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verlinkter Beitrag5/35, 06.07.18, 08:20:23 
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MÄRKTE EUROPA/DAX zieht leicht an - Zölle und Thyssenkrupp im Fokus
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit leichten Gewinnen werden Europas Börsen am Freitag erwartet. Der
DAX (846900) 846900 846900
wird 0,6 Prozent höher gestellt bei 12.547 Punkten. Im Handel wird auf die Erholung der asiatischen Börsen verwiesen. Auch setzt sich die Reihe positiver Konjunkturdaten aus Deutschland fort: Die Produktion im produzierenden Gewerbe ist im Mai um 2,6 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Erwartet wurde ein Plus von lediglich 0,1 Prozent. Am Vortag hatten bereits die deutschen Auftragseingänge positiv überrascht.

Das dominierende Thema bleiben allerdings die nun in Kraft getretenen US-Strafzölle auf chinesische Einfuhren im Volumen von 34 Milliarden Dollar. Und US-Präsident Donald Trump hat bereits damit gedroht, dass die Zölle auf chinesische Güter auf ein Gesamtvolumen von 500 Milliarden Dollar ausgeweitet werden könnten. China hat bereits angekündigt, auf die ab Freitag erhobenen Zölle sofort mit Gegenmaßnahmen zu reagieren.

Das Risiko einer Eskalation des Handelsstreits ist nicht dazu angetan, Anleger größer aus der Reserve zu locken. Eine gewisse Entspannung im Streit um Einfuhrzölle auf EU-Autoimporte in den USA hatte am Donnerstag zu Short-Eindeckungen an den Börsen geführt. US-Botschafter Richard Grenell soll eine Null-Zoll-Lösung vorgeschlagen haben, bei der beide Seiten auf Importzölle auf Autos komplett verzichten.

Beginn der US-Strafzölle lähmt

Derweil ist der Handelskonflikt sogar für die US-Notenbank ein Thema: Im jüngsten Sitzungs-Protokoll geben die Währungshüter ihrer Sorge Ausdruck, dass die Handelspolitik von Präsident Trump Investitionen der Unternehmen behindern und das Wirtschaftswachstum schwächen könnte. Die Unsicherheit habe zugenommen, und dies könne die Wirtschaftsstimmung und die Investitionen dämpfen. Übergeordnet zeichnet die US-Notenbank aber ein positives Bild der US-Wirtschaft.

Mit Spannung wird daher auf den monatlichen US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag geblickt. Für Juni wird im Konsens mit einem Job-Aufbau von 195.000 Stellen zum Vormonat gerechnet. Die Arbeitslosenquote soll bei 3,8 Prozent verharren. Die Stundenlöhne sollen um 0,30 Prozent gegenüber dem Vormonat anziehen. Ein noch stärkerer Anstieg könnte Inflationsängste wecken. Jedoch lag der ADP-Arbeitsmarktbericht am Vortag leicht unter der Erwartung, so dass der Markt entspannt in die Daten gehen dürfte.

Chips nach Samsung-Warnung im Blick

Im Fokus stehen auch die Chip-Werte, die an der Wall Street den größten Gewinner darstellten. Ihr Sektor-Index sprang um 2,6 Prozent nach oben. Jedoch könnte ihnen der negative Ausblick bei Samsung Electronics einen Strich durch die Rechnung machen. Die Aktien der Koreaner fallen aktuell um gut 2 Prozent, nachdem ihre Rekordfahrt beim Umsatzwachstum ausgebremst worden ist. Vor allem auf Handy-Zulieferer könnte dies negativ wirken.

Nach oben gehen dürfte es mit Thyssenkrupp
TKA (750000) 750000 19,46-19,56 750000
. Hier setzt sich die positive Nachrichtenlage über den Konzernumbau fort; Konzern-Chef Hiesinger soll seinen Rücktritt angeboten haben. An der Terminbörse Eurex wurden am Vorabend massiv Call-Optionen gekauft. Der Rücktritt wird als Einknicken gegenüber dem Druck durch die aktivistischen Investoren Cevian und Elliott Management gesehen. Diese fordern einen aggressiveren Umbau des Konzerns.

Unter weiteren Druck geraten könnten die Aktien von Billigflieger Ryanair
RY4C (A1401Z) A1401Z 11,50-11,65
. Denn hier soll während der Hauptsaison in den Urlaubsländern Spanien, Italien, Portugal und auch Belgien gestreikt werden. Ryanair hat auch nach sieben Monaten noch keine Fortschritte dabei gemacht, die Gewerkschaften anzuerkennen. Der Streik soll nach derzeitiger Planung beim Kabinenpersonal in Italien am 25. Juli beginnen. Die Aktien verzeichnen bereits seit zwei Wochen Abgaben.

