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armani
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verlinkter Beitrag24/384, 28.05.19, 09:35:46 
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MARKT/Sorge vor Eskalation im Budgetstreit mit belastet
Von etwas zunehmendem Druck auf die Aktienmärkte in Europa berichtet ein
Händler am Dienstag. Der freundliche Start sei auf die Autoaktien
zurückgegangen, die ihre Gewinne aber wieder reduzieren. Selbst Renault drehen
leicht ins Minus. Belastungsfaktor ist weiter die Nicht-Lösung im Handelstreit
der USA mit China und nun die Sorge vor einer Eskaltion im Streit um das
Budgetdefizit in Italien. Dies sei durch den Ausgang der Europawahl verstärkt
worden. Entsprechend setzt sich das Risk-Off in Europa fort, Bundesanleihen
schießen nach oben.

Die Analysten der Commerzbank heben negativ hervor, dass Salvini gesagt habe,
man behalte die Pläne bei, "die Gleichgewichte in Europa zu ändern".
Gleichzeitig solle kein Finanzausgleich durch eine Umsatzsteuererhöhung kommen.
Die EU könnte daher schon am 5. Juni ein Defizitverfahren starten. Der
Bank-Sektor ist mit 0,4 Prozent schwächster Index in Europa, Italiens Banken
verlieren am meisten, so Unicredit mit 2,2 Prozent, Intesa und Mediobanca mit
jeweils 1,3 Prozent.
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verlinkter Beitrag23/384, 28.05.19, 09:46:08 
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ISIN schrieb am 28.05.2019, 09:34 Uhr
denke einfach down, weil hoch eröffnet gruebel
µ schrieb am 28.05.2019, 09:24 Uhr
kam da was? Oder warum der plötzliche Abriss? gruebel

ISIN schrieb am 28.05.2019, 09:20 Uhr
DAX (846900) 846900 846900
12050 long


DAX (846900) 846900 846900


- / Deutschland > Anleihen
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verlinkter Beitrag22/384, 28.05.19, 12:08:33 
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Aktien Europa: Wieder rückwärts - Warten auf New York, Italien bereitet Sorgen

Europas Börsen haben am Dienstag wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Der europäische Leitindex EuroStoxx 50 verlor am späten Vormittag 0,5 Prozent auf 3347,28 Punkte. Marktteilnehmer warten nun auf frische Impulse aus New York, wo die Börsen am Montag wegen eines Feiertags geschlossen waren. Dass sich die Wirtschaftsstimmung im Euroraum im Mai erstmals seit fast einem Jahr wieder verbessert hat, dämmte den Kursverfall allenfalls etwas ein.

Nach dem Erfolg der rechten Lega in Italien machen sich Anleger Sorgen um eine weitere Verschuldung des Landes. "Sollten die Anleger das Vertrauen in Italien verlieren, wird es an den Börsen ungemütlich", sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. sei zu groß für einen Rettungsschirm und könnte im Alleingang eine neue Eurokrise auslösen.

In Mailand ging es für den FTSE MIB entsprechend um 1,12 Prozent auf 20 134,41 Prozent abwärts. In London, wo nach einem Feiertag zum Wochenauftakt nun wieder gehandelt wird, hielt sich der FTSE 100 dank starker Minenwerte vergleichsweise wacker und notierte weitgehend unverändert bei 7273,40 Punkten. Frankreichs Leitindex Cac 40 verlor 0,39 Prozent auf 5315,18 Punkte. ....
https://www.finanznachrichten.de/na....n-bereitet-sorgen-016.htm
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verlinkter Beitrag21/384, 30.05.19, 15:05:09 
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*SALVINI BEREIT DIE REGIERUNG AUFZULÖSEN - FALLS 5-STERNE STEUERPLÄNE BLOCKIEREN
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verlinkter Beitrag20/384, 30.05.19, 18:49:50 
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Devisen: Euro gibt weiter nach - Unsicherheit um
Der Euro hat am Donnerstag nachgegeben. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1120 US-Dollar. Am Mittag war der Euro noch bis auf 1,1145 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1134 (Mittwoch: 1,1156) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8982 (0,8964) Euro.

Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung in Italien belastete den Euro. Matteo Salvini, der Chef der rechten Lega und Vizepremierminister, hat laut der Nachrichtenagentur Bloomberg mit einem Ende der Regierungskoalition gedroht. Falls die mitregierende Fünf-Sterne-Bewegung seine Steuerpläne nicht mittrage, könne die Regierung in drei Monaten beendet sein. Salvini hatte zuletzt durch seinen Wahlerfolg bei den Europawahlen Auftrieb erhalten. Zuletzt hatten sich die Spannungen in der Regierungskoalition immer mehr verschärft.

Die EU-Kommission hatte Italien am Mittwoch wegen seiner ausufernden Staatsfinanzen einen Mahnbrief geschickt. Die Regierung aus rechter Lega und populistischer Fünf-Sterne-Bewegung in Rom soll bis Freitag Stellung nehmen. Beobachter begründeten die Kursgewinne am Donnerstag mit der im Vergleich zu anderen Euroländer höheren Verzinsung, die die Papiere für Anleger attraktiv machten. ....
https://www.finanznachrichten.de/na....erheit-um-italien-016.htm
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verlinkter Beitrag19/384, 03.06.19, 07:05:38 
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Guten Morgen peketec kaffee
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
CDU - Der Chef des Wirtschaftsflügels der Union und stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Carsten Linnemann, hat den Zustand seiner Partei beklagt. Linnemann sagte vor Beginn einer Klausurtagung des CDU-Bundesvorstandes, die CDU habe sich "jahrelang mit dem besten Argument, das wir hatten, begnügt: Angela Merkel. Darüber haben wir es bei vielen Themen versäumt, uns inhaltlich dem Wettbewerb mit den anderen Parteien zu stellen. Das rächt sich jetzt. Hier müssen wir nun endlich ansetzen." (SZ S.)

