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verlinkter Beitrag29/119, 20.05.20, 08:33:32 
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MÄRKTE EUROPA/Konsolidierungstag - Aareal Bank von Verkauf gestützt
FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte werden am Mittwoch mit einer kaum veränderten Handelseröffnung erwartet. Die Nachrichtenlage ist dünn, die Berichtssaison liefert nur noch vereinzelt Impulse. Rücksetzer würden aber gekauft, meint ein Marktteilnehmer. So sah es im nachbörslichen Handel am Dienstag noch nach einem deutlichen Rückschlag aus, auch weil die US-Gesundheits-Website Stat News Zweifel an der Wirksamkeit des Impfstoffes von Moderna
0QF (A2N9D9) A2N9D9
geschürt hatte, der zuvor stark die Kauflaune geschürt hatte. Moderna hatte aber selbst schon mitgeteilt, dass der Impfstoff bei einigen Probanden eine Immunreaktion hervorgerufen habe, aber nicht bei allen. Der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
startet 0,3 Prozent niedriger mit 11.043 Punkten, auch der Euro-Stoxx-50 dürfte ebenfalls etwas leichter in den Tag starten.

Die Aktie der Aareal Bank
ARL (540811) 540811 540811
wird im Spezialistenhandel 4 Prozent höher gesehen. Die Bank will nun eine Minderheit der IT-Tochter Aareon verkaufen. "Das löst Spekulationen aus, dass mit einer Sum-of-the-Parts-Betrachtung der Wert der Aareal Bank zunimmt", so ein Marktteilnehmer. Der Wert von Aareon sei vor der Krise auf eine halbe Milliarde Euro geschätzt worden, und der IT-Sektor gelte als Krisengewinner. Schon seit langem fordern aktivistischen Investoren die Bank zu diesem Schritt auf, der bisher immer abgelehnt wurde. Noch im November bekräftigte Aareal-Bank-Chef Hermann J. Merkens, dass Aareon ein integraler Bestandteil der Gruppe sei.

Weil das Bundesverkehrministerium ein Förderprogramm plane, um Gütertransporte von der Straße auf die Schiene zu bringen, sehen Händler Potenzial bei Aktien von im Schienenverkehr tätigen Unternehmen. Dazu zählen unter anderen Vossloh, Siemens, Alstom, IVU, Schaltbau oder Knorr Bremse. Weiter Relative Stärke erwarten Marktteilnehmer bei -Aktien. Sie hätten sich am Dienstag von dem allgemeinen Rücksetzer in New York weitgehend abgekoppelt, heißt es. "Die Pandemie verstärkt den Trend zur Digitalisierung, und deshalb kommt an den Halbleiteraktien niemand vorbei", sagt ein Börsianer. Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag28/119, 16.09.20, 08:02:22 
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MÄRKTE EUROPA/Wenig verändert - "Alle Augen auf die Fed"
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einer kaum veränderten Tendenz rechnen Marktteilnehmer am Mittwoch an den europäischen Aktienmärkten zur Eröffnung. DAX und Euro-Stoxx-50 werden vorbörslich wenig verändert erwartet, der DAX 6 Punkte höher bei 13.224 Punkten. "Das ist heute wieder einer dieser Tage, die erst abends richtig losgehen. Alle warten auf die Fed", sagt Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Und nach der Sitzung der US-Notenbank Fed wird der Handel voraussichtlich im Bann des großen Verfallstermins stehen, der am Freitag ansteht. Ein Ausbruch des
DAX (846900) 846900 846900
aus der Spanne zwischen 13.100 und 13.300 Punkten ist somit noch nicht in Sicht. Weder von den Vorlagen aus Asien noch von der Devisen- und der Zinsseite seien im Vorfeld stärkere Impulse zu erwarten. Positiv gesehen wird allerdings, dass die Rohstoffpreise am Morgen auf breiter Front anziehen: "Sie sind ein Spielball der Konjunkturerwartungen, und da kommt neben den jüngsten guten Daten aus China auch der starke deutsche ZEW-Konjunkturindex als Stütze hinzu", sagt Christian Henke von IG Markets. Zudem sind die US-Öllagerbestände laut der neuen API-Daten wieder zurückgegangen.

Zur Fed-Sitzung sagt Vermögensverwalter Altmann, zum einen erhofften sich die Marktteilnehmer Details zur neuen Inflationsstrategie. Zum anderen stehe der Wirtschaftsausblick im Vordergrund: "ein Balance-Akt", wie Altmann sagt: "Ein schwächerer wirtschaftlicher Ausblick wäre einerseits ein Schock, würde aber gleichzeitig Hoffnungen auf noch stärkere und längere geldpolitische Maßnahmen schüren. Ein starker Ausblick wäre an sich positiv, würde gleichzeitig aber die geldpolitischen Hoffnungen aus dem Markt nehmen. Von daher wird sich die Fed hier nur in Mini-Schritten bewegen, um kein Kursbeben auszulösen".

Erleichterung über Technologie-Rally
"Die Erleichterung ist groß", sagt ein Händler zur Rally der Technologie-Werte in den USA. Im europäischen Handel sei noch befürchtet worden, dass die Rally in eine neue Verkaufswelle münden würde. Das sei nun ausgeblieben. "Und das, obwohl Apple gar kein neues iPhone vorgestellt hat", so der Marktteilnehmer. Die europäischen Peers sollten von der Tech-Rally profitieren, meint er. Gefragt sein dürften unter anderem Halbleitertitel.

Deutsche Post dürfte von FedEx-Rekorden profitieren - Erholung bei Grenke erwartet
Starke Zahlen von FedEx dürften am Mittwoch die Stimmung für Deutsche Post
DPW (555200) 555200 555200
anheizen. Der US-Peer hat im abgelaufenen ersten Quartal des neuen Geschäftsjahrs Rekordzahlen vorgelegt. Zudem fiel der Gewinn je Aktie nahezu doppelt so hoch aus wie erwartet. Der FedEx-Kurs stieg nachbörslich um über 8 Prozent. Mit einer Erholung in Grenke
GLJ (A161N3) A161N3
rechnet ein Marktteilnehmer. "Grenke hat die Vorwürfe zurückgewiesen, und in der krass überkauften Situation der Aktie ist das für eine Erholung oder für Short-Deckungen gut", sagt er. Allerdings ändere das nichts daran, dass die Aktie nach einer längerfristigen Top-Formation nun in der Baisse stecke. Der Bericht von Viceroy Research "enthält Unterstellungen, die Grenke auf das Schärfste zurückweist", heißt es in der Mitteilung des MDAX-Konzerns vom Vorabend.

Brenntag-Ausblick weitgehend eingepreist
BNR (A1DAHH) A1DAHH

Als weitgehend eingepreist bezeichnet ein Marktteilnehmer den Ausblick von Brenntag. Einige Häuser hätten bereits nach den Zahlen zum zweiten Quartal ihre Schätzungen erhöht und die Kursziele angehoben. "Richtung Allzeithoch dürfte es zunächst zu Gewinnmitnahmen kommen", so der Marktteilnehmer. Dieses liegt bei 59,39 Euro. Geschlossen hat die Aktien am Dienstag nur knapp unter dem Jahreshoch von 55,72 Euro vom 27. Juli. "Abgesehen von temporären Gewinnmitnahmen bleibt die Aktie aber aussichtsreich", so der Marktteilnehmer. Der Aufwärtstrend sei auf allen Zeitebenen intakt. Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag27/119, 22.10.20, 12:30:24 
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Taiwan: Risikogebiet für die -Industrie
Die Gefahr, dass die Volksrepublik China Taiwan annektiert, war noch nie so groß wie derzeit. Eskaliert die Situation, hätte dies verheerende Folgen - auch für die Halbleiterfertigung. [...] https://www.golem.de/news/taiwan-ri....ndustrie-2010-151475.html
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verlinkter Beitrag26/119, 02.12.20, 06:49:11 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
CHIPINDUSTRIE - Bundesregierung und EU-Kommission planen, die europäische Chipindustrie mit massiven Subventionen zu fördern. Wirtschaftsminister Peter Altmaier und EU-Industriekommissar Thierry Breton sprechen derzeit mit weiteren EU-Staaten und Industrievertretern über ein milliardenschweres Förderprogramm. Ziel sei es, die Abhängigkeit Europas etwa bei Hochleistungsprozessoren ein Stück weit zu verringern, sagte Altmaier. Laut EU-Kreisen könnte sich die Förderung auf bis zu 15 Milliarden Euro summieren. Kommende Woche sollen die beteiligten Mitgliedstaaten eine politische Absichtserklärung unterzeichnen, in der die Bedeutung der Mikroelektronik für die europäische Industrie und die eigene technologische Souveränität unterstrichen wird. (Handelsblatt)

