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Meinungen und News zum Thema Transaktionssteuer / Finanzmarktsteuer / Stempelsteuer

[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1197439#1197439 schrieb:
Der_Dude schrieb am 12.01.2012, 17:21 Uhr[/url]"]kann aber auch sein, dass die angabe BPS in dem fall bisl verwirrend ist.
ich habs mal als 1/100 vom prozent ausgelegt - könnte aber auch 0,3 % auf kleine orders und 0,05-0,1 auf grössere orders sein :gruebel:
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1197433#1197433 schrieb:
Gonzales schrieb am 12.01.2012, 17:16 Uhr[/url]"]So wenig ?

Und hier in D wird über 0,1 % diskutiert :wallbash:
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1197428#1197428 schrieb:
Der_Dude schrieb am 12.01.2012, 17:08 Uhr[/url]"]kleine orders: 0,03 %
grosse orders : 0,005-0,01%

Market talk that the financial transaction tax in France will include the following points: 300bps on small transaction and 50-100bps on larger transactions - Unconfirmed
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1197878#1197878 schrieb:
Der_Dude schrieb am 13.01.2012, 14:02 Uhr[/url]"]:D Iren sind in Eurozone

(IE) Ireland PM Kenny: Could not accept Financial Transaction Tax without the involvment of London
- addressing summit in Dublin
- UK Dep PM Clegg: Financial Transactions Tax would lead to EU job losses
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1197899#1197899 schrieb:
Der_Dude schrieb am 13.01.2012, 14:40 Uhr[/url]"]:juchu: jetzt kommen schwere geschütze


dpa-AFX: Allianz-Chef Diekmann: Finanztransaktionssteuer auf Computerhandel beschränken
BERLIN (dpa-AFX) - Die Allianz <ALV.ETR> hat der Bundesregierung damit
gedroht, ihre Kapitalanlagen künftig nicht mehr über den Finanzplatz Deutschland
abzuwickeln
, wenn die Finanztransaktionssteuer kommt. Der Finanzkonzern, einer
der größten Anleger der Welt, werde seine Geschäfte dann über London laufen
lassen, sagte Allianz-Chef Michael Diekmann dem in Berlin erscheinenden
'Tagesspiegel' (Samstag). Er verstehe sehr gut, dass die Politik dem
Computerhandel nicht traue, bei dem Transaktionen in Millisekunden erfolgen und
der damit negative Entwicklungen auf den Kapitalmärkten beschleunige. 'Aber dann
sollten Frau Merkel und Herr Sarkozy die Steuer auf den Computerhandel
beschränken.'/tw/wiz
 
Berlin strebt zunächst Finanztransaktionssteuer in gesamter EU an
BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung strebt in den derzeit laufenden Verhandlungen eine Finanztransaktionssteuer in allen 27 Ländern der Europäischen Union an, will aber zügig Klarheit darüber erreichen, ob dies auch möglich ist. Erst danach solle koalitionsintern mit der FDP über das Thema geredet werden.

Gegen den Willen der FDP soll aber keine Entscheidung des Kabinetts für eine kleinere Lösung auf Ebene der Eurozone getroffen werden, machte Regierungssprecher Steffen Seibert klar. "Die Bundesregierung beschließt nur das, was alle Koalitionspartner mittragen", sagte Seibert bei einer Pressekonferenz.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) strebe noch im ersten Quartal eine Entscheidung darüber an, ob die besonders von Deutschland und Frankreich propagierte Steuer EU-weit eingeführt werden kann, erklärte sein Sprecher Martin Kotthaus. "Die Diskussion wird im Moment mit Fokus EU-27 geführt", sagte er.

Dies strebt auch die Europäische Kommission in einem Vorschlag zu dem Thema an. Allerdings weigert sich vor allem Großbritannien aus Sorge um Nachteile für den Finanzplatz London, einer Übereinkunft zuzustimmen, der sich nicht auch alle anderen weltweit bedeutenden Börsenplätze unterwerfen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Schäuble treten deshalb für die Einführung einer solchen Steuer notfalls nur für die Euro-Staaten ein, was die FDP jedoch ablehnt.

Mit ihrer Haltung tragen Merkel und Schäuble Gerechtigkeitsempfindungen in der Bevölkerung und Union Rechnung, um mit der Steuer auch die Finanzwirtschaft stärker an den Kosten der Krise zu beteiligen und risikoreichem Verhalten besser vorzubeugen. Wie Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy setzen sie darauf, dass mit einer Steuer in kleinerem Rahmen ein Trend gesetzt wird, dem sich die anderen Staaten später anschließen.

Gelingt keine EU-Einigung, ist es für Schäuble "vorstellbar, es auf Ebene der Eurozone zu machen", bekräftigte Kotthaus. Allerdings haben auch bereits einige der 17 Euro-Länder Vorbehalte gegen die Abgabe auf Börsengeschäfte, unter ihnen Italien, Irland und Spanien. In Berlin werden deshalb auch für den Euro-Kreis noch harte Verhandlungen zu dem Thema erwartet.
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1198711#1198711 schrieb:
SPQR__LEG.X schrieb am 16.01.2012, 18:14 Uhr[/url]"]FDP glaubt an Alternativen zur Finanztransaktionssteuer
Die FDP setzt auf Alternativen zur umstrittenen Finanztransaktionssteuer und bleibt so auf Konfrontationskurs zur Bundeskanzlerin. Es gebe weitere regulatorische Vorschläge, "die das gleiche Ziel oder ähnliche Ziele erreichen" könnten, sagte der designierte Generalsekretär Patrick Döring am Montag in Berlin nach einer Präsidiumssitzung.

