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Traderkommentare zu "Steuern"

Hier werden alle Beiträge zum Thema aus dem » Daytradingbereich gespiegelt.

Diese Beiträge kannst du zitieren oder einen Neuen verfassen. Diese erscheinen dann im aktuellen » Daytrading-Wochenthread.


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duncan
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verlinkter Beitrag219/219, 03.03.16, 13:29:32 
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und das fehlt glaube ich auch:

Mittwoch, 02. März 2016
Grundsatzurteil zu OptionsscheinenVerlu­s‍te jetzt von der Steuer absetzen


Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, daß man bei Geschäften mit Optionsscheinen auf die Nase fliegt. Bislang haben die Finanzämter solche Verlu­s‍te nicht anerkannt, auf Anweisung von oben. Der Bundesfinanzhof stellt sich jetzt gegen das Bundesfinanzmini­s‍terium.

Risikoscheue Privatanleger lassen von Optionsscheinen besser die Finger. Wer sich an die Papiere wagt und damit Schiffbruch erleidet, kann damit aber wenig­s‍tens Steuern sparen. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat jetzt in drei Urteilen entschieden, daß Verlu­s‍te aus dem Verfall von Optionen als Werbungsko­s‍ten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen abgezogen werden können. Damit widerspricht das höch­s‍te deutsche Finanzgericht der Rechtsauffassung des Bundesfinanzmini­s‍teriums. (Az.: IX R 48/14, IX R 49/14 und IX R 50/14)

In den Streitfällen hatten Privatanleger verschiedene Aktien- und Indexoptionen erworben. Die Kurse entwickelten sich allerdings nicht wie erwartet. Die Optionen "liefen aus dem Geld" und mußten nach dem Ende der Laufzeit als wertlos aus den Depots der Anleger ausgebucht werden. Den Wertverlust machten die Anleger bei der näch­s‍ten Steuererklärung als Werbungsko­s‍ten in der Anlage Kap geltend.

Dabei war schon abzusehen, daß die Finanzämter diese Ko­s‍ten nicht anerkennen würden. Zwar hatte der Bundesfinanzhof schon 2012 und 2013 die Verlu­s‍te aus Optionsgeschäften als Werbungsko­s‍ten anerkannt. Die Entscheidungen bezogen sich allerdings auf die alte Rechtslage vor der Einführung der Abgeltungs­s‍teuer. Das Bundesfinanzmini­s‍terium hatte damals angeordnet, daß die Urteile nur auf Fälle vor 2009 Anwendung finden sollten.

Die Kläger forderten nun, daß auch Verlu­s‍te ab dem 1. Januar 2009 abzugsfähig sein sollten. Mit Erfolg. Der BFH entschied: Optionsbedingte Verlu­s‍te sind bei der Ermittlung der Einkünfte aus Kapitalvermögen grundsätzlich zu berücksichtigen. Das folge aus der entsprechenden Regelung im Einkommen­s‍teuergesetz. Dabei sei es unerheblich, ob der Anleger aufgrund der Option auch den zugrundeliegenden Basiswert erwirbt oder ob er den Unterschiedsbetrag, der sich aus einem Optionsgeschäft ergibt, in bar ausgleicht. Die Anschaffung der Option und der Ausgang des Optionsgeschäfts seien als Einheit zu betrachten. Die Steuerpflichtigen dürfen daher den Wertverlust mit anderen Einkünften aus Kapitalvermögen, etwa Einnahmen aus Zinsen oder Dividenden, verrechnen und steuerlich nutzen.

Quelle: n-tv.de , ino
Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. | Trading-Signale | Heatmap
nordlicht
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verlinkter Beitrag218/219, 03.03.16, 13:50:19 
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Moin Moin,
das ist ja glatt mal ein gutes Urteil. Was für mich daraus noch nicht ganz hervorgeht, ob sich das auch auf KO-Zertifikate und solche Sachen bezieht. Hatte da letztes Jahr leider ein paar Confused So oder so wirds nur über die Steuer laufen und leider nicht über die automatische Verlusttopf-Verrechnung. Leg mir das mal hin für den Steuerberater mit Vermerk es auf jeden Fall reinzusetzen und zur Not die Erklärung noch offen zu lassen.
Aber interessant wäre es natürlich schon gruebel

Zu dem vorhin geposteten FAZ Artikel ein überaus gelunger Leserkommentar darunter:
"Ergebnis: Ich darf wetten und wenn ich verliere ersetzt es der Staat !"
Bei einigen Leuten ist die Dummheit echt grenzenlos wallbash

duncan schrieb am 03.03.2016, 13:29 Uhr
und das fehlt glaube ich auch:

Mittwoch, 02. März 2016
Grundsatzurteil zu OptionsscheinenVerlu­s‍te jetzt von der Steuer absetzen

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scotti321
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verlinkter Beitrag217/219, 03.03.16, 13:53:10 
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Leider gilt das nicht für die wertlosen Aktien, hab leider noch einige nicht mehr handelbare Depotleichen....

nordlicht schrieb am 03.03.2016, 13:50 Uhr
Moin Moin,
das ist ja glatt mal ein gutes Urteil. Was für mich daraus noch nicht ganz hervorgeht, ob sich das auch auf KO-Zertifikate und solche Sachen bezieht. Hatte da letztes Jahr leider ein paar Confused So oder so wirds nur über die Steuer laufen und leider nicht über die automatische Verlusttopf-Verrechnung. Leg mir das mal hin für den Steuerberater mit Vermerk es auf jeden Fall reinzusetzen und zur Not die Erklärung noch offen zu lassen.
Aber interessant wäre es natürlich schon gruebel

Zu dem vorhin geposteten FAZ Artikel ein überaus gelunger Leserkommentar darunter:
"Ergebnis: Ich darf wetten und wenn ich verliere ersetzt es der Staat !"
Bei einigen Leuten ist die Dummheit echt grenzenlos wallbash

duncan schrieb am 03.03.2016, 13:29 Uhr
und das fehlt glaube ich auch:

Mittwoch, 02. März 2016
Grundsatzurteil zu OptionsscheinenVerlu­s‍te jetzt von der Steuer absetzen

