhalten zu legitimieren.
"Nach allem, was wir erlebt haben, muss sie doch größtes Interesse
daran haben, an der Vertrauensbildung beteiligt zu sein - und zwar
aktiv und nicht nur gezwungener Maßen", kritisierte Steinbrück. "Es
geht jetzt darum, den Managern dieser Branche klarzumachen: Steht für
die Verantwortung ein, die ihr wahrzunehmen habt!"
Im 'Börse Online'-Interview nahm Steinbrück auch Stellung zur
konjunkturellen Entwicklung. "Ich bin keine Kassandra", wehrte er
Fragen zu künftigen Krisen ab, gab zugleich aber zu bedenken, dass er
"eine allzu euphorische Einschätzung hinsichtlich der sich erholenden
Wirtschaft nicht teilen kann". Zwar freue er sich über jede gute
Zahl, die das Bruttoinlandsprodukt und die Arbeitsmarktdaten
betreffe. Sein Eindruck aber sei, dass das Wachstum von einer sehr
expansiven Geldpolitik und einer stark nachlaufenden Wirkung des
Konjunkturprogramms getrieben werde. "Mir scheint, dass wir nach der
Krise eher einige Jahre mit einem moderaten Wachstum rechnen müssen."
Darüber hinaus gab Steinbrück gegenüber 'Börse Online' einen
Einblick in seine persönlichen Anlagestrategie. Er habe "immer eine
relativ konservative Anlagestrategie verfolgt", sagte der
SPD-Politiker. "Ich habe ein Aktienportfolio, ich habe einige
Rohstoffzertifikate, im Augenblick liegt mein Geld vor allem auf
einem Festgeldkonto, wo es aber runter muss, weil es zu niedrig
verzinst wird", verriet Steinbrück weiter. In früheren Zeiten habe er
sich einmal "wahnsinnig vertan mit Devisen-Termingeschäften - ich
glaube es waren Lira und Peseten. Darüber lacht sich meine Frau noch
heute kaputt, weil ich Inflations- und Kursrisiken nicht rechtzeitig
mit einbezogen habe."
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1014474#1014474 schrieb:
Der_Dude schrieb am 04.02.2011, 08:13 Uhr[/url]"]Union prüft Minipakt für Börsensteuer
Claudia Kade und Timo Pache, Berlin
04.02.11

Notfalls sollen weniger Euro-Staaten mitmachen

In der Union wächst die Bereitschaft, die umstrittene
Finanztransaktionssteuer in Deutschland notfalls im Verbund mit nur
einigen wenigen anderen Euro-Staaten einzuführen. Um ein komplettes
Scheitern zu verhindern, müsse Deutschland eben in einer kleinen Gruppe
vorangehen und dürfe sich nicht von einzelnen EU- oder Euro-Partnern
blockieren lassen, erfuhr die FTD aus der Fraktionsspitze von CDU/CSU.
Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) schließe intern eine
kleine Lösung für eine Umsatzsteuer auf Börsengeschäfte nicht mehr aus,
hieß es weiter.

Die Einführung einer Transaktionssteuer im Konzert etwa nur mit
Frankreich und Österreich wäre ein scharfer Kurswechsel. Bisher dringt
die Bundesregierung darauf, die neue Steuer in der gesamten EU
einzuführen – also inklusive des wichtigsten europäischen Börsenplatzes
London. Allerdings haben die britische und die luxemburgische Regierung
bereits signalisiert, dass sie kein Interesse an einer neuen Steuer auf
Börsengeschäfte haben. Damit wären sowohl eine EU-weite Einführung als
auch eine Lösung wenigstens in der gesamten Euro-Zone blockiert.

Die Zeit wird knapp

In Deutschland steckt Schäuble allerdings in der Klemme: Ab dem
kommenden Jahr hat er bereits 2 Mrd. Euro jährlich an zusätzlichen
Einnahmen aus der neuen Steuer für den Bundeshaushalt eingeplant. „Diese
2 Mrd. Euro muss er liefern“, heißt es in der Unionsfraktion. Spätestens
bis zur Sommerpause müsse die Steuer zumindest in Eckpunkten erkennbar
sein, damit sie im Haushalt eingeplant werden könne. Eine Einigung in
der EU oder Euro-Zone gilt bis dahin aber als äußerst unwahrscheinlich.

