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home » Börsenforum » Dax - Aktien » FRE - Fresenius SE Vz: Daytraderkommentare
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Paradiso
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verlinkter Beitrag18/618, 19.12.18, 11:52:17 
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an·ä·misch
/anä́misch/
AdjektivMEDIZIN
die Anämie betreffend; blutarm; blutleer
"ein anämischer Patient"

FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560
kichern
ANALYSE: Fresenius nach anämischer Entwicklung wieder attraktiv - Goldman
NEW YORK (dpa- AFX Broker) - Die Aktie von Fresenius SE <DE0005785604> war
eine der großen Enttäuschungen der vergangenen Wochen. Während andere Pharma-
und Gesundheitswerte angesichts der herrschenden Rezessionssorgen von ihrer
defensiven Ausrichtung profitierten, ging die Fresenius-Aktie nach
Gewinnwarnungen im Oktober und Dezember auf Tauchstation.

Rund 35 Prozent Verlust seit Jahresbeginn und mehr als 30 Prozent in drei
Monaten könnten aber des Schlechten zu viel sein. Das meint zumindest Veronika
Dubajova von Goldman Sachs. Sie stufte in einer am Mittwoch vorliegenden Studie
die Aktie nun von "Neutral" auf "Buy" hoch. Trotz ihres von 61 auf 52 Euro
gesenkten Kursziels bietet das Papier noch knapp 25 Prozent Kurspotenzial.

Ihre Kaufempfehlung macht die Analystin an der Bewertung fest. Die Aktie sei
so günstig wie seit 2012 nicht mehr und bewege sich mit einem
Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,2 für 2019 klar unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt
von 2014 bis 2018, der bei 19,8 lag. Dabei haben sich die Aussichten gar nicht
so stark eingetrübt. Dubajova rechnet für 2019 bis 2022 mit 5,3 Prozent
organischem Umsatzwachstum für Fresenius ohne Berücksichtigung der Klinikkette
Helios. Das wäre nicht so viel weniger als die 5,9 Prozent der vergangenen fünf
Jahre. Und auch beim operativen Gewinn sieht es nicht so schlecht aus. Hier
rechnet die Analystin mit 5,1 Prozent im Vergleich zum historischen Schnitt von
5,6 Prozent.

Die Schwierigkeiten bei Helios will die Analystin keineswegs kleinreden.
Ihre Schätzungen für die kommenden Jahre liegen daher deutlich unter denen des
historischen Durchschnitts. Herausforderungen wie eine vorgegebene Untergrenze
für Pflegepersonal an Krankenhäusern seien aber mehr als ausreichend
eingepreist.

Bei Aktien mit der Einstufung "Buy" rechnet Goldman Sachs auf dem aktuellen
Kursniveau sowie im Vergleich zu den anderen von der Bank beobachteten
Unternehmen aus der gleichen Branche mit einem hohen Renditepotenzial./mf/ajx

Analysierendes Institut Goldman Sachs.

Veröffentlichung der Original-Studie: 19.12.2018 / 01:06 / GMT Erstmalige
Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in
Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben
Hinweis nach § 34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser dieses Beitrags kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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wolle1963
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verlinkter Beitrag17/618, 21.12.18, 16:27:06 
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Fresenius vk 42,8. Ein paar Euros waren es dann auch

wolle1963 schrieb am 13.12.2018, 15:18 Uhr
Ein paar Fresenius SE
FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560
zu 41,8 genommen.
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verlinkter Beitrag16/618, 09.01.19, 07:10:01 
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PRESSESPIEGEL/Unternehmen
FRESENIUS
FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560
- Der Gesundheitskonzern Fresenius nennt 2019 ein Jahr der Investitionen, weil das Unternehmen Geld für verschiedene Wachstumsinitiativen ausgeben will. Das ist eine wohlklingende Formulierung - andere Firmen sprechen in solchen Fällen eher von einem Übergangsjahr. Dass die Profitabilität hinter dem Umsatzwachstum zurückbleibt, solle aber eine Ausnahme bleiben, sagte Vorstandschef Stephan Sturm laut der Nachrichtenagentur Bloomberg bei der Konferenz, die von der Investmentbank JP Morgan ausgerichtet wurde. (Handelsblatt S. 22)

BASF
BAS (BASF11) BASF11 61,02-61,27 BASF11
- Der Chemiekonzern BASF will Insidern zufolge mit deutlichen Zugeständnissen die Übernahme des Polyamidgeschäfts von Solvay retten. Die Ludwigshafener arbeiteten mit der Investmentbank Lazard zusammen, um einen Käufer für einen größeren Teil des Kunststoffportfolios zu finden, das sie von Solvay übernehmen wollen, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Verkauf könnte 450 Millionen Euro einbringen. (Börsen-Zeitung S. 7)

AUDI
NSU (675700) 675700 792,00-800,00
- Hildegard Wortmann, 52, bislang bei BMW für die Region Asien-Pazifik in Singapur stationiert, wechselt zu Audi. In Ingolstadt wird die Marketingspezialistin ab Juli das Vertriebsressort übernehmen, das bislang Bram Schot führte. Schot bekam im Dezember einen Vertrag als Vorstandsvorsitzender der Audi AG. Bei BMW wurde Wortmann immer wieder für den Vorstand gehandelt, Konzernchef Krüger zog Anfang 2017 aber den Niederländer Pieter Nota vor. Mit Jens Thiemer, der von Mercedes zu BMW wechselt, ist zudem der Chefposten für das Marketing wieder besetzt. (Handelsblatt S. 46)

SPARKASSEN - Während die NordLB noch um ein Konzept zur Kapitalstärkung und Neuausrichtung ringt, schreiben die gut 40 Sparkassen in Niedersachsen nun den Buchwert ihrer über den Regionalverband in Hannover gehaltenen Beteiligung an der Landesbank von gut 26 Prozent in ihren Jahresabschlüssen 2018 auf null ab. Für die Institute geht es nach Informationen der Börsen-Zeitung um eine Belastung von mehr als 400 Millionen Euro, die größtenteils mit versteuerten stillen Reserven verrechnet werden soll. Für einen Teil der Sparkassen könnte es in den kommenden Jahren eng werden: Ihnen droht eine erweiterte Aufsicht durch den Verband. Zudem dürfte sich der Fusionsdruck für die niedersächsischen Institute erhöhen. (Börsen-Zeitung S. 1)

ALIBABA
AHLA (A117ME) A117ME 138,00-138,60
- Chinesische Konzerne greifen jetzt auch nach deutschen Startups. Das Berliner IT-Unternehmen Data Artisans gab am Dienstag bekannt, vom Onlineriesen Alibaba übernommen worden zu sein. "Dies ist eine strategische Akquisition", sagten die Berliner Gründer Kostas Tzoumas und Stephan Ewen dem Handelsblatt. Laut Branchenkreisen zahlte Alibaba rund 90 Millionen Euro. Die Berliner Firma hat eine Technik zur Datenanalyse entwickelt, die besonders die Verarbeitung vieler Daten in hoher Geschwindigkeit erleichtern soll. Damit könnte sie eine wichtige Rolle in Zukunftsfeldern wie etwa selbstfahrenden Autos oder der Industrie 4.0 spielen. (Handelsblatt S. 14)

