Suchen Mitgliederliste Usermap clubmitglied Clubmitgliedschaft   amazon amazon   amazon Kicktipp   registriere dich kostenlos und nutze die Vorteile einer Anmeldung auf peketec.de Hier kostenlos registrieren!
Login Login

home » Börsenforum » Branchen » Ukrainekrise - Daytraderkommentare
 Zur Seite: 1, 2, 3 ... 26, 27, 28  Weiter 
Breite
Traderkommentare zu "Ukrainekrise"

Hier werden alle Beiträge zum Thema aus dem » Daytradingbereich gespiegelt.

Diese Beiträge kannst du zitieren oder einen Neuen verfassen. Diese erscheinen dann im aktuellen » Daytrading-Wochenthread.


              Autor                     Nachricht
peketec
Admin
Admin

Beiträge: 25728
Gefällt mir erhalten: 650
PN schreiben

 

Beitrag838/838, 01.01.14, 00:00:01  | Ukrainekrise - Daytraderkommentare
Antworten mit Zitat
Ukraine-Krise - Daytraderkommentare
Alle Infos zum Thema "Ukraine-Krise"
AmazonShop - unterstütze bei jedem Kauf peketec.de | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
Elfman
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 10565
Trades: 36
Gefällt mir erhalten: 2532
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag837/838, 27.03.14, 10:21:36 
Antworten mit Zitat


Präsident Putin baut seine Truppen in der Grenzregion zur Ukraine aus. Westlichen Sicherheitskreisen zufolge sind dort jetzt 30.000 russische Soldaten stationiert - 10.000 mehr als noch in der vergangenen Woche. Die USA wollen die Nato-Präsenz in Osteuropa nun erhöhen.

http://www.spiegel.de/politik/ausla....zur-ukraine-a-960996.html
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag836/838, 28.03.14, 07:26:09 
Antworten mit Zitat
Russland tarnt Truppenaufmarsch an ukrainischer Grenze Confused
WASHINGTON--Russische Truppen nahe der ukrainischen Grenze tarnen nach Angaben von US-Beamten aktiv ihre Stellungen und errichten Versorgungsketten, die im Fall eines längeren Einsatzes greifen könnten. Der obskure militärische Aufmarsch schürt die Befürchtung, dass Moskau nicht wie behauptet einfach nur Militärübungen an der ukrainischen Grenze abhält, sondern sich vielmehr auf einen weiteren feindlichen Einfall in der Ukraine vorbereitet.

Ein solcher Einfall könnte ohne Warnung erfolgen, weil Russland bereits das notwendige Aufgebot an militärischen Streitkräften an Ort und Stelle habe, sagen Beamte, welche von den neuesten Erkenntnissen der US-Geheimdienste wissen. Putins Plan - wenn er überhaupt einen hat - sei unklar.

Die USA sind beunruhigt über die hohe Geschwindigkeit, mit der sich das russische Militär an der ukrainischen Grenze sammelt, und die Versuche, Truppen und Ausrüstung zu tarnen - auch, weil die amerikanischen Geheimdienste die Absichten des russischen Präsidenten Wladimir Putin bisher nur schwer abschätzen können.

Die Truppenbewegungen und die Verschleierungstaktiken - unter anderem wurde Ausrüstung entlang der Grenze getarnt - deuten darauf hin, dass Putin seine Streitkräfte in Stellung bringt. So könnte er sich rüsten, falls er sich entschließen sollte, seine Machtübernahme auf der Krim-Halbinsel noch schnell auszuweiten und trotz der Sanktionsdrohungen des Westens weiteres Territorium in der Ukraine einzunehmen.

Bisher hat der Kreml den Truppenaufmarsch als legitime Militärübung auf russischem Boden verteidigt. "Es ist wirklich eine Frage der Führungsabsichten. Wem, wenn überhaupt irgend jemandem, erzählt Putin, was er für Pläne hat?" fragt ein führender Vertreter der Obama-Regierung. "Er legt sich offensichtlich die Dinge bereit für den Fall, dass er einmarschieren will. Die Frage ist, ob ein politischer Entschluss gefasst wurde, dies zu tun."

Wie ein Sprecher des Direktors der nationalen US-Nachrichtendienste mitteilte, versuche die US-Regierung noch zu verstehen, was die russischen Truppenbewegungen bedeuten. "Wir beobachten die Lage im Osten der Ukraine aktiv, darunter auch die Ansammlung von russischen Truppen und Material an der Grenze", sagte der Sprecher, Shawn Turner.
(Den vollständigen Bericht und weitere tiefergehende Meldungen und Analysen zu aktuellen Wirtschafts- und Finanzthemen finden Sie auf WSJ.de, dem deutschsprachigen Online-Angebot des Wall Street Journal.)
Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club


Zuletzt bearbeitet von µ am 25.04.2014, 15:07, insgesamt einmal bearbeitet
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag835/838, 03.04.14, 08:52:47 
Antworten mit Zitat
Krim-Krise macht Ziele des Conti-Wettbewerbers Nokian zunichte
NRE (895780) 895780

Der finnische Reifenhersteller Nokian gibt wegen der voraussichtlich schwächeren Konjunktur in Russland und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten seine Jahresprognose auf. Der Conti-Wettbewerber geht nun nicht mehr davon aus, operativen Gewinn und Umsatz im laufenden Jahr steigern zu können. Beide Kennziffern werden stattdessen zurückgehen, wie Nokian eingestand.

Der deutlich schwächere Rubel infolge des Konflikts um die Halbinsel Krim schade der russischen Wirtschaft und mindere die Kaufkraft der Russen. Entsprechend werde die Nachfrage nach Nokian-Reifen in Russland sinken, erwartet die Gesellschaft. Zugute kommt Nokian die Produktion vor Ort. 55 Prozent der russischen Fertigung werden exportiert. Dies reiche aber nicht aus, die schwächeren Marktbedingungen wettzumachen.

Zuversichtlich gibt sich Nokian indes für ihre westlichen Märkte, zu denen sie die nordischen Länder, Mitteleuropa und Nordamerika zählt. Um rund 30 Millionen Euro geringere Rohmaterialpreise würden sich 2014 positiv auf den Gewinn auswirken, hieß es weiter. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club


Zuletzt bearbeitet von µ am 25.04.2014, 15:07, insgesamt 3-mal bearbeitet
SPQR__LEG.X
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 45514
Trades: 19
Gefällt mir erhalten: 11413
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag834/838, 04.04.14, 17:18:57 
Antworten mit Zitat
MDO (856958) 856958

McDonald's schließt Restaurants auf der Halbinsel Krim Laughing Laughing
Nach dem international umstrittenen Anschluss der Krim an Russland hat die US-Schnellimbiss-Kette McDonald's ihre drei Lokale auf der Schwarzmeerhalbinsel geschlossen. Die Beschäftigten könnten künftig in anderen Filialen im ukrainischen Kernland Arbeit finden, teilte das Unternehmen mit. Russische Medien berichteten am Freitag, rund 500 Beschäftigte in Jalta, Simferopol und Sewastopol seien betroffen. In der offiziellen Erklärung gab McDonald's Produktionsgründe für die Schließung an.

