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verlinkter Beitrag16/136, 08.08.19, 07:00:20 
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Guten Morgen peketec Smile
kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
MOBILFUNK - Der schnelle Mobilfunk ist das Rückgrat der digitalen Wirtschaft. Doch bei dieser Schlüsseltechnologie hinkt Deutschland im internationalen Vergleich deutlich hinterher. Statt der Hochgeschwindigkeiten, die Telekom, Vodafone und Telefonica in der Werbung versprechen, kommen bei den Endkunden deutlich geringere Datenraten an. Das ergibt eine Auswertung des Branchendienstes Opensignal, die dem Handelsblatt vorliegt. Demnach verfügen Mobilfunkkunden in Deutschland im Durchschnitt nur über knapp 30 Megabit pro Sekunde (Mbps). Diesen Wert erreichen zudem nur Nutzer, die die modernsten Smartphones nutzen. Auf älteren Geräten liegt der Wert nur noch bei rund 17 Mbps. (Handelsblatt S. 4)

BETRIEBSRENTE - Die niedrigen Zinsen werden zum Problem für deutsche Unternehmen. Die Lücke bei den Pensionsverpflichtungen der 30 DAX-Konzerne ist hoch wie nie, zeigt eine Studie. Sie haben rund 150 Milliarden Euro mehr an Betriebsrenten zugesagt, als vorhanden ist. (SZ S. 17)

INDUSTRIE - Die Investitionen von Unternehmen aus energieintensiven Branchen sind in einer Reihe von EU-Staaten seit Jahren rückläufig, der Kapitalstock der Unternehmen sinkt kontinuierlich. Das gilt in besonderem Maße für deutsche Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt ein noch unveröffentlichtes Papier des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), das dem Handelsblatt vorliegt. (Handelsblatt S. 8 )

- Deutschlands Maschinenbauer fordern einen Aufpreis auf Kohlendioxid. "Wir müssen jetzt anfangen, CO2 zu bepreisen", sagte Carl Martin Welcker, Chef des Branchenverbands VDMA der SZ. Das werde Komfort kosten, so Welcker. "Aber das ist keine Katastrophe." (SZ S. 24)

STEUERDATEN - Mehr als 90 Länder liefern im Rahmen des automatischen Informationsaustauschs Steuerdaten an Deutschland - seit dem vergangenen Jahr wurden rund 6,8 Millionen Datensätze übermittelt. Doch die zuständigen Behörden kommen mit der Verarbeitung nicht hinterher. Die ersten Daten werden demnächst verjähren. (Handelsblatt S. 7)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 08.08.2019, 07:07, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag15/136, 16.08.19, 07:01:32 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
- Die Gewerkschaft IG Metall warnt vor Schwarzmalerei angesichts sinkender Auftragszahlen im deutschen Maschinenbau. "Wir sollten aufhören, die Situation im Maschinenbau generell schlecht zu reden", sagte Wolfgang Lemb, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der IG Metall. "Die Aufträge sind insgesamt gegenüber den vergangenen Jahren zwar zurückgegangen, die Umsätze liegen aber seit 2012 höher als vor der Finanzkrise." Die Branche bewege sich damit immer noch auf einem hohen Niveau. (Redaktionsnetzwerk Deutschland)

UNTERNEHMENSGRÜNDUNGEN - Immer weniger Deutsche gründen ein eigenes Unternehmen. Nach einer Studie der Förderbank KfW ist der Anteil derjenigen, die sich selbstständig machen wollen, auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Befragung im Jahr 2000 gefallen. Auch die Zahl der Gründungen geht laut KfW seit 1995 stetig zurück. "Deutschland braucht mehr unternehmerischen Nachwuchs, um innovativ und international wettbewerbsfähig zu bleiben", mahnte KfW-Gründungsexperte Georg Metzger. Die Politik ist alarmiert: "Wir müssen die Zukunftsfähigkeit des Landes sichern", sagte Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus. "Dafür müssen wir den Start-up-Standort Deutschland stärken." (Handelsblatt S. 20)

- Die Bundesregierung stellt sich darauf ein, dass Großbritannien die EU ohne Vertrag verlassen wird. Die Vorbereitungen für einen ungeordneten Brexit seien auf deutscher und EU-Seite "weitgehend abgeschlossen", heißt es in einem Papier des Bundesfinanzministeriums, das dem Handelsblatt vorliegt. (Handelsblatt S. 8 )

WOHNUNGSBAU - Trotz des wachsenden Bedarfs vor allem in Großstädten ist die Zahl der Genehmigungen für den Bau von Wohnungen im ersten Halbjahr in Deutschland gesunken. Sie fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent auf 164.600, so das Statistische Bundesamt. Die Zusagen für Zweifamilienhäuser sanken mit 4,7 Prozent am stärksten, die für Mehrfamilienhäuser verringerten sich um 3,2 Prozent. Bei Einfamilienhäusern gab es nur ein kleines Minus von 0,1 Prozent. (Welt S. 1)

VERFASSUNGSSCHUTZ - Mitarbeitern des Verfassungsschutzes soll es nach einem Gesetzentwurf aus dem Bundesinnenministerium erlaubt werden, heimlich Privatwohnungen zu betreten, auch ohne richterliche Genehmigung. Der Verwaltungsrechtler Fredrik Roggan kritisiert dies als Verstoß gegen das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung. (SZ S. 6)
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verlinkter Beitrag14/136, 21.08.19, 12:16:53 
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Nicht börsennotiert und daher Offtopic, aber der Abverkauf deutscher -Industrie nach China geht weiter. Ein chinesisches Rüstungsunternehmen steigt offenbar beim insolventen Mosbacher Maschinenbauer Zuse Hüller Hille ein.

https://www.rnz.de/nachrichten/mosb....rma-ein-_arid,461034.html
Hinweis nach §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.