COINSTAR - Immer mehr Banken verlangen Gebühren für die Einzahlung von Münzgeld oder schränken diesen Service ein. Davon will das US-Unternehmen Coinstar profitieren und hierzulande die Zahl seiner Automaten zur Annahme von Münzen kräftig ausbauen. Derzeit gibt es davon in Deutschland rund 350, bald sollen es 3.500 sein. "In den nächsten zwei bis drei Jahren wollen wir die Zahl der Automaten verzehnfachen", sagte Andy Mattes, der den Coinstar-Chef Jim Gaherity bei der Deutschland-Expansion berät, dem Handelsblatt. (Handelsblatt S. 29)
- Alle Angaben ohne Gewähr.
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verlinkter Beitrag15/618, 15.02.19, 07:07:21 
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PRESSESPIEGEL/Unternehmen
FRESENIUS
FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560
- Der Medizinkonzern Fresenius hat in seinen zwei aktuellen Problembereichen personell durchgegriffen. In den vergangenen Monaten mussten mindestens drei Manager in Schlüsselfunktionen gehen, weil die Geschäfte hinter den Erwartungen zurückblieben: zwei Geschäftsführer im Deutschlandgeschäft der Klinikkette Helios und ein oberer Verantwortlicher in der Dialyse-Tochtergesellschaft FMC. (FAZ S. 22)

BMW (519000) 519000 63,70-64,00 519000
- Nach fast einem Jahr Suche hat Osram einen neuen Chef für die Chiptochter OS Semiconductors gefunden: Dieter May, derzeit bei BMW für digitale Produkte und Services verantwortlich und lange in der IT-Branche aktiv, wird nach Informationen des Handelsblatts aus Industriekreisen den schwierigen Posten übernehmen. Der BMW-Digitalexperte bringt viel Branchenexpertise mit, arbeitete schon unter anderem für Nokia, Infineon, Motorola und IBM. May tritt die Nachfolge von Aldo Kamper an, der als Vorstandschef zum Autozulieferer Leoni gewechselt ist. Zwischenzeitlich (30.September) deutlich gesunken. (Handelsblatt S. 18)

DEUTSCHE BANK
DBK (514000) 514000 6,38-6,40 514000
- Finanzstaatssekretär Jörg Kukies macht sich Sorgen um den niedrigen Börsenwert großer deutscher Banken. "Deutsche Finanzinstitute sind gegenwärtig an der Börse ziemlich niedrig bewertet. Es gibt aber auch nach Börsenwert richtig große Banken aus China, den USA oder Frankreich", sagte Kukies auf die Frage, was noch getan werden müsse, um eine neue Finanzkrise zu verhindern. Auf die Frage, ob die Deutsche Bank oder die Commerzbank wegen ihres niedrigen Börsenwerts von größeren Konkurrenten geschluckt werden, sagte er: "In der Finanzwelt werden solche Entscheidungen von den Aktionären und Vorständen der Unternehmen getroffen, der Staat setzt den Rahmen." Er bestätigte, dass er im Jahr 2018 23 Mal mit Vertretern der Deutschen Bank gesprochen hat. In Berlin wird seit längerem spekuliert, dass die Bundesregierung eine ausländische Übernahme der beiden Großbanken verhindern will und stattdessen beispielsweise eine Fusion anstrebt. (SZ S. 26)

JAB - Die Investmentholding der Familie Reimann, JAB, will ihr Kaffee- und Restaurantgeschäft an die Börse bringen. Für ihre zwei Gesellschaften Acorn und Pret Panera, zu denen unter anderem der Kaffeekonzern JDE gehört, plant die Holding zwei IPOs. "Beide Gesellschaften wollen wir in den nächsten zwei bis drei Jahren separat an die Börse bringen", kündigt JAB-Chairman Peter Harf an. (Lebensmittel Zeitung/FAZ S. 19)

BILFINGER
GBF (590900) 590900 24,76-24,94 590900
- Der Industriedienstleister Bilfinger muss nach dem Debakel unter Ex-CEO Roland Koch verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Vorstandschef Tom Blades zeigt sich im Interview der Börsen-Zeitung zuversichtlich, dass der Konzern inzwischen robust genug ist, um auch in rauerer Konjunktur bestehen zu können. (Börsen-Zeitung S. 13)

NESTLE
NESR (A0Q4DC) A0Q4DC A0Q4DC
- Nestle will die Wurstmarke Herta verkaufen. Die Begründung: Wurst passe nicht mehr zur Ausrichtung auf Gesundheit und Wohlbefinden. "In diesem Fall zeigen sowohl unsere Strategie als auch die Finanzzahlen, dass der Fokus anderswo liegen sollte", sagte Konzernchef Mark Schneider in der Bilanzpressekonferenz. Betroffen sind im nordrhein-westfälischen Herten 310 Mitarbeiter im Werk und 90 in den Büros. (Handelsblatt S. 21/FAZ S. 19/Börsen-Zeitung S. 11)
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verlinkter Beitrag14/618, 15.02.19, 08:34:41 
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MÄRKTE EUROPA/Etwas leichter - Übernahmegebot treibt Scout24-Aktie
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit etwas leichteren Aktienkursen rechnen Händler am Freitag in Europa. Beim
DAX (846900) 846900 846900
könnte wieder der Bruch der 11.000er-Marke auf der Agenda stehen. Stimmungsmäßig belasten die Vorgaben der asiatischen Börsen, die teils deutlich im roten Bereich notieren. Hinzu kommen anhaltende Unsicherheiten um den Brexit und die US-Politik. Zwar wird in den USA ein neuerlicher Stillstand von Behörden wohl vermieden, allerdings will US-Präsident Donald Trump mit Unterzeichnung des gefundenen Haushaltskompromisses zugleich den "Nationalen Notstand" ausrufen, um den Mauerbau an der Grenze zu Mexiko zu finanzieren. Diese Maßnahme wird selbst von Trumps Parteikollegen als Umgehung der Budgethoheit des Kongresses kritisiert. Weiterer politischer Streit ist damit vorgezeichnet.

Derweil hat die britische Premierministerin Theresa May erneut eine Niederlage im Parlament einstecken müssen. Das Unterhaus in London votierte gegen eine Regierungsvorlage zum weiteren Vorgehen bei den Brexit-Verhandlungen.
Der XDAX liegt vor dem Handelsstart bei 11.050 Punkten und damit 0,4 Prozent im Minus. Der Euro-Stoxx-50 wird mit 3.180 Punkten indiziert nach 3.183 am Donnerstag. Am Mittag könnte der kleine Verfalltermin am Terminmarkt für etwas Volatilität sorgen. Dann verfallen die Optionen auf die großen europäischen Aktien-Indizes.
Im Fokus stehen weiter die laufenden US-chinesischen Handelsgespräche. Die Verhandlungsführer arbeiten am Freitag darauf hin, die Gespräche dieser Woche mit einer gemeinsamen Erklärung abzuschließen. In dieser Erklärung in Form eines "Memorandum of Understanding" sollen die Fortschritte bei der Erzielung eines breiteren Abkommens erörtert werden, wie darüber informierte Personen berichten. Die Absichtserklärung könne dann als Grundlage für eine Vereinbarung dienen, die US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping später bei einem Gipfeltreffen abschließen könnten.

Konjunktur sieht global schlecht aus
Konjunkturseitig überwiegen weiter negative Nachrichten. Neue Inflationszahlen aus China zeigen eine stärkere Abschwächung im Januar. Nach einem Plus von 0,9 Prozent bei den Erzeugerpreisen im Dezember ging es zu Jahresbeginn nur noch um 0,1 Prozent nach oben. Ökonomen hatten das so auch erwartet. Analysten interpretieren dies als sinkenden Nachfragedruck und damit fallende Preissetzungsmacht der Unternehmen. Für die Börsen sei das keine gute Nachricht. Der Zentralbank gebe es aber Raum für Wirtschaftsstimuli. In den USA hatten am Vortag die Einzelhandelsdaten enttäuscht, in Deutschland haben Banken nach dem Nullwachstum des BIP im vierten Quartal ihre Wachstumserwartungen gesenkt. Entsprechend ging es mit den Kursen der Anleihen nach oben mit der Folge, dass die Zinskurve weiter abkippte. Dies belastete vor allem Aktien von Banken und Versicherern.