SPD - SPD-Vize Ralf Stegner hat sich offen dafür gezeigt, den neuen Vorsitzenden oder die neue Vorsitzende der SPD per Urwahl zu bestimmen. "Das hängt von den Umständen ab, ob es mehrere Kandidaten oder Kandidatinnen gibt", sagte Stegner. Stegner mahnte für die Suche der Nachfolge von Nahles ein transparentes Verfahren an: "Hauptsache ist, dass alle notwendigen inhaltlichen, organisatorischen und personellen Weichenstellungen in einem offenen und transparenten Verfahren vorgenommen werden", sagte Stegner. (Rheinische Post)

BDI - "Die Bundesregierung steht für das mutlose Abarbeiten kleinteiliger Sozialpolitik, fokussiert sich viel zu stark aufs Umverteilen", kritisiert Industriepräsident Dieter Kempf. Dadurch habe sie sich ihren finanziellen Spielraum genommen. Diese Missstimmung dürften Kanzlerin Merkel und andere GroKo-Politiker auch beim Spitzentreffen der Deutschen Industrie am Montag und Dienstag in Berlin zu spüren bekommen. Konkret fordert BDI-Chef Kempf von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) mehr Mut bei der Reform der Unternehmensteuer. "Der Bundesfinanzminister darf den enormen Druck, unter dem die Industriebetriebe durch den scharfen Steuerwettbewerb stehen, nicht länger ignorieren", sagte Kempf. Zudem müsse es einen Soli-Abbau für alle geben. So hätten Unternehmen "in einer unsicheren Konjunkturlage mehr Mittel für Investitionen", warb Kempf. Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hatte allerdings gerade erst betont, dass man den Koalitionsvertrag einhalten solle. Dieser sieht nur einen Soli-Abbau für 90 Prozent der Steuerzahler vor. (Handelsblatt S. 4)

MILITÄRAUSGABEN/STRAFZÖLLE - US-Außenminister Mike Pompeo fordert Deutschland auf, seine Militärausgaben zu erhöhen: "Sie müssen es hinkriegen. Sie müssen ihr Wort halten", sagte Pompeo. Deutschland hat sich verpflichtet, bis 2024 zwei Prozent des BIP für Militärausgaben zu verwenden. "Es ist eine absolute Notwendigkeit, dass alle ihre Beiträge zur Nato leisten. Es geht nicht darum, dass Amerika weniger beitragen will, sondern dass diese Länder tun müssen, was sie tun können, um diese Institution erfolgreich zu machen. Zudem forderte Pompeo die Europäer auf, Zölle für US-Produkte zu streichen. "Wir wollen, dass die EU damit aufhört, Strafzölle auf amerikanische Produkte zu erheben bzw. amerikanische Produkte nicht zuzulassen. Wir wollen, dass Europa das unfaire Handelsgebaren gegenüber den USA unterlässt", sagte Pompeo. "Wir wollen unsere Agrarprodukte in Europa sehen. Das ist für uns eine wesentliche Voraussetzung für Fairness und wechselseitiges Geben und Nehmen."(Rheinische Post)

EZB - Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat sich für eine Kandidatur von Bundesbank-Chef Jens Weidmann für das Amt des Präsidenten der Europäischen Zentralbank ausgesprochen "Jens Weidmann ist ein hervorragender Kandidat, der über viel Erfahrung verfügt", sagte Fratzscher. "Es würde der EZB gut tun", fügte der DIW-Chef hinzu. (Augsburger Allgemeine)

TSCHECHIEN - Die EU-Kommission ist der Ansicht, dass der tschechische Regierungschef Andrej Babis in "erhebliche Interessenkonflikte" verwickelt ist und weiterhin seine Agrofert-Firmengruppe kontrolliert. Fördergelder, die seit 2017 an Agrofert bezahlt wurden, seien "irregulär" und müssten rückerstattet werden. Der EU-Bericht, der der SZ vorliegt, nennt die Summe von 10,8 Millionen Euro. Der Milliardär Babis weist die Kritik zurück. (SZ S. 6)

ITALIEN - befindet sich auf Crash-Kurs mit der EU. Nachdem die rechtspopulistische Partei Lega bei der Europawahl sehr gut abgeschnitten hat, fühlt sich Parteichef Matteo Salvini noch weniger an die Sparvorgaben aus Brüssel gebunden. Ein Defizitverfahren erscheint sehr wahrscheinlich. Am Mittwoch legt die Kommission ihre Einschätzungen zu den Haushalten der Euro-Staaten vor. (Handelsblatt S. 8/FAZ S. 15)

