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verlinkter Beitrag12/192, 04.06.18, 20:42:40 
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Hintergrund: Italienische Politiker hatten während den Turbulenzen an den Finanzmärkten immer wieder vermutet, dass die EZB absichtlich ihre Ankäufe von italienischen Papieren zurückgefahren hat, um Druck auf die Regierungsbildung auszuüben. Wie nun die heute veröffentlichten EZB-Daten nahelegen, hatten sie mit dieser Unterstellung möglicherweise nicht ganz unrecht, denn die Ankäufe von italienischen Bonds sanken im maßgeblichen Zeitraum tatsächlich auf den niedrigsten Stand seit Beginn des Notenbank-Programms, während die Käufe von deutschen Anleihen auf ihren entsprechend höchsten Wert stiegen. Zwar wies die EZB darauf hin, dass auch andere Länder aus kalendarischen Gründen einen Rückgang zu verzeichnen hatten, aber nirgends war dieser so ausgeprägt wie bei .
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verlinkter Beitrag11/192, 05.06.18, 18:12:24 
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*ITALIAN PM CONTE SAYS HAS NO PLANS TO EXIT EURO
Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonfl.: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Wertpapier(n) halten.
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verlinkter Beitrag10/192, 06.06.18, 16:05:12 
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*ITALIAN 5-YEAR CDS JUMP BY 22 BPS FROM TUESDAY CLOSE TO 231 BPS AS ITALIAN BOND MARKETS SELL OFF -IHS MARKIT
Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonfl.: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Wertpapier(n) halten.
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verlinkter Beitrag9/192, 08.06.18, 07:12:20 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
DIESEL-FONDS - Fast ein Jahr nach der ersten Ankündigung und ein halbes Jahr nach der Erweiterung des "Sofortprogramm Saubere Luft 2017 - 2020", besser bekannt als "Diesel-Fonds", muss die Bundesregierung einräumen, dass noch kein einziger Cent an die betroffenen Städte und Gemeinden ausgezahlt worden ist. "Aus haushaltsrechtlichen Gründen sind Auszahlungen von Finanzmitteln an Zuwendungsempfänger bislang noch nicht getätigt worden", heißt es in der Antwort des Verkehrsministeriums auf eine Frage der Grünen-Bundestagsfraktion. Auch seien die von der Auto-Industrie zugesagten 250 Millionen bislang nicht in die Bundeskasse eingezahlt worden. (Redaktionsnetzwerk Deutschland).

AUTOMOBILBRANCHE - Die deutsche Automobilindustrie plädiert für die Senkung der EU-Importzölle auf US-Autos. Die Branche will US-Präsident Donald Trump entgegenkommen, um einen Handelskrieg mit den USA, dem zweitwichtigsten Absatzmarkt nach China, abzuwenden. Vor allem die deutschen Autozulieferer fordern, die Eskalation im Handelsstreit mit den USA unbedingt zu vermeiden. (FAZ S. 15)

ESM - Für die Rettungs-Milliarden muss Deutschland in diesem Jahr 128,9 Millionen Euro Zinsen zahlen. Das Steuergeld fließt an den Euro-Rettungsschirm ESM. Der Grund: Der Schirm darf für das Anlegen seines Stammkapitals von rund 80 Milliarden keinerlei Risiko eingehen. Das Geld liegt deshalb auf Konten der Bundesbank und der französischen Nationalbank: zu derzeit 0,4 Prozent Minuszinsen. Den größten Teil der Zinsverluste muss Deutschland als größter ESM-Anteilseigner tragen. (Bild-Zeitung)

- Neue Zahlen zu den Zahlungsströmen in der Eurozone schüren den Verdacht, dass die Regierungskrise in Italien eine Kapitalflucht ausgelöst hat. Die Guthaben der Bundesbank im Euro-Zahlungssystem Target sind im Mai um über 50 Milliarden Euro auf 956 Milliarden Euro angeschwollen - ein Rekord. Gabriel Felbermayr, designierter Präsident des Instituts für Weltwirtschaft, und Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, sind sich einig, dass als Ursache nur ein Kapitalabzug aus Südeuropa infrage komme. Auslöser sei die Übernahme der Regierung in Rom durch die eurokritischen Parteien Fünf Sterne und Lega. (Handelsblatt S. 26)