Positive Analystenkommentare der UBS zu Freenet
FNTN (A0Z2ZZ) A0Z2ZZ 20,15-20,24 A0Z2ZZ
und von Berenberg zu Brenntag
BNN (520394) 520394 16,38-16,62
könnten daneben deren Aktien antreiben. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag4/35, 17.07.18, 07:11:09 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
EUROPAPOLITIK - Zuletzt ging es bei der Diskussion um EU-Reformen häufig um die Währungsunion und neue Geldtöpfe. Die Wirtschaft allerdings hat teilweise andere Prioritäten. So hat der CDU-Wirtschaftsrat jetzt "Leitlinien für eine neue europäische Wirtschaftspolitik" erstellt. "Die integrationspolitischen Weichen müssen dringend neu gestellt werden. Europa muss sich wieder auf die Elemente besinnen, die es wirtschaftlich stark gemacht haben: Markt, Wettbewerb und Subsidiarität", heißt es in dem Positionspapier, das dem Handelsblatt vorliegt. "Die EU ist nicht zuletzt durch die Euro-Krise und die Probleme mit der Zuwanderung im permanenten Krisenmodus", sagt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats. "Dazu kommt, offen gesagt, ein Kommissionspräsident, der nur noch das Heil in großen Transfertöpfen und in Strukturen von gestern sucht." Die Wirtschaft will den Fokus verschieben. (Handelsblatt S. 10)

RUSSLANDHANDEL - Der Außenhandel zwischen Deutschland und erholt sich weiter. Das geht aus Zahlen des statistischen Bundesamtes hervor, über die das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet. Demnach stiegen deutsche Exporte nach Russland von Januar bis Mai 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,1 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro an. Die Importe aus Russland stiegen in der ersten fünf Monaten des Jahres um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 14,5 Milliarden Euro an. Das Handelsdefizit Deutschlands im Warenaustausch mit der Russischen Föderation hat sich damit weiter vergrößert. (Redaktionsnetzwerk Deutschland)

USA/RUSSLAND - Bundesaußenminister Heiko Maas mahnt nach dem Treffen in Helsinki eine weitere diplomatische Annäherung zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin an. "Es ist wichtig, dass die USA und Russland miteinander reden. Wir können uns in Syrien, in der Ukraine, bei Rüstungskontrolle und Abrüstung keine Sprachlosigkeit zwischen Washington und Moskau leisten", sagte der SPD-Politiker. (RedaktionsnNetzwerk Deutschland)

CO2 - In der Debatte um neue CO2-Vorschriften für Autos warnt der Europaparlamentarier Jens Gieseke (CDU) vor "unrealistischen Vorgaben" und will die Pläne der EU-Kommission entschärft sehen. Diese sehen vor, den durchschnittlichen Flottenverbrauch von 2021 bis 2030 in zwei Schritten um 30 Prozent zu senken. "Die Reduktionsziele müssen durchaus scharf sein, aber sie dürfen nicht unrealistisch sein", forderte Gieseke. "Wenn man zu strenge Ziele definiert, die nur durch eine Elektrifizierung zu erreichen sind, läutet man auch ein Ende des Verbrennungsmotors ein", warnte Gieseke und forderte "Technologieneutralität". (Neue Osnabrücker Zeitung)

MIETPREISBREMSE - Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) hat ihren Gesetzentwurf zur Verschärfung der Mietpreisbremse verteidigt. Die Koalition unterstütze "alle fairen Vermieter, den unfairen sage ich aber den Kampf an", sagte Barley der SZ. Deshalb werde sie unter anderem das Wirtschaftsstrafgesetz ändern. Das "Herausmodernisieren" von Mietern aus ihren Wohnungen solle mit einer Geldbuße von bis zu 100.000 Euro geahndet werden. (SZ S. 15)

ELEKTROAUTOS
- Die Ladeinfrastruktur für Elektroautos ist ein chaotischer Flickenteppich. Regionale Monopolisten diktieren Preise und schaffen ein babylonisches Wirrwarr an Karten, Apps und Bezahlsystemen. Der Dumme ist am Ende der Kunde. So fasst Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft, die Lage zusammen. Konkrete Preisinformationen an den Ladesäulen vor Ort seien die Ausnahme. (FAZ S. 18)