Als Vorbild wird unter den Abgeordneten auf den Klimaschutz verwiesen:
Hier sei Deutschland auch Vorreiter, doch es sei auf diese Weise
gelungen, andere Staaten nach und nach mitzuziehen. Die Pläne dürften
auf keinen Fall aufgegeben werden. Auch das Argument der Kritiker, eine
Transaktionssteuer in Deutschland verdränge lediglich Geschäfte von
Frankfurt nach London oder an andere Börsenplätze, wird in der Union
nicht gelten gelassen: „Wenn wir durch den Verlust von
Spekulationsgeschäften künftig besser durch Finanzkrisen kommen, kann
uns das nur recht sein“, sagte ein CDU-Vertreter.

FDP kündigt Widerstand an

Fraktionschef Volker Kauder hatte vor knapp einem Jahr die
Transaktionssteuer zur Bedingung für die Zustimmung der
Koalitionsabgeordneten zum milliardenschweren Euro-Rettungsschirm
erklärt. Getrieben von der SPD hatten damals zahlreiche Parlamentarier
der Union gedroht, der Regierung die Gefolgschaft zu verweigern. Für die
Bewältigung der Finanzkrise dürfe nicht länger allein das Geld der
Steuerzahler ausgegeben werden, sondern müssten auch Anleger und
Spekulanten zur Kasse gebeten werden, lautete damals das Argument.

Mit ihrem Schwenk riskiert die Union allerdings einen handfesten Krach
mit dem Koalitionspartner FDP. „Wir haben einer Beschränkung der Steuer
auf die EU zugestimmt, ich sehe aber keine Mehrheit für die Einführung
lediglich in der Euro-Zone oder gar in einer noch kleineren Gruppe von
Staaten“, sagte der finanzpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Volker
Wissing, der FTD. Die Finanzmärkte würden nicht stabiler, wenn Geschäfte
von Frankfurt nach London verlagert würden.


[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1014473#1014473 schrieb:
MAGNA schrieb am 04.02.2011, 08:09 Uhr[/url]"]dpa-AFX: AKTIEN-FLASH: Deutsche Börse im Blick - 'FTD' zu Finanztransaktionssteuer
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Papiere der Deutsche Börse DB1
könnten am Freitag ebenfalls durch einen Pressebericht für Gesprächsstoff
sorgen. Händler verwiesen auf einen Bericht der 'Financial Times Deutschland'
(FTD) zur Finanztransaktionssteuer, mit der Einführung die Regulierung
Spekulanten in Zaum halten wolle. Wie ein Händler hervorhob, bahne sich
womöglich eine kleine Kehrtwende in der politischen Haltung der Bundesregierung
an. Bislang sei sie bemüht gewesen, eine solche Steuer EU-weit einzuführen. Nach
dem Bericht sei sie nun aber offenbar bereit, sich mit einigen wenigen
Mitgliedern zusammenzuschließen
. :sick: Insgesamt könnte der Bericht die Papiere der
Deutschen Börse leicht belasten, fügte ein Börsianer hinzu. Die Einführung einer
solchen Steuer werde wieder wahrscheinlicher und das dürfte belasten./rum/fat
 
Juncker befürwortet Finanztransaktionssteuer
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Vorsitzende der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, hat für die Einführung einer Finanzstransaktionssteuer plädiert. "Ich bin ein dezidierter Befürworter der Finanztransaktionssteuer", sagte Juncker am Freitag in Frankfurt. Juncker sagte, möglichst solle eine solche Steuer auf Ebene der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) eingeführt werden. Wenn das nicht möglich sei, solle eine Einführung auch in der EU oder sogar allein im Euroraum geprüft werden.
 
EU will Transaktionssteuer durchdrücken

Die Chancen für eine EU-weite Finanzsteuer steigen: Laut einem Zeitungsbericht will die Europäische Kommission sich für das umstrittene Regulierungsinstrument starkmachen - auch um den eigenen Haushalt zu stützen.

Hamburg - Die Europäische Kommission macht Ernst mit einer europaweiten Finanztransaktionssteuer: Die Abgaben sollen ab 2014 zur Finanzierung des EU-Haushalts beitragen, berichtet die "Financial Times Deutschland". Der Vorschlag sei Teil der Finanzplanung für 2014 bis 2020, die die Kommission am Mittwoch beschließen wolle.