Ziel sei es, die Banken stärker an der Finanzierung der Euro-Schuldenkrise zu beteiligen. Außerdem sollten bestimmte Produkte, die keinen Bezug zur Realwirtschaft hätten, deutlich langsamer oder gar nicht mehr gehandelt werden. "Wir sind der festen Überzeugung, dass die Finanzmarkttransaktionssteuer dazu nicht geeignet ist", sagte Döring.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte in der vergangenen Woche nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy angekündigt, dass angesichts der Widerstände in der Europäischen Union (EU) eine Finanztransaktionssteuer notfalls nur in den 17 Euro-Staaten eingeführt werden könnte.

Dagegen betont die FDP, Instrumente mit einer höheren Chance auf eine Einigung innerhalb der Europäischen Union seien zum Beispiel eine Verpflichtung zur Unterlegung von Staatsanleihen mit Eigenkapital oder eine stärkere Regulierung von Schattenbanken. Schärfere Regeln für Schattenbanken werden bereits auf Ebene der führenden Wirtschaftsnationen (G20) weltweit angegangen. Auch ungedeckte Leerverkäufe könnten laut Döring - wie in Deutschland - europaweit verboten werden.

Döring bekräftigte die FDP-Position, die diskutierte Abgabe auf Börsenumsätze sei - wenn überhaupt - nur in allen 27 EU-Staaten sinnvoll. "Ich bin ganz zuversichtlich, dass alle europäischen Länder am Ende sehen: Es hat keinen Sinn, das nur unter 17 oder 26 Ländern durchzuführen", sagte Döring.

Die SPD hatte am Wochenende spekuliert, dass die Liberalen ihren Widerstand gegen eine Steuer nur in der Euro-Zone bald aufgeben könnten. Einzelne FDP-Politiker wie Schleswig-Holsteins Fraktionschef Wolfgang Kubicki hatten auch bereits Kritik an der Ablehnung der Steuer durch die Parteispitze geübt. Döring betonte jedoch, Kubicki nehme nur "in Nuancen eine unterschiedliche Position" zum Präsidium ein.

Weiterhin betonte Döring, die diskutierte Abgabe auf Börsenumsätze würde letztendlich die Sparer und Anleger treffen. "Es ist ein Irrglaube, dass diese Steuer zuallererst die Banken quält." Gezahlt würde die Steuer über Lebensversicherungen, Pensionsfonds oder Rentenversicherungen.

Nach der Herabstufung von neun Euro-Ländern durch die Ratingagentur Standard & Poor's sprach sich Döring für ein europäisches Gegengewicht zu den US-dominierten Agenturen aus. Es müsse aber eine "Marktlösung" sein. Es habe keinen Sinn, "dass die europäischen Staaten oder die Euro-Staaten eine politisch beeinflusste Ratingagentur gründen. Die hätte wahrscheinlich weder die Autorität noch die Durchsetzungskraft am Markt."/fdo/DP/ck

AXC0179 2012-01-16/17:18

© 2012 dpa-AFX
 
WARNUNG VOR ALLEINGANG BEI TRANSAKTIONSSTEUER: Nach Einschätzung des Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Hans Heinrich Driftmann bleibt die Bewältigung der europäischen Schuldenkrise das Topthema auf der politischen Agenda. In der Euro-Krise habe die Bundesregierung zwar bisher im Kern engagiert und richtig gehandelt, sagte Driftmann. "Kontraproduktiv wäre jetzt allerdings ein Alleingang bei der Finanztransaktionssteuer." Neben der "Herkulesaufgabe Europa" hängt die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands nach Driftmanns Überzeugung aber auch entscheidend davon ab, ob und wie die Energiewende umgesetzt wird. Versorgungssicherheit müsse hier oberste Priorität haben. Allerdings gebe es bei der Ausgestaltung der Energiewende bisher "mehr Fragen als Antworten". http://www.handelsblatt.com/politik...undesregierung-in-der-euro-krise/6074324.html
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1199488#1199488 schrieb:
vendetta schrieb am 18.01.2012, 09:06 Uhr[/url]"]stern-Umfrage: Mehrheit will Transaktionssteuer - Auch Anhänger von
Union und FDP dafür

Hamburg (ots) - Die Mehrheit der Bundesbürger (52 Prozent)
befürwortet nach einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern, dass
Finanzgeschäfte wie von Frankreich und Deutschland geplant besteuert
werden sollten. Nur 29 Prozent sprechen sich gegen eine derartige
Transaktionssteuer aus. 19 Prozent äußerten keine Meinung.

Eine Besteuerung von Finanztransaktionen halten mehrheitlich die
Anhänger aller Parteien für richtig. Am stärksten wird sie von den
Wählern der Linken (79 Prozent) befürwortet, gefolgt von denen der
SPD (61 Prozent) und der Grünen (58 Prozent). Aber selbst 57 Prozent
der FDP-Anhänger wünschen diese Steuer. Bei den Wählern der Union
sind es 48 Prozent. Mit 38 Prozent Ablehnung finden sich hier die
meisten Gegner der Steuer.