FLUGGESELLSCHAFTEN - droht ein schwieriges Jahr: Preisdruck, teures Kerosin, schwache Konjunktur. Was in früheren Jahren vor allem kleine Unternehmen in Bedrängnis brachte, wird nun auch für größere Anbieter bedrohlich. Weltweit stehen die sogenannten Durchschnittserlöse unter Druck. Besonders stark sind sie in Europa gesunken. (Handelsblatt S. 20)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 03.06.2019, 07:07, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag18/384, 05.06.19, 08:51:37 
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- Itaaaalia......Itaaaalia eek kaffee
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verlinkter Beitrag17/384, 05.06.19, 12:28:45 
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12:27:00 *DJ EU-Kommisson empfiehlt Defizit-Verfahren gegen
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verlinkter Beitrag16/384, 13.06.19, 10:11:06 
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EU-Kommission
Di Maio will Posten des EU-Haushaltskommissar für
eek Shocked
Der italienische Vize-Ministerpräsident Luigi Di Maio hat Ansprüche seines Landes auf zentrale Posten in der neuen EU-Kommission angemeldet.

Italien wolle den Haushalts- oder den Wettbewerbskommissar stellen, sagte der Politiker der populistischen 5-Sterne-Bewegung der Zeitung "Corriere della Sera" (Donnerstagausgabe). Die Koalition aus Di Maios Partei und rechter Lega liegt wegen ihrer Haushaltspolitik über Kreuz mit der EU. Vergangene Woche empfahl die EU-Kommission wegen der hohen Staatsverschuldung Italiens ein Strafverfahren gegen das Land, dem damit eine Buße in Milliardenhöhe droht. Am Donnerstag und Freitag werden die EU-Finanzminister am Rande ihres Treffens in Luxemburg über die Situation in Italien beraten. .....
https://www.cash.ch/news/top-news/e....ssar-fuer-italien-1348537
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verlinkter Beitrag15/384, 01.07.19, 07:09:27 
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Guten Morgen peketec kaffee
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
CUM-EX - Die Justiz will offenbar so schnell wie möglich klären, ob und in welchem Umfang Banken für Deutschlands größten Steuerskandal haften müssen. Das Landgericht Bonn will in einem dort anstehenden Musterprozess um mutmaßlich kriminelle Aktiengeschäfte zu Lasten des Fiskus diverse Geldinstitute und weitere Finanzunternehmen als sogenannte Nebenbeteiligte vorladen. Das Landgericht hat ein entsprechendes Schreiben unter anderem an die Hamburger Privatbank Warburg verschickt. Warburg soll ebenso wie viele andere Banken aus dem In- und Ausland in den Cum-Ex-Skandal verwickelt sein. Warburg bestreitet das. (SZ S. 15)

G20 - Die große Befürchtung war ein G20-Gipfel ohne gemeinsame Abschlusserklärung. Dazu kam es nicht. Aber das wichtigste Ergebnis des Treffens der Staats- und Regierungschefs der 20 größten Volkswirtschaften - die vereinbarte Ruhepause im Handelskonflikt zwischen den USA und China - betrachten Ökonomen mit Skepsis: "Die Wiederaufnahme der Handelsgespräche ist ein Waffenstillstand, aber noch kein Frieden", sagte Ifo-Chef Clemens Fuest dem Handelsblatt. Auch IfW-Chef Gabriel Felbermayr ist skeptisch: "Was bleibt nach dem G20-Gipfel, ist die hohe Unsicherheit: Sie, und nicht etwa die Zölle selbst, sind die effektivste Waffe Trumps im Handelskrieg." Den erzielten Freihandelspakt der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay hält Felbermayr dagegen für eine "erfreuliche Entwicklung". Es entstünde nach Bevölkerungszahlen die "größte Freihandelszone der Welt". Auch die Wirtschaft begrüßte das Abkommen. (Handelsblatt S. 6)

KLIMA - Die Bundesregierung schichtet eine halbe Milliarde Euro um, damit Deutschland seine internationalen Klimaschutzzusagen erfüllen kann. Um die Lücke zu schließen, erhält das Entwicklungsministerium erstmals die Zusage, für 2020 noch fehlende 500 Millionen Euro aus dem nationalen Klimafonds zu nehmen. Damit kann auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Ankündigung einhalten, dass Deutschland seine internationalen Klimaschutzmittel bis 2020 auf vier Milliarden Euro verdoppelt. (Funke Mediengruppe)

- Im Schuldenstreit mit Italien hat EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger Rom bei einem weiteren Nein zu deutlichen Sparmaßnahmen die Einleitung eines Defizitverfahrens in dieser Woche angekündigt und vor einem Vertrauensverlust von Investoren und harten finanziellen Konsequenzen gewarnt. "Man muss sehen, ob die Italiener in diesen Tagen für die Haushaltsstruktur 2020 sowohl auf der Einnahmen- als auch auf der Ausgabenseite der Kommission deutlich entgegenkommen. Wenn sie es nicht tun, haben wir keinen Spielraum, ein Defizitverfahren zu vermeiden", sagte der CDU-Politiker der Rheinischen Post mit Blick auf die für diese Woche geplante Entscheidung der Kommission. Ein Defizitverfahren führe zu hohen Strafzahlungen an die EU, mahnte Oettinger. "Die Regierung in Rom muss sich dreimal überlegen, ob sie die Erwartungen der EU negiert." (Rheinische Post)