- Die Nato soll sich im Zuge einer grundlegenden Reform auch möglichen Gefahren aus China zuwenden. Das ist eine der Empfehlungen einer Expertengruppe unter Leitung des früheren deutschen Verteidigungsministers Thomas de Maizière (CDU) und des früheren US-Diplomaten Wess Mitchell. "China stellt eine potenzielle Bedrohung dar", sagte de Maizière der Süddeutschen Zeitung. Die Gruppe war vor einem Jahr nach Äußerungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron eingesetzt worden, die Nato sei "hirntot". Ihre Vorschläge sollen auch eine Antwort sein auf massive Spannungen innerhalb des Bündnisses während der Amtszeit des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump. Der Bericht mit 138 zum Teil präzisen Empfehlungen wurde am Dienstag beim virtuellen Treffen der Nato-Außenminister erstmals diskutiert. China rüste massiv auf und verhalte sich in seinem Umfeld "aggressiv". Deshalb brauche die Nato eine "China-Strategie", sagte de Maizière. (SZ)

BAFIN - Die Finanzaufsicht Bafin steht nach dem Betrugsskandal bei Wirecard massiv in der Kritik. Zudem wird intensiv diskutiert, wie die Behörde Finanzkonzerne künftig effektiver beaufsichtigen kann. Ein wichtiger Punkt ist dabei aus Sicht von Politikern und Experten, dass die Bafin selbst mehr Prüfer braucht, die Bilanzen durchforsten und Unternehmen bei Prüfungen vor Ort auf die Finger schauen. Wie groß die Defizite in diesem Bereich sind, zeigt eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des Linken-Abgeordneten Fabio De Masi, die dem Handelsblatt vorliegt. Daraus geht hervor, dass die Bafin derzeit lediglich fünf Experten mit einer Zulassung als Wirtschaftsprüfer beschäftigt. "Damit bleibt die Bafin in gefährlicher Abhängigkeit von den Big Four" - also von den Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Deloitte, EY, KPMG und PwC -, kritisiert De Masi. "Der Bafin fehlt auch Personal mit kriminalistischer und forensischer Expertise, um Finanzkriminalität aufzudecken." (Handelsblatt)
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verlinkter Beitrag25/119, 09.12.20, 12:23:17 
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USA-China-Handelsstreit: Deutsche Halbleiterindustrie gerät zwischen die Fronten
ASME (A1J4U4) A1J4U4

China und die USA bleiben auch unter dem neugewählten US-Präsidenten Joe Biden technologische Rivalen. Darunter leiden deutsche und europäische Halbleiterunternehmen.

[...] Die USA schreckten zuletzt nicht davor zurück, ASML zu erpressen. Als die Niederländer 2018 eine ihrer Anlagen für die Extreme Ultraviolet Lithographie (EUV) an SMIC verkaufen wollten, übte die Trump-Regierung durch Außenminister Mike Pompeo massiven Druck auf die niederländische Regierung aus, um den Deal zu verhindern. ASML ging ein Auftrag über 150 Millionen Euro verloren. [...] https://www.golem.de/news/usa-china....ronten-2012-152385-3.html
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verlinkter Beitrag24/119, 10.12.20, 07:04:28 
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Guten Morgen peketec kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
WIRECARD-UNTERSUCHUNG
WDI (747206) 747206
- Im Wirecard-Skandal gerät die Wirtschaftsprüfer-Aufsicht Apas unter Druck. Ihr wird vorgeworfen, nach einem Telefongespräch mit dem Wirecard-Abschlussprüfer EY im Februar 2019 weitere notwendige Schritte unterlassen zu haben, heißt es bei Mitgliedern des Bundestags-Untersuchungsausschusses. Am Donnerstag sind dort die Apas-Verantwortlichen als Zeugen geladen. EY wiederum wirft der Apas vor, in ihrer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft "Sachverhalte aus dem Kontext gerissen zu haben". Auf Basis des Schreibens der Prüferbehörde hat die Münchener Staatsanwaltschaft vorige Woche Ermittlungen eingeleitet. (Handelsblatt/FAZ)

ARBEITSMARKT - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erwartet auch nach der erneuten Verschärfung der Corona-Krise keine bleibenden Schäden für den deutschen Arbeitsmarkt. "Gemessen am tiefen Einschnitt der Wirtschaft ist der Tsunami am Arbeitsmarkt durch durchdachte Entscheidungen ausgeblieben", sagte der der SPD-Politiker der Augsburger Allgemeinen. "Die Corona-Pandemie hat zur größten Wirtschaftskrise unserer Generation geführt", betonte Heil. "Jetzt geht es darum, dauerhaften Schaden am deutschen Arbeitsmarkt zu verhindern." Dabei werde das Instrument der Kurzarbeit weiterhin die wichtigste Rolle spielen. Er bleibe zuversichtlich, dass im kommenden Jahr weniger Menschen in Kurzarbeit sein werden als 2020, ohne dass dies zu einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit führen werde. (Augsburger Allgemeine)

FRANKREICH - Die Wirtschaftsminister von Deutschland und Frankreich wollen der europäischen Wirtschaft mit industriepolitischen Initiativen zu mehr Wachstum verhelfen. In den nächsten Monaten sei in Europa mit einer wachsenden Zahl von Firmeninsolvenzen zu rechnen, warnten Minister Peter Altmaier und sein französischer Kollege Bruno Le Maire im Interview mit dem Handelsblatt. Daher gelte es, "die industriellen Prioritäten zu definieren, die in den kommenden Monaten umgesetzt werden sollen", so Altmaier. Gemeinsam mit der EU-Kommission bereiteten beide Länder umfassende Technologieprojekte zu Mikroelektronik, 5G und Wasserstoff vor. "Wir bauen die wirtschaftliche und technologische Souveränität Europas", sagte Le Maire. Eine aktive Industriepolitik sei auch mit Blick auf China geboten - das Land erhole sich schnell von der Pandemie und verfolge zielstrebig sein Ziel, technologisch eigenständig zu werden. Die Stärkung der heimischen Industrie habe zwar ihren Preis auch für die Steuerzahler, sagte Altmaier. "Aber wir sollten nicht akzeptieren, wenn große Teile der Wertschöpfung der Zukunft komplett außerhalb Europas stattfinden." Konkret plant Altmaier, in Kürze ein europäisches Projekt für den Einsatz von grünem Wasserstoff in der Stahlbranche vorzustellen und einen Milliardenbetrag für die Entwicklung von Prozessoren bereitzustellen. Um den Rückstand in der Chipindustrie auf Asien und die USA aufzuholen, wären laut der Unternehmensberatung McKinsey aber mehr als 40 Milliarden Euro nötig. (Handelsblatt)

KLIMASCHUTZ - Der coronabedingte Einbruch des globalen Treibhausgasausstoßes geht am Klima fast spurlos vorüber. Nach Zahlen des UN-Umweltprogramms dürften zwar die Emissionen um sieben Prozent sinken. Auf den Anstieg der Erdtemperatur habe das aber kaum Einfluss. Dazu sei nun ein "grüner Umbau" nötig. (SZ)

CHIPINDUSTRIE - Europa ist abhängig von amerikanischen und asiatischen Chipherstellern. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern, wie eine bislang unveröffentlichte Studie der Unternehmensberatung McKinsey zeigt. Demnach hinkt Europa in den meisten Kernbereichen der strategisch wichtigen Industrie um Jahre hinterher. Mindestens zehn Jahre würde es dauern, bis Europa etwa bei Prozessoren zur Weltspitze aufschließen könnte, schätzen die Halbleiter-Experten von McKinsey. Prozessoren sind das Gehirn eines jeden Rechners. Es sind US-Firmen wie Intel, AMD und Qualcomm, die dieses Geschäft dominieren. Bei Speicherchips sei ebenfalls mit einer Dekade zu rechnen, bis Europa zu den Marktführern aus Südkorea, Amerika und Japan aufschließen könne, so McKinsey. Nicht viel anders sieht es bei den Fabriken aus: Um auf den fortschrittlichsten Stand der Fertigung zu kommen, sei sogar mit bis zu 15 Jahren Vorlauf zu rechnen. Fachleute sprechen bei den modernsten Werken von der sogenannten "Leading Edge". Gleichwohl gebe es durchaus eine Chance, den Anschluss wieder herzustellen, sagt Ondrej Burkacky, Partner und Halbleiterexperte von McKinsey: "Europas Aufholjagd ist nicht aussichtslos. Aber der Abstand wird aktuell größer." (Handelsblatt)