Zahlen von Allianz, Daimler, Pirelli und Vivendi im Blick
Die Allianz-Zahlen
ALV (840400) 840400 201,80-202,30 840400
für 2018 beinhalten nach einer ersten Einschätzung aus dem Handel keine großen Überraschungen. Das operative Ergebnis im vierten Quartal habe einen Punktladung mit der Markterwartung geliefert. Im laufende Jahr rechnet die Allianz mit einem operativen Ergebnis zwischen 11 und 12 Milliarden Euro, hier liegt der Marktkonsens mit 11,9 Milliarden eher am oberen Ende. Auf Zuspruch dürfte treffen, dass der Versicherer ein erneutes Rückkaufprogramm aufgelegt hat, das rund 2 Prozent des Aktienkapitals entspricht. Indikationen sehen die Aktie ein halbes Prozent höher.
Etwas fester könnten Vivendi tendieren nach Zahlen für 2018. Sie fielen im erwarteten Rahmen aus. Spannend sei hier die Entwicklung beim Streaming-Dienst UMG, der zum Verkauf anstehe, heißt es. Er lieferte ein gutes viertes Quartal ab und damit eine gute Grundlage für die laufenden Verkaufsverhandlungen. Negativ ist, dass die Franzosen keinen quantifizierten Ausblick abgegeben haben.

Im Mediensektor legt auch nach die französische Senderkette TF1 Zahlen vor, was mit Blick auf den Werbemarkt besonders Prosieben, RTL, Axel Springer und andere deutsche Werte bewegen könnte.

Als solide werden bereits die Zahlen des Reifenherstellers Pirelli
2PI (A2DX1M) A2DX1M 5,31-5,36
bezeichnet. Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2018 und der Ausblick erfüllen die Erwartungen der Jefferies-Analysten. Erwartet werden im Tagesverlauf noch Geschäftszahlen von Daimler. Im Vorfeld liegt die Aktie wenig verändert.

Kurssprung von rund 10 Prozent bei Scout 24
G24 (A12DM8) A12DM8 45,02-45,30

Für Scout24 geht es vorbörslich um 10 Prozent nach oben auf knapp 46 Euro. Wie seit längerem erwartet, wurde erneut ein Übernahmeangebot vorgelegt. Hellman & Friedman bietet zusammen mit Blackstone 46 Euro in bar je Aktie. Scout24 begrüßt das Übernahmeangebot. Ein früheres in Höhe von 43,50 Euro je Aktie hatte das Unternehmen als "unangemessen" noch abgelehnt.

Der Medizinkonzern Fresenius
FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560
steht mit einem Bericht über Personalmaßnahmen in Problembereichen im Fokus. In den vergangenen Monaten mussten mindestens drei Manager in Schlüsselfunktionen gehen, weil die Geschäfte hinter den Erwartungen zurückblieben, wie die "FAZ" berichtet. Fresenius liegen knapp behauptet. Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag13/618, 20.02.19, 08:24:46 
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Fresenius gibt trüben Ausblick für 2019
FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Gesundheitskonzern Fresenius hat angesichts des Gegenwinds bei seiner erfolgsverwöhnten Dialysetochter FMC wie erwartet einen eher trüben Ausblick für das Jahr 2019 gegeben. Für das währungsbereinigte Umsatzwachstum stellte der DAX-Konzern eine Zunahme um 3 bis 6 Prozent in Aussicht. Das Konzernergebnis soll währungsbereinigt nur das Niveau des Jahres 2018 erreichen. Die Übernahme des US-Gesundheitsdienstleisters Nxstage Medical sowie weitere Akquisitionen seien darin aber noch nicht enthalten, so der Bad Homburger Konzern bei Vorlage der Geschäftszahlen für 2018. Der maue Ausblick kommt nicht überraschend. Fresenius hatte bereits Anfang Dezember erste Indikationen für das laufende Jahr veröffentlicht und erklärt, dass sich das organische Umsatzwachstum voraussichtlich im mittleren einstelligen Prozentbereich bewegen dürfte. Das Konzernergebnis werde lediglich auf dem Niveau von 2018 erwartet, hieß es damals. Der Konzern arbeitet nach eigenen Angaben an Maßnahmen zur Umsatzsteigerung und Kostensenkung, um die Profitabilität wieder zu verbessern.

Ab kommendem Jahr rechnet Fresenius allerdings mit einem zunehmend stärkeren Wachstum bis 2023. Basierend auf der Prognose für 2019 soll im Zeitraum 2020 bis 2023 ein organisches jährliches Umsatzwachstum (CAGR) im Schnitt von 4 bis 7 Prozent erreicht werden. Das Konzernergebnis soll im gleichen Zeitraum organisch mit einem CAGR in einer Bandbreite von 5 bis 9 Prozent wachsen, so FMC. Kleine und mittlere Akquisitionen sollen den weiteren Angaben zufolge den CAGR für den Konzernumsatz und das Konzernergebnis zusätzlich um jeweils etwa einen Prozentpunkt erhöhen. Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag12/618, 20.02.19, 08:36:20 
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MÄRKTE EUROPA/Entspannung um China, Autowerte und Zins geht weiter
FRANKFURT (Dow Jones)--Weiter auf Konsolidierungskurs dürften sich Europas Börsen auch am Mittwoch zeigen. Vor allem der
DAX (846900) 846900 846900
tut sich derzeit schwer und steckt laut Marktteilnehmern zunächst noch in der Seitwärtsbewegung. Nach dem gescheiterten Ausbruchsversuch des Vortages seien weitere Attacken zu erwarten: "Der DAX ist auf dem Sprung", so Jochen Stanzl von CMC Markets. Die Rahmenbedingungen für weitere Gewinne sind gut: Die große Sorge, dass es bei den Autoaktien angesichts der Strafzollandrohungen zu einem Ausverkauf durch US-Anleger kommen könnte, hat sich am Vortag nicht materialisiert. Denn erst am Dienstag waren sie aus dem langen Wochenende zurückgekehrt.

Dies könnte als Zeichen gesehen werden, dass die Pläne von US-Präsident Donald Trump, Europas Autos als Bedrohung der nationalen Sicherheit zu besteuern, eingepreist sind oder nicht ernstgenommen werden. Bei den Handelsgesprächen USA-China hat Trump indes seine Bereitschaft untermauert, dass der Termin 1. März nicht in Stein gemeißelt sei. Dies sei "kein magisches Datum", sagte Trump am Vorabend. Dies wird als Zeichen versöhnlicher Töne zwischen den beiden Wirtschaftsblöcken gewertet. Der DAX wird 0,1 Prozent höher bei 11.325 Punkten indiziert, der Euro-Stoxx-50 wird 0,2 Prozent fester bei 3.244 Zählern erwartet.

China, Autowerte und Zins sehen gut aus
Auch von der Zinsseite gibt es weiter Erleichterung. So sprachen sich am Vorabend gleich zwei Redner der US-Notenbank für ein langsameres Zurückfahren der Anleihebilanz aus und bremsten Erwartungen an Zinserhöhungen. Entsprechend ging es deutlich aufwärts bei Gold und anderen Metallen. Das Umfeld für Rohstoffaktien bleibt damit laut Händlern günstig. "Unterstützung könnte nun auch vom Dollar kommen", sagt ein Marktteilnehmer. Die US-Währung schwächt sich wegen fallender Zinserwartungen gegen den Euro etwas ab. Auf der Rohstoffseite legen Nickel und Kupfer weiter zu, Palladium setzt seine Rekordjagd fort und die Feinunze Gold baut ihre Gewinne weiter aus. Der Preis des Edelmetalls in Schweizer Franken springt auf den höchsten Stand seit sechs Jahren, was als Zeichen für physische Goldkäufe gesehen wird. In Sydney legen Rohstoffaktien deutlich zu. Der Stoxx-Basic Resources hat das Hoch von Anfang Februar bereits überwunden.

