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Der_Dude
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verlinkter Beitrag26/476, 21.01.20, 09:39:07 
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keine ahnung ob man sich da freuen kann...
die anderen länder wollen ja alle MEHR ... denen ist der vorschlag zu wenig ...
klar - am ende ist unklar ob man sich je einigt ... aber der scholz vorschlag dürfte das geringste drohende übel gewesen sein ...

SPQR__LEG.X schrieb am 21.01.2020, 09:37 Uhr
- Bravo Bravo clap clap

Geplante Finanztransaktions von Bundesfinanzminister Olaf Scholz trifft bei EU-Partnern auf starken Widerstand. "Scholz' Vorschlag ist so nicht akzeptabel. Nötig ist ein neuer Vorschlag, sonst wird Österreich bei der Steuer nicht mitmachen", so der österreichische Finanzminister Gernot Blümel.
gerade eben
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verlinkter Beitrag25/476, 21.01.20, 09:47:33 
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Der_Dude schrieb am 21.01.2020, 09:39 Uhr
keine ahnung ob man sich da freuen kann...
die anderen länder wollen ja alle MEHR ... denen ist der vorschlag zu wenig ...
klar - am ende ist unklar ob man sich je einigt ... aber der scholz vorschlag dürfte das geringste drohende übel gewesen sein ...

SPQR__LEG.X schrieb am 21.01.2020, 09:37 Uhr
- Bravo Bravo clap clap

Geplante Finanztransaktions von Bundesfinanzminister Olaf Scholz trifft bei EU-Partnern auf starken Widerstand. "Scholz' Vorschlag ist so nicht akzeptabel. Nötig ist ein neuer Vorschlag, sonst wird Österreich bei der Steuer nicht mitmachen", so der österreichische Finanzminister Gernot Blümel.
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armani
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verlinkter Beitrag24/476, 21.01.20, 09:50:32 
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Was hat das mit der FTS zu tun? Kopf kratzen
SPQR__LEG.X schrieb am 21.01.2020, 09:47 Uhr
Der_Dude schrieb am 21.01.2020, 09:39 Uhr
keine ahnung ob man sich da freuen kann...
die anderen länder wollen ja alle MEHR ... denen ist der vorschlag zu wenig ...
klar - am ende ist unklar ob man sich je einigt ... aber der scholz vorschlag dürfte das geringste drohende übel gewesen sein ...

SPQR__LEG.X schrieb am 21.01.2020, 09:37 Uhr
- Bravo Bravo clap clap

Geplante Finanztransaktions von Bundesfinanzminister Olaf Scholz trifft bei EU-Partnern auf starken Widerstand. "Scholz' Vorschlag ist so nicht akzeptabel. Nötig ist ein neuer Vorschlag, sonst wird Österreich bei der Steuer nicht mitmachen", so der österreichische Finanzminister Gernot Blümel.
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Mousinho
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verlinkter Beitrag23/476, 21.01.20, 09:51:33 
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Scholz juckt das nicht....dann gibts eben einen nationalen Alleingang.

Der_Dude schrieb am 21.01.2020, 09:39 Uhr
keine ahnung ob man sich da freuen kann...
die anderen länder wollen ja alle MEHR ... denen ist der vorschlag zu wenig ...
klar - am ende ist unklar ob man sich je einigt ... aber der scholz vorschlag dürfte das geringste drohende übel gewesen sein ...

SPQR__LEG.X schrieb am 21.01.2020, 09:37 Uhr
- Bravo Bravo :clap: :clap:

Geplante Finanztransaktions von Bundesfinanzminister Olaf Scholz trifft bei EU-Partnern auf starken Widerstand. "Scholz' Vorschlag ist so nicht akzeptabel. Nötig ist ein neuer Vorschlag, sonst wird Österreich bei der Steuer nicht mitmachen", so der österreichische Finanzminister Gernot Blümel.
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GoldenSnuff
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verlinkter Beitrag22/476, 21.01.20, 10:02:14 
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Sollte die Union eigentlich nicht mitmachen....

Zitat Koaltionsvertrag: "An dem bisherigen Ziel der Einführung einer Finanztransaktionsteuer im europäi-schen Kontext halten wir fest."

Mousinho schrieb am 21.01.2020, 09:51 Uhr
Scholz juckt das nicht....dann gibts eben einen nationalen Alleingang.

Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonfl.: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Wertpapier(n) halten.


Zuletzt bearbeitet von GoldenSnuff am 21.01.2020, 10:03, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag21/476, 21.01.20, 11:11:02 
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Österreich droht Deutschland mit Ausstieg bei der Aktiensteuer
Stand: 10:33 Uhr
Von Tobias Kaiser
Korrespondent in Brüssel
NATIONALRAT MIT REGIERUNGSERKLÄRUNG: BLÜMELNATIONALRAT MIT REGIERUNGSERKLÄRUNG: BLÜMEL
Österreichs Finanzminister Gernot Blümel
Quelle: pa/HERBERT NEUBA/HERBERT NEUBAUER
Der neue österreichische Finanzminister macht eine klare Ansage Richtung Berlin und Paris: Entweder der Vorschlag für eine Steuer auf Finanzgeschäfte wird überarbeitet – oder Österreich steigt aus dem Projekt aus. Die deutschen Sparer würde es freuen.

Gernot Blümel ist erst seit zwei Wochen im Amt, und schon bei einem seiner ersten großen Auslandstermine muss er eine unangenehme Botschaft überbringen. Der frischgebackene österreichische Finanzminister nimmt am Treffen der Euro- und EU-Finanzminister in Brüssel teil und traf dort am Dienstagmorgen auch zum ersten Mal in der neuen Rolle seinen deutschen Amtskollegen Olaf Scholz in kleiner Runde.

Die Botschaft, die der ÖVP-Politiker mitbrachte, dürfte Olaf Scholz kaum gefallen haben. Es war nicht weniger als ein Ultimatum: Entweder der deutsch-französische Vorschlag für eine Finanztransaktionssteuer wird überarbeitet oder Österreich steigt aus den Verhandlungen über eine Abgabe auf Finanzgeschäfte aus.

In Wien ist die Frustration groß darüber, wie sich das europäische Projekt einer Finanztransaktionssteuer entwickelt hat. Österreich hatte das Projekt auf europäischer Ebene nach der Finanz- und Wirtschaftskrise mit initiiert und maßgeblich vorangetrieben, nachdem die EU-Kommission einen entsprechenden Vorschlag für eine Regelung gemacht hatte.