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nixdaacher
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verlinkter Beitrag216/219, 03.03.16, 13:56:52 
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Normalerweise zahlen die Emittenten aus genau diesem Grund ausgeknockte Zertifikate mit 0,001 Euro zurück, damit du einen Verlust ausweisen kannst.
Davon abgesehen ist die Vorgehensweise bei fälligen Optionsscheinen eine Frechheit. Die Gewinne werden besteuert und die Verluste nicht anerkannt?

nordlicht schrieb am 03.03.2016, 13:50 Uhr
Moin Moin,
das ist ja glatt mal ein gutes Urteil. Was für mich daraus noch nicht ganz hervorgeht, ob sich das auch auf KO-Zertifikate und solche Sachen bezieht. Hatte da letztes Jahr leider ein paar Confused So oder so wirds nur über die Steuer laufen und leider nicht über die automatische Verlusttopf-Verrechnung. Leg mir das mal hin für den Steuerberater mit Vermerk es auf jeden Fall reinzusetzen und zur Not die Erklärung noch offen zu lassen.
Aber interessant wäre es natürlich schon gruebel

Zu dem vorhin geposteten FAZ Artikel ein überaus gelunger Leserkommentar darunter:
"Ergebnis: Ich darf wetten und wenn ich verliere ersetzt es der Staat !"
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duncan schrieb am 03.03.2016, 13:29 Uhr
und das fehlt glaube ich auch:

Mittwoch, 02. März 2016
Grundsatzurteil zu OptionsscheinenVerlu­s‍te jetzt von der Steuer absetzen

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Kesso
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Beitrag215/219, 03.03.16, 14:08:33  | Steuern - Daytraderkommentare
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verlinkter Beitrag214/219, 08.03.16, 12:58:14 
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http://www.welt.de/finanzen/article....l-fuer-Negativzinsen.html
Ich hab den "golden global lavatory seat award" !
Azul Real
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verlinkter Beitrag213/219, 08.04.16, 07:07:50 
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Verteuerung von Diesel durch höhere Steuern erledigt??

Umweltzonen in Städten
Blaue Plakette für schadstoffarme Autos soll kommen

07. April 2016, aktualisiert 07. April 2016, 20:29 Uhr
Bisher gibt es die Plaketten nur in den Farben Rot, Gelb und Grün. Künftig soll eine blaue Umweltplakette besonders schadstoffarme Autos kennzeichnen. Quelle: dpaBild vergrößern

Bisher gibt es die Plaketten nur in den Farben Rot, Gelb und Grün. Künftig soll eine blaue Umweltplakette besonders schadstoffarme Autos kennzeichnen.

Rot, gelb, grün – und bald blau: Die Umweltminister wollen eine Plakette für besonders schadstoffarme Autos. Diesel-Fahrer dürfen sich freuen: Weil die Minister uneinig sind, bleibt der Kraftstoff billiger als Benzin.

http://www.wiwo.de/politik/deutschl....soll-kommen/13420046.html
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verlinkter Beitrag212/219, 01.06.16, 07:15:24 
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Rentenreform wäre auch gleich angesagt


01.06.2016 05:42:51

Söder will bis Juli große Steuerreform vorlegen

BERLIN (dpa- AFX) - Bayerns Finanzminister Markus Söder will bis Juli ein Konzept für eine umfassende Reform zur Entlastung der Steuerzahler vorlegen. "Wir brauchen nach Jahren des Stillstandes eine neue Gerechtigkeit in der Steuerpolitik", sagte der CSU-Politiker der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch). Er rechnet mit einem größeren Spielraum für Entlastungen als den von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kürzlich angedeuteten zwölf Milliarden Euro. "Da ist mehr Luft drin", sagte Söder.

Der Minister will dem Bericht zufolge den Solidaritätszuschlag streichen.
Er will die sogenannte kalte Progression abschaffen, eine Art schleichende Steuererhöhung.

Sie kommt zustande, wenn Arbeitnehmer durch Lohnerhöhungen automatisch in einen höheren Steuersatz rutschen, obwohl die Lohnerhöhung von der Inflation aufgezehrt wird - sie real also nicht mehr Geld haben. Drittens will Söder niedrige und mittlere Einkommen bei der Einkommenssteuer "fair entlasten".

Schließlich fordert er eine Reform der pauschalen Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge. "Wir brauchen eine neue Balance zwischen Aktien und Arbeit", sagte Söder. "Die Besteuerung dieser Einkünfte muss angeglichen werden."/and/DP/stk
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Zuletzt bearbeitet von Azul Real am 01.06.2016, 06:20, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag211/219, 14.06.16, 06:58:13 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
BREXIT - Der neue Bankenpräsident Hans-Walter Peters geht davon aus, dass Großbritannien nach dem Referendum am 23. Juni die Mitgliedschaft in der EU aufgeben wird. "Ich fürchte, dass eine Mehrheit der Briten für den Brexit stimmen wird", sagte er in einem Interview. In England bestehe ein "beträchtliches Grundpotenzial an Abneigung gegen Europa", und in ganz Europa gebe es "zurzeit leider einen antieuropäischen Zeitgeist". (Börsen-Zeitung S. 4)

IWF - Nach dem Streit über Hilfen für Athen und der Auseinandersetzung über die richtige Balance zwischen Sparen und Konjunkturimpulsen bahnt sich zwischen Berlin und dem IFW der nächste Konflikt an. Diesmal geht es um die Finanzausstattung des Fonds. (Handelsblatt S. 10)

BDI - Der IT-Manager und frühere Bitkom-Chef Dieter Kempf soll neuer Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) werden. Der 63-Jährige soll zum Jahresende Ulrich Grillo an der Spitze des einflussreichen Wirtschaftsverbandes ablösen, hieß es in Verbandskreisen. (FAZ S. 17 und 22/Handelsblatt S. 46)

BARGELD - Ex-Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier hat erhebliche rechtliche Bedenken gegen die von der Bundesregierung erwogene Obergrenze für Zahlungen mit Bargeld. "Es geht um nicht unwesentliche Beschränkungen mehrerer Grundrechte", sagte der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts bei einer Tagung der Deutschen Bundesbank in Frankfurt. (Welt S. 15)