SOLI - Die Union misstraut Versprechungen aus dem Bundesfinanzministerium, Teile des Solidaritätszuschlages ("Soli") würden nicht in der Einkommensteuer aufgehen. Den Eindruck hatte eine Vorlage aus dem Ministerium erweckt und damit heftigen Widerspruch der Christdemokraten erzeugt. Der Fraktionsvorsitzende der CDU- und CSU-Abgeordneten, Volker Kauder (CDU), legte in der Sache am Donnerstag noch einmal nach: "Am Ende muss der Solidaritätszuschlag ganz abgeschafft werden", verlangte er. (FAZ S. 17)

USA - Mit scharfen Worten hat Außenminister Heiko Maas (SPD) auf den außenpolitischen Kurs von US-Präsident Donald Trump reagiert. Dessen Nein zum Klimavertrag, die Kündigung des Iran-Abkommens und die Zoll-Angriffe seien allesamt einseitige Entscheidungen zum Schaden Europas, kritisierte der SPD-Politiker. Trump nehme "bewusst in Kauf, dass die Nachteile sich unmittelbar in Europa auswirken", sagte Maas der Süddeutschen Zeitung. "Wir erleben eine sehr weit reichende Veränderung", betonte der Außenminister. Trump wende sich ab von der multilateralen Ordnung und handele nur noch nach amerikanischen Interessen. (SZ S. 7)

- In den vergangenen Jahren hat vor allem der Staat von den hohen Zinsen profitiert, die auf Steuernachforderungen vom Finanzamt fällig werden. Allein im Jahr 2017 erzielte der Fiskus einen Überschuss von 367 Millionen Euro aus der Verzinsung von Steuernachforderungen. Das geht aus dem Schreiben von Finanzstaatssekretärin Christine Lambrecht an den Linken-Abgeordneten Jörg Cezanne vom 31. Mai hervor, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Die Summe ergibt sich aus der Aufrechnung von Steuererstattungen und Steuernachforderungen. Das meiste Geld nahm der Fiskus über die Nachzahlungszinsen zur Einkommensteuer ein, dicht gefolgt von den Aufschlägen zur Gewerbesteuer und zur Umsatzsteuer. Die Nachzahlungszinsen auf nicht abgeführte Vermögensteuer sind dagegen gering. (SZ S. 17)
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verlinkter Beitrag8/192, 10.06.18, 20:44:53 
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: An Geld fehlt es nicht
Italiens neue Regierung hat eine Wirtschaft im Aufwind geerbt, doch sie bringt sie in Gefahr.

Wenn Sie genauer wissen wollen, wie es in diesen Tagen Italien geht, dann sollten Sie nach Rom reisen und dort eine Stadtwanderung machen. Achten Sie aber bitte nicht auf die alten Pinien, Paläste, Kirchenfassaden oder Tempelsäulen auf dem Forum Romanum. Nein – blicken Sie einfach nach unten und passen Sie auf, wo Sie hintreten. Die Schlaglöcher in den Straßen wirken so, als sei man irgendwo im Nahen Osten gleich nach einer kriegerischen Auseinandersetzung, aber nicht in der Hauptstadt eines Landes, dessen Exportsektor im vergangenen Jahr das zweitgrößte Wachstum unter den führenden Industrienationen auswies, gemessen am Handelsvolumen. So sagt es der Internationale Währungsfonds. .,..
https://www.zeit.de/2018/24/italien....tschaft-konjunktur-gefahr
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verlinkter Beitrag7/192, 10.06.18, 21:20:44 
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Italiens neuer Finanzminister "Ein Euro-Ausstieg steht nicht zur Debatte"

will nach Aussage von Finanzminister Giovanni Tria im Euro bleiben. Die neue Regierung wolle das Wachstum stärken und die Schulden abbauen, versprach der Wirtschaftsprofessor in einem Interview. ....
http://www.spiegel.de/wirtschaft/so....o-austritt-a-1212179.html
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verlinkter Beitrag6/192, 11.06.18, 08:08:41 
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MÄRKTE EUROPA/Trotz G7-Desasters gut behauptet erwartet
FRANKFURT (Dow Jones)--Das Scheitern des G7-Gipfels lässt die Anleger an den Aktienmärkten zum Wochenauftakt erst einmal kalt. Wie bereits in Asien zeichnen sich auch in Europa etwas höhere Kurse ab. Der
DAX (846900) 846900 846900
wird vorbörslich 0,1 Prozent im Plus erwartet bei 12.781 Punkten, auch der Euro-Stoxx-50 wird gut behauptet gestellt.