„Die Idee der Finanztransaktionssteuer kam nach der Finanz- und Wirtschaftskrise auf, als man verantwortungsloses hochspekulatives Verhalten besteuern wollte“, sagte Blümel gegenüber WELT. „Es ging ursprünglich darum, Anleger zu bestrafen, die auf abstürzende Kurse und Staatspleiten spekuliert haben, und unethisches Spekulationsverhalten unattraktiv zu machen und die Realwirtschaft zu stützen.“

In den vergangenen Jahren haben sich die Verhandlungen aber zunehmend von dieser ursprünglichen Idee entfernt. Das Fass zum Überlaufen brachte offenbar ein deutsch-französischer Vorschlag für eine Finanztransaktionssteuer, den Olaf Scholz im Dezember präsentierte – offenbar nicht mit den anderen acht EU-Ländern abgestimmt, die ebenfalls an den Verhandlungen zu einer Finanztransaktionssteuer teilgenommen hatten.

Der deutsch-französische Vorschlag hat allerdings mit der ursprünglichen Idee nur noch wenig zu tun: Sie soll als Steuer auf Aktienkäufe und -verkäufe eingeführt werden. Andere Finanzinstrumente wie Derivate sollen von der Steuer verschont bleiben, genauso wie der Intradayhandel und der spekulative Hochfrequenzhandel.

Das sorgt in Wien für Frust: „Der vorliegende deutsch-französische Vorschlag, den auch Olaf Scholz propagiert, verkehrt die ursprüngliche Idee der Finanztransaktionssteuer in ihr Gegenteil“, sagt ÖVP-Finanzminister Blümel. „Damit würden die Realwirtschaft und Kleinanleger bestraft und indirekt die Spekulanten belohnt.“

„Diesen Weg kann Österreich nicht mitgehen“

Die neue Regierung in Wien aus konservativer ÖVP und Grünen sei nicht bereit diesen Vorschlag mitzutragen, sagt der 38-jährige politische Shootingstar. „Diesen Weg kann Österreich nicht mitgehen. Deshalb muss der aktuelle Vorschlag so überarbeitet werden, dass er wieder in Richtung der ursprünglichen Vorstellung von einer Finanztransaktionssteuer geht, Spekulanten bestraft und die Realwirtschaft fördert. Wenn es hier zu keiner Änderung kommt, werden wir aus der Gruppe der Mitgliedsländer, die diese Finanztransaktionssteuer einführen will, aussteigen.“

Sollte Österreich tatsächlich aus den Verhandlungen aussteigen, droht das Projekt zu scheitern. Bisher treibt ein kleiner Kreis von EU-Ländern, die sich als Vorreiter sehen, das Projekt voran. Für solch eine „Verstärkte Zusammenarbeit“, wie es in der Sprache der EU-Verträge heißt, sind mindestens neun Länder nötig.

Bisher verfolgen neben Deutschland und Österreich auch Frankreich, Spanien, Italien, Belgien, Portugal, Griechenland, Slowenien und die Slowakei das Projekt, das ursprünglich als Steuer auf alle Finanztransaktionen in allen EU-Staaten konzipiert war. Estland hat diesen Kreis bereits verlassen; ein Ausscheren weiterer Partner könnte das Ende des Vorhabens bedeuten.

Ein Verzicht Österreichs, das die Verhandlungen nicht nur mit angestoßen, sondern in Brüssel auch inoffiziell koordiniert hatte, hätte zudem eine erheblich negative Signalwirkung. In Wien hält man allerdings den vorliegenden Vorschlag offenbar nicht mehr für eine geeignete Grundlage für Verhandlungen.

„Dieser Vorschlag ist genau das Gegenteil von dem, was die Kommission vor einigen Jahren vorgeschlagen hat. 99 Prozent aller Finanzgeschäfte werden davon nicht erfasst“, sagt Finanzminister Blümel. „Stattdessen macht der Vorschlag es unattraktiv für kleine und mittlere Sparer, am Aktienmarkt zu investieren. Das wäre gerade in Zeiten ultraniedriger Zinsen besonders wichtig, um Altersarmut zu verhindern.“

Auch deutsche Anleger- und Aktienverbände haben bereits kritisiert, dass der deutsch-französische Vorschlag die Altersvorsorge mit Aktien erschwere und es für Unternehmen erheblich schwieriger mache, sich Eigenkapital an den Märkten zu besorgen. „Eine stärkere Beteiligung der Sparer am Aktienmarkt wird durch diesen Vorschlag torpediert“, sagt Blümel. „Deshalb muss er geändert werden. Wenn er nicht geändert wird, verlassen wir die Gruppe, das habe ich Olaf Scholz auch so mitgeteilt.“

Nachdem der deutsch-französische Entwurf bereits im Dezember für Kritik gesorgt hatte, erklärte das Bundesfinanzministerium damals, dass der Richtlinienvorschlag genau das sei: ein Vorschlag, der den aktuellen Diskussionsstand wiedergebe und über den nun weiter diskutiert werden müsse.
https://www.welt.de/wirtschaft/arti....bei-der-Aktiensteuer.html

SPQR__LEG.X schrieb am 21.01.2020, 09:47 Uhr
Der_Dude schrieb am 21.01.2020, 09:39 Uhr
keine ahnung ob man sich da freuen kann...
die anderen länder wollen ja alle MEHR ... denen ist der vorschlag zu wenig ...
klar - am ende ist unklar ob man sich je einigt ... aber der scholz vorschlag dürfte das geringste drohende übel gewesen sein ...

SPQR__LEG.X schrieb am 21.01.2020, 09:37 Uhr
- Bravo Bravo clap clap

Geplante Finanztransaktions von Bundesfinanzminister Olaf Scholz trifft bei EU-Partnern auf starken Widerstand. "Scholz' Vorschlag ist so nicht akzeptabel. Nötig ist ein neuer Vorschlag, sonst wird Österreich bei der Steuer nicht mitmachen", so der österreichische Finanzminister Gernot Blümel.
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Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonfl.: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag20/476, 21.01.20, 11:20:49 
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Finanztransaktions beschädigt laut CDU-Wirtschaftsrat Aktienkultur in Europa und Deutschland massiv. "Eine schlechte Idee wird nicht dadurch besser, dass noch mehr Länder in Europa mitmachen. So wie die Finanztransaktionssteuer jetzt ausgestaltet ist, ist sie eine reine Aktiensteuer, die die einzig verbliebene rentable Altersvorsorgemöglichkeit in der Niedrigzinsphase belastet", so Generalsekretär Wolfgang Steiger gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
vor 5 Min
traderwolf
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verlinkter Beitrag19/476, 22.01.20, 14:20:07  | EstG Änderung
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DJ: DSW will gegen beschränkte Verlustverrechnung klagen
Von Andreas Kißler


BERLIN (Dow Jones)--Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW)
will gegen eine Änderung des Einkommensteuergesetzes klagen, mit der ab 2021
die Verrechnung von Gewinnen und Verlusten bei Termingeschäften beschränkt
wird. Verbände warnen bereits vor gravierenden Folgen der Änderung, die der
Bundestag Ende vergangenen Jahres beschlossen hat.