FINANZTRANSAKTIONSSTEUER - Fast fünf Jahre hat die EU vergeblich um die Finanztransaktionssteuer (FTT) gerungen. Nun droht dem Vorhaben endgültig das Aus. Die EU-Finanzminister werden das Ende der Steuer womöglich bei ihrem Treffen am kommenden Freitag in Luxemburg einläuten. Damit rechnet jedenfalls die niederländische EU-Ratspräsidentschaft. (Handelsblatt S. 11)

ARZNEIMITTEL - Arzneien sollen schneller zum Patienten kommen. Dafür wollen Preisaufsicht und Zulassungsbehörde besser kooperieren. Diese Turbo-Zulassungen müssen aber engen Vorgaben unterliegen, heißt es. (FAZ S. 18)
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verlinkter Beitrag210/219, 14.06.16, 15:35:33 
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Für Finanztransaktionssteuer wird es diese Woche ernst

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--In den schleppenden Verhandlungen über die Einführung
einer Finanztransaktionssteuer in einigen Ländern der Europäischen Union (EU)
könnte es Ende der Woche zu einer Richtungsentscheidung gegen eine schnelle
Börsensteuer kommen. Denn am Donnerstagabend treffen sich in Luxemburg die
Finanzminister der zehn Länder, die bislang noch an dem Vorhaben festhalten, um
das die EU nun bereits seit fast fünf Jahren ringt.

Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling, der die Verhandlungen der
Zehner-Gruppe leitet, hat bereits seinen Rücktritt von dieser Funktion
angekündigt, falls es bei dem Treffen im Zuge der Eurogruppen-Sitzung in
Luxemburg zu keiner Verständigung kommt. Schelling dürfte nun einen letzten
Kompromissvorschlag vorlegen, wurde in Verhandlungskreisen erwartet. Jedoch
wurde im Vorfeld aus den beteiligten Ländern nicht signalisiert, dass es zu
Fortschritten kommen könnte.

Ganz im Gegenteil könnte es vielmehr zu einem Abspringen der
"Wackelkandidaten" Belgien und Slowenien kommen, hieß es aus
Verhandlungskreisen. In der österreichischen Presse wurde auch noch die
Slowakei als Kandidat für ein mögliches Ausscheiden aus der Zehner-Gruppe
genannt. Käme es dazu, wäre dies wohl das Ende des Projektes, sagte eine mit
den Gesprächen vertraute Person zu Dow Jones Newswires. Ansonsten könnte unter
neuer Leitung versucht werden, die Gespräche der zehn Länder fortzusetzen.


Banken sollen an den Kosten beteiligt werden


Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat bereits seine Offenheit für
Lösungen betont, die unter den übrigen neun Ländern ausreichend kompromissfähig
wären. Umstritten sind laut den Angaben vor allem die Behandlung von Derivaten
sowie von Marktpflegegeschäften und der Umfang der in die Börsensteuer
einzubeziehenden Aktien.

Derzeit stehen außer Deutschland, Österreich und den drei übrigen bereits
genannten Ländern noch Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal und Spanien
hinter dem Projekt, das auf dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise aus der
Taufe gehoben worden war, um auch den Finanzsektor an den Krisenkosten zu
beteiligen.

Bereits 2013 waren die Bemühungen um eine EU-weite Transaktionssteuer aber
gescheitert, weil vor allem Großbritannien und Schweden diese ablehnten.
Daraufhin wurde das Vorhaben im Zuge einer "verstärkten Zusammenarbeit"
einzelner Länder weitergeführt. Dafür sind nach EU-Recht mindestens neun Länder
nötig.
Mousinho
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verlinkter Beitrag209/219, 16.06.16, 13:29:36 
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scheinbar gabs heute eine Einigung auf einen Kompromissvorschlag bei der Transensteuer.....berichtet zumindest die "Salzburger Nachrichten"
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verlinkter Beitrag208/219, 16.06.16, 13:30:31 
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dpa- AFX: Zehn EU-Staaten machen bei europäischer Finanzsteuer weiter
BRÜSSEL (dpa- AFX) - Deutschland, Frankreich und acht europäische Partner
setzten ihre Anstrengungen fort, eine gemeinsame Finanzsteuer einzuführen. Der
österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling habe ein Papier zum weiteren
Vorgehen präsentiert, das von allen beteiligten Staaten akzeptiert wurde,
berichteten EU-Diplomaten am Donnerstag in Luxemburg. Die verantwortlichen
Ressortchefs oder ihre Vertreter trafen sich dort unmittelbar vor Beginn der
Eurogruppe.

Das Vorhaben, alle offenen Fragen bis Ende Juni zu klären, ist demnach nicht
mehr einzuhalten. Die Verhandlungen sind äußerst mühselig und ziehen sich schon
seit Jahren hin.

Details der künftigen Abgabe sollen über den Sommer hinweg in zwei
Arbeitsgruppen besprochen werden. Im September werden dem Plan zufolge
Ergebnisse vorgelegt. Schelling wolle in dieser Zeit die Gruppe weiter führen.

Die geplante Abgabe funktioniert wie eine Mehrwertsteuer auf den Handel mit
Bank- und Börsenprodukten. Dazu zählen etwa Aktien oder spekulative Papiere.
Nach bisherigen Plänen der Gruppe soll der Handel mit Aktien und Derivaten
besteuert werden. Derivate sind Finanzinstrumente, deren Kurs sich aus anderen
Werten wie Aktien oder Währungen ableitet./cb/DP/das


Mousinho schrieb am 16.06.2016, 13:29 Uhr
scheinbar gabs heute eine Einigung auf einen Kompromissvorschlag bei der Transensteuer.....berichtet zumindest die "Salzburger Nachrichten"
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verlinkter Beitrag207/219, 16.06.16, 16:03:20 
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Finanztransaktionssteuer bekommt nochmals eine Chance
LUXEMBURG (AFP)--Die von vielen schon totgesagte Steuer auf Finanzprodukte in der EU bekommt nochmals eine Chance. Deutschland und neun andere beteiligte EU-Länder vereinbarten am Donnerstag in Luxemburg, die Verhandlungen bis September zu verlängern, wie Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling sagte. Bis dahin sollten Vorbehalte Belgiens und der Slowakei zu "zwei technischen Fragen" der Finanztransaktionssteuer durch eine Arbeitsgruppe ausgeräumt werden.