Diskutiert wird dem Bericht zufolge ein Steuervolumen zwischen 10 und 20 Milliarden Euro, das auch bei geringen Steuersätzen zu erzielen wäre. Deutschland, Österreich, Frankreich, Luxemburg unterstützten die Idee grundsätzlich - aus Großbritannien ist dagegen mit Widerstand zu rechnen. Die Engländer fürchten Nachteile für ihre ausgeprägte Finanzbranche.

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso wolle den EU-Ländern die neue Einnahmequelle mit dem Argument schmackhaft machen, heißt es in dem Bericht. Sie könnten dann weniger aus den nationalen Haushalten an die EU überweisen.

Seit Jahren wird darüber diskutiert, Spekulationen über eine Besteuerung von Börsengeschäften einzudämmen. Pläne für eine weltweite Finanztransaktionssteuer waren bisher in der Gruppe der G20, der wichtigsten Wirtschaftsnationen, gescheitert.
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1096695#1096695 schrieb:
Der_Dude schrieb am 30.06.2011, 14:03 Uhr[/url]"]http://www.handelsblatt.com/politik...nsaktionssteuer-vor/4339684.html?p4339684=all

Italiens Sparhaushalt sieht offenbar die Einführung einer Finanztransaktionssteuer vor. Das Euro-Land wolle Steuern in Höhe von 0,15 Prozent auf Finanztransaktionen erheben, verlautete am Mittwoch aus Regierungskreisen. Dem Reuters vorliegenden Entwurf zufolge sollen zudem in einem gesonderten Gesetz die Gewinne aus dem Eigenhandel von Banken mit 35 Prozent besteuert werden. Das Sparpaket hat insgesamt ein Volumen von rund 47 Milliarden Euro.

...
 
Mittwoch, 06. Juli 2011, 06:32 UHR
EU will Steuer auf Aktienhandel erheben
München/Brüssel – EU-Steuerkommissar Algirdas Šemeta will erstmals in der Geschichte der EU eine Finanztransaktionssteuer einführen, deren Einnahmen dem EU-Haushalt und den nationalen Kassen zu gute kommen. Die geplante Finanztransaktionssteuer solle „eine direkte und eigenständige Einnahmequelle für den europäischen Haushalt werden”, sagte Semeta der „Süddeutschen Zeitung” „Aber wir planen sie so, dass es einen gemeinsamen Nutzen für den EU-Haushalt und für die Mitgliedsländer gibt. Das könnte so aussehen, dass die EU einen Minimalsatz erhebt. Jedes Mitgliedsland hätte dann die Möglichkeit, Geschäfte mit Aktien und Derivaten in seinem Land noch zusätzlich höher zu besteuern”, sagte er.
 
6. Juli 2011, um 6:12 Uhr
EU will Steuer auf Aktienhandel erheben
München/Brüssel (dapd). EU-Steuerkommissar Algirdas Šemeta will einem Zeitungsbericht zufolge erstmals in der Geschichte der EU eine Finanztransaktionssteuer einführen, deren Einnahmen dem EU-Haushalt und den nationalen Kassen zu gute kommen. Die geplante Finanztransaktionssteuer solle "eine direkte und eigenständige Einnahmequelle für den europäischen Haushalt werden", sagte Semeta der "Süddeutschen Zeitung".

"Aber wir planen sie so, dass es einen gemeinsamen Nutzen für den EU-Haushalt und für die Mitgliedsländer gibt. Das könnte so aussehen, dass die EU einen Minimalsatz erhebt. Jedes Mitgliedsland hätte dann die Möglichkeit, Geschäfte mit Aktien und Derivaten in seinem Land noch zusätzlich höher zu besteuern", sagte er.