DIHK - Fünf Unternehmen klagen gegen ihre Industrie- und Handelskammer (IHK) und wollen so den Austritt der jeweiligen IHK aus dem Dachverband Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) durchsetzen. Entsprechende Eilanträge wurden bereits gegen die Kammern in München, Stuttgart, Köln, Ostwestfalen und Kassel vor den Gerichten eingereicht. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung. Die Kläger berufen sich auf das jüngste Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Das hatte Mitte Oktober in einer Grundsatzentscheidung IHK-Mitgliedsunternehmen das Recht eingeräumt, ihre regionale IHK zu zwingen, aus dem DIHK auszutreten, vorausgesetzt, der Dachverband hält sich nicht mit allgemein-politischen Aussagen zurück, die die Kammer-Kompetenzen überschreiten. Die IHK Nord Westfalen muss deshalb den DIHK verlassen. (Süddeutsche Zeitung)

MEHRWERTSTEUER - Mit der vorübergehenden Senkung der Mehrwertsteuer auf 16 und 5 Prozent wollte die Bundesregierung in der Corona-Krise den Konsum ankurbeln. Aus Sicht des Einzelhandels hat die rund 20-Milliarden Euro teure Maßnahme aber nur wenig gebracht, berichtet die Wirtschaftswoche. "Die Mehrwertsteuersenkung hat nur für eine marginale Konsumbelebung gesorgt", sagte Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverband Deutschland (HDE), dem Magazin. Wirkung habe die Steuersenkung demnach primär im Handel mit hochpreisigeren Waren erzielt, beispielsweise im Möbelhandel. Insgesamt habe die Steuersenkung aber nichts gegen die negativen Effekte der Pandemie auf den Konsum ausrichten können. Im Gegenteil: "Für die meisten Händler war der Aufwand der Umstellung deutlich höher als der Nutzen", sagte Genth. In vielen Läden mussten Kassentechniker in die Systeme eingreifen und Preise neu ausgezeichnet werden. Deshalb fordert Genth die zum Jahresende auslaufende Steuersenkung zu verlängern. "Dann kann sich der Aufwand der Umstellung besser amortisieren." (Wirtschaftswoche)

KANZLERKANDIDAT - CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat für eine möglichst späte Entscheidung über die Kanzlerkandidatur der Union geworben. Er halte "den Gedanken für klug, in einer so außergewöhnlichen Lage ein Nebeneinander von amtierender Kanzlerin und Kanzlerkandidat nicht zu lange werden zu lassen. Deshalb ist es sinnvoll, unseren Kandidaten später im Jahr zu benennen und nicht gleich nach der Entscheidung über den neuen CDU-Vorsitzenden", sagte Spahn im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. "Eine Kür sechs Monate vor der Wahl wäre früh genug. Das hieße: Im März oder April sollten wir uns einigen. Dann reicht die Zeit, um einen auf unseren Kandidaten zugeschnittenen Wahlkampf zu führen." (Neue Osnabrücker Zeitung)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 10.12.2020, 08:13, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag23/119, 26.01.21, 06:22:21 
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Guten Morgen peketec kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
- Die Engpässe bei Halbleitern, die zu Kurzarbeit in einigen Autofabriken führen, treffen auch andere Branchen im Südwesten hart. Das hat eine Umfrage ergeben. "Trotz langfristiger Planung leben wir bei manchen elektronischen Bauteilen quasi von der Hand in den Mund", heißt es etwa beim Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg. "Ungeplant stark steigende Bedarfe in unserem Haus können derzeit nur mit enormer Anstrengung abgebildet werden", sagt ein Sprecher von EBM-Papst. Dies ist nicht das einzige Problem. "Aktuell liegt die Herausforderung in den Frachtkapazitäten", sagt Thomas Schrott, Chef der Würth-Elektronik-Eisos-Gruppe. Die Frachtpreise seien explodiert. (Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten)

IMPFUNG - Der Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca
ZEG (886455) 886455
ist nach derzeitiger Einschätzung in der Bundesregierung nicht für ältere Risikogruppen geeignet. Nach Informationen des Handelsblatts aus Koalitionskreisen wird bei dem Vakzin nur mit einer Wirksamkeit von acht Prozent bei den über 65-Jährigen gerechnet. Das Bundesgesundheitsministerium prüft bereits, ob die nach Alter gestaffelte Impfreihenfolge angepasst werden muss. Für den Impfplan der Regierung bedeuten die Hinweise auf eine geringe Schutzwirkung des Astra-Zeneca-Vakzins bei Senioren, dass gerade in der Altersgruppe der 65- bis 75-Jährigen mehrere Millionen eingeplante Dosen fehlen könnten. (Handelsblatt)

IMPFSTOFFFIRMEN - Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) warnt vor möglichen Cyberattacken Nordkoreas auf deutsche Impfstoff-Firmen. "Aktuelle Erkenntnisse zeigen beispielsweise, dass Nordkorea bislang auf den Rüstungsbereich ausgerichtete Cyberaktivitäten nunmehr auf den Bereich Biotechnologie und hier besonders auf die Impfstoffentwicklung und -herstellung fokussiert", heißt es in einer Lageeinschätzung der Behörde mit der Überschrift "Multiple Risiken für deutsche Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden im Kontext der Corona-Pandemie". Der Verfassungsschutz spricht insgesamt von einer "dynamischen Entwicklung der Gefährdungslage", die weiterhin ein "agiles und behördenübergreifendes Handeln" erforderlich mache. Die Kurzanalyse des Inlandsgeheimdienstes liegt dem Handelsblatt vor. (Handelsblatt)

CORONA - Neben Virologen fordern auch einige Ökonomen, Corona mit einem noch härteren Lockdown auszumerzen. Doch die Psychologie könnte ihnen einen Strich durch die Rechnung machen. (FAZ)

SCHULDENBREMSE - Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat angesichts der finanziellen Belastungen infolge der Coronakrise gefordert, die Schuldenbremse für einen längeren Zeitraum auszusetzen. "Die Schuldenbremse ist in den kommenden Jahren auch bei ansonsten strenger Ausgabendisziplin nicht einzuhalten", schreibt Braun in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt. Gleichzeitig spricht sich Braun dagegen aus, in den kommenden Jahren weiter wie 2020 und 2021 die Ausnahme für Naturkatastrophen zu nutzen. Das würde ein "Tor zur dauerhaften Aufweichung der Schuldenregel" öffnen. Denn es sei "völlig unklar", wie lange die Pandemie eine Ausnahme begründe. Stattdessen schlägt Braun eine Grundgesetzänderung vor, die "begrenzt für die kommenden Jahre einen verlässlichen degressiven Korridor für die Neuverschuldung vorsieht und ein klares Datum für die Rückkehr zur Einhaltung der Schuldenregel vorschreibt". Der so gewonnene Verschuldungsspielraum soll ermöglichen, finanzielle Zusatzbelastungen von Bürgern und Unternehmen zu verhindern. Braun: "Um eine schnelle Erholung und einen verlässlichen Rahmen für Investitionen zu haben, ist es sinnvoll, die Sozialabgaben bis Ende 2023 zu stabilisieren und auch auf Steuererhöhungen zu verzichten." (Handelsblatt)

KRISENMANAGEMENT - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in einer internen Videokonferenz mit den Fraktionsvorsitzenden der Union in Bund und Ländern scharfe Kritik am Management der Corona-Krise geübt. Wie die Bild-Zeitung unter Berufung auf Teilnehmerkreise berichtet, sagte Merkel in der Besprechung am Sonntag: "Uns ist das Ding entglitten. Wir müssen noch strenger werden, sonst sind wir in 14 Tagen wieder da, wo wir waren." Merkel betonte laut Bild: "Wir leben durch die Mutationen auf einem Pulverfass." Sie beklagte sich in der Runde unter anderem über die Arbeit der Gesundheitsämter. „Die Ämter wurden im November verpflichtet zur Einführung einer einheitlichen Software. Aber nur ein Drittel sind bisher an das System angebunden. Es gibt viele Ausreden." Auch die Reiselust der Deutschen missfällt Merkel: "Man kann nur Reisen unattraktiv unangenehm machen, etwa durch Quarantäne." (Bild)