DRESDEN - In Dresden befindet sich heute Europas größter Mikroelektronik-Standort und ein einzigartiges Mikroelektronik-Cluster. Silicon Saxony beschäftigt 60.000 Mitarbeiter. Die Grundlage dafür wurde einst in der DDR gelegt. (FAZ S. 21)
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verlinkter Beitrag3/35, 10.08.18, 08:42:11 
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MÄRKTE EUROPA/Kaum Hoffnung für DAX-Plus - Türkeikrise zieht Kreise
FRANKFURT (Dow Jones)--Bestenfalls mit einer Fortsetzung des volatilen Seitwärtstrends an den europäischen Aktienmärkten rechnen Händler am Freitag. Die Berichtssaison lege den Fokus ausschließlich auf Einzelwerte, so dass von den Indizes nicht viel zu erwarten sei. Dazu komme die stark unterdurchschnittliche Entwicklung Europas und vor allem des
DAX (846900) 846900 846900
gegenüber den US-Börsen. Die Amazon-Aktie erreichte am Vorabend ein neues Rekordhoch und trug damit mit zur längsten Gewinnstrecke des Nasdaq-Index seit Oktober bei.

"Das zieht noch mehr Anlegergeld in Richtung USA ab, im DAX ist es totes Geld", sagt ein Händler. Entsprechend zeigt sich der DAX eingekeilt in eine Seitwärtsspanne zwischen 12.600 und 12.700 Punkte. Der XDAX liegt mit 12.620 Punkten 0,4 Prozent im Minus. Der Euro-Stoxx-50 wird mit 3.473 rund 20 Punkte im Minus erwartet.

Türkeikrise zieht Kreise und erreicht auch den Euro

Für Gesprächsstoff sorgt am frühen Freitag die plötzliche Schwäche des Euro. Er ist zum Dollar in einer raschen Bewegung um rund 1 Cent eingeknickt und ist mit gut 1,1450 Dollar so billig wie zuletzt vor gut einem Jahr. Auch zu anderen Währungen wie dem Yen und dem Pfund zeigt der Dollar Stärke. Teilnehmer sprechen denn auch von einer Flucht in den Dollar. Deutlich nach oben geht es auch mit den Kursen deutscher Anleihen, die ebenfalls als sicherer Hafen gelten.

Als Auslöser wird ein Bericht der Financial Times angeführt, wonach sich die EZB-Bankenaufsicht Sorgen über ein hohes Engagement von Banken aus der Eurozone in türkischen Schuldtiteln macht. Genannt werden konkret die BNP Paribas, Unicredit und BBVA.

Mit der türkischen Lira geht es derweil dramatisch bergab. Der Dollar macht einen Satz von 5,55 Lira am Vorabend auf erstmals überhaupt über 6 Lira. Am türkischen Anleihemarkt ist das Zinsniveau für Papiere mit zwei Jahren Laufzeit mittlerweile auf über 20 Prozent gestiegen, ein klares Anzeichen für massiven Stress und zunehmende Spekulationen über drohende Finanzprobleme des Landes. Der türkische Finanzminister hat derweil für Freitag die Vorstellung eines neuen Wirtschaftsmodells angekündigt. Demnach soll wohl zunächst die Wachstumsprognose etwas zurückgenommen werden. So soll die Wirtschaft zukünftig nicht mehr mit 5,5 sondern nur mit 3 bis 4 Prozent wachsen.

Türkei rückt Bankenaktien in den Fokus

Der europäische Bankensektor wird schwächer als der Gesamtmarkt erwartet angesichts der Turbulenzen am türkischen Kapitalmarkt.

Chipaktien könnten angesichts der Abstufung der Halbleiteraktien durch Morgan Stanley unter Druck geraten. Die Analysten geben dem Sektor nur noch eine "In line"-Einstufung nach zuvor "Attractive". In Asien schnitten Chipwerte darauf unterdurchschnittlich ab. Das könnte sich in Europa fortsetzen. Zur Begründung verweist Morgan Stanley auf die Schwäche bei Speicherchips und Auftragsfertigern.

"Das könnte das nächste große Investmentthema werden, nämlich das Zurückfahren von Investitionen", warnt ein Händler. Denn auch in anderen Branchen wie bei den Investitionsgüterherstellern lasse das Momentum bei den Auftragseingängen teilweise nach. Aggregierte Daten wie die Auftragseingänge in Deutschland hatten zuletzt einen Einbruch gezeigt. Für einen exportabhängigen Index wie den DAX könnt das mögliche Ende des Investitionszyklus besonders negativ sein, heißt es.