Dass die Märkte auf den negativen Ausgang so gelassen reagieren überrascht, drohen doch bei einer Eskalation des Handelsstreits negative Auswirkungen auf Wirtschaft und Unternehmensgewinne. Allerdings dürften Marktteilnehmer angesichts des vollen Terminkalenders weiterhin sehr vorsichtig agieren. Neben dem Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-Un rücken bereits die Sitzungen der US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank (EZB) in den Blick.

Eine Zinserhöhung von 25 Basispunkten am Mittwoch durch die Fed ist sehr wahrscheinlich und dürfte weitgehend eingepreist sein. Spannender wird die Sitzung der EZB am Donnerstag. Diese könnte den Ausstieg aus ihrem Wertpapierkaufprogramm (QE) bekannt geben. Dieses läuft nach den bisherigen Plänen noch bis September, die EZB kauft monatlich Wertpapiere für 30 Milliarden Euro. Mit dem erwarteten Ausstieg rückt der Scheitelpunkt in der globalen Liquidität näher. Die US-Notenbank verkürzt ihre Bilanz seit dem vergangenen Jahr.

Mailand könnte Europa outperformen

Positiv bewertet wird das Bekenntnis des italienischen Finanzministers Giovanni Tria zur Eurozone und zum Schuldenabbau. Es könnte die Lage um italienische Anleihen und die Aktien der Banken weiter entspannen. Tria kündigte an, im September neue Wirtschaftsprognosen und auch neue Ziele der Regierung vorzustellen. Die bisherigen Ziele zur Absenkung der Schulden in den Jahren 2018 und 2019 sollten erfüllt werden.

Dialog will Apple-Abhängigkeit verringern
DLG (927200) 927200 17,00-17,15 927200

Auf ein grundsätzlich positives Echo stoßen im Handel die Pläne von Dialog Semiconductor zur Übernahme des US-Unternehmens Synaptics. Die hohe Abhängigkeit vom mit Abstand wichtigsten Kunden Apple und die Absicht des US-Konzerns, sich von Zulieferern zunehmend unabhängig zu machen, stellen für Dialog eine schwerwiegende Bedrohung dar. Allerdings fehlten Details, um eine Synaptics-Transaktion wirklich einschätzen zu können.

Synaptics ist mit einer Marktkapitalisierung von 1,5 Milliarden Dollar in etwa gleich groß wie Dialog, die 1,2 Milliarden Euro auf die Waage bringen. Eine Transaktion wäre also mit erheblichem Kraftaufwand verbunden. Unklar ist auch, inwieweit Synaptics und Dialog zusammenpassen. Das an der Nasdaq gelistete Unternehmen ist Hersteller von Touchpads und Touchpads-Software.

Commerzbank positiv beurteilt
CBK (CBK100) CBK100 8,22-8,27 CBK100

HSBC hat die Commerzbank auf die Kaufliste genommen. Zudem hat Cerberus den Anteil laut einem Medien-Bericht auf über 5 Prozent ausgebaut.

Die Aktien der Deutschen Post
DPW (555200) 555200 30,63-30,75 555200
hat HSBC dagegen von der Kaufliste gestrichen. Und Morgan Stanley hat die Aktien der Deutschen Börse auf "Untergewichten" zurückgenommen.

Bei Autoaktien gehen die Meinungen weit auseinander

Weit auseinander gehen am Morgen die Meinungen zu den Autoaktien. Einerseits heißt es, sie könnten stärker unter dem G7-Desaster leiden. "US-Zölle rücken näher", sagt ein Marktteilnehmer.

Zudem kommt Daimler
DAI (710000) 710000 55,25-55,50 710000
nicht aus den Schlagzeilen, hier drücken neue Berichte um Abschalteinrichtungen in Diesel-Motoren auf die Stimmung.

Andererseits soll Barclays bei VW
VOW3 (766403) 766403 139,60-139,80 766403
ein Aufwärtspotenzial von 29 Prozent sehen, die Bank beurteilt die Perspektiven für die neuen Modelle laut Händlern positiv. Und bei
BMW (519000) 519000 81,75-82,05 519000
sieht Barclays wegen der starken Stellung bei Elektroautos laut Händlern sogar ein Aufwärtspotenzial von 35 Prozent. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag5/192, 11.06.18, 11:24:01 
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Target II kümmert an sich niemanden mehr, Geld ist eh weg. Trotzdem nachrichtlich: Banca d’Italia mit Mai-Zahlen, Target Saldo ITL im letzten Monat nochmal 10% aufgesattelt um EUR -40 Mrd. auf nun EUR -465 Mrd. BRD nochmal 50 Mrd. in den Pott geworfen, Target-Forderungen im Mai von EUR 902 Mrd auf EUR 956 Mrd.