"Ab dem 1. Januar 2021 werden Gewinne aus Termingeschäften nur noch bis zu
einer Höhe von 10.000 Euro gegen entsprechende Verluste gerechnet werden
können", sagte DSW-Sprecher Jürgen Kurz zu Dow Jones Newswires. "Die DSW hält
dieses Gesetz für verfassungswidrig und will dagegen klagen", kündigte er an.
Deshalb fordere die DSW Anleger auf, "sich bei der DSW zu melden, sobald sie
von der Änderung betroffen sind".

Laut Bundesfinanzministerium können Verluste aus Termingeschäften, insbesondere
aus dem Verfall von Optionen, künftig nur mit Gewinnen aus Termingeschäften und
mit den Erträgen aus Stillhaltergeschäften ausgeglichen werden - also im
Prinzip aus der gleichen Art von Geschäften. Die Verlustverrechnung ist dabei
beschränkt auf 10.000 Euro jährlich.

Nicht verrechnete Verluste können auf Folgejahre vorgetragen werden, aber
jeweils wieder nur in Höhe von 10.000 Euro mit Gewinnen aus Termingeschäften
oder Stillhalterprämien verrechnet werden. "Die Verluste können nicht mit
anderen Kapitalerträgen verrechnet werden", betonte das Ministerium.

Mit der Regelung stelle sich der Gesetzgeber gegen die Rechtsprechung des
Bundesfinanzhofs, nach der "seit Einführung der Abgeltungsteuer grundsätzlich
sämtliche Wertveränderungen im Zusammenhang mit Kapitalanlagen zu erfassen sind
und dies gleichermaßen für Gewinne und Verluste gilt", monierte der Deutsche
Derivate Verband. "Anleger würden künftig asymmetrisch besteuert", beklagte der
geschäftsführende Vorstand Henning Bergmann. "Im Zusammenhang mit der
Neuregelung bestehen daher nach erster Einschätzung erhebliche
verfassungsrechtliche Bedenken."

DAI: Falsches Signal in Rentendebatte

Das Deutsche Aktieninstitut warnte vor Schaden für die Aktienkultur in
Deutschland. "Diese Regelung verstößt gegen das Nettoprinzip, das heißt
besteuert werden die Gewinne abzüglich der Verluste", kritisierte der Leiter
Unternehmensfinanzierung, Norbert Kuhn. Trotz eines Freibetrags von jährlich
10.000 Euro konterkariere die Regelung Bemühungen in der aktuellen
Rentendebatte, mehr mit Aktien für das Alter vorzusorgen. "Sie ist dafür das
völlig falsche Signal."

Grund für die Verlustverrechnungsbeschränkung ist nach Angaben des
Finanzministeriums, "dass Termingeschäfte durch ihre begrenzte Laufzeit und
durch Hebeleffekte in wesentlichem Umfang spekulativ sind". Es könnten
einerseits hohe Gewinne und andererseits der Totalverlust der Anlage eintreten.

Diese Effekte träten bei anderen Kapitalanlagen nicht in vergleichbarem Ausmaß
auf. "Verluste aus Termingeschäften werden deshalb in einem besonderen
Verlustverrechnungskreis berücksichtigt, um das Investitionsvolumen und die
daraus für Anleger entstehenden Verlustrisiken aus diesen spekulativen Anlagen
zu begrenzen," erklärte Ministeriumssprecherin Katja Novak.

DAI-Experte Kuhn warnte, für Termingeschäfte und damit auch für Zertifikate mit
einer Hebelwirkung sei die Regelung aber "besonders schwerwiegend, denn sie
betrifft nicht nur Totalverluste, wie bei Aktien, sondern alle Verluste aus
diesen Instrumenten". Außerdem werde die Verrechnung auf Gewinne aus diesen
Instrumenten beschränkt.
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verlinkter Beitrag18/476, 22.01.20, 15:22:12  | Re: EstG Änderung
Antworten mit Zitat
die Begründung ist "interessant" kichern Ziel ist also das Volumen in diesen Instrumenten zu verringern und damit quasi auch das Risiko und Verluste .... macht Sinn kichern



Paradiso schrieb am 22.01.2020, 14:23 Uhr
... up, daumen

traderwolf schrieb am 22.01.2020, 14:20 Uhr
DJ: DSW will gegen beschränkte Verlustverrechnung klagen
Von Andreas Kißler
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verlinkter Beitrag17/476, 23.01.20, 07:39:35 
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kichern

Aus für die Finanztransaktionssteuer? SPD glaubt der Drohung aus Österreich nicht

Obwohl die Kritik an Olaf Scholz' Aktiensteuer wächst, will die SPD ihren Plan durchziehen. Ein Ausscheiden Österreichs sei "sehr unwahrscheinlich".

https://www.tagesspiegel.de/wirtsch....reich-nicht/25460944.html

Auf die Frage nach möglichen Änderungen am aktuellen Entwurf, schlägt Binding Maßnahmen vor, die auch Derivate und andere risikoreiche Finanzanlageprodukte einschließen würde; das wäre zwar in Blümels Sinne, würde eine europäische Einigung aber unmöglich machen, da Frankreich eine solche Lösung blockiert.


Zuletzt bearbeitet von Der_Dude am 23.01.2020, 07:41, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag16/476, 29.01.20, 17:16:41 
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Handelsblatt von heute zu FTT

Beirat des Finanzministeriums warnt - Brisantes Gutachten zur Finanztransaktionssteuer

https://www.handelsblatt.com/politi....tionssteuer/25485072.html
µ
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verlinkter Beitrag15/476, 30.01.20, 06:59:21 
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Guten Morgen peketec Smile
kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
AKTIENSTEUER - Mit aller Macht versucht Olaf Scholz (SPD) derzeit, eine EU-Finanztransaktionssteuer durchzusetzen. Seit Jahren hat die Bundesregierung die Einführung versprochen, der sozialdemokratische Bundesfinanzminister hat zugesagt, nun endlich zu liefern. Allerdings trifft er auf harten Widerstand, insbesondere aus Österreich. Ob die Steuer dieses Jahr noch kommt, ist höchst fraglich. Kritik kommt allerdings nicht nur aus dem Ausland, sondern auch aus dem Umfeld des Ministers. So hält auch Scholz' ökonomischer Beraterkreis vom Vorschlag des Bundesfinanzministers nichts. Dies geht aus einer unveröffentlichten Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfinanzministerium hervor, die dem Handelsblatt vorliegt. (Handelsblatt S. 10)

AKTIENSTEUER - Die von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) geplante Finanztransaktionssteuer trifft kaum Kleinanleger und Privathaushaushalte, sondern überwiegend große professionelle Investoren wie US-Fonds. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) im Auftrag von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU), der die Pläne von Scholz unterstützt. Das Gutachten liegt der Rheinischen Post vor. "Ein Großteil des Steueraufkommens in Deutschland würde von professionellen Investoren aus dem Ausland geleistet, etwa von privaten US-Fonds oder von Staatsfonds, da diese die meisten DAX-Aktien halten und handeln", heißt es in dem IfW-Gutachten. (Rheinische Post)

