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armani
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verlinkter Beitrag40/160, 12.01.18, 10:12:54 
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Abgeltungsteuer ist mir eigentlich wurscht, bei Halbeinkünfteverfahren + persönl. Steuersatz dürften manche Trader sogar profitieren. Aber Transaktionssteuer ist Mist. Unter anderem deswegen hatte ich ja FDP gewählt, damit die das verhindern. Aber Lindner, die Pfeife, lässt einen im Regen stehen...
MAGNA schrieb am 12.01.2018, 10:05 Uhr
sick sick
armani schrieb am 12.01.2018, 10:03 Uhr
Union und SPD wollen Abgeltungsteuer abschaffen - Entwurf
Union und SPD wollen weiter Finanztransktionssteuer in Europa - Entwurf


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Azul Real
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verlinkter Beitrag39/160, 12.01.18, 10:24:32 
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alle 10 Jahre wird hier an der Schraube gedreht.

Wie hoch sind denn seit 2009 die Einnahmen aus der Abgeltungssteuer (nur Spekulationsgewinn), im Vergleich zum damaligen Halbeinkünfteverfahren. Sollte es doch sicher eine Statistik zu geben

armani schrieb am 12.01.2018, 10:03 Uhr
Union und SPD wollen Abgeltungsteuer abschaffen - Entwurf
Union und SPD wollen weiter Finanztransktionssteuer in Europa - Entwurf


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"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"


Zuletzt bearbeitet von Azul Real am 12.01.2018, 11:28, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag38/160, 12.01.18, 10:41:50 
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das Sondierungspapier

http://www.handelsblatt.com/downloa....mtdokument_sondierung.pdf

mehr steht nicht drin zum Thema :

Die Abgeltungssteuer auf Zinserträge wird mit der Etablierung des automatischen Informationsaustausches abgeschafft; an dem Ziel der Einführung einer Finanztraktionssteuer im europäischen Kontext halten wir fest.
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armani
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verlinkter Beitrag37/160, 12.01.18, 13:11:51 
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Frage zur neuen Besteuerung von Fonds seit dem 01.01.:

Ich mache des öfteren auch (eher kurzfristige) Trades in ETFs. Bei Aktien-ETFs wird bei mir jetzt vor der Besteuerung des Trading-Gewinns 30% abgezogen (nennt sich Teilfreistellung), es werden also nur 70% des Trading-Gewinns mit Abgeltungssteuer+Soli belastet.

Wird das auf irgendeine Art wieder ausgeglichen?
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verlinkter Beitrag36/160, 12.01.18, 13:17:58 
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woran hast du das vorgehen erkannt ? müsste ich bei mir auch mal nachgucken

armani schrieb am 12.01.2018, 13:11 Uhr
Frage zur neuen Besteuerung von Fonds seit dem 01.01.:

Ich mache des öfteren auch (eher kurzfristige) Trades in ETFs. Bei Aktien-ETFs wird bei mir jetzt vor der Besteuerung des Trading-Gewinns 30% abgezogen (nennt sich Teilfreistellung), es werden also nur 70% des Trading-Gewinns mit Abgeltungssteuer+Soli belastet.

Wird das auf irgendeine Art wieder ausgeglichen?

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verlinkter Beitrag35/160, 12.01.18, 13:21:14 
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Ist auf der Abrechnung erkennbar:

Gesamtveräußerungsergebnis vor Anwendung einer TFQ: 203,31
Veräußerungsgewinn Fonds: 142,32
einbehaltene Kapitalertragsteuer: 35,58
einbehaltener Solidaritätszuschlag 1,96

Der_Dude schrieb am 12.01.2018, 13:17 Uhr
woran hast du das vorgehen erkannt ? müsste ich bei mir auch mal nachgucken

armani schrieb am 12.01.2018, 13:11 Uhr
Frage zur neuen Besteuerung von Fonds seit dem 01.01.:

Ich mache des öfteren auch (eher kurzfristige) Trades in ETFs. Bei Aktien-ETFs wird bei mir jetzt vor der Besteuerung des Trading-Gewinns 30% abgezogen (nennt sich Teilfreistellung), es werden also nur 70% des Trading-Gewinns mit Abgeltungssteuer+Soli belastet.