Weiter Druck sehen Marktteilnehmer jedoch auf die Finanztitel kommen. Denn fallende Zinserwartungen zusammen mit leichten Rezessionssorgen üben weiter Druck auf das lange Ende der Zinskurve aus. Entsprechend flacht sie weiter ab, was die Gewinnsituation der Banken künftig immer weiter erschwert.

Vorsichtige Marktteilnehmer raten derweil noch, im DAX mit dem Auf- oder Ausbau von Positionen einen "validen" Ausbruch abzuwarten. Das Kaufsignal entstehe erst bei DAX-Ständen oberhalb von 11.372 Punkten. Dann sei aber ein Anlauf Richtung 11.700 drin, wie Marktanalysten meinen. Neue Impulse im Tagesverlauf werden von der Berichtssaison erwartet, aber auch vom Fed-Protokoll am Abend. Auch hier hatte es jüngst von Seiten der Notenbanker Hinweise gegeben, die Fed könnte auf weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr verzichten.

Bei den Quartalsberichten ragen FMC
FME (578580) 578580 67,80-68,08 578580
und Fresenius
FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560
positiv hervor. "Die beiden Unternehmen haben geliefert", so ein Händler mit Blick auf die Erwartungen der Analysten. Darüber hinaus dürften FMC von der Ankündigung eines Aktienrückkaufs profitieren und Fresenius von der etwas höheren Dividende. FMC will Aktien für bis zu 1 Milliarde Euro zurückkaufen. Beider Werte werden vorbörslich bei Lang & Schwarz 2,6 Prozent fester gestellt.

Die Zahlen von Air France-KLM
AFR (855111) 855111 7,72-7,77
werden als schwach bezeichnet. Allerdings seien die Belastungsfaktoren wie Ölpreis, aber vor allem die langlaufende Streikwelle bekannt gewesen. Insofern sei nicht klar, wie der Markt darauf reagiere. Positiv sei, dass der Verlust im vierten Quartal deutlich eingedämmt werden konnte dank einer verbesserten Kostenkontrolle, heißt es im Handel. Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag11/618, 20.02.19, 16:44:31 
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FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560
49,34 mal bissl short. Läuft immer schön langsam in nem trendkanal long. Jetzt oben durchgestochen und auf nen downer spekulieren
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verlinkter Beitrag10/618, 20.02.19, 18:21:38 
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XETRA-SCHLUSS/DAX mit Schwung auf Jahreshoch
FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt ging es zur Wochenmitte deutlich nach oben. Der Benchmark-Index
DAX (846900) 846900 846900
stieg um 0,8 Prozent auf 11.402 Punkte. Im Verlauf erreichte der Index bei 11.437 Punkten seinen bisher höchsten Stand in diesem Jahr. Einen großen Beitrag hatten die beiden Bad Homburger Unternehmen Fresenius
FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560
und Fresenius Medical Care
FME (578580) 578580 67,80-68,08 578580
, deren Aktien nach überzeugenden Zahlen deutlich zulegten. Den Spielverderber stellte die Aktie von Wirecard mit einem Minus von 5 Prozent, aus der Aktie scheinen sich internationale Investoren zu verabschieden. Die Bundesanleihen verzeichneten ein kleines Plus, die Rendite der zehnjährigen liegt bei minimalen 0,1 Prozent und liefert damit ein Argument, Aktien zu kaufen.

Nach einem turbulenten Herbst 2018 scheinen Fresenius und FMC das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen. "Die beiden Unternehmen haben geliefert", so ein Händler mit Blick auf die Erwartungen der Analysten. Fresenius Medical Care (FMC) liegt zudem bei dem über mehrere Jahre laufenden Sparprogramm über den eigenen Planungen. Darüber hinaus profitierten FMC von der Ankündigung eines Aktienrückkaufs von 1 Milliarde Euro und stiegen um 4,5 Prozent. Fresenius legten um 5 Prozent zu, auch dank einer höheren Dividende.

Die Automobilwerte profitierten davon, dass US-Präsident Donald Trump beim Starttermin der möglichen neuen Zölle auf chinesische Waren Gesprächsbereitschaft signalisiert hat. Continental
CON (543900) 543900 124,16-124,74 543900
stiegen um 4,2 Prozent, für VW
VOW3 (766403) 766403 142,98-143,36 766403
ging es um 2,4 Prozent nach oben.

Für MTU wird die Luft dünner
MTX (A0D9PT) A0D9PT 195,00-195,45 A0D9PT

Auch der Triebwerkhersteller MTU legte überzeugende Zahlen vor. Die Analysten der Citigroup bemängelten allenfalls, dass sie nur leicht oberhalb der Konsenserwartung ausgefallen seien. Nachdem die Aktie in diesem Jahr aber bereits um 20 Prozent zugelegt hat, drückten sie heute Gewinnmitnahmen 2,5 Prozent ins Minus. Bei Dialog
DLG (927200) 927200 30,33-30,52 927200
dämpfte Lampe-Analyst Iltgen die Erwartungen an die Zahlen, die Aktie tauchte in der Folge 4 Prozent ab. Elringklinger
ZIL2 (785602) 785602 5,67-5,78 785602
hat die Anleger mit der Ankündigung, dass die Dividende ausfällt, auf dem falschen Fuß erwischt. Die DZ Bank empfiehlt nach der neuerlichen Zielverfehlung sowie einem aus Sicht der Analysten enttäuschenden Ausblick die Aktie zum Verkauf, sie schloss mit einem Minus von 10,8 Prozent auf 6,38 Euro auf Allzeittief. Umgesetzt wurden im Xetra-Handel bei den DAX-Werten rund 74,1 (Vortag: 69,2) Millionen Aktien im Wert von rund 3,34 (Vortag: 2,87) Milliarden Euro. Es gab 25 Kursgewinner und fünf -verlierer. Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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48,29 raus
ISIN schrieb am 20.02.2019, 16:44 Uhr
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verlinkter Beitrag8/618, 25.03.19, 17:49:38 
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XETRA-SCHLUSS/Besserer ifo-Index dämpft Verkaufsdruck
FRANKFURT (Dow Jones)--Ein über den Erwartungen ausgefallener ifo-Geschäftsklimaindex hat am Montag nicht ausgereicht, die angeschlagene Stimmung am deutschen Aktienmarkt zu drehen. Aber immerhin hat er geholfen, den Verkaufsdruck zu mildern. Den Anlegern steckte noch immer der schwache deutsche Einkaufsmanagerindex vom Freitag in den Knochen, der die weltweiten Wachstumssorgen weiter befeuert hat. Der ifo-Index ist im Februar auf 99,6 nach 98,7 gestiegen, die Erwartung lag bei 98,3. Der
DAX (846900) 846900 846900
verlor 0,2 Prozent auf 11.347 Punkte.
Die Nachrichtenlage war ruhig. Bayer verloren 2,9 Prozent nach einer angeblichen Herunterstufung durch Bank of America-Merrill Lynch. Der Vergleich im Rechtsstreit um den Gerinnungshemmer Xarelto spielte bei der Kursfindung keine Rolle. Bayer und sein US-Partner zahlen zur Beilegung insgesamt 775 Millionen Dollar. Wie ein Händler sagte, gibt es für die Aktie derzeit nur ein Thema, und dies sei das laufende Glyphosat-Verfahren.