Zuletzt bearbeitet von Mastermind am 21.08.2019, 12:20, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag13/136, 04.11.19, 15:53:09 
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Maschinenbauer sehen in Wasserstoff Schlüsselrolle für Klimaschutz
BERLIN (Dow Jones)--Die deutschen Maschinenbauer haben die Bundesregierung angesichts ihrer Fokussierung auf Elektromobilität zu mehr Anstrengungen beim Ausbau der Wasserstoff-Technologie aufgefordert. Zum Erreichen der Klimaziele sei Deutschland auf alternative Energieträger angewiesen. "Globaler Klimaschutz ist ohne Wasserstoff und daraus hergestellte chemische Energieträger nicht möglich; nicht zuletzt weil Deutschland als Energieimporteur auch auf Lieferungen 'grüner' Energie aus dem Ausland angewiesen ist", sagte Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).

Die Bundesregierung will sich am Dienstag mit Wasserstoffexperten und Anwendern zu Fachgesprächen treffen. Noch in diesem Jahr soll eine Wasserstoffstrategie verabschiedet werden. Laut Bundesregierung wird Wasserstoff als Energieträger in Zukunft eine Schlüsselfunktion einnehmen. Die Beherrschung der notwendigen Technologien birgt laut Regierung "gleichzeitig große industrie-, energie- und klimapolitische Potenziale". Diese Potenziale will die Regierung mit der nationalen Wasserstoffstrategie erschließen. Die Branche sieht in der Nutzung von Wasserstoff große Chancen für die deutsche Industrie. "Als Anbieter und Exporteur von Technologien und Anlagen können gerade mittelständische Unternehmen erheblich von einem internationalen Markthochlauf profitieren und ihre Wettbewerbsposition stärken", so der VDMA. [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis30069007
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verlinkter Beitrag12/136, 10.12.19, 10:40:37 
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Deutsche Maschinenbauer wollen Ausweitung der Kurzarbeit auf 24 Monate
FRANKFURT (Dow Jones)--Die deutschen Maschinenbauer haben vor dem Hintergrund der schwachen Konjunktur eine Verlängerung der Kurzarbeit gefordert. Der Präsident des Branchenverbands VDMA, Carl Martin Welcker, sagte bei der Jahrespressekonferenz in Frankfurt, es wäre "hilfreich", wenn die Regierung jetzt Regeln für der Kurzarbeit beschließen würde, die den Betrieben bereits 2008/2009 geholfen hätten.

"Wir fordern daher beispielsweise eine Ausweitung der Kurzarbeit auf 24 Monate", sagte Welcker. Bereits jetzt sollten Möglichkeiten geschaffen werden, dass die Bundesagentur für Arbeit wieder die Sozialversicherungsbeiträge übernehme, wenn die Betriebe zusätzlich ihre Mitarbeiter weiterbildeten. "Dies darf jedoch nicht zu einer Ausweitung der Mitbestimmung und der staatlichen Einflussnahme führen", forderte Welcker. Nach seinen Angaben haben die Unternehmen der Branche im September Kurzarbeit für 14.500 Personen angezeigt. Im Mai seien es nur 6.400 gewesen. Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag11/136, 13.01.20, 07:05:44 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
HAUSHALTSÜBERSCHUSS - Trotz des schwachen Wirtschaftswachstums hat der Bund auch das Jahr 2019 mit einem unerwartet hohen Überschuss abgeschlossen. Das Plus im Bundeshaushalt beläuft sich nach Informationen der Süddeutschen Zeitung auf einen kleineren zweistelligen Milliardenbetrag. Damit weist der Bund zum dritten Mal seit 2015 ein Haushaltsjahr mit einem zweistelligen Überschuss aus. Der bisherige Rekordüberschuss liegt bei 12,1 Milliarden Euro und stammt aus dem Jahr 2015. Dass der Bund auch 2019 wieder deutlich mehr Geld als erwartet in der Kasse behalten hat, geht nach Informationen aus Regierungskreisen auf drei Entwicklungen zurück. Die Steuereinnahmen fielen wieder höher aus als erwartet; die Zinszahlungen für den Schuldendienst wegen der extrem niedrigen und teilweise sogar negativen Zinsen dagegen um einige Milliarden Euro niedriger. Schließlich flossen erneut einige Milliarden Euro aus verschiedenen Sonderfonds der Bundesregierung nicht ab; das betrifft den Energie- und Klimafonds, die beiden Kommunalinvestitionsfonds sowie den Digitalfonds. (SZ S. 1)

KOMMUNEN - Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus dämpft die Hoffnungen auf eine Altschuldenhilfe für Kommunen durch den Bund. Brinkhaus sagte: "Die Verantwortung für die kommunalen Altschulden liegt bei den Ländern." Der Bund sei nicht zuständig. Brinkhaus verwies darauf, dass einige Länder in den vergangenen Jahren Programme zur Entschuldung ihrer Kommunen aufgelegt hätten. (Tagesspiegel)

DIGITALGESETZ - Jens Spahn (CDU) will in den kommenden Wochen ein neues Gesetz zur digitalen Gesundheitsversorgung vorstellen. Das kündigte der Bundesgesundheitsminister gegenüber dem Tagesspiegel Background "Gesundheit und E-Health" an. Das Gesetz wird festlegen, wie genau die geplante elektronische Patientenakte ausgestaltet werden soll, die die Gesetzlichen Krankenversicherungen ab 1. Januar 2021 allen Mitgliedern anbieten müssen. "Ich denke, dieses Gesetz wird in den nächsten Wochen kommen", sagte Spahn im Interview. "Darin geht es dann insbesondere um Datenschutz. (Tagesspiegel)