Die USA hatten aus Protest gegen die Einverleibung der zur Ukraine gehörenden Krim Sanktionen gegen Russland verhängt. Wer die Krim verlassen wolle, erhalte auch die Kosten dafür erstattet samt neuer Miete für drei Monate, teilte das Unternehmen weiter mit. Auch diejenigen, die bleiben wollten, würden entschädigt, hieß es.

Die prorussische Führung der Krim reagierte gelassen auf die Schließung. Die Restaurants hätten für die Versorgung in der Region keine bedeutende Rolle gespielt, sagte die Ministerin für Wirtschaftsentwicklung, Swetlana Werba. "Es ist nicht schlimm. Es wird sich ein anderer Betreiber finden", meinte sie. Es gebe in Russland viele Ketten, die diese Nische nun füllen könnten, sagte Vizeregierungschef Rustam Temirgalijew./mau/DP/stw

ISIN US5801351017

AXC0171 2014-04-04/16:43

© 2014 dpa- AFX
SPQR__LEG.X
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 45514
Trades: 19
Gefällt mir erhalten: 11413
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag833/838, 07.04.14, 18:43:30 
Antworten mit Zitat
KRIM-KRISE/ROUNDUP 2: Abspaltungsversuche in Ostukraine verschärfen Spannungen
KIEW/DONEZK (dpa -AFX) - Im Ukraine-Konflikt hat sich die Lage gefährlich zugespitzt. Prorussische Kräfte stürmten mehrere öffentliche Gebäude im Osten des Landes. In der russischsprachigen Millionenstadt Donezk riefen die Besatzer der Gebietsverwaltung am Montag eine souveräne Volksrepublik aus. Sie kündigten spätestens für den 11. Mai ein Referendum über einen Anschluss an Russland an - nach dem Vorbild der Schwarzmeer-Halbinsel Krim. Zudem forderten die Protestierer Kremlchef Wladimir Putin auf, "Friedenssoldaten" zu entsenden.

Anders als auf der Krim gibt es in den ostukrainischen Gebieten an der Grenze zu Russland aber keine Mehrheit für einen Beitritt zur Russischen Föderation. Zudem hat Moskau die selbst ernannte Vertretung bisher nicht anerkannt und hat auch - im Gegensatz zur Schwarzmeerflotte auf der Krim - keine Truppen dort stationiert. (...)
http://www.finanznachrichten.de/nac....aerfen-spannungen-016.htm
SPQR__LEG.X
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 45514
Trades: 19
Gefällt mir erhalten: 11413
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag832/838, 09.04.14, 07:18:30 
Antworten mit Zitat
Folgen der Krim-Krise
Investoren ziehen Geld aus Russland ab

Wladimir Putin hat die Situation wohl bewusst in Kauf genommen, um Unabhängigkeit zu zeigen, nun spüren es die russischen Händler: Anleger ziehen massenhaft Geld ab. Eine Eskalation der Krise könnte die Lage verschärfen.(...)
http://www.handelsblatt.com/finanze....-russland-ab/9734864.html
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag831/838, 17.04.14, 07:30:34 
Antworten mit Zitat
Europa und USA bereiten neue Sanktionen gegen Russland vor
In Brüssel und Washington sind die Vorbereitungen für eine Ausweitung der Sanktionen gegen Russland auf Touren gekommen, die von noch unkonkretisierten Drohungen bis hin zu Analysen der Folgen für einzelne Länder und Branchen reichen.

Die Europäer haben dabei sowohl symbolische Schritte wie einen Einfuhrstopp für Kaviar als auch Beschränkungen für wichtige russische Exportgüter wie Rohdiamanten, Düngemittel, Öl und Gas im Blick, wie in die Beratungen involvierte Vertreter sagten.

Auch die Regierung von US-Präsident Barack Obama gibt sich entschlossen, wollte sich aber noch nicht zu ihren genauen Plänen äußern. Für sie hängt viel vom Ausgang der Gespräche an diesem Donnerstag in Genf ab. In einer Vierer-Konferenz wollen dort die Außenminister von Russland, der Ukraine und den USA sowie die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton über eine Beilegung des Konflikts um die Ukraine beraten.

Der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, hatte am Mittwoch betont, die USA strebten eine diplomatische Lösung an. In Genf richte sich der Blick darauf, herauszufinden, ob Russland bereit zu einer Deeskalation sei.

In Brüssel haben sich die Überlegungen für breit angelegte Sanktionen gegen Russland intensiviert. Doch es bleibt unklar, ob die Europäische Union wirklich willens zu Sanktionen ist, die die noch immer wacklige Konjunkturerholung beeinträchtigen könnten. Einige Mitgliedsstaaten wie Spanien und Zypern geben sich zurückhaltend, während andere Länder wie Schweden, Polen und Großbritannien entschlossen sind, den Druck aus Moskau zu erhöhen.

Viele europäische Regierungen haben signalisiert, dass die EU auf eine Annexion wie sie auf der Krim der Fall war nachdrücklich reagieren müsse. Unklar ist aber, wie sich die Gemeinschaft bei weiteren kleineren Provokationen und lokalen Auseinandersetzungen verhalten wird.

Die Europäische Kommission hat am Mittwoch Konsultationen mit den Mitgliedsstaaten begonnen, welche Sektoren für Sanktionen in Frage kommen. Dabei werden auch interne Spannungen deutlich werden, wenn sich die Gemeinschaft gegenüber Russlands Präsident Wladimir Putin als Block präsentieren will. Denn in den Hauptstädten werden zumeist jene Einzelmaßnahmen abgelehnt, die die eigene Volkswirtschaft besonders stark träfen, sagen EU-Vertreter.

Am Mittwoch hat die Kommission Unterlagen zusammengestellt, welche Auswirkungen Sanktionen für bestimmte Bereiche auf das jeweilige Land hätten und wie die mögliche Reaktion Moskaus darauf ausfallen könnte, sagten zwei EU-Vertreter.

Würde die EU beispielsweise einen Importstopp für Diamanten aus Russland verhängen, würde dies Belgien stark treffen. Antwerpen ist das weltweit wichtigste Handelszentrum für Diamanten. Die dortige Branchenorganisation Antwerp World Diamond Centre hat sich bereits entsprechend besorgt über mögliche Sanktionen gezeigt. Alrosa, der größte russische Diamantenförderer, steht nach eigenen Angaben alleine für 27 Prozent der weltweiten Produktion.

Auch in anderen Bereichen haben russische Exporte eine hohe Bedeutung für Europa. Bei Düngemitteln ist das Land der weltweit zweitgrößte Erzeuger und ein wichtiger Lieferant für die europäischen Märkte.