Datenbasis: 1002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger am 12.
und 13. Januar 2012, statistische Fehlertoleranz: +/- 3
Prozentpunkte. Institut: Forsa. Auftraggeber: stern

Originaltext: Gruner+Jahr, stern
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6329
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm=6329.rss2

[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1199472#1199472 schrieb:
Der_Dude schrieb am 18.01.2012, 08:41 Uhr[/url]"]im HB von heute :

Finanztransaktionssteuer:Union will bis März Fakten schaffen
CDU und CSU wollen die Einführung einer Finanztransaktionssteuer
forcieren. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) lässt in seinem Haus bereits intensiv die mögliche Ausgestaltung der Steuer auf Aktienumsätze und Devisentransaktionen erarbeiten.
Mit Frankreich gebe es eine Arbeitsgruppe auf Beamtenebene, die
sich regelmäßig berate, erfuhr das Handelsblatt aus dem Ministerium.
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1199593#1199593 schrieb:
Der_Dude schrieb am 18.01.2012, 10:52 Uhr[/url]"]:kichern:

French President Sarkozy says 'totally determined' on financial transaction tax

French President Sarkozy says has convinced Germany and Spain on transaction tax
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1199710#1199710 schrieb:
vendetta schrieb am 18.01.2012, 14:01 Uhr[/url]"]dpa-AFX: Brüderle favorisiert Gewinnbesteuerung von Finanzkonzernen
BERLIN (dpa-AFX) - FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hält eine
Besteuerung von Gewinnen der Finanzkonzerne für effektiver als die Einführung
einer Finanztransaktionssteuer. Er würde dem Modell einer
'Finanzaktivitätssteuer' (Financial Activities Tax/FAT) den Vorzug geben, sagte
Brüderle am Mittwoch in Berlin. Um die Finanzbranche an den Krisenkosten zu
beteiligen, sei es sinnvoller, dort anzusetzen, wo die Erträge erwirtschaftet würden.

Das FAT-Modell war nach der weltweiten Finanzkrise 2008 vor allem
vom Internationalen Währungsfonds (IWF) empfohlen worden. Danach würden nur
Gewinne und Gehaltszahlungen von Banken besteuert. Auch die Koalition von Union
und FDP diskutierte später den Vorschlag ausgiebig, kam aber zu keinem Konsens.

Bei der FAT wären die Einnahmen für den Staat aber weit geringer
als bei einer Transaktionssteuer, wo jedes Finanzgeschäft einbezogen werden
soll. Auch würden Spekulationen bei der FAT weniger stark eingedämmt, weil der
Sekundenhandel mit Computerprogrammen an den Börsen nicht besteuert würde.

Brüderle erklärte, die FDP stehe mit ihrem Nein zu einer
Finanztransaktionssteuer nur im Euro-Raum nicht alleine. Auch in der Union -
unter anderem von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wegen Sorgen
um den Finanzplatz Frankfurt - werde diese Position von einigen geteilt. 'Das
geht querbeet.'

FDP-Chef Philipp Rösler bekräftigte in Berlin seine Position,
dass eine Finanzsteuer nur durchgängig in allen 27 EU-Ländern eingeführt werden
sollte, um Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern. Großbritannien ist aber strikt
dagegen./tb/DP/bgf

-----------------------
 
Tschechien lehnt EU-Finanztransaktionssteuer ab - Presse
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Tschechien lehnt die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in der EU ab. "Die Transaktionssteuer würde eine Menge unschuldiger Opfer fordern und Wirtschaftswachstum kosten", sagte der stellvertretende tschechische Außenminister Tomas Zidek der Rheinischen Post. Getroffen würden auch Pensionskassen, mittelständische Unternehmen und ganz normale Anleger, da die Steuer auf die Kunden abgewälzt würde.

Zudem würden Geschäfte verlagert. Freilich könne Tschechien die Länder der Eurozone nicht daran hindern, die Steuer dennoch einzuführen. Tschechien ist damit nach Großbritannien, Schweden und Dänemark das vierte EU-Land, das die Einführung der Steuer ablehnt.

Merkel treibt Pläne für Finanzmarktsteuer voran - Zeitung
MÜNCHEN (Dow Jones)--Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) treibt die Einführung einer Umsatzsteuer auf Finanzgeschäfte einem Pressebericht zufolge ungeachtet aller Meinungsverschiedenheiten mit der FDP voran. Das gehe aus dem gemeinsamen Papier der deutschen und der französischen Regierung zur Vorbereitung des EU-Gipfels Ende Januar hervor, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Darin versicherten beide Regierungen, dass sie den Vorschlag der EU-Kommission unterstützen, eine Finanztransaktionssteuer in Europa einzuführen.

Das Brüsseler Konzept sei so angelegt, dass es bei anhaltendem Widerstand etwa aus Großbritannien auch nur in den Ländern der Währungsunion realisiert werden könnte. Merkel halte das im Notfall für denkbar. Die FDP lehnt eine isolierte Einführung in der Eurozone ab.
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1200494#1200494 schrieb:
Snoopy schrieb am 19.01.2012, 16:20 Uhr[/url]"]Finanztransaktionssteuer
:
Blockade der FDP bröckelt
19.01.2012, 16:08 Uhrexklusiv Bislang hatten die Liberalen eine auf die Euro-Zone begrenzte Umsatzsteuer auf Finanzprodukte strikt abgelehnt. Jetzt wollen sie von der Union erst einmal Konzepte sehen. Die Steuer wird wahrscheinlicher.


http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/blockade-der-fdp-broeckelt/6086670.html
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1200829#1200829 schrieb:
DingsBums schrieb am 20.01.2012, 09:29 Uhr[/url]"]Paris wagt keinen Alleingang bei Finanzsteuer mehr :kichern:
20.01.2012, 00:45 Uhr

exklusiv Börsenumsatzsteuer statt Finanztransaktionssteuer - die Banken in Frankreich konnten sich offenbar in dieser Frage durchsetzen. Ob Berlin sich jetzt dem französischen Vorstoß anschließt ist noch unklar.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/paris-wagt-keinen-alleingang-bei-finanzsteuer-mehr/6088772.html
 
FDP schlägt Kompromiss zu Finanztransaktionsbesteuerung vor
BERLIN (Dow Jones)--Mit dem Vorschlag einer Börsensteuer nach britischem Vorbild will der FDP-Vorsitzende und Vizekanzler Philipp Rösler (FDP) offenbar die Fronten im festgefahrenen koalitionsinternen Streit über die Finanzmarkttransaktionssteuer aufbrechen.