- Durch die Umstellung auf die Elektromobilität sind in Deutschland bis 2030 rund 410.000 Arbeitsplätze gefährdet. Allein in der Produktion des Antriebsstrangs, also bei Motoren und Getrieben, könnten bis zu 88.000 Stellen wegfallen, heißt es in einem Bericht der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM), der dem Handelsblatt vorliegt. Die Ergebnisse sollen an diesem Montag vorgestellt werden - zwei Tage vor dem für Mittwoch geplanten Autogipfel. Der aktuelle NPM-Bericht macht deutlich, wie groß die soziale Sprengkraft durch die Transformation der Autoindustrie ausfallen könnte. Um Jobverluste zu minimieren, fordert eine NPM-Arbeitsgruppe unter Vorsitz von IG-Metall-Chef Jörg Hofmann eine strategische Personalplanung der Unternehmen und regionale Qualifizierungszentren, in denen Firmen, Arbeitsagentur und Weiterbildungsträger zusammenarbeiten. (Handelsblatt S. 4)

SOLI - Die FDP ruft Steuerzahler auf, Widerstand gegen den Solidaritätszuschlag zu leisten und Einspruch gegen Steuerbescheide einzulegen. "Seit dem 1. Januar ist der Soli eindeutig verfassungswidrig. Schon auf dem ersten Gehaltszettel, den die Menschen in diesem Monat erhalten, steht eine Steuer, die der Bund überhaupt nicht mehr erheben darf", sagte der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr. (Redaktionsnetzwerk Deutschland)

GREEN DEAL - Als Ursula von der Leyen im Dezember ihren „"European Green Deal" vorstellte, war sie um deutliche Worte nicht verlegen: Der Green Deal sei "Europas Wachstumsstrategie", "eine lange Reise" und "eine Generationenaufgabe". Weniger deutlich war die CDU-Politikerin, als es darum ging, wie es finanziert werden soll. Denn auch ganz ohne Mehrkosten für einen Grünen Deal streiten die Mitgliedstaaten seit Monaten heftig um den künftigen Haushalt der EU. In der kommenden Woche aber will die EU-Kommission konkreter werden und einen Plan präsentieren, woher die Billion Euro kommen soll, die die Behörde in den kommenden zehn Jahren zur Finanzierung des Kampfs gegen den Klimawandel mobilisieren will. Der SZ liegt ein Entwurf für diesen Plan vor. Demnach soll knapp die Hälfte dieser Summe - insgesamt 485 Milliarden Euro - aus dem EU-Haushalt stammen. (SZ S. 15/Welt S. 1, 9 und 10)

- Viele Jahre waren Deutschlands Maschinenbauer ausgesprochen China-freundlich. "Wir brauchen nicht mehr Schutz vor China", hatte der Präsident des Branchenverbands VDMA, Carl Martin Welcker, noch im Herbst 2018 gesagt und damit den Kurs von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier kritisiert. Doch nun geht auch diese Branche auf Distanz zu einem ihrer wichtigsten Handelspartner, wie ein bislang unveröffentlichtes Grundsatzpapier zeigt. (FAZ S. 17)

WINDRÄDER - Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hätte nach eigenen Angaben kein Problem damit, wenn in seiner Nachbarschaft ein Windrad errichtet würde. Im Interview sagte Al-Wazir: "Mir persönlich würde es nicht so gehen, weil ich mich über Windräder freue. Denn ich weiß, dass der Strom, der damit erzeugt wird, kostengünstig ist, kein CO2 erzeugt und keinen Atommüll und sie schlicht nötig sind. Ich weiß übrigens, dass es einer Mehrheit der Menschen so geht wie mir. Alle Umfragen sagen, dass wir eine große Akzeptanz der Windräder haben von um die 80 Prozent." (Frankfurter Rundschau)

SOZIALE NETZWERKE - Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will den Jugendmedienschutz reformieren und hierfür die Kontrolle der sozialen Netzwerke wie Youtube oder Tiktok ausweiten. In ihrem Gesetzentwurf, welcher der Süddeutschen Zeitung vorliegt, werden etwa kindgerechte Voreinstellungen genannt und die Einrichtung eines Melde- und Beschwerdesystems in deutscher Sprache. Hinzu kommen sollen Hinweise auf Hilfe von anderen Stellen als den Anbietern selbst. Wer Inhalte hochlädt, soll angeben müssen, ob sie nur für Erwachsene geeignet sind. Auch klare Regeln für die Alterskennzeichnung sind vorgesehen. Die Risiken im Netz würden von den bestehenden Vorschriften nicht mehr angemessen erfasst. (SZ S. 5)

SAISONARBEITER - Die Bundesregierung verhandelt mit Nicht-EU-Ländern über Abkommen zur Anwerbung gering qualifizierter Saisonarbeiter. Eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit (BA) bestätigte Welt, dass im Auftrag der Bundesministerien für Arbeit und für Landwirtschaft "intensive Gespräche" mit verschiedenen Ländern, darunter Westbalkanstaaten und Georgien, geführt würden. Hintergrund der Initiative, die zur bevorstehenden Erntesaison unter Dach und Fach sein könnte, ist die Schwierigkeit deutscher Landwirte - darunter Spargelbauern -, Erntehelfer aus dem Inland oder aus Nachbarländern in der Europäischen Union für die oft mühselige Arbeit auf deutschen Feldern zu finden. (Welt S. 1)