Bei Öl und Gas würden insbesondere osteuropäische Länder leiden. Einige von ihnen sind zu 100 Prozent von russischen Energieimporten abhängig.Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club


Zuletzt bearbeitet von µ am 25.04.2014, 15:09, insgesamt einmal bearbeitet
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag830/838, 17.04.14, 10:23:23 
Antworten mit Zitat

*DJ Putin: Gespräche in Genf sind realistische Chance für Kompromiss
*DJ Putin: Entscheidung Kiews, Truppen in die Ostukraine zu senden, "sehr ernsthaftes Unrecht"
*DJ Putin: Keine russischen Truppen in der Ostukraine
*DJ Putin: Votum auf der Krim muss respektiert werden
*DJ Putin bestätigt, dass vor der Annexion der Krim russische Truppen auf der Halbinsel gelandet sind
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club


Zuletzt bearbeitet von µ am 25.04.2014, 15:09, insgesamt 4-mal bearbeitet
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag829/838, 17.04.14, 11:23:00 
Antworten mit Zitat
UPDATE: Laut Putin keine russischen Truppen in der Ostukraine
-- Eingreifen der ukrainischen Armee aus Sicht Putins ernstes Unrecht
-- Russland habe bei der Krim keine andere Wahl gehabt
-- Teilweise laufen ukrainische Truppen zu den Milizen über

Der russische Präsident hat Anschuldigungen des Westens zurückgewiesen, die Milizen in der Ostukraine seien in Wahrheit russische Soldaten. In der Ostukraine befänden sich keine Truppen aus Russland, sagte Wladimir Putin bei einer Fragestunde im russischen Fernsehen. "Solche Behauptungen sind Unsinn." Das Eingreifen ukrainischer Truppen bezeichnete er im gleichen Atemzug als sehr ernstes Unrecht. "Statt zu begreifen, dass etwas falsch läuft in der Ukraine und einen Dialog zu beginnen, haben sie entschieden, Panzer und Flugzeuge einzusetzen", klagte Putin.

Die am Morgen in Genf begonnene Vierer-Konferenz habe die realistische Chance, einen Kompromiss zu finden. An dem Treffen nehmen die Außenminister Russlands, der Ukraine, der USA und der EU teil. "Russland wird immer Nachbar der Ukraine bleiben. Wir sind verbunden, wenn wir Erfolg haben wollen, müssen wir zusammenarbeiten", sagte Putin. Kiew müsse aber auch verstehen, dass Russland bei der Krim keine Wahl hatte.

Im Osten des vom Zerfall bedrohten Landes spitzt sich die Lage weiter zu. Immer wieder kommt es zu Scharmützeln zwischen der Armee und den pro-russischen Separatisten. In der Nacht zum Donnerstag wurde eine Kaserne der Nationalgarde von 300 Bewaffneten angegriffen. Dabei wurden laut der ukrainischen Regierung drei Angreifer erschossen. Andere Einheiten der regulären ukrainischen Armee sind laut Berichten aber zu den Milizen übergelaufen. Ähnliches wird für die Polizei gemeldet.

Pro-russische Kräfte halten weiter das Rathaus der Stadt Mariupol besetzt. Wladimir Putin forderte von der Übergangsregierung, ihren Wunsch nach mehr Unabhängigkeit anzuerkennen. "Die Menschen in der Ostukraine reden über Dezentralisierung. Kiew redet über Zentralisierung. Es ist notwendig, sich an den Verhandlungstisch zu setzen", betonte der Kreml-Chef. Der als Anti-Terror-Einsatz bezeichnete Vorstoß des ukrainischen Militärs kommt derweil nicht voran. Eine Kolonne gepanzerter Fahrzeuge wurde von einem wütenden Mob gestoppt, die Fahrzeuge wurden gekapert.
Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
µ schrieb am 17.04.2014, 10:23 Uhr

*DJ Putin: Gespräche in Genf sind realistische Chance für Kompromiss
*DJ Putin: Entscheidung Kiews, Truppen in die Ostukraine zu senden, "sehr ernsthaftes Unrecht"
*DJ Putin: Keine russischen Truppen in der Ostukraine
*DJ Putin: Votum auf der Krim muss respektiert werden
*DJ Putin bestätigt, dass vor der Annexion der Krim russische Truppen auf der Halbinsel gelandet sind

Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club


Zuletzt bearbeitet von µ am 25.04.2014, 15:09, insgesamt einmal bearbeitet
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag828/838, 17.04.14, 12:08:34 
Antworten mit Zitat

*DJ Putin: Westen besorgt über Größe Russlands, will es schwächen
*DJ Putin: Östliche und südliche Gebiete der Ukraine gehörten früher zu Russland
*DJ Putin: Russland wird alles tun, um Rechte der russisch-sprachigen Ukrainer zu schützen
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
Elfman
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 10565
Trades: 36
Gefällt mir erhalten: 2532
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag827/838, 17.04.14, 18:50:01 
Antworten mit Zitat
Russen sind für Entwaffnung der Separatisten, Räumung der besetzten Gebäude und und sagen Einmarsch wären gegen eigene Interessen
-wenn die sich dran halten, könnte es Osterdienstag höher stehn
Elfman schrieb am 17.04.2014, 18:31 Uhr
DAX (846900) 846900 846900
"Genfer Erklärung" verabschiedet
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag826/838, 18.04.14, 15:49:01 
Antworten mit Zitat
18.04.2014 | 13:31
Ende der Ukraine-Krise nicht in Sicht gruebel
Überraschend liegt ein Friedensplan für die Ukraine auf dem Tisch - aber die Umsetzung bleibt unklar. Beide Seiten stellen Forderungen, die Regierung hält an dem Anti-Terror-Einsatz fest - die Fronten sind verhärtet.

In der Ostukraine ist auch nach der Einigung bei den Genfer Gesprächen kein Ende der Krise in Sicht. Die prorussischen Kräfte stellten Bedingungen für ihre Entwaffnung. Der Militäreinsatz der Machthaber aus Kiew gegen die eigene Bevölkerung müsse beendet werden, sagte Sprecher Miroslaw Rudenko am Freitag in Donezk. Außerdem wollten die Aktivisten das Recht auf eine russische Staatsbürgerschaft, um Moskau gegebenenfalls um Beistand zu bitten. Zudem sollten festgenommene Anführer freigelassen werden. Im Gebiet Donezk sind mehrere staatliche Gebäude besetzt.

Aktivist Rudenko sagte, dass auch der gewaltbereite Rechte Sektor aus der Westukraine seine Waffen abgeben müsse. Die rechtsextremen Nationalisten waren maßgeblich am Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch im Februar beteiligt gewesen. Sie stehen im Ruf, weiter Einfluss auf die Führung in Kiew zu haben.
[...] http://www.wiwo.de/politik/ausland/....cht-in-sicht/9781420.html
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag825/838, 22.04.14, 16:34:15 
Antworten mit Zitat
Biden ruft Moskau zum Rückzug der Armee auf
KIEW--Der amerikanische Vizepräsident hat Russland bei seinem Besuch in der Ukraine aufgefordert, seine Truppen von der Grenze zum Nachbarland zurückzurufen. Joe Biden verlangte ferner, dass Moskau öffentlich die prorussischen Kräfte im Osten der Ukraine auffordern solle, sich aus den von ihnen besetzten öffentlichen Gebäuden zurückzuziehen. Andernfalls müsse sich Russland in den nächsten Tagen auf weitere wirtschaftliche Sanktionen einstellen, sagte Biden in Kiew.

Der Stellvertreter von Barack Obama äußerte sich nach einem Treffen mit dem amtierenden ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk. Die USA würden nicht zulassen, dass die am vergangenen Donnerstag erzielte Vereinbarung von Genf zum Abbau der Spannungen in der Ostukraine zu einem "Prozess mit offenem Ende" verkomme.

"Es wird Zeit, dass Russland aufhört zu reden und handelt - und die Zugeständnisse erfüllt, die gemacht wurden", sagte Biden. "Wir brauchen diese konkreten Schritte", fügte er hinzu. "Die Zeit ist knapp, um Fortschritte zu erzielen."