"Im September muss es die finale Entscheidung geben", sagte Schelling, der nun weiter die Arbeit an der Steuer unter den beteiligten zehn Staaten koordiniert. Allen sei aber klar: Wenn es bis September keine Lösung gebe, dann werde es wahrscheinlich gar keine mehr geben.

Während der Schuldenkrise hatten die EU-Staaten zur Rettung von Finanzinstituten Milliarden Euro an Steuermitteln aufwenden müssen. Die Finanztransaktionssteuer soll dafür einen Ausgleich schaffen und die Finanzbranche an den Kosten künftiger Krisen beteiligen. In einer EU-weiten Form war das Projekt 2013 bereits am Widerstand Großbritanniens und Schwedens gescheitert.

Nachdem sich Ende vergangenen Jahres auch Estland verabschiedete, sind derzeit noch zehn Länder an den Verhandlungen beteiligt. Mit im Boot sind neben Deutschland, Österreich, Belgien und der Slowakei auch noch Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal, Slowenien und Spanien.

Nötig für das Vorhaben im Rahmen der EU-Gesetzgebung sind mindestens neun Länder. Die beteiligten Staaten streiten seit Monaten über die Finanzprodukte, die durch die Steuer erfasst werden sollen, und die Höhe der Zinssätze.
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verlinkter Beitrag206/219, 21.06.16, 07:58:02 
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Aktuelle Überlegungen zur EU-Finanztransaktionssteuer

Auch im Rahmen des jüngsten Treffens der Finanzminister der partizipierenden Mitgliedsstaaten im Vorfeld der ECOFIN Tagung vom 20. Mai 2016 war man dem Vernehmen nach bemüht, die Entwicklung des Projekts europäische Finanztransaktionssteuer voranzutreiben. Gefeilt wurde wiederum an dem Design der künftigen Steuer, wobei den zuletzt favorisierten Eckpfeilern – zumindest für die Phase der Einführung der Steuer – weiterhin gefolgt wird. Konkrete Beschlüsse noch vor dem Sommer scheinen wenig realistisch. Eine Notiz am Rande: Estland ist nicht mehr an Bord.

EU-FTS. Bereits im Dezember des Vorjahres hatte Estland angekündigt, aus dem Kreis der 11 partizipierenden Mitgliedsstaaten (FTS-Raum) ausscheiden zu wollen. Im März dieses Jahres wurde es offiziell, womit sich die Anzahl der zur EU-Finanztransaktionssteuer (EU‑FTS) bekennenden Länder auf 10 reduziert hat – inklusive Österreich. Im Rahmen des jüngsten Arbeitsreffens der Finanzminister dieser 10 Mitgliedsstaaten wurde die sich bislang abzeichnende Linie zum Design der geplanten Steuer weitgehend konsistent fortentwickelt, wobei sich aber die avisierten Limitierungen im Umfang der Besteuerung im Wesentlichen auch auf eine befristete Einführungsphase beschränken könnten.


· Territoriale Beschränkung. Ein aktuell diskutierter Vorschlag zur Implementierung der EU-FTS sieht vor, in einer Einführungsphase den Handel mit außerhalb des FTS-Raums emittierten Finanzinstrumenten noch von der Besteuerung auszunehmen und sohin befristet die Besteuerung auf Transaktionen mit jenen Instrumente zu beschränken, welche von Unternehmen partizipierender Mitgliedsstaaten emittiert wurden (Ansässigkeitsprinzip; im Unterschied dazu würde eine – eventuell künftige – Besteuerung auf Basis des sogenannten Ansässigkeitsprinzips lediglich darauf abstellen, ob eine der an der Transaktion beteiligten Parteien [Finanzinstitute] im FTS-Raum ansässig ist). Dieser Vorschlag könnte (zumindest vorerst) jene Bedenken zerstreuen, die auf den potenziellen Auswirkungen der EU-FTS auf Länder/Märkte außerhalb des FTS-Raums fußen. Gleichzeitig schürt dies die Befürchtung, dass der ein- oder andere partizipierende Mitgliedsstaat die (befristete) Einschränkung der EU-FTS auf nationaler Basis zu kompensieren versuchen könnte.

· Market-Maker. Einer weitreichenden Ausnahmeregelung für Market-Maker Transaktionen (Kursbildung) steht die FTS-Arbeitsgruppe dem Vernehmen nach weiterhin skeptisch gegenüber. Unklar ist nicht zuletzt die praktische Umsetzungsmöglichkeit. Vorstellbar scheint gegenwärtig die Einführung eines reduzierten Steuersatzes für bestimmte (klar abgegrenzte) Transaktionen.

· Derivate. Die aktuellen Vorschläge sehen eine umfassende Besteuerung von Transaktionen mit Derivaten aller Art vor. Für die Einführungsphase könnte eine befristete Befreiung für jene Derivate angedacht werden, die auf Finanzinstrumente von Staaten bzw supranationaler Institutionen referenzieren.

· Periodische Überprüfung. Vorgeschlagen wurde eine periodische Überprüfung des Besteuerungsmodells im fünfjährigen Turnus.



Fazit. Neben den hier skizierten Vorschlägen drängt die Arbeitsgruppe auch auf eine eingehendere Untersuchung der Effekte der künftigen EU-FTS ua auf die Realwirtschaft bzw auf den Bereich der Pensionsvorsorge. Konkrete Beschlüsse bzw Verlautbarungen noch vor dem Sommer dürften nach Einschätzung vieler Experten kaum zu erwarten sein. Solange sich die Finanzminister der partizipierenden Mitgliedstaaten aber nicht auf eine konkrete Besteuerungsform einigen können, besteht die Befürchtung lokaler Alleingänge.
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verlinkter Beitrag205/219, 23.07.16, 10:30:41 
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Schäuble skeptisch über Finanztransaktionssteuer
CHENGDU (dpa- AFX) - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich skeptisch über die Einführung der von Deutschland und neun anderen europäischen Ländern geplanten Finanztransaktionssteuer geäußert. "Wir werden nicht sehr erfolgreich das Problem lösen können", sagte Schäuble am Samstag im chinesischen Chengdu auf einem Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20). Es sei nicht möglich, das Problem ohne eine globale Herangehensweise zu bewältigen. Schäuble sprach von einer "langen und sehr lächerlichen Geschichte". ...(...)
http://www.finanznachrichten.de/nac....ransaktionssteuer-016.htm
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verlinkter Beitrag204/219, 23.07.16, 21:22:42 
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G20: Schäuble will Transaktionssteuer
Bundesfinanzminister Schäuble hat beim G20-Treffen in China für eine weltweite Steuer auf Finanzgeschäfte geworben.