KOHLE - Australiens Finanzminister Mathias Cormann hat Zweifel, ob Deutschland ohne Kohle-Importe auskommt. "Ohne unsere Kohle wäre die Umwelt schlechter dran", sagte er in einem Interview. "Ähnlich wie in Deutschland bleibt Kohle eine wichtige Energiequelle, nur dass Ihre Braunkohle vergleichsweise schmutziger ist als unsere australische Steinkohle, die weniger Asche, weniger Feuchtigkeit und höhere Energieintensität hat". (FAZ S. 17)

SOLI - Die SPD will die Teilabschaffung des Solidaritätszuschlags vorziehen. Damit würde der Soli bereits ab Juli für 96 Prozent der Steuerzahler komplett oder teilweise wegfallen. Bisher hatte die Bundesregierung die Teilabschaffung für den 1. Januar 2021 geplant. "Unser Ziel ist und bleibt die Verbesserung der Einkünfte von Geringverdienern etwa durch einen Mindestlohn und die Entlastung mittlerer Einkommen", sagte SPD-Chef Norbert Walter-Borjans dem Handelsblatt. Dazu diene die Abschaffung des Solis für genau diese Einkommensbezieher. "Wenn jetzt noch Spielraum besteht, hier zusätzlich eine einmalige Entlastung durch einen früheren Soli-Wegfall zu schaffen, die nicht zulasten der notwendigen höheren Investitionen in unser Gemeinwesen gehen, ist das eine gute Botschaft für viele Menschen und für das Konsumklima in unserem Land." (Handelsblatt S. 10)

DIW/CORONAVIRUS - Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung fürchtet negative Folgen durch die Coronavirus-Epidemie in China: "Sollte sich der Coronavirus, vor allem in China, deutlich ausbreiten, dürften die wirtschaftlichen Auswirkungen auch in Deutschland spürbar werden", sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher. "Die Nachfrage von Konsumenten dürfte sinken, vor allem für Konsumgüter und für Reisen", betonte der Ökonom. "Die Entscheidung von Lufthansa, die Flüge nach China zu streichen, ist hierfür ein Beispiel", fügte er hinzu. "Deutsche Unternehmen sind stark gegenüber China exponiert", betonte Fratzscher. "Alleine die vier großen deutschen Autobauer Audi, VW, Daimler und BMW erzielen mehr als ein Drittel ihrer Gewinne in China." (Augsburger Allgemeine/Börsen-Zeitung S. 9)

SCHULDEN - SPD-Chef Norbert Walter-Borjans hat in seiner Partei den Beschluss durchgesetzt, 2.500 Kommunen von ihren Altschulden zu befreien. Das erfuhr die Rheinische Post aus Parteikreisen. Ein solches Programm, so heißt es in der SPD, würde die entscheidenden Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Gemeinden dort investieren können, wo der Renovierungs- und Modernisierungsbedarf am höchsten sei. "Die Wiedergewinnung der kommunalen Handlungsfähigkeit muss ganz vorne stehen", sagte der SPD-Chef der Zeitung. "Dafür brauchen wir den Altschuldentilgungsfonds, wie ihn der Bundesfinanzminister angestoßen hat." (Rheinische Post)

- Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Europäische Union dazu aufgerufen, den Brexit auch als Chance zu begreifen. "Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist eine harte Zäsur", sagte der CDU-Politiker. "Es ist zugleich aber auch eine große Chance, die Europäische Union zu stärken und zu reformieren." Ein harter Brexit sei verhindert worden. "Jetzt kommt es darauf an, zügig gute und enge Beziehungen zwischen EU und Großbritannien zu gestalten." (Funke Mediengruppe)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 30.01.2020, 07:04, insgesamt einmal bearbeitet
LÖCK
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verlinkter Beitrag14/476, 31.01.20, 15:03:10 
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ich glaube da gibt`s ne CDU-auto-response-vorlage... kaffee

Sehr geehrter Herr Löck,

vielen Dank für Ihre E-Mail zur Verlustverrechnung bei Termingeschäften (§ 20 Abs. 6 EstG).

Die Berücksichtigung von Totalverlusten aus bestimmten privaten Kapitalanlagen wurde im Gesetz zur Einführung einer Pflicht zur Mittelung grenzüberschreitender Steuergestaltungen vom 21. Dezember 2019 (BGBl. I S. 2875) neu geregelt.

Die neue Regelung des § 20 Absatz 6 Satz 5 EStG sieht vor, dass Verluste aus Termingeschäften, insbesondere aus dem Verfall von Optionen, nur mit Gewinnen aus Termingeschäften und mit Erträgen aus Stillhaltegeschäften ausgeglichen werden können. Dabei ist die Verlustverrechnung auf jährlich 10.000 Euro beschränkt. Nicht verrechnete Verluste können auf Folgejahre vorgetragen werden und jeweils in Höhe von 10.000 Euro mit Gewinnen aus Termingeschäften oder mit Stillhalteprämien verrechnet werden. Die Verluste können nicht mit anderen Kapitalerträgen verrechnet werden. Die Regelung findet für Verluste aus Termingeschäften, die nach dem 31. Dezember 2020 eintreten, Anwendung.
Der besagte § 20 Abs. 6 EStG sollte bereits im Elektromobilitätsgesetz (JStG 2019) ergänzt werden, wurde aber dort nach wochenlangen zähen Verhandlungen mit unserem Koalitionspartner SPD herausgenommen. Die SPD wollte im Rahmen des JStG 2019 sogar eine komplette Nichtberücksichtigung dieser Verluste: Bei den Termingeschäften sollte durch eine komplette gesetzliche Nichtberücksichtigung eines Optionsverfalls die bis 2016 geltende Finanzverwaltungspraxis gesetzlich manifestiert werden und die BFH-Rechtsprechung vom 12. Januar 2016 (BStBl. I 2017 II, S. 264) überschrieben werden. Danach wären Verluste dann in Gänze nicht anzuerkennen gewesen, wenn der Steuerpflichtige eine Option bei Fälligkeit verfallen lassen würde. Das konnten wir verhindern. Die jetzige Lösung ist ein Kompromiss: die Verluste werden anerkannt, aber nur bis zu einer Höhe von 10.000 Euro. Damit wollten wir zumindest die Kleinanleger davor schützen, einen Totalverlust durch beispielsweise einen Forderungsausfall komplett nicht geltend machen zu können.
In den vielzähligen uns vorgetragenen Bespielen ist auch zu bedenken, dass bereits nach der bestehenden Rechtslage eine Verrechnung sog. Termingeschäfte mit der Veräußerung von Aktienveräußerungen nicht möglich ist: Nach § 20 Absatz 6 Satz 4 EStG dürfen Verluste, die aus der Veräußerung von Aktien entstehen nur mit Gewinnen aus der Veräußerung von Aktien verrechnet werden. Dementsprechend ist die steuerliche Gewinn- und Verlustverrechnung von Aktien und entsprechenden Sicherungsgeschäften nicht möglich. Dies galt und gilt bereits vor der jetzigen Neuregelung zu den Termingeschäften.
Die Unionsfraktion spricht sich grundsätzlich gegen die Nichtberücksichtigung von Verlusten im Rahmen des § 20 Absatz 2 Satz 1 Nummer 3 EStG aus und hat in den Verhandlungen mit dem Koalitionspartner auch entsprechend argumentiert: Wie wir auch schon nach dem Beschluss im Finanzausschuss öffentlich formuliert haben, halten wir eine vollständige Gleichbehandlung von Gewinnen und Verlusten - unabhängig davon, ob Totalverlust oder einfacher Verlust - weiterhin für sachgerecht. Wir mussten aber mit dem Koalitionspartner einen Kompromiss finden, dem wochenlange Verhandlungen vorausgegangen waren. Ansonsten hätte dieser möglicherweise alle weiteren, wichtigen Steuergesetze blockiert. Unser Koalitionspartner wollte Totalverluste steuerlich überhaupt nicht anerkennen und bestand zunächst rigoros auf einem Nichtanwendungsgesetz zur neuen BFH-Rechtsprechung.
Die Regelung ist dank der Hartnäckigkeit der Unionsfraktion aber zumindest besser als die bis 2016 bestehende Verwaltungsauffassung und auch besser als das Vorhaben des Bundesfinanzministers, die steuerliche Anerkennung von Totalverlusten vollständig auszuhebeln.
Wir werden die von Ihnen angeführten Argumente und Beispiele jedoch gerne aufnehmen und nochmal auf unseren Koalitionspartner zugehen. Wie zuvor bereits beschrieben, gilt die Beschränkung bei Termingeschäften und Optionsgeschäften erst nach dem 31.12.2020. Damit haben wir noch etwas Zeit für neue Verhandlungen. Wir hoffen, dass wir auch mit Ihren Argumenten den Koalitionspartner nochmal umstimmen können.
Hilfreich wäre es deshalb, wenn Sie auch unserem Koalitionspartner Ihre Auffassung mitteilen könnten.