Bislang waren die Positionen klar und unvereinbar: Die Union mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) an der Spitze will eine EU-weite Finanzmarkttransaktionssteuer mit breiter Bemessungsgrundlage und geringen Steuersätzen, die bei Ablehnung durch einzelne EU-Länder notfalls auch nur in der Eurozone gültig sein soll. Die FDP lehnte stets eine auf die 17 Euro-Staaten begrenzte Steuer mit dem Hinweis auf die damit verbundenen Wettbewerbsverzerrungen und die Gefährdung des Finanzplatzes Frankfurt ab.

Mit seinem Kompromissvorschlag setzt Rösler nun auf den europäischen Gedanken, will ein alle Europäer einbindendes gemeinsames Vorgehen - wohl auch in der Hoffnung, dass dies bei der Europäerin Merkel verfängt. "Wenn die Briten sich nicht dem europäischen Modell der Finanztransaktionssteuer annähern können, dann erscheint es sinnvoll, gemeinsam mit den Briten und den anderen europäischen Staaten über das britische Modell zu sprechen", sagte der FDP-Vorsitzende und Vizekanzler der Rheinischen Post. Es müsse geprüft werden, ob es auf diesem Wege nicht möglich sei, "Großbritannien mit ins Boot zu holen".

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle bezeichnete den Vorschlag Röslers als eine "sehr gute Verhandlungsgrundlage". Eine Finanztransaktionssteuer nur für die Eurozone wäre "ein Eigentor für die europäische Idee" und insbesondere die betroffenen Finanzplätze, betonte auch Brüderle den europäischen Geist des FDP-Vorstoßes. "Deswegen ist es ein guter Ansatz, auf unsere britischen Freunde zuzugehen und mit ihnen gemeinsam vernünftige Lösungen zu erarbeiten", so Brüderle weiter.

In Großbritannien gibt es eine sogenannte Stempelsteuer, die den Handel mit Aktien sowie einigen weiteren Wertpapieren mit einem Steuersatz von 0,5 Prozent belegt. Deutschland hatte bis 1991 eine ähnliche Steuer, die aber durch das erste Finanzmarktförderungsgesetz abgeschafft wurde. Nach dem Vorschlag der EU-Kommission vom September vergangenen Jahres wird die EU-weite Einführung einer Abgabe auf alle Finanzmarktgeschäfte an, die zwischen 0,01 und 0,1 Prozent betragen soll.

Großbritannien lehnt eine solche EU-weite Finanztransaktionssteuer vor allem aus Sorge um seinen Finanzplatz London ab und kann sich mit dem EU-Vorschlag auch angesichts dessen niedriger Steuersätze nicht versöhnen. Auch Schweden, Dänemark und Tschechien stehen ihr skeptisch gegenüber.

Allerdings war die Reaktion auf die von Rösler aufgezeigte Kompromisslinie bei Regierung und Union verhalten. "Es gibt keine irgendwie geartete Veränderung in der Haltung der Bundesregierung in Sachen Finanztransaktionssteuer: Deutschland, die Bundesregierung begrüßt den Richtlinienvorschlag, den die EU-Kommission vorgelegt hat", sagte Seibert in Berlin. "Wir kämpfen für diesen Vorschlag und zwar im Europa der 27, aller europäischen Mitgliedstaaten", sagte Seibert. Den Entscheidungsprozess wolle die Bundesregierung vorantreiben und mit Nachdruck dafür werben.

Röslers Vorschlag ordnete Seibert als Idee ein, die bei einerm Scheitern des Kommissionsvorschlages von Interesse sein könnte. "Da ist dieser Vorschlag ausgesprochen klug und vernünftig, weil er alle Möglichkeiten auszuloten versucht, solch ein Land wie Großbritannien in solch einem Fall, der jetzt noch nicht eingetreten ist, eventuell doch an Bord zu holen", sagte der Regierungssprecher. Ob eine solche Börsenaktivitätssteuer eine Brücke für Großbritannien sein könnte, müsste dann in Gesprächen herausgefunden werden.

Der gleiche Tenor kam vom Sprecher des Bundesfinanzministeriums (BMF), Martin Kotthaus. Verhandlungsgrundlage sei der auf dem Tisch liegende EU-Kommissionsvorschlag, der eine Finanztransaktionssteuer für alle 27 EU-Mitgliedstaaten vorsehe. Der Bundesfinanzminister habe immer wieder betont: "Wir wollen schnell, wir wollen zügig, wir wollen möglichst bald, spätestens aber bis Ende des ersten Quartals in Erfahrung bringen, ist das ein Vorschlag, der funktioniert", sagte Kotthaus. Sollte das nicht gelingen, dann müsse gerade auch in der Koalition geschaut werden, welche anderen Wege "machbar, denkbar und begehbar" seien, sagte Kotthaus, ohne aber positiv würdigend auf Röslers Vorschlag einzugehen oder ihn gar als Alternative zu benennen.