Bayer-Chef Baumann verteidigt Monsanto-Übernahme
BAYN (BAY001) BAY001 53,81-54,00 BAY001

Unlängst hatte die zweite Jury in den USA festgestellt, dass das Herbizid der Tochter Monsanto mit verantwortlich für eine Krebserkrankung des Klägers gewesen sei. Dennoch hat Bayer-Chef Werner Baumann die Monsanto-Übernahme verteidigt - was solle er sonst auch machen, hieß es dazu im Handel.

Tagesgewinner im DAX war die
RWE (703712) 703712 22,86-22,96 703712
-Aktie mit Aufschlägen von 2,4 Prozent. Im Handel wurde auf den defensiven Charakter der Aktie sowie deren positive charttechnische Lage verwiesen. Eon hielten sich mit Aufschlägen von 0,1 Prozent deutlich bedeckter. Beide Titel haben sich seit Jahresbeginn deutlich besser als der DAX entwickelt.

Analysten machen Kurse
Auf der Gewinnerseite stachen zudem Fresenius Medical Care
FME (578580) 578580 67,80-68,08 578580
mit einem Plus von 1,8 Prozent auf 69,62 Euro heraus. Die Analysten der Commerzbank haben die Aktien mit einem Kursziel von 90 Euro auf die Kaufliste genommen. Im Windschatten gewannen die zuletzt sehr schwachen Fresenius
FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560
1,8 Prozent. Die Analysten der HSBC haben derweil Wacker Chemie
WCH (WCH888) WCH888 70,70-71,28 WCH888
auf "Halten" zurückgenommen. Der Kurs fiel um 3,3 Prozent. Umgesetzt wurden im Xetra-Handel bei den DAX-Werten rund 77,4 (Vortag: 115,7) Millionen Aktien im Wert von rund 3,09 (Vortag: 4,65) Milliarden Euro. Es gab zwölf Kursgewinner, 17 -verlierer und eine unveränderte Aktie. Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag7/618, 10.04.19, 07:14:43 
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PRESSESPIEGEL/Unternehmen
METRO
B4B (BFB001) BFB001 13,80-13,89
- Metro hat offenbar Sorgen, dass der Verkaufsprozess der Tochter Real nicht reibungslos über die Bühne geht. Eigentlich plant der Handelskonzern, die Supermarktkette inklusive der Immobilien komplett zu verkaufen. Dazu ist die Metro in abschließenden Verhandlungen mit zwei Immobilieninvestoren. Doch wie das Handelsblatt nun aus Verhandlungskreisen erfuhr, spricht Metro parallel mit dem Einkaufsverbund Markant darüber, nur den Betrieb abzugeben. Ohne Immobilien. Das Brisante: Da Real seit Jahren defizitär ist, wäre Metro sogar bereit, die Tochter nicht nur zu verschenken, sondern noch Geld draufzulegen, wenn Markant die Tochter ohne Immobilien übernimmt. Wie aus Unterlagen hervorgeht, die dem Handelsblatt vorliegen, läge zwar der Kaufpreis bei 99 Millionen Euro. Metro würde vor dem Verkauf aber Kapital in Höhe von 300 Millionen Euro in das Geschäft einbringen. (Handelsblatt S. 16)

METRO - Der Kreis der Bieter, die um den Kauf der Metro-Tochter Real wetteifern, dünnt sich weiter aus. Nach Informationen der Börsen-Zeitung hat sich das von Redos geführte Konsortium aus dem Prozess verabschiedet. Metro habe darauf bestanden, dass der Käufer das kartellrechtliche Risiko vollständig übernehme. Dieser Forderung wollte die Redos Gruppe, die sich mit der Hamburger ECE und Morgan Stanley zusammengetan hat, nicht nachkommen, heißt es zur Begründung. Redos ist ein auf Einzelhandelsimmobilien spezialisierter Fondsanbieter. (Börsen-Zeitung S. 7)

DEUTSCHE BANK/COMMERZBANK
DBK (514000) 514000 6,38-6,40 514000
CBK (CBK100) CBK100 6,70-6,73 CBK100
- Das Bundeskanzleramt war in den vergangenen Monaten im Austausch mit den Spitzen der Deutschen Bank und der Commerzbank, wenn auch deutlich weniger als das Bundesfinanzministerium. Seit Anfang 2018 gab es nur ein einziges Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing, nämlich am 27. Juni 2018. Commerzbank-Chef Martin Zielke hat die Kanzlerin in den vergangenen 14 Monaten gar nicht getroffen. Das geht aus einer Terminübersicht hervor, über die das Handelsblatt berichtet. Sie wurde vom Staatsminister im Kanzleramt, Hendrik Hoppenstedt, auf Anfragen der Bundestagsabgeordneten Danyal Bayaz (Grüne) und Florian Toncar (FDP) angefertigt. (Handelsblatt S. 9)

HYPOVEREINSBANK - Die Hypovereinsbank (HVB) will ihr Unternehmensgeschäft in Deutschland deutlich forcieren. Dabei will die Tochter der italienischen Großbank Unicredit speziell in Regionen vordringen, in denen ihr Marktanteil bisher gering ist. Das sagte der zuständige Vorstand Markus Beumer dem Handelsblatt. Laut Beumer ist die HVB zwar im Süden eine "Mega-Macht". Das gelte auch in leicht abgeschwächter Form für den Norden des Landes, wo man durch die Strukturen der im Jahr 2004 integrierten Vereins- und Westbank etabliert ist. Dagegen sieht es in anderen Regionen in Deutschland noch längst nicht so gut aus. (Handelsblatt S. 30)

DEUTSCHE BÖRSE
DB1 (581005) 581005 125,40-125,85 581005
- Die Deutsche Börse erwirbt Axioma. Wie der Marktbetreiber mitteilte, wird es den US-Anbieter von Portfolio- und Risikomanagement-Lösungen im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Finanzinvestor General Atlantic übernehmen und mit seinem Indexgeschäft (Stoxx und Dax) verschmelzen. Dadurch solle ein neues Unternehmen "mit starkem Wertschöpfungspotenzial" geschaffen werden. (Börsen-Zeitung S. 2)

FRESENIUS
FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560
- Das abgeblasene Vorhaben zur Milliardenübernahme von Akorn in Amerika ist Fresenius teuer zu stehen gekommen. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, summierten sich die Kosten in Verbindung mit der Transaktion auf 101 Millionen Euro vor Steuern; nach Steuern ergibt sich eine Belastung von 75 Millionen Euro. Das errechnet sich aus Daten im Geschäftsbericht und zusätzlichen Unternehmensangaben auf Anfrage. Allerdings versucht Fresenius Schadenersatz zu erwirken. Wie aus der Einladung von Akorn zur Hauptversammlung hervorgeht, machte Fresenius diesen am 20. Februar mit einer neuen Forderung und dem Vorwurf des Betrugs vor Gericht geltend. Zwar wies das Gericht am 28. Februar diesen Anspruch aus formalen Gründen zurück. Doch läuft die Schadenersatzforderung auf anderen juristischen Grundlagen weiter. (FAZ S. 19)

STEAG - Der Beschluss der Kohlekommission sei schmerzhaft für sein Unternehmen, sagt Joachim Rumstadt, Chef der Steag, einem der größten Betreiber von Steinkohlekraftwerken hierzulande. Dass Deutschland in den ersten Phasen des Kohleausstiegs vor allem Steinkohlemeiler abschalten will, während einige klimaschädlichere Braunkohlekraftwerke länger am Netz bleiben sollen, ärgert Rumstadt. "Dies ist keine ökonomische, keine ökologische, sondern eine rein politische Entscheidung", sagt der Steag-Chef. "Hier wird offenbar Rücksicht auf die bevorstehenden Landtagswahlen genommen." (SZ S. 18/FAZ S. 22)

