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Beitrag10/40, 19.01.17, 20:35:24 
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Wolfe Welle

Wolfe Wave - Price Pattern

Das Wolfe Wave-Price Pattern wurde von Bill Wolfe entdeckt, bzw. identifiziert. Es handelt sich dabei um eine fünfteilige Wellenstruktur, bei der sich die beiden Linien der Punkte 2+4 und 1+3+5 zwingend treffen müssen. Die Struktur der Welle hat dabei nichts mit den bekannten Elliott-Wellen zu tun. Aufgrund der Anordnung der benötigten Punkte, findet man Wolfe Waves(WW) in Charts am besten indem man nach Bullen(Rising Wedges)- oder Bärenkeilen(Falling Wegdes) sucht.

Das Interessante an Wolfe Waves ist, dass man das Ziel und den Zeitpunkt des Ziels bestimmen kann. Hat man eine bullische Wolfe Wave entdeckt, zieht man von Punkt 1 eine Linie über Punkt 4 und von der Spitze des Keils eine senkrechte Linie nach oben. Die Spitze des Keils ist der sogenannte ETA(Estimated Time of Arrival), also der Zeitpunkt an dem das Ziel der Formation möglicherweise erreicht wird. Der Treffpunkt der senkrechten Linie mit der Linie von P1 über P4 ist dann der sogenannte EPA (Estimated Price at Arrival), also der Preis der möglicherweise zu dem mit dem ETA bestimmten Zeitpunkt erreicht wird. Soviel zur Theorie...

Jetzt kann man sich erstmal sofort von dem Gedanken verabschieden, dass Wolfe Waves

1. ...immer so aussehen wie aus dem Bilderbuch und
2. ...dass ETA und EPA immer exakt passen und erreicht werden.

Deswegen schreibe ich auch gerne von einer "Struktur". Also eine Formation die alle erforderlichen Kriterien erfüllt, aber eben nicht oberperfekt aussieht.

Einstieg & Stopp
Der Einstieg erfolgt immer an Punkt 5, mit einem Stop Loss knapp darunter/darüber. Man muß nicht exakt an Punkt 5 einstiegen. Ich warte ab, ob sich irgendein Chartpattern(z.B. ein Doji oder Hammer) dort entwickelt welches einen Einstieg mit einem geringen Risiko ermöglicht. Konservative Tradernaturen können auch erst einsteigen, wenn der Kurs den Keil verläßt. Bis zum angepeilten Ziel der WW läßt sich dann meistens auch noch Geld verdienen.

Tipps & Tricks
Auch hier geht es natürlich wieder darum, ein möglichst geringes Risiko zu bekommen. Wolfe Waves treten sowohl innerhalb eines Trends, als auch als Trendwendeformationen auf. Das Problem bei der WW ist, dass man versucht einen Boden zu kaufen oder ein Top leerzuverkaufen(shorten). Diese Tatsache alleine erfordert schon einen sehr kleinen Stopp.
Da ich ein Trendfolger bin, handel ich deswegen nur Wolfe Waves deren ETA-Linie(P1 über P4) in Richtung des Trends zeigen! Wolfe Waves gegen den aktuellen Trend handel ich nur äußerst selten.

Wolfe Waves tauchen in allen Zeitrahmen auf. In Tagescharts suche ich öfters nach der Formation, intraday finde ich nur ab und zu mal eine. Man benötigt dafür ein schnelles und geübtes Auge und sehr viel Vertrauen, um die Wellen im Daytrading profitabel zu handeln.

