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verlinkter Beitrag21/141, 03.04.20, 08:49:01 
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MÄRKTE EUROPA/Leichter - Ölpreise kommen wieder etwas zurück
FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte werden nach der neuerlichen Berg- und Talfahrt am Donnerstag mit positivem Ende zum Start am Freitag leichter erwartet. Für Zurückhaltung könnte wie oft zum Wochenausklang das bevorstehende handelsfreie Wochenende sorgen, zumal angesichts der weiter alles dominierenden Corona-Pandemie. Die Ölpreise, deren scharfe Rally am Vortag noch etwas Optimismus verbreitet hatte, stehen aktuell wieder unter Druck und kommen um rund 5 Prozent zurück. Der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
liegt 0,7 Prozent im Minus bei 9.507 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 dürfte bei etwa 2.670 Zählern starten nach 2.688.

Nach den "Schockzahlen" der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützuung in den USA steht am Nachmittag der offizielle Arbeitsmarktbericht für März zur Veröffentlichung an. Der üblicherweise stark beachtete Bericht dürfte aber diesmal eher kaum für Impulse sorgen, denn seine Erhebung reicht nur bis zum 12. März, berücksichtigt also noch nicht die mittlerweile extrem gestiegenen US-Erstanträge.
Die Schätzungen, wie viele Stellen im März verloren gingen, gehen auseinander. Von Dow Jones befragte Volkswirte rechnen mit einem Minus von 10.000 Stellen, einige Häuser sehen aber auch ein Minus von 100.000 Jobs und mehr. Beim Öl kehrt derweil wieder etwas Ernüchterung ein. Die Hoffnung auf eine Einigung im Streit zwischen Russland und Saudi Arabien hatte den Brent-Preis am Vortag im Hoch kurz auf über 36 Dollar schießen lassen von im Tief unter 26. Aktuell kostet es 28,35 Dollar. Es machen sich Zweifel breit über eine von US-Präsident kolportierte bevorstehende Einigung zwischen Saudi-Arabien und Russland über eine Senkung der Fördermenge. Dabei hatte Trump Volumen von 10 bis 15 Millionen Barrel täglich ins Spiel gebracht.

Nach Banken sollen auch Versicherer auf Dividendenzahlungen verzichten
Unter Druck dürften am Aktienmarkt die Papiere der und Rückversicherer geraten. Die Europäische Versicherungsaufsicht EIOPA hat die Branchenunternehmen aufgefordert, angesichts der Unsicherheit über die Folgen der Corona-Krise Dividendenzahlungen und Anteilsrückkäufe vorübergehend auszusetzen. Munich Re hatte gerade erst bestätigt, eine Dividende von 9,80 Euro je Aktie auszuschütten. Auch bei Allianz
ALV (840400) 840400 840400
rechneten Börsianer zumindest bislang mit einer Dividendenzahlung. Beide Aktien geben zunächst mit dem Gesamtmarkt eher moderat nach. Im Bankensektor war es jüngst nach entsprechenden Empfehlungen von EZB und Bankenaufsicht mit den Kursen kräftig nach unten gegangen.

Beiersdorf
BEI (520000) 520000 520000
geben im Spezialistenhandel um 0,9 Prozent nach. Der Konsumgüterkonzern hat die Prognose für 2020 einkassiert. Wie die Hamburger außerdem mitteilten, sank der Konzernumsatz im ersten Quartal organisch um 3,6 Prozent auf 1,91 Milliarden Euro. "An der Börse wurde bereits mit einem deutlichen Umsatzrückgang gerechnet", meint ein Marktteilnehmer dazu. Starke Kursverluste zeichnen sich bei RTL
RRTL (861149) 861149
ab, die Aktie wird bis zu 10 Prozent niedriger taxiert. Auch wenn das erste Quartal 2020 weitgehend den Erwartungen des Unternehmens entsprach, zog der Vorstand den Dividendenvorschlag für 2019 zurück, um Liquidität zu sichern. Dabei geht es immerhin um 4 Euro je Aktie. Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag20/141, 07.04.20, 07:13:34 
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Guten Morgen peketec kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
CORONA-KRISE - Die Bundesregierung plant wegen der Corona-Pandemie für bestimmte systemrelevante Berufe Abweichungen vom Arbeitszeitgesetz. "Zur Bewältigung dieses außergewöhnlichen Notfalls, der bundesweite Auswirkungen hat, können für eine befristete Zeit auch längere Arbeitszeiten, kürzere Ruhezeiten sowie die Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen für bestimmte Tätigkeiten notwendig sein", heißt es im Referentenentwurf für eine Covid-19-Arbeitszeitverordnung, die das Arbeitsministerium im Einvernehmen mit dem Gesundheitsministerium erarbeitet hat. (Handelsblatt S. 8 )

EU-KREDITPROGRAMM - Die Europäische Union will die ökonomischen Folgen der Corona-Krise finanziell abfedern. Die EU-Finanzminister seien sich weitgehend einig über ein europäisches Kreditprogramm mit einem Gesamtvolumen von bis zu 540 Milliarden Euro, erfuhr das Handelsblatt von EU-Diplomaten. Das Paket enthält drei Elemente: Der Euro-Rettungsschirm ESM stellt eine vorsorgliche Kreditlinie von bis zu 240 Milliarden Euro für Mitgliedstaaten bereit, die mit dem Krisenmanagement finanziell überfordert sind. Die Europäische Investitionsbank bürgt zudem für Unternehmenskredite mit einem Volumen von bis zu 200 Milliarden Euro. Bei der EU-Kommission können EU-Staaten darüber hinaus Darlehen bis zu 100 Milliarden Euro beantragen, um die stark steigenden Kosten des Kurzarbeitergeldes abzudecken. Die EU-Finanzminister würden das Kreditprogramm voraussichtlich an diesem Dienstag beschließen, auch wenn einige Details noch umstritten seien, hieß es in Brüssel. (Handelsblatt S. 4)

EUROBONDS - Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble wundert sich über die Vorwürfe gegen Deutschland und die EU. Denn ausreichende Mittel, um die Krise schnell zu bekämpfen, stünden bereit. "Wir müssen jetzt mit den Instrumenten arbeiten, die wir haben und die auch viel rascher wirken, anstatt uns über neue Instrumente zu streiten, für die wir die europäischen Verträge anpassen müssten, was gar nicht schnell zu leisten ist. Es ist also besser wir nutzen den ESM, in dem wir annähernd 500 Milliarden haben", sagte Schäuble in einem Interview. (Welt S. 6)

OECD - In vielen Ländern drohen wegen der beginnenden Rezession soziale Verwerfungen, warnt der Chef der Industrieländer-Organisation OECD. Angel Gurria fordert Deutschland dazu auf, den Widerstand gegen Euro-Anleihen aufzugeben - schon im eigenen Interesse. "Hinter der Corona-Krise lauert die politische Krise", sagte Gurria in einem Interview. (SZ S. 19)

GLOBALISIERUNG - Rund die Hälfte aller Unternehmen will als Konsequenz aus der Corona-Krise die Zulieferer austauschen. Für Verbraucher bedeutet das allerdings steigende Preise. Die Rückabwicklung der Globalisierung beginnt. (Welt S. 11)

AUTOINDUSTRIE - Die Autoindustrie will den Betrieb "schnellstmöglich" hochfahren. Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), drängt auf eine Lockerung. "In enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden brauchen wir den Hochlauf. Und dieser Hochlauf muss so schnell wie möglich und so verantwortbar wie nötig erfolgen". (FAZ S. 18)

- Die Bafin sieht für die deutschen Versicherer derzeit keinen Anlass zu besonderer Sorge, aber zu erhöhter Wachsamkeit. "Wir halten die Situation insgesamt für beherrschbar", sagt Exekutivdirektor Frank Grund im Interview der Börsen-Zeitung. Die Aufsicht rechnet damit, dass die Solvenzquoten bei den Lebensversicherern durch negative Kapitalanlageeffekte "mindestens im unteren bis mittleren zweistelligen Prozentpunktebereich sinken". Die Bafin stützt sich dabei auf eine aktuelle Umfrage. Bei keinem der befragten Lebensversicherer, die zusammen einen hohen Marktanteil abbilden, führte das aber zu einer Unterdeckung. (Börsen-Zeitung S. 3)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 07.04.2020, 07:15, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag19/141, 17.04.20, 07:09:29 
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Guten Morgen peketec - wünsche allen einen erfolgreichen Wochenabschluss kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
DIVIDENDEN - Das Gros der in den vier wichtigsten Börsenindizes notierten Unternehmen will auch in diesem Jahr Milliardenbeträge an Dividenden ausschütten. Firmen wie BASF und Volkswagen halten sogar an ihren Beschlüssen fest, die Ausschüttung gegenüber dem Vorjahr zu erhöhen - trotz des Umstands, dass sie gleichzeitig Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken und sich damit einen Teil der Löhne vom Staat bezahlen lassen. Das Vorgehen sorgt für Kritik. "Es gibt die klare Erwartung der SPD-Bundestagsfraktion, dass Vorstände von Unternehmen, die staatliche Hilfen in Anspruch nehmen, während dieser Zeit keine Boni erhalten und Aktionäre auf Dividenden verzichten", sagte Carsten Schneider, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, dem Handelsblatt. Viele Unternehmen begründen das Festhalten an der Ausschüttung damit, dass sich die Dividende auf das erfolgreiche abgelaufene Geschäftsjahr beziehe. (Handelsblatt S. 6)