Wird das auf irgendeine Art wieder ausgeglichen?
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verlinkter Beitrag34/160, 12.01.18, 13:38:57 
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kann ich so genau nicht nachvollziehen durch die pauschalbesteuerung , fehlenden buchungen usw ... das wäre aber auch bei mir extrem ätzend ... muss ich anfang der woche mal gucken falls da alles wieder buchungstechnisch sauber sein sollte

armani schrieb am 12.01.2018, 13:21 Uhr
Ist auf der Abrechnung erkennbar:

Gesamtveräußerungsergebnis vor Anwendung einer TFQ: 203,31
Veräußerungsgewinn Fonds: 142,32
einbehaltene Kapitalertragsteuer: 35,58
einbehaltener Solidaritätszuschlag 1,96

Der_Dude schrieb am 12.01.2018, 13:17 Uhr
woran hast du das vorgehen erkannt ? müsste ich bei mir auch mal nachgucken

armani schrieb am 12.01.2018, 13:11 Uhr
Frage zur neuen Besteuerung von Fonds seit dem 01.01.:

Ich mache des öfteren auch (eher kurzfristige) Trades in ETFs. Bei Aktien-ETFs wird bei mir jetzt vor der Besteuerung des Trading-Gewinns 30% abgezogen (nennt sich Teilfreistellung), es werden also nur 70% des Trading-Gewinns mit Abgeltungssteuer+Soli belastet.

Wird das auf irgendeine Art wieder ausgeglichen?

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verlinkter Beitrag33/160, 12.01.18, 13:50:30 
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denke eher dass man dann in der EST Erklärung manuell rumpfuschen müsste
kannte die Regel aber bisher nicht ...

armani schrieb am 12.01.2018, 13:43 Uhr
Wieso ätzend? Im Gegenteil, ich zahl doch jetzt weniger Steuern. Kopf kratzen
Der_Dude schrieb am 12.01.2018, 13:38 Uhr

kann ich so genau nicht nachvollziehen durch die pauschalbesteuerung , fehlenden buchungen usw ... das wäre aber auch bei mir extrem ätzend ... muss ich anfang der woche mal gucken falls da alles wieder buchungstechnisch sauber sein sollte

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verlinkter Beitrag32/160, 12.01.18, 14:02:30 
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Hier eine Übersicht der Änderungen:
https://www.onstage-magazin.de/2017....ews&utm_content=11935

Wobei in solchen Erklärungen ja immer von langfristigen Anlegern ausgegangen wird. Dass deutsche Dividendenerträge künftig auf Fondsebene versteuert werden, ist da natürlich relevant, aber bei einem Kurzfrist-Trade kann mir das ja wurscht sein.

Soweit ich das bisher verstanden habe, sind die neuen Regeln für Trader im ETF-Bereich ein klarer Vorteil.

Der_Dude schrieb am 12.01.2018, 13:50 Uhr
denke eher dass man dann in der EST Erklärung manuell rumpfuschen müsste
kannte die Regel aber bisher nicht ...

armani schrieb am 12.01.2018, 13:43 Uhr
Wieso ätzend? Im Gegenteil, ich zahl doch jetzt weniger Steuern. Kopf kratzen
Der_Dude schrieb am 12.01.2018, 13:38 Uhr