Bill Wolfe schreibt auf seiner Homepage, dass er nicht exakt das lehrt was man über Wolfe Waves alles im Internet liest. Er hat noch ein paar Tricks und Kniffe auf Lager, die es exklusiv für seine Schüler gibt. Deswegen will ich jetzt auch nicht weiter ausschweifen. Das Grundprinzip der Wolfe Wave-Formation sollte klar sein.

http://investmentsrebellion.blogspot.de/2007/06/wolfe-wave.html
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Beitrag9/40, 20.01.17, 10:58:46 
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- Wellenstruktur über 2 Tage

- Punkte 1,3,5 lagen auf einer Linie > Punkt 4 lag zwischen 1,2

- Trendlinie 1,3,5 und gedachte Trendlinie 2,4 schneiden sich irgendwann > bildet einen Keil

- Punkt 5 unten lag Supportzone > bisserl kombiniert mit Wolfe W.

- gleichzeitig mit Xetra Down Gap eröffnet und das Gap nach oben geschlossen

- Dax über der Trendlinie 1,3,5 nach oben gedreht > Richtung EPA Trendlinie(gestrichelte)

- es ist nicht wichtig Punkt 5 als Einstieg punktgenau auf der Trendlinie zu treffen > viel wichtiger ist es, dass der Kurs über die Trendlinie 1,3,5 eindreht. - anfängt in die gewünschte Richtung zu laufen

- es ist bei der WW erlaubt , dass der Kurs auf der Trendlinie 1,3,5 im Bereich Punkt 5 auch überschießen kann.

- kommt teilweise auch vor, dass im Einstiegsbereich Punkt 5 der Kurs rumzickt
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Beitrag8/40, 17.02.17, 19:05:32 
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Gartley "222" Muster

Das Gartley-Muster ist benannt nach seinem Entdecker, Harold M. Gartley (1899-1972). Gartley wurde in Newark, New Jersey, geboren. Er machte seinen Bachelor Abschluss in Commercial Science und seinen Master in Business Administration an der New York University. An der Wall Street lernte er das Börsengeschäft von der Pike auf, er war unter anderem Händler, Analyst und Ausbilder. 1935 veröffentlichte er seine Lehrgangsunterlagen als eine Art Ringbuch mit dem Titel „Profits in the Stock Market“ – das Stück für 1.500 $. Das entsprach in der damaligen Zeit immerhin drei Fords! Der Leser bekam dafür was zum Lernen über Trends, die Dow Theorie, Dreiecke, Gleitende Durchschnitte und Gaps – und über Muster (= Pattern). Was heute als „Gartley Pattern“ bezeichnet wird, ist das Muster, welches er auf Seite 222 im Detail beschrieben hat – es wird daher auch als „Gartley 222“ bezeichnet. Statistische Daten belegen, dass dieses Muster eine Trefferquote von 70% hat. Das Gartley Muster findet man in allen Zeitrahmen und allen Märkten.

Gartley 222 ist eine Kombination von Gartley‘s Trendliniendiagramm, seinem AB = CD Muster und Fibonacci-Zahlen. Diese kreative Arbeit wurde in den 90ern des letzten Jahrhunderts von Larry Pesavento durchgeführt.


Beschreibung
Betrachten wir als erstes Abbildung 1:


Abbildung 1

Die linke Grafik in bullischem Grün zeigt ein „bullisches Gartley Muster“, die rechte Grafik in bearischem Rot zeigt ein „bearisches Gartley Muster“.
... Das hat doch erstaunliche Ähnlichkeit mit Elliott-Waves: Eine Impulswelle in Trendrichtung und eine ZigZag Korrektur...

Das Gartley Muster besteht aus 4 Segmenten: XA, AB, BC und CD, wobei der Beginn des Musters bei Punkt X liegt. In einem großen Trend kann X ein signifikantes/bedeutendes Hoch oder Tief sein. Punkt X kann aber genauso ein untergeordnetes Hoch oder Tief sein.

Ergänzt um Fibonacci Verhältnisse, sieht das Gartley Muster so aus wie in Abbildung 2.


Abbildung 2

- AB sollte 62% von XA sein.

- BC sollte 62-79% von AB sein.

- CD sollte 127%-162% von BC sein.

- AD sollte 79% von XA sein.


