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Mousinho
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verlinkter Beitrag20/260, 17.05.19, 17:04:22 
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Eine 25k Order kostet 75€ Transaktionssteuer, dazu noch Ordergebühren von ca. 25€ (Buy/Sell) oben drauf. Am Ende dann also rund 100€ nur Gebühren für einen Rounturn und das empfindest du als nicht so schlimm?

Da verzichte ich gerne auf den deutschen Markt und trade USA. Zum Vergleich vorhin 500 Apple gekauft. Gebühren 0,85 Cent. :lol:

1634 schrieb am 17.05.2019, 16:55 Uhr
Es bleibt abzuwarten, welche Spielregeln für Deutschland gelten werden. So schlimm hört sich zumindest die französische Transensteuer nicht an.

Frankreich:
- Besteuert wird der Erwerb von Wertpapieren von börsennotierten Unternehmen, die ihren Hauptsitz in Frankreich haben und die über eine Marktkapitalisierung von mehr als einer Milliarde Euro verfügen (etwa 100 Aktiengesellschaften). Ob eine Aktiengesellschaft dieses Kriterium erfüllt, wird jeweils zum 1. Dezember des Vorjahres festgestellt.

- Der Steuersatz beträgt 0,3 % (seit 1. Januar 2017) des Kaufpreises der Wertpapiere bei Erwerb.

- Käufe und Verkäufe innerhalb eines Tages können genettet werden, sodass dieser Steuersatz nicht Day-Trader und den Hochfrequenzhandel trifft.

Italien
- Besteuert wird der Erwerb von Wertpapieren italienischer Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mindestens 500 Millionen Euro (mindestens 70 Aktiengesellschaften). Das Italienische Finanzministerium veröffentlichte zum ersten Mal am 20. Dezember 2012 eine Liste von Unternehmen, die nicht besteuert werden – einer sog. "Negativ-Liste". Hieraus kann gefolgert werden, welche Papiere besteuert werden.

- Der Steuersatz beträgt zwischen 0,12 % des Kaufpreises am regulierten Markt und 0,22 % an anderen Börsenplätzen. Ab 2014 sinkt der Steuersatz auf 0,10 % bzw. 0,20 %.
kareca
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verlinkter Beitrag19/260, 21.05.19, 19:33:09 
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Traden für die Rentner.... wallbash

SPD-Spitze einigt sich auf Konzept zur Grundrente

Kurz vor der Europawahl hat sich die SPD-Spitze auf ein
Finanzierungskonzept für die neue Grundrente geeinigt. Nach Berichten des
Redaktionsnetzwerks Deutschland und der ARD vom Dienstag soll die Grundrente
vorwiegend aus Steuermitteln finanziert werden.

Bei der möglichen Einführung der Rente 2021 solle der Steueranteil nach den
Plänen der SPD rund 50 Prozent betragen, berichtete die ARD. Für das Jahr 2024 seien bereits 70 Prozent geplant.
Die SPD rechne dafür mit Mitteln aus der geplanten europäischen Finanztransaktionssteuer in Höhe von 500 Millionen Euro
pro Jahr - und der Rückabwicklung der sogenannten Mövenpicksteuer.

Darunter versteht man das von der schwarz-gelben Bundesregierung 2009
beschlossene Steuerprivileg für Hoteliers. Der Mehrwertsteuersatz für
Hotelübernachtungen wurde damals auf Druck der FDP von 19 auf 7 Prozent
gesenkt.
Der Wegfall könnte laut Berichten 700 Millionen Euro pro Jahr bringen.

Zum ersten Mal nennt das Arbeitsministerium in dem Papier laut ARD auch
eine konkrete Kostenkalkulation für die Grundrente. Im ersten Jahr der
möglichen Einführung 2021 rechnet das Ministerium mit Kosten in Höhe von 3,8
Milliarden Euro, bis 2025 würde dieser Betrag demnach auf jährlich 4,8
Milliarden Euro steigen.
Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
µ
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verlinkter Beitrag18/260, 23.05.19, 07:00:18 
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Guten Morgen peketec Smile
kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
GRUNDRENTE - Der Koalitionsstreit über die geplante Grundrente für Geringverdiener verschärft sich. Die Union will die Pläne von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) nicht mittragen, die dieser jetzt im Einvernehmen mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in einem Gesetzentwurf präzisiert hat. Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer sagte: "Die Grundlage, die wir jetzt haben, ist sicherlich keine, auf der man ernsthaft diskutiert und zu einer Einigung kommt." CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak warf der SPD Wahlkampfmanöver vor. (FAZ S. 19, Handelsblatt S. 8-9, 18)