Die USA prüfen derzeit, ob Russland die in Genf getroffenen Vereinbarungen zur Ukraine einhält. US-Vertreter haben die Befürchtung geäußert, dass sich Moskau nicht an die Selbstverpflichtungen hält und zum Beispiel die prorussischen Milizen im Osten des Nachbarlandes aus öffentlichen Gebäuden zurückpfeift, die diese besetzt haben.

Biden sagte, die Ukraine halte ihre Versprechen aufrecht, die unter anderem Straffreiheit für diese Milizen vorsehen. Amerika bereitet unterdessen eine weitere Runde von Sanktionen gegen Russland vor. Derartige Schritte könnten schon zum Ende der Woche eingeleitet werden.

(Den vollständigen Bericht und weitere tiefergehende Meldungen und Analysen zu aktuellen Wirtschafts- und Finanzthemen finden Sie auf WSJ.de, dem deutschsprachigen Online-Angebot des Wall Street Journal.) Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club


Zuletzt bearbeitet von µ am 25.04.2014, 15:10, insgesamt einmal bearbeitet
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag824/838, 23.04.14, 07:04:03 
Antworten mit Zitat
Scharfe Kritik Kerrys an Moskau wegen Ukraine-Krise
WASHINGTON (AFP)--US-Außenminister John Kerry hat scharfe Kritik am Verhalten Russlands in der Ukraine-Krise geäußert. In einem Telefonat mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow zeigte er sich nach Angaben eines US-Diplomaten am Dienstag "extrem besorgt" über "das Fehlen positiver russischer Maßnahmen für eine Deeskalation" in dem Konflikt. Kerry habe zudem mit einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland gedroht, wenn es keine Fortschritte bei der Umsetzung der Genfer Vereinbarung gibt, sagte der hochrangige Diplomat in Washington.

Kerry, Lawrow, der amtierende ukrainische Außenminister Andrej Deschtschyzja und die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hatten in der vergangenen Woche in Genf ein Abkommen ausgehandelt, das die "Entwaffnung illegaler bewaffneter Gruppen" in der Ukraine sowie die Räumung besetzter Gebäude vorsieht. Neue Gewalt in der Ukraine hatte am Osterwochenende die Hoffnung auf eine schnelle Lösung des Konflikts aber zunichte gemacht. Die USA werfen Russland vor, die Unruhen in der Ostukraine anzuheizen. Dies weist Moskau kategorisch zurück.

Unterdessen ist die Situation im Osten der Ukraine nach Einschätzung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) weiter äußerst angespannt. Auch mehrere Tage nach dem Abkommen von Genf gebe es keine Entspannung, sagte der deutsche OSZE-Beobachter Mirco Günther der Neuen Osnabrücker Zeitung. "Bisher können wir inoffizielle Informationen, wonach Protestierende in den vergangenen 48 Stunden eine Reihe von administrativen Gebäuden in der Region Donezk verlassen hätten, nicht bestätigen."

Auch sei die Akzeptanz der Genfer Ergebnisse teilweise begrenzt, sagte der stellvertretende Leiter des OSZE-Büros in der ostukrainischen Großstadt Charkiw weiter. "Es ist zumindest denkbar, dass es Gruppen gibt, die sich weder durch Kiew noch durch Moskau repräsentiert fühlen." Die OSZE sei auch mit skeptischen Gruppen im Gespräch und versuche, das Misstrauen abzubauen. Die Situation sei aber äußerst komplex, konstatierte Günther. "Die politischen Trennlinien verlaufen nicht zwingend entlang von Sprachzugehörigkeit."
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club


Zuletzt bearbeitet von µ am 25.04.2014, 15:10, insgesamt 2-mal bearbeitet
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag823/838, 24.04.14, 07:05:37 
Antworten mit Zitat
Russland und der Westen verschärfen erneut den Ton in Ukraine-Krise
BRüSSEL (AFP)--In der Ukraine-Krise haben Russland und der Westen erneut den Ton verschärft. Nachdem Moskau indirekt mit einer Militäraktion im Nachbarland gedroht hatte, warf die NATO der Kreml-Führung am Mittwochabend "zündelnde Rhetorik" vor. Die USA nannten russische Vorwürfe "lächerlich", wonach sie hinter dem Vormarsch ukrainischer Truppen im Osten des Landes stehen. Moskau wiederum bezichtigte Washington der "Fälschung" von Fotos aus dem Konfliktgebiet.

"Ich bin besorgt über die russischen Erklärungen, die der Ukraine mit einer Militäraktion drohen", erklärte NATO-Vize-Generalsekretär Alexander Vershbow in Brüssel. "Russland hat die Verantwortung, die Situation zu beruhigen statt sich einer zündelnden Rhetorik zu bedienen." Vershbow reagierte auf Äußerungen des russischen Außenministers Sergej Lawrow, der im Falle einer Verletzung russischer Interessen in der Ukraine mit einer "Antwort" gedroht hatte. Lawrow verwies dabei ausdrücklich auf den Georgien-Krieg von 2008.

Würden "die Interessen der Russen angegriffen, so wie es in Süd-Ossetien war", sehe er keine Alternative zu einer "Antwort", sagte Lawrow am Mittwoch. Um die abtrünnige Kaukasusregion Süd-Ossetien hatten Russland und Georgien im Sommer 2008 einen kurzen Krieg geführt. In der Folge erkannte Russland das Gebiet sowie die ebenfalls von Georgien abtrünnige Region Abchasien als unabhängig an.

Im Osten der Ukraine fordern prorussische Aktivisten eine Loslösung beziehungsweise stärkere Autonomie von Kiew. In mehreren Städten haben sie Verwaltungsgebäude besetzt. Am Dienstag hatte die ukrainische Regierung die Wiederaufnahme eines "Anti-Terror-Einsatzes" der Sicherheitskräfte in der Region angeordnet.

Bei dem Einsatz wurde am Mittwoch nach Angaben des ukrainischen Innenministeriums die von prorussischen Kräften kontrollierte Stadt Swjatogorsk "befreit". Nun würden Patrouillen der regulären Sicherheitskräfte des Landes die 5000-Einwohner-Stadt kontrollieren. Ein AFP-Reporter berichtete allerdings aus Swjatogorsk, dass keinerlei Sicherheitskräfte zu sehen seien. Bewohner berichteten zudem, dass ihre Stadt nie unter Kontrolle prorussischer Kräfte gewesen sei.

Zu dem "Anti-Terror-Einsatz" der ukrainischen Sicherheitskräfte sagte Lawrow im staatlich kontrollierten russischen Fernsehsender RT, dieser sei genau in dem Moment von Kiew angekündigt worden, als US-Vizepräsident Joe Biden in der ukrainischen Hauptstadt gewesen sei. Dies zeige ganz klar, "dass dies die Show der Amerikaner ist", sagte Lawrow. Darauf erwiderte am Abend US-Außenamtssprecherin Jen Psaki in Washington: "Ich glaube, viele der von ihm gemachten Vorwürfe sind lächerlich und sie entsprechen nicht den Fakten vor Ort."