https://www.zerohedge.com/news/2018....-biggest-deposit-run-2012
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verlinkter Beitrag4/192, 13.06.18, 14:06:50 
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 Der griechische Finanzminister zeigt sich gegenüber "Zeit Online" besorgt bezüglich Italien. kichern
Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonfl.: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag3/192, 24.06.18, 12:25:53 
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23.06.2018 03:00:00
Tajani: Italexit "würde die italienische Wirtschaft umbringen"
FRANKFURT (Dow Jones)--EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani hält einen Austritt Italiens aus der Eurozone für ausgeschlossen. "Keine italienische Regierung wird den Fehler machen, die Eurozone zu verlassen. Das würde die italienische Wirtschaft umbringen", sagte Tajani den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Außerdem sei die große Mehrheit der Italiener für Europa und für den Euro.

Tajani zeigte sich gleichwohl besorgt über den Kurs der neuen italienischen Regierung. "Es ist ein Problem, wenn Links- und Rechtspopulisten zusammen regieren", sagte er. "Als Italiener hoffe ich auf gute Lösungen im europäischen Sinne - bei der Migration genauso wie in der Finanzpolitik." Italien müsse seine Schulden in den Griff bekommen. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag2/192, 31.07.18, 06:54:55 
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Guten Morgen peketec Smile
kaffee

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NEGATIVZINSEN BEI SOZIALKASSEN - Die durch die Nullzinspolitik der EZB verursachten Minusgeschäfte der Sozialkassen bestärken Union und FDP in ihrer Forderung nach einer Entlastung bei den Sozialbeiträgen. Das Anlageproblem der Sozialversicherungen mit ihren Milliardenrücklagen sei "der Preis für den Umstand, dass der Staat wie eine Sparkasse arbeitet und Geld ansammelt, was eigentlich den Beitragszahlern gehört", sagte der stellvertretende Unionsfraktionschef Carsten Linnemann (CDU). (Handelsblatt S. 9)

KLIMAWANDEL
- Bundesumweltministerin Svenja Schulze fordert angesichts des Klimawandels einen grundlegenden Wandel in der deutschen Landwirtschaft. Mit Blick auf die zuletzt in Teilen Deutschlands registrierten heftigen Starkregen und langen Dürreperioden sagte Schulze: "Wir müssen damit rechnen, dass solche Extremwetterereignisse in Zukunft deutlich zunehmen." Da sei eine "kluge Anpassung an die jetzt schon nicht mehr vermeidbaren Folgen des Klimawandels" nötig. Die Agrarpolitik Deutschlands müsse Umweltaspekte stärker berücksichtigen. (Redaktionsnetzwerk Deutschland)

TRUMP/EUROPA - Trotz der von US-Präsident Donald Trump gesäten Zweifel an der amerikanischen Bündnistreue in der Nato sehen EU-Außenpolitiker keine Alternative zu einer engen sicherheitspolitischen Zusammenarbeit mit den USA. Vorschläge, die EU müsse strategische Autonomie in Sicherheitsfragen erlangen, seien weder realistisch noch ein verfolgenswertes Ziel, sagte der EU-Abgeordnete und Sicherheitsexperte Reinhard Bütikofer. So zu tun, als müsse, könne oder dürfe man die Nato abschreiben, sei falsch. (Funke Mediengruppe)

DIN-NORM FÜR FINANZANALYSE
- Die geplante DIN-Norm für Finanzanalyse stößt bei den deutschen Sparkassen und Kreditgenossen auf Skepsis. Der Entwurf sehe lediglich eine schematische Erfassung der finanziellen Grundbedürfnisse eines privaten Haushaltes vor, kritisieren der Sparkassenverband DSGB und der genossenschaftliche Bankenverband BVR. (Börsen-Zeitung S. 2)

- Der Wirtschaftsexperte Marco Fortis sieht die Gefahr, dass Marktteilnehmer gegen Italien spekulieren könnten. Das Zurückdrehen der Arbeitsmarktreformen von Ex-Premier Matteo Renzi betrachtet er als schlechtes Signal. (Börsen-Zeitung S. 5)

RENTENPOLITIK - Juso-Chef Kevin Kühnert und Junge-Union-Chef Paul Ziemiak kommen im Gespräch mit dem Handelsblatt zu unterschiedlichen Auffassungen, wie die Altersvorsorge auch für kommende Generationen gesichert werden kann. Während Ziemiak grundsätzlich ein späteres Renteneintrittsalter befürwortet, spricht sich Kühnert vor allem dafür aus, mehr Menschen in das System der gesetzlichen Rente reinzuholen und dafür Steuergeld in die Hand zu nehmen. (Handelsblatt S. 8/9).