KRANKENVERSICHERER - Die privaten Krankenversicherer atmen auf. Jahrelang haben sie mehr Versicherte an die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) verloren, als sie von diesen hinzugewannen. Diese Abwanderung ist jetzt gestoppt. Nach FAZ-Informationen betrug der positive Saldo 2019 rund 12.000 Personen. 2018 waren es erst 800 gewesen, zuvor hatten die GKV sechs Jahre lang die Nase vorn gehabt. (FAZ S. 15) Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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milo5686
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verlinkter Beitrag10/136, 17.03.20, 12:37:28 
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VDMA: spürt die Störungen der globalen Lieferketten. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com
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verlinkter Beitrag9/136, 08.04.20, 07:06:34 
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Guten Morgen peketec kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
ÜBERNAHMEN - Die stark gefallenen Börsenkurse haben viele deutsche Unternehmen preiswert und damit zu Übernahmekandidaten gemacht. Das alarmiert auch die Bundesregierung. Um in der Corona-Krise einen "Ausverkauf" deutscher Wirtschafts- und Industrieinteressen zu verhindern, will Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die zeitlich begrenzten Staatshilfen "bis hin zu Beteiligungen und Übernahmen" ausweiten. (Handelsblatt S. 4)

- Noch versuchen die deutschen Maschinenbaufirmen, ihre Produktionen weitgehend aufrechtzuerhalten. "Es gibt in der Branche keine flächendeckenden Produktionsschließungen wie in der Autoindustrie", sagte Ralph Wiechers, Chefvolkswirt des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), gegenüber dem Handelsblatt. "Wir hören jedoch, dass die Osterwochen verstärkt genutzt werden, um Kapazitäten herunterzufahren." Für die Mitarbeiter bedeutet das im besten Fall Kurzarbeit - im schlimmsten Fall allerdings die betriebsbedingte Kündigung. Denn schon vor der Corona-Krise steckten viele Maschinenbauer tief in einer Rezession. So lag die Produktionsmenge der Branche schon 2019 mehr als 2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Für 2020 rechnete der VDMA ursprünglich mit einem ebenso starken Rückgang - korrigierte seine Prognose aber vor wenigen Wochen wegen der Corona-Pandemie noch einmal kräftig nach unten. Im Schnitt sollen nun rund 5 Prozent weniger Maschinen die Werke verlassen als im Vorjahr. Extremere Schätzungen taxieren das Minus im laufenden Jahr sogar auf bis zu 30 Prozent. "Es ist für die Unternehmen im Moment nicht abzusehen, wann die Einschränkungen des öffentlichen Lebens wieder gelockert werden", gibt auch Wiechers zu bedenken. Davon hängt maßgeblich ab, wann auch die Industrie wieder zur Normalität zurückkehren kann. (Handelsblatt S. 18)

MEDIZIN - In deutschen Kliniken drohen die Medikamente knapp zu werden, die zur Behandlung schwer erkrankter Covid-19-Patienten auf Intensivstationen benötigt werden: Beruhigungsmittel, Anästhetika, Medikamente zur Wiederbelebung, Muskelrelaxanzien und Antibiotika. Das geht aus einem Brief der EU-Kommission an die europäischen Hersteller der betroffenen Medikamente hervor. (Welt S. 1)

MEDIZIN - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier soll die Pandemiewirtschaft koordinieren. Der BDI spricht sich für eine aktive Rolle des Staates bei der Produktion medizinischer Schutzgüter aus. In einem Papier, das dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, fordert der Verband staatliche Hilfen bei wichtigen Investitionen. Um den Kampf gegen die Pandemie wirksam voranzutreiben, müsse die Bundesregierung den Einkauf und die Produktion medizinischer Güter zentral organisieren. (Handelsblatt S. 8 )

DIGITALBRANCHE - Die Auswirkungen der Corona-Krise werden auch die Digitalbranche schwer treffen. Das zeigt eine Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) unter 202 Digitalexperten aus BVDW-Mitgliedsunternehmen, die dem Handelsblatt vorliegt. Demnach rechnen infolge des Lockdowns 98 Prozent der befragten Experten mit Umsatzeinbußen von durchschnittlich 32 Prozent für das laufende Jahr. (Handelsblatt)

CORONA-KRISE - Zunehmend wird die Frage diskutiert, ob die Reaktion der Politik in Bund und Ländern auf die Corona-Krise überzogen ist. In ihrem ersten Interview als Mitglied der "Fünf Weisen" schaltet sich die Ökonomin Veronika Grimm in die Debatte ein - und fordert außerdem eine Frauenquote in Vorständen. "Unser Wirtschaftssystem wird sich verändern", sagte Grimm in einem Interview und plädiert für eine stufenweise Wiederöffnung von Schulen, Betrieben und dem öffentlichem Leben. Der Klimaschutz könne helfen, die Wirtschaft nach Corona wiederzubeleben. (SZ S. 15)

REZESSION - Dass die deutsche Wirtschaft dieses Jahr in eine Rezession stürzen wird, gilt unter Ökonomen aus ausgemacht. Die Schätzungen über die Schwere und Dauer des Einbruchs gehen aber auseinander. Die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute erwarten einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 4,2 Prozent, heißt es. Der Sachverständigenrat der Bundesregierung hatte vorige Woche ein BIP-Minus von 2,8 Prozent vorhergesagt. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier dagegen sprach von mindestens so starken Einschnitten wie in der Finanzkrise 2009. Damals schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 5,7 Prozent. (FAZ S. 17)

LIQUIDITÄTSKLEMME - Es sind erschreckende Zahlen, die eine Umfrage der Boston Consulting Group (BCG) zutage fördert: Mehr als die Hälfte der Unternehmen gehen davon aus, dass die Viruskrise die Wirtschaft länger als sechs Monate vor Probleme stellen wird. Zudem gab ein Drittel der Befragten an, den Shutdown nicht länger als drei Monate aushalten zu können, ohne selbst in eine Liquiditätsklemme zu geraten, wie Matthias Tauber, Deutschlandchef von Boston Consulting, im Pressegespräch sagte. Mehr als die Hälfte der Befragten wünschen sich daher finanzielle oder regulatorische Unterstützung. (Börsen-Zeitung S. 1)