Anfang der Woche hatten die USA mehrere Fotos präsentiert, die nach Angaben Washingtons "Beweise" dafür sind, dass einige der bewaffneten Kämpfer in der Ostukraine in Wahrheit russische Militärs oder Offiziere des russischen Geheimdienstes sind. Diese Fotos bezeichnete wiederum Lawrow als "gefälscht". Das einzige, was Washington anhand der nach seinen Angaben am Computer manipulierten Fotos vorbringe, sei die Existenz russischer Waffen. Dies sei allerdings "nicht sehr überzeugend", da in der Ukraine leichte russische Waffen wie Kalaschnikows oder Makarow-Revolver sehr weit verbreitet seien.
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club


Zuletzt bearbeitet von µ am 25.04.2014, 15:10, insgesamt einmal bearbeitet
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag822/838, 24.04.14, 11:53:20 
Antworten mit Zitat
Gazprom stellt ukrainischem Gasversorger Milliarden-Rechnung
GAZ (903276) 903276

MOSKAU--Russland verstärkt den Druck auf die klamme Ukraine. Der Staatskonzern Gazprom hat der staatlichen ukrainischen Naftogaz 11,3 Milliarden US-Dollar dafür in Rechnung gestellt, dass nicht die volle Menge Gas aus einem 2013 ausgehandelten Kontrakt importiert wurde, wie Gazprom-Vize Alexander Medwedew laut Nachrichtenagentur Interfax sagte.

Die ukrainische Wirtschaft und die Finanzen des Landes sind ohnehin angeschlagen. Wegen der steigenden Schulden muss Kiew von Russland bereitgestellte Gelder möglicherweise bald zurückzahlen.

Moskau hatte ukrainische Anleihen gekauft und dem Land damit im Dezember 3 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt. Russlands Finanzministerium hatte seinerzeit gesagt, es werde die Tilgung der Schulden einfordern, wenn die Schuldenlast der Ukraine die Schwelle von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukt übersteigt. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club


Zuletzt bearbeitet von µ am 25.04.2014, 15:11, insgesamt einmal bearbeitet
armani
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 22039
Trades: 154
Gefällt mir erhalten: 4362
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag821/838, 24.04.14, 16:56:09 
Antworten mit Zitat

UKRAINE ACTING PRESIDENT: "WE WILL NOT RETREAT" IN ANTI-TERROR OPERATION

UKRAINE ACTING PRESIDENT BLAMES RUSSIA OF SUPPORTING "TERRORISTS" IN EAST

UKRAINE ACTING PRESIDENT DEMANDS RUSSIA PULL FORCES BACK FROM UKRAINE BORDER
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag820/838, 25.04.14, 07:13:42 
Antworten mit Zitat
MÄRKTE ASIEN/Ukraine-Krise drückt Aktien - Tokio im Plus
Mit Schrecken blicken Anleger am Freitag in den Osten der Ukraine, wo der Konflikt weiter eskaliert. Ukrainische Einheiten rückten gegen Stellungen prorussischer Separatisten vor. Bei Feuergefechten wurden offenbar mehrere moskautreue Regierungsgegner getötet. Als Reaktion auf den Militäreinsatz ordnete Russland neue Militärmanöver an der Westgrenze zur Ukraine an. US-Außenminister John Kerry sprach von einem "schweren" bzw. "teuren Fehler". Moskau habe nicht "einen einzigen Schritt" zur Umsetzung der in Genf geschlossenen Vereinbarung vollzogen, kritisierte Kerry.

Angesichts Nachrichten wie diesen machen Anleger einen Bogen um den Aktienmarkt. Eine Ausnahme bildet wie schon in den Tagen die Börse in Tokio. Dort hält sich der Nikkei-225 mit 0,1 Prozent bei 14.421 Punkten knapp im Plus. Der japanische Aktienmarkt profitiert wie so oft von einem zunächst nachgebenden Yen. Die Inflation im Großraum Tokio legte etwas weniger deutlich als erwartet zu. Der US-Dollar zog daraufhin von Wechselkursen um 102,25 Yen bis auf 102,50 Yen an.

Allerdings machen die Daten nach Angaben aus dem Handel weitere geldpolitische Lockerungen nicht wahrscheinlicher. "Niemand rechnet damit, dass die Notenbank angesichts dieser Daten die geldpolitischen Zügel weiter lockert", sagt Marktstratege Daisaku Ueno von Mitsubishi UFJ. Daher verwundere es nicht, dass sich der Yen aktuell wieder erhole. Dieser geht derzeit bei 102,33 um - auch gestützt von der Ukraine-Krise, denn die japanische Währung gilt als typischer "Fluchthafen".

An den übrigen Börsen der Region dominieren die Abgaben, die in Hongkong (minus 1,4 Prozent), Taipeh (minus 1,8 Prozent) und Seoul (minus 1,1 Prozent) besonders heftig ausfallen. In Australien und Neuseeland ruht der Handel wegen eines gemeinsamen Feiertages.

Der Ölpreis der europäischen Referenzsorte Brent, der bereits im US-Handel mit der Eskalation in der Ukraine deutlich zugelegt hat, stagniert bei 110,34 US-Dollar. Auch der Goldpreis verteidigt mit 1.292 Dollar sein erhöhtes Niveau.

In Hongkong verlieren Bank of China 0,3 Prozent, auch ein Gewinnsprung im ersten Quartal von 14 Prozent kann die Sorgen über die Probleme im Bankensektor nicht ausräumen. Canon geben trotz Erstquartalszahlen über Markterwartung 0,4 Prozent nach. In Taipeh sind es vor allem Technologiewerte, die unter die Räder geraten. TSMC sinken um 1,7 Prozent, Hon Hai fallen um 1,9 Prozent und HTC um 3,5 Prozent. In Seoul büßen Hyundai Motor 2,5 Prozent ein, nachdem der Automobilkonzern die dritte Periode in Folge mit fallenden Margen zu kämpfen hatte.
Code:
INDEX                                 Stand  +- in %  Handelsende
aktuell                                              (MESZ)
S&P/ASX 200 (Sydney)                          Feiertag
Nikkei-225 (Tokio)                14.428,99   +0,17%  08:00
Kospi (Seoul)                      1.975,71   -0,13%  08:00
Shanghai-Composite (Schanghai)     2.053,62   -0,17%  09:00
Hang-Seng-Index (Hongkong)        22.254,80   -1,37%  10:00
Straits-Times (Singapur)           3.268,44   -0,47%  11:00
KLCI (Malaysia)                    1.862,40   -0,15%  11:00
 
DEVISEN    zuletzt  +/- %   0.00 Uhr  Do, 10.54 Uhr
EUR/USD     1,3834  +0,0%     1,3832        1,38351
EUR/JPY  141,50092  +0,0%   141,4812      141,64301
USD/JPY    102,285  +0,0%   102,2690        102,385
USD/KRW     1039,8  +0,0%  1039,7500        1039,75
USD/CNY     6,2551  +0,1%     6,2489         6,2489
AUD/USD   0,928005  +0,2%     0,9263       0,927735

Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club


Zuletzt bearbeitet von µ am 25.04.2014, 15:11, insgesamt 3-mal bearbeitet
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag819/838, 25.04.14, 10:13:51 
Antworten mit Zitat
MÄRKTE EUROPA/Eskalation in der Ukraine drückt auf den DAX
DAX (846900) 846900 846900

Die Ukraine-Krise hat die Finanzmärkte auch am letzten Handelstag der Woche fest im Griff. Der DAX verliert 0,9 Prozent auf 9.464 Punkte, nachdem er im Tagestief schon bis auf 9.433 Punkte gefallen war. Der Euro-Stoxx-50 gibt um 0,7 Prozent auf 3.167 Zähler nach. "Washington und Moskau liefern sich Wortgefechte und die russischen Truppenmanöver an der Grenze zur Ukraine heizen die Stimmung zusätzlich an", stellt das Bankhaus Metzler fest. "Die Rhetorik der Beteiligten deutet weiterhin keinesfalls auf eine Entspannung der Lage hin", sagt auch Dirk Gojny von der National-Bank.