kann ich so genau nicht nachvollziehen durch die pauschalbesteuerung , fehlenden buchungen usw ... das wäre aber auch bei mir extrem ätzend ... muss ich anfang der woche mal gucken falls da alles wieder buchungstechnisch sauber sein sollte
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verlinkter Beitrag31/160, 12.01.18, 16:56:33 
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Gilt nur für Zinsen. Für Gewinne und Dividenden soll Abgeltungssteuer bleiben.
Hieße dann, der Freibetrag wäre für Zinsen nutzbar. Bisher nutzt Tradern der Freibetrag gar nichts.
Chewi schrieb am 12.01.2018, 10:12 Uhr
solange HEV zurückkommt wäre es ja nicht schlimm
MAGNA schrieb am 12.01.2018, 10:05 Uhr
sick sick
armani schrieb am 12.01.2018, 10:03 Uhr
Union und SPD wollen Abgeltungsteuer abschaffen - Entwurf
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Zuletzt bearbeitet von Elfman am 12.01.2018, 17:57, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag30/160, 20.01.18, 08:37:40 
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Abgeltungsteuer: Vom Zins bleibt noch weniger
von Markus Hinterberger, €uro am Sonntag Die Tage der Abgeltungsteuer sind - zumindest teilweise - gezählt. Das geht aus dem Papier hervor, das die Unionsparteien und die SPD nach ihren Sondierungsgesprächen veröffentlicht haben. Demnach soll die Pauschalsteuer bei Zinserträgen durch den persönlichen Steuersatz ersetzt [...] https://www.finanzen.net/nachricht/....eibt-noch-weniger-5920874
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verlinkter Beitrag29/160, 21.01.18, 11:23:04 
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Warum die Abschaffung der Abgeltungsteuer den Sparer nicht erfreuen dürfte
Alle(s) über einen Kamm zu scheren, ist einfach. Dieser Überzeugung war man seinerzeit bei der Einführung der Abgeltungssteuer. Für Sparer und Anleger sollte eine neue und unkompliziertere Ära beginnen.

Motto: 25 Prozent auf alles!

https://www.brokervergleich.de/wiss....-individuellen-steuersatz
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verlinkter Beitrag28/160, 24.01.18, 07:22:16 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
RÜSTUNG - Union und SPD haben in ihren Sondierungen vereinbart: Waffenexporte werden künftig strenger gehandhabt. Eine neue, dem Handelsblatt vorliegende Übersicht aus dem Bundeswirtschaftsministerium zeigt jedoch: Die Rüstungsexporte verharren auf hohem Niveau - obwohl auch die amtierende Regierung eine restriktivere Politik versprochen hatte. Dennoch genehmigte die Bundesregierung 2017 Rüstungsexporte im Wert von 6,24 Milliarden Euro. Damit sank das Volumen gegenüber dem Vorjahr zwar um 610 Millionen Euro, es lag aber weiter über dem langjährigen Durchschnitt. (Handelsblatt S. 10f)

KLIMAZIELE - Deutschland verpasst offenbar sein europäisches Klimaziel 2020 in den Bereichen, die nicht vom Europäischen Emissionshandel (EU ETS) abgedeckt werden. Betroffen wären zum Beispiel Verkehr, Gebäudeversorgung und Landwirtschaft. Um nicht vertragsbrüchig zu werden, müsse die Bundesregierung Ländern, die ihre Ziele übererfüllten, nun entsprechende Emissionsrechte abkaufen, berichtet der Tagesspiegel unter Berufung auf Unterlagen des Bundesumweltministeriums. Laut den europäischen Verpflichtungen muss Deutschland seine Emissionen im sogenannten Non-ETS-Bereich bis 2020 um 14 Prozent im Vergleich zu 2005 senken. 2016 waren erst 6 Prozent Minderung erreicht. (Tagesspiegel)

ABGELTUNGSSTEUER - Die Sozialdemokraten wollen mit der Union erneut über die Abgeltungsteuer verhandeln. Union und SPD haben im Sondierungspapier festgelegt, dass die 25-prozentige Pauschalbesteuerung nur für Zinserträge abgeschafft wird. Dividenden und Veräußerungsgewinne aus Aktiengeschäften sollen weiter mit der Pauschalsteuer belegt werden. "Eine auf Zinseinkünfte beschränkte Rückkehr zur progressiven Besteuerung ist problematisch", sagte der SPD-Finanzpolitiker Lothar Bindung. (Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten)