Sein Vorschlag werde "auf einem Mindeststeuersatz von 0,1 Prozent für den Handel mit Aktien und von 0,01 Prozent für den mit Derivaten basieren". Die Mitgliedsstaaten könnten "für sich noch etwas drauf packen, was dann in die nationalen Haushalte fließen würde".

http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/EU-will-Steuer-Aktienhandel-ddpnews-788720708.html?x=0
 
0,1%, der Typ ist doch *zensiert* *zensiert* *zensiert* *zensiert* *zensiert*! :punish:
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1099677#1099677 schrieb:
µ schrieb am 06.07.2011, 10:30 Uhr[/url]"]6. Juli 2011, um 6:12 Uhr
EU will Steuer auf Aktienhandel erheben
München/Brüssel (dapd). EU-Steuerkommissar Algirdas Šemeta will einem Zeitungsbericht zufolge erstmals in der Geschichte der EU eine Finanztransaktionssteuer einführen, deren Einnahmen dem EU-Haushalt und den nationalen Kassen zu gute kommen. Die geplante Finanztransaktionssteuer solle "eine direkte und eigenständige Einnahmequelle für den europäischen Haushalt werden", sagte Semeta der "Süddeutschen Zeitung".

"Aber wir planen sie so, dass es einen gemeinsamen Nutzen für den EU-Haushalt und für die Mitgliedsländer gibt. Das könnte so aussehen, dass die EU einen Minimalsatz erhebt. Jedes Mitgliedsland hätte dann die Möglichkeit, Geschäfte mit Aktien und Derivaten in seinem Land noch zusätzlich höher zu besteuern", sagte er.

Sein Vorschlag werde "auf einem Mindeststeuersatz von 0,1 Prozent für den Handel mit Aktien und von 0,01 Prozent für den mit Derivaten basieren". Die Mitgliedsstaaten könnten "für sich noch etwas drauf packen, was dann in die nationalen Haushalte fließen würde".

http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/EU-will-Steuer-Aktienhandel-ddpnews-788720708.html?x=0
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1122504#1122504 schrieb:
Der_Dude schrieb am 12.08.2011, 08:55 Uhr[/url]"]:D

French finance minister says France in favour of tax on financial transaction

French finance minister says France to discuss financial tax with Germany in coming weeks
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1125127#1125127 schrieb:
Der_Dude schrieb am 17.08.2011, 12:04 Uhr[/url]"]:kichern: werden sie wieder ausgelacht dort :juchu:

According to the EU Commission, will propose EU transaction tax by G20 summit in November
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1125200#1125200 schrieb:
Der_Dude schrieb am 17.08.2011, 14:01 Uhr[/url]"]also ab in die Tonne damit :D :juchu:



German government spokesman when asked about financial transaction tax says this is aimed at all 27 EU members
 
Deutsche-Bank-Chef Ackermann warnt vor Transaktionssteuer - CNBC
Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann sieht in den deutsch-französischen Vorschlägen zur Lösung der europäischen Schuldenkrise einen "Schritt in die richtige Richtung". Besorgt sei er allerdings über das Wiederaufleben der Idee einer Finanztransaktionssteuer, sagte Ackermann dem US-Fernsehsender "CNBC". Eine solche Gebühr könne dazu führen, dass Bankkunden ihre Geschäfte an Handelsplätze außerhalb der Eurozone verlagerten, wie die USA oder die Schwellenländer.
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1127473#1127473 schrieb:
SPQR__LEG.X schrieb am 21.08.2011, 07:18 Uhr[/url]"]EU-Schuldenkrise
Banken und Politiker streiten um 0,05 Cent

Die Finanzmärkte spielen verrückt – aber wie lassen sie sich beruhigen? Politiker und Banken streiten über eine Finanz-Transaktionssteuer und über gemeinsame europäische Anleihen. Die könnten Deutschland Milliarden kosten.....
http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-23372/eu-schuldenkrise-banken-und-politiker-streiten-um-0-05-cent_aid_657349.html

[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1127425#1127425 schrieb:
SPQR__LEG.X schrieb am 20.08.2011, 08:34 Uhr[/url]"]Deutsche Banken kritisieren geplante Finanztransaktionssteuer als wirkungslos