Auch der Unionsfraktionsvize Michael Meister (CDU) sagte im Deutschlandfunk, dass es zur Frage, wie die Steuer ausgestaltet ist, bisher einen Vorschlag der Kommission gebe. "Ansonsten gibt es keine genauen Ausgestaltungsvorschläge", sagte Meister. Das hatte die FDP immer wieder mit dem Hinweis auf die damit verbundenen Wettbewerbsverzerrungen und die Gefährdung des Finanzplatzes Frankfurt abgelehnt.

Demgegenüber unterstrich der FDP-Fraktionsvize Volker Wissing am Freitag im ARD-Morgenmagazin nochmals den Standpunkt seiner Partei. Durch eine Einführung der Abgabe nur im Euroraum werde Europa in einen finanzwirtschaftlich starken und einen schwachen Teil gespalten. "Deutschland wäre dann im schwachen und das können wir nicht verantworten", sagte Wissing.

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) rief dagegen zur Einführung der Börsenumsatzsteuer auf. "Ich halte eine Finanztransaktionssteuer für angemessen und überfällig", sagte er der Zeitung Die Welt. "Von Kindernahrung über Kaffeemaschinen bis hin zu Autos und Produktionsanlagen wird alles und jedes umsatzbesteuert - Finanztransaktionen aber nicht." Das sei der Öffentlichkeit nicht zu vermitteln.

Vor diesem Hintergrund braucht Rösler mit Sicherheit einen langen Atem, will er seinen Vorschlag mit Leben füllen. Denn in die unmittelbar anstehenden Verhandlungsprozesse in Brüssel wird seine Idee seitens der deutschen Verhandlungsführer erst einmal kaum Eingang finden. Bleibt Großbritannien aber bei seiner strikt ablehnenden Haltung und scheitern die Gespräche über den EU-Kommissionsvorschlag zur Finanztransaktionssteuer, ist fast sicher davon auszugehen, dass der FDP-Vorsitzende und Vizekanzler dann wieder mit dieser Idee auf den Plan tritt.
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1201135#1201135 schrieb:
Der_Dude schrieb am 20.01.2012, 17:06 Uhr[/url]"]http://www.hmrc.gov.uk/sdrt/intro/basics.htm

banken, insties usw sind ausgenommen
deshalb gibts in Uk auch keine aktientrader mehr. zumindest keine privaten - deshalb wurden dort auch die CFD's und das Spreadbetting "erfunden".
privates aktiengeschäft ist komplett in den unregulierten markt abgewandert
besteuert werden alle aktien-transaktionen - und auch nur von privatleuten :lol:
derivate, forex, futures und cfd's sind ausgenommen :wallbash:

[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1201130#1201130 schrieb:
Gonzales schrieb am 20.01.2012, 16:59 Uhr[/url]"]Was soll das jetzt wieder Böst nach br. Vorbild ? :eek:

Wo soll da der Unterschied zur Trsteuer sein ?

Und dann steht im Text: :shock: In Großbritannien gibt es eine sogenannte Stempelsteuer, die den Handel mit Aktien sowie einigen weiteren Wertpapieren mit einem Steuersatz von 0,5 Prozent belegt.
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1201077#1201077 schrieb:
Der_Dude schrieb am 20.01.2012, 15:44 Uhr[/url]"]was für ein Analo dieser Typ :haue:
Stamp Duty ist in Uk der tot aller privaten Daytrader und des normalen Aktienhandels.
Banken und Insties zahlen die nicht - und private Transaktionen weichen auf Spreadbetting und CFDs aus ...
vollkommen lächerliche Steuer
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1201074#1201074 schrieb:
µ schrieb am 20.01.2012, 15:40 Uhr[/url]"]FDP schlägt Kompromiss zu Finanztransaktionsbesteuerung vor
BERLIN (Dow Jones)--Mit dem Vorschlag einer Börsensteuer nach britischem Vorbild will der FDP-Vorsitzende und Vizekanzler Philipp Rösler (FDP) offenbar die Fronten im festgefahrenen koalitionsinternen Streit über die Finanzmarkttransaktionssteuer aufbrechen.

Bislang waren die Positionen klar und unvereinbar: Die Union mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) an der Spitze will eine EU-weite Finanzmarkttransaktionssteuer mit breiter Bemessungsgrundlage und geringen Steuersätzen, die bei Ablehnung durch einzelne EU-Länder notfalls auch nur in der Eurozone gültig sein soll. Die FDP lehnte stets eine auf die 17 Euro-Staaten begrenzte Steuer mit dem Hinweis auf die damit verbundenen Wettbewerbsverzerrungen und die Gefährdung des Finanzplatzes Frankfurt ab.
[...]

http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1201073#1201073
 
@dude

gilt die ausnahme eigtl. für alle Firmen, also auch kleine in GB, weil dann wäre es ja sehr vorteilhaft ein gewerbe anzumelden anstelle von privatem traden?


weisst du eigtl.
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1201135#1201135 schrieb:
Der_Dude schrieb am 20.01.2012, 17:06 Uhr[/url]"]http://www.hmrc.gov.uk/sdrt/intro/basics.htm

banken, insties usw sind ausgenommen
deshalb gibts in Uk auch keine aktientrader mehr. zumindest keine privaten - deshalb wurden dort auch die CFD's und das Spreadbetting "erfunden".
privates aktiengeschäft ist komplett in den unregulierten markt abgewandert
besteuert werden alle aktien-transaktionen - und auch nur von privatleuten :lol:
derivate, forex, futures und cfd's sind ausgenommen :wallbash:
[...]
 