BASEL IV - Die Kreditwirtschaft spielt bei der Bewältigung der Coronakrise eine wichtige Rolle. Darauf hat der EU-Finanzministerrat am Donnerstag hingewiesen. "Es ist entscheidend, dass die Banken weiterhin Haushalte und Unternehmen finanzieren, darunter auch den Mittelstand, der wegen der Covid-19-Pandemie mit vorübergehenden Schwierigkeiten zu kämpfen hat", heißt es in einer Stellungnahme des Ecofin-Rats. Die Kreditvergabe müsse unbedingt sichergestellt werden. "Falls nötig" müssten dafür "legislative Maßnahmen ergriffen werden, um die Auswirkungen von Covid-19 abzufedern". Konkret geht es um Erleichterungen bei den Eigenkapitalvorschriften - und daran arbeitet die zuständige Generaldirektion Fisma der EU-Kommission bereits. So denkt die Fisma darüber nach, die Einführung der obligatorischen Verschuldungsquote zu verschieben und die EU-Eigenkapitalverordnung CRR entsprechend zu ändern. Die EU-Kommission reagiert damit auf die Entscheidung des Baseler Interbanken-Ausschusses, die finalen Elemente der Basel-III-Reform um ein Jahr auf 2023 zu verschieben. (Handelsblatt S. 29)

BAFIN - Die Finanzbranche soll nach dem Willen der deutschen Aufsicht Bafin die neu geschaffenen Regeln für die Sicherung der Liquidität in Fonds rasch umsetzen: Um Publikumsfonds mit schwer veräußerbaren Wertpapieren in der Coronakrise für eine mögliche erneute An-legerflucht zu wappnen, sollten Fondshäuser ihre Systeme umgehend anpassen, sagte Elisabeth Roegele, Exekutivdirektorin für Wertpapieraufsicht und Vizepräsidentin der BaFin, der Börsen-Zeitung. "Wir erwarten, dass die Kapitalverwaltungsgesellschaften sich kurzfristig und ernsthaft mit der Frage auseinandersetzen, ob und welche Liquiditätstools sie nutzen werden." (Börsen-Zeitung S. 3)

GESUNDHEITSWESEN - Das deutsche Gesundheitswesen hat sich vergleichsweise gut auf das Coronavirus eingestellt und bereitet sich deshalb langsam darauf vor, zum Normalbetrieb zurückzukehren. Neue Zahlen legen nahe, dass die Situation weniger brenzlig ist als zunächst befürchtet. (FAZ S. 15)

MIETEN - Die Mieten steigen und steigen - das war ein Jahrzehnt lang ein ehernes Gesetz, vor allem in Deutschlands Großstädten. Doch seit gut einem Jahr stagnieren dort die Mieten. Und wer jetzt eine Wohnung etwa in München, Stuttgart oder Berlin sucht, kann mit ein bisschen Glück sogar von der Corona-Krise profitieren: In den nächsten Monaten könnten die Preise für Neuvermietungen sinken. (SZ S. 17/Handelsblatt S. 34)

BDI - Die Bundesregierung muss sich nach Überzeugung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) bereits heute mit dem Hochfahren der Wirtschaft nach der Coronakrise befassen. "Wir sind besorgt, dass sich die Vorbereitung der Politik zum Neustart in 14-Tages-Plänen erschöpft", sagte BDI-Präsident Dieter Kempf dem Handelsblatt. Die Politik müsse sich "jetzt darauf vorbereiten, was sie beim nächsten Checkpoint entscheidet". Der Neuanfang Deutschlands "muss sitzen, ein erneuter Shutdown hätte unabsehbare Folgen für das Land", warnte Kempf. (Handelsblatt S. 8 )

FLUGGESELLSCHAFTEN - Der Fluggesellschaften-Branchenverband IATA rechnet 2020 mit einem Rückgang des Umsatzes im Passagierverkehr von 314 Milliarden Dollar, sagte Verbandschef de Juniac. Easyjet sieht sich dabei selbst für ein Szenario mit einem Stillstand von bis zu neun Monaten gewappnet. Anderen Wettbewerbern wie Norwegian droht indes der Zusammenbruch. (Handelsblatt S. 20)

VERSICHERUNGEN - Die immensen Schadenssummen seit dem Ausbruch der Coronakrise drohen selbst die milliardenschweren Versicherer an ihre finanziellen Grenzen zu bringen. Die deutschen Assekuranzen wagen deshalb einen ungewöhnlichen Vorstoß und drängen auf einen gemeinsamen Schutzschirm mit dem Staat. Für Warenkredit-Policen gibt es bereits eine Lösung. (Handelsblatt S. 26)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 17.04.2020, 07:13, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag18/141, 14.05.20, 11:26:02 
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Weltweite Corona-Krise könnte Versicherer mehr als 200 Milliarden Dollar kosten
LONDON (AFP)--Die Corona-Pandemie kommt auch der Versicherungswirtschaft teuer zu stehen. Wie der Versicherungsmarkt Lloyd's am Donnerstag in London prognostizierte, könnten sich die Kosten für die Branche weltweit auf 203 Milliarden Dollar (knapp 188 Milliarden Euro) summieren. Allein die geschätzten versicherungstechnischen Verluste liegen demnach mit rund 107 Milliarden Dollar auf dem Niveau etwa der Jahre 2005 und 2017, als besonders heftige Naturkatastrophen massive Schäden verursachten. Dazu kommen Lloyd's zufolge - anders als in vorherigen Jahren - erhebliche Einbußen bei den Kapitalanlagen der Versicherer. Diese könnten sich demnach auf 96 Milliarden Dollar belaufen.
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verlinkter Beitrag17/141, 05.06.20, 07:17:45 
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Guten Morgen peketec, ich wünsche allen einen erfolgreichen Wochenabschluss Smile kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
KONJUNKTURPROGNOSE - Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird seine Konjunkturprognose für das laufende Jahr nach unten korrigieren. Das kündigte dessen Vorsitzender Lars Feld an. "Der Lockdown hat länger gedauert und die Außenwirtschaft wird härter getroffen als erwartet. Vor allem im Hinblick auf die USA waren wir deutlich zu optimistisch", sagte der Freiburger Wirtschaftsprofessor. "Wir haben in diesem Jahr einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts zu erwarten, der voraussichtlich zwischen minus 6 Prozent und minus 7 Prozent liegen wird." (Funke Mediengruppe)

BINNENGRENZKONTROLLEN - Bei einer Videokonferenz der EU-Innenminister an diesem Freitag will die EU-Kommission die Mitgliedstaaten dazu auffordern, alle Binnengrenzkontrollen bis Ende des Monats aufzuheben. "Das ist wichtig für den Güterverkehr und die Wirtschaft, aber auch für die Menschen, die ihre Familie und Freunde wiedersehen wollen", sagte EU-Innenkommissarin Ylva Johansson der SZ. Die epidemiologische Lage habe sich in allen EU-Ländern deutlich verbessert, und man wisse inzwischen viel besser als im März, wie man sich vor Ansteckung mit dem Coronavirus schützen kann. Insgesamt 17 EU- und Schengen-Mitgliedsländer hätten zu Beginn der Corona-Pandemie Grenzkontrollen eingeführt. Nun sei es "an der Zeit, alle Binnengrenzkontrollen wieder abzubauen", sagte Johansson. (SZ S. 8 )

BINNENGRENZKONTROLLEN - Der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament hat die EU-Kommission aufgefordert, den unterschiedlichen Reiseregelungen in Corona-Zeiten ein Ende zu machen. "Die Freizügigkeit ist kein Geschenk der Politik an die EU-Bürger. Es ist ein Grundrecht der Europäer", sagte der CSU-Politiker Manfred Weber. "Wenn also Österreich seine Grenzen Richtung Bayern aufmacht, dann erwarte ich auch, dass es diese auch Richtung Italien aufmacht." (RedaktionsNetzwerk Deutschland)