EINLAGENSICHERUNG - Bereits im Juni sollen beim EU-Gipfel wichtige Entscheidungen zur Architektur der Eurozone fallen. Auch der Bundesfinanzminister Peter Altmaier will die Vollendung der Bankenunion vorantreiben. Doch bei den Plänen zur EU-Einlagensicherung tritt er erst einmal auf die Bremse. (Handelsblatt S. 12/FAZ S. 15)
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verlinkter Beitrag27/160, 07.02.18, 09:52:02 
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Sozis bekommen Finanzministerium. Die werden sicher mehr Druck bei der Finanztransaktionssteuer machen. down
Der_Dude schrieb am 07.02.2018, 09:45 Uhr
dpa- AFX: *'SPIEGEL ONLINE': UNION UND SPD EINIGEN SICH AUF KOALITIONSVERTRAG
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verlinkter Beitrag26/160, 07.02.18, 11:12:21 
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Entwurf Koalitionsvertrag

https://www.dropbox.com/s/2fvere3i4....205%20KoaEntwurf.pdf?dl=0


Die Abgeltungsteuer auf Zinserträge wird mit der Etablierung des automatischen In-
formationsaustausches abgeschafft; Umgehungstatbestände werden wir verhindern.

An dem bisherigen Ziel der Einführung einer Finanztransaktionsteuer im europäi-
schen Kontext halten wir fest.

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Zuletzt bearbeitet von Der_Dude am 07.02.2018, 12:16, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag25/160, 07.02.18, 11:37:06 
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Elfman hatte ja schon mal angedeutet, dass das für Trader vorteilhaft wäre. Angenommen ich verdiene 90.000 Euro mit Kursgewinnen und habe 9000 Euro Zinseinnahmen. Dann versteuere ich die 90.000 mit der Abgeltungssteuer und die 9.000 kassiere ich steuerfrei, da bei der Veranlagung der Grundfreibetrag nicht überschritten wird. Sehe ich das so richtig?
Der_Dude schrieb am 07.02.2018, 11:12 Uhr
Entwurf Koalitionsvertrag

https://www.dropbox.com/s/2fvere3i4....205%20KoaEntwurf.pdf?dl=0


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verlinkter Beitrag24/160, 07.02.18, 11:38:13 
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derzeitiges problem lediglich: es gibt keinen zinsen kichern

armani schrieb am 07.02.2018, 11:37 Uhr
Elfman hatte ja schon mal angedeutet, dass das für Trader vorteilhaft wäre. Angenommen ich verdiene 90.000 Euro mit Kursgewinnen und habe 9000 Euro Zinseinnahmen. Dann versteuere ich die 90.000 mit der Abgeltungssteuer und die 9.000 kassiere ich steuerfrei, da bei der Veranlagung der Grundfreibetrag nicht überschritten wird. Sehe ich das so richtig?
Der_Dude schrieb am 07.02.2018, 11:12 Uhr
Entwurf Koalitionsvertrag

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Die Abgeltungsteuer auf Zinserträge wird mit der Etablierung des automatischen In-
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Hinweis nach § 34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser dieses Beitrags hält jetzt oder zukünftig Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n). Entsprechende Beiträge stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar.
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verlinkter Beitrag23/160, 07.02.18, 13:28:20 
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ja, bisher brauchtest andere Einnahmen (Vermietung/Verpachtung etc. ) um den Grundfreibetrag nutzen zu können, wenn du vernünftig verdient hast (also Abgeltungssteuer bezahlt hast, statt persönlichem Steuersatz). Interessant ist noch der Soli, aber laut Koalitionsvertrag erst 2021 und die Grenze ist recht niedrig. Kann aber sein, dass das dann anders ausgestaltet wird und die Bank das nicht gleich einzieht mit der Abgeltungssteuer(?)
armani schrieb am 07.02.2018, 11:37 Uhr
Elfman hatte ja schon mal angedeutet, dass das für Trader vorteilhaft wäre. Angenommen ich verdiene 90.000 Euro mit Kursgewinnen und habe 9000 Euro Zinseinnahmen. Dann versteuere ich die 90.000 mit der Abgeltungssteuer und die 9.000 kassiere ich steuerfrei, da bei der Veranlagung der Grundfreibetrag nicht überschritten wird. Sehe ich das so richtig?
Der_Dude schrieb am 07.02.2018, 11:12 Uhr
Entwurf Koalitionsvertrag