TRANSAKTIONSSTEUER - Der Plan von Frankreich und Deutschland lautet, erst soll die Börsensteuer in Europa eingeführt werden, danach die umstrittene Transaktionssteuer. (Handelsblatt S. 20)
 
nein , gilt nicht für kleinstfirmen. ich glaube die bedingung ist, dass man mitglied der börse ist. also analog zum dt. xetra-member. und das geht dort nicht so einfach.
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1201467#1201467 schrieb:
Onkel Dagobert schrieb am 22.01.2012, 22:18 Uhr[/url]"]@dude

gilt die ausnahme eigtl. für alle Firmen, also auch kleine in GB, weil dann wäre es ja sehr vorteilhaft ein gewerbe anzumelden anstelle von privatem traden?


weisst du eigtl.
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1201135#1201135 schrieb:
Der_Dude schrieb am 20.01.2012, 17:06 Uhr[/url]"]http://www.hmrc.gov.uk/sdrt/intro/basics.htm

banken, insties usw sind ausgenommen
deshalb gibts in Uk auch keine aktientrader mehr. zumindest keine privaten - deshalb wurden dort auch die CFD's und das Spreadbetting "erfunden".
privates aktiengeschäft ist komplett in den unregulierten markt abgewandert
besteuert werden alle aktien-transaktionen - und auch nur von privatleuten :lol:
derivate, forex, futures und cfd's sind ausgenommen :wallbash:
[...]
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1201584#1201584 schrieb:
Der_Dude schrieb am 23.01.2012, 07:49 Uhr[/url]"]POLITIK: SPD warnt vor Blamage wegen Koalitionsstreits über Börsensteuer
22.01.12 15:59

BERLIN (dpa-AFX) - Im koalitionsinternen Streit um die Einführung einer
Finanztransaktionssteuer gibt es weiterhin keine Einigung. Die Union plädiert
mit Bundeskanzlerin Angela Merkel dafür, die Steuer notfalls zunächst auf
Euro-Staaten zu begrenzen. Die FDP beharrt auf einem einheitlichen
Regulierungsrahmen in der ganzen EU und mag offenkundig nicht daran glauben,
dass Merkel es ernst meint. Die SPD sieht Deutschland ohne eine Einigung vor
einer internationalen Blamage.

'Deutschland macht sich lächerlich, wenn die Kanzlerin beim Gipfel am
kommenden Wochenende auf Grundlage ihrer 'persönlichen Meinung' verhandelt, nur
weil es keine Einigung in der Koalition gibt', sagte
SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann am Sonntag in Berlin. Europa
brauche die Finanztransaktionssteuer. Sie dürfe nicht 'an einer zwei Prozent
Partei in Deutschland scheitern', argumentierte der SPD-Politiker mit Bezug auf
die FDP-Bedenken.

Der designierte FDP-Generalsekretär Patrick Döring sagte der 'Frankfurter
Allgemeinen Sonntagszeitung' (FAS), er werte eine Ankündigung Merkels bei einer
Pressekonferenz mit Nicolas Sarkozy als 'Nettigkeit an den französischen
Präsidenten'. Die Kanzlerin habe Sarkozy 'in seinem schweren Wahlkampf ein
wenig zur Seite springen' wollen. Die schwarz-gelbe Beschlusslage sehe vor,
einen einheitlichen Regulierungsrahmen in der EU - und nicht nur für die
Euro-Staaten - zu schaffen, so Döring. Wenn Merkel diesen Kurs 'tatsächlich
hätte ändern wollen, hätten wir uns in der Koalition miteinander abgestimmt'.

Unionsfraktionschef (CDU) pochte auf eine rasche
Entscheidung. 'Wir brauchen die Finanztransaktionssteuer. Sie ist ein Teil der
Maßnahmen, um die Finanzmärkte besser in den Griff zu bekommen. Das wollen die
Bürger', sagte er der 'Passauer Neuen Presse' (Samstag). Zur Not müsse die
Steuer auf die Euro-Zone beschränkt bleiben: 'Auf alles wird Umsatzsatzsteuer
erhoben. Warum nicht auch auf Finanzprodukte?' Es gelte nun, 'die FDP davon zu
überzeugen und einen Kompromiss zu erreichen', sagte Kauder.

Vor den Treffen der europäischen Finanzminister Anfang der Woche in Brüssel
forderte auch der CDU-Europapolitiker Elmar Brok die schnelle Einführung einer
Finanztransaktionssteuer - notfalls auf die Eurozone beschränkt. 'Das ist auch
eine Gerechtigkeitsfrage', sagte Brok der Nachrichtenagentur dpa. Eine solche
Steuer auf Spekulationsgewinne sei natürlich weltweit oder in der gesamten EU
sinnvoll. 'Aber wenn das nicht geht, muss man eben anfangen.'

Das Argument, die Steuer würde eine Verlagerung der Bankaktivitäten in
steuerfreie Finanzplätze wie London bewirken, wies Brok zurück. Nach dem
Entwurf der EU-Kommission falle die Steuer da an, wo Banken und Kunden ihren
Sitz hätten.