CORONA-IMPFSTOFF - In Berlin hat man offenbar jede Hoffnung aufgegeben, die traditionellen Partner in Washington doch noch von einem gemeinsamen Vorgehen zu überzeugen. Nach Informationen des Handelsblatts haben sich vier Mitgliedsländer der Europäischen Union (EU) auf Initiative der Bundesregierung zu einer Impfstoff-Allianz zusammengeschlossen, die bereits mit mehreren Pharmaunternehmen über staatliche Forschungsgelder und Abnahmegarantien spricht. Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande fordern eine faire Verteilung von Impfstoffen in der Welt - vor allem aber wollen sie verhindern, dass Europa im geopolitischen Wettrennen um Corona-Impfungen gegen die USA und China verliert. Der Zugriff auf Impfstoffe gegen das Coronavirus sei "eine der drängendsten Fragen, die die Europäische Union gegenwärtig anzugehen hat", schreiben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und seine Kollegen aus den drei anderen Ländern an EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Daher habe sich eine "Kerngruppe von Mitgliedstaaten" zusammengeschlossen, um "das schnellste und bestmöglichste Ergebnis in den Verhandlungen mit Schlüsselakteuren der Pharmaindustrie zu erreichen". (Handelsblatt S. 10)

KONJUNKTURPAKET - Die Bundesregierung hat zur Bekämpfung der Coronakrise das größte Konjunkturprogramm in der Geschichte der Republik aufgelegt. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) zeigte sich überzeugt: Das 130-Milliarden-Euro-Paket werde für die Wirtschaft wie ein Neustart wirken: "Es geht wieder los. Das ist das Signal, das von diesem Konjunkturprogramm ausgeht", sagte Scholz. In einer Krise wie dieser müsse der Staat seine ganze Finanzkraft nutzen, und zwar schnell. "Das haben wir mit dem Schutzschirm für die Wirtschaft getan, und das machen wir jetzt mit dem Konjunkturpaket." Vor allem auf die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent setzt Scholz große Hoffnungen. (Handelsblatt S. 6)

- Die deutsche Versicherungswirtschaft arbeitet an einem Konzept für eine zukünftig bessere Absicherung von Pandemierisiken. Der Plan einer Arbeitsgruppe beim Branchenverband in Berlin sieht eine privat-staatliche Deckung für kleine und mittlere Unternehmen vor. Er enthält neben einer Beteiligung von Versicherern und öffentlicher Hand auch eine Kapitalmarktkomponente in Form von Pandemiebonds. Außerdem bringt die Assekuranz eine Pflichtversicherung ins Spiel: "Es gibt eine Präferenz für eine Pflichtlösung, aber noch keinen endgültigen Beschluss", sagte Jörg Asmussen. Er leitet die Arbeitsgruppe beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Asmussen will sich im Pandemieschutz auch international vernetzen: "Es ist ein Konzept, mit dem wir in den deutschen und europäischen politischen Raum gehen." (Börsen-Zeitung S. 3)

STAHLBRANCHE - Die europäische Stahlbranche steht vor einer doppelten Herausforderung. Einerseits gab es monatelang kaum Bestellungen etwa aus der sonst so wichtigen Automobilindustrie. Andererseits müssen die Stahlhersteller immer höhere Umweltauflagen erfüllen. Für die nötigen Investitionen hofft die Branche auf staatliche Unterstützung. (Handelsblatt S. 18)

GASTRONOMIE - Die meisten Kneipen, Wirtshäuser oder Restaurants werden auch Wochen nach der Öffnung nur schlecht besucht. Laut einer repräsentativen Umfrage der Marktforscher von YouGov halten nur ein Drittel der Befragten einen Restaurantbesuch in Kürze für wahrscheinlich, fast 60 Prozent dagegen für unwahrscheinlich. (SZ S. 21)

FED - Angesichts der schlechten konjunkturellen Lage in den USA gehen Beobachter davon aus, dass die US-No-ten-bank Fed bei ihrer nächsten Sitzung neue Kreditprogramme beschließen wird. (Börsen-Zeitung S. 2)
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verlinkter Beitrag16/141, 09.06.20, 08:32:43 
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MÄRKTE EUROPA/Optimismus der Anleger hält an
FRANKFURT (Dow Jones)--Weiter positiv blicken auch am Dienstag Händler auf die Börsen in Europa. Die Nasdaq hat am Vortag an der Wall Street neue Rekordstände markiert. Halbleiteraktien stehen sogar wieder auf Allzeithochs. Positiv wirkte zudem eine Lockerung des "Main Street"-Kreditprogramms der US-Notenbank für kleinere Unternehmen. Die Größe des Mindestkredits wurde auf 250.000 Dollar reduziert, um noch mehr Unternehmen zu erreichen. Der
DAX (846900) 846900 846900
wird am Morgen knapp unter der 13.000er-Marke erwartet. Grundsätzlich Neues gibt es nicht. Die Anleger hoffen, dass die Weltwirtschaft schneller zur Normalität zurückfindet als bislang erwartet. Hoffnung macht in diesem Zusammenhang der deutlich über den Erwartungen ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht vom vergangenen Freitag. Gestützt wird dies von der ultralockeren Geldpolitik, wo man sich am Donnerstag von der US-Notenbank eine Bestätigung erwartet. Die anhaltend hohe Skepsis vieler Anleger hilft derweil der unerwartet deutlichen Rally an den Börsen. Die steigenden Kurse zwingt immer mehr Anleger in den Markt, die bislang an der Seitenlinie gestanden haben in Erwartung einer stärkeren Korrektur, die allerdings ausgeblieben ist.

Autowerte mit VW im Blick
VOW3 (766403) 766403 766403

Autowerte stehen im Blick unter anderem mit den Plänen zur CO2-Besteuerung. Diese würde vor allem die für die Hersteller hochprofitablen SUVs treffen. Ein Händler zeigt sich hier allerdings angesichts der Zielgruppe entspannt: "Wer fast 200 Euro für eine Tankfüllung zahlt, stört sich nicht an 1.200 Euro CO2-Steuer für das ganze Jahr".
VW ist zusätzlich mit Personalien im Blick. Nach dem unrunden Start des neuen Golf soll Herbert Diess nur noch das Amt des Konzern-CEO ausüben. Die Rolle des Markenchefs übernimmt Ralf Brandstätter, bisher Leiter des operativen Geschäfts der Kernmarke. Die Aufteilung mache Sinne und sei überfällig, so ein Händler. Vorstandsmitglied Stefan Sommer verlässt indes das Unternehmen. Bei Lufthansa dürfte es weiter nach oben gehen mit dem Hilfspaket auch aus Österreich. Nachbörslich ging es 4 Prozent nach oben. Die Tochter Austrian Airlines, der österreichische Staat und die Lufthansa hatten auf ein Corona-Hilfspaket geeinigt.

Sorgen vor zweiter Corona-Welle
Rückversicherer könnten etwas unter Druck geraten nach einer Warnung von Swiss-Re-Chef Christian Mumenthaler vor einer zweiten Corona-Welle. Gegenüber dem Handelsblatt sagte er, ein Impfstoff sei keineswegs sicher und könne noch ein, bis zwei Jahre dauern. Der Markt höre genau auf Mumenthaler, da er studierter Molekular-Biologe sei, sagt ein Händler. Die erwarteten Schäden für Rückversicherer schätze er zudem im Bereich von 50 und 100 Milliarden Dollar ein, was am oberen Rand der Markterwartungen liege.

Der erzielte Verkaufspreis von 1,5 Milliarden Euro für die rund 10.100 Mobilfunkstandorte durch Telefonica Deutschland
O2D (A1J5RX) A1J5RX
sollte nach Einschätzung aus dem Handel keine größeren Akzente in der Aktie setzen. Die Erwartung für den Verkaufspreis habe im Vorfeld bei 1,4 bis 1,5 Milliarden Euro gelegen. Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag15/141, 06.08.20, 12:38:13 
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mit ordentlichem druck
Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonfl.: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag14/141, 25.08.20, 20:49:03 
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Morgen Sturmtief über Mitteldeutschland!
Sturm im Herbst normal, jetzt aber viele Bäume noch belaubt und Trockenstress!
Verspätungen Bahn, etc.
evtl. etwas short Versicherungen gruebel
nur ne Idee...
rudi334
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verlinkter Beitrag13/141, 27.08.20, 11:47:41 
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fürchten mehr Betrugsversuche in der Corona-Krise
27.08.2020 / 11:45 Uhr

FRANKFURT (Dow Jones)--In der deutschen Versicherungswirtschaft wächst vor dem Hintergrund der Pandemie die Angst vor einem Anstieg der versuchten Betrügereien. "Es gibt Hinweise darauf, dass betrugsverdächtige Schäden im Zusammenhang mit der Corona-Krise stehen", sagte Rüdiger Hackhausen, der im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die Kommission Kriminalitätsbekämpfung leitet. Das beziehe sich sowohl auf den privaten als auch den gewerblichen Bereich. "Die Versicherungsbranche ist darauf vorbereitet", stellte er fest.