HANDELSPOLITIK - Die Europäische Union will sich der Forderung von US-Präsident Donald Trump nicht beugen, die Autoexporte in die Vereinigten Staaten zu reduzieren. Bei einem Treffen mit Trumps Handelsbeauftragtem Robert Lighthizer am Mittwoch in Paris wollte Handelskommissarin Cecilia Malmström laut EU-Kreisen lediglich das Angebot wiederholen, über ein Zollabkommen zu reden, das auch Autos umfasse. Handelsbeschränkungen, die gegen die Regeln der Welthandelsorganisation verstießen, lehnt die EU hingegen strikt ab. (Handelsblatt S. 11)

NORDSTREAM2 - Polen kritisiert Deutschland für das Vorantreiben der umstrittenen russischen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. "Nord Stream 2 ist das wirtschaftliche Instrument der Kreml-Politik und nicht, wie uns von der Bundesregierung präsentiert wird, ein rein wirtschaftliches Projekt", sagte Polens Wirtschaftsministerin Jadwiga Emilewicz. Die Pipeline widerspreche der gemeinsamen europäischen Energiepolitik und die beteiligten russischen Partner seien nicht einfach freie unternehmerische Spieler, vielmehr sind sie tief verstrickt in die Kreml-Politik". (Handelsblatt S. 14/15)

FINANZTRANSAKTIONSSTEUER - Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat das Finanzierungsmodell der SPD für die Grundrente zurückgewiesen und sich grundsätzlich gegen eine Finanztransaktionssteuer ausgesprochen. "Der Bundesfinanzminister schlägt mit der Finanztransaktionssteuer eine Finanzierung vor, die es so noch nicht gibt und die auch dem Wirtschafts- und Finanzstandort Deutschland, auch Hessen, schaden wird", sagte Bouffier. "Ich bin der Meinung, dass die Union dieser Form der Grundrente auf gar keinen Fall zustimmen darf", erklärte Bouffier. (Rheinische Post)

FORSCHUNGSFÖRDERUNG - Für die staatliche Forschungsförderung gilt es als Meilenstein: Neben Zuschüssen durch zweckgebundene Programme sollen Unternehmen künftig auch Steuervorteile für ihren allgemeinen Forschungsaufwand erhalten. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Gesetzentwurf zur sogenannten steuerlichen Forschungsförderung beschlossen. Damit ist vorgesehen, dass Unternehmen für die Personalkosten angestellten Forscher eine steuerliche Zulage bekommen können. (FAZ S. 19)

- Die Bundesregierung bemüht sich um Vermittlung in den Spannungen mit Iran. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung besucht der Politische Direktor im Auswärtigen Amt, Jens Plötner, an diesem Donnerstag Teheran. Er soll dort unter anderem mit Vize-Außenminister Seyed Abbas Araghchi sprechen, einem der Verhandler des 2015 geschlossenen Atomabkommens. Die beiden Spitzenbeamten kennen sich von diversen Verhandlungsrunden. (SZ S. 10)

KAMPFJET - Die Verhandlungen zwischen Frankreich und Deutschland über das "Future Combat Air System" (FCAS) sind ins Stocken geraten. Nach Informationen der Zeitung Die Welt werfen die Abgeordneten der Koalitionsfraktionen im Bundestag dem Verteidigungsministerium vor, die Aufteilung der Industrieleistungen zwischen beiden Ländern schlecht verhandelt zu haben. (Welt S. 4)

CHIP-HERSTELLUNG - Trumpf und Zeiss bauen am Superchip. Die schwäbischen Unternehmen stoßen mit dem niederländischen Spezialmaschinenbauer ASML an die Grenzen der Physik vor. "Für die globale Computerchip-Industrie sind wir essentiell", so Trumpf-Technik-Vorstand Peter Leibinger. (FAZ S. 24)