FDP-Fraktionsvize Florian Toncar befürchtet dagegen negative Folgen für
Deutschland: 'Ein Mausklick, und das Geschäft wandert in eine Steueroase, etwa
London. Wer muss am Ende zahlen? Lebensversicherungen, Kleinsparer,
Unternehmen. Das trifft genau die Falschen und ist ungerecht', sagte er der
'Bild am Sonntag./tl/ll/rh/DP/fn
 
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[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1202262#1202262 schrieb:
Gonzales schrieb am 24.01.2012, 12:09 Uhr[/url]"]Was bleibt uns dann Handel mit CFD :lol: :sick: .
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1202256#1202256 schrieb:
Der_Dude schrieb am 24.01.2012, 12:04 Uhr[/url]"]mit OTC meinen die nicht ausserbörsl. sondern interbanken, darkpools etc.
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1202251#1202251 schrieb:
geckert schrieb am 24.01.2012, 12:03 Uhr[/url]"]
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1202249#1202249 schrieb:
Der_Dude schrieb am 24.01.2012, 12:01 Uhr[/url]"]Adios schöne Börsenzeit :bye:
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1202246#1202246 schrieb:
DingsBums schrieb am 24.01.2012, 11:57 Uhr[/url]"]Frankreich knickt ein bei der Finanztransaktionssteuer ein. Sarkozy will sich nun offenbar mit einer Börsenumsatzsteuer begnügen. Damit müssten OTC-Geschäfte, also Transaktionen die direkt zwischen Banken und nicht über die Börse abgewickelt werden, nicht besteuert werden. Genau dort finden jedoch die großen Finanzwetten statt. :sick: :bissig:

ich handel 90% über LUS weil sie eh meist billiger vom Kurs als auch von den Gebühren sind, daher wenn das der Kompromiss ist würde ich das sehr begrüßen
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1202292#1202292 schrieb:
Der_Dude schrieb am 24.01.2012, 13:28 Uhr[/url]"]ganz klar - weil die politik merkt dass sie nicht weiterkommt gg. banklobby.
deshalb kommt jetzt auch die FDP mit der UK-Steuer als kompromiss um die ecke.
belastung für banken und finanzstandort deutschland absolut gering.
schadet nur der aktienkultur und paar tradern. gleichzeitig hat man eine politisch gewollte besteuerung des finanzsektors zur beruhigung des wahlvolkes.

macht absolut sinn aus strategischer politikersicht.
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1202291#1202291 schrieb:
ChillVestor schrieb am 24.01.2012, 13:24 Uhr[/url]"]Immer locker bleiben.
Wenn das alles so simple wäre, warum dann nicht gleich so ? :scratch:
 
Cameron verurteilt Finanztransaktionssteuer als "verrückten" Plan
DAVOS (AFP)--Der britische Premierminister David Cameron hat die Pläne zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer in Europa als "verrückt" bezeichnet. Über ein solches Projekt zu einer Zeit zu beraten, in der "wir kämpfen, damit unsere Wirtschaften wachsen, ist ganz einfach verrückt", sagte Cameron dm Donnerstag beim 42. Weltwirtschaftsforum in Davos.

Die Europäische Kommission habe selbst eine wirtschaftliche Analyse erstellt, nach der die Einführung der Transaktionssteuer die Wirtschaftskraft der Europäer stark drosseln, "fast 500.000 Arbeitsplätze kosten" und dazu führen könne, dass bestimmte Finanzdienstleistungen aus Europa "zu bis zu 90 Prozent" abgezogen werden könnten, sagte Cameron.

Es sei "natürlich richtig", dass auch der Finanzsektor zu finanziellen Leistungen herangezogen werden müsse, fügte der britische Premierminister hinzu. Dazu reichten aber bereits eingeführte Instrumente wie "Bankabgaben" und bestimmte Gebühren auf Aktien.

Großbritannien hatte sich bei einem EU-Gipfel im Dezember gegen Pläne der übrigen EU-Staaten gestellt, zur Bekämpfung der aktuellen Finanzkrise verbindliche Zusagen zur Haushaltsdisziplin zu machen. Cameron hatte von den EU-Partnern zuvor verlangt, sie müssten Großbritannien ein Ausscheren ermöglichen, falls die Finanztransaktionssteuer beschlossen werde. Während Frankreich die Steuer auch ohne britische Beteiligung beschließen möchte, legt die Bundesregierung weiter Wert auf ein geschlossenes Vorgehen in der EU.
 
BÖRSENUMSATZSTEUER - Der Finanzmarktexperte Stephan Schulmeister hat die jüngsten Vorstöße bei der Besteuerung von Geldgeschäften in Europa scharf kritisiert. Die Börsenumsatzsteuer belastet vor allem Kleinsparer und löst nicht das Problem, dass Spekulationsgeschäfte an den Finanzmärkten die reale Wirtschaft gefährden, sagte er. (FTD S. 16)
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1203955#1203955 schrieb:
Der_Dude schrieb am 27.01.2012, 14:45 Uhr[/url]"]die franzosen haben ja schon angekündigt nicht so eine sinnlosregel wie in uk fahren zu wollen.
also keine beschränkung auf aktien , sondern auch derivate usw...
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1203954#1203954 schrieb:
Gonzales schrieb am 27.01.2012, 14:43 Uhr[/url]"]Cfd zocken, wär doch kein Problem für dich oder ? Leider nur die großen Werte dort möglich (Dax Mdax).
Der Rest (Fra börse, Futures, Derivate) soll ja st.frei sein. Denke ich zumindest so. :scratch:

[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1203937#1203937 schrieb:
Der_Dude schrieb am 27.01.2012, 14:28 Uhr[/url]"]ein Irrsinn.
wenn die bisher einzige Opposition in diesem Punkt so einen Mist verzapft, dann dürfte das Ding bald gegessen sein.
ich war bisher immer sicher dass wir keine FTT bekommen - aber nach den neusten Entwicklungen bin ich überzeugt dass wir spätestens ab 2014 die BUSt nach UK Vorbild haben werden.