Schäuble sagte, Europa allein könne das Problem nicht lösen. Neben Deutschland wollen neun weitere europäische Staaten die Transaktionssteuer durchsetzen. Bei den bisherigen Verhandlungen über dieses Thema gab es aber kein greifbares Ergebnis.

Schäuble erklärte, es sei nicht sehr überzeugend, dass für alle möglichen Waren und Dienste Steuern gezahlt würden, aber nicht für Finanz-Dienstleistungen. Am G20-Treffen im chinesischen Chengdu nehmen die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer teil. -inforadio-


Die führenden Industrie- und Schwellenländer sehen sich vorbereitet auf negative Folgen des EU-Austritts von Großbritannien. In einer Abschlusserklärung äußern die G20 die Hoffnung, dass Großbritannien ein enger Partner der EU wird.

.. Kritisch merkten die Staaten der Gruppe an, dass der wirtschaftliche Aufschwung in der Welt schwächer als gewünscht verlaufe. Das Wachstums müsse generell breiter zwischen den Ländern verteilt werden, damit möglichst viele daran teilhaben könnten. Die Risiken für die Weltwirtschaft, auch aus dem politischen Raum, nähmen drastisch zu. Als Beispiele wurden die Flüchtlingskrise, der Terrorismus oder geopolitische Konflikte, etwa im Nahen Osten, genannt. Grundsätzlich müssten zur Erreichung dieses Ziels alle Politikfelder genutzt werden - die Finanz- und die Strukturpolitik. Die Geldpolitik alleine könne die Probleme nicht bewältigen. Eine entscheidende Rolle komme daher den Strukturreformen zu.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft....schwellenlaender-101.html
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verlinkter Beitrag203/219, 26.07.16, 07:05:05 
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ERBSCHAFTSTEUER - DIHK-Präsident Eric Schweitzer hat Bund und Länder aufgefordert, bei der im Bundesrat blockierten Reform der Erbschaftsteuer zu einer raschen Kompromisslösung zu kommen. "Ich rate dazu, jetzt die Zeit zu nutzen und schon bis zur ersten Sitzung des Vermittlungsausschusses einen Kompromiss zu finden", sagte Schweitzer. "Die Politik sollte der Verunsicherung der Familienunternehmen durch eine Einigung beenden, bevor das Verfassungsgericht wieder über die Erbschaftsteuer berät", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). (Rheinische Post)

STEUEREINNAHMEN
- Das Bundesfinanzministerium erwartet wegen der jüngsten Rentenerhöhung erhebliche Steuermehreinnahmen in den kommenden beiden Jahren. Die Rentenanhebung werde 2017 zu Steuermehreinnahmen von 720 Millionen Euro führen, sagte ein Ministeriumssprecher. 2018 seien Steuermehreinnahmen von 730 Millionen Euro zu erwarten. (Rheinische Post)

RENTE - Wie stark das Renteneintrittsalter steigen müsste, das zeigt eine am Montag veröffentlichte Modellrechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW): Falls Beitragssätze und Rentenniveau unverändert bleiben sollen, müsste schon bis zum Jahr 2030 - also in den nächsten 15 Jahren - stufenweise die Rente mit 69 eingeführt werden. Bis 2041 müsste das Rentenalter sogar auf 73 Jahre steigen. (FAZ S. 15)

BÖRSENSTEUER - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erhält von Österreich Unterstützung für das Projekt einer globalen Finanztransaktionssteuer. "Ich unterstütze den Vorschlag, die Bemühungen um eine Finanztransaktionssteuer auf eine globale Ebene zu heben", sagte Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling. Österreich führt derzeit den Vorsitz einer Gruppe von zehn EU-Staaten, die eine Steuer auf Finanztransaktionen einführen wollen. Die Verhandlungen führten bislang allerdings noch nicht zu einem konkreten Ergebnis. (Die Welt S. 13)

GELDPOLITIK - Der frühere Chef der britischen Finanzaufsicht FSA, Adair Turner, sieht in der Euro-Zone die Grenzen der Geldpolitik erreicht. "Meine Befürchtung ist, dass wir an einem Punkt sind, wo reine Geldpolitik wirkungslos ist, um die Investitionen und den Konsum zu beleben", sagte er im Interview mit dem Handelsblatt. Wenn es um den Zins gehe, sei null nicht einfach ein Punkt zwischen eins und minus eins. "An dieser Stelle wird die klassische Geldpolitik vollkommen wirkungslos." (Handelsblatt S. 30)

TÜRKEI - Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn hat sich gegen Forderungen gewandt, die seit 2005 laufenden Beitrittsverhandlungen mit der Türkei wegen der Verhaftungs- und Kündigungswelle nach dem gescheiterten Putschversuch abzubrechen. "Wir müssen an die Menschen in der Türkei denken. Viele setzen ihre Hoffnungen in die Europäische Union", sagte er der Süddeutschen Zeitung. Die EU müsse sich überdies fragen, welcher Einfluss ihr noch bleibe, wenn sie die Verhandlungen stoppe.(Süddeutsche Zeitung S.)