"Aufgrund finanzieller Notlagen könnte es eine Zunahme von Gelegenheitsbetrügern geben", sagte der Kölner Fachanwalt für Straf- und Arbeitsrecht, Abdou Gabbar, der sich auch mit Betrugsmotiven und Täterprofilen beschäftigt.

Hackhausen nennt als Beispiele angebliche Einbrüche, bei denen Saisonware wie etwa Sommerbekleidung gestohlen worden sein soll, die offenbar nicht habe verkauft werden können. Auch gemeldete Schäden an neuen elektronischen Geräten wie Fernsehern kämen des Öfteren vor. Das deute häufig darauf hin, dass das Gerät per Kredit finanziert wurde, der Verbraucher die Raten aber nicht mehr bezahlen konnte.

Internet und Digitalisierung führten zu neuen Betrugsformen und vereinfachten die Informationsbeschaffung für die Täter. Mit wenigen Klicks könne man sich zum Beispiel in Internetforen darüber informieren, wie eine Schadenmeldung so glaubhaft formuliert werden könne, dass der vermeintliche Schaden von einer Versicherung bezahlt werde.

"Die Betrugsabwehr der Versicherer hat darauf reagiert, beispielsweise durch die Weiterentwicklung von Software zur Erkennung von Betrugsindizien oder den Einsatz speziell geschulter Mitarbeiter", sagte Hackhausen. Die Bildforensik gewinne bei der Betrugsabwehr immer mehr an Bedeutung.

Branchenschätzungen zufolge entsteht den Versicherern in der Schaden- und Unfallversicherung durch Versicherungsbetrug ein Schaden von rund 5 Milliarden Euro im Jahr. Die Unternehmen gehen davon aus, dass jede zehnte Schadenmeldung dubios ist.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/mgo/smh
(END) Dow Jones Newswires
August 27, 2020 05:44 ET (09:44 GMT)
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EZB - Die Europäische Zen-tralbank (EZB) steht laut EZB-Chefvolkswirt Philip Lane bereit, ihre ohnehin schon beispiellos expansive Geldpolitik weiter zu lockern, falls das wegen der Corona-Pandemie nötig werden sollte. Das machte Lane gestern in einem Interview mit CNBC deutlich. Entschieden stellte er sich gegen Argumente, die EZB verfüge kaum noch über Mittel zum Handeln. Zugleich machte er aber sehr klar, dass aus seiner Sicht die viel größere Rolle der Fiskalpolitik zukomme. (Börsen-Zeitung)

GÜTERVERKEHR - Die Bundesregierung hat sich im Rahmen ihrer EU-Ratspräsidentschaft auf einen Pandemieplan für den Güterverkehr verständigt. Ziel ist es, im Falle einer neuerlichen Pandemie und möglicher Mobilitätsbeschränkungen den Warentransport national wie international sicherzustellen. Der Entwurf liegt dem Handelsblatt vor. Er soll am 28. September beim EU-Verkehrsministerrat präsentiert werden. Der Pandemieplan sieht vor, dass sich die nationalen Verkehrsministerien in Zukunft enger abstimmen und ebenso mit der EU-Kommission. Grundsätzlich soll ein "Grundversorgungsnetz", definiert werden, also Straßen, Schienen- und Wasserwege von besonderer Bedeutung, die auf jeden Fall offen gehalten werden. Hinzukommen soll eine "Mindestinfrastruktur" im Luftverkehr. Auch die Funktionsfähigkeit wichtiger Verkehrsknotenpunkte wie Grenzübergänge, Flughäfen, Häfen oder Umschlagterminals soll Priorität haben. Allerdings definiert das Ministerium nicht, was unter systemrelevant zu verstehen ist, und erklärt auch nicht, weshalb der Luftverkehr eine Sonderrolle spielen soll. Die EU-Staaten sollen "nationale Beauftragte zur Aufrechterhaltung der Warenverkehrsfreiheit" definieren. Der Vorschlag speist sich aus der Erfahrung der ersten Wochen der Pandemie. (Handelsblatt)

VERSICHERUNGSBETRUG - Durch Versicherungsbetrug entsteht den deutschen Schaden- und Unfallversicherern jährlich ein Schaden von etwa 5 Milliarden Euro. Betrogen wird vor allem in der privaten Haftpflicht- und in der Hausratversicherung. Die Branche befürchtet, dass es infolge der Corona-Pandemie zu mehr Betrugsversuchen kommen wird. Hinweise darauf gebe es sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich, sagte der Vorsitzende der Kommission Kriminalitätsbekämpfung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Rüdiger Hackhausen, am Donnerstag in einem Online- Pressegespräch. (Börsen-Zeitung/Welt)
BERLIN - Berlin zählte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den wichtigsten Finanzplätzen der Welt, bevor er in der Bedeutungslosigkeit verschwand. Digitalisierung und Strukturwandel könnten die Kräfteverhältnisse jetzt wieder verschieben. (Börsen-Zeitung)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 28.08.2020, 07:04, insgesamt einmal bearbeitet
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S&P: Pandemie schmälert Widerstandsfähigkeit der Rückversicherer
FRANKFURT (Dow Jones)--Angesichts der Corona-Pandemie könnten weitere große Katastrophen in diesem Jahr einige der großen Rückversicherer in Bedrängnis bringen. Die versicherten Schäden und die Volatilität an den Kapitalmärkten im Zusammenhang mit der Pandemie hätten große Teile der Ergebnispuffer der Branche bereits erodieren lassen, schreiben die Analysten der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P). "Wir erwarten, dass bestimmte Rückversicherer nun selbst ein durchschnittliches Katastrophenjahr als herausfordernd empfinden werden." Die Kapitalausstattung der Branche sei üblicherweise ausreichend, um sich für Katastrophenrisiken zu wappnen. S&P sieht aber mindestens acht der 20 größten Rückversicherer in Gefahr, Probleme mit der Kapitalausstattung zu bekommen, sollten sich die versicherten Schäden aus Naturkatastrophen in diesem Jahr auf 60 bis 70 Milliarden US-Dollar belaufen - was eine durchschnittlicher Wert wäre. Für 2019 beträgt die Vergleichskennziffer 59 Milliarden Dollar.

Die Gefahr ist laut S&P für jene Rückversicherer groß, die bei Naturkatastrophen stärker ins Risiko gegangen und auch den Auswirkungen der Pandemie stärker ausgesetzt sind.
Auf die Preiserholung reagieren die Unternehmen in verschiedene Richtungen. Die meisten Versicherer haben ihr Risiko laut S&P relativ zur Kapitalausstattung erhöht, um von den verbesserten Bedingungen zu profitieren. Einige positionierten sich hingegen defensiver. Im ersten Halbjahr haben die 20 größten globalen Rückversicherer Belastungen im Zusammenhang mit Covid-19 von rund 12 Milliarden US-Dollar verbucht. Der Sektor dürfte die Kapitalkosten dieses Jahr nicht verdienen, so S&P. Habe es Anfang des Jahres noch danach ausgesehen, als sei die Branche auf dem richtigen Weg, haben die Pandemie und die Volatilität ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag10/141, 01.10.20, 13:11:54 
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ROUNDUP: Wirt gewinnt Corona-Klage gegen Versicherung
MÜNCHEN (dpa- AFX) - Nach einer bundesweiten Corona-Klagewelle gegen
zahlungsunwillige Versicherungen hat das Münchner Landgericht erstmals einem
klagenden Gastwirt die geforderte Millionensumme zugesprochen. Laut Urteil muss
die beklagte Versicherungskammer die Kosten von 30 Tagen coronabedingter
Betriebsschließung an den Pächter des Münchner Augustinerkellers zahlen - exakt
1,014 Millionen Euro. In ganz Deutschland sind an den Gerichten bereits hunderte
ähnlicher Klagen gegen mehrere Versicherungen anhängig, inklusive des
Marktführers Allianz.

Folge der Münchner Entscheidung könnte nach Einschätzung des siegreichen
Wirts eine zweite Klagewelle sein: Viele Wirte hätten nicht das Geld, um sich
einen Prozess zu leisten, sagte Christian Vogler, der Pächter des über die
Münchner Stadtgrenzen hinaus bekannten Augustinerkellers. "Für die haben wir
jetzt Vorarbeit geleistet." Viele Gastronomen seien in ihrer Existenz bedroht.
"Jetzt ist endlich mal ein Richter da, der sagt: Es ist Unrecht, was ihr da
macht."

