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verlinkter Beitrag6/216, 23.06.22, 10:45:44 
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kann mir das nur so erklären, dass man von rezession und inflation gepeinigte verbraucher sieht, die nicht zu einer hohen nachfrage teurer neuer e-autos beitragen Kopf kratzen
die ansicht würde ich aber nicht teilen
HK12 schrieb am 23.06.2022, 09:57 Uhr
frage mich weiterhin wie GS für´s nächste Jahr schwächere Lihium-Preise sieht gruebel
Elfman schrieb am 23.06.2022, 09:40 Uhr
-> längerer Artikel
https://www.handelsblatt.com/untern....-lithium-da/28444618.html

µ schrieb am 23.06.2022, 06:41 Uhr
Guten Morgen peketec kaffee

- Berechnungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) zeigen, dass es bis 2030 nicht genug Lithium geben wird, um das Ziel der Bundesregierung von 15 Millionen Elektroautos einzuhalten. Die Zahlen liegen dem Handelsblatt exklusiv vor. "Selbst wenn alle aktuell geplanten und im Bau befindlichen Projekte im Zeitplan umgesetzt werden und wir von einem mittleren Nachfragewachstum ausgehen, werden wir nicht genug Lithium haben, um die weltweite Nachfrage 2030 zu decken", erklärt Studienautor Michael Schmidt von der BGR. (Handelsblatt)

Elfman
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verlinkter Beitrag5/216, 23.06.22, 12:29:15 
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Kurzfristige Angebotsschwankungen im Rohstoffbereich die zu einem Preisrückgang auf dem Spotmarkt führen, kann ich schwer beurteilen.
Der Chef von benchmark minerals hat sich jedenfalls über den GS-Analysten ziemlich negativ ausgelassen: https://twitter.com/sdmoores/status/1531899502646411264
Lithium oversupply? Not likely – five main reasons why
https://www.benchmarkminerals.com/m....ly-five-main-reasons-why/

Von der Nachfrageseite seh ich prinzipiell eine quasi unendliche große Nachfrage nach Batterien und Rohstoffen (ne heftige Rezession könnte das vielleicht ändern, das sollte aber eher Gelegenheit bieten dort zu investieren).
Da Strom billiger/effizienter als Diesel ist, gehts nur um den Preis der Batterien. Falls die Preise fallen sollten, vergrößern sich automatisch die Anwendungsfelder- es gibt dort kein Ende. Das wird hier gern auf PKWs reduziert da die gerade die höchsten Margen versprechen für die eingesetzte kWh, aber prinzipiell gehts um alles was rollt, schwimmt oder fliegt. Dazu der komplette Energiemarkt mit stationären Speichern- der Solarüberschuss muss demnächst gespeichert werden, Kurzfristspeicher zur Preisarbitrage, Saisonspeicher- Hausspeicher, Pufferspeicher für Infrastruktur und Industrie etc.

Was man sonst beobachten kann, ist, das vermehrt mit der Zellchemie rumgespielt wird. Als die Preise für Nickel und Kobalt durch die Decke gingen hat dies zum Durchbruch bei LFP Zellen geführt, die kein Nickel und Kobalt enthalten und dazu noch robuster sind.
BY6 (A0M4W9) A0M4W9
nutzt die ausschließlich,
TL0 (A1CX3T) A1CX3T
in den Einstiegsmodellen -
VOW3 (766403) 766403
hat die noch nicht mal am Start.