USA - Kurz vor den Präsidentschaftswahlen bekräftigte Joe Biden eines seiner zentralen Bekenntnisse: "Ich glaube keine Sekunde daran, dass das produzierende Gewerbe in den USA der Vergangenheit angehört." Er traf damit einen Nerv in einer Branche, die von Donald Trump zuletzt enttäuscht worden war. Zwar stiegen die Jobzahlen zunächst dank Steuersenkungen und Deregulierung. Dann aber erwischte der von Trump entfachte Handelskrieg den Sektor, und die Pandemie gab ihm den Rest. Derzeit gibt es eine halbe Million weniger Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe als im Vorjahr. Jetzt will Biden die Kehrtwende schaffen - und setzt dabei auf Protektionismus, wenn auch in weniger rabiater Form als sein Vorgänger Trump. Der Grundgedanke des Biden-Plans ist, die Kaufkraft der Regierung zu nutzen, um einheimische Produzenten gegenüber ausländischen Rivalen zu bevorzugen. Deshalb der Name des Programms: "Buy American". (Handelsblatt)

BANKEN
- Wenn die deutschen Banken nicht auf die Kostenbremse treten, werden sie nach Berechnungen von Moody's bis 2024 auf breiter Front Verluste schreiben. Für einen Umbau der Geschäftsmodelle fehle ihnen die Zeit. (Börsen-Zeitung)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 26.01.2021, 07:47, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag22/119, 30.03.21, 08:34:37 
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MÄRKTE EUROPA/Börsen dürften mit Aufschlägen starten
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit weiteren Kursgewinnen rechnen Händler am Dienstag an den europäischen Aktienbörsen. "Der neue
DAX (846900) 846900 846900
-Rekord gestern trotz der Belastung durch die Abverkäufe wegen Archegos war ein echtes Zeichen von Stärke", sagt ein Händler. Für Entlastung sorge der wieder passierbare Suez-Kanal. Der Markt warte aber besonders mit Spannung auf Details zu Joe Bidens Infrastrukturplänen, die am Mittwoch vorgelegt werden sollen. Der DAX wird zur Eröffnung bei 14.872 Punkten erwartet nach einem Schluss von 14.818 Punkten. Für den Euro-Stoxx-50 zeichnet sich ein Beginn von 3.895 Punkten ab nach 3.883.

Überlegene US-Impfkampagne sollte Arbeitsmarkt stützen
Daneben wird in den USA am Freitag ein starker Arbeitsmarktbericht erwartet, der die Überlegenheit der US-Impfkampagne gegenüber Europa demonstrieren dürfte. Die Renditen dürften dann jedoch weiter anziehen. Biden will fast alle Amerikaner bis Mittel April durchgeimpft haben. Am Dienstag stehen zudem wichtige Wirtschaftsdaten an. Vor allem auf Wirtschaftsstimmung, Industrie- und Verbrauchervertrauen in der Eurozone wird geblickt. Dazu kommen erste Inflationsdaten für den März aus Deutschland. Hier wird mit einem Preisanstieg von 1,7 Prozent zum Vorjahr gerechnet.

Mit Kursgewinnen rechnen Händler bei europäischen Chip-Aktien . Kurstreiber sind Berichte, wonach Taiwan Semiconductor weitere Preiserhöhungen durchsetzen will. "Das dürfte leicht fallen, nachdem vor allem die Autoindustrie mit dem Chip-Mangel Probleme hat", kommentiert ein Händler. TSMC wolle nun saisonale Preiserhöhungen für alle Wafer-Produkte vornehmen, so dass die Preise am Jahresende um 25 Prozent höher stehen sollen. Weitere Kursbelastungen sehen Händler dagegen auf die Aktien der Reisebranche zukommen. "Da ist zuviel Hoffnung eingepreist worden", sagt ein Händler. Stattdessen sehe es nun danach aus, als werde sie zwischen politischen Gruppeninteressen und Vorwahlkampf zermahlen. Besonders die mit ständig anderem Ergebnis geführten Diskussionen über "Urlaub in Mallorca, aber nicht an der Ostsee" seien schädlich.

Westwing mit gutem Ausblick
WEW (A2N4H0) A2N4H0

Mit Kursgewinnen bei Westwing rechnen Händler. Die Aktien sprangen am Vorabend nachbörslich rund 10 Prozent an, nachdem ein sehr zuversichtlicher Ausblick veröffentlicht wurde. Im ersten Quartal 2021 habe sich der Umsatz verdoppelt, teilte das Online-Möbelhaus mit. Daher wird für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum von 18 bis 27 Prozent gerechnet. Der Gewinn soll stärker als von Analysten erwartet steigen. Als ordentlich wird der Ausblick von Basler für 2021 im Handel bezeichnet. Der Umsatz soll zwischen 190 und 210 Millionen Euro und die Vorsteuer-Rendite bei 12 bis 14 Prozent liegen. Der freie Cashflow zeigte sich bereits im abgelaufenen Jahr wieder deutlich positiv, der Auftragseingang liegt über dem Vorjahr. Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag21/119, 23.04.21, 06:52:57 
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Intel-Chef sieht noch zwei Jahre mögliche Chip-Knappheit
INL (855681) 855681

NEW YORK (Dow Jones)--Der neue Chef von Intel glaubt, dass sich der globale Engpass bei der Chipversorgung noch zwei Jahre hinziehen könnte. Pat Gelsinger sagte, dass die Lieferengpässe, die einige Sektoren der Weltwirtschaft seit Monaten beeinträchtigen, anhalten werden, bis mehr Kapazität aufgebaut ist, um die Chip-Nachfrage für alles von Automobilen bis hin zu Elektronik zu befriedigen. "Es wird eine Weile dauern, bis man mehr Kapazitäten in Betrieb nehmen kann", sagte er in einem Interview. "So ist das eben, wenn man neue Fabriken baut." Der weltweite Mangel an Halbleiterchips hat die Produktion in verschiedenen Sektoren gestört, was zu vorübergehenden Schließungen von Automobilfabriken und reduzierten Lieferungen von Artikeln wie Computern und einigen Geräten geführt hat. Die Chip-Firmen bemühen sich, die Knappheit zu überwinden.

Das Weiße Haus traf sich diesen Monat mit Führungskräften aus der Chip- und anderen Industrien, um herauszufinden, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, um den Mangel zu beheben und die heimische Chipindustrie zu stärken. Präsident Biden hatte zuvor versprochen, die Chip-Knappheit zu beheben und 50 Milliarden Dollar für die Halbleiterindustrie in sein umfangreiches Infrastruktur-Ausgabenpaket aufgenommen. "Die Investitionen, die in diesem Umfang erforderlich sind, sind immens", sagte Gelsinger. Der CEO, der seit Februar im Amt ist, versprach außerdem, schnell einige Produktionskapazitäten zur Verfügung zu stellen, um die Chip-Knappheit zu lindern.
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Laut Thierry Breton, dem europäischen Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, wollen sich mittlerweile 22 EU-Mitgliedsstaaten an einer Allianz zum Aufbau einer lokalen Chip-Industrie beteiligen. /
Quelle: Guidants News https://news.guidants.com
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verlinkter Beitrag19/119, 30.04.21, 10:28:09 
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Die EU hat offenbar Pläne für eine europäische Chip-Allianz mit den Branchengrößen STMicroelectronics, NXP, Infineon und ASML, um die Abhängigkeit von ausländischen Herstellern zu reduzieren. EU-Binnenmarkt-Kommissar Thierry Breton traf sich dazu am Donnerstag in Berlin mit Wirtschaftsminister Altmaier.
Quelle: Guidants News https://news.guidants.com
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verlinkter Beitrag18/119, 18.05.21, 23:57:54 
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Und weiter gehts:

Wettlauf in der Halbleiterindustrie Die alte Chipgroßmacht Japan will die heimische Branche wieder stärken

Nach den USA, Europa und Korea gibt auch Tokio industriepolitische Hilfestellung. In welchen Sektoren und mit welchen Partnern sich das Land Chancen ausrechnet.
https://www.handelsblatt.com/techni....-iLzWKg4W6iftIgaWb3GJ-ap1

Elfman schrieb am 18.05.2021, 21:11 Uhr
Investitionen in anderen Ländern Teil 2:

Biden pitches $174 bln electric vehicle plan in Michigan

https://www.reuters.com/world/us/bi....plan-michigan-2021-05-18/

"The real question is whether we'll lead or we'll fall behind in the race for the future, or whether we will build these vehicles and the batteries that go in them here in the United States or rely on other countries," Biden said.
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verlinkter Beitrag17/119, 19.05.21, 14:11:21 
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HALBLEITERKRISE: Chip-Knappheit ohne Ende
Autobauer und andere Industrien geben die Schuld für den Chipmangel gern den produzierenden Firmen. Die Lage ist aber viel komplexer. [...] https://www.golem.de/news/halbleite....hne-ende-2105-156561.html
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verlinkter Beitrag16/119, 27.05.21, 08:06:00 
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MÄRKTE EUROPA/Bayer-Aktie vor Schwächeanfall - DAX behauptet erwartet
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einem wenig veränderten Handelsstart an Europas Aktienmärkten rechnen Händler am Donnerstag.
DAX (846900) 846900 846900
und Euro-Stoxx-50 werden vorbörslich in der Nähe der Schlussstände vom Mittwoch erwartet, damit dürfte der DAX weiter nur etwa 100 Punkte unter seinem jüngsten Rekord liegen. Etwas auf die Stimmung drückt die erneut aufkommende Diskussion über das so genannte "Tapering", also das Zurückfahren der Anleihenkäufe durch die Notenbanken. So hatte am Vorabend auch Randal Quarles, stellvertretender Vorsitzender der US-Notenbank für die Bankenaufsicht, gesagt, er sei offen für eine Debatte über eine Verringerung der Anleihekäufe. Mit einem weiteren Schwächeanfall rechnen Marktteilnehmer zunächst bei Bayer
BAYN (BAY001) BAY001 BAY001
. "Mit einem so deutlichen Scheitern des Vergleichs in den USA hatte der Markt nicht gerechnet", sagt ein Händler. Ein Bundesrichter in San Francisco hatte den Vorschlag für eine Vereinbarung zwischen Bayer und Klägeranwälten im Glyphosat-Streit zurückgewiesen, "überraschend", wie auch ein anderer Marktteilnehmer meint. Der Konzern will nun mit einem 5-Punkte-Plan alternative Lösungen anstreben. Mit Spannung wird daher auf die angekündigte Telefonkonferenz noch vor Börseneröffnung gewartet, die um 8.30 Uhr beginnen soll. Im vorbörslichen Handel am Morgen bricht der Kurs um etwa 4 Prozent ein.

Kering-Platzierung dürfte Puma nur kurz belasten
PUM (696960) 696960 696960

Keinen großen Druck auf Puma erwarten Händler. Zwar wolle sich Investor Kering von weiteren 5,9 Prozent am Unternehmen oder rund 8,9 Millionen Aktien trennen. Das ist allerdings keine Überraschung, wie es am Markt heißt. Mit dem Schritt sei gerechnet worden. "Das Aktien gehen an Institutionelle Investoren, die sie weiter halten werden", sagt ein Händler. Zudem dürfte der latente Verkaufsüberhang auf Puma damit beseitigt sein, weil Kering ihre restlichen 4 Prozent marktneutral über eine bis nächstes Jahr laufende Wandelanleihe abgeben könnten. Vorbörslich geht es mit Puma um etwa 2,5 Prozent nach unten.

HSBC steigt aus US-Retail-Markt aus
HBC1 (923893) 923893

HSBC stehen im Fokus mit den Marktreaktionen auf die Ankündigung ihres Ausstiegs aus dem US-Retail-Markt. HSBC will sich dort von den meisten Filialen trennen und nur noch einige als Zentren der Vermögensverwaltung behalten. Der Schritt an sich sei aber folgerichtig, da HSBC sich auf das Geschäft in Asien konzentrieren wolle. In Hongkong legt die Aktie leicht zu. Positiv ist die Stimmung laut Marktteilnehmern für die Aktien aus dem -Bereich. Der US-Chip-Hersteller Nvidia
NVD (918422) 918422
hat den Gewinn verdoppelt und einen optimistischen Ausblick gegeben. Das könnte auch den Kurs von Infineon antreiben, wie ein Händler sagt. Im vorbörslichen Handel können sich Infineon gut behaupten.

Ordentliche Quartalszahlen hat Aroundtown
AT1 (A2DW8Z) A2DW8Z
abgeliefert, heißt es im Handel. Sowohl Umsatz als auch der FFO hätten im ersten Quartal leicht über den Analystenprognosen gelegen. Im Fokus stünden die Zahlen allerdings nach dem Vonovia-Kauf von Deutsche Wohnen nicht. "Die noch verbliebenen Unternehmen am Markt werden gerade danach abgeklopft, wer als nächstes aufgekauft werden könnte", meint ein Händler. Bei den Umstufungen stehen Heidelbergcement
HEI (604700) 604700 604700
im Blick. Jefferies hat das Kursziel am Morgen auf 108,10 Euro erhöht, geschlossen hat die Aktie am Mittwoch mit einem Kurs von 74,30 Euro. Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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Zuletzt bearbeitet von µ am 27.05.2021, 08:10, insgesamt einmal bearbeitet
Elfman
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verlinkter Beitrag15/119, 27.05.21, 19:02:08 
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Wahnsinn

Wir sind 15 Jahre hinter Taiwan

fister: Warum können wir Taiwan nicht mehr einholen, dass wir da immer um drei Jahre hinterherlaufen?

Kleinhans: Wir sind nicht drei Jahre hinter Taiwan. Machen Sie sich da keine Illusionen. Wir sind 15 Jahre hinter Taiwan. Das modernste Fertigungsverfahren in Taiwan sind derzeit fünf Nanometer. Die modernste Fertigungsanlage in Europa hat 22 Nanometer. Das heißt, allein von den Fertigungsverfahren her sind wir fünf Generationen hinterher, und ungefähr alle zwei Jahre wird ein neues Fertigungsverfahren vorgestellt.

https://www.deutschlandfunk.de/plae....ml?dram:article_id=496817


Elfman schrieb am 18.05.2021, 23:57 Uhr
Und weiter gehts:

Wettlauf in der Halbleiterindustrie Die alte Chipgroßmacht Japan will die heimische Branche wieder stärken

Nach den USA, Europa und Korea gibt auch Tokio industriepolitische Hilfestellung. In welchen Sektoren und mit welchen Partnern sich das Land Chancen ausrechnet.
https://www.handelsblatt.com/techni....-iLzWKg4W6iftIgaWb3GJ-ap1

Elfman schrieb am 18.05.2021, 21:11 Uhr
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verlinkter Beitrag14/119, 23.06.21, 13:59:23 
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Blendende Aussichten für die -Zulieferer m.E.
SMHN (A1K023) A1K023
WAF (WAF300) WAF300


Boomende Halbleiterfertigung: Mindestens 29 neue Fabriken bis Ende 2022 im Bau
https://www.computerbase.de/2021-06....ken-bis-ende-2022-im-bau/
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verlinkter Beitrag13/119, 12.07.21, 14:48:19 
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Drohende Insolvenz: Chinas Großoffensive im Halbleitermarkt wackelt
Da der chinesische Chiphersteller Tsinghua Unigroup seine Schulden nicht bezahlen kann, hat einer der Geldgeber ein Gericht mit der Einleitung eines Insolvenzverfahrens beauftragt. Dies hat Tsinghua öffentlich bestätigt. Zu der Gruppe zählen der NAND-Flash-Hersteller YMTC wie auch der Mobile-Chip-Hersteller Unisoc. [...] https://www.computerbase.de/2021-07....-halbleitermarkt-wackelt/
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verlinkter Beitrag12/119, 16.07.21, 08:42:27 
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MÄRKTE EUROPA/Kaum Bewegung bei Aktien - Jenoptik sehr fest
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einem tendenziell seitwärts laufenden Aktienmarkt in Europa rechnen Händler am Freitag.
DAX (846900) 846900 846900
und Euro-Stoxx-50 werden vorbörslich wenig verändert indiziert. Der Fokus der Marktteilnehmer gehe immer mehr in Richtung Einzelunternehmen und den Beginn der Berichtssaison, heißt es. "Leider zeigt sich, dass zumeist nur noch nach unten reagiert wird", sagt ein Händler. Die sehr hohen Erwartungen seien eingepreist, viele Fonds schienen nur noch ohne rechte Überzeugung investiert zu sein und mitzulaufen. Dies erkläre die zweistelligen Prozentkurseinbrüche am Vortag bei Windkraftwerten, Tomtom und Asos. Gleichzeitig hat es nur noch geringe Reaktionen auf gute Geschäftszahlen wie bei Daimler gegeben. "Uns ist allen klar, dass wir uns dem Wachstums-Peak nähern, und gleichzeitig die Inflation hochschießt und das Tapering immer näher rückt", warnt ein Händler. Klar im Fokus steht daher die Verbraucherpreis-Inflation aus der Eurozone am Vormittag. Sollte sie über der Erwartung von 1,9 Prozent liegen, könnte der Markt negativ reagieren - besonders, da am Mittag der Verfall der Juli-Optionen anstehe.