Nachdem ukrainische Streitkräfte am Donnerstag gewaltsam in eine prorussische Hochburg eingedrungen sind und es in einem Gefecht zum Tod von mehreren militanten Kämpfern kam, haben sie ihren Vorstoß bereits wieder gestoppt. Die russische Führung hat Tausende Soldaten in Alarmbereitschaft versetzt, die sie im Zuge der Krise an der Grenze zur Ukraine zusammengezogen hatte.

Entsprechend risikoscheu agieren die Investoren vor dem Wochenende. Bundesanleihen als sicheres Investment in Krisenzeiten sind gesucht. "Vor dem Hintergrund der erneut angestiegenen Risikoaversion zeigt sich der Bund gestärkt", sagt Johannes Jander von der Helaba. Aufgrund der sich zuspitzenden Situation in der Ostukraine dürfte das Interesse an deutschen Anleihen auch zum Wochenschluss groß bleiben.

Am deutschen Aktienmarkt sind Papiere von Continental mit einem Abschlag von 1,6 Prozent der zweitgrößte Verlierer im DAX. Zwar haben die Hannoveraner am Tag der Hauptversammlung das Ziel für die Gewinnmarge in diesem Jahr von 10 auf 10,5 Prozent erhöht. Laut Michael Punzet von der DZ Bank liegt die Markterwartung mit 11,4 Prozent jedoch noch darüber.

Den größten Kursverlust im DAX müssen Aktien der Deutschen Bank hinnehmen, sie verlieren 2,1 Prozent. Zeitungen berichten über eine anstehende Kapitalerhöhung des größten deutschen Geldhauses. Am Dienstag veröffentlicht die Bank zudem ihre Quartalszahlen.

In Amsterdam verlieren KPN-Aktien 1,4 Prozent. Wegen des harten Wettbewerbs auf dem Mobilfunkmarkt ist der Gewinn der Niederländer im ersten Quartal auf nurmehr 3 Millionen Euro fast komplett zusammengeschmolzen.

In Paris steigen Peugeot-Aktien um 1,3 Prozent. Die Franzosen haben im ersten Quartal weltweit 7,7 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft. Der Lkw-Hersteller Volvo ist im ersten Quartal wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die Aktie legt gegen das schwache Börsenumfeld leicht zu.

Am Devisenmarkt herrscht derweil Ruhe. Der Euro bewegt sich zum US-Dollar seit mittlerweile fast zwei Wochen in einer engen Spanne zwischen 1,3785 und 1,3865 Dollar. Aktuell wechselt der Euro mit 1,3834 Dollar den Besitzer. Auch die Währungspaare Dollar/Yen und Euro/Yen treten mangels kurstreibender konjunktureller Impulse oder solcher von den Notenbanken auf der Stelle. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club


Zuletzt bearbeitet von µ am 25.04.2014, 15:12, insgesamt einmal bearbeitet
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag818/838, 25.04.14, 16:13:30 
Antworten mit Zitat
Merkel droht Putin mit weiteren Sanktionen der Stufe 2
BERLIN--Weitere russische Oligarchen und hohe Politiker müssen um ihre Auslandsvermögen zittern. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) drohte wegen der zugespitzten Lage in der Ostukraine mit einer Ausweitung der bestehenden Sanktionen. Damit wären weitere einflussreiche Persönlichkeiten von Kontensperrungen und Einreiseverboten betroffen.

"Wir setzen auf den diplomatischen Prozess, wir müssen auf der anderen Seite aber auch dazu kommen, im Rahmen der Stufe 2 weitere Sanktionen ins Augen zu fassen", sagte Merkel vor einem Treffen mit dem polnischen Premier Donald Tusk. Die EU-Außenminister könnten deshalb schon sehr bald zusammenkommen.

Von Russland zeigte sich die Kanzlerin enttäuscht. Bisher habe Moskau nichts unternommen, um seinen Einfluss auf die Separatisten im Osten der Ukraine auszuspielen und die Lage zu beruhigen. "Mir fehlt das russische Bekenntnis zu Genf", erklärte Merkel knapp.

Die USA, Russland, die Ukraine und die EU hatten sich vergangene Woche in der Schweiz darauf geeinigt, dass in der Ostukraine besetzte Verwaltungsgebäude geräumt und Barrikaden abgebaut werden. Die Milizen sollen ihre Waffen abgeben. Doch bisher hat sich die Lage nicht entspannt, sondern verschärft. Beim Vorrücken der ukrainischen Armee gegen die pro-russischen Kräfte kam es zu Gefechten mit Toten und Verletzten. Die USA und Russland werfen sich gegenseitig vor, die Vereinbarungen zu hintertreiben.

Mit ihrem Gast aus Warschau will Merkel auch über eine europäische Energieunion diskutieren, mit der die Abhängigkeit von Russland verringert werden soll. Tusk setzt sich energisch dafür ein. Dahinter steht die Idee einer gemeinsamen Energieagentur, die Öl und Gas für alle EU-Mitgliedsländer einkauft. Damit wären kleinere Länder nicht mehr erpressbar. Tusk besprach sein Anliegen schon am Vortag mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande. Der polnische Premier bezeichnete den gemeinsamen Energieeinkauf als zentral für sie Sicherheit des Kontinents. Im Sommer werden die EU-Staats- und Regierungschefs das Thema bei ihrem Gipfel erneut diskutieren. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag817/838, 25.04.14, 17:18:14 
Antworten mit Zitat
übers WE möchte wohl keiner Long sein Confused

MÄRKTE USA/Ukraine-Krise drückt Aktienkurse
Die Ukraine mag weit entfernt sein, doch der dortige Konflikt lässt auch die Anleger an den US-Börsen nicht kalt und trübt ihre Freude über eine bislang halbwegs überzeugende Bilanzsaison der heimischen Unternehmen. Der Dow-Jones-Index verliert 0,9 Prozent auf 16.346 Punkte. Für den S&P-500 geht es um 0,8 Prozent nach unten. Der Nasdaq-Composite gibt um 1,6 Prozent nach. Vor dem Wochenende ziehen sich viele Anleger vorsichtshalber zurück, schließlich kann an den beiden handelsfreien Tagen viel passieren.

Gute Quartalsbilanzen werden dennoch honoriert. So legt die Aktie von Microsoft 0,8 Prozent zu, nachdem der Gewinn des Unternehmens in seinem dritten Geschäftsquartal nicht ganz so stark gesunken ist wie befürchtet. Die Kaffeehauskette Starbucks hat mit ihrem Ergebnis die Erwartungen des Marktes erfüllt. Der Kurs steigt 0,2 Prozent.

Allerdings gab es auch Enttäuschungen: Amazon hat zwar besser abgeschnitten als erwartet, wird das zweite Quartal aber voraussichtlich mit einem Verlust abschließen. Diese schlechte Nachricht drückt die Aktie fast 10 Prozent nach unten. Der Automobilkonzern Ford hat mit seinen Zahlen die Erwartungen verfehlt, hält aber an seinen Jahreszielen fest. Der Kurs der Aktie fällt 3,1 Prozent.