Mit freundlichem Gruß
Arnold Vaatz
Hinweis nach § 34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser dieses Beitrags hält jetzt oder zukünftig Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n). Entsprechende Beiträge stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar.
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verlinkter Beitrag13/476, 01.02.20, 12:36:10 
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Scholz plant Abschaffung der Abgeltungsteuer

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Finanzminister Olaf Scholz (SPD) forciert die Abschaffung der Abgeltungsteuer. Dabei geht er nach Informationen des "Spiegel" weit über die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag hinaus. Danach lässt er seine Fachleute durchrechnen, wie der Fiskus davon betroffen wäre, wenn künftig Zinsen und Dividenden wieder mit dem persönlichen Steuersatz des jeweiligen Steuerzahlers belastet würden und nicht mehr mit dem häufig niedrigeren Pauschaltarif von 25 Prozent der Abgeltungsteuer.

Koalition: Scholz plant Abschaffung der Abgeltungsteuer | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/na....schaffung-abgeltungsteuer
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verlinkter Beitrag12/476, 03.02.20, 06:47:37 
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Guten Morgen peketec kaffee
Ich wünsche allen einen erfolgreichen Wochenstart Smile

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
FINANZTRANSAKTIONSSTEUER - Österreichs Regierungschef Sebastian Kurz hat die Bundesregierung davor gewarnt, die Einnahmen aus einer Finanztransaktionssteuer schon jetzt zur Finanzierung der Grundrente zu einzuplanen. Er wäre "vorsichtig, die möglichen Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer jetzt schon verplanen", sagte Kurz unmittelbar vor seinem Besuch bei Bundeskanzlerin Merkel am Montag in Berlin. "Ich bin sicher, dass sich die deutsch-französischen Vorschläge zur Finanztransaktionssteuer, die auch von Herrn Scholz (dem Bundesfinanzminister; Anm. d. Red.) vertreten werden, so nicht durchsetzen. Wir werden jedenfalls alles tun, um das zu verhindern", sagte Kurz weiter. Scholz rechnet nach eigenen Angaben mit 1,5 Milliarden Euro jährlich aus der neuen Steuer. (Welt)

KLIMASCHUTZ - Der Vizepräsident der EU-Kommission, Frans Timmermans, will die europäische Industrie mit einer CO2-Grenzsteuer schützen, falls andere Weltregionen keine der EU vergleichbaren Bemühungen im Klimaschutz unternehmen. "Wettbewerbsgleichheit muss an der Grenze entstehen, wenn der Markt es selbst nicht schafft", sagte Timmermans im Handelsblatt-Interview. Wenn andere Staaten nicht mitzögen, dann bliebe "keine andere Wahl, als an der Grenze zu korrigieren". Er sei sich "absolut sicher", dass die Welthandelsorganisation WTO diese Argumentation akzeptieren werde. (Handelsblatt S. 4)

SOZIALKASSEN - Nicht nur das deutsche Steuersystem, sondern auch die Sozialversicherungen spiegeln die gesellschaftliche Spaltung des Landes. Wie das Bundesarbeitsministerium auf eine Anfrage der Linkspartei mitteilte, finanzieren Geringverdiener und die Mittelschicht den Hauptteil des deutschen Sozialstaats. Arbeitnehmer mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis 70.000 Euro tragen 81 Prozent der Sozialabgaben, während ihr Anteil am Gesamteinkommen bei knapp zwei Dritteln und damit deutlich darunter liegt. Arbeitnehmer, die über mehr als 110.000 Euro Jahreseinkommen verfügen, tragen nur rund fünf Prozent der Sozialabgaben, obwohl sie über 22 Prozent des Gesamteinkommens verfügen. Die Antwort liegt der Süddeutschen Zeitung vor. Für die Linkspartei sind diese Zahlen erneut Anlass zu heftiger Kritik an der Finanzierung des Sozialstaates. (SZ S. 1)

KOMMUNEN - Die Entschuldung hochverschuldeter Kommunen durch den Bund wird für Olaf Scholz zu einer immer schwierigeren politischen Operation. So hält der Bundesfinanzminister dafür eine Änderung des Grundgesetzes für notwendig. "Daran kommen wir nicht vorbei", sagte der Finanzminister nach Handelsblatt-Informationen in einer Runde mit Finanzpolitikern. Damit wäre Scholz im Bundestag auf die Stimmen der Opposition angewiesen. Der SPD-Politiker will hochverschuldeten Gemeinden die Hälfte ihrer Kassenkredite - rund 20 Milliarden Euro - abnehmen. Vor allem das Saarland, Rheinland-Pfalz und NRW würden davon profitieren. (Handelsblatt S. 10)