ÖL-LIEFERUNGEN - In Deutschland werden die Folgen der seit vier Wochen wegen Verschmutzungen unterbrochenen Öllieferungen aus Russland immer deutlicher sichtbar. Die beiden ostdeutschen Raffinerien Leuna und Schwedt arbeiten nur teilweise, ostdeutsche Tankstellen würden zum Teil aus dem Westen mit Diesel und Benzin beliefert, heißt es in der Branche. (FAZ S. 19)

CORPORATE GOVERNANCE - Nach 120 teils massiven Einwänden liegt ein neues Reformpapier vor. Jetzt muss die Regierung zustimmen. Der neue Kodex-Entwurf mit den Regeln zur guten Unternehmensführung ist deutlich entschärft. "Selbstregulierung funktioniert nicht gegen hundert Prozent der Betroffenen", sagte Kommissionsvorsitzender Rolf Nonnenmacher, der die Änderungen am Mittwoch vorstellte. (Handelsblatt S. 34, FAZ S. 29)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 23.05.2019, 07:03, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag17/260, 24.05.19, 17:14:19 
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Der Typ geht mir auf den Keks... Baseball

Scholz plant Alleingang bei Börsensteuer
https://www.spiegel.de/wirtschaft/s....rsensteuer-a-1269089.html
Zitat:
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) ist nach Informationen des SPIEGEL entschlossen, die Finanztransaktionssteuer notfalls im nationalen Alleingang einzuführen. "Wenn auf internationaler Ebene keine Einigung darüber zu erreichen ist, dann soll Deutschland vorangehen", sagt ein enger Mitarbeiter von Scholz, der namentlich nicht genannt werden will.
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verlinkter Beitrag16/260, 29.05.19, 19:20:48 
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Wie "Nikkei Asian Review" berichtet, soll auf dem G20-Gipfel eine Umsatzbesteuerung von Digital-Giganten wie Facebook diskutiert werden, die unabhängig vom Firmensitz berechnet werden soll.
vor 21 Min
Amazon.com Inc.1.631,319 € -0,96%
AMZ (906866) 906866 1771,20-1772,20 906866

Facebook Inc. 163,487 € -0,24%
FB2A (A1JWVX) A1JWVX 180,38-180,46

LATE B / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com
Elfman
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verlinkter Beitrag15/260, 15.06.19, 13:18:38 
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Die kurzfristige Einführung hat nicht geklappt

Leere Hände
Für Olaf Scholz (SPD) und seine Pläne ist es schon einmal besser gelaufen. Am Freitag ist es dem Bundesfinanzminister nicht gelungen, das Versprechen einzulösen, noch im Juni die langersehnte Steuer auf Finanzgeschäfte im Kreise der Europäer beschließen zu lassen.
https://www.sueddeutsche.de/politik....er-leere-haende-1.4486463

Scholz will Steuer auf Aktien bis 2021 einführen
Grob ist sich Bundesfinanzminister Olaf Scholz mit seinen Mitstreitern einig: Die Finanztransaktionssteuer kommt. Letzte Details will er nun schnell klären.
https://www.tagesspiegel.de/wirtsch....-einfuehren/24459088.html

wicki99 schrieb am 15.06.2019, 11:39 Uhr
Scholz sucht Unterstützer für Finanztransaktionssteuer

Finanzminister Scholz will die Grundrente aus den Einnahmen einer Finanztransaktionssteuer finanzieren. Das hat er für Juni angekündigt.
Am Freitag müssen neun EU-Finanzminister seinen Plänen zustimmen, damit das klappt.
Mit einer Finanztransaktionssteuer soll der Handel mit Aktien besteuert werden. In Frankreich ist das schon üblich.

https://www.sueddeutsche.de/wirtsch....ktionssteuer-eu-1.4485108

Katastrophe!
Mousinho
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verlinkter Beitrag14/260, 15.06.19, 16:17:38 
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bei der EU gibts ein pdf File zur Sitzung am Freitag bzw. zum aktuellen Sachstand der FTT.

https://data.consilium.europa.eu/do....ST-10097-2019-INIT/de/pdf

Darin ist auf Seite 2 zu lesen, dass Intraday-Trades nicht der Besteuerung unterliegen. Bleibt zu hoffen, dass dies zumindst auch in Zukunft Bestand haben wird.