In Worten erklärt am Bullish Gartley (links in grün):
Die Aufwärtsbewegung XA endet mit einer Umkehr an A. Die Korrektur AB endet bei B, am 62% Retracement von XA, dargestellt durch die gepunktete graue Linie XB. Bei B dreht der Kurs wieder in die von XA vorgegebene Richtung. Idealerweise endet BC zwischen dem 62% und 79% Retracement von AB, dargestellt durch die gepunktete graue Linie AC. Bei C dreht der Kurs erneut entgegen die Haupttrendrichtung (vorgegeben durch XA). Die zweite Korrektur CD sollte 127% bis 162% Ausdehnung der ersten Korrektur AB erreichen, dargestellt durch die gepunktete graue Linie BD. Diese zweite Korrektur endet bei D. Die Gesamtkorrektur AD endet idealerweise am 79% Retracement von XA, dargestellt durch die gepunktete graue Linie XD. D ist der Einstiegspunkt für Kauf/Long (bullish Gartley) oder Verkauf/Short (bearish Gartley).


Wann wird dieses Muster ungültig, ist also gescheitert?

- Wenn Punkt B unter den Beginn des Musters bei X fällt.
- Wenn Punkt C über A steigt. Es kann allerdings mit A und C ein Doppel Top bzw. ein doppelter Boden gebildet werden. Also BC = AB.
- Wenn der Punkt D unter den Beginn des Musters bei X fällt.

Anwendung
Als erstes gilt es, die Trendbewegung XA zu finden und das Ende dieser Bewegung zu bestimmen. Nach Pesavento ist insbesondere bei A nach Umkehrformationen in den Candlesticks zu suchen. Ist XA „gefunden“, werden die weiteren Segmente über die Fibo-Verhältnisse definiert. Werden diese Segmente innerhalb der Vorgaben ausgebildet, ist D der spannende Punkt. Hier werden beim Bullish Gartley Long Positionen und beim Bearish Gartley Short Positionen aufgebaut. Der enge Stopp wird knapp unter/über D gelegt, der großzügige Stopp kann unter/über X. Das Kursziel berechnet sich über das Segment AD, an welches Fibo-Retracements angelegt werden. Pesavento bevorzugt die 62% als Kursziel zum Ausstieg.

http://vtadwiki.vtad.de/index.php/Gartley_%22222%22_Muster
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Beitrag7/40, 17.02.17, 19:22:23 
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Gartley Pattern



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Beitrag6/40, 08.03.17, 10:59:37 
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Relative Strength Index Classic (RSIC)


WILDER selbst und auch MURPHY, der den RSI ausführlich in einem seiner Bücher bespricht, bezeichnen Divergenzen zwischen RSI und Kurs des Basiswertes als wichtigste und sicherste Signalquelle. WILDER bezeichnet die weitläufig als bullische und bearische Divergenzen bezeichneten Muster als Bottom – Failure – Swing und Top – Failure Swing.

Der Top – Failure – Swing den wir als bearische Divergenz kennen, ist ein Muster das im Aufwärtstrend des Basistitels erscheint. Während dieser immer neue steigende Hochpunkte bildet, folgt der RSI auf einen neuen Hochpunkt über der Marke von 70 und formt danach aber einen tieferen Hochpunkt aus. Diese Divergenz zeigt uns eine Schwäche im Aufwärtstrend des Basistitels auf. WILDER verwendet die folgende Bewegung des Indikators unter den tiefsten Punkt des Musters als Verkaufssignal.



http://www.tradesignalonline.com/le....ngth+Index+Classic+(RSIC)
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Beitrag5/40, 22.03.17, 11:35:40 
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Z - Tag

Z-Tag gilt für Long- und Short Trendtage

Link nach unten scrollen bis Z-Vormittag
http://roundturn50m.blogspot.de/p/glossar-how-to-use.html

•Z-Tag Konsoliderungs (Vormit)tag nach einem Trendtag, ausschwingen und Rangebildung


What is a "Z" Day?