BETRUG - Betrüger nehmen angeschlagene Unternehmen ins Visier. Viele kleine und mittelständische Firmen, die staatliche Hilfe benötigen, geraten an Betrüger. Die Kriminellen nutzen falsche Anträge, um an sensible Unternehmensdaten zu kommen. Wie die Betrugsmasche funktioniert und was sie anrichtet. (Handelsblatt S. 26)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 08.04.2020, 07:09, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag8/136, 05.05.20, 07:09:44 
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ARBEITSMARKT - Rund 750.000 deutsche Unternehmen haben infolge des weitgehenden wirtschaftlichen Stillstands Kurzarbeit angemeldet. Das ist jeder dritte Betrieb in Deutschland. Für eine gewisse Zeit kann die Kurzarbeit Jobverluste abmildern. Und doch gehen Ökonomen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) davon aus, dass die Arbeitslosigkeit in den nächsten Monaten massiv steigen wird: von derzeit 2,3 Millionen auf mehr als 3 Millionen. Im Gegenzug dürfte die Erwerbstätigenzahl im Jahresverlauf um bis zu 1 Million auf 44 Millionen sinken. Tatsächlich sehen die korrigierten Prognosen vieler Unternehmen düster aus. Von den 304 größten börsennotierten deutschen Konzernen haben seit dem Ausbruch der Krise 77 vor Gewinn- oder Umsatzeinbußen gewarnt - mehr als je zuvor in einem Quartal. (Handelsblatt S. 4)

FUSSBALL - Im Deutschen Ethikrat gibt es Skepsis hinsichtlich einer schnellen Wiederaufnahme der Fußball-Bundesliga. Dass in die Debatte um die Bundesliga "so viel Energie" gesteckt werde, sei "ein Beispiel für geschicktes Lobbying", sagte Ethikrat-Mitglied Steffen Augsberg. Der Rechtsprofessor nannte es "sinnvoller, darauf hinzuarbeiten, dass Kinder wieder gemeinsam draußen spielen können und etwa die Gastronomiebranche schnellstmöglich wieder in die Gänge kommt". (Neue Osnabrücker Zeitung)

MINDESTLOHN - Gegen Armut hilft die Lohnuntergrenze wenig, zeigt eine neue Analyse. Die Gewerkschaften wollen sie in der Krise trotzdem stark erhöhen. So soll der gesetzliche Mindestlohn in diesem Jahr nach dem Willen der Gewerkschaften außerplanmäßig von 9,35 auf 12 Euro in der Stunde steigen. (FAZ S. 16)

HILFSPAKET - Bei den Soforthilfen für Selbstständige seien die Kriterien zu streng, beim Hilfsfonds für strauchelnde Unternehmen dagegen zu lax, schreibt der wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministerium in einem Brief an Minister Peter Altmaier. Auch die Anhebung des Kurzarbeitergels missfällt dem Gremium. (FAZ S. 16)

SCHULBETRIEB - Ein regulärer Schulbetrieb wird nach Einschätzung von SPD-Chefin Saskia Esken auch nach den Sommerferien vorerst weiterhin nicht möglich sein. Normaler Unterricht sei "derzeit undenkbar, auch nicht im neuen Schuljahr", sagte Esken. Sie erwartet, dass die Schulen wegen des Abstandsgebots in der Corona-Krise auch nach den Sommerferien lediglich einen Schichtunterricht in kleinen Gruppen anbieten können, begleitet von digital gestützten Lernangeboten für zu Hause. (Süddeutsche Zeitung)

- Der Maschinenbau ist insgesamt stark von der Coronakrise betroffen, sagte Maschinenbau-Präsident Carl Martin Welcker in einem Interview. "Einige Unternehmen zehren zwar noch von einem gewissen Auftragsbestand, die meisten aber wird es zeitversetzt ebenfalls hart treffen." (FAZ S. 22)

KLIMAKRISE - "Wenn wir jetzt die viel größere Klimakrise vergessen wird sich das rächen", sagte Dirk Messner, der Chef des Umweltbundesamts. Er pocht darauf, den Kampf gegen das Coronavirus mit dem Kampf gegen Umweltverschmutzung zu verbinden. In der Pandemie zeige sich, "was wir wirklich brauchen". (Welt S. 4)

AUTOMOBILBRANCHE - Die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen, in denen die großen deutschen Autohersteller BMW, Daimler und Volkswagen residieren, haben sich auf einen gemeinsamen Vorschlag für Kaufprämien verständigt. Einen Tag vor dem vom Kanzleramt einberaumten Autogipfel fordern sie eine Kaufprämie vom Bund in Höhe von 3.000 Euro für moderne Verbrenner und 4.000 Euro für Elektro- und Plugin-Hybrid-angetriebene Pkw. Verschrottungsprämien und die Förderung der Ladeinfrastruktur zählen zu den darüber hinausgehenden Ideen. Die Vorschläge kamen an einem Tag, an dem Frankreich für April einen Neuzulassungsabsturz um fast 90 Prozent gemeldet hat. (Börsen-Zeitung S. 7)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 05.05.2020, 07:14, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag7/136, 07.05.20, 10:06:55 
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VDMA: Volle Wucht der Krise erst in nächsten Monaten sichtbar
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Coronavirus-Pandemie hat im März auch den deutschen Maschinenbau erreicht. Der Auftragseingang fiel um 9 Prozent gegenüber dem Niveau des Vorjahres, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mitteilte. Die Inlandsorders sanken um 2 Prozent. Das Minus der Auslandsbestellungen fiel mit 12 Prozent deutlicher aus. "Die volle Wucht der Krise wird sich im Maschinenbau aber erst in den nachfolgenden Berichtsmonaten zeigen", erklärte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Aus dem Euroraum kamen im März 14 Prozent weniger Bestellungen, aus den Nicht-Euro-Ländern waren es 11 Prozent weniger Aufträge. Mehrere VDMA-Umfragen unter seinen Mitgliedsfirmen haben ergeben, dass Schwierigkeiten in den Lieferketten konstant etwa die Hälfte der Betriebe belasten. Die Probleme auf der Nachfrageseite, also den Kundenaufträgen, haben dagegen deutlich zugenommen, hiervon berichten inzwischen drei von vier befragten Maschinenbaubetrieben.