Die deutschen Banken haben die von der Bundesregierung geplante Finanztransaktionssteuer als wirkungslos kritisiert. Der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken, Andreas Schmitz, schreibt in einem Gastbeitrag für "Bild am Sonntag": "Die Steuer schützt nicht vor Finanzkrisen, denn Börsenprofis ist es egal, ob sie ihr Geschäft über die Börsen in Europa, Asien oder USA abwickeln. Es ist nur ein Klick am Computer, der den Handelsort festlegt und in steuerfreies Gebiet verlagert. Die großen Steuereinnahmen bleiben also aus."
Schmitz fügte hinzu: "Zudem gehen Arbeitsplätze in Frankfurt verloren. Gekniffen sind auch Millionen Sparer und Kleinanleger. Sie legen Geld für ihre Rente in Deutschland an und zahlen die Steuer. In wenigen Ländern die Steuer einzuführen, bringt nichts und ist ungerecht!" SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hingegen beharrt auf der Einführung einer Finanztransaktionssteuer und rechnet mit Einnahmen von bis zu 30 Milliarden Euro jährlich. Nahles zu "Bild am Sonntag": "0,05 Prozent für eine Finanztransaktion als Beitrag der Banken ist mehr als angemessen. Bis zu 30 Milliarden Euro pro Jahr könnte Deutschland einnehmen und Spekulationen an den Märkten würden begrenzt." Nahles forderte eine Beteiligung der Banken an den Kosten der Finanzkrise: "Wir brauchen einen fairen Lastenausgleich bei der Bewältigung der Finanzkrise. Für die Kosten der Bankenrettung musste der Steuerzahler einspringen. Für Investitionen in Bildung und Infrastruktur fehlt das Geld. Jeder Betrieb zahlt Umsatzsteuer - warum nicht auch eine Umsatzsteuer für Finanzgeschäfte? Nicht nur die Bürger sollen zahlen - auch die Banken!"


© 2011 dts Nachrichtenagentur
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1133757#1133757 schrieb:
Der_Dude schrieb am 01.09.2011, 10:10 Uhr[/url]"]:sick:


dpa-AFX: Schäuble dämpft Erwartung zu EU-weiter Finanztransaktionssteuer
BERLIN (dpa-AFX) - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat
Erwartungen zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer in der Europäischen
Union mit allen 27 Mitgliedstaaten gedämpft. Realistisch sei, eine solche Steuer
nur in der Euro-Zone mit ihren 17 Mitgliedern durchzusetzen, sagte Schäuble nach
Teilnehmerangaben am Donnerstag in einer Sitzung des Unionsfraktionsvorstands in
Berlin. In diesem Fall würden allerdings wichtige Finanzzentren wie London von
der Steuer ausgeklammert.


Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs
Staatspräsident Nicolas Sarkozy hatten als Reaktion auf die Börsenturbulenzen
und die Euro-Schuldenkrise unter anderem eine Finanztransaktionssteuer für die
gesamte EU vorgeschlagen. Dazu sollen die Finanzminister noch in diesem Herbst
Pläne vorlegen. Über eine solche Steuer, die sämtliche Geschäfte und Produkte
auf den Finanzmärkten betreffen könnte, wird seit Jahrzehnten diskutiert. Ziel
ist es, damit exzessive Spekulationen einzudämmen.

Die deutschen Privatbanken lehnen die Steuer als wirkungslos
ab. Börsenprofis sei es egal, ob sie ihr Geschäft über die Börsen in Europa,
Asien oder USA abwickelten./du/DP/stb
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1135967#1135967 schrieb:
Der_Dude schrieb am 06.09.2011, 10:46 Uhr[/url]"]German finance minister says we are working with all force on introduction of European-wide financial transaction tax
 
FINANZTRANSAKTIONSSTEUER - Die EU macht Ernst mit der neuen Finanztransaktionssteuer. Dem Gesetzesvorschlag aus Brüssel zufolge sollen Geschäfte in der Finanzindustrie in Zukunft immer dort besteuert werden, wo das betreffende Institut seinen Sitz hat. (FTD S. 17/Handelsblatt S. 9)
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1138523#1138523 schrieb:
Der_Dude schrieb am 09.09.2011, 07:51 Uhr[/url]"]Handelsblatt

Finanztransaktionstseuer nach dem steuerlichen Wohnsitzprinzip.
d.h. alle weltweiten Transaktionen eines dt. Traders bzw. einer dt. Bank würden versteuert.
0,1 auf Aktien und Anleihen :lol: :cry: :sick:

http://img842.imageshack.us/img842/4768/ftsz.jpg
 
Oben Unten