DEKABANK - Trotz einer Gewinnsteigerung will die Dekabank, der zentrale Fondsanbieter der knapp 400 deutschen Sparkassen, in den nächsten Jahren rund 400 Stellen streichen. Vorstandschef Michael Rüdiger will den Großteil davon über natürliche Fluktuation und Vorruhestandsregelungen bewältigen. Ende 2018 betrug die Anzahl der Deka-Vollzeitjobs 4.179. (Handelsblatt S. 31)

SMT SCHARF
S4A (575198) 575198 13,45-13,85
- Nach der Internationalisierung des Geschäfts konzentriert sich der Maschinenbauer SMT Scharf darauf, Produktangebot und Kundenstruktur zu verbreitern. Derzeit machen die Bahnsysteme für den Steinkohlebergbau noch den mit Abstand größten Teil des Umsatzes aus, doch will das Unternehmen stärker in der Untertagelogistik für den Abbau anderer Rohstoffe wie Gold, Platin, Kupfer, Nickel und Salze sowie im Tunnelbau Fuß fassen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung sei die Übernahme des kanadischen Bergbauspezialisten RDH, sagt SMT-Vorstandschef Hans Joachim Theiß. (Börsen-Zeitung S. 9)

REMONDIS/GRÜNER PUNKT - Das Bundeskartellamt hat beim geplanten Kauf des Grünen Punktes durch das Unternehmen Remondis den Entsorgungskonzern um weitere Auskünfte gebeten. So kommt die Wettbewerbsbehörde bei der Überprüfung der Remondis-Glasaufbereitungsanlagen in einem internen Schreiben vom 6. Februar, das der Rheinischen Post vorliegt, zum Schluss, dass sich bei den angegebenen Marktanteilen "Unplausibilitäten ergeben". Danach akzeptiert die Bonner Behörde die Berechnungsmethode des Entsorgungskonzerns nicht. (Rheinische Post)
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verlinkter Beitrag6/618, 17.04.19, 17:10:44 
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MARKT/Fresenius und FMC unter Druck - Debatte um "Medicare for all"
FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560
FME (578580) 578580 67,80-68,08 578580

Fresenius und FMC stehen am Mittwochnachmittag unter Druck, beide Aktien
verlieren gut 3 Prozent. Die Analysten von JP Morgan verweisen darauf, dass die
Pharma-Branche in den USA wegen der aktuellen "Medicare-for-all"-Debatte vor
einem zeitweiligem Abwärtsrisiko stehe. Anleger sind vor dem Hintergrund des
jüngsten Vorschlags des Senators und Präsidentschaftskandidaten Bernie Sanders
besorgt, dass die private Krankenversicherung dort abgeschafft werden könnte.
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verlinkter Beitrag5/618, 17.04.19, 18:01:40 
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XETRA-SCHLUSS/Gewinnserie schiebt DAX auf neues Jahreshoch
FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt ging es am Mittwoch bereits den siebten Tag in Folge nach oben. Aktuell stützten gute Wirtschaftsdaten aus China. Der neu aufkeimende Konjunkturoptimismus befeuerte die Risikofreude der Anleger. Bundesanleihen verbuchten in diesem Umfeld kleine Kursverluste. Der
DAX (846900) 846900 846900
schloss derweil mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 12.153 Punkten und erreichte im Verlauf ein neues Jahreshoch.

Zykliker gesucht
Deutlicher nach oben ging es für die Aktien der Unternehmen, die von einem stärkeren globalen Wirtschaftswachstum profitieren. Dazu gehören Unternehmen wie Thyssenkrupp
TKA (750000) 750000 11,96-12,02 750000
, dessen Aktien um 3,6 Prozent stiegen. Aber auch die Werte aus der Automobilbranche legten zu, da besonders sie von einer steigenden Nachfrage aus dem wichtigen Absatzmarkt China profitieren. So verbesserten sich
VOW3 (766403) 766403 142,98-143,36 766403
um 3 Prozent, Daimler
DAI (710000) 710000 47,55-47,68 710000
stiegen um 2 und Continental
CON (543900) 543900 124,16-124,74 543900
um 1,4 Prozent.

Wirecard
WDI (747206) 747206 155,50-155,70 747206
legten um 3,9 Prozent zu. Spannend wird es kommende Woche, wenn das Unternehmen die endgültigen 2018er Zahlen vorlegt. Zudem hat die deutsche Finanzaufsicht Bafin wegen der Kursschwankungen um den Finanzdienstleister Anzeige erstattet.

US-Justizministerium steht Fusion T-Mobile/Sprint kritisch gegenüber
Deutsche Telekom
DTE (555750) 555750 15,10-15,15 555750
verloren gegen den Trend gut 1 Prozent. Hier belasteten Presseberichte, wonach das US-Justizministerium einem Zusammenschluss von Sprint und T-Mobile US skeptisch gegenübersteht. Die geplante Fusion könne so nicht vollzogen werden, hieß es. Die kartellrechtliche Zustimmung zu dem geplanten Deal gilt als größter Stolperstein auf dem Weg zu einer Fusion.

Fresenius
FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560
und FMC
FME (578580) 578580 67,80-68,08 578580
standen unter Druck, beide Aktien verloren über 3 Prozent. Die Analysten von JP Morgan verwiesen darauf, dass die Pharma-Branche in den USA wegen der aktuellen "Medicare-for-all"-Debatte vor einem zeitweiligen Abwärtsrisiko stehe. Anleger sind vor dem Hintergrund des jüngsten Vorschlags des Senators und Präsidentschaftskandidaten Bernie Sanders besorgt, dass die private Krankenversicherung dort abgeschafft werden könnte. Umgesetzt wurden im Xetra-Handel bei den DAX-Werten rund 102,3 (Vortag: 83,4) Millionen Aktien im Wert von rund 4,43 (Vortag: 3,51) Milliarden Euro. Es gab 19 Kursgewinner und elf -verlierer. Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag4/618, 19.04.19, 19:31:28 
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Hallo,

Dies ist mein erster Beitrag bei peketec.

Ich habe die aktuelle Health Care Schwaeche diese Woche fuer den Aufbau von Positionstrades in Fresenius
FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560
und Sanofi
SNW (920657) 920657 75,18-75,32 920657
genutzt (Aktien).

Im April hatte ich auch schon Call Optionsscheine auf BMW, Fresenius und Sanofi, die aber alle schon wieder verkauft wurden weil es gut lief.

juchu
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verlinkter Beitrag3/618, 02.05.19, 08:49:17 
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MÄRKTE EUROPA/Fed belastet leicht - Berichtssaison liefert Impulse
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Börsen in Europa werden am Donnerstag bei einer neuerlichen Flut an Geschäftszahlen kaum verändert erwartet. Während in Europa zur Wochenmitte am "Tag der Arbeit" mehrheitlich nicht gearbeitet wurde, fällte die US-Notenbank (Fed) die erwartete Zinsentscheidung. Sie ließ ihre Geldpolitik unverändert, hob aber die Beurteilung des Wirtschaftswachstums etwas an und senkte den Satz für Einlagen von Banken etwas. Insgesamt dämpfte die Notenbank mit ihren begleitenden Kommentaren kursierende Zinssenkungsspekulationen für den späteren Jahresverlauf. US-Präsident Trump hatte im Vorfeld erneut für niedrigere Zinsen plädiert. Die Wall Street reagierte in Folge mit einem kleinen Rücksetzer. Die Marktstrategen der Societe Generale stufen die Fed-Aussagen als taubenhaft ein. Die Kollegen der Commerzbank werten die Senkung des Einlagensatzes als überraschend und bezeichnen die Aussagen von Fed-Chef Powell als weniger taubenhaft. Insofern ist für jeden an der Börse etwas dabei. Die Renditen der US-Anleihen stiegen in Reaktion auf die Fed-Kommentare aber deutlich und der Dollar legte auf breiter Front zu. In diesem Umfeld zeigt sich der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
am Morgen mit 12.344 Punkte kaum verändert zum Schlussstand am Dienstag. Der Euro-Stoxx-50 wird 0,1 Prozent im Minus erwartet.