Doch ist die Entscheidung nicht rechtskräftig, die unterlegene
Versicherungskammer will sich nicht geschlagen geben: "Wir werden uns nach
Vorliegen der schriftlichen Urteilsgründe sorgfältig mit diesen
auseinandersetzen und die Möglichkeiten der Berufung nutzen", teilte das
Unternehmen mit.

In dem Urteil geht es um eine Police, in der die Betriebsschließung auf
Grundlage des Infektionsschutzgesetzes ausdrücklich gedeckt ist. Der Chef des
Augustinerkellers hatte den Vertrag überhaupt erst am 5. März unterschrieben,
weil er sich gegen eine coronabedingte Schließung absichern wollte.

Die Versicherungskammer will dennoch nicht zahlen, weil der Schutz nach
Auffassung des Unternehmens nur für Krankheiten und Erreger gilt, die in dem
Vertrag ausdrücklich genannt sind - Covid-19 zählt nicht dazu.

Das sieht das Gericht ganz anders: Schließungen nach Infektionsschutzgesetz
seien in dem Vertrag abgesichert, sagte die Vorsitzende Richterin Susanne
Laufenberg. Ob Covid-19 ausdrücklich erwähnt ist oder nicht, spielt laut Urteil
keine Rolle. Die Bringschuld für allgemeinverständliche Verträge liegt demnach
beim Versicherer: "Wir sind der Meinung, dass man von einem Versicherungsnehmer
nicht erwarten kann, dass ihm das Infektionsschutzgesetz geläufig ist", sagte
die Richterin dazu.

Der siegreiche Wirt beschuldigte anschließend die Chefetagen der
Versicherer, eigene finanzielle Interessen über diejenigen der Kunden zu
stellen: "Es ist wirklich eine Schweinerei, finde ich, dass man diese Leute (die
Wirte) an die Wand fährt, um sich höhere Boni einzustreichen", sagte Vogler.
Allianz-Chef Oliver Bäte und einige andere Spitzenmanager der Branche hingegen
argumentieren, dass sie nur für ausdrücklich versicherte Schäden zahlen können,
da das Geschäft ansonsten zu nicht mehr kalkulierbaren finanziellen Risiken
führen würde.

Auch die Allianz muss in München Niederlagen fürchten, da deren
Versicherungsbedingungen ähnlich formuliert sind: Schließungen nach
Infektionsschutzgesetz sind versichert, der Covid-19-Erreger ist aber nicht
ausdrücklich genannt. Die Kammer hat in mehreren mündlichen Verhandlungen die
Versicherungsbedingungen beider Unternehmen als "intransparent" kritisiert.

Doch bedeutet der Erfolg des prominenten Münchner Wirts keineswegs, dass
alle verklagten Versicherungen vor Gericht unterliegen müssten, weder in München
noch anderswo. Klar ist lediglich, dass sowohl die Versicherungskammer als auch
die Allianz im heimischen München mit allen gleichlautenden
Betriebsschließungspolicen schlechte Chancen haben. Der Gesamtverband der
Versicherungswirtschaft GDV betonte dementsprechend: "Es kommt im Einzelfall auf
den genauen Wortlaut der Versicherungsbedingungen an."

Auch wenn es noch Jahre dauern könnte, bis es rechtskräftige Urteile gibt,
haben die Prozesse jetzt schon Folgen: Die Versicherer wollen ihre Policen
verständlicher formulieren. "Wir müssen von vornherein noch klarer
kommunizieren, was versichert ist und was nicht", sagte eine GDV-Sprecherin.
"Ein Expertenkreis arbeitet an dieser Aufgabe und verfolgt das Ziel, die
Arbeiten bis Jahresende abzuschließen."/cho/DP/fba
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verlinkter Beitrag9/141, 19.10.20, 07:00:46 
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Guten Morgen peketec - ich wünsche alllen einen erfolgreichen Wochenstart kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
HYBRIDFAHRZEUGE - Plug-in-Hybride entwickeln sich in Deutschland zum Verkaufsschlager: Im September sind von diesen Fahrzeugen mit Verbrennungs- und Elektromotor 20.000 Exemplare neu auf den Straßen zugelassen worden. Gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutet das einen Zuwachs von 463 Prozent. Allein Plug-in-Hybrid-Modelle der Marke VW haben sich von Januar bis September in Deutschland 8.600-mal verkauft, ein Plus von 2.500 Prozent. Doch die vor allem durch die staatliche Umweltprämie angetriebene Sonderkonjunktur hat auch ihre Schattenseiten: Die Qualität leidet, weil die Batteriehersteller Probleme haben, den schnell wachsenden Bedarf zu decken. "Die Autohersteller üben gehörigen Druck auf die Zelllieferanten aus", sagt Stefan Bratzel, Professor am Center of Automotive Management der Fachhochschule Bergisch Gladbach. Autokonzerne wie Ford und BMW zahlen dafür nun einen hohen Preis, da sie jetzt die ersten Plug-in-Hybride wegen Brandgefahr in die Werkstätten zurückrufen müssen. (Handelsblatt)

INSOLVENZEN - Immer mehr Volkswirte sehen die ausgesetzte Insolvenzantragspflicht in Deutschland kritisch. Sie glauben, dass die Politik Unternehmen am Leben hält, deren Geschäftsmodelle nicht mehr zeitgemäß sind. Nach einer Umfrage des Ifo-Instituts unter 120 Wirtschaftswissenschaftlern, erwarten zwei Drittel von ihnen, dass die "Zombifizierung" eher zunehme. Weitere 20 Prozent vermuten sogar einen starken Anstieg. (FAZ)

WEIHNACHTSGELD - Es ist ein gut gemeinter Vorschlag von Politikern unterschiedlicher Parteien: Könnten die Unternehmen nicht die Auszahlung des Weihnachtsgeldes vorziehen und so Geld in den Markt spülen, um der befürchteten Verödung der Innenstädte entgegenzuwirken? Doch Experten sind skeptisch. Kai Hudetz, Geschäftsführer des Kölner Instituts für Handelsforschung (IFH) sagte der SZ: "Ein vorgezogenes Weihnachtsgeld wäre vielleicht sinnvoll, wenn mangelnde Kaufkraft das Kernproblem wäre. Das ist jedoch nicht der Fall. Die aktuell erkennbare Konsumzurückhaltung resultiert aus der hohen Unsicherheit über die zukünftigen wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie, damit steigt die Sparquote." (Süddeutsche Zeitung)

VERSICHERUNGEN - Bei deutschen Gerichten stapeln sich inzwischen die Klagen von Gastwirten und Hoteliers gegen ihre Versicherer. Es geht in Hunderten von Fällen um mögliche Entschädigungen aus sogenannten Betriebsschließungspolicen, die infolge der Coronakrise zur Anwendung und Auszahlung kommen könnten. Einer juristischen Sammelaktion der Berliner Kanzlei Gansel haben sich über 1.500 Kläger angeschlossen. Viele Versicherer haben ihre bisherigen Produkte vom Markt genommen oder mit Zusatzvereinbarungen ihre Klauseln nachgebessert. (Handelsblatt)

KONZERTBRANCHE - Der Konzertveranstalter Marek Lieberberg hat den Umgang der Bundesregierung mit der Kulturbranche hart kritisiert. Die bislang versprochene Hilfe von 80 Millionen Euro sei zu wenig, und selbst davon seien noch keine zehn Prozent ausgezahlt, sagte Lieberberg der Süddeutschen Zeitung. "Wir waren und sind eigentlich eine blühende Branche, die sich selbst trägt", sagte Lieberberg, "wir können das, was uns gegeben wird, zurückzahlen." Man brauche die Hilfe, um zur Selbsthilfe fähig zu sein, doch die zu geringe und zu späte Hilfe komme zudem "im Kleid einer grotesken Bürokratie". Die privat und marktwirtschaftlich geführte Konzertbranche habe in der Vergangenheit "mehr Besucher begeistert als die gesamte geförderte Kultur". In der Musikindustrie arbeiteten 250.000 Menschen, insgesamt seien es alleine in Deutschland 1,5 Millionen Menschen, die mit ihren Familien von Konzerten und anderen Live-Veranstaltungen abhängen. Einen Zehn-Punkte-Plan der Grünen nannte Lieberberg "wirklich vorbildlich und jenseits von Ideologie und Parteinormen". Daran könne sich ein Dialog orientieren. (Süddeutsche Zeitung)

CORONA - Zum Schutz in der Corona-Pandemie musste die Politik auch Grundrechte einschränken, sagte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht. In einem Interview verteidigt sie Upload-Filter im Internet und härtere Sanktionen für Unternehmen. (FAZ)
TAUBER - Der frühere CDU-Generalsekretär und heutige Staatssekretär Peter Tauber will sich nach Informationen der Funke Mediengruppe aus der Politik zurückziehen. Das geht aus einem Brief hervor, den Tauber am Wochenende an die CDU-Mitglieder seines Wahlkreises verschickte. Darin kündigt er an, "nächstes Jahr meine politische Karriere zu beenden und nächstes Jahr nicht wieder für den Deutschen Bundestag zu kandidieren". Seinen Schritt begründet er mit "persönlichen und familiären Gründen". (Funke Mediengruppe)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 19.10.2020, 07:05, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag8/141, 22.10.20, 13:39:44 
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ROUNDUP: Versicherung muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen
MÜNCHEN (dpa- AFX) - Im Streit zahlreicher Wirte gegen ihre Versicherungen um
Corona-Kosten hat erneut ein Gasthaus vor Gericht gewonnen. Das Landgericht
München I sprach der Gaststätte Emmeramsmühle am Donnerstag für die Schließung
im Frühjahr gut 427 000 Euro zu. Damit gab es der Klage des Wirts gegen die
Haftpflichtkasse statt.