A "Z day" is a consolidation day that often follows a trend day. The morning period is characterized by a testing back and forth in the price action. We use a different set of trade strategies on these days than we do on other days. one of our favorite trades is the bollinger band trade. see bollinger band explaination in the FAQ
http://www.lbrgroup.com/index.asp?page=FAQ[/b]

Übersetzer
Was ist ein "Z" Tag?

Ein "Z-Tag" ist ein Konsolidierungstag, der oft einem Trendtag folgt. Die Morgenzeit ist durch eine Prüfung hin und her in der Preisaktion gekennzeichnet. Wir verwenden an diesen Tagen einen anderen Satz von Handelsstrategien, als wir es an anderen Tagen tun. Eines unserer beliebtesten Trades ist die Bollinger Band Handel. Siehe bollinger band erklärung in der FAQ
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Beitrag4/40, 18.05.17, 09:26:36 
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Fibonacci-Retracements

- 62%er Fibo. Retrac. > häufig die Bullen Bären Kampfzone

- > beobachten / Auge drauf werfen / ausprobieren > welche Reaktionen der Kurs häufig an dieser Zone vollzieht

- Fibo. Retrac müssen auch korrekt an die bestimmte Bewegung angelegt werden > kombinieren mit markanten Support & Widerstandsmarken

Die meisten Elliott Wave-Theoretiker lehren, dass das 61,8 %-Retracement die kritische Zone ist, welche signalisiert, ob ein aktueller Swing ein Counter-Trend Swing ist oder hingegen ein Swing in eine neue Trendrichtung. Mit anderen Worten: Ihrer Meinung nach sollten Counter-Trends oder Korrekturen das 61,8 %-Retracement nicht überschreiten. Wenn das 61,8 %-Retracement aber überschritten werden sollte, wird angenommen, dass der Markt eine neue Trendrichtung eingeschlagen hat und kein Counter-Trend ist. Dem muss man entgegnen, dass das 61,8 %-Retracement zwar einen wichtigen potenziellen Support oder Resistance darstellt, aber nicht immer als Trendsignal bezeichnet werden kann. Denken Sie nur an eine Welle 2, die oft an einem 78,6 %-Retracement endet, bevor die meist dynamische Welle 3 startet. Aus diesem Grund ist auch eine 78,6 % Preiskorrektur ein wichtiges Retracement-Level, das gewöhnlicherweise nicht unterschritten werden sollte, wenn die vorangegangene Trendrichtung fortgesetzt wird. ...

https://www.godmode-trader.de/know-how/1-11-fibonacci,3733897
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Beitrag3/40, 23.06.17, 12:55:33 
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Fibonacci Extensions Profitziele

Wenn die Fibonacci Retracement Zone etabliert wurde, können potenzielle Extension Profit-Zonen anhand der folgenden Skala berechnet werden.

Retracement Extensions Profitziele

38.2% 161.8% und darüber hinaus
50.0% zwischen 138.2% und 161.8%
61.8% zwischen 123.6% und 138.2%
78.6% zwischen 100.0% und 123.6%

http://www.forex-auf-deutsch.com/fxs_kapitel4b.html


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Beitrag2/40, 14.02.18, 16:33:05 
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DAX (846900) 846900 846900


- bedarf einer gewissen Übung mit den Fibos > nicht ganz blind darauf verlassen

- mal kleine CT-Übungsstunde > wer es gebrauchen kann > für charttechnische Orientierungspunkte
- funktioniert häufig , aber nicht immer so ideal wie heute

- ergibt sich eine starke Downbewegung und man rechnet mit einer Konterbewegung > auf die Bewegung die Fibos. anlegen

> Anhaltspunkte

- 23er Mindestkorrektur
- 38er Minimalkorrektur
- 50% halbe Miete der Korrektur kichern Cool