https://www.dropbox.com/s/2fvere3i4....205%20KoaEntwurf.pdf?dl=0


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verlinkter Beitrag22/160, 07.02.18, 13:36:58 
Antworten mit Zitat
vergesst auch mal eines nicht: wenn Deutschland abgeschafft wird, sorry, falsche Zeile,
also die Abgeltungssteuer abgeschafft wird, dann dürfte im Gegenzug auch wieder alles steuerlich absetzbar werden was mit der Gewinnerzielung an Kosten entstanden ist. Reisekosten zu JHV´s, Laptops, Kursabbos, Börsenbriefe, Bücher, Zeitschriftenabos, Büro-Miete, Büro-Strom usw. einzig die drohende Finanztransaktionssteuer auf EU-Ebene ist ein Damoklesschwert, aber da werden sicher Kurz und die Österreicher dagegen gehen.
Elfman schrieb am 07.02.2018, 13:28 Uhr
ja, bisher brauchtest andere Einnahmen (Vermietung/Verpachtung etc. ) um den Grundfreibetrag nutzen zu können, wenn du vernünftig verdient hast (also Abgeltungssteuer bezahlt hast, statt persönlichem Steuersatz). Interessant ist noch der Soli, aber laut Koalitionsvertrag erst 2021 und die Grenze ist recht niedrig. Kann aber sein, dass das dann anders ausgestaltet wird und die Bank das nicht gleich einzieht mit der Abgeltungssteuer(?)

Hinweis nach §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.


Zuletzt bearbeitet von Mastermind am 07.02.2018, 14:42, insgesamt 2-mal bearbeitet
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verlinkter Beitrag21/160, 07.02.18, 13:42:33 
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Die Abgeltungssteuer wird nicht abgeschafft. Da hast was missverstanden. Es geht nur um die Abgeltungssteuer auf Zinsen.
Mastermind schrieb am 07.02.2018, 13:36 Uhr
vergesst auch mal eines nicht: wenn Deutschland abgeschafft wird, sorry, falsche Zeile,
also die Abgeltungsstuer abgeschafft wird, dann dürfte im Gegenzug auch wieder alles steuerlich absetzbar werden was mit der Gewinnerzielung an Kosten entstanden ist. Reisekosten zu JHV´s, Laptops, Kursabbos, Börsenbriefe, Bücher, Zeitschriftenabos, Büro-Miete, Büro-Striom usw. einzig die drohende Finanztransaktionssteuer auf EU-Ebene ist ein Damoklesschwert, aber da werden sicher Kurz und die Österreicher dagegen gehen.
Elfman schrieb am 07.02.2018, 13:28 Uhr
ja, bisher brauchtest andere Einnahmen (Vermietung/Verpachtung etc. ) um den Grundfreibetrag nutzen zu können, wenn du vernünftig verdient hast (also Abgeltungssteuer bezahlt hast, statt persönlichem Steuersatz). Interessant ist noch der Soli, aber laut Koalitionsvertrag erst 2021 und die Grenze ist recht niedrig. Kann aber sein, dass das dann anders ausgestaltet wird und die Bank das nicht gleich einzieht mit der Abgeltungssteuer(?)