Elfman schrieb am 15.06.2019, 13:18 Uhr
Die kurzfristige Einführung hat nicht geklappt

Leere Hände
Für Olaf Scholz (SPD) und seine Pläne ist es schon einmal besser gelaufen. Am Freitag ist es dem Bundesfinanzminister nicht gelungen, das Versprechen einzulösen, noch im Juni die langersehnte Steuer auf Finanzgeschäfte im Kreise der Europäer beschließen zu lassen.
https://www.sueddeutsche.de/politik....er-leere-haende-1.4486463

Scholz will Steuer auf Aktien bis 2021 einführen
Grob ist sich Bundesfinanzminister Olaf Scholz mit seinen Mitstreitern einig: Die Finanztransaktionssteuer kommt. Letzte Details will er nun schnell klären.
https://www.tagesspiegel.de/wirtsch....-einfuehren/24459088.html

wicki99 schrieb am 15.06.2019, 11:39 Uhr
Scholz sucht Unterstützer für Finanztransaktionssteuer

Finanzminister Scholz will die Grundrente aus den Einnahmen einer Finanztransaktionssteuer finanzieren. Das hat er für Juni angekündigt.
Am Freitag müssen neun EU-Finanzminister seinen Plänen zustimmen, damit das klappt.
Mit einer Finanztransaktionssteuer soll der Handel mit Aktien besteuert werden. In Frankreich ist das schon üblich.

https://www.sueddeutsche.de/wirtsch....ktionssteuer-eu-1.4485108
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verlinkter Beitrag13/260, 17.06.19, 00:47:49 
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Genau mein Humor, wenn ein völlig unfähiger Finanzminister einer wahrscheinlich noch vor Weihnachten aus der Regierungsverantwortung fliegenden 10%-Partei für 2021 plant.
Elfman schrieb am 15.06.2019, 13:18 Uhr
Die kurzfristige Einführung hat nicht geklappt

Leere Hände
Für Olaf Scholz (SPD) und seine Pläne ist es schon einmal besser gelaufen. Am Freitag ist es dem Bundesfinanzminister nicht gelungen, das Versprechen einzulösen, noch im Juni die langersehnte Steuer auf Finanzgeschäfte im Kreise der Europäer beschließen zu lassen.
https://www.sueddeutsche.de/politik....er-leere-haende-1.4486463

Scholz will Steuer auf Aktien bis 2021 einführen
Grob ist sich Bundesfinanzminister Olaf Scholz mit seinen Mitstreitern einig: Die Finanztransaktionssteuer kommt. Letzte Details will er nun schnell klären.
https://www.tagesspiegel.de/wirtsch....-einfuehren/24459088.html

wicki99 schrieb am 15.06.2019, 11:39 Uhr
Scholz sucht Unterstützer für Finanztransaktionssteuer

Finanzminister Scholz will die Grundrente aus den Einnahmen einer Finanztransaktionssteuer finanzieren. Das hat er für Juni angekündigt.
Am Freitag müssen neun EU-Finanzminister seinen Plänen zustimmen, damit das klappt.
Mit einer Finanztransaktionssteuer soll der Handel mit Aktien besteuert werden. In Frankreich ist das schon üblich.

https://www.sueddeutsche.de/wirtsch....ktionssteuer-eu-1.4485108

Hinweis nach §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag12/260, 23.06.19, 11:36:25 
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Regierungspläne
Finanzexperten fordern Stopp der Aktiensteuer


Finanzminister Olaf Scholz will den Kauf und Verkauf von Aktien besteuern. Jetzt formiert sich Widerstand. Kritiker sehen darin einen Sündenfall. Das Aktiensparen solle leichter, nicht schwerer werden.