PHARMAINDUSTRIE - Seit Montag liegt dem Handelsblatt der Gesetzentwurf zur Umsetzung der Arzneireform vor. Glücklich macht er weder Pharmaindustrie noch Kassen. Das beginnt bei der Entscheidung von Gesundheitsminister Hermann Gröhe, den seit 2009 geltenden Preisstopp bis 2022 zu verlängern. Einsparungen von 1,5 bis 2 Milliarden Euro erhofft sich der Minister davon für die Krankenkassen. Für den Chef des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie, Martin Zentgraf, dagegen ist das "staatlich angeordnete Planwirtschaft", die Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel bei der nun anstehenden Ressortabstimmung "abräumen" müsse. Dagegen ärgert den Kassenverbands-Vorstand Johann-Magnus von Stackelberg, dass das Ministerium der Industrie gleichwohl ab 2018 einen Inflationsausgleich zugestehen will, der die Ersparnis um 200 Millionen Euro schmälert. (Handelsblatt S. 14)

KONZERNE
- Europas Topkonzerne schwächeln. In den vergangenen zwölf Monaten haben die größten börsennotierten Unternehmen, deren Aktien im Euro Stoxx 600 notieren, gut 15 Prozent an Wert verloren. Wie nachhaltig die Probleme europäischer Konzerne sind, zeigt eine Handelsblatt-Analyse von Quartalsergebnissen und Prognosen. Demnach ist weder in diesem noch im nächsten Jahr mit einer Trendwende zu rechnen. Die Aussichten sind sogar schlechter als von vielen Experten befürchtet: Bei den anstehenden Halbjahresbilanzen dürften die Gewinne der 500 größten europäischen börsennotierten Konzerne im Schnitt um rund 20 Prozent zum Vorjahr einbrechen. Die Gründe: eine schwächer wachsende Weltwirtschaft, die Folgen des Brexits und der stärkere Euro-Dollar-Wechselkurs. (Handelsblatt S. 1)

AUTOMOBILBRANCHE
- VDA-Präsident Matthias Wissmann hält die in Verruf geratene Diesel-Technologie auch in Zukunft für wichtig. Zugleich sieht er die Autobranche gut gerüstet für den Umbruch hin zu elektrischen und autonomen Antrieben. (Handelsblatt S. 18)
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verlinkter Beitrag202/219, 26.08.16, 11:50:00 
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Ökonom zum Haushaltsüberschuss"Abbau der Staatsverschuldung schafft Luft"

Bereits im ersten Halbjahr gibt es ein Milliarden-Plus in der Staatskasse. Der Ökonom Roland Tichy warnte davor, dass die Steuereinnahmen auch schnell zurückgehen könnten, wenn die Konjunktur schwächer werde. Deswegen gebe es für die Mehreinnahmen nur zwei Verwendungsmöglichkeiten, sagte der Publizist im DLF. Zurück an den Bürger und Abbau der Staatsverschuldung.

Wo sind denn die 110 Milliarden geblieben an Mehreinnahmen?, fragt der Ökonom Roland Tichy im DLF

Roland Tichy im Gespräch mit Jasper Barenberg

http://www.deutschlandfunk.de/oekon....ml?dram:article_id=363936
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verlinkter Beitrag201/219, 31.08.16, 07:00:06 
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FINANZSTEUER - Der jüngste Vorstoß von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), auf globaler Ebene eine Finanztransaktionssteuer einzuführen, erfährt einen herben Dämpfer. Auf Unterstützung der Staats- und Regierungschefs der zwanzig wichtigsten Wirtschaftsnationen (G 20) kann der Deutsche offenbar nicht bauen. Ein Bekenntnis dazu sei im Abschlusskommuniqué nicht zu erwarten, hieß es am Dienstag selbst in deutschen Regierungskreisen. (FAZ S. 16)
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verlinkter Beitrag200/219, 11.09.16, 09:14:51 
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Zukunft von Europas Finanztransaktionssteuer bleibt ungewiss
BRATISLAVA (AFP)--Die Zukunft der Steuer auf Finanzprodukte in der EU bleibt ungewiss. Die noch beteiligten Länder konnten sich am Rande des Treffens der EU-Finanzminister am Samstag in Bratislava nicht auf eine klare Linie zur Fortsetzung ihrer Bemühungen verständigen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) verwies auf die Schwierigkeit, die Steuer nur in einem kleinen Kreis einzuführen. Das Schicksal des Vorhabens wird sich nun voraussichtlich im Oktober entscheiden.

Während der Schuldenkrise hatten die EU-Staaten zur Rettung von Finanzinstituten Milliarden Euro an Steuermitteln aufwenden müssen. Die Finanztransaktionssteuer soll dafür einen Ausgleich schaffen und die Finanzbranche an den Kosten künftiger Krisen beteiligen. In einer EU-weiten Form war das Projekt 2013 bereits am Widerstand Großbritanniens und Schwedens gescheitert. Bis zum Sommer waren noch zehn Länder beteiligt.

Nicht einmal das ist laut Schäuble noch sicher. "Ob wir noch zehn sind, wissen wir nicht genau", sagte er. Nötig für das Vorhaben sind im Rahmen der EU-Gesetzgebung über die sogenannte verstärkte Zusammenarbeit mindestens neun Länder. Schäuble wie auch Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling wiesen aber zurück, dass das Projekt bereits gescheitert sei.

EU-Währungskommissar Pierre Moscovici habe erklärt, er wolle das Projekt "bis Jahresende fertig haben", sagte Schelling, der das Vorhaben für die teilnehmenden Länder koordiniert. Dazu seien aber im Oktober "ganz klare Ergebnisse" nötig. Ohne diese werde er den Vorsitz in der Frage abgeben. Denn die Diskussion um die Steuer drehe sich "im Kreis".

Einige Länder fürchten offenbar Nachteile für ihre Finanzwirtschaft, wenn sie die Steuer einführen, aber andere Staaten nicht. "Jeder sagt, es geht nur, wenn es alle machen", beschrieb Schäuble das Problem. Er warb deshalb dafür, das Vorhaben nun parallel wieder "auf globaler Ebene" voranzubringen, etwa im Rahmen der Industrie- und Schwellenländer der G20-Gruppe oder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Schelling sprach dagegen lediglich davon, dass die OECD die Europäer bei einigen verbliebenen Problemen beraten solle, etwa bei ihren erwarteten Auswirkungen auf die Realwirtschaft und Pensionsfonds. "Es ist nicht so, dass die Finanztransaktionssteuer jetzt auf die OECD verlagert wird."
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verlinkter Beitrag199/219, 10.10.16, 15:15:53 
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Moscovici für Finanztransaktionssteuer unbeirrt zuversichtlich
LUXEMBURG (dpa- AFX) - EU-Steuerkommissar Pierre Moscovici hat sich vor Beginn
der Eurogruppe Montag in Luxemburg zuversichtlich über das Zustandekommen der
Finanztransaktionssteuer (FTT) gezeigt. Dagegen meinte der finnische
Finanzminister Petteri Orpo, es sei der falsche Zeitpunkt, neue Steuern
einzuführen.