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verlinkter Beitrag20/160, 08.02.18, 12:03:52 
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Hat sich mittlerweile mal jemand damit beschäftigt?
armani schrieb am 12.01.2018, 13:11 Uhr
Frage zur neuen Besteuerung von Fonds seit dem 01.01.:

Ich mache des öfteren auch (eher kurzfristige) Trades in ETFs. Bei Aktien-ETFs wird bei mir jetzt vor der Besteuerung des Trading-Gewinns 30% abgezogen (nennt sich Teilfreistellung), es werden also nur 70% des Trading-Gewinns mit Abgeltungssteuer+Soli belastet.

Wird das auf irgendeine Art wieder ausgeglichen?
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verlinkter Beitrag19/160, 08.02.18, 12:10:39 
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Guggmahier:

http://www.boerse-online.de/nachric....wissen-muessen-1001033289



Bislang waren in Deutschland Erträge auf der Ebene der Fonds selbst komplett steuerfrei, nur die Anleger wurden besteuert. Das ändert sich künftig. Deutsche Publikumsfonds führen ab 2018 schon auf Fondsebene 15 Prozent Steuern auf deutsche Dividenden und Mieterträge sowie auf Gewinne aus dem Verkauf deutscher Immobilien an den Fiskus ab; reine Rentenfonds sind also davon nicht betroffen. Erst im zweiten Schritt werden Erträge an die Anleger ausgeschüttet. Sie bekommen also zunächst weniger ausgezahlt. Dafür erhalten Sie aber eine Kompensation in Form von Teilfreistellungen.

Wie funktioniert das?

Das heißt, Sie zahlen auf Ausschüttungen des Fonds und Gewinne aus Anteilsverkäufen künftig teilweise keine Abgeltungsteuer. Die Höhe der Teilfreistellungen richtet sich nach dem Fondstyp: Bei Aktienfonds (mindestens 51 Prozent Aktienanteil) werden 30 Prozent freigestellt. Für Mischfonds (Aktienanteil von mindestens 25 Prozent) sind Teilfreistellungen von 15 Prozent vorgesehen, für Mischfonds mit geringerem Aktienanteil keine. Bei Immobilienfonds sind 60 Prozent freigestellt, bei Immofonds mit Auslandsschwerpunkt sogar 80 Prozent.

armani schrieb am 08.02.2018, 12:03 Uhr
Hat sich mittlerweile mal jemand damit beschäftigt?
armani schrieb am 12.01.2018, 13:11 Uhr
Frage zur neuen Besteuerung von Fonds seit dem 01.01.:

Ich mache des öfteren auch (eher kurzfristige) Trades in ETFs. Bei Aktien-ETFs wird bei mir jetzt vor der Besteuerung des Trading-Gewinns 30% abgezogen (nennt sich Teilfreistellung), es werden also nur 70% des Trading-Gewinns mit Abgeltungssteuer+Soli belastet.

Wird das auf irgendeine Art wieder ausgeglichen?


Zuletzt bearbeitet von nixdaacher am 08.02.2018, 13:13, insgesamt 3-mal bearbeitet
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verlinkter Beitrag18/160, 08.02.18, 12:28:24 
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kann das nicht nachvollziehen hier.
kursfrist-trades ohne ausschüttungen usw. werden hier ganz normal besteuert - ohne teilfreistellungsquark .. muss doch trinkaus was sagen können dazu bei dir ?

armani schrieb am 08.02.2018, 12:03 Uhr
Hat sich mittlerweile mal jemand damit beschäftigt?
armani schrieb am 12.01.2018, 13:11 Uhr
Frage zur neuen Besteuerung von Fonds seit dem 01.01.:

Ich mache des öfteren auch (eher kurzfristige) Trades in ETFs. Bei Aktien-ETFs wird bei mir jetzt vor der Besteuerung des Trading-Gewinns 30% abgezogen (nennt sich Teilfreistellung), es werden also nur 70% des Trading-Gewinns mit Abgeltungssteuer+Soli belastet.