Bei den Einzelwerten werden K+S
SDF (KSAG88) KSAG88 16,82-16,93 KSAG88
schwach erwartet. Das Unternehmen hat zum ersten Mal eine präzisierte Prognose abgegeben, die zwar einen deutlichen Gewinnsprung sieht, der aber unter dem noch höheren Konsens liegt. Gute Zahlen der K+S-Konkurrenz aus den USA und Kanada hatten vergangene Woche die Fantasie der Analysten über das Potenzial des Kasseler Unternehmens stark beflügelt. K+S fallen vorbörslich um rund 7 Prozent.

Starke Zahlen hat der Autozulieferer Hella
HLE (A13SX2) A13SX2 39,60-39,88
vorgelegt, bei Hapag-Lloyd sieht es indes nicht so stark aus. Dort wird weiter von einem "herausfordernden" Marktumfeld gesprochen. Hella steigen um 1,5 Prozent, Hapag-Lloyd tendieren kaum verändert in der Vorbörse. Bechtle ziehen im TecDAX nach einem erhöhten Ausblick um 4 Prozent an.Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag2/35, 13.08.18, 07:15:26 
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 Halbleiter-Titel in Asien sind nach einem Downgrade des Sektors von Morgan Stanley unter Druck.

WL-->
IFX (623100) 623100 17,40-17,50 623100
..
WAF (WAF300) WAF300 89,74-90,32
..
DLG (927200) 927200 20,87-21,01 927200
etc
Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonfl.: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag1/35, 11.09.18, 08:43:19 
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MÄRKTE EUROPA/Stabilisierungstag erwartet
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Börsen in Europa werden am Dienstag mit einer gut behaupteten Handelseröffnung erwartet. Nach dem kleinen Plus am Vortag dürfte sich die Stabilisierung fortsetzen. Die Nachrichtenlage ist dünn, über Nacht gab es kein neues Störfeuer. Übergeordnet hält weiterhin die Sorge über den globalen Handelskonflikt und seinen Folgen für die Handelsströme und damit die Ergebnisse der Unternehmen die Anleger von größeren Käufen zurück. In diesem Umfeld legt der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
am Morgen um 0,2 Prozent auf 12.010 Punkte zu, auch der Euro-Stoxx-50 wird leicht im Plus erwartet.

ZEW als Gradmesser der Konjunkturängste

Mit Spannung wird auf die Konjunkturdaten des Tages geachtet, so den ZEW-Index als Vorlaufindikator für den wichtigen Ifo-Index. Der ZEW wird mit einer leichten Verbesserung im negativen Bereich erwartet. Er sollte im September auf -12,9 von -13,7 Punkten steigen. Sollte dagegen eine Beschleunigung im negativen Bereich erfolgen, dürften wieder Konjunkturängste aufkommen und den Aktienmarkt drücken. "Vor allem angelsächsische Anleger sind schon sehr skeptisch gegenüber Deutschland nach dem Einbruch in den Auftragseingängen aus dem Ausland", so ein Händler. Daher sei wichtig, dass sich der ZEW erhole.

M&A-Fantasie kehrt in den Chipsektor zurück

Als generell gut für die Chip-Branche werten Händler das nun offiziell erfolgte Übernahmeangebot der japanischen Renesas Electronics für den US-Konkurrenten Integrated Device Technology für 6,7 Milliarden Dollar. Der Deal könnte sich langfristig negativ für Infineon auswirken. "Damit wird erklärtermaßen ein großer Konkurrent für Infineon mit der Zielgruppe Autoindustrie aufgebaut", erklärt ein Händler. Aufgrund der hohen Übernahmeprämie für IDT sollte sich die Stimmung der Investoren für den Chip-Sektor etwas aufhellen.

Auf der anderen Seite dürften Anleger nach Einschätzung eines Marktteilnehmers weiterhin Vorsicht gegenüber deutschen Autowerten walten lassen. "Der Bericht über frühe Absprachen beim Thema Abgasreinigung dürfte das Sentiment belasten", sagt ein Händler. Wie das Handelsblatt berichtet, sollen sich VW, Audi, Porsche, Daimler und BMW offenbar schon früh über die Abgasreinigung ihrer Dieselfahrzeuge abgestimmt haben. Die Zeitung beruft sich dabei auf Unterlagen der Staatsanwaltschaft Braunschweig, die bis 2008 zurückreichen. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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