Übernahmefantasie im Technologie-Sektor dank Intel
Mit guter Stimmung im Technologie-Sektor rechnen Händler allerdings. "Nach Auftragsrekorden und Chip-Mangel könnten Übernahmefantasien wieder zum Kurstreiber werden", kommentiert ein Händler mit Blick auf Intel. Das Unternehmen soll nach Kreiseberichten am Kauf von Globalfoundries interessiert sein. Die Entwicklungen am Dialysemarkt in den USA sollten im Auge behalten werden, heißt es im Handel. Der Markt sei nun wieder in den Fokus gerutscht durch die Untersuchung des Justizministeriums gegen DaVita und ihren ehemaligen CEO Kent Thiry. "Da geht es zwar nur um Personalabsprachen, das birgt aber das Risiko weiterer Untersuchungen in diesem intransparenten, aber sehr gewinnträchtigen Markt", meint ein Händler. Dies könnte dann auch FMC
FME (578580) 578580 578580
als einen der größten Mitspieler in der Branche betreffen. Im Spezialistenhandel verliert der Titel 0,2 Prozent und zeigt sich damit unauffällig.

Als "nicht so angenehm" kommentiert ein Händler die Entwicklung bei Ceconomy
CEC (725750) 725750 725750
. Der Einzelhändler geht nicht mehr davon aus, dass die Media-Saturn-Anteile noch in diesem Geschäftsjahr übertragen werden können. Dies könne eventuell buchungs- und konsolidierungstechnische Folgen auf die Unternehmenskennzahlen nach sich ziehen, was zu Bewertungsabschlägen bei der Aktie führen könne, heißt es. "An der Transaktion selbst gibt es aber keinerlei Zweifel, Ceconomy ist halt nur im deutschen Beamtenapparat gefangen", meint der Händler. Im Spezialistenhandel gewinnt der Titel 0,2 Prozent und zeigt sich damit ebenfalls unauffällig.

Jenoptik sehr fest
JEN (A2NB60) A2NB60 A2NB60

Ganz anders Jenoptik mit einem Aufschlag von 6,3 Prozent. Der Optroniker hat die Prognose erhöht und starke Zweitquartalszahlen vermeldet. "Alle Kennzahlen liegen über Erwartung", so ein Händler. Mit einer Erhöhung der Prognose habe der Markt gerechnet, da die bisherige als konservativ betrachtet worden sei, nicht aber mit einer so deutlichen Margenverbesserung. Alzchem
ACT (A2YNT3) A2YNT3
steigen im Frühhandel um 1,2 Prozent. Das Unternehmen der Spezialchemie hat seine Jahresprognose erhöht.

Überwiegend gute Nachrichten gibt es nach Händlerangaben rund um Ericsson
ERCB (850001) 850001
. Die Zweitquartalszahlen seien zumeist stark und der Milliardenauftrag von Verizon für den Aufbau von 5G-Netzen in den USA sei sehr gut. Er spült dem schwedischen Netzwerkausrüster 8,3 Milliarden Dollar in die Kasse. Bei den Geschäftszahlen habe der Umsatz zwar leicht unter Erwartung gelegen, dies habe jedoch hauptsächlich mit Auftragsverschiebungen und dem China-Geschäft zu tun. "Das muss man im Auge behalten, weil es eine politische Antwort auf die Maßnahmen gegen Huawei ist", meint ein Händler. Die Gewinnmarge im Netzwerkgeschäft sei dagegen regelrecht explodiert auf 21,7 Prozent nach zuvor 13,2 Prozent. Zudem zeigt sich Ericsson sehr zuversichtlich zum Marktwachstum. Sollte der Markt allerdings fallende China-Aufträge thematisieren, könnte dies die Aktie auch belasten.

Als sehr gut werden die Geschäftszahlen von Handelsbanken aus Schweden zum ersten Halbjahr bezeichnet. "Das Muster ähnelt sich global bei allen Banken", sagt ein Marktteilnehmer. Mit Druck auf Rio Tinto rechnen Händler nach Vorlage des Zwischenberichts. Dieser sei bei allen Kennzahlen schwach ausgefallen und am unteren Rand der jeweiligen Schätzspannen. RBC Capital Markets meint, es werde angesichts zahlreicher Unsicherheiten dauern, bis wieder Investorenvertrauen hergestellt werde. Jefferies sieht sogar die Möglichkeit, dass die Auslieferungsziele für Eisenerz aus Pilbara nicht mehr erreicht werden können. Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag11/119, 28.09.21, 08:01:56 
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AMD-CEO Lisa Su erwartet 2022 Entspannung bei Halbleitern
NEW YORK (Dow Jones)--Die weltweite Halbleiter-Knappheit wird sich nach Ansicht der Chefin des Chipherstellers Advanced Micro Devices (AMD) ab dem kommenden Jahr entspannen. Die Halbleiterbranche investiere massiv in neue Kapazitäten, sagte Lisa Su bei einer Konferenz in Beverly Hills. Dieses Jahr gingen zwanzig neue Fabriken an den Start, im kommenden Jahr dürften es ähnlich viele sein. In der Pandemie sei der Bedarf auf ein "neues Niveau" gestiegen. Jede Branche brauche mehr Komponenten. "Niemand hat mit dieser großen Nachfrage gerechnet." Su wich der Frage aus, ob das Geschäft von AMD dadurch bedroht wird, dass einige Elektronikhersteller ihre Chips mittlerweile selbst designen. Die Konsolidierung in der Halbleiterbranche nannte Su "unausweichlich". Sie gehe weiterhin davon aus, die Übernahme von Xilinx bis Jahresende abzuschließen. Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag10/119, 29.09.21, 08:07:43 
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AKTIEN-FLASH: Noch kein Befreiungsschlag bei Chipwerten nach Micron-Prognose
FRANKFURT (dpa -AFX Broker) - Die jüngst im Technologiesektor besonders unter
Druck geratenen deutschen Halbleiterwerte wie Infineon
IFX (623100) 623100
und
Aixtron
AIXA (A0WMPJ) A0WMPJ A0WMPJ
versuchen sich am Mittwoch zu stabilisieren. Beim Broker
Lang & Schwarz gewannen Infineon vorbörslich 0,8 Prozent dazu, Aixtron gaben ein
halbes Prozent nach.

Ein wirklicher Befreiungsschlag nach den Vortages-Kurseinbußen von fast
sechs beziehungsweise fast fünf Prozent sieht jedoch anders aus. Ein Händler
sagte, der maue Ausbllck des US-Chipkonzerns Micron Technology <US5951121038>
sei nicht gerade hilfreich für eine Erholung./ajx/men
Hinweis nach §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Entsprechende Beiträge stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar.
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verlinkter Beitrag9/119, 08.10.21, 06:40:48 
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Guten Morgen peketec - ich wünsche allen einen erfolgreichen Wochenabschluss kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
IPO - Die bislang gute Stimmung für Börsengänge von Tech-Unternehmen beginnt zu kippen - und es hagelt IPO-Absagen. Die Pharmalogistikfirma Transoflex verschiebt angesichts der jüngsten Marktturbulenzen ihr für Oktober in Frankfurt geplantes IPO. Damit handelt es sich um die vierte Absage unter Hinweis auf ungünstige Marktbedingungen binnen weniger Tage: Auch der Hersteller von Fitnessgeräten iFit Health & Fitness hat seinen Börsengang abgesagt. Zuvor war auf die geplatzte Erstnotierung der Berliner Sprachlern-App Babbel die Verschiebung des Börsengangs des Online-Luxusuhrenhändlers Chronext gefolgt. Ein beteiligter Banker erklärt, dass der Zeitpunkt unglücklich gewählt gewesen sei, da sich der Markt von Technologietiteln abgewandt habe. (Börsen-Zeitung)

BAFIN - Der neue Bafin-Chef Mark Branson kündigt bei der Beaufsichtigung von Finanzkonzernen eine härtere Gangart an. "Die Bafin muss den Mut haben, unangenehme Entscheidungen zu treffen, auch wenn wir keine perfekte Informationslage haben und wenn damit gewisse Risiken verbunden sind", sagte Branson dem Handelsblatt in seinem ersten Interview als Bafin-Präsident. "Denn nicht zu entscheiden und abzuwarten, ist für die Kunden und für die Stabilität des Finanzsystems oft noch riskanter." (Handelsblatt)

EINLAGENSICHERUNG - Der neue Bafin-Chef Mark Branson macht sich für die Einführung einer europäischen Einlagensicherung (EDIS) stark. "Wenn man die Vorteile von einem einheitlichen Bankenmarkt in Europa will, muss man auch ein gemeinsames Sicherungssystem akzeptieren", sagte Branson im Handelsblatt-Interview. "Daran führt kein Weg vorbei." In Deutschland gibt es seit Jahren großen Widerstand gegen EDIS. Auch die Bafin hat sich zu diesem Thema bisher zurückhaltender geäußert. (Handelsblatt)