- alles entscheidende ist häufig das 62er Fibo > Bullen-Bärenkampfzone
Die meisten Elliott Wave-Theoretiker lehren, dass das 61,8 %-Retracement die kritische Zone ist, welche signalisiert, ob ein aktueller Swing ein Counter-Trend Swing ist oder hingegen ein Swing in eine neue Trendrichtung. Mit anderen Worten: Ihrer Meinung nach sollten Counter-Trends oder Korrekturen das 61,8 %-Retracement nicht überschreiten. Wenn das 61,8 %-Retracement aber überschritten werden sollte, wird angenommen, dass der Markt eine neue Trendrichtung eingeschlagen hat und kein Counter-Trend ist. Dem muss man entgegnen, dass das 61,8 %-Retracement zwar einen wichtigen potenziellen Support oder Resistance darstellt, aber nicht immer als Trendsignal bezeichnet werden kann. Denken Sie nur an eine Welle 2, die oft an einem 78,6 %-Retracement endet, bevor die meist dynamische Welle 3 startet. Aus diesem Grund ist auch eine 78,6 % Preiskorrektur ein wichtiges Retracement-Level, das gewöhnlicherweise nicht unterschritten werden sollte, wenn die vorangegangene Trendrichtung fortgesetzt wird.

- 76er wird dieses noch dynamisch genommen > Wahrscheinlichkeit groß , dass die Korrekturbewegung komplett auf die 100% vollzogen wird

- im Chart auch gut zu sehen > Kampf am 62er Fibo und wieder Rückfall unter das 50er Fibo.

Pivot Punkte mit einbinden

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Beitrag1/40, 07.03.18, 08:38:13 
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Pfadabhängigkeit am Beispiel eines Long-Faktor-Zertifikats
Folgendes Szenario: Ein Anleger erwirbt am Montag ein 4xLong-Faktor-Zertifikat auf einen Basiswert beim Stand von 100 Euro. Zwei Tage später – der Basiswert hat zunächst 10 Prozent am Dienstag auf 90 Euro verloren und danach am Mittwoch 11,11 Prozent auf 100 Euro gewonnen – staunt der Anleger nicht schlecht. Obwohl der Basiswert zwei Tage später wieder seinen Ausgangswert von 100 Euro erreicht hat, errechnet sich ein Index als Basis für den Zertifikatpreis von 86,664 Punkten anstatt von 100 Punkten. Das hier skizzierte Problem der Pfadabhängigkeit ist ein Fallstrick bei einer Anlage mit Faktor und verdeutlicht, warum Faktor-Zertifikate nur was für trendstarke Marktphasen oder Kurzfrist-Trades sind. Für Seitwärtsmärkte oder stark schwankende Märkte über Tage hinweg sind Faktor-Zertifikate nicht die beste Wahl.

Was ist passiert?

Am Dienstag fällt der Basiswert um 10 Prozent auf 90 Euro. Aufgrund des Faktors 4 fällt der vom Emittenten berechnete Index für das 4xLong-Faktor-Zertifikat um 40 Prozent auf 60 Punkte. Am nächsten Tag – am Mittwoch – steigt der Basiswert wieder auf 100 Euro und damit um 11,11 Prozent – berechnet von 90 Euro aus. Der Index steigt somit um das Vierfache und damit um 44,44 Prozent, jedoch vom neuen Referenzpreis 60 Indexpunkten aus und somit nur auf 86,664 Punkte.

Da für die Berechnung der prozentualen Preisveränderung des Basiswerts immer der Vortagesschlusskurs als Referenzkurs herangezogen wird, sind bei Faktor-Zertifikaten neben dem Preis des Basiswertes auch die täglichen prozentualen Entwicklungen des Basiswertes entscheidend. Selbst bei seitwärts tendierenden Basiswerten mit lediglich minimalen Schwankungen kann es somit zu Verlusten für den Zertifikateanleger kommen, auch wenn der Basiswert nach einiger Zeit seinen Ausgangswert wieder erreichen sollte.

https://www.finanzen.net/inhalt/zer....wissen/faktor-zertifikate

> Faktorzertis funktionieren hauptsächlich in Trendmärkten

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