Das gesamte erste Quartal 2020 weist im Maschinenbau dagegen nur einen Orderrückgang von real 2 Prozent auf, die Inlandsaufträge legten in dieser Periode sogar um 1 Prozent zu, während die Auslandsbestellungen um 4 Prozent zum Vorjahr sanken. "Zu Beginn des Jahres waren wir noch guter Hoffnung für einen besseren Jahresverlauf, das hatten die Frühindikatoren so angedeutet. Dann ist uns die Pandemie dazwischengekommen", sagte Wiechers. Aus den Euro-Ländern kamen in den ersten drei Monaten 5 Prozent weniger Bestellungen, der Auftragseingang aus den Nicht-Euro-Ländern sank um 3 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte der Maschinenbau in Deutschland insgesamt bereits ein Auftragsminus von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbucht. Der Umsatz der Branche sank 2019 um 2,8 Prozent auf 228,7 Milliarden Euro, die Produktion ging um nominal 0,5 Prozent auf 224 Milliarden Euro zurück. Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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VDMA: Bestellungen bleiben im Mai auf Talfahrt
FRANKFURT (Dow Jones)--Der kräftige Rückgang der Auftragseingänge im deutschen Maschinen- und Anlagenbau hat sich im Mai fortgesetzt. Die Orders sanken im Vergleich zum Vorjahr um real 28 Prozent, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtete. Bereits im April war der Auftragseingang um 31 Prozent zum Vorjahr geschrumpft. "Im April und Mai hat sich die große Verunsicherung vieler Kunden in aller Deutlichkeit bemerkbar gemacht. Zwischenzeitlich haben sich die Erwartungen zwar etwas erholt", sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. "Nach wie vor können wir aber nicht abschätzen, wann sich auch die Lage nachhaltig entspannt." Im Mai schrumpfte die Inlandsnachfrage um 23 Prozent, die Aufträge aus dem Ausland sanken um 31 Prozent. Die Bestellungen aus dem Euroraum blieben um 27 Prozent unter dem Vorjahresniveau, aus den Nicht-Euroländern kamen 32 Prozent weniger Orders. "Immerhin: Ein noch stärkerer Einbruch blieb unseren Betrieben zumindest bislang erspart", sagte Wiechers.

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatszeitraum März bis Mai sank der Auftragseingang um real 22 Prozent zum Vorjahr. Aus dem Inland kamen 16 Prozent weniger Bestellungen, die Auslandsaufträge blieben um 25 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau. Dabei schrumpften die Orders aus den Euro-Ländern um 24 Prozent, aus den Nicht-Euro-Ländern wurden 25 Prozent weniger Bestellungen verbucht.
Der VDMA vertritt mehr als 3.300 Betriebe des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Die Industrie beschäftigt rund vier Millionen Menschen in Europa, davon mehr als eine Million allein in Deutschland. Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag5/136, 14.07.20, 06:43:42 
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Guten Morgen peketec kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
- Jedes Jahr stößt die Menschheit mehr als 50 Milliarden Tonnen CO2 und vergleichbare Klimagase aus. Das setzt viele Industriezweige unter Druck, ihre Emissionen zügig zu senken. Für den Maschinen- und Anlagenbau ist das indes auch eine Chance: Bis 2050 könnte die Branche weltweit rund 10 Billionen Euro zusätzlichen Umsatz mit klimaschonenden Technologien erwirtschaften. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG), die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt. Die Studie, die am Mittwoch im Rahmen der "Digital Days" der Hannover Messe vorgestellt wird, sieht großes Potenzial bei Technologien wie effizienteren Elektromotoren, Recycling-Anlagen, Windrädern und Elektrolyseuren zur Herstellung von Wasserstoff. (Handelsblatt S. 4)

BDI - BDI-Präsident Dieter Kempf dämpft die Erwartungen an eine Erholung der Wirtschaft in der Corona-Pandemie. "Der langsame Aufwärtstrend der Konjunktur ist kein Grund zum Übermut. Frühestens 2022 wird die Volkswirtschaft wieder das Vorkrisenniveau erreichen", sagte er anlässlich des Starts der ersten digitalen Hannover Messe. "Die volle Konzentration muss sich auf die wirtschaftliche Erholung und Stärkung der industriellen Basis richten", setzte er hinzu. (Redaktionsnetzwerk Deutschland)

FLUGHÄFEN - "Die wirtschaftliche Situation an vielen Flughäfen ist aufgrund der fehlenden Einnahmen besorgniserregend", warnt Ralph Beisel, der Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbands ADV. Dessen Präsident, Fraport-Chef Stefan Schulte, wurde unlängst noch deutlicher: "Erhalten sie keine Unterstützung, droht vielen von ihnen das Ende." Doch finanzielle Hilfe ist nicht in Sicht. Viele Flughäfen gehören Kommunen und Ländern. Die müssen angesichts der Folgen der Pandemie überall Löcher stopfen. Gleichzeitig haben Flughäfen keinen Zugang zu KfW-Notkrediten oder Stabilisierungsfonds. (Handelsblatt S. 18)