MINDESTVERGÜTUNG FÜR AUSZUBILDENDE - Die Bundesregierung will die Mindestausbildungsvergütung bis zum 1. Januar 2020 im novellierten Berufsbildungsgesetz verankern, auch um die duale Ausbildung attraktiver zu machen. Noch ist offen, bei welchem Betrag die Untergrenze gezogen werden soll. Das Forschungsinstitut BBIB hat die mögliche Belastung für die Betriebe schon einmal durchgespielt und sieht vor allem das Handwerk stark tangiert. (Handelsblatt S. 11)

HANDELSKRIEG - Der Chefberater der Allianz, Mohamed El-Erian, hält es für möglich, dass die USA und Europa einen Handelskrieg verhindern. Am besten wäre es, wenn die USA gemeinsam mit der EU ihre Interessen gegenüber China durchsetzten. Unter einem Handelskrieg würden alle leiden, auch die USA. (Handelsblatt S. 28)

ZINSPOLITIK - Clemens Fuest, Chef des Ifo-Instituts, hält höhere Zinsen nur bei einer wirtschaftlichen Erholung der Eurozone für möglich. Mit niedrigen Zinsen und günstigen Krediten sollen Krisen-Staaten gegenüber Deutschland aufholen. "Die deutschen Sparer zahlen hier kurzfristig die Zeche", sagte Fuest. (Bild S. 2)

STEUERBETRUG IM INTERNET
- Die Bundesregierung will nun zügig gegen Steuerbetrug im Internet vorgehen. Bereits von Januar 2019 an sollen alle Betreiber elektronischer Marktplätze wie Ebay oder Amazon verpflichtet werden, bestimmte Daten der Händler zu erfassen, die auf ihren Plattformen Geschäfte machen. Damit sollen die Finanzämter prüfen können, ob die Händler ordnungsgemäß Steuern zahlen. (SZ S. 1)

HITZEWELLE - Der Bauernverband fordert eine Milliarde Euro staatlicher Nothilfe, um Ernteeinbußen zu kompensieren. CDU und FDP zeigen sich für diese Vorschläge offen, Grüne und SPD stellen Bedingungen. Bei Ökonomen stoßen diese Forderungen auf Ablehnung. (FAZ S. 1 / WELT S. 1)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 31.07.2018, 07:41, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag1/192, 13.08.18, 07:54:08 
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 Italien erwartet Attacke von Spekulanten im August
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 13.08.18 01:11 Uhr

Italien stellt sich einem Regierungsvertreter zufolge auf eine Attacke durch Spekulanten im August ein. Der geringe Handel in den Sommermonaten begünstige derartige Angriffe, sagte Giancarlo Giorgetti, Spitzenpolitiker bei der Lega und Mitarbeiter von Ministerpräsident Giuseppe Conte der Zeitung „Libero“ vom Sonntag. „Die Märkte sind voller hungriger spekulativer Fonds, die ihre Beute ausspähen und zugreifen. Schaut auf die Türkei.“ Am Freitag hatte die türkische Lira etwa ein Fünftel an Wert verloren. Italien sei jedoch gerüstet, sagte Giorgetti.

Der parteilose Außenminister Enzo Moavero Milanesi sagte der Zeitung „Il Foglio“ vom Samstag, der Kollaps der türkischen Lira zeige, wie wichtig die Euro-Mitgliedschaft für Italien sei. „Diejenigen, die Zweifel haben, ob eine Währung wie der Euro gut ist, sollen sorgfältig darauf schauen, was in der Türkei passiert.“ Geschürt wurde der Lira-Verfall unter anderem von Sorgen über die Einflussnahme der türkischen Regierung auf die Notenbank.

Vor der Wahl im März hatte sich die Lega für einen Austritt Italiens aus der Euro-Zone eingesetzt. Seit Bildung der Regierung mit der 5-Sterne-Bewegung hat sie jedoch mehrfach bestritten, die Abkehr von der Gemeinschaftswährung zu planen.
...
https://deutsche-wirtschafts-nachri....on-spekulanten-im-august/
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