Fresenius verdient mehr und bestätigt Prognose
FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560

Fresenius hat im ersten Quartal dank Verbesserungen oder Stabilisierung in den meisten Geschäftseinheiten etwas mehr verdient und umgesetzt. Das Bad Homburger DAX-Unternehmen profitierte dabei auch von einem früher als geplanten positiven Einmaleffekt bei der Tochter Fresenius Medical Care
FME (578580) 578580 67,80-68,08 578580
und verdiente netto 465 Millionen Euro nach 451 Millionen im Vorjahr. Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte Fresenius aber lediglich. Die Dialysetochter FMC erzielte im Quartal einen Nettogewinn von 318 Millionen Euro. Fresenius legen im Spezialistenhandel um 3 Prozent zu, FMC um 1,3 Prozent.

Fest liegen Bayer
BAYN (BAY001) BAY001 53,81-54,00 BAY001
mit einem Plus von 2,7 Prozent in der Vorbörse. Bayer dürften von Aussagen der US-Umweltschutzbehörde EPA zu Glyphosat profitieren. Die EPA hält an ihrer Einschätzung fest, dass der Unkrautvernichter Glyphosat bei korrekter Anwendung sicher und nicht krebserregend ist. In der Zwischenzeit sind mehr als 13.000 Klagen im Zusammenhang mit der Nutzung von Glyphosat anhängig.

Volkswagen bekräftigt Ausblick nach solidem Jahresstart
VOW3 (766403) 766403 142,98-143,36 766403

Volkswagen hat zum Jahresstart trotz schwacher Automärkte rund um den Globus den Umsatz gesteigert. Ein starkes Geschäft der Kernmarke VW und mit schweren Lkw bescherte dem Wolfsburger Konzern sogar einen stärkeren Anstieg als von Analysten erwartet. Als überraschend stark wird die Ertragskraft von VW in einer ersten Einschätzung im Handel bezeichnet. Operativ sei das Ergebnis im ersten Quartal deutlich über Erwarten ausgefallen. "Anscheinend hatten Analysten gerade im Pkw-Bereich damit gerechnet, dass Kunden VW-Autos nach dem Dieselskandal stärker links liegen lassen", meint ein Händler. Daher habe dieser Bereich deutlich positiv überrascht. Vorbörslich zeigen sich die Aktien rund 1,6 Prozent höher.

Die Zahlen von Siemens Healthineers
SHE (A0LEFT) A0LEFT 0,004-0,006
sind nach erster Einschätzung aus dem Handel etwas besser als erwartet ausgefallen. Der Ausblick wurde bestätigt. Siemens Healthineers hat nun auch für seine neue Laborplattform Atellica die wichtige Marktzulassung für China bekommen. Der Kurs zieht um 1,7 Prozent an.

Als etwas schwächer werden die Zahlen zum ersten Quartal der niederländischen ING
INN1 (A2ANV3) A2ANV3 9,85-9,91 A2ANV3
Group bewertet. Die Bank habe zwar gute Nekundengewinne vorzuweisen, jedoch hätten erneut die Rückstellungen auf mögliche Kreditausfälle und höhere Kosten gedrückt.

Angetan zeigen sich die Analysten von Baader vom starken Wachstum des Bruttowarenvolumens (GMV) von Zalando
ZAL (ZAL111) ZAL111 36,80-36,99
. Dieses sei mit 23,1 Prozent deutlich über dem Umsatzwachstum von 15,2 Prozent ausgefallen, was auf die starke Entwicklung des Partnerschaftsprogramms zurückzuführen sei. Nachdem das Papier seit Jahresbeginn um mehr als 80 Prozent gestiegen ist, werden im Handel indes Gewinnmitnahmen nicht ausgeschlossen. Vorbörsenidikationen sehen den Kurs kaum verändert. Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag2/618, 02.05.19, 18:04:47 
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XETRA-SCHLUSS/VW und Bayer sehr stark - DAX stabil
FRANKFURT (Dow Jones)--Kräftige Kursaufschläge bei VW und Bayer haben am Donnerstag die Stimmung am deutschen Aktienmarkt gestützt. Der
DAX (846900) 846900 846900
konnte sich gegen schwächere US-Vorlagen gut behaupten, er stieg geringfügig um einen Punkt auf 12.345 Punkte. Am Mittag hatte er sogar mit knapp 12.403 Punkten einen neuen Jahreshöchststand markiert. Ohne Bayer und VW hätte er allerdings im Minus geschlossen. VW
VOW3 (766403) 766403 142,98-143,36 766403
gewannen nach ihren Quartalszahlen 3,7 Prozent. Warburg sprach von einem starken Jahresauftakt. Den operativen Gewinn vor Sonderposten habe Volkswagen um 15,1 Prozent gesteigert, woraus sich eine Marge von 8,1 Prozent ergebe, nach 7,2 Prozent im ersten Quartal des Vorjahres. Volkswagen habe damit die Erwartungen geschlagen.

Bayer
BAYN (BAY001) BAY001 53,81-54,00 BAY001
stiegen um 3,8 Prozent. Damit profitierten sie von Aussagen der US-Umweltschutzbehörde EPA zu Glyphosat. Die EPA hielt an ihrer Einschätzung fest, dass der Unkrautvernichter Glyphosat bei korrekter Anwendung sicher und nicht krebserregend ist. In der Zwischenzeit sind mehr als 13.000 Klagen im Zusammenhang mit der Nutzung von Glyphosat anhängig.

Fresenius verdient mehr - neues Vertrauen in Prosieben
FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560

Fresenius hat im ersten Quartal in den meisten Geschäftseinheiten etwas mehr verdient und umgesetzt. Das DAX-Unternehmen profitierte dabei auch von einem früher als geplanten positiven Einmaleffekt bei der Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care (FMC). Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte Fresenius aber lediglich. Fresenius gewannen 0,3 Prozent, FMC
FME (578580) 578580 67,80-68,08 578580
stiegen um 0,4 Prozent.

Prosieben
PSM (PSM777) PSM777 14,69-14,78 PSM777
gewannen 5,3 Prozent auf 14,78 Euro. Damit profitierten die Aktien von so genannten Insider-Käufen. Vorstandschef Maximilian Conze habe am 24. April Aktien für knapp 1 Million Euro erworben, zu einem Durchschnittspreis von 13,64 Euro. "Das ist ein großer Kauf, der für Vertrauen sorgt", sagte ein Händler. Im Fahrwasser zogen auch RTL
RRTL (861149) 861149 43,14-43,52
an.

Jenoptik
JEN (A2NB60) A2NB60 28,90-29,05 A2NB60
fielen dagegen um 5,3 Prozent. Wie es am Markt hieß, hat sich Warburg vorsichtig zu den Zahlen für das erste Quartal geäußert. Erwartet werden die Zahlen am 9. Mai. "Warburg geht von einem schwachen Quartal aus", sagte ein Marktteilnehmer.