Die Versicherung hatte sich geweigert zu zahlen. Das Gericht befand nun
aber, dass die Klausel, mit der sie ihren Leistungsumfang einschränken wollte,
intransparent und daher unwirksam sei. Zudem betonte die auf Versicherungsrecht
spezialisierte Kammer, dass es nicht darauf ankomme, ob das Virus in dem
betroffenen Betrieb aufgetreten sei. Entscheidend sei, dass der Betrieb wegen
des Infektionsschutzgesetzes geschlossen worden sei.

Das Gericht sah zudem auch keinen Grund, die Ansprüche des Wirts wegen
staatlicher Hilfen oder Kurzarbeitergeld zu mindern. Diese seien ja keine
Schadensersatzzahlungen für die Betriebsschließung. Die Entscheidung ist noch
nicht rechtskräftig.

Erst am Mittwoch hatten sich der Wirt der bekannten Gaststätte Paulaner am
Nockherberg und die Allianz bei einer ähnlichen Klage außergerichtlich geeinigt.
In einem anderen Fall entschied das Gericht Anfang Oktober bereits zugunsten des
Augustinerkellers und sprach dem Wirt gut eine Million Euro zu. Alleine beim
Landgericht München I sind bisher 88 Klagen zu den
Betriebsschließungsversicherungen eingegangen. Die Allianz sah sich zuletzt
bundesweit mehr als 100 gegenüber.

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Bayern begrüßte das Urteil vom
Donnerstag. "Es bestätigt unsere Rechtsauffassung", sagte Landesgeschäftsführer
Thomas Geppert. Allerdings komme es auch immer auf den einzelnen Vertrag
an./ruc/DP/stk
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verlinkter Beitrag7/141, 23.12.20, 07:17:24 
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Guten Morgen peketec / leichte Internetprobleme gruebel kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
- Im Umgang mit der neuen Mutation des Coronavirus hat sich die EU-Kommission gegen pauschale Reiseverbote von und nach Großbritannien ausgesprochen. Einer Empfehlung an die Mitgliedstaaten zufolge soll vor allem der Güterverkehr aufrechterhalten werden, nach demselben Prinzip, das in der ersten Corona-Welle im Frühjahr Anwendung fand. Für Lkw-Fahrer soll keine Quarantäne angeordnet werden, Testpflichten soll es nur geben, wenn dies den Güterverkehr nicht beeinträchtigt. Reisenden soll die Heimkehr ermöglicht werden. Flugzeuge, Schiffe und der von London aus fahrende Eurostar-Zug sollen von diesem Mittwoch an wieder verkehren können, teilte Frankreichs Beigeordneter Minister für Verkehr, Jean-Baptiste Djebbari, via Twitter mit. Großbritannien war seit Sonntagnacht weitgehend von Kontinentaleuropa abgeschnitten wegen des mutierten Coronavirus. Frankreich hatte die für die Lebensmittelversorgung wichtige Route über den Ärmelkanal geschlossen. Auch in einem anderen Konflikt zwischen EU und Großbritannien gab es Annäherung: In den Brexit-Verhandlungen bewegten sich beide Seiten beim Streit um Fangquoten für EU-Fischer etwas. (SZ/Handelsblatt)

GELDWÄSCHE - Die beim Zoll angesiedelte Financial Intelligence Unit (FIU) wird deutlich verstärkt. Die Behörde, deren Aufgabe es ist, unter anderem von Banken abgegebene Geldwäscheverdachtsmeldungen zu analysieren und zu filtern, soll binnen zwei bis drei Jahren von aktuell 475 auf rund 800 Stellen (Vollzeitäquivalente) ausgebaut werden, wie ihr Leiter Christof Schulte im Interview der Börsen-Zeitung sagt: "Wir wären mit der künftigen Ausbaustärke, die zurzeit noch politisch in Planung ist, eine der größten, wenn nicht sogar die größte FIU weltweit." Weil der bestehende Standort in Köln-Dellbrück zu klein wird, soll die FIU voraussichtlich an einen neuen Hauptstandort innerhalb der Stadt umziehen. (Börsen-Zeitung)

LEBENSVERSICHERER - Der Vorstandschef des Allianz-Konzerns hat angesichts der anhaltenden Niedrigzinspolitik vor Pleiten deutscher Lebensversicherer gewarnt. "Ich rechne gerade angesichts der massiven Verwerfungen damit, dass ein paar Wettbewerber, die nicht gut gewirtschaftet haben, ausscheiden", sagte Oliver Bäte. Zur Marktwirtschaft gehöre das Ausscheiden von Unternehmen, die den Markt nicht schafften - das müsse es auch bei Finanzdienstleistern geben. Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) belastet die Branche seit Jahren massiv. (Handelsblatt

GLÜCKSSPIELE - Quer durch die Republik beschäftigen sich derzeit Landesparlamente mit dem neuen Glücksspielgesetz, das in gut sechs Monaten in Kraft treten soll. Erstmals werden damit Glücksspiele im Internet bundesweit erlaubt. Slot-Automaten auf dem Smartphone, virtuelle Pokerrunden, Blackjack am digitalen Casinotisch, all das war bisher fast ausnahmslos verboten. Mit den Erlaubnissen wollen die Länder künftig einen Milliarden-Schwarzmarkt in den Griff bekommen. Von den Behörden überwachte Anbieter statt Wildwuchs - und am liebsten: eine Menge Geld für den Fiskus. Kaum war das alles auf den Weg gebracht, verabredeten sich mehrere Landesfinanzministerien zu einer Arbeitsgruppe, um auszuloten, wie die neuen Angebote künftig besteuert werden sollen. Inzwischen ist dazu ein erster Gesetzentwurf entstanden, der Süddeutscher Zeitung und NDR vorliegt. Der Vorschlag sieht Steuern von 5,3 Prozent für Online-Pokerspiele sowie eine "Virtuelle Automatensteuer" in Höhe von 8 Prozent auf den Einsatz bei Automatenspielen vor. Die Steuer würde jedes einzelne Mal erhoben, wenn sich die virtuellen Walzen drehen, mithin 8 Cent pro eingesetztem Euro. Für weitere Online-Casinospiele wie Roulette sieht der Entwurf noch nichts vor. (SZ)

SPEDITEURE - Dem Bund drohen nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur falsch berechneten Lkw-Maut Rückforderungen von Spediteuren und Fuhrunternehmen in Höhe von rund 400 Millionen Euro. Viele beklagen jedoch, der bundeseigene Mautbetreiber Toll Collect erschwere die Geltendmachung ihrer Rechte. Der EuGH hatte entschieden, dass Kosten für die Verkehrspolizei nicht in die Mautberechnung einfließen dürften. (FAZ)

WASSERSTOFF - Wasserstoff wird zum Hoffnungsträger der deutschen Industrie. Große Unternehmen bringen sich in Stellung, um auf dem künftigen Milliardenmarkt eine dominierende Rolle zu spielen. "Wasserstoff kann für Siemens Energy ein Milliardengeschäft werden", sagte Christian Bruch, Chef des neuen Energietechnikkonzerns Siemens Energy, im Interview mit dem Handelsblatt. Auch die Energieversorger RWE und Uniper planen größere Investitionen. (Handelsblatt)

PREISERHÖHUNG - Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat zum Jahreswechsel vor Preiserhöhungen auf breiter Front gewarnt. "Wenn die Mehrwertsteuer zurück auf den alten Satz gehoben wird, befürchten wir, dass Händler dies für eine allgemeine Preiserhöhung nutzen", sagte vzbv-Vorstand Klaus Müller. "Das tun vermutlich auch diejenigen Händler, die nicht reduziert hatten. Das kennen wir schon von früheren Steuererhöhungen. Da hilft nur genaues Hinschauen." Die Regierung hatte die Mehrwertsteuer für sechs Monate gesenkt, um Konjunkturimpulse in der Corona-Krise zu geben. Eine Verlängerung der Maßnahme lehnte Müller indes ab. (Funke Mediengruppe)

IT - Zwar halten sich viele Unternehmen angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit durch die Coronakrise mit Neueinstellungen zurück. Aber die IT-Branche macht eine Ausnahme, dort wird weiter Personal gesucht. Das zeigt das exklusiv fürs Handelsblatt berechnete Ifo-Beschäftigungsbarometer. Nach einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräfte (Kofa) treiben der Trend zum Homeoffice und der boomende Onlinehandel derzeit vor allem die Nachfrage nach Systemanalytikern, Netzwerktechnikern und IT-Vertriebsspezialisten an. Experten empfehlen, mehr Fachkräfte aus Ländern wie Vietnam, Indonesien oder von den Philippinen anzuwerben. (Handelsblatt)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 23.12.2020, 08:23, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag6/141, 07.01.21, 06:11:35 
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Guten Morgen peketec kaffee
OT-Beiträge über die Randale von Trump-Anhängern im Kapitol bitte in den Politik-Thread!