https://www.welt.de/wirtschaft/arti....opp-der-Aktiensteuer.html
Hinweis gem. §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte:
Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in den behandelten Werten halten!
lache nie über die dummheit der anderen. sie kann deine chance sein ! winston churchill
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verlinkter Beitrag11/260, 26.06.19, 16:31:16 
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Die von Finanzminister Olaf Scholz
(SPD) geplante Aktiensteuer wird
nach Einschätzung von Experten
vor allem den privaten Vermögensaufbau
hierzulande weiter erschweren. „Die Aktiensteuer
schadet dem Finanzplatz
Deutschland“, sagte die Chefin des Deutschen
Aktieninstituts (DAI), Christine Bortenlänger,
zur geplanten Finanztransaktionsteuer
zu BÖRSE ONLINE.
„Sie verteuert die Altersvorsorge und
konterkariert die Bemühungen, Geschäfte
aus London in Frankfurt anzusiedeln“,
sagte sie. Die Transaktionsteuer werde
auch dazu führen, dass Aktien weniger
stark gehandelt werden, was dem Markt
Liquidität entziehe. „Das gefährdet Arbeitsplätze,
weil Unternehmen sich dann
schlechter über die Börse finanzieren
können“, so Bortenlänger.
Experten sehen Zweck nicht erfüllt
Mitte Juni hatten sich die europäischen
Finanzminister darauf verständigt, den
Kauf und Verkauf von Aktien generell zu
besteuern. Die neue Steuer soll schon 2021
erhoben werden. Den ursprünglichen
Zweck, die Stabilität der Finanzmärkte zu
verbessern, sehen die von BÖRSE ONLINE
befragten Experten nicht erfüllt: „Als Ziel
für eine Finanztransaktionsteuer wäre
der internationale außerbörsliche Derivatehandel
ideal“, meint Comdirect-Marktbeobachter
Andreas Lipkow. „Er würde
das Problem im Kern treffen — und nicht
den Kleinanleger an der falschen Stelle.“
Doch damit nicht genug, offenbar soll
das Geld, das den deutschen Sparern
abgezwackt wird, großzügig in anderen
Länder verteilt werden: Deutschland
und Frankreich wollen die umstrittene
Finanztransaktionsteuer (FTT) kleineren
Mitgliedstaaten mit Zugeständnissen
schmackhaft machen, berichtet die
Nachrichtenagentur Reuters unter Be-
rufung auf ein Dokument des deutschen
Finanzministers Olaf Scholz und seines
französischen Kollegen Bruno Le Maire.
Ländern mit voraussichtlich nur geringen
Einnahmen aus der geplanten Steuer soll
ein Mindestanteil garantiert werden, der
sich aus den Einnahmen anderer Länder
speist, heißt es darin. Der deutsche Fiskus
würde demnach von seinen FTT-Einnahmen
von 1,24 Milliarden Euro 19 Millionen
Euro abgeben.
„Reine Abzocksteuer“
„Die Finanztransaktionsteuer ist eine
reine Abzocksteuer“, urteilt Kapitalmarktexperte
Robert Halver von der Baader
Bank. „Sie soll die demnächst nicht mehr
schwarze Null im Bundeshaushalt noch
möglichst lange halten. Sie ist doppelt teuer,
weil sie die Altersvorsorge mit Aktien
erschwert.“ Gerade die sei im derzeitigen
Niedrigzinsumfeld aber dringend nötig.
Auch Spekulation verhindere die geplante
Steuer nicht, da nicht alle EU-Länder
sie einführen wollten. „Dann wird eben
an anderen Börsenplätzen spekuliert“,
so Halver: „Ich habe nicht den Eindruck,
dass die Finanzmärkte von Spekulanten
manipuliert werden. Das machen alleine
die Notenbanken.“

Quelle: Börse-Online
Hinweis nach § 34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser dieses Beitrags hält jetzt oder zukünftig Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n). Entsprechende Beiträge stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar.
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verlinkter Beitrag10/260, 05.07.19, 10:40:52 
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so sieht es aus up, daumen

landet wahrscheinlich im Mülleimer Evil or Very Mad


Sehr geehrter Herr Bundesminister Scholz,

unter Federführung Ihres Hauses arbeitet die deutsche Bundesregierung offenbar an der Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTT), wie ich jüngst diversen Medien entnommen habe. Danach sollen ab 2021 nach französischem Vorbild Käufe bzw. Verkäufe von Aktien mit einem Steuersatz von rund 0,2 bis 0,3 % belastet werden. Ausgenommen werden von der FTT z.B. Derivate, obwohl diese Instrumente nach Expertenmeinung wesentlich für die Entstehung der Finanzkrise 2008/9 verantwortlich waren.