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verlinkter Beitrag17/160, 08.02.18, 12:36:18 
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Interessant, das überrascht mich jetzt. Aber wieso sollte Trinkaus hier falsch liegen, diese Teilfreistellung ist ja nun Gesetz. Die Frage ist doch eher, wieso das bei vitrade nicht gemacht wird...
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Der_Dude schrieb am 08.02.2018, 12:28 Uhr
kann das nicht nachvollziehen hier.
kursfrist-trades ohne ausschüttungen usw. werden hier ganz normal besteuert - ohne teilfreistellungsquark .. muss doch trinkaus was sagen können dazu bei dir ?
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verlinkter Beitrag16/160, 08.02.18, 13:09:41 
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ich geh aber davon aus, dass die teilfreistellung auch dem gesetz unterliegt...
armani schrieb am 08.02.2018, 13:02 Uhr
Die Vorabpauschale ist ja beim Thema Trading eher irrelevant.
Kerberos schrieb am 08.02.2018, 12:56 Uhr
Wie berechnet man die Vorabpauschale bei unterjährigem Kauf oder Verkauf?
Im Jahr des Kaufs wird die Vorabpauschale anteilig um 1/12 verringert für jeden vollständigen Monat der dem Kauf voraus ging. Kaufen sie also einen ETF im März, wird die Vorabpauschale um 2/12 verringert. Im Jahr des Verkaufs fällt keine Vorabpauschale an.
https://www.justetf.com/de/news/etf....steuergesetz-ab-2018.html
all about math... kichern ...interne töpfe etc. call the...
armani
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verlinkter Beitrag15/160, 27.02.18, 11:23:13 
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wallbash
Bundesfinanzhof: Fiskus darf sechs Prozent Zinsen verlangen

MÜNCHEN (dpa- AFX) - Trotz der Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank
dürfen die deutschen Finanzämter bei Steuernachzahlungen hohe Zinsen von sechs
Prozent kassieren. Auch in einer Tiefzinsphase ist das nicht verfassungswidrig,
wie der Bundesfinanzhof in einem am Dienstag veröffentlichten Grundsatzurteil
entschieden hat. Das höchste deutsche Finanzgericht sieht in den sechs Prozent
Zinsen weder einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz noch gegen die
Verhältnismäßigkeit.

Damit ziehen die Richter einen Strich unter einen seit Jahren andauernden
Streit - für den Staat ist der hohe Zinssatz eine einträgliche Zusatzeinnahme.
Lohnsteuerhilfevereine kritisieren die Regel seit Jahren.

Im konkreten Fall ging es um 11 000 Euro Zinsen, die der Fiskus von einem
Bürger verlangte. Das Finanzamt hatte den endgültigen Steuerbescheid für das
Jahr 2011 nach einigem Hin und Her erst im September 2013 festgesetzt - die
Beamten forderten dann für die Nachzahlung den seit Jahrzehnten geltenden
Zinssatz von 0,5 Prozent pro Monat. Das ärgerte den Mann so sehr, dass er vor
Gericht zog.

Ene Rolle bei der Entscheidung spielte, dass die Zinsregel auch umgekehrt
gilt: Wenn die Bürger eine Rückzahlung vom Finanzamt erhalten, wird diese
ebenfalls mit sechs Prozent pro Jahr verzinst - höher als bei jeder
Sparkasse./cho/DP/jha
spiderwilli
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verlinkter Beitrag14/160, 27.02.18, 11:26:12 
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für steuerguthaben gibts aber auch 6 %. gibt seit jahren diverse modelle mit fingierten einkommensteuermeldungen wie man damit sein geld gewinnbringend anlegen kann.
armani schrieb am 27.02.2018, 11:23 Uhr
wallbash
Bundesfinanzhof: Fiskus darf sechs Prozent Zinsen verlangen