DATEN - Die EU-Kommission will Hürden für das grenzübergreifende Sammeln und Auswerten von Daten in Europa abbauen. Ziel sei ein Binnenmarkt für Daten, heißt es im Entwurf der Datenstrategie, welcher der SZ vorliegt. Die Strategie soll nach bisheriger Planung Mitte Februar präsentiert werden. Bislang erschweren Unterschiede bei nationalen Gesetzen und Standards die grenzübergreifende Verarbeitung von Daten. (SZ S. 17)

- Der britische Außenminister Dominic Raab hat sich für ein Freihandelsabkommen mit der EU nach dem Vorbild des Ceta-Abkommens mit Kanada ausgesprochen. Er sagte dem Sender Sky News, Großbritannien werde eine Vereinbarung mit sehr wenigen Zöllen anstreben, seine Regulierung aber nicht an die der Europäischen Union anpassen. "Wir holen die Kontrolle über unsere Gesetze zurück, somit werden wir keine hohe Angleichung mit der EU und legislative Angleichung an ihre Regeln haben", sagte Raab. "Wir werden kooperieren wollen und wir erwarten, dass die EU ihre Zusagen zu einer Kanada-mäßigen Freihandelsvereinbarung einhält. Das ist das, was wir anstreben." (Welt S. 9)

- Claudia Buch, Vizechefin der Bundesbank, warnt in einem Interview vor den Nebenwirkungen einer langen Phase niedriger Zinsen. Bei der Bewertung von Klimarisiken sieht sie vor allem die Politik gefordert. "Das Finanzsystem wird verwundbarer", sagte sie. (Handelsblatt S. 30)

IHK - Die 79 Industrie- und Handelskammern (IHK) in Deutschland verfügen über eine schier unerschöpfliche Geldquelle. Weil sie für den Staat gewisse Aufgaben wie etwa die Prüfungen von Auszubildenden, müssen die Unternehmen an sie Beiträge zahlen, zumindest, wenn eine gewisse Gewinnschwelle überschritten wird. Jahrelang konnten die Kammern deshalb Vermögen fast nach Belieben anhäufen, bis das Bundesverwaltungsgericht ein Machtwort sprach. 2015 untersagte das Gericht den Kammern, Vermögen nach Gutdünken zu horten. Einige der öffentlich-rechtlichen Körperschaften öffneten daraufhin ihre Geldspeicher und senkten die Beiträge. Doch nun zeigt sich: Nach wie vor gibt es Kammern, die unnötig hohe Finanzreserven bilden - und nun deshalb vor dem höchsten deutschen Verwaltungsgericht erneut eine Schlappe erlitten haben. (SZ S. 17)

DIHK - Fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland hat trotz Wirtschaftsflaute offene Stellen, die es längerfristig nicht besetzen kann. In manchen Branchen kämpfen sogar bis zu 80 Prozent der Unternehmen mit anhaltendem Personalmangel und lehnen deshalb zuweilen Aufträge ab. Das zeigt eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). (FAZ S. 15)
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verlinkter Beitrag11/476, 03.02.20, 08:55:48 
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Österreich sieht keine Chance für die von Bundesfinanzminister Olaf Scholz unterstützte Variante der Finanztransaktionssteuer. Regierungschef Sebastian Kurz sagte der Zeitung "Welt" laut Vorabbericht, die deutsche Regierung solle besser nicht schon die Einnahmen aus einer solchen Steuer verplanen. "Ich bin sicher,dass sich die deutsch-französischen Vorschläge zur Finanztransaktionssteuer, die auch von Herrn Scholz vertreten werden, so nicht durchsetzen. Wir werden jedenfalls alles tun, um das zu verhindern." Kurz soll heute (Montag)Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin treffen.
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verlinkter Beitrag10/476, 03.02.20, 14:45:37 
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Merkel: Können über Finanztransaktionssteuer weiter reden
BERLIN (Dow Jones)--Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angesichts
österreichischer Vorbehalte Gesprächsbereitschaft über eine Veränderung des
bisherigen Vorschlages für eine europäische Finanztransaktionssteuer
signalisiert, zugleich aber vor möglicherweise dann entstehenden Problemen mit
anderen Ländern gewarnt. "Wir können natürlich weiter reden, es darf nur nicht
so sein, dass mit einer Veränderung dann gleich fünf andere Länder wieder
abspringen", sagte Merkel bei einer Pressekonferenz mit dem österreichischen
Bundeskanzler Sebastian Kurz nach einem Gespräch in Berlin.

"Das ist also eine sehr schwierige Kiste, und wir werden natürlich auch bei
anderen Ländern noch einmal schauen, und wir werden auch mit Österreich weiter
sprechen", kündigte die Kanzlerin an. Es sei "der augenblickliche Befund, dass
Österreich die Zustimmung nicht sieht, und dann müssen wir schauen, wie wir
weiterkommen". Merkel betonte, beide hätten das Thema bei ihrem Gespräch
erörtert. "In der jetzigen Ausgestaltung ist Österreich nicht dafür", erklärte
sie. "Das bedauern wir." Höre man die öffentliche Diskussion über die
Finanztransaktionssteuer, dann seien eigentlich immer alle dafür, doch komme es
dann zur Konkretisierung, "wird die Zahl derer, die mitmachen können, schon
kleiner".

Kurz bekräftigte seine Ablehnung des entsprechenden Vorschlages von
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). "Wir sind für die
Finanztransaktionssteuer als Spekulantenbesteuerung, so wie sie auch
ursprünglich gedacht war", erklärte er bei der Pressekonferenz mit Merkel. "Den
derzeitigen Vorschlag von Finanzminister Scholz, das ist einer, den wir
ablehnen."

Nach Scholz' Vorstellungen sollen die Käufer von Aktien großer Unternehmen
mit einer Marktkapitalisierung von über 1 Milliarde Euro eine Steuer von 0,2
Prozent des Geschäftswertes zahlen. Insgesamt verhandeln zehn EU-Staaten über
die Einführung des Projekts im Rahmen einer Verstärkten Zusammenarbeit - neben
Deutschland und Österreich noch Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien,
Portugal, die Slowakei, Slowenien und Spanien. Österreichs Finanzminister
Gernot Blümel hat aber bereits mit einem Verlassen der Verhandlungen gedroht,
weil der Vorschlag Derivate außen vor lässt. Die Verhandlungen darüber laufen
seit 2011.

Der Plan des Bundesfinanzministers ist auch innerhalb der Regierungskoalition
auf heftigen Widerstand gestoßen. Die Unions-Bundestagsfraktion hat bereits vor
einem "Etikettenschwindel" gewarnt und betont, der Richtlinienentwurf verdiene
"den Namen Finanztransaktionssteuer nicht". Scholz hat Mittel aus der Steuer
aber schon zur Finanzierung der Grundrente eingeplant. Angesetzt sind Einnahmen
von 1,5 Milliarden Euro.