Mittlerweile kann man auch Lithium ersetzen und zwar durch Natrium- hier könnte man echten Druck für Lithium sehen im Low End Bereich. Natrium ist billiger und robuster und quasi unendlich verfügbar. Das lese ich in diesen Studien noch gar nicht - steht aber vor der unmittelbaren Markteinführung durch CATL:
Natrium-Ionen-Batterie von CATL (2023) So gut ist die Billig-Batterie ohne Lithium
https://www.auto-motor-und-sport.de....akku-statt-lithium-ionen/

Data schrieb am 23.06.2022, 10:45 Uhr
kann mir das nur so erklären, dass man von rezession und inflation gepeinigte verbraucher sieht, die nicht zu einer hohen nachfrage teurer neuer e-autos beitragen Kopf kratzen
die ansicht würde ich aber nicht teilen

Bobby19 schrieb am 23.06.2022, 10:04 Uhr
...bei GS hat man immer das Gefühl, dass die Analystenabteilung nur aus einem einzigen Mitarbeiter besteht, der den Auftrag hat die aus der Investmentabteilung ausgearbeiteten Wünsche an die Presse weiterzuleiten Smile

HK12 schrieb am 23.06.2022, 09:57 Uhr
frage mich weiterhin wie GS für´s nächste Jahr schwächere -Preise sieht gruebel
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verlinkter Beitrag4/216, 23.06.22, 12:40:44 
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die natrium-batterie ist cool, wird aber nur für stationäre stromspeicher oder als ersatz der batterie in den klassischen verbrennern interessant. die natrium-ionen sind einfach "zu fett" um da leichte kleine batterien für autos zu produzieren. man könnte natürlich aber dennoch mal ein anderes besseres konzept als lithium finden. das kann theoretisch immer passieren Wink
Elfman schrieb am 23.06.2022, 12:29 Uhr
Kurzfristige Angebotsschwankungen im Rohstoffbereich die zu einem Preisrückgang auf dem Spotmarkt führen, kann ich schwer beurteilen.
Der Chef von benchmark minerals hat sich jedenfalls über den GS-Analysten ziemlich negativ ausgelassen: https://twitter.com/sdmoores/status/1531899502646411264
Lithium oversupply? Not likely – five main reasons why
https://www.benchmarkminerals.com/m....ly-five-main-reasons-why/

Von der Nachfrageseite seh ich prinzipiell eine quasi unendliche große Nachfrage nach Batterien und Rohstoffen (ne heftige Rezession könnte das vielleicht ändern, das sollte aber eher Gelegenheit bieten dort zu investieren).
Da Strom billiger/effizienter als Diesel ist, gehts nur um den Preis der Batterien. Falls die Preise fallen sollten, vergrößern sich automatisch die Anwendungsfelder- es gibt dort kein Ende. Das wird hier gern auf PKWs reduziert da die gerade die höchsten Margen versprechen für die eingesetzte kWh, aber prinzipiell gehts um alles was rollt, schwimmt oder fliegt. Dazu der komplette Energiemarkt mit stationären Speichern- der Solarüberschuss muss demnächst gespeichert werden, Kurzfristspeicher zur Preisarbitrage, Saisonspeicher- Hausspeicher, Pufferspeicher für Infrastruktur und Industrie etc.

Was man sonst beobachten kann, ist, das vermehrt mit der Zellchemie rumgespielt wird. Als die Preise für Nickel und Kobalt durch die Decke gingen hat dies zum Durchbruch bei LFP Zellen geführt, die kein Nickel und Kobalt enthalten und dazu noch robuster sind.
BY6 (A0M4W9) A0M4W9
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hat die noch nicht mal am Start.

Mittlerweile kann man auch Lithium ersetzen und zwar durch Natrium- hier könnte man echten Druck für Lithium sehen im Low End Bereich. Natrium ist billiger und robuster und quasi unendlich verfügbar. Das lese ich in diesen Studien noch gar nicht - steht aber vor der unmittelbaren Markteinführung durch CATL:
Natrium-Ionen-Batterie von CATL (2023) So gut ist die Billig-Batterie ohne Lithium
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Data schrieb am 23.06.2022, 10:45 Uhr
kann mir das nur so erklären, dass man von rezession und inflation gepeinigte verbraucher sieht, die nicht zu einer hohen nachfrage teurer neuer e-autos beitragen Kopf kratzen
die ansicht würde ich aber nicht teilen