GAIA-X - Mit der Cloud-Lösung Gaia-X will Deutschland einen Schritt in Richtung "digitale Souveränität" gehen. Bislang war vor allem die dafür nötige Software im Gespräch. Die Herkunft der Hardware für Server war kein Thema. Dabei kommen alle großen Anbieter solcher Technologien aus China und den USA. Dieses Versäumnis in der Konzeption des Projekts stellt den zentralen Anspruch infrage. Koalitionspolitiker fordern deshalb Nachbesserungen. Das Problem ist nur: Es gibt kaum europäische Hersteller, die in der Lage wären, die nötigen Komponenten zu liefern. Daher plädieren Branchenexperten für eine langfristig ausgelegte Industriepolitik für Hardware-Kompetenz. (Handelsblatt S. 6)

- Eine IW-Studie warnt, dass es China bei staatlich geförderten Firmenübernahmen in Deutschland vor allem um Technologien geht - und weniger um Gewinne. (Handelsblatt S. 8 )
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verlinkter Beitrag4/136, 05.08.20, 10:01:35 
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*DJ VDMA: Auftragseingang Maschinenbau Juni -31% gg Vorjahr
*DJ VDMA: Auftragseingang Maschinenbau Juni Ausland -38% gg Vorjahr
*DJ VDMA: Auftragseingang Maschinenbau Juni Inland -12% gg Vorjahr
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verlinkter Beitrag3/136, 11.08.20, 06:43:17 
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Guten Morgen peketec kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
- Die Zahl der Bußgeldverfahren gegen Fluggesellschaften haben in der Corona-Zeit stark zugenommen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die dem Handelsblatt vorliegt. Demnach hat das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) bis 30. Juni 2020 insgesamt 648 Verfahren aufgrund von Passagierbeschwerden eingeleitet. Die Zahl liegt damit bereits jetzt über den im gesamten Vorjahr eingeleiteten Verfahren (630). (Handelsblatt)

INTERNET - EU-Binnenmarkt-Kommissar Thierry Breton denkt darüber nach, für ein flächendeckendes Hochgeschwindigkeits-Internet ein eigenständiges europäisches Satellitensystem aufzubauen. Anlässlich der Hannover Messe Digital Days Mitte Juli hatte er eine bessere Abdeckung hoher Internet-Bandbreiten gefordert - nicht nur mittels 5G, sondern auch per Satellit. "Derzeit findet ein globaler Wettlauf um gesicherte Satellitenkommunikations-Infrastrukturen statt", sagte er angesichts von Internet-Konstellationen wie Starlink. Europa könne hier eine Führungsrolle einnehmen und "innerhalb von fünf bis sieben Jahren eine autonome europäische Infrastruktur aufbauen". Auf diese Weise könnten Glasfasernetze und 5G-Technologie ergänzt werden. Aus Brüssel ist zu hören, dass die Kommission damit neben den großen Satellitennetzen Galileo (Navigation) und Copernicus (Erdbeobachtung) ein weiteres Leuchtturmprojekt auf den Weg bringen will, um die Potenziale der Satellitenkommunikation weiter auszuschöpfen. (SZ S. 18)

INSOLVENZEN - Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) will überschuldeten Unternehmen mehr Zeit verschaffen und die Antragspflicht für Firmenpleiten bis März 2021 weiter aussetzen. Insolvenzverwalter warnen indes vor Schäden durch Zombie-Unternehmen, die ihre fälligen Verpflichtungen nicht mehr erfüllen können, aber trotzdem am Leben gehalten werden. Denn geschützt sind auch Firmen, die nicht durch die Pandemie in wirtschaftliche Schieflage geraten sind. Davon zeugt der Rückgang bei den Firmeninsolvenzen. Für Juli prognostiziert das Statistische Bundesamt sogar einen Rückgang um fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. (Handelsblatt S. 6)

FIRMENBETEILIGUNG - Nach der Teilverstaatlichung der Lufthansa prüft die Bundesregierung den Einstieg in weitere Unternehmen. "14 Unternehmen haben bereits ausdrücklich Bedarf an einer Rekapitalisierung angezeigt", schreibt Wirtschaftsstaatssekretär Ulrich Nußbaum in einer Antwort auf eine schriftliche Frage der Grünen-Politikerin Katharina Dröge. Bei der "weit überwiegenden Anzahl der Unternehmen" stehe die Prüfung am Anfang. Um deutsche Unternehmen vor den Auswirkungen der Coronakrise abzuschirmen und, wie Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) betont, die "Substanz unserer Wirtschaft" zu erhalten, hat die Bundesregierung Ende März den 600 Milliarden Euro umfassenden Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) aufgelegt. Vor einem Monat hat auch die EU-Kommission ihre Zustimmung gegeben. (Handelsblatt S. 7)

KREDITE - Die Nachfrage nach den Corona-Hilfsdarlehen der KfW geht langsam zurück, doch insbesondere kleine Firmen suchen noch nach frischem Geld. Vor allem die Schnellkredite, für die der Staat vollständig haftet, sind stark gefragt. Das sind Erkenntnisse aus einer Studie von Fincompare und Barkow Consulting, die dem Handelsblatt vorab vorliegt. Fast 90 Prozent der deutschen Firmen können die Darlehen der KfW nicht beantragen, weil sie zu klein sind. Insgesamt hat bislang nur etwa jede 100. Firma einen Hilfskredit der Förderbank beantragt. (Handelsblatt S. 30)