BAUPFLICHT - Die im vergangenen September von Bundesinnenminister Horst Seehofer ins Leben gerufene Baulandkommission rät der Regierung zu einer Gesetzesverschärfung. An diesem Montag wollen die mehr als 30 Mitglieder gemeinsame Empfehlungen verabschieden. So soll den Kommunen die Anwendung des Baugebots erleichtert werden, um zielgerichtet auf die Schließung von Baulücken zugunsten des Wohnungsbaus hinzuwirken. (FAZ S. 15)

BANKEN - Noch niedrigere Zinsen würden Deutschlands Banken Hunderte Millionen Euro kosten. Die Gefahr wächst, dass sie die zusätzlichen Belastungen an ihre Privatkunden weitergeben. (Handelsblatt S. 28)

KURZARBEIT - Die Kurzarbeit nimmt in Deutschland wieder zu. Im März 2019 waren nach den aktuellen Hochrechnungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) 41.800 Arbeitnehmer in Kurzarbeit. Ein Jahr zuvor hatten knapp 27.000 Personen aus konjunkturellen Gründen Kurzarbeitergeld von den Arbeitsagenturen bezogen. Im Februar 2019 war die Zahl der Kurzarbeiter mit 44.500 sogar noch höher. (SZ S. 17)
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verlinkter Beitrag14/384, 03.07.19, 07:14:14 
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START-UPS - Deutsche Familienunternehmen erhöhen massiv ihr Engagement bei der Förderung von Start-ups. Eventures, eine weltweit agierende Risikokapitalgesellschaft, an der namhafte Geldgeber aus der deutschen Industrie wie die Otto Group, Lidl, Dr. Oetker und Porsche beteiligt sind, hat einen neuen, 400 Millionen Dollar umfassenden Investmentfonds aufgelegt. 225 Millionen Dollar werden in den nächsten drei bis vier Jahren zur Finanzierung des Wachstums in junge Unternehmen in den USA fließen, 175 Millionen Dollar in europäische Start-ups. Das erfuhr das Handelsblatt aus dem Kreis der geldgebenden Unternehmen. Mit den jetzt zugesagten 400 Millionen Dollar erhöht sich das von Eventures gemanagte Gesamtvolumen auf 1,4 Milliarden Dollar. (Handelsblatt S. 4)

STROMNETZ - Die Suche nach den Gründen für von Deutschland ausgehende europaweite Schwankungen im Stromnetz werden zwar noch genau erforscht, doch haben Beteiligte einen ersten, konkreten Verdacht. Illegale Manipulationen mit gezielten Leerverkäufen am Strommarkt könnten dazugehören. (FAZ S. 17)

STAATSDIENST - Der Bund will die berufliche Attraktivität des Staatsdienstes erhöhen und plant dafür in den kommenden drei Jahren Mehrausgaben von 284,9 Millionen Euro ein. Das sieht der Entwurf von Innenminister Horst Seehofer (CSU) für ein Gesetz zur Modernisierung der Besoldungsstruktur der Bundesbeamten vor. Der Entwurf, der dem Handelsblatt vorliegt, soll am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen werden. (Handelsblatt S. )

- Wer über den Landweg nach China einreist, muss wissen, was ihm blüht: Die Grenzpolizei fällt über das Smartphone her, eine App saugt dann viele private Informationen ab. (SZ S. 3)

- Die EU-Kommission wird wahrscheinlich darauf verzichten, ein Strafverfahren wegen überhöhter Schulden gegen Italien einzuleiten. Nach Einschätzung von EU-Diplomaten sind die Korrekturen der italienischen Regierung am Staatshaushalt ausreichend. Kritik gibt es dagegen an der Planung für 2020. (Handelsblatt S. 7)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 03.07.2019, 07:20, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag13/384, 03.07.19, 14:26:04 
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14:22:00 *DJ EU-Kommission verzichtet auf Defizitverfahren gegen
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verlinkter Beitrag12/384, 15.07.19, 15:04:09 
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Huawei will 3,1 Milliarden Dollar in investieren.
vor 6 Min
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verlinkter Beitrag11/384, 08.08.19, 14:34:19 
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ROUNDUP 3/Regierungschaos in : Hält die Populisten-Allianz?

(Neu: Berichte über Treffen zwischen Präsident und Regierungschef)

ROM (dpa- AFX) - In Italien stehen die Zeichen weiter auf Krise. Auf das Zerwürfnis der italienischen Regierungsparteien Lega und Fünf-Sterne-Bewegung im Senat folgten am Donnerstag hochrangige Treffen in Rom. Regierungschef Giuseppe Conte, Lega-Chef und Vize-Premier Matteo Salvini und Sterne-Anführer Luigi Di Maio hatten zuvor für den Vormittag andere Termine aus ihren Kalendern gestrichen.

Medienberichten zufolge kam Di Maio zum Amtssitz des Ministerpräsidenten. Dieser wiederum wurde anschließend von Staatspräsident Sergio Mattarella empfangen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Bei dem einstündigen Treffen soll es demnach aber weder um einen möglichen Rücktritt des Premiers noch um die Eröffnung einer Regierungskrise gegangen sein. Offiziell wurde darüber zunächst nichts mitgeteilt. ...
https://www.finanznachrichten.de/na....opulisten-allianz-016.htm
däumchen
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verlinkter Beitrag10/384, 09.08.19, 08:11:24 
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- Regierung vor dem Aus
Der italienische Innenminister und Chef der Lega, Salvini, dringt auf rasche Neuwahlen. Regierungschef Conte reagiert ungehalten und betonte, es stehe Salvini nicht zu, über den Ablauf einer politischen Krise zu entscheiden. Er habe Regierungschef Conte gesagt, die Zusammenarbeit zwischen der Lega und der Fünf-Sterne-Bewegung sei gescheitert, heißt es in einer Erklärung Salvinis.