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
ÖKOSTROM - Europas Energiebranche beteiligt sich mit Rekordausgaben am Green Deal der EU. Allein der spanische Energiekonzern Iberdrola will bis 2025 gut 34 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investieren, Enel aus Italien bis 2030 rund 70 Milliarden. Aber auch deutsche Konzerne wie RWE und EnBW planen, noch mehr Geld in Wind- und Solarparks zu stecken. In Summe heißt das: In diesem Jahrzehnt wird Europas Energiebranche mindestens 650 Milliarden Euro in grüne Stromproduktion investieren, so das Ergebnis einer Analyse der Unternehmensberatung Kearney. Bei guten Rahmenbedingungen, also wenn Wind- und Solarenergie noch länger gefördert werden, könnte sogar die Marke von 1 Billion Euro übersprungen werden. (Handelsblatt)

- Im EU-Parlament gibt es Kritik am Brexit-Handelsvertrag, der den Ausstieg Großbritanniens aus der EU regelt. Die Übereinkunft würde es den Briten erlauben, sich in Bezug auf die Besteuerung und die Geldwäschebekämpfung in ein "Singapur an der Themse" zu verwandeln, heißt es in einem Brief der beiden Grünen-Abgeordneten Sven Giegold und Philippe Lamberts an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Parlamentarier fürchten, dass Londons Finanzsektor künftig von laxen Gesetzen ähnlich wie in Singapur profitiert, um flüchtiges Kapital anzuziehen. (SZ)

LIEFERKETTEN - Wenn es für Peter Altmaier (CDU) eine Lehre aus der Coronakrise gibt, dann die: Deutsche Unternehmen müssen ihre Lieferketten diversifizieren, vor allem um ihre Abhängigkeit von China zu verringern. Kaum eine Gelegenheit lässt der Bundeswirtschaftsminister aus, das zu betonen. Er begründet das unter anderem mit Produktionsproblemen, zu denen es wegen des Lockdowns in China zu Beginn der Krise gekommen war. Die Pandemie habe gezeigt, dass Lieferketten, die sehr einseitig ausgerichtet, anfällig für Unterbrechungen seien, warnte Altmaier anlässlich der Asien-Pazifik-Konferenz der deutschen Wirtschaft bereits im Oktober. Über die Notwendigkeit von Anpassungen wird inzwischen auch in deutschen Chefetagen debattiert: Nach einer im Dezember veröffentlichten Umfrage des Kreditversicherers Euler Hermes unter Führungskräften will jedes zweite deutsche Unternehmen 2021 seine Produktion verlagern. (Handelsblatt)

VERSICHERUNGSBRANCHE - In der konservativen Branche der Versicherer schauen sich inzwischen einige Firmen nach Zukäufen um. Mehrere größere Fusionen und Übernahmen registrierte die Branche bereits in den vergangenen Wochen - und Topmanager deuten an, dass es zu weiteren Zusammenschlüssen kommen wird. "Langsam kommt Bewegung auf", sagte Swiss-Re-Vorstandschef Christian Mumenthaler. "Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass es jetzt zu mehr Übernahmen kommen wird - nicht nur in den nächsten Monaten, sondern auch in den nächsten ein bis zwei Jahren." Er könne sich vorstellen, dass vor allem kleinere Versicherer bedingt durch die Krise aktiv nach einer starken Schulter suchten. (Handelsblatt)

NORD STREAM 2 - Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern will mit Hilfe einer neu gegründeten Stiftung die umstrittene russisch-europäische Gaspipeline Nord Stream- 2 fertigstellen. Darüber werde das Kabinett beraten und anschließend das Parlament am Donnerstag, sagte ein Regierungssprecher in Schwerin. Die Stiftung wolle sich für den Klimaschutz starkmachen und auch einen Beitrag zur Fertigstellung von Nord Stream 2 leisten. Die Stiftung solle die Rolle von Erdgas als Brückentechnologie hervorheben und die treibenden Kräfte des Projekts vor Sanktionen schützen, berichtete der Norddeutsche Rundfunk. (Börsen-Zeitung/FAZ)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 07.01.2021, 07:46, insgesamt 2-mal bearbeitet
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verlinkter Beitrag5/141, 09.02.21, 06:17:52 
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Guten Morgen peketec kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
IMPFSTOFF - Das Bundesfinanzministerium hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) weitere 6,2 Milliarden Euro zur Impfstoff-Beschaffung freigegeben. Dass durch die EU-Kommission erworbene Impfstoffportfolio sowie nicht abgeschlossene Verhandlungen mit weiteren Impfstoffherstellern auf EU-Ebene, die Verteilung der erworbenen Impfdosen unter den Mitgliedstaaten, sowie nationale Verhandlungen Deutschlands mit einzelnen Impfstoffherstellern "führen nach Berechnungen des Bundesgesundheitsministeriums zu einem zusätzlichen Bedarf in Höhe von bis zu 6,22 Milliarden Euro", heißt es in einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestags, das dem Handelsblatt vorliegt. (Handelsblatt)

EU-ANLEIHEN - Die Anleihen der Europäischen Union zur Finanzierung des Corona-Wiederaufbaufonds stoßen bei Investoren sowohl in Europa wie auch in Asien auf großes Interesse. Das bestätigte EU-Haushaltskommissar Johannes Hahn im Handelsblatt-Interview. "Wir gehen davon aus, dass der Markt monatlich 15 bis 20 Milliarden Euro an Anleihen der EU aufnehmen kann", sagte er. Bereits die Bonds im Rahmen des EU-Kurzarbeiterprogramms Sure seien teilweise bis um das 16-Fache überzeichnet gewesen. (Handelsblatt)

EINZELHANDEL - Vor dem Bund-Länder-Treffen hat der Handelsverband HDE eindringlich vor einer nochmaligen Verlängerung des Lockdowns gewarnt. "Die Politik ist in der Pflicht, einen Plan zu präsentieren und einen Weg aus dem Lockdown aufzuzeigen", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth dem Handelsblatt. "Ladenschließungen bis Ostern würden weite Teile des innerstädtischen Einzelhandels in ein Desaster führen." Viele Händler wüssten nicht mehr, wie sie weitermachen sollen, sagte Genth weiter. (Handelsblatt)

HOTELGEWERBE/AUTOHANDEL - Die Hauptgeschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Ingrid Hartges, hat von der Politik eine konkrete Öffnungsperspektive aus dem Lockdown gefordert. "Die Verzweiflung ist groß. Es fehlt die Perspektive. Viele wissen nicht mehr, wie sie Pacht und Gehälter bezahlen sollen. Die Banken geben den Unternehmen auch kein Geld mehr", sagte Hartges dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Die Lage sei bei vielen Unternehmen dramatisch. "Die Betriebe, die die Novemberhilfe endlich bekommen haben, können die finanziellen Löcher ein wenig stopfen. Aber das sind auch nur rund 60 Prozent der Betriebe." Auch die Situation im Autohandel wird nach Branchenangaben von Woche zu Woche schwieriger. Im Januar sei die Zahl der Pkw-Neuzulassungen um 31,1 Prozent und Zahl der verkauften Gebrauchtwagen um 29,4 Prozent jeweils gegenüber dem Vorjahresmonat zurückgegangen, erklärte der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes. (RND)

- Sollten die Olympischen Spiele in Tokio und andere Großveranstaltungen abgesagt werden, muss die Branche für entgangene Einnahmen haften. Es geht um die Veranstaltungsausfallpolicen des Olympischen Komitees und anderer Einrichtungen. Die US-Maklerunternehmen Gallagher und NFP Sports and Entertainment Group haben ausgerechnet, dass ein endgültiger Ausfall der Veranstaltung die Versicherer bis zu drei Milliarden Dollar kosten würde - der teuerste Schaden in der Geschichte dieser Versicherungssparte, die ohnehin durch die Pandemie gebeutelt ist. (SZ)