Moscovici erklärte, es gebe im Lauf des Tages ein Treffen der zehn für die
FTT willigen Euro-Länder auf Basis einer verstärkten Zusammenarbeit. "Das ist
wirklich ein wichtiges Projekt", um die Solidarität des Finanzsektors zu
gewährleisten. Die Kommission sei voll eingebunden und werde technische
Hilfestellung geben. Moscovici hofft, dass bis Jahresende eine Einigung
gefunden werden kann.

Orpo dagegen reagierte kritisch. Auf die Frage, ob die FTT-Debatte zur
falschen Zeit erfolge, sagte er, "ich glaube, es ist nicht die richtige Zeit
für neue Steuern und neue Besteuerung"./jep/itz/cs/jep/itz/cs/APA/jha
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verlinkter Beitrag198/219, 11.10.16, 10:56:00 
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Europäische Finanzsteuer soll bis Jahresende vereinbart sein
LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die seit langem diskutierte europäische Finanztransaktionssteuer kommt nun offenbar doch voran. "Wir hoffen, bis Ende des Jahres die Ziellinie zu erreichen", sagte EU-Währungskommissar Pierre Moscovici am Dienstag am Rande eines Treffens[...] © dpa-AFX RSS-Feed
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verlinkter Beitrag197/219, 11.10.16, 11:00:24 
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dann endlich Börse gestorben wallbash sick
SPQR__LEG.X schrieb am 11.10.2016, 10:56 Uhr
Europäische Finanzsteuer soll bis Jahresende vereinbart sein
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verlinkter Beitrag196/219, 11.10.16, 11:05:17 
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Gibt es denn schon Hinweise wie hoch diese ausfallen soll ?

Chewi schrieb am 11.10.2016, 11:00 Uhr
dann endlich Börse gestorben wallbash sick
SPQR__LEG.X schrieb am 11.10.2016, 10:56 Uhr
Europäische Finanzsteuer soll bis Jahresende vereinbart sein
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verlinkter Beitrag195/219, 11.10.16, 12:11:59 
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und dann wird schön regelmässig nach oben geschraubt und sofern sie kommen sollte.

PerseusLtd schrieb am 11.10.2016, 11:05 Uhr
Gibt es denn schon Hinweise wie hoch diese ausfallen soll ?

Chewi schrieb am 11.10.2016, 11:00 Uhr
dann endlich Börse gestorben wallbash sick
SPQR__LEG.X schrieb am 11.10.2016, 10:56 Uhr
Europäische Finanzsteuer soll bis Jahresende vereinbart sein
LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die seit langem diskutierte europäische Finanztransaktionssteuer kommt nun offenbar doch voran. "Wir hoffen, bis E[...] © dpa-AFX RSS-Feed

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verlinkter Beitrag194/219, 11.10.16, 12:22:44 
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...EU-Wirtschafts- und Steuerkommissar Pierre Moscovici ließ zum Abschluss der Eurogruppe wissen, dass doch noch eine Sitzung der für eine Finanztransaktionssteuer eintretenden willigen Staaten zustande kommt. Die “finale Entscheidung” werde im Dezember fallen, erklärte Finanzminister Hans Jörg Schelling nach einer weiteren Sitzung der zehn willigen Staaten für eine verstärkte Zusammenarbeit.

Er selbst werde Vorsitzender dieser Gruppe bleiben. Nun gehe es darum, die Details einer Regelung, die dann frühestens ab 1.1.2018 in Kraft treten könnte, auszuarbeiten. Für Österreich würden die Kosten einer Implementierung der Finanztransaktionssteuer gerade einmal eine Million Euro betragen. Jedenfalls sei heute “das Herzstück akzeptiert” worden, freute sich Schelling.

Konkret sei eine technische Analyse in Auftrag gegeben worden, die die Auswirkungen verschiedener Maßnahmen evaluieren soll. “Also Pensionsfonds oder andere. Dazu haben wir eine Working group eingesetzt, die wird mit der EU-Kommission bis Dezember einen Text vorlegen, der dann die Entscheidung bringen wird, ob die FTT unter den genannten Bedingungen implementiert wird.” Mehrere Staaten hätten vertiefende Analysen gefordert. Vor allem Belgien und Slowenien hätten dies gewünscht, so Schelling. “Also hat das Auswirkungen, wenn man die Transaktion besteuert oder wenn man den, der die Transaktion macht, besteuert”. Wenn dann der Letztentwurf vorliege, werde es “hopp dropp” gehen, sodass die Staaten entscheiden können, ob sie damit in ihre Parlamente gehen, sagte der Minister. ...
https://www.suedtirolnews.it/wirtsc....fe-fuer-griechenland-frei
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verlinkter Beitrag193/219, 11.10.16, 16:16:02 
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ROUNDUP: Zehn EU-Länder einig über Finanztransaktionssteuer

LUXEMBURG (dpa -AFX) - Deutschland und neun andere EU-Länder wollen die seit
langem debattierte europäische Finanzsteuer noch in diesem Jahr unter Dach und
Fach bringen. Im Dezember könnte ein Gesetzentwurf gebilligt und die Abgabe
womöglich ab 2018 erstmals erhoben werden, sagte Bundesfinanzminister Wolfgang
Schäuble (CDU) am Dienstag nach einem Treffen mit EU-Kollegen in Luxemburg.
Auch EU-Kommissar Pierre Moscovici betonte: "Wir hoffen, bis Ende des Jahres
die Ziellinie zu erreichen."

Die Abgabe auf den Handel mit Finanzprodukten wie Aktien und Derivaten ist
vor allem seit der Weltfinanzkrise 2008 immer wieder Thema. Sie soll
spekulative Geschäfte bremsen und gleichzeitig die öffentlichen Kassen füllen.
Weil sich kein Rückhalt für eine welt- oder auch nur europaweite Einführung
fand, wollen die zehn EU-Länder alleine beginnen. Allerdings fürchten sie
Nachteile im Wettbewerb mit anderen Finanzstandorten und quälen sich seit
Jahren mit den Details.