KLIMASCHUTZ - Die IG Metall und der Branchenverband Wirtschaftsvereinigung Stahl dringen auf rasche Entscheidungen einer künftigen Bundesregierung zum klimafreundlichen Umbau der Industrie. "In einem 100-Tage-Programm der neuen Bundesregierung brauchen wir Planungssicherheit für Investitionen, um eine klimafreundliche Stahlindustrie aufzubauen. Die Zeit drängt", sagte IG Metall-Bundesvorstand Jürgen Kerner der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Auch Branchenpräsident Kerkhoff hob den Zeitdruck hervor. "Wir brauchen Tempo. Wir haben schon viel Zeit verloren, das können wir uns nicht weiter leisten", sagte Kerkhoff. (WAZ)

- Angesichts des für die Industrie immer belastenden deren Halbleitermangels hält Ifo-Chef Clemens Fuest Subventionen für eine deutsche und europäische Chipfertigung grundsätzlich für sinnvoll. "Es gibt eine Reihe strategischer Güter, bei denen man schon darauf achten muss, dass man nicht erpressbar wird", sagte der Präsident des Münchner Wirtschaftsforschungsinstituts der Augsburger Allgemeinen. "Insofern habe ich Verständnis dafür, dass die Politik bei einem so strategischen Projekt wie der Halbleiterproduktion vielleicht auch Geld in die Hand nimmt." (Augsburger Allgemeine)

MUSTERFESTSTELLUNGSKLAGE - Drei Jahre nach ihrem Start fordert der Bundesverband der Verbraucherzentralen Nachbesserungen bei der Musterfeststellungsklage. Die Idee, dass sich Menschen zusammentun und gemeinsam klagen, sei richtig, sagte VZBV-Vorstand Klaus Müller der Augsburger Allgemeinen. Müller kritisierte gleichzeitig aber, dass die gesetzliche Umsetzung "bisher halbherzig und viel zu bürokratisch" gewesen sei. (Augsburger Allgemeine)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 08.10.2021, 07:24, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag8/119, 20.12.21, 19:21:38 
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Robert Habeck | dpa
Milliardensubventionen
Habeck will Chipindustrie zurückholen

Stand: 20.12.2021 10:56 Uhr
Bundeswirtschaftsminister Habeck will mit Subventionen in Milliardenhöhe neue Chipfabriken nach Europa holen, um die Abhängigkeit von Asien zu verringern. Dabei stehen die Aussichten für Deutschland gut.

Auch die neue Bundesregierung hat ein starkes Interesse daran, wieder mehr Halbleiterfabriken in Europa anzusiedeln. Wie Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck dem "Handelsblatt" sagte, habe sein Ministerium 32 Investitionsvorhaben von Unternehmen im Bereich Mikroelektronik ausgewählt, die im Rahmen eines europäischen Projekts gefördert werden sollen. .....
https://www.tagesschau.de/wirtschaf....iardenfoerderung-101.html
"Slava Ukraini"! // Слава Україні
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verlinkter Beitrag7/119, 23.12.21, 07:43:26 
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ABF-Substrate: Lieferprobleme könnten bis 2026 anhalten
Nicht nur kleine Controller-Chips sind Mangelware, auch Substrate. Neue Angaben untermauern einige bereits im Sommer getätigten Aussagen, dass es noch ein halbes Jahrzehnt so bleiben dürfte. Denn es gibt zu wenig Hersteller mit zu geringer Kapazität, weshalb es zunächst noch schlechter, bevor es eventuell besser wird.
[...] https://www.computerbase.de/2021-12....ennten-bis-2026-anhalten/
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verlinkter Beitrag6/119, 17.01.22, 08:33:08 
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MÄRKTE EUROPA/Ruhiger Start erwartet - Technologie-Erholung erhofft
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einem zurückhaltenden Start in die neue Handelswoche an Europas Börsen rechnen Händler am Montag. Der
DAX (846900) 846900 846900
wird auf Freitagsniveau knapp unter 15.900 Punkten erwartet. Impulse aus den USA fehlen, da dort wegen des Feiertages Martin Luther King Day die Börsen geschlossen bleiben. Auch die Nachrichtenlage ist wenig verändert. Die Omikron-Variante des Corona-Virus führt zu der erwartet weiter steigenden Inzidenz, die nun bundesweit über 500 liegt.

EZB unter Druck durch US-Notenbank
Mit steigender Spannung blicken Händler auf die Entwicklung an den Rentenmärkten: Die aggressive Inflationsbekämpfung der US-Notenbank lässt die gleichzeitig tatenlose Politik der EZB immer unverständlicher erscheinen. Nun warnte der Wirtschaftsweise Volker Wieland, dass der Ausschluss einer Zinserhöhung in diesem Jahr "schwer zu begründen und unnötig" sei. Angesichts ihrer "Fehleinschätzungen zur Inflationsentwicklung" seien die Zukunftsprognosen der EZB "sehr gewagt". Allerdings wird die EZB durch den US-Weg unter Druck gesetzt. Denn steigende US-Zinsen machen den Euro noch unattraktiver und erhöhen die Importpreise für Öl. Damit würde noch mehr Inflation in die Eurozone importiert werden. Dazu würden die längerfristigen Renditen auch ohne Zutun der EZB mit der US-Entwicklung nach oben gezogen werden.

China mit gutem BIP und Zinssenkung
In China hat die Notenbank nach der Veröffentlichung von BIP-Daten zwei Zinssätze gesenkt. Wie die Daten zeigen, wuchs die Wirtschaft im Jahr 2021 um 8,1 Prozent, was über den Erwartungen lag. Allerdings ließ die Wachstumsdynamik in den letzten Monaten des Jahres weiter nach. Die Zinssenkungen signalisierten die Entschlossenheit Pekings, das Wachstum im Jahr 2022 zu stabilisieren.

Zinsen und Technologie-Werte im Blick
Die Normalisierung der US-Zinspolitik bestimmt weiter die Kurse bei den Technologie-Aktien. Hier hoffen Marktteilnehmer diesmal auf eine Erholung. "Die Gegenbewegung der US-Titel dürfte auf Europa übergreifen", sagt der Händler. Viele Technologie-Titel hätten bereits viel stärker korrigiert, als sich das in den Branchen-Indizes zeige. Vor allem die hochprofitablen Chip-Hersteller sollten zulegen. Ulrich Stephan von der Deutschen Bank verweist mit Blick auf die Titel in Taiwan auf günstige Aussichten für Chip-Aktien: "Preisanhebungen von bis zu 20 Prozent am Ende des vergangenen Jahres dürften sich erst dieses Jahr in den Gewinnen widerspiegeln", so der Anlagestratege. Auch bei den Öl-Aktien deutet sich eine weitere Aufwärtswelle an. Am Freitag ist der Stoxx-Oil-and-Gas-Index erstmals seit knapp zwei Jahren über die 300er-Marke gestiegen und hat so das Oktober-Hoch hinter sich gelassen. Marktteilnehmer verweisen auf die Krise um die Ukraine, die für andauernd hohe Öl- und Gaspreise spreche.

Neue Megaübernahme im Fokus
Bei den Unternehmen steht Konsumgüterkonzern Unilever
UNVB (A0JNE2) A0JNE2
im Fokus, der ein Auge auf das Consumer-Healthcare-Gemeinschaftsunternehmen der Pharmakonzerne Glaxosmithkline und Pfizer geworfen hat. Auch wenn Glaxo das Werben bisher abgelehnt hat, wird an der Börse der potenzielle Deal durchgerechnet. Die potenzielle Übernahme der GSK Consumer Healthcare für 50 Milliarden Pfund wird von den Jefferies-Analysten in einer ersten Einschätzung als gewinnsteigernd eingestuft. Positiv dürfte der Ausblick des österreichischen Technologieunternehmens S&T
SANT (A0X9EJ) A0X9EJ
ankommen. Es rechnet für das laufende Jahr mit einem organischen Wachstum von über 10 Prozent und peilt einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro an. Die EBITDA-Marge soll bei 10 Prozent liegen. Die Auftragsbücher seien "voller als je zuvor" ließ der CEO wissen. Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag5/119, 20.01.22, 07:06:04 
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PRESSESPIEGEL/Unternehmen
EASYJET
EJT1 (A1JTC1) A1JTC1
- Der britische Billigflieger rechnet trotz der Omikron-Welle mit einer Rückkehr des Geschäfts auf das Niveau vor Corona noch in diesem Sommer. "Es gibt nichts, was darauf hindeutet, dass dies nicht eintritt", sagte Vorstandchef Johan Lundgren. Zuletzt hätten die Buchungen nach Lockerung der Reisebeschränkungen wieder angezogen. "Das zeigt, dass es keinen grundlegenden Mangel an Nachfrage gibt", sagte Lundgren. Der Schwede ist zuversichtlich, dass Fliegen bald wieder ohne Einschränkungen möglich ist. (Handelsblatt)