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Trotz der Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank
dürfen die deutschen Finanzämter bei Steuernachzahlung[...] © dpa-AFX RSS-Feed

gemäß § 34 WpHG darf der Autor zu jederzeit Short- oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag13/160, 27.02.18, 11:30:11 
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Habe selbst schon mal davon profitiert. Halte das trotzdem für falsch und weltfremd.
spiderwilli schrieb am 27.02.2018, 11:26 Uhr
für steuerguthaben gibts aber auch 6 %. gibt seit jahren diverse modelle mit fingierten einkommensteuermeldungen wie man damit sein geld gewinnbringend anlegen kann.
armani schrieb am 27.02.2018, 11:23 Uhr
wallbash
Bundesfinanzhof: Fiskus darf sechs Prozent Zinsen verlangen
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verlinkter Beitrag12/160, 17.03.18, 12:15:44 
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Crying or Very sad

Scholz: Regierung hält an Finanztransaktionsteuer fest - Athen auf Kurs
MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Einführung einer europaweiten
Finanztransaktionsteuer wird die neue Bundesregierung nach den Worten von
Finanzminister Olaf Scholz (SPD) weiter verfolgen. Außerdem gebe die
Entwicklung in Griechenland Anlass zum Optimismus, sagte Scholz, der auch
Vizekanzler ist, der Süddeutschen Zeitung.

Zwar setzt sich vor allem die SPD für die Transaktionsteuer ein, aber, so
Scholz, "die deutsche Regierung als Ganzes hält an dieser Idee fest". Auch
Bundeskanzlerin Angela Merkel "war nicht dagegen".

Griechenland sieht der Bundesfinanzminister auf Reformkurs. "Es sieht so aus,
dass die griechische Regierung und die Bürgerinnen und Bürger diesen Kurs
eingeschlagen haben." Seine Position zu Schuldenerleichterungen für das Land
ließ er offen. "Wir müssen die weitere Entwicklung abwarten." Athen wird
voraussichtlich im August das Kreditprogramm beenden. Dann soll auch
entschieden werden, ob die Euro-Kreditgeber dem Land großzügige
Schuldenerleichterungen gewähren.
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verlinkter Beitrag11/160, 22.03.18, 06:06:33 
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Moin kaffee

22.03.18, 00:00 | Von Dow Jones News
Deutsche Steuereinnahmen steigen im Februar deutlich

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones) - Die deutschen Steuereinnahmen sind im Februar deutlich gestiegen, nachdem sie bereits im Vormonat zugenommen hatten. Sie legten ohne reine Gemeindesteuern gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,1 Prozent zu, wie das Bundesfinanzministerium bekanntgab. Im Januar waren sie um 2,8 Prozent gewachsen.

Das Ministerium erklärte, der Zuwachs im Februar basiere vor allem auf einem kräftigen Zuwachs des Aufkommens bei den gemeinschaftlichen Steuern um 8,2 Prozent. Neben den aufkommensstarken Steuern vom Umsatz und der Lohnsteuer habe auch die Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungserträge "ein beträchtliches Einnahmeplus" verzeichnet.

Der Bund verbuchte 4,8 Prozent mehr an Steuereinnahmen und kam auf ein Aufkommen von 25,0 Milliarden Euro. Die Länder nahmen mit 23,7 Milliarden Euro um 6,3 Prozent mehr an Steuern ein. Insgesamt belief sich das Steueraufkommen im Februar auf rund 56,2 Milliarden Euro

22.02.2018
Entwicklung der Steuereinnahmen

Aktuelle Daten und historische Zeitreihen

http://www.bundesfinanzministerium.....917C71093301FD804BB5657CF

Jan 2018
http://www.bundesfinanzministerium.....b=publicationFile&v=2

Jahr 2017
http://www.bundesfinanzministerium.....b=publicationFile&v=4

Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungserträge (einschl. ehem. Zinsabschlag)

2017 7.333.099.000 +23,5%
2016 5.939.638.000
"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"

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