Schäuble sagte, Basis der Einigung seien Kompromissvorschläge Österreichs.
Belgien und die Slowakei hätten ihre zuletzt noch geäußerten Bedenken
zurückgestellt. Einige Länder wollten aber noch die Auswirkungen der Steuer auf
ihre Rentensysteme prüfen.

Die EU-Kommission erarbeite den Gesetzestext. "Wenn dann alles gut geht,
können wir im Dezember ja oder nein sagen", erläuterte der
Bundesfinanzminister. Gebraucht würden im Kreis der EU mindestens neun Staaten,
die mitmachen, dann könne das Projekt starten. Derzeit sehe es danach aus, dass
dies möglich sei.

EU-Währungskommissar Moscovici erklärte über den Kurznachrichtendienst
Twitter, noch nie sei eine endgültige Einigung so nah gewesen wie jetzt. "Ich
glaube, viele Menschen erwarten, dass der Finanzsektor zur Finanzierung
wichtiger öffentlicher Güter beiträgt, zum Beispiel Entwicklung und
Klimaschutz", sagte er in Luxemburg.

Schäuble warnte angesichts des langwierigen Werdegangs vor überzogenen
Erwartungen. Zwar betonte er: "Deutschland ist Pionier in dieser Frage, immer
gewesen." Doch verwies er auch auf seine Initiative im Kreis der 20 großen
Industrie- und Schwellenländer, die Steuer möglichst global einzuführen. Die
Befürchtung dahinter: Wenn nur ein kleiner Kreis mitmacht, weichen Spekulanten
auf andere Finanzplätze aus. Einzelheiten der Steuer sind aber unklar, auch die
zu erwartenden Einnahmen.

Die Befürworter der Steuer schöpften jedoch sofort neue Hoffnung. Der
SPD-Europaabgeordnete Udo Bullmann forderte rasch einen Gesetzesvorschlag, um
Spekulation einzudämmen. "Gelingt dies, wie wir nun hoffen dürfen, so ist dies
ein Sieg für die Gerechtigkeit und die ökonomische Vernunft in Europa", betonte
er.

Die EU-Finanzminister debattierten nach Schäubles Worten auch mögliche
Maßnahmen gegen Portugal und Spanien wegen deren überhöhter Haushaltsdefizite.
Auf Strafzahlungen hatte die EU-Kommission verzichtet, nun geht es um Kürzung
von Mitteln aus EU-Strukturfonds für 2017. Hierüber müsse bis Jahresende
entschieden sein, und es gebe keinen Spielraum, auf die Kürzung völlig zu
verzichten, sagte Schäuble.

Thema war zudem die Finanzierung des internationalen Klimaschutzes. Die
Minister bekannten sich dazu, den EU-Beitrag zu den international versprochenen
Mitteln von jährlich 100 Milliarden Dollar ab 2020 zu leisten./vsr/DP/jha
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verlinkter Beitrag192/219, 11.10.16, 16:24:32 
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wallbash

Die Befürworter der Steuer schöpften jedoch sofort neue Hoffnung. Der
SPD-Europaabgeordnete Udo Bullmann forderte rasch einen Gesetzesvorschlag, um
Spekulation einzudämmen. "Gelingt dies, wie wir nun hoffen dürfen, so ist dies
ein Sieg für die Gerechtigkeit und die ökonomische Vernunft in Europa", betonte er.


armani schrieb am 11.10.2016, 16:16 Uhr
ROUNDUP: Zehn EU-Länder einig über Finanztransaktionssteuer

LUXEMBURG (dpa -AFX) - Deutschland und neun andere EU-Länder wollen die seit
langem debattierte europäische Finanzsteuer noch in diesem Jahr unter Dach und
Fach bringen. Im Dezember könnte ein Gesetzentwurf gebilligt und die Abgabe
womöglich ab 2018 erstmals erhoben werden, sagte Bundesfinanzminister Wolfgang
Schäuble (CDU) am Dienstag nach einem Treffen mit EU-Kollegen in Luxemburg.
Auch EU-Kommissar Pierre Moscovici betonte: "Wir hoffen, bis Ende des Jahres
die Ziellinie zu erreichen."

...../vsr/DP/jha

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verlinkter Beitrag191/219, 16.10.16, 19:05:57 
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Laughing
Warum noch 12 Monate warten. Diese Regierung hat noch die absolute Mehrheit ....

16.10.2016 | 02:17 Uhr
Mittelstands-Union
Seehofer kündigt Steuersenkung an

CSU-Chef Seehofer hat eine deutliche Senkung der Einkommensteuer angekündigt.

Beim Mittelstandstag in Erlangen sagte Seehofer, es sei „in Stein gemeißelt“, dass nach der Bundestagswahl 2017 die Steuern gesenkt werden. Der Chef der Mittelstands-Union (MU), Michelbach, forderte den Stopp leistungsfeindlicher rot-grüner Politik sowie ein Ja zu den Freihandelsabkommen TTIP und CETA.[....]


Zitat:
Gleichzeitig müsse 25 Jahre nach der deutschen Einheit der „Soli“ endlich abgeschafft werden, so der Ministerpräsident. Er sei verfassungsrechtlich nicht mehr zu rechtfertigen. „Wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit, dasss wir eine durchgreifende Steuerreform schaffen?“, sagte Seehofer unter Hinweis auf die wiederholten Steuerrekordeinnahmen und die Prognose, dass in den kommenden Jahren nochmals 150 Milliarden Euro Mehreinnahmen zu erwarten seien.


https://www.bayernkurier.de/parteil....kuendigt-steuersenkung-an
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verlinkter Beitrag190/219, 24.10.16, 18:41:56 
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Frankreich wird seine Finanztransaktionssteuer erhöhen, um dem Rückgang der öffentlichen Entwicklungsgelder entgegenzuwirken.

Am 20. Oktober stimmten die Abgeordneten im französischen Parlament für die Erhöhung der 2013 eigeführten Finanztransaktionssteuer (FTT). Der Satz wird von 0,2 auf 0,3 Prozent angehoben. Außerdem soll die Steuerbemessungsgrundlage erweitert werden und nun auch Day-trading-Geschäfte umfassen (eine hochriskante und spekulative Form des Aktienhandels, bei der Anteile am selben Tag erworben und weiterverkauft werden).

https://www.euractiv.de/section/ent....twicklungszusammenarbeit/

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