Derzeit werden neben Deutschland 9 weitere EU-Staaten an diesem neuen Steuerregime teilnehmen. Folglich sind von der FTT lediglich Aktien von Unternehmen, die ihren Sitz in einem dieser Länder haben, betroffen. Für die Unternehmen bzw. Volkswirtschaften ist das sicherlich kein Wettbewerbsvorteil. Hier ist zu befürchten, dass weiteres Kapital etwa in den attraktiven US-Aktienmarkt fließen wird. Schließlich bieten diese Wertpapiere künftig pauschal eine bessere Rendite in Höhe von 0,4 %. Ist diese indirekte Schädigung der europäischen Wirtschaftsstandorte wirklich der Plan des Bundesfinanzministeriums?

In der Gesamtschau: SPD bekämpft seit Jahren den deutschen Kleinanleger

Eine maßvolle Belastung von Aktien-Transaktionen macht für sich betrachtet die private Aktienanlage nicht gleich unattraktiv. Gleichwohl ergibt sich in der Gesamtschau für den Aktionär und den Privatanleger ein verheerendes Bild:

2009: Einführung der Abgeltungsteuer auf zuvor steuerfreie Kursgewinne. Dadurch staatlich verordnete Absenkung der Kursrenditen um 26,375 % (ohne Kirchensteuer).

2018: Einführung des Investmentsteuergesetzes, das unter anderem für eine Kappung des Steuerprivilegs von Altbestände bei Investmentfonds sorgte.

2021: Weitere Verteuerung des Aktienhandels durch Einführung der FTT

Zur Erinnerung: An allen diesen Maßnahmen war bzw. ist Ihre Partei, die SPD, maßgeblich beteiligt. Das lässt kein anderes Urteil zu: Die SPD bekämpft mit Hingabe die freie Kapitalanlage. Eigenverantwortlichkeit hat für die deutsche Sozialdemokratie ganz offensichtlich keinen Wert. Stattdessen favorisiert man das subventionierte, aber leider weitgehend risikofreie Riester-System. Sofern hier Renditen entstehen, resultieren diese hauptsächlich aus den staatlichen Zuschüssen.

Apropos Riester: Ihnen dürfte bekannt sein, dass die FTT mittelbar auch auf aktienfonds-basierte Riesterverträge wirkt. Daneben sind selbstredend fondsgebundene Renten- und Lebensversicherungen und andere Sparpläne betroffen. Das sind alles keine Produkte für „die Superreichen“, sondern für den kleinen Mann bzw. die Frau, die mühsam versucht, ihre Rentenlücke abzudecken.

Fazit: Die FTT trifft nicht nur den Aktionär, sondern in der Praxis nahezu jeden Sparer in Deutschland. Haben Sie, Herr Bundesminister, auch diese Zweiteffekte Ihres Vorhabens berücksichtigt?

Machen Sie sich jetzt stark für die freie Altersvorsorge!

Abschließend möchte ich auch auf die anhaltende steuerliche Bevorzugung der Immobilienanlage in Deutschland hinweisen. Hier werden unter anderem Anschaffungs- und Instandhaltungskosten umfassend steuerlich berücksichtigt, während der Aktionär mittlerweile nicht einmal mehr eine Briefmarke als Werbungskosten absetzen kann. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch! Das ist keine Aufforderung, nun auch diese Investorengruppe zu belasten.

Stattdessen appelliere ich an Sie als zuständigem Fachminister: Machen Sie sich stark für die freie Altersvorsorge und verzichten Sie auf die Finanztransaktionssteuer.. Denn diese Aktiensteuer trifft die falschen und leistet in ihrem geplanten Umfang auch keinen Beitrag zur Stabilisierung der Kapitalmärkte.

Außerdem: Senden Sie ein starkes Signal aus, dass die Politik die freie Aktienanlage begrüßt und unterstützt! Setzen Sie sich in der Bundesregierung für die Abschaffung des Soli-Zuschlags auf Kapitalerträge ein! Und erhöhen Sie bitte endlich spürbar den Sparerfreibetrag, der seit 10 Jahren nicht mehr angepasst worden ist.

Meine letzte Bitte: Schaffen Sie jetzt Öffentlichkeit und informieren Sie uns als Anleger, Sparer und Bürger über die Pläne Ihres Hauses. Wie hoch soll z.B. der Steuersatz der neuen Steuer ausfallen? Und vor allem: Ist das erst der Einstieg in ein weit umfassenderes Steuerregime?