..Auch der Politikwissenschaftler Labitzke rechnet mit baldigen Neuwahlen in Italien. Der Italien-Experte sagte im Deutschlandfunk (Audio-Link), er halte es für unwahrscheinlich, dass ohne einen solchen Schritt eine langfristig stabile Regierung zustande kommen wird. Andererseits kommen Neuwahlen in Italien nach Ansicht von Labitzke zur Unzeit, da wichtige Entscheidungen anstünden, etwa über das Haushaltsgesetz oder die Vergabe des noch offenen Kommissarspostens bei der EU. Die Frage sei, ob Italien an Einfluss verlieren, wenn es keine Regierung mit einer politischen Mehrheit gebe.

Conte sagte gestern Abend in Rom über Salvini, der Lega-Vorsitzende solle im Senat erklären, warum er die Regierungskoalition frühzeitig scheitern lassen wolle. Er kündigte zugleich an, die Präsidenten beider Parlamentskammern zu kontaktieren. Salivini müsse aber dem Land und den Wählern Rechenschaft darüber ablegen, warum er die Arbeit der Regierung beenden wolle.

..Auslöser für die jüngste Krise der zerstrittenen Koalition war eine Abstimmung im Senat. Die Fünf-Sterne-Bewegung hatte gegen ein von der Lega befürwortetes, milliardenschweres Bahnprojekt gestimmt, das Lyon in Frankreich mit der norditalienischen Stadt Turin über eine Hochgeschwindigkeitsstrecke verbinden soll. Teil des Projekts wäre unter anderem ein 8,6 Milliarden Euro teurer Tunnel durch die Alpen. Die Opposition forderte nach der gescheiterten Abstimmung den Rücktritt der Regierung mit der Begründung, diese habe keine arbeitsfähige Mehrheit mehr im Parlament.

Staatspräsident Mattarella dürfte bei einem Rücktritt der Regierung wohl erst mit den allen Parteien im Parlament sondieren, ob eine andere Mehrheit zustande kommt. Falls dies nicht möglich ist, stünden Neuwahlen an.
https://www.deutschlandfunk.de/ital.....html?drn:news_id=1036392

https://www.tagesschau.de/ausland/salvini-italien-109.html
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verlinkter Beitrag9/384, 09.08.19, 08:33:38 
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MÄRKTE EUROPA/Rücksetzer zum Start erwartet - Italien im Blick
FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte werden zum Handelsstart am Freitag mit einem leichten Rücksetzer erwartet. IG stellt den
DAX (846900) 846900 846900
am Morgen rund 40 Punkte tiefer. Der US-chinesische Handelskonflikt wurde über Nacht weiter gedreht. Der chinesische Yuan wurde mit 7,0136 wieder über der wichtigen 7er-Marke gefixt, wenn auch nicht so deutlich, wie von Analysten befürchtet. Die Sorge vor einer drohenden Abwertungsspirale wird dadurch aber nicht geringer. Zudem fiel der Rückgang der chinesischen Erzeugerpreise stärker als erwartet aus, was bereits als Signal für fallende Nachfrage und damit eine Folge des Handelskonflikts gewertet wird. Nahrungsmittel in China verteuerten sich stärker als befürchtet.

Für etwas Beruhigung sorgte aber das BIP in Japan, das im zweiten Quartal annualisiert um 1,8 Prozent zum Vorquartal anstieg und damit deutlich stärker als mit 0,4 Prozent erwartet. Dies unterstreiche, dass der Welthandel nicht komplett eingebrochen sei. Mit Spannung blicken Anleger wieder Richtung US-Präsident Donald Trump und möglicher Tweets gegen die US-Notenbank, so dass weiter auf fallende Zinsen gesetzt wird. Anleger sind weiter überrascht von der Stärke und Geschwindigkeit der globalen Zinssenkungen. Anleihen bleiben daher weiter attraktiver als Aktien. Auch Gold liegt weiter über der Marke von 1.500 Dollar. Beim DAX dürfte es nun darum gehen, die zurückeroberte 200-Tage-Linie bei rund 11.650 Punkten zu verteidigen.

mit Regierungskrise im Fokus
In Europa ist Italien wieder zurückgekehrt als Belastungsthema für die Finanzmärkte. Angesichts eines Koalitionskrachs fordert Vize-Regierungschef Matteo Salvini schnellstmöglich Neuwahlen. An der Börse wird die Wahrscheinlichkeit von Neuwahlen als Risiko eingestuft, bereits am Vortag standen die italienischen Staatsanleihen unter Druck, während der Aktienmarkt den anderen europäischen Indizes hinterherlief. Auch an der Wall Street stand dann der Länder-ETF auf Italien unter Druck. Salvini möchte damit vor allem seine eigene Macht ausbauen, kommentiert Thomas Altmans von QC Partners. Das "neue Politiktheater" komme zur Unzeit, da der Staatshaushalt für 2020 das aktuell brennendste Thema in Italien sei. Vorzeitige Neuwahlen würden nicht nur zu politischem Stillstand, sondern auch zu einer erhöhten Nervosität bei den Anlegern führen. Investoren dürften daher erst einmal in den Abwartemodus übergehen, meint Altmann. Für eine langfristig tragfähige Erholung am Aktienmarkt müssten aber erst die großen politischen Themen Brexit und Handelskonflikt gelöst werden.