Vorschläge für Ersatztätigkeit sind erwünscht :kichern: :cry:
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1203932#1203932 schrieb:
Gonzales schrieb am 27.01.2012, 14:12 Uhr[/url]"]http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:boersenumsatzsteuer-angriff-auf-die-eigene-klientel/60160360.html
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1203927#1203927 schrieb:
Der_Dude schrieb am 27.01.2012, 14:03 Uhr[/url]"]http://www.bloomberg.com/news/2012-01-26/germany-poised-to-woo-u-k-with-alternative-to-financial-transaction-tax.html
 
Tobin selbst hat ja seine Steuer wieder krisitiert. Es funkt dann, wenn alle Länder mitmachen würden. Das käme einer Quadratur des Kreises gleich
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1203955#1203955 schrieb:
Der_Dude schrieb am 27.01.2012, 14:45 Uhr[/url]"]die franzosen haben ja schon angekündigt nicht so eine sinnlosregel wie in uk fahren zu wollen.
also keine beschränkung auf aktien , sondern auch derivate usw...
[...]
 
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1204455#1204455 schrieb:
elementleader schrieb am 29.01.2012, 21:44 Uhr[/url]"]Das hier ist doch das wichtigste an der französischen Variante:

"...und für jedes Unternehmen mit Sitz in Frankreich..."
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1204454#1204454 schrieb:
MDstyle schrieb am 29.01.2012, 21:38 Uhr[/url]"]gut, hauptsache wolle und merkelchen halten die hacken still, bis erste resultate der doch so sprudelnden einnahmen zu sehen sind, dann überlegen sie es sich hoffentlich nochmal.
[url=http://peketec.de/trading/viewtopic.php?p=1204453#1204453 schrieb:
Reel schrieb am 29.01.2012, 21:13 Uhr[/url]"]Eilmeldung
Sarkozy kündigt Finanztransaktionssteuer an

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy will eine Finanztransaktionssteuer einführen. Die Steuer von 0,1 Prozent soll ab August erhoben werden und für jedes Unternehmen mit Sitz in Frankreich gelten, sagte Sarkozy in einem Fernsehinterview.


www.tagesschau.de
 
Sarkozy kündigt Finanztransaktionssteuer von 0,1 Prozent an
PARIS (AFP)--Frankreich prescht bei der Finanztransaktionssteuer vor: Präsident Nicolas Sarkozy kündigte die Einführung der Steuer mit einem Satz von 0,1 Prozent ab August an. Außerdem will der Staatschef die Mehrwertsteuer um 1,6 Punkte erhöhen und zugleich die Arbeitgeber um 13 Milliarden Euro entlasten. Frankreich solle so wettbewerbsfähiger werden, sagte Sarkozy im französischen Fernsehen.

Frankreich ist das erste Land, das in der Eurozone die Finanztransaktionssteuer einführt. Sarkozy hatte bereits Anfang Januar angekündigt, die Steuer notfalls im Alleingang zu erheben. Er hoffe, dass sein Schritt andere Länder dazu bringe zu folgen, fügte der Präsident hinzu.

In Deutschland stößt eine Einführung der Steuer nur im Kreis der Euro-Länder in der FDP auf Widerstand. Einen gemeinsamen deutsch-französischen Vorstoß hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einem Treffen mit Sarkozy in Berlin vor drei Wochen abgelehnt.

Sarkozy zitierte in seinem Interview mehrfach das Beispiel Deutschlands, wo die Lohnnebenkosten halb so hoch seien wie in Frankreich. Um Frankreich wettbewerbsfähiger zu machen, sollen die Arbeitsgeber um 13 Milliarden Euro entlastet werden. Zur Finanzierung soll ab Oktober die Mehrwertsteuer von 19,6 auf 21,2 Prozent erhöht werden.

Er hoffe, dass mit Anschaffungen, welche die Franzosen vorher machten, die Wirtschaft angekurbelt werde, sagte der konservative Staatschef. Als Vorbild nannte er auch die Reformpolitik des früheren Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD).

Opposition und Gewerkschaften laufen Sturm gegen eine höhere Mehrwertsteuer und sehen darin eine Maßnahme, die vor allem die Unternehmer entlasten soll, während die Arbeitnehmer an Kaufkraft verlieren. Sarkozy will mit so genannten "Wettbewerbsbündnissen" auch die 35-Stunden-Woche de facto abschaffen. Arbeitnehmer eines Betriebs sollen dadurch ihre Arbeitszeit der Auftragslage anpassen und beispielsweise auch auf Kurzarbeit wechseln können. Die Arbeitslosigkeit in Frankreich ist mit fast zehn Prozent so hoch wie seit zwölf Jahren nicht mehr.

Sarkozy, der seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im April und Mai noch nicht erklärt hat, liegt seit Monaten in Umfragen deutlich hinter dem Sozialisten François Hollande. Die jüngste Befragung des Meinungsforschungsinstituts OpinionWay sah den Sozialisten für den ersten Wahlgang am 22. April bei 27,5 Prozent und Sarkozy bei 24 Prozent. Sarkozys Ankündigung wird Ende Februar oder Anfang März erwartet. Auf Nachfragen sagte der Präsident am Sonntag lediglich: "Ich habe ein Rendezvous mit den Franzosen, und ich werde mich dem nicht entziehen."
 
TRANSAKTIONSSTEUER - Der Widerstand gegen die von Kanzlerin Angela Merkel favorisierte Transaktionssteuer fällt stärker aus als erwartet. Nach der FDP stellt sich auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier quer. Er werde nicht zusehen, wie der Finanzplatz Deutschland geschwächt werde, sagte er in einem Interview. (Handelsblatt S. 1)
 
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