Die Kreditkartengesellschaft Visa hat im Quartal weniger umgesetzt als erwartet. Ihre Aktie führt die Liste der Verlierer im Dow mit minus 4,6 Prozent an. Die Aktie des Zahnpastaherstellers Colgate-Palmolive hält sich mit plus 0,2 Prozent relativ gut, obwohl das Unternehmen die Erwartungen "nur" erfüllt hat.

Der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan fiel gut aus, konnte aber den Markt kaum beeinflussen.

Die Lage in der Ukraine lässt Anleger verstärkt zu vermeintlich sicheren Anlageklassen greifen. So steigt der Preis für die Feinunze Gold um 0,6 Prozent auf 1.302 Dollar.

Am Anleihemarkt drücken steigende Kurse die Rendite der zehnjährigen Treasurys um 4 Basispunkte auf 2,66 Prozent. Der WTI-Ölpreis gibt hingegen auf 100,89 von 101,94 Dollar je Barrel nach.

Am Devisenmarkt nähert sich der Euro nach einem Rücksetzer wieder seinem Tageshoch bei 1,3836 Dollar. Aktuell kostet die Gemeinschaftswährung 1,3840 Dollar.
Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag816/838, 25.04.14, 18:25:44 
Antworten mit Zitat
XETRA-SCHLUSS/Ukraine-Krise hat DAX wieder voll im Griff
DAX (846900) 846900 846900

Mit kräftigem Minus ist der DAX am Freitag aus dem Handel gegangen. Die Ukraine-Krise hatte die Aktienmärkte wieder voll im Griff. Die USA drängen nun auf schärfere Sanktionen gegen Russland. Dort hat die Notenbank zudem die Zinsen angehoben, kurz nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit des Landes abgestuft hatte. Zusätzlich drückte ein neuerlicher Kursrutsch der US-Technologie-Werte. Vor dem Wochenende dominierte die Angst vor überraschenden Ereignissen in der Ukraine, auf die dann nicht am Markt reagiert werden kann. Investoren reduzierten daher ihre Positionen. Der DAX verlor 1,5 Prozent auf 9.402 Punkte, der Euro-Stoxx-50 fiel um 1,3 Prozent auf 3.148 Zähler.

"Washington und Moskau liefern sich Wortgefechte, und die russischen Truppenmanöver an der Grenze zur Ukraine heizen die Stimmung zusätzlich an", stellte das Bankhaus Metzler fest. Neue Erkenntnisse über die Lage in der Ukraine gab es bislang aber nicht. Die Risikoscheu der Investoren sorgte zudem für Umschichtungen in Bundesanleihen als sicheres Investment. Der Terminkontrakt für Bundesanleihen sprang auf den höchsten Stand der Woche.

Sämtliche Branchen in Europa schlossen im Minus. Besonders kräftig abwärts ging es bei Bank- und Autowerten und anderen konjunkturempfindlichen Branchen wie den Fluggesellschaften. Lufthansa stellten mit minus 4,1 Prozent den Hauptverlierer im DAX. Die Aktien von Continental gaben 3,1 Prozent nach, obwohl die Hannoveraner am Tag der Hauptversammlung das Ziel für die Gewinnmarge in diesem Jahr von 10 auf 10,5 Prozent erhöht haben. Laut Michael Punzet von der DZ Bank lag die Markterwartung mit 11,4 Prozent jedoch darüber. Auch die Aktien von Daimler, BMW und VW fielen um bis zu 2,2 Prozent. Kräftig abwärts ging es auch für die Banken: Deutsche Bank verloren 2 Prozent, Commerzbank 2,5 Prozent. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
SPQR__LEG.X
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 45514
Trades: 19
Gefällt mir erhalten: 11413
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag815/838, 25.04.14, 19:40:49 
Antworten mit Zitat
UKRAINE-KRISE/ROUNDUP/Kiew: OSZE-Beobachter in Ostukraine festgesetzt
Prorussische Separatisten haben der ukrainischen Regierung zufolge in Slawjansk einen Bus mit OSZE-Militärbeobachtern in ihre Gewalt gebracht, darunter auch drei Deutsche.

Die insgesamt sieben OSZE-Vertreter sowie fünf ukrainischen Militärs und der Fahrer des Wagens seien unter Zwang zum örtlichen Gebäude des Geheimdienstes gebracht worden, teilte das Innenministerium in Kiew am Freitag mit.

Der örtliche Separatistenführer Wjatscheslaw Ponomarjow bestätigte der Agentur Interfax zufolge, dass ein Bus festgehalten worden sei. Ob es sich bei den Passagieren um OSZE-Mitarbeiter handele, werde geprüft. In dem Bus hätten sich Patronen und Sprengsätze befunden.

Die Gruppe werde derzeit im Gebäude des Geheimdienstes befragt, das von Gegnern der Zentralregierung in Kiew besetzt sei. Slawjansk wird insgesamt von bewaffneten prorussischen Kräften kontrolliert. Die Stadt ist von regierungstreuen ukrainischen Einheiten umstellt. Der Kontakt mit der Gruppe war am Mittag abgebrochen.

Der festgesetzten Gruppe gehören der Staatsagentur Itar-Tass zufolge drei deutsche Soldaten und ein deutscher Dolmetscher sowie je ein Militärbeobachter aus Dänemark, Polen, Schweden und Tschechien an.

Deutschland führt diesen Einsatz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), parallel existiert in der krisengeschüttelten Ukraine derzeit noch ein Einsatz diplomatischer OSZE-Beobachter./ast/wo/mau/DP/she

AXC0207 2014-04-25/18:54

© 2014 dpa -AFX
SPQR__LEG.X
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 45514
Trades: 19
Gefällt mir erhalten: 11413
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag814/838, 27.04.14, 20:08:48 
Antworten mit Zitat
UKRAINE-KRISE: USA kündigen Sanktionen gegen 'sehr engen' Zirkel um Putin an
Die USA wollen mit der geplanten nächsten Sanktionsrunde wegen der Ukraine-Krise den engen Zirkel um den russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen. Das kündigte Vize-Sicherheitsberater Tony Blinken am Sonntag in einem Interview des Senders NBC an.

Er wollte auch nicht ausschließen, dass irgendwann Putin selbst ins Visier genommen werde. Aber ein Staatsoberhaupt persönlich auf diese Weise direkt zu bestrafen, sei nicht üblich, sagte Blinken. Die möglicherweise bereits für Montag geplanten neuen Sanktionen würden Personen in Putins sehr enger Umgebung "direkt treffen".