Dazu gibt es noch einige Unternehmensergebnisse, nachdem die Berichtssaison am Vortag ihren Höhepunkt erreicht hatte. So legen Freenet
FNTN (A0Z2ZZ) A0Z2ZZ 17,41-17,49 A0Z2ZZ
nach Quartalsdaten vorbörslich um 2 Prozent zu. "Die Zahlen überzeugen durch die Bank", so ein Marktteilnehmer. Auch Hella
HLE (A13SX2) A13SX2 36,80-37,08
und Carl Zeiss Meditec
AFX (531370) 531370 100,70-101,20 531370
haben ordentliche Zahlen vorgelegt, Bechtle
BC8 (515870) 515870 87,60-88,15
liegen deutlicher über den Erwartungen. LEG Immobilien und Innogy sehen sich auf Kurs.

In Europa werden Novo Nordisk
NOVC (A1XA8R) A1XA8R 46,23-46,35
fester erwartet. Aufgrund einer zunehmenden Nachfrage nach Diabetes-Medikamenten erhöhte das Unternehmen die Umsatz- und Gewinnprognose. Auch beim Werbe- und Marketingriesen WPP stehen die Umsatzzahlen im Fokus. Analysten hoffen darauf, dass die globale Werbebranche endlich ihren Boden erreicht hat. Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag8/384, 09.08.19, 11:40:23 
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Salvinis Lega will Misstrauensvotum gegen Premier einbringen
ROM (dpa- AFX) - Die rechte Lega von Italiens Innenminister Matteo Salvini will
im Senat ein Misstrauensvotum gegen Regierungschef Giuseppe Conte einbringen.
Auf diesem Weg würde auch formal das Ende der Regierungsallianz der Lega mit
der Fünf-Sterne-Bewegung besiegelt werden, nachdem Salvini bereits am
Donnerstag erklärt hatte, keine Zukunft mehr für das Regierungsbündnis zu
sehen. "Zu viel Nein (...) schadet Italien, das stattdessen wieder zum Wachstum
zurückkehren und daher schnell wählen gehen muss", erklärte die Lega am
Freitag. "Wer Zeit verliert, schadet dem Land."/lkl/DP/mis
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verlinkter Beitrag7/384, 09.08.19, 13:18:57 
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Deutsche Anleihen: Kursgewinne - -Krise verunsichert
Die Regierungskrise in Italien hat die Kurse deutscher Staatsanleihen gestützt. Der Terminkontrakt Euro-Bund-Future stieg auf 177,28 Punkte. Am Donnerstagnachmittag hatte der Bund-Future noch deutlich unter 177 Punkten notiert. Die Rendite zehnjähriger deutscher Staatsanleihen fiel um 0,02 Prozentpunkte auf minus 0,586 Prozent.

Nach nur 14 Monaten an der Macht ist die Populisten-Allianz aus rechter Lega und Fünf-Sterne-Bewegung in Italien gescheitert. Innenminister und Lega-Chef Matteo Salvini sieht keine Zukunft mehr für das Regierungsbündnis und forderte am Donnerstagabend eine Neuwahl. Regierungschef Giuseppe Conte warf dem Anführer der rechten Lega am Donnerstagabend in Rom vor, dass dieser aus der Zustimmung, die seine Partei gerade genießt, Kapital schlagen wolle. Italien ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone und leidet unter einer schwächelnden Wirtschaft und einem hohen Schuldenstand. ...
https://www.finanznachrichten.de/na....rise-verunsichert-016.htm
däumchen
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verlinkter Beitrag6/384, 10.08.19, 18:11:34 
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biss'l Schwarzseherei zu

Die Regierungskrise in Italien weckt Sorgen über den künftigen Kurs Roms. Ökonomen schließen nicht aus, dass eine mögliche Neuwahl zu einer Mehrheit der rechten Lega unter Matteo Salvini und der konservativen Partei Forza Italia führen könnte. „Für Europa wäre eine rechte Regierung in Italien ein noch größerer Alptraum als die gegenwärtige Regierung“, sagte Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

..Skeptisch beurteilt auch Ökonom Marco Wagner von der Commerzbank den wirtschaftlichen Kurs einer möglichen neuen Regierung aus Lega und Forza Italia. „Insgesamt würde unserer Einschätzung nach eine solche Koalition größtenteils der Linie Salvinis folgen und auf Umverteilung und Infrastrukturprogramme setzen.“ Strukturreformen dürfte es – wenn überhaupt – nur in geringem Maße geben. Italien werde weiter das schwache Glied im Euroraum bleiben.
https://www.faz.net/aktuell/wirtsch....in-albtraum-16326887.html
vinio
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verlinkter Beitrag5/384, 10.08.19, 18:26:39 
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Hier der gestrige guidants-Post von Sascha Huber:

"Schnelles Geld mit italienischen Staatsanleihen
Die Renditen italienischer Staatsanleihen sind heute wegen der Regierungskrise in Rom deutlich gestiegen, die Kurse also gefallen. Italien steckt jedoch in einer Dauer-Regierungskrise, die Regierungen wechseln da ständig. Zudem steht die EZB unter dem Italiener Draghi „zur Rettung“ bereit. Ja, Draghi dürfte die Situation sogar in die Karten spielen, denn dem Anleihekaufprogramm gehen prinzipiell die Anleihen aus. Wer sich daher auskennt, kann da auf eine baldige Erholung (bis Mitte September) setzen. Good luck!!"


und der User agnostica hat in dem Zusammenhang folgendes ausgeführt:

"Hier wäre ein Produkt, allerdings ordentlich gehebelt, gibt es aber auch weniger stark in der Schankung:

DE000DC44468

Die Idee ist: Jetzt Panik in Italien, buhuhuhu, Neuwahlen etc. Die Anleihe-Investoren verkaufen, der BTP Future sinkt. X Tage und Y Espressi später finden die Politiker in Rom heraus, dass Wahlen womöglich bedeuten, das Amt & die Knete & das Prestige zu verlieren, was immer blöd ist. Also dann lieber nach Brüssel pinkeln und mehr Subventionen verlangen, sonst Neuwahlen und Austritt aus dem Euro blablabla etc. Also alles wie bisher auch. Im September (meine Prognose) wird das neue Ankaufprogramm der EZB vorgestellt und schon wolle alle Anleiheinvestoren VOR der EZB Italo-Bonds kaufen, spätestens dann steigt der Future wieder massiv."



däumchen schrieb am 10.08.2019, 18:11 Uhr
biss'l Schwarzseherei zu

Die Regierungskrise in Italien weckt Sorgen über den künftigen Kurs Roms. Ökonomen schließen nicht aus, dass eine mögliche Neuwahl zu einer Mehrheit der rechten Lega unter Matteo Salvini und der konservativen Partei Forza Italia führen könnte. „Für Europa wäre eine rechte Regierung in Italien ein noch größerer Alptraum als die gegenwärtige Regierung“, sagte Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

..Skeptisch beurteilt auch Ökonom Marco Wagner von der Commerzbank den wirtschaftlichen Kurs einer möglichen neuen Regierung aus Lega und Forza Italia. „Insgesamt würde unserer Einschätzung nach eine solche Koalition größtenteils der Linie Salvinis folgen und auf Umverteilung und Infrastrukturprogramme setzen.“ Strukturreformen dürfte es – wenn überhaupt – nur in geringem Maße geben. Italien werde weiter das schwache Glied im Euroraum bleiben.
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däumchen
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verlinkter Beitrag4/384, 12.08.19, 08:35:59 
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Wachsender Widerstand gegen vorgezogene Wahl

In Italien stößt der Vorsitzende der Partei Lega, Salvini, mit seinen Plänen für eine vorgezogene Neuwahl auf wachsenden Widerstand.

Damit wird nach Einschätzung von Beobachtern zunehmend fraglich, ob er für ein Misstrauensvotum im Parlament genügend Stimmen bekommt. Der frühere Vorsitzende der oppositionellen Demokratischen Partei PD, Renzi, sagte, es wäre verrückt, eine Wahl in dem Moment anzusetzen, in dem die Regierung den Haushalt 2020 vorbereiten müsse. Renzi, der von 2014 bis 2016 Ministerpräsident Italiens war, schlägt vor, dass ein breites Spektrum von Parteien eine Expertenregierung unterstützen solle, um das Land vor einem – Zitat – „extremistischen Kurs“ zu bewahren.

In Rom beraten heute die Fraktionsvorsitzenden des Senats über das weitere Vorgehen. -dlf nachrichten-
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verlinkter Beitrag3/384, 13.08.19, 12:53:10 
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ROUNDUP 2/Wirren einer Krise: Salvini lässt in die Muskeln spielen
(neu: Mehr Details, aktualisiert.)
ROM (dpa -AFX) - Rechtspopulist Matteo Salvini versucht die Regierungskrise in Italien immer weiter für eine Machtdemonstration zu nutzen. "Wir sind zu allem bereit", sagte der Innenminister und Chef der rechten Lega am Montagabend nach einer Versammlung der Parlamentarier seiner Partei in Rom. Das einzige, was seine Lega nicht interessiere, sei, am Sessel zu kleben. "Das werdet ihr in den kommenden Stunden sehen", drohte Salvini, der in der Regierung mit der Fünf-Sterne-Bewegung auch Vize-Premier ist.

Der Rücktritt seiner Minister aus der Regierung des parteilosen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte wäre eine weitere Eskalationsstufe in der Regierungskrise. Salvini hatte diese vergangene Woche entfesselt und fordert eine rasche Neuwahl. Doch den Ablauf hatte er sich anders vorgestellt. Regierungschef Giuseppe Conte reichte seinen Rücktritt bislang nicht beim Staatspräsidenten ein und will sich stattdessen einem Misstrauensvotum im Senat stellen. Salvini pocht darauf, dass es noch diese Woche dazu kommt. Doch nun stimmt der Senat an diesem Dienstag (18.00 Uhr) erst über einen Termin dafür ab. Wahrscheinlich findet das Votum in einer Woche statt. ...
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verlinkter Beitrag2/384, 14.08.19, 06:39:42 
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Senat lehnt Salvinis Pläne ab 

Der italienische Senat hat die Forderung der rechten Lega nach einem schnellen Misstrauensvotum abgelehnt. Ministerpräsident Conte soll sich in einer Woche zur Krise der Regierung äußern.