Ich freue mich auf eine Antwort aus Ihrem Haus!
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verlinkter Beitrag9/260, 05.07.19, 11:29:33 
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Vielleicht könnt ihr helfen, ich suche nach einer AKTUELLEN Übersicht in welchem Land Europas wie viel Steuer auf Spekulationsgewinne/Zinsen/Dividenden gezahlt werden muß. Wenn ich das google komme ich ständig auf alte Artikel, veraltete Seiten usw., das ist ja grausig, zumal da ja fast jährlich irgendwo irgendwas geändert wurde. Hat jemand eine Idee wo man eine einigermaßen zuverlässige Übersicht finden kann? Vielen Dank schon mal vorab.
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verlinkter Beitrag8/260, 05.07.19, 11:41:38 
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PWC Worldwide Tax Summary Post

Allgemein sind die Zusammenfassungen von PWC immer sehr stark - allerdings auch eine ordentliche Lektüre - am besten gleich neben den Porzellanthron legen.

https://www.pwc.com/gx/en/tax/corpo....-taxes-2017-18-europe.pdf


Mastermind schrieb am 05.07.2019, 11:29 Uhr
Vielleicht könnt ihr helfen, ich suche nach einer AKTUELLEN Übersicht in welchem Land Europas wie viel Steuer auf Spekulationsgewinne/Zinsen/Dividenden gezahlt werden muß. Wenn ich das google komme ich ständig auf alte Artikel, veraltete Seiten usw., das ist ja grausig, zumal da ja fast jährlich irgendwo irgendwas geändert wurde. Hat jemand eine Idee wo man eine einigermaßen zuverlässige Übersicht finden kann? Vielen Dank schon mal vorab.

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verlinkter Beitrag7/260, 05.07.19, 18:42:19 
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- unser Oh Ohlaf kaffee Cool

Scholz verschiebt Kassensicherung - Fiskus verliert Milliarden - Presse
BERLIN (Dow Jones)--Die für 2020 geplante Einführung manipulations-sicherer Kassen in Gastronomie und Einzelhandel wird sich laut einem Medienbericht verschieben. Wegen Problemen bei der Entwicklung komme Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in Zeitnot, schreibt der Spiegel. Zwar befänden sich derzeit zwei Hersteller der vorgeschriebenen technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) in einem vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik begleiteten Zertifizierungsverfahren, so dass es bis Herbst eine Lösung geben werde, heißt es in einem Schreiben seines Staatssekretärs Rolf Bösinger an den Kassenfachverband DFKA.

Allerdings dürfe damit eine flächendeckende Aufrüstung der Kassen bis Jahresanfang "nicht mehr erreichbar" sein. Scholz will nun eine Regelung erlassen, nach der nicht umgerüstete Kassen bis zum 30. September 2020 von den Finanzbehörden nicht beanstandet werden dürfen. .....
https://www.finanznachrichten.de/na....milliarden-presse-015.htm
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verlinkter Beitrag6/260, 11.07.19, 10:03:43 
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- der Chef gerade, Kaffee und Donut zum Breakfast und ein neues Opfer erspäht eek kaffee kichern

Der US-Präsident Donald Trump habe eine Prüfung der geplanten französischen Digitalsteuer für Tech-Konzerne angeordnet, so der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer am Mittwoch.
vor 50 Min
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verlinkter Beitrag5/260, 12.07.19, 11:11:46 
Antworten mit Zitat
Der Sachverständigenrat der Bundesregierung hält eine CO2-Steuer auf Sprit oder Heizöl für einen schnellen Weg die Klimaziele bis zum Jahr 2030 zu erreichen, so das Gutachten der "Fünf Wirtschaftsweisen", welches heute der Bundeskanzlerin Angela Merkel überreicht wurde.
vor 19 Min
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verlinkter Beitrag4/260, 13.07.19, 22:33:57  | Steuern
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@Mastermind

Samstagabend um 22:35 ist ja sonst nix los...

Post

Anbei auch nochmal eine ganz interessante Zusammenstellung:

https://www.bundesfinanzministerium....=publicationFile&v=10

...anscheinend veröffentlicht am 01.08.2018 bezugnehmend auf 2017.