SCHLECKER - Zehn Jahre nach der Pleite des Drogeriekonzerns Schlecker dauern die Aufräumarbeiten an. "Im Grunde sind wir durch mit dem Verfahren", sagte Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz. Allerdings gebe es noch einzelne Auseinandersetzungen mit früheren Vermietern und ein paar offene Grundstücksthemen. "Vor allem stehen aber gerichtliche Entscheidungen zu Schadenersatzklagen gegen Lieferanten aus", so Geiwitz. "In dem Kernverfahren dürfte dieses Jahr der Bundesgerichtshof entscheiden." Danach könnte der Fall dann endgültig zu den Akten gelegt werden. "Ich rechne damit, dass wir das Schlecker-Insolvenzverfahren bis Ende 2024 abschließen können." (Wirtschaftswoche)

ASML
ASME (A1J4U4) A1J4U4
- Der niederländische Chipmaschinenhersteller expandiert an seinem zugekauften Standort in der deutschen Hauptstadt. "Wir werden in Berlin bauen und Leute einstellen", sagte der Vorstandsvorsitzende Peter Wennink im Gespräch mit der FAZ. Der Hightech-Konzern aus Veldhoven hatte 2020 den Optikkonzern Berliner Glas übernommen. (FAZ)

BUNQ - Der Gründer der niederländischen Bank Bunq will mit deutscher IBAN im "Land der Sparkassen" angreifen. Die Bewertung der Smartphone-Bank ist über 1 Milliarden Dollar gestiegen. "Wir werden die frischen Mittel aus dem externen Funding nutzen, um mehr coole Sachen in Deutschland zu machen", sagt Ali Niknam, der mit Bunq im Sommer eine knapp 200 Millionen Euro schwere Finanzierungsrunde abgeschlossen hat. (Börsen-Zeitung)

CHIPBRANCHE - Die Halbleiterbranche hat im abgelaufenen Jahr weltweit erstmals mehr als eine halbe Billion Dollar an Umsatz eingefahren. Die Erlöse schnellten 2021 um gut ein Viertel auf 583,5 Milliarden Dollar nach oben, wie aus vorläufigen Zahlen des Beratungsunternehmens Gartner hervorgeht. (Börsen-Zeitung)
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verlinkter Beitrag4/119, 09.02.22, 06:48:13 
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Guten Morgen peketec kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
ENERGIEPREISE - Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Energiepreise, sollte es im Zuge der Ukraine-Krise zu einem Stopp der Importe aus Russland kommen. "Der Verzicht auf Energieimporte aus Russland hätte einen deutlichen Effekt auf die Energiepreise, da die Substitution durch Flüssiggas mit höheren Beschaffungskosten einhergeht", sagte Grimm, die als eine der Wirtschaftsweisen die Bundesregierung berät. Zudem erscheine es unrealistisch, die russischen Gaslieferungen zum Beispiel durch Flüssiggasimporte vollständig zu kompensieren. "Es könnte also zu Einschränkungen der Produktion und einem weiteren Anstieg der Energiepreise kommen", sagte die Ökonomin. (Funke Mediengruppe)

- Die Bundesregierung stellt sich hinter das Vorhaben der EU-Kommission, die europäische Chip-Industrie mit hohen Subventionen zu fördern. "Damit stärkt die Kommission die Halbleiter-Produktion in Europa, damit wir in diesem strategisch wichtigen Industriezweig stärker und souveräner werden", sagte Franziska Brantner, Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium. Das erhöhe die Sicherheit der Unternehmen, vermeide Produktionsausfälle und Lieferengpässe. Die Kommission hat am Dienstag den "Chips Act" präsentiert, der 43 Milliarden Euro mobilisieren soll. (Handelsblatt)

EU-WIRTSCHAFTSPOLITIK - Die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager spricht im Interview über Energiepreise in Europa, eine sinnvolle Industriepolitik und die Rolle der Union im Spannungsfeld zwischen China und den USA. Die Gaspipeline Nord Stream 2 hat auch in der EU-Kommission kaum noch Unterstützer. "Wir waren nie der Meinung, dass Nord Stream 2 im europäischen Interesse liegt", so Vestager. (Handelsblatt)

TECH-INVESTITIONEN - Frankreichs Finanz- und Wirtschaftsminister Bruno Le Maire hat sich für eine stärkere Unabhängigkeit Europas bei der Finanzierung junger Firmen im Bereich der Zukunftstechnologien ausgesprochen. "Wir wollen, dass europäisches Geld in europäische Start-ups investiert wird", sagte Le Maire am Dienstag bei der Konferenz "Europe 2022". (Handelsblatt)

PENDLERPAUSCHALE - Klimaökonom Ottmar Edenhofer hat die Bundesregierung vor einer Erhöhung der Pendlerpauschale gewarnt, um auf die steigenden Spritpreise zu reagieren. "Die Pendlerpauschale hilft nicht dem kleinen Geldbeutel, das zeigt die Forschung klar", sagte der Professor und Direktor des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK). "Besser wäre, das im Koalitionsvertrag geplante Klimageld als Sozialausgleich beim CO2-Preis jetzt schnell auf die Straße zu bringen. Das entlastet einkommensschwächere Haushalte wirklich." (Neue Osnabrücker Zeitung)

INVESTITIONSPRÄMIEN - Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat Überlegungen begrüßt, die geplanten staatlichen Investitionsprämien für Unternehmen zu verschieben. "Das Problem für die deutsche Wirtschaft heute ist nicht eine zu schwache Nachfrage, sondern durch die Pandemie und geopolitische Konflikte ausgelöste Probleme auf der Angebotsseite, wie explodierende Energiepreise und unterbrochene Lieferketten", sagte Fratzscher der Rheinischen Post. "2023 und 2024 dürften die schwierigsten Jahre für die deutsche Wirtschaft werden, wenn nach einem anfänglichen Aufholprozess nach Ende der Pandemie die Ernüchterung kommt und auch die Politik ihre Unterstützung einstellt." Daher sei es klug, wenn sich die Regierung bessere Anreize für private Investitionen durch eine schnellere steuerliche Abschreibung für die kommenden Jahre aufhebe. (Rheinische Post)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 09.02.2022, 08:09, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag3/119, 14.05.22, 09:08:50 
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Experte: Schon 2023 Überkapazitäten in Chipbranche möglich
Auf den Mangel an Halbleitern könnte bereits im kommenden Jahr ein Überschuss folgen. Denn die Branche investiert schon seit Beginn der Pandemie in neue Fabriken.
[...] https://www.handelsblatt.com/techni....he-moeglich/28336068.html
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verlinkter Beitrag2/119, 18.05.22, 14:02:56 
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HALBLEITER & SMIC: Chip-Nachfrage für Smartphones und PC fällt "wie ein Stein"
Chinesische Kunden von SMIC haben volle Lager und ordern weniger Chips. Andere Halbleiter sollen den Einbruch auffangen.

Die Nachfrage nach Chips für Smartphones, PCs und Unterhaltungselektronik sei "wie ein Stein gefallen" - das teilte Zhao Haijun, CEO des chinesischen Halbleiterfertigers SMIC, bei der Vorstellung der Geschäftsergebnisse für das erste Quartal 2022 mit (Aufzeichnung des Webcasts). Auf eine Nachfrage im Anschluss an die Präsentation der Quartalszahlen sagte er, der Anteil dieser Produkte am Umsatz sei von über 40 auf zuletzt 29 Prozent gefallen. [...] https://www.golem.de/news/halbleite....in-stein-2205-165456.html

µ schrieb am 14.05.2022, 09:08 Uhr
Experte: Schon 2023 Überkapazitäten in Chipbranche möglich
Auf den Mangel an Halbleitern könnte bereits im kommenden Jahr ein Überschuss folgen. Denn die Branche investiert schon seit Beginn der Pandemie in neue Fabriken.
[...] https://www.handelsblatt.com/techni....he-moeglich/28336068.html

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verlinkter Beitrag1/119, 18.05.22, 14:19:58 
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dann haben die vielleicht endlich mal kapazität für autohersteller und co. whistle
µ schrieb am 18.05.2022, 14:02 Uhr
HALBLEITER & SMIC: Chip-Nachfrage für Smartphones und PC fällt "wie ein Stein"
[...]

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