Bobby19 schrieb am 23.06.2022, 10:04 Uhr
...bei GS hat man immer das Gefühl, dass die Analystenabteilung nur aus einem einzigen Mitarbeiter besteht, der den Auftrag hat die aus der Investmentabteilung ausgearbeiteten Wünsche an die Presse weiterzuleiten Smile

HK12 schrieb am 23.06.2022, 09:57 Uhr
frage mich weiterhin wie GS für´s nächste Jahr schwächere -Preise sieht gruebel
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verlinkter Beitrag3/216, 23.06.22, 13:12:21 
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Hallo, Es haben ja schon zahlreiche Autohersteller gewarnt, dass sie die Auslieferungsmengen senken müssen aufgrund mangelnder Teilelieferungen. Ohne andere Teile können keine eben nicht die geplanten Mengen gebaut werden Confused
Zudem habe ich den Eindruck in den letzten Wochen gewonnen, das gerade von deutscher / europäischer Seite nicht mehr der klassische e-Antrieb das angestrebte Ziel ist sondern man hat erkannt, dass es w/ veränderter Situation mit China u,s,w, keine schlechte Idee wäre, in Richtung Wasserstoff/ Brennstoffzelle umzuschwenken. Hat ggf. jetzt kurzfristig ggf. mehr oder weniger erstmal Einfluss auf den weltweiten Lithiumpreis , sollte man aber schon in Gedanken behalten.

Data schrieb am 23.06.2022, 12:40 Uhr
die natrium-batterie ist cool, wird aber nur für stationäre stromspeicher oder als ersatz der batterie in den klassischen verbrennern interessant. die natrium-ionen sind einfach "zu fett" um da leichte kleine batterien für autos zu produzieren. man könnte natürlich aber dennoch mal ein anderes besseres konzept als finden. das kann theoretisch immer passieren Wink
Elfman schrieb am 23.06.2022, 12:29 Uhr
Kurzfristige Angebotsschwankungen im Rohstoffbereich die zu einem Preisrückgang auf dem Spotmarkt führen, kann ich schwer beurteilen.
[...]

Hinweis gem. §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser des o.g. Beitrags kann Short- oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten bzw. beabsichtigen, dieses in der Zukunft zu tun.
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verlinkter Beitrag2/216, 23.06.22, 14:23:52 
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Friedhelm Greis schreibt auch was zum Thema :

DERA-STUDIE: Lithiummangel bremst Elektroauto-Ziele aus
Laut einer Studie der Deutschen Rohstoffagentur droht ein weltweiter Lithiummangel bis 2030. Doch einige wichtige Faktoren werden ausgeklammert.
[...]
Natrium-Ionen-Akkus noch irrelevant
Auch spielt für Schmidt die mögliche Produktion von Batteriezellen auf Natrium-Ionen-Basis noch keine Rolle. "Lithium-Ionen-Batterien werden auch im Jahr 2030 noch den Massenmarkt dominieren. Denn die Industrie investiert gerade so viel in die Produktion dieser Batterien", sagte Schmidt und fügte hinzu: "Wir werden verschiedene Batterietechniken sehen, aber Lithium wird dominieren." Bloomberg-Analyst Colin McKerracher kommt hingegen zu der Einschätzung, dass Natrium-Ionen-Akkus in Anbetracht ihrer Leistungsdaten, der Lithiumknappheit und der bisherigen Erfahrung mit CATL als größtem Akkuhersteller der Welt schon in den Jahren nach 2025 eine wichtige Rolle spielen könnten (Video ab 37:00).
[...]
https://www.golem.de/news/dera-stud....iele-aus-2206-166365.html
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verlinkter Beitrag1/216, 23.06.22, 16:41:24 
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nun stark -> Wasserstoff schwach ( letzte Woche war das umgekehrt ) old
Hinweis nach §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Entsprechende Beiträge stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar.

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