NORD STREAM 2 - Der Druck auf die Bundesregierung wächst, die US-Sanktionsdrohungen- gegen 120 europäische Unternehmen, die am Bau der russischen Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligt sind, angemessen zu beantworten. Außenminister Heiko Maas bricht am heutigen Dienstag nach Moskau und Sankt Petersburg auf, um seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zu treffen. Nach Informationen aus Branchenkreisen wird dann auch der Streit mit den USA über Nord Stream 2 ein Thema sein. Denkbar sind Gegensanktionen wie etwa ein Verbot von US-Frackinggas-Importen in die EU. Maas hat sich bei seinem US-Amtskollegen Mike Pompeo bereits über die jüngste Sanktionsdrohung beschwert. (Börsen-Zeitung S. 8 )

CUMEX - Die Bilanz in Deutschlands größtem Steuerdiebstahl, dem Cum-Ex-Skandal, fällt miserabel aus. Die Politik hat die Aufklärung des dreisten Griffs der Banken in die Staatskasse, bislang zumindest, kräftig verbockt: Von dem hohen Druck, mit dem Finanzbehörden deutschlandweit versucht haben, das mutmaßlich gestohlene Geld zurückzuholen, scheint wenig übrig. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums sind bislang 51 Verfahren, in denen der Fiskus 1,1 Milliarden Euro gerettet hat, rechtskräftig abgeschlossen. 391 Verdachtsfälle, in denen es um 4,3 Milliarden Euro geht, waren bei der jüngsten Umfrage des Ministeriums unter den Bundesländern und beim Bundeszentralamt für Steuern in Bonn noch offen. Das teilte das Berliner Finanzministerium jetzt auf Anfrage von SZ und WDR mit. Steuerfahnder gehen von einer hohen Dunkelziffer aus und schätzen den Gesamtschaden auf mehr als zehn Milliarden Euro. (SZ S. 15)

AUTOZULIEFERER - Die Pandemie setzt kleine und mittelständische Autozulieferer in ganz Europa immer stärker unter Druck. Bereits vor Corona haben sie zum Teil gigantische Schuldenberge angehäuft, um den Strukturwandel ihrer Industrie zu überstehen. Nun kommen die wirtschaftlichen Folgen der Viruskrise hinzu. Viele Zulieferer kämpfen deswegen mit finanziellen Problemen. (Handelsblatt S. 18/Welt S. 9)

- Deutschlands Maschinenbauer verlieren aufgrund von Handelshemmnissen weltweit massiv Marktanteile. Das zeigt eine Studie des Global Trade Alert Teams der Uni St. Gallen im Auftrag des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), die der Zeitung Welt vorliegt. "Der globale Protektionismus nimmt stetig zu - der deutsche Maschinenbau leidet", sagt Ulrich Ackermann, der Leiter Außenwirtschaft beim VDMA. (Welt S. 11)

GEWERBEIMMOBILIEN - Die Preise für Gewerbeimmobilien in Deutschland sind in der Corona-Krise gefallen: Im zweiten Quartal sank der ermittelte Kapitalwert der Objekte laut Erhebung des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP) im Vergleich zum Startquartal um 0,3 Prozent und damit erstmals seit Anfang 2012. Der Rückgang trifft sowohl Büroobjekte, die damit einen zuletzt steilen Anstieg beenden, als auch Einzelhandelsimmobilien, die separat betrachtet bereits zuvor einen Preisrückgang verzeichnet hatten. (Börsen-Zeitung S. 1)
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verlinkter Beitrag2/136, 05.03.21, 10:08:52 
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VDMA: Januar Auftragseingang Maschinenbau Ausland -5 % (y/y).
gerade eben
VDMA: Januar Auftragseingang Maschinenbau Inland -22 % (y/y) / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com
Hinweis gem. §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in den behandelten Werten halten!

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verlinkter Beitrag1/136, 08.04.21, 10:03:32 
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VDMA: Starke Auftragsdynamik im Februar
FRANKFURT (Dow Jones)--Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer haben im Februar erstmals seit Oktober 2018 eine zweitstellige Zuwachsrate beim Auftragseingang erzielt. Die Bestellungen legten um real 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtete. Der Rückschlag im Januar um 10 Prozent konnte damit komplett ausgeglichen werden. Die entscheidenden Impulse dazu kamen aus dem Ausland. Die Auftragseingänge aus dem Auslang legten um 17 Prozent zu. "Die Nachfrage aus den Euro-Partnerländern expandierte mit einem Zuwachs von 12 Prozent kräftig", sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. "Noch dynamischer entwickelte sich aber der Bestelleingang aus den Nicht-Euro-Ländern. Ein Bestellplus von 20 Prozent zum Vorjahr belegt unsere Vermutung, dass sich zusätzlich zu einigen asiatischen Ländern weitere Absatzregionen außerhalb Europas inzwischen auf kräftigem Wachstumskurs befinden."

Die Inlandsorders übertrafen im Februar ihr Vorjahresniveau dagegen lediglich um 2 Prozent. "Die Inlandnachfrage hat sich gefangen, aber der Erholungsprozess lässt noch zu wünschen übrig. Für eine eigenständige Dynamik bedarf es mehr als Nachholeffekte", erläuterte Wiechers. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatszeitraum Dezember 2020 bis Februar 2021 legten die Bestellungen leicht um 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Aus dem Inland kamen 5 Prozent weniger Orders, dafür legten die Auslandsaufträge um 6 Prozent zu. Aus den Euro-Ländern wurde eine Steigerung von 4 Prozent verbucht, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 6 Prozent mehr Bestellungen. Der VDMA vertritt rund 3.300 Betriebe des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Die Industrie beschäftigt rund vier Millionen Menschen in Europa, davon mehr als eine Million allein in Deutschland. Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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