Der "New York Times" zufolge ist es wahrscheinlich, dass die Chefs der staatlichen Ölgesellschaft Rosneft und des Energiegiganten Gazprom auf der Sanktionsliste stehen werden. Die Zeitung berief sich dabei auf Angaben von US-Regierungsbeamten. "Es ist, als ob man in einem Kreis steht, und plötzlich wird auf jeden in diesem Kreis eine Bombe geworfen", beschrieb der Demokrat Robert Menendez, der den Auswärtigen Ausschuss des US-Senats leitet, den Mechanismus. "Und das ist eine Botschaft an dich, dass es jetzt eng für dich wird."/ch/DP/she

AXC0036 2014-04-27/17:43

© 2014 dpa- AFX
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag813/838, 28.04.14, 11:28:24 
Antworten mit Zitat
Obama: Neue Sanktionen gegen Russland noch am Montag
MANILA (AFP)--US-Präsident Barack Obama hat die Bekanntgabe neuer Sanktionen gegen Russland noch für Montag angekündigt. Obama sagte bei einem Besuch in der philippinischen Hauptstadt Manila, die neuen Sanktionen sollten auf den bereits verhängten Strafmaßnahmen wegen der Krise in der Ukraine "aufbauen". Sie betreffen demnach Einzelpersonen, Unternehmen und Hightech-Artikel aus dem Rüstungsbereich.

Am Sonntag hatte Obama erklärt, die geplanten verschärften Sanktionen seien eine Strafe für die "Provokation" Moskaus in der Ukraine. Solange Russland nicht kooperiere, werde dies immer härtere "Konsequenzen" für das Land haben.

Auch die Europäische Union berät an diesem Montag in Brüssel über weitere Strafmaßnahmen gegen Russland. Wie ein EU-Vertreter am Wochenende sagte, geht es weiter um die Verhängung von Strafmaßnamen der sogenannten "Stufe zwei", darunter Konto- und Visasperren gegen führende russische Regierungsvertreter. Gegen Wirtschaftssanktionen, die höchste "Stufe drei" der Sanktionen, gibt es wegen damit verbundenen weitreichenden Auswirkungen auf die Wirtschaft in der EU noch Vorbehalte.
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag812/838, 29.04.14, 07:20:27 
Antworten mit Zitat
Russische Truppen an Grenze zur Ukraine in Kasernen zurückgekehrt
MOSKAU (AFP)--Die an den Militärmanövern an der Grenze zur Ukraine teilnehmenden russischen Truppen sind in ihre Kasernen zurückgekehrt. Russland sei zur Abhaltung der großangelegten Übungen "gezwungen" gewesen, weil eine ukrainische Militäraktion gegen Zivilisten gedroht habe, sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Montag bei einem Telefongespräch mit seinem US-Kollegen Chuck Hagel. Da die ukrainischen Behörden aber erklärt hätten, ihre regulären Streitkräfte nicht gegen die unbewaffnete Bevölkerung einzusetzen, seien die Truppen in die Kasernen zurückgekehrt, hieß es in der Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums.

Washington erklärte zu dem Telefonat, Schoigu habe Hagel versichert, dass die russischen Streitkräfte die Ukraine nicht angreifen würden. Zugleich habe der US-Minister die Lage im Grenzgebiet als weiterhin "gefährlich" bezeichnet und Russland aufgefordert, seinen "destabilisierenden Einfluss" in dem Nachbarland zu beenden, erklärte das Pentagon.

Seit Tagen gleicht die Lage in der Ostukraine einem Pulverfass. Die ukrainischen Streitkräfte waren am Donnerstag vergangener Woche in Slawjansk massiv gegen prorussische Kräfte vorgegangen, dabei gab es laut Kiew in den Reihen der Aktivisten mehrere Tote. Als Reaktion darauf hatte Russland die neuen Militärmanöver an seiner Grenze angeordnet.
duncan schrieb am 28.04.2014, 22:24 Uhr
Zitat:
Laut dem russischen Verteidigungsminister ist Russland offen mit allen Seiten Kontakt aufzunehmen, um die Situation in der Ukraine zu entschärfen.

Zitat:

Interfax: Russische Truppen ziehen sich von der Grenze in ihre Basen zurück.

gruebel da geht die Tag vielleicht auch mal Long was

Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
az-maja
Ventro-Boarder
Ventro-Boarder

Wohnort: Schweiz
Beiträge: 18655
Trades: 405
Gefällt mir erhalten: 2303
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag811/838, 29.04.14, 16:49:49 
Antworten mit Zitat
Kopf kratzen


Ein Nato-Diplomat im Hauptquartier in Belgien) sagte der Nachrichtenagentur dpa: „Wir haben derzeit keine Informationen, die auf einen Abzug russischer Truppen von der ukrainischen Grenze hindeuten.
Hinweis nach § 34 des WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte:
Meine Beiträge stellen weder Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar
Die grösste Entscheidung deines Lebens liegt darin dass du dein Leben ändern kannst,
indem du deine Geisteshaltung änderst (Albert Schweitzer)
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 106911
Trades: 31
Gefällt mir erhalten: 5289
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag810/838, 30.04.14, 12:13:42 
Antworten mit Zitat
hört sich immer noch sehr ernst an Confused

Übergangspräsident: Ukraines Armee in "voller Kampfbereitschaft"
KIEW (AFP)--Die Streitkräfte der Ukraine sind nach Angaben von Übergangspräsident Oleksander Turtschinow in "voller Kampfbereitschaft". Bei einer Kabinettssitzung am Mittwoch in Kiew sagte Turtschinow, die Bedrohung durch einen von Russland angezettelten Krieg gegen die Ukraine sei real. Die ukrainische Streitkräfte wappneten sich gegen eine mögliche Invasion der an der Grenze zusammengezogenen russischen Truppen.

Turtschinow sagte weiter, "oberstes Ziel" der Regierung sei es, dass sich "der Terrorismus" nicht von den östlichen Regionen Donezk und Lugansk auf den Rest des Landes weiter ausdehne. "Wir haben uns entschlossen, vor Ort Milizen zu gründen, die aus Freiwilligen aus jeder Region bestehen", sagte der Übergangspräsident.

Im Osten der Ukraine stehen mehr als ein Dutzend Städte unter der Kontrolle prorussischer Milizen. Die Aktivisten halten dort Polizeiwachen und Verwaltungsgebäude besetzt. Die Vorgänge ähneln den Geschehnissen auf der Halbinsel Krim, die sich Mitte März in einem umstrittenen Referendum für die Angliederung an Russland entschied.
Börsentermine des Tages | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
az-maja
Ventro-Boarder
Ventro-Boarder

Wohnort: Schweiz
Beiträge: 18655
Trades: 405
Gefällt mir erhalten: 2303
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag809/838, 30.04.14, 12:55:24 
Antworten mit Zitat
Milizen-Chef Wjatscheslaw Ponomarew ;

...aber ich denke nicht, dass es eine Freilassung schon heute oder morgen geben kann.“

Zudem dementiert er in dem Geisel-Drama jeglihe Einflussnahme des russischen Präsidenten.

„Wir hatten bisher noch keinen Kontakt zu Moskau und gehorchen hier auch nicht Putin, wir sind die Volksrepublik Donezk."
Hinweis nach § 34 des WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte:
Meine Beiträge stellen weder Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar
Die grösste Entscheidung deines Lebens liegt darin dass du dein Leben ändern kannst,
indem du deine Geisteshaltung änderst (Albert Schweitzer)

Seite 1 von 28
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
 Zur Seite: 1, 2, 3 ... 26, 27, 28  Weiter 
Verfasse einen neuen Beitrag zm Thema Startseite » Börsenforum » Branchen » Ukrainekrise - Daytraderkommentare Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde

Legende
Gehe zum Forum:  

Möchten Sie diese Anzeige nicht sehen, registrieren Sie sich kostenlos bei peketec.de und nutzen Sie unser Angebot mit weniger Werbung!