Ein Sprecher von Scholz zeigte sich aber bei einer anderen Pressekonferenz in
Berlin "sehr zuversichtlich" für einen Erfolg der Verhandlungen über die
Steuer. "Die Besteuerung, so wie sie vorgeschlagen ist, ist international
bewährt", erklärte Ministeriumssprecher Dennis Kolberg. Fast die Hälfte der 20
führenden Industrie und Schwellenländer (G20) habe bereits eine solche Steuer,
sie werde als gerecht eingestuft, weil sie "fast überhaupt nicht von
Kleinanlegern, sondern überwiegend von Großinvestoren" gezahlt werde, meinte
Kolberg, und sie sei kostengünstig zu erheben.
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verlinkter Beitrag9/476, 03.02.20, 15:13:44 
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bin ich Banane oder habe ich was verpasst?
Welche G20 Länder haben den die Steuer?
Mir fallen da nur GB, F und I ein!

Wenn das fast die Hälfte ist, dann ist Deutschland echt verloren Laughing wallbash
armani schrieb am 03.02.2020, 14:45 Uhr
Merkel: Können über Finanztransaktionssteuer weiter reden
Ein Sprecher von Scholz zeigte sich aber bei einer anderen Pressekonferenz in
Berlin "sehr zuversichtlich" für einen Erfolg der Verhandlungen über die
Steuer. "Die Besteuerung, so wie sie vorgeschlagen ist, ist international
bewährt", erklärte Ministeriumssprecher Dennis Kolberg. Fast die Hälfte der 20
führenden Industrie und Schwellenländer (G20) habe bereits eine solche Steuer,
sie werde als gerecht eingestuft, weil sie "fast überhaupt nicht von
Kleinanlegern, sondern überwiegend von Großinvestoren" gezahlt werde, meinte
Kolberg, und sie sei kostengünstig zu erheben.[...]

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verlinkter Beitrag8/476, 04.02.20, 07:09:43 
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Guten Morgen peketec Smile
kaffee

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FINANZTRANSKTIONSTEUER - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) warnt den österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz (ÖVP) vor Versuchen, die geplante europäische Finanztransaktionsteuer zu verhindern. Die Besteuerung von Finanztransaktionen sei "auch eine Frage der Glaubwürdigkeit der Politik", sagte Scholz am Montag der Süddeutschen Zeitung. Fast zehn Jahre lang habe die Europäische Union die Steuer auf Finanzgeschäfte diskutiert, "unter dem Vorsitz Österreichs", wies Scholz auf die besondere Verantwortung Wiens bei der Einführung der Steuer hin. "Nun liegt ein Vorschlag vor, der mehrheitsfähig ist - da sollte sich niemand in die Büsche schlagen", warnte er. (SZ S. 5)

- Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Börse, Theodor Weimer, hat am Montagabend auf der Jahreseröffnung der Deutschen Börse vor negativen Folgen der ultralockeren Geldpolitik beziehungsweise der extrem niedrigen Zinsen gewarnt. Die niedrigen Zinsen seien gut für die Staaten. Jedoch litten Unternehmen mit ihren Pensionsfonds und es drohe die Altersvorsorge kaputtzugehen. Die europäischen Banken kämen nicht vom Fleck. Die niedrigen Zinsen wirkten wie eine gigantische, heimliche Steuer auf Geld. Anleger würden durch die Negativzinsen gezwungen, ins Risiko zu gehen, um Rendite zu erzielen. "Das Vertrauen in Geld wird derzeit riskiert", sagte Weimer. Bundesbankpräsident Jens Weidmann begrüßte in seiner Rede, dass die Europäische Zentralbank (EZB) nun erstmals seit 2003 ihre geldpolitische Strategie umfassend auf den Prüfstand stelle. Er forderte, die Kommunikation der Notenbank speziell mit der breiten Öffentlichkeit zu verbessern. Er plädierte zudem dafür, die Messung der Inflationsrate zu überarbeiten und selbst genutztes Wohneigentum einzubeziehen. Zu-dem untermauerte er seine Vorbehalte gegen breite Anleihekäufe und auch gegen eine allzu starke Fokussierung der Notenbank auf den Klimawandel. Bei dem Thema sei in erster Linie die Politik gefordert. (Börsen-Zeitung S. 1)

BANKEN - Die privaten Banken wollen sich stärker an der Finanzierung des europäischen Green Deal beteiligen, verlangen von der Politik aber auch neue Anreize dafür. Dies sagte BdB-Hauptgeschäftsführer Christian Ossig im Gespräch. (Börsen-Zeitung S. 2)

FÜHRUNGSKRÄFTE - Viele Führungskräfte fühlen sich nur unzureichend auf ihre Aufgabe vorbereitet. Das zeigt eine der SZ vorliegende Umfrage. Nur 15 Prozent der Chefs fühlten sich demnach im Vorfeld gut unterstützt. 35 Prozent erhielten vor ihrer Beförderung nie ein Training. 27 Prozent der befragten Führungskräfte würden ihre Beförderung am liebsten sogar rückgängig machen. (SZ S. 20)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 04.02.2020, 07:12, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag7/476, 04.02.20, 09:49:42 
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Von Stetten (CDU) sieht keine Mehrheit für Finanztransaktionssteuer-Plan
Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones) - Der CDU-Mittelstandspolitiker Christian von Stetten hat das von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) vorgelegte Modell einer Finanztransaktionssteuer zurückgewiesen. Der Vorschlag von Scholz habe keine Mehrheit, weder im Bundestag noch bei den europäischen Partnern, sagte er im Deutschlandfunk nach Angaben des Senders.

Die große Koalition habe vereinbart, unter anderem den spekulativen Handel an der Börse einzudämmen. Scholz habe aber etwas völlig anderes vorgelegt und müsse nun nachbessern, forderte von Stetten. Er stimmte der Kritik des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz zu, wonach der Vorschlag von Scholz die Realwirtschaft und Kleinanleger belaste, und nicht - wie ursprünglich geplant - hochspekulative Geschäfte und Derivate besteuere.

Kurz hatte seine Ablehnung des Scholz-Vorschlages erst am Vortag bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Kanzleramt in Berlin bekräftigt. "Wir sind für die Finanztransaktionssteuer als Spekulantenbesteuerung, so wie sie auch ursprünglich gedacht war", hatte er bei einer Pressekonferenz mit Merkel erklärt. "Den derzeitigen Vorschlag von Finanzminister Scholz, das ist einer, den wir ablehnen." Merkel hatte erklärt, man werde nun "auch bei anderen Ländern noch einmal schauen".

Scholz sieht Vorschlag als ersten Schritt
Scholz hatte Kurz daraufhin aber vor dem Versuch gewarnt, die europäische Finanztransaktionssteuer zu verhindern. "Nun liegt ein Vorschlag vor, der mehrheitsfähig ist - da sollte sich niemand in die Büsche schlagen", hatte er der Süddeutschen Zeitung gesagt. Ihn überzeuge jedenfalls die Argumentation von Kurz nicht, "lieber gar keine Regelung zu wollen als eine Regelung, die ein weitreichender erster Schritt ist".