Hugo Boss
BOSS (A1PHFF) A1PHFF 54,98-55,26 A1PHFF
schlossen fast unverändert. Die Quartalszahlen wurden zwar von höheren Marketingkosten und negativen Einflüssen der Wechselkurse geprägt. Die DZ Bank riet trotzdem zum Kauf, sie erwartet nun eine Reihe starker Quartale. Keinen Grund zur Unruhe bietet der Abschlag von Munich Re. Der Versicherungskonzern hat 9,25 Euro Dividende ausgeschüttet, der Kurs fiel nur geringfügig stärker um 10,20 Euro.

Zalando leiden unter Gewinnmitnahmen
Die Zahlen von Siemens Healthineers lagen laut Berenberg leicht über den Konsenserwartungen, wobei die Geschäftsfelder Imaging und Advanced Therapies sich stark entwickelt hätten. Der Kurs gab trotzdem etwas nach.

Angetan zeigten sich die Analysten von Baader vom starken Wachstum des Bruttowarenvolumens von Zalando
ZAL (ZAL111) ZAL111 36,80-36,99
. Dieses sei mit 23,1 Prozent deutlich über dem Umsatzwachstum von 15,2 Prozent ausgefallen. Nachdem das MDAX-Papier seit Jahresbeginn um mehr als 80 Prozent gestiegen war, nahmen Anleger die guten Nachrichten nun aber zum Anlass für Gewinnmitnahmen. Der Kurs fiel um 3,3 Prozent.

Im SDAX verloren Steinhoff
SNH (A14XB9) A14XB9 0,085-0,088
7,4 Prozent. Der angeschlagene Möbelhändler musste weitere Abschreibungen auf den Firmenwert von 1,8 Milliarden Euro vornehmen.
Vapiano büßten 0,7 Prozent ein. Für Verunsicherung sorgte hier, dass der Systemgastronom aufgrund noch laufender Refinanzierungsverhandlungen die Bekanntgabe des ausführlichen Jahresergebnisses verschoben hat. Im Markt weckte dies Sorgen, die Gespräche seien in einem kritischen Stadium, meinte ein Händler.
Umgesetzt wurden im Xetra-Handel bei den DAX-Werten rund 96,4 (Vortag: 82,4) Millionen Aktien im Wert von rund 4,34 (Vortag: 3,65) Milliarden Euro. Es gab 14 Kursgewinner, 15 -verlierer und 1 unveränderte Aktie. Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag1/618, 13.05.19, 07:03:55 
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PRESSESPIEGEL/Unternehmen
THYSSENKRUPP
TKA (750000) 750000 11,96-12,02 750000
- Mit einem radikalen Strategieschwenk will Thyssen-Krupp-Chef Guido Kerkhoff den Niedergang des Traditionsunternehmens stoppen. Der angeschlagene Dax-Konzern soll in eine Holding umgebaut werden, die für einzelne Geschäftsfelder neue Eigentümer und Partner sucht. Die Aufzugssparte - als wertvollsten Teil des Konglomerats - will Kerkhoff an die Börse bringen. "Das werden wir schnellstmöglich angehen", sagte er im Interview mit dem Handelsblatt. Anders als zuvor geplant will Kerkhoff nun am Stahlgeschäft festhalten. Neben dem Aufzugsgeschäft dürfte sich Thyssen-Krupp Konzernkreisen zufolge von Teilen seiner Komponenten- und der Anlagenbausparte trennen. Zum Verkauf dürfte auch die Werftensparte stehen, die zuletzt einige Großaufträge hatte verbuchen können. Den Umbau will Kerkhoff in den nächsten beiden Jahren weitgehend umsetzen. In dem Zuge will er 1,5 Milliarden Euro sparen, 6.000 der rund 160.000 Arbeitsplätze sollen deshalb abgebaut werden. Die IG Metall trägt den Plan mit, obwohl betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen sind. Wie die Hauptaktionäre Krupp-Stiftung und Cevian begrüßte auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Pläne. (Handelsblatt S. 4//FAZ S. 17/SZ S. 15)

BAYER
BAYN (BAY001) BAY001 53,81-54,00 BAY001
- Der Pharmakonzern Bayer treibt die Teilverkäufe voran. In den nächsten Wochen könnte bereits der Verkauf des Chemieparkbetreibers Currenta perfekt gemacht werden, an dem Bayer 60 Prozent hält. Den Kreisen zufolge liefern sich die Private-Equity-Firmen EQT und Macquarie ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der Verkauf soll ein Volumen von mehr als einer Milliarde Euro haben. Für die Tiermedizin hat das Bayer-Management bisher noch mehrere Optionen geprüft, jetzt aber steht fest, dass die Sparte Animal Health verkauft wird. Bayer will dazu bis zum Sommer das Info Memorandum an Kaufinteressenten versenden. In Finanzkreisen wird mit einem Verkaufspreis zwischen sechs und sieben Milliarden Euro gerechnet. Auch hier haben Finanzinvestoren die größten Chancen. Mit den Milliarden-Einnahmen will Bayer Schulden senken und die Bilanz stärken - auch für mögliche hohe Rechtskosten in den USA. (Handelsblatt S. 16)

BMW (519000) 519000 63,70-64,00 519000
- Die sinkende Nachfrage und drohende US-Autozölle machen der Branche zu schaffen. Premiumhersteller vertagen Investitionen in neue Fabriken. So diskutiert und analysiert BMW noch, ob in Ungarn ein neues Werk errichtet werden soll. Konkurrent Mercedes ist schon einen Schritt weiter. Den Ausbau der Vorzeigefabrik im ungarischen Kecskemét haben die Daimler-Manager vorerst gestoppt. Per Vorstandsbeschluss wurde die Inbetriebnahme des zweiten Werks um mindestens ein Jahr nach hinten verschoben, heißt es aus Konzernkreisen. (Handelsblatt S. 18)

SPARKASSEN - "Jetzt ist die Zeit für die Sparkassen-Zentralbank", sagte Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, in einem Interview. Denn damit könnten die Sparkassen die Risiken der Landesbanken besser steuern. "Die Interessen von Sparkassen und Bundesländern sind schon unterschiedlich. Ich bin der festen Überzeugung, dass beide Gruppen ihre jeweils spezifischen Interessen besser verfolgen können, wenn wir die Sphären schrittweise trennen". (FAZ S. 22)

FRESENIUS
FRE (578560) 578560 47,38-47,60 578560
- Fresenius-Chef Stephan Sturm kritisiert die Folgen des neuen Pflegekräftegesetzes: "Wir müssen uns tatsächlich die Frage stellen, inwieweit das Ganze finanzierbar ist. Wenn alle Pflegekräfte in bestimmten Abteilungen komplett von den Kassen erstattet werden, wie es das Gesetz vorsieht, ist das eine Abkehr vom Gedanken, Verschwendung zu vermeiden. Ich bin gespannt, wie sich das auf die Kosten im System und die Krankenkassenbeiträge auswirken wird". Sinkende Beiträge seien kaum zu erwarten. (Welt S. 14)

TRUMPF - Auf dem Höhepunkt des Erfolgs sieht sich der Maschinenbauer Trumpf gerüstet für eine Krise. Allerdings ist gar nicht klar, ob sie überhaupt kommen wird. Immer noch stehen alle Zeichen auf Wachstum. Am Stammsitz Ditzingen ist die Belegschaft in den letzten drei Jahren um ein Viertel gewachsen. Allerdings sind in den Auftragsbüchern die Pluszeichen verschwunden, sagte Finanzgeschäftsführer Lars Grünert. (FAZ S. 26)
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