Italiens Innenminister und Chef der rechten Lega, Matteo Salvini, muss einen Rückschlag in der Regierungskrise hinnehmen: Ministerpräsident Giuseppe Conte wird sich nicht, wie von Salvini verlangt, in dieser Woche im Senat einem Misstrauensvotum stellen. Eine Mehrheit aus Senatoren des ehemaligen Koalitionspartners Fünf-Sterne-Bewegung und der sozialdemokratischen Oppositionspartei PD stimmten gegen den Antrag der Lega.
Stattdessen wurde im Senat am Abend festgelegt, dass Conte am kommenden Dienstag über die Regierungskrise Bericht erstatten muss. Anschließend könne alles passieren, sagte eine Sprecherin des Senats auf Anfrage. Eigentlich hatten Beobachter erwartet, dass es dann ein Misstrauensvotum - wie es von der Lega eingereicht worden war - gegen den Ministerpräsidenten gibt.
..
https://www.tagesschau.de/ausland/i....ng-senat-vertagt-101.html
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verlinkter Beitrag1/384, 14.08.19, 08:39:30 
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MÄRKTE EUROPA/Orientierungssuche - Kleines Plus zum Start erwartet
FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte werden nach dem deutlichen Plus des Vortages zur Handelseröffnung am Mittwoch kaum verändert erwartet. Mit dem Verschieben weiterer Zölle auf chinesische Waren habe die Trump-Regierung den Märkten ein "Durchatmen" ermöglicht, sagt Marktstratege Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Zum "Aufatmen" sei es allerdings zu früh: "Für eine längere Party bleiben die Belastungsfaktoren zu stark und zu viele", sagt er. Vor allem aus Asien kommen beunruhigende Nachrichten. Zum einen ist die Industrieproduktion in China im Juli erheblich schwächer gewachsen als erwartet. Die Industrieproduktion wuchs im Juli gegenüber dem Vorjahr 4,8 Prozent, dies war das geringste Wachstum seit 17 Jahren. Hier sind die Auswirkungen des US-chinesischen Handelskonfliktes bereits deutlich zu erkennen. Zum anderen hat China nach Angaben aus Washington zwei US-Marineschiffen die Einfahrt in den Hafen von Hongkong untersagt. Weiterhin ist unklar, wie die angespannte Situation in der Sonderverwaltungszone Hongkong mit den Massenprotesten gegen die Regierung geklärt werden kann. In diesem Umfeld notiert der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
0,1 Prozent im Plus bei 11.764 Punkten, auch der Euro-Stoxx-50 zeigt sich leicht im grünen Bereich. Die Berichtssaison liefert noch einige Impulse, positiv wird am Morgen die Prognoseanhebung von Evotec gewertet.

Politische Entspannung spricht für italienische Assets

Der italienische Aktienmarkt dürfte am Mittwoch besser als die übrigen europäischen Märkte laufen. Marktteilnehmer erwarten, dass der Spread italienischer zu Bundesanleihen weiter zusammenläuft. "Das dürfte vor allem die Banken stützen", so ein Händler. Der italienische Senat hat die Forderung von Innenminister Salvini nach einem schnellen Misstrauensvotum gegen Premierminister Conte abgelehnt. Er will nun frühestens am 20. August entscheiden, ob ein solches überhaupt angebracht ist. Damit bildet sich offensichtlich eine breite Opposition gegen ein mögliches´Rechts-Bündnis.

Aus dem DAX hat am Morgen bereits der Energieversorger
RWE (703712) 703712 25,47-25,56 703712
seinen Gewinn im ersten Halbjahr wegen außerordentlicher Zuwächse beim Energiehandel deutlich gesteigert. Das Essener Unternehmen, das vor einem grundlegenden Umbau seiner Geschäftsfelder steht, bekräftigte angesichts der guten Geschäftszahlen sowohl seinen Ausblick als auch sein Dividendenversprechen für 2019. "Die Zahlen sind gut, aber nach der jüngsten Prognoseerhöhung überrascht das nicht mehr", sagt ein Händler zu RWE. Im Spezialistenhandel legt die Aktie um 1 Prozent zu.

Evotec wird optimistischer
EVT (566480) 566480 18,98-19,10 566480

Evotec hat im ersten Halbjahr dank deutlich höherer Meilenstein- und Lizenzumsätze mehr verdient und umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Die Prognose für 2019 hob der Biotechnologiekonzern dank der starken Entwicklung des Basisgeschäfts und des Beitrags der Akquisition von Just Biotherapeutics an. Marktteilnehmer bewerten den Anstieg der EBITDA-Marge auf 28,1 von 21,6 Prozent positiv. Im Spezialistenhandel geht es für die Aktie um 5 Prozent nach oben.

Cancom
COK (541910) 541910 50,75-51,05
ziehen im frühen Handel ebenfalls um 5 Prozent an. Das IT-Unternehmen hat nach einer, wie es sagt, "äußerst positiven Geschäftsentwicklung" im zweiten Quartal nun die Prognose angehoben. Umsatz, EBIT und EBITDA dürften nun "sehr deutlich" steigen, so das Unternehmen. Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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