Nach Scholz' Plan sollen die Käufer von Aktien großer Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von über 1 Milliarde Euro eine Steuer von 0,2 Prozent des Geschäftswertes zahlen. Insgesamt verhandeln zehn EU-Staaten über die Einführung des Projekts im Rahmen einer verstärkten Zusammenarbeit - neben Deutschland und Österreich noch Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal, die Slowakei, Slowenien und Spanien. Österreich hat aber mit einem Verlassen der Verhandlungen gedroht, weil der Plan Derivate außen vor lässt.

Scholz' Vorschlag ist auch bereits von der Unions-Bundestagsfraktion kritisiert worden, die vor einem "Etikettenschwindel" gewarnt und betont hat, der Richtlinienentwurf verdiene "den Namen Finanztransaktionssteuer nicht". Scholz hat Einnahmen aus der Steuer, die er mit 1,5 Milliarden Euro ansetzt, aber schon zur Finanzierung der Grundrente eingeplant. Von Stetten sah dafür in dem Radiosender keine Chance. Er forderte stattdessen, eine Bedürftigkeitsprüfung einzuführen und somit die Kosten für die Grundrente zu senken.

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verlinkter Beitrag6/476, 04.02.20, 09:57:38 
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Diese Pseudo-Kritiker der FTS gehen mir auf die Nüsse. Die monieren halt nur, dass die FTS nicht weit genug geht. Demnächst zaubert Olaf einen neuen Entwurf herbei, der auch Derivate besteuert und dann haben wir den Salat.
Baseball
HK12 schrieb am 04.02.2020, 09:49 Uhr
Von Stetten (CDU) sieht keine Mehrheit für Finanztransaktionssteuer-Plan
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verlinkter Beitrag5/476, 04.02.20, 09:59:09 
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genau das ist derzeit das wahrscheinlichste szenario...

armani schrieb am 04.02.2020, 09:57 Uhr
Diese Pseudo-Kritiker der FTS gehen mir auf die Nüsse. Die monieren halt nur, dass die FTS nicht weit genug geht. Demnächst zaubert Olaf einen neuen Entwurf herbei, der auch Derivate besteuert und dann haben wir den Salat.
Baseball
HK12 schrieb am 04.02.2020, 09:49 Uhr
Von Stetten (CDU) sieht keine Mehrheit für Finanztransaktionssteuer-Plan

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verlinkter Beitrag4/476, 04.02.20, 15:10:48 
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kommt mir vor wie bei der MwSt. Erhöhung damals.

CDU dagegen,
SPD wollte 2 %,
nach der Wahl hat dann die Groko 3 % Erhöhung beschlossen..... Baseball

Null + Zwei = Drei

Politikermathematik.....

LÖCK schrieb am 04.02.2020, 09:59 Uhr
genau das ist derzeit das wahrscheinlichste szenario...

armani schrieb am 04.02.2020, 09:57 Uhr
Diese Pseudo-Kritiker der FTS gehen mir auf die Nüsse. Die monieren halt nur, dass die FTS nicht weit genug geht. Demnächst zaubert Olaf einen neuen Entwurf herbei, der auch Derivate besteuert und dann haben wir den Salat.
Baseball
HK12 schrieb am 04.02.2020, 09:49 Uhr
Von Stetten (CDU) sieht keine Mehrheit für Finanztransaktionssteuer-Plan

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verlinkter Beitrag3/476, 04.02.20, 20:09:46 
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Frankfurter Rundschau:

"Es ist ein sehr gemischter Chor, der sich gegen den deutschen Finanzminister erhebt. Was Olaf Scholz als 'Finanztransaktionssteuer' verkauft, gefällt dem rechtskonservativen österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz so wenig wie der deutschen Linkspartei, den Radikal-Neoliberalen in der CDU so wenig wie den Globalisierungskritikern von Attac. Eine Interpretation scheint sich aufzudrängen: Wenn es so viele und unterschiedliche Gegenstimmen gibt, ist die Finanztransaktionssteuer tatsächlich Mist. Aber das ist ein Irrtum. Das Problem liegt woanders: Was Olaf Scholz plant, hat den Namen Finanztransaktionssteuer nicht verdient. Der Sozialdemokrat will nur den Handel mit Aktien besteuern, um die Grundrente zu finanzieren. Den Hauptakteuren der Finanzmärkte wird es ein Leichtes sein, die Abgabe zu umgehen. Notwendig wäre eine Steuer, die auch den viel riskanteren Handel mit Derivaten belastet."

armani schrieb am 04.02.2020, 09:57 Uhr
Diese Pseudo-Kritiker der FTS gehen mir auf die Nüsse. Die monieren halt nur, dass die FTS nicht weit genug geht. Demnächst zaubert Olaf einen neuen Entwurf herbei, der auch Derivate besteuert und dann haben wir den Salat.
Baseball
HK12 schrieb am 04.02.2020, 09:49 Uhr
Von Stetten (CDU) sieht keine Mehrheit für Finanztransaktionssteuer-Plan

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verlinkter Beitrag2/476, 10.02.20, 11:13:27 
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APA ots news: Freiheitliche Wirtschaft (FW): Finanztransaktionssteuer...
APA ots news: Freiheitliche Wirtschaft (FW): Finanztransaktionssteuer verhindert attraktiven Arbeits- und Wirtschaftsstandort Österreich!

FW-Krenn: Aktien als Eigenkapitalinvestition werden bereits mit Körperschafts- und Kapitalertragssteuer genug besteuert!

Wien (APA-ots) - "Österreichs Wirtschaft und Unternehmer haben eine der höchsten Abgaben- und Steuerquoten und mit der neuen ökologischen Steuerreform werden ohnehin noch weitere Steuern, Abgaben oder Bepreisungen auf uns zukommen. Daher sprechen wir uns auch strikt gegen eine Finanztransaktionssteuer (Aktien- oder Börsenumsatzsteuer) aus. Diese Steuer schadet nicht nur direkt den heimischen börsennotierten Betrieben und vernichtet Arbeitsplätze, sondern der Finanz- und Börsenplatz Österreich verliert damit immens an Attraktivität", zeigt sich der Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft (FW) und WKÖ-Vizepräsident, Matthias Krenn, besorgt über die neuerlichen Besteuerungsfantasien auf europäischer Ebene. ...
https://www.finanznachrichten.de/na....ransaktionssteuer-016.htm
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verlinkter Beitrag1/476, 13.02.20, 19:49:01 
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Eine Petition von verschiedenen Börsenbriefen bezüglich des Steuerwahnsinn.
Bitte eintragen und weiter verbreiten.


https://www.openpetition.de/petitio....ter-anleger#petition-main
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