Mastermind schrieb am 05.07.2019, 11:29 Uhr
Vielleicht könnt ihr helfen, ich suche nach einer AKTUELLEN Übersicht in welchem Land Europas wie viel Steuer auf Spekulationsgewinne/Zinsen/Dividenden gezahlt werden muß. Wenn ich das google komme ich ständig auf alte Artikel, veraltete Seiten usw., das ist ja grausig, zumal da ja fast jährlich irgendwo irgendwas geändert wurde. Hat jemand eine Idee wo man eine einigermaßen zuverlässige Übersicht finden kann? Vielen Dank schon mal vorab.

Disclaimer: Gemäß § 34 WpHG darf / kann der Autor "napfkontrolle" zu jeder Zeit Short- oder Long-Positionen in der/den behandelten bzw erwähnten Wertpapieren halten.
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verlinkter Beitrag3/260, 17.07.19, 08:28:05 
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ROUNDUP: G7-Finanzminister reden über Konzernsteuern und Facebook-Währung

Wie viel müssen große Unternehmen zahlen - und wo bittet man Internetriesen wie Google oder Amazon zur Kasse? Die führenden Wirtschaftsmächte wollen eine radikale globale Steuerreform - darüber diskutieren von Mittwoch (12.30 Uhr) an auch die Finanzminister und Notenbankchefs der G7-Länder. Bei dem zweitägigen Treffen nördlich von Paris will Gastgeber Frankreich unter anderem Streitigkeiten mit den USA ausräumen. Aus Deutschland nehmen Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bundesbankchef Jens Weidmann teil.

Die Finanzminister wollen den G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs Mitte August im südfranzösischen Biarritz vorbereiten. Ihr Treffen steht unter dem Motto "Den Kapitalismus gerechter machen". Dabei sollen auch Facebooks geplante Kryptowährung Libra und Ausgaben für den Klimaschutz Thema sein. Am Rande dürfte es zudem darum gehen, wer künftig den Internationalen Weltwährungsfonds (IWF) mit Sitz in Washington führt. ...
https://www.finanznachrichten.de/na....facebook-waehrung-016.htm
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verlinkter Beitrag2/260, 17.07.19, 09:50:29 
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Paris wehrt sich gegen US-Drohungen und hält an Digitalsteuer fest
Trotz Sanktionsdrohungen aus den USA hält Paris an seiner Digitalsteuer fest. Diese zielt auf Internetgiganten wie Google , Amazon , Facebook oder Apple ab. "Frankreich wird bei der Einführung der nationalen Besteuerung auf jeden Fall nicht nachgeben", sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire am Mittwoch im Sender France Inter.

Auf Einladung Le Maires werden die Finanzminister der großen Industriestaaten (G7) vom Mittag an in Chantilly bei Paris zusammenkommen. Aus Deutschland nehmen Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bundesbankchef Jens Weidmann teil. ....
https://www.finanznachrichten.de/na....igitalsteuer-fest-016.htm
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verlinkter Beitrag1/260, 18.07.19, 12:55:06 
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G7-Industriestaaten wollen bei Digitalsteuer an einem Strang ziehen
Trotz Streitigkeiten zwischen den USA und Frankreich wollen die großen Wirtschaftsmächte bei der Besteuerung digitaler Großkonzerne weiter an einem Strang ziehen. Die Finanzminister der G7-Industriestaaten verständigten sich bei einem Treffen in Chantilly bei Paris darauf, dass bis 2020 ein globales Regelwerk erarbeitet werden soll. Dabei solle geklärt werden, in welchen Ländern digitale Unternehmen Steuern zahlen müssen. Das dürfte sich künftig weniger am jeweiligen Firmensitz orientieren, sondern daran, wo Umsätze erzielt werden. Außerdem geht es um die Festsetzung einer globalen Mindeststeuer.

Darauf hatten sich bereits die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) vor einigen Wochen in Japan verständigt. Sie soll das Problem lösen, dass große Internet-Unternehmen mit den geltenden Steuerregeln kaum erfasst werden. Die Mindeststeuer soll aber auch für andere Großkonzerne gelten. ....
https://www.finanznachrichten.de/na....nem-strang-ziehen-016.htm

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