FAKE NEWS - Das Bundesjustizministerium hat ein härteres Vorgehen gegen Onlineplattformen angekündigt, auf denen Verschwörungstheorien und Hasskommentare verbreitet werden. "Hassrede belastet nicht nur das Vertrauen in die digitale Kommunikation, sie kann auch das Fundament unserer Demokratie und Gemeinschaft angreifen", sagte Staatssekretär Christian Kastrop dem Handelsblatt. Auf Worte folgten oft Taten. "Deshalb müssen auch digitale Brandstifter entschieden zur Rechenschaft gezogen werden, um Bürgerinnen und Bürger vor Hass, Hetze und strafbaren Falschinformationen zu schützen." (Handelsblatt)

- China hat am Montag offenbar das soziale Netzwerk Clubhouse gesperrt. Die App war von Peking aus am Abend nicht mehr zugänglich. In den Tagen zuvor hatten sich Zehntausende Chinesen auf Clubhouse über Tabuthemen wie der Unterdrückung der Uiguren, die Proteste in Hongkong, die Beziehungen zu Taiwan ausgetauscht. (FAZ)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 09.02.2021, 07:38, insgesamt einmal bearbeitet
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STAHLBRANCHE - Mit rund 700 Euro kostete eine Tonne sogenannten Warmbandstahls so viel wie zuletzt 2017. In den USA stieg der Preis sogar noch stärker auf rund 1160 Dollar (960 Euro). Für die kriselnde Stahlindustrie ist das eine gute Nachricht, bedeutet die Rally doch das vorläufige Ende einer jahrelangen Abwärtsspirale. Für stahlverarbeitende Betriebe wird der plötzliche Nachfrageschub aber zunehmend zum Problem. Denn während sich die Wirtschaft allmählich von Lockdowns, Reisesperren und Werksschließungen erholt, fehlt der Stahl, um die neuen Aufträge der Kunden abzuarbeiten. (Handelsblatt)

KONJUNKTURUMFRAGE - Unternehmen in den besonders vom Lockdown betroffenen Branchen kämpfen zunehmend um ihre Existenz. Dies zeigen erste Daten aus der Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) unter bundesweit 30.000 Unternehmen. Vor den Bund-Länder-Gesprächen an diesem Mittwoch hat der Verband die Daten den politischen Entscheidern präsentiert. (Handelsblatt)

BANKEN - Für die deutschen Banken wird die Bewältigung der Pandemiefolgen Jahre dauern. "Wir müssen damit rechnen, dass 2021 aufgrund der Coronakrise mehr Kunden in Zahlungsschwierigkeiten kommen werden", warnt der Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg, Peter Schneider. "Solche Einbußen kann man nicht in ein paar Monaten aufholen." Hans-Walter Peters, Präsident des Bankenverbands BdB, rechnet im Handelsblatt-Interview mit einem Strukturwandel durch die Krise: "Natürlich wird es zu einem Anstieg von Insolvenzen kommen." Gleichwohl geht er davon aus, dass die Banken die Folgen abfedern können. Auch die Sparkassen zeigen sich angesichts ihres großen Eigenkapitalpuffers optimistisch. Aufseher sind indes alarmiert. (Handelsblatt)

DIGITALER EURO - Mit Abschluss der Konsultation der Europäischen Zentralbank (EZB) zum digitalen Euro hat die Notenbank die Erwartung gesetzt, dass eine solche Central Bank Digital Currency (CBDC) in fünf Jahren marktreif sein könnte. Diese Zeitspanne könnte überbrückt werden, indem Banken synthetische CBDC herausgäben, die als Stable-coins mit Zentralbankgeld gedeckt seien, sagt der Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank (HCOB), Cyrus de la Rubia, im Interview der Börsen-Zeitung. Damit würde man der Nachfrage aus der Indus-trie gerecht werden, die auf eine Infrastruktur für automatisierte Zahlungen dringe. (Börsen-Zeitung)

NORD STREAM 2 - Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat voriges Jahr seinem damaligen US-Amtskollegen Steven Mnuchin ein politisches Geschäft angeboten: bis zu 1 Milliarde Euro zusätzlich aus dem Bundeshaushalt für den Ausbau der Flüssiggas-Terminals in Brunsbüttel und Wilhelmshaven, im Gegenzug verzichten die USA auf ihre Sanktionen gegen Nord Stream 2. (FAZ)

LOCKDOWN - Deutschland steht eine mindestens zweiwöchige Lockdown-Verlängerung bevor. In einem Beschlussentwurf für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten an diesem Mittwoch wurde als neue Frist für die Maßnahmen der Monat März angegeben, ein konkretes Datum aber nicht genannt. Dem Entwurf zufolge würden Einzelhandel und Gastronomie ebenso geschlossen bleiben wie Schulen und Kitas. (Handelsblatt/SZ/FAZ/Welt/Börsen-Zeitung)

IMPFSTOFFPRODUKTION - Die christlichen Demokraten im Europäischen Parlament verlangen massive Investitionen, um die Impfstoffproduktion in Europa auszubauen. "Wir fordern 10 Milliarden Euro von der europäischen Ebene", sagte der EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber. (FAZ)

SCHWARZARBEIT - Der durch den Zoll aufgedeckte Schaden durch Schwarzarbeit ist in Deutschland im vergangenen Jahr auf rund 816 Millionen Euro gestiegen. Das ergaben aktuelle Zahlen des Bundesfinanzministeriums. Im Jahr 2019 waren es noch 755 Millionen Euro. Dabei ist die Zahl der kontrollierten Arbeitgeber von 54.733 im vergangenen Jahr auf 44.702 gesunken. Experten schätzen, dass die Schattenwirtschaft durch die Coronakrise 2020 insgesamt um 16 Milliarden Euro auf 339 Milliarden Euro angewachsen ist. (Handelsblatt)

DIESEL-AUTOS - Der Absatz von Diesel-Pkw in Europa bricht laut einer Studie schneller ein als erwartet. Laut einer Untersuchung des Duisburger Automobilforscher Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotiv Research (CAR) ging der Absatz von Diesel-Pkw im Kernmarkt West-Europa binnen vier Jahren um 59 Prozent zurück. (Augsburger Allgemeine)

REISE-FONDS - Geht es nach dem Justizministerium, sollen Reiseanbieter künftig in einen Fonds einzahlen, damit Menschen, die Reisen gebucht haben, angezahltes Geld in solchen Fällen zurückerhalten können. Für die Branche wäre das ein Paradigmenwechsel. In den Fonds sollen laut dem Gesetzentwurf, der der SZ vorab vorliegt, bis Ende des Jahres 2026 insgesamt 750 Millionen Euro fließen. (SZ)

LEBENSVERSICHERER - Der Druck auf die Bilanzen der Lebensversicherer steigt. Die Ratingagentur Assekurata geht davon aus, dass die Unternehmen für Verträge mit Garantien aus der Vergangenheit in den kommenden Jahren etliche Milliarden nachreservieren müssen. Etwa 8 bis 11 Milliarden Euro jährlich dürften die Unternehmen in naher Zukunft in die Zinszusatzreserve (ZZR) einzahlen müssen, rechnet Assekurata vor. Die Analysten gehen dabei davon aus, dass es beim gegenwärtigen Nullzins-Niveau bleibt. (Börsen-Zeitung)
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verlinkter Beitrag3/141, 17.07.21, 09:50:47 
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Versicherungen reagieren auf Schäden: „Im Minutentakt melden sich verzweifelte Kunden“
Das Ausmaß der Schäden, die das Tiefdruckgebiet „Bernd“ in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hinterlassen wird, ist noch nicht annähernd abzusehen. Aber schon jetzt ist klar, dass das Jahr 2021 sich für die Versicherungswirtschaft zu einem der schadenträchtigsten seit 2013 entwickeln wird, heißt es vom Gesamtverband der der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).
[...] https://www.msn.com/de-de/finanzen/..../ar-AAMfYaM?ocid=msedgntp
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verlinkter Beitrag2/141, 20.07.21, 09:08:21 
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erwarten Rekordschaden
BERLIN (Dow Jones)--Der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen, rechnet nach der Hochwasser-Katastrophe mit einem Rekordschaden. "Kurzfristig zeichnet sich ab, dass sich 2021 zu einem der schadenträchtigsten Jahre seit 2013 entwickeln könnte. Damals lag der versicherte Schaden bei 9,3 Milliarden Euro", sagte Asmussen der Rheinischen Post. "Wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung unter dem Zwei-Grad-Ziel des Pariser Klimagipfels zu halten, dann werden wir etwa die Versicherung von Naturgefahren nicht in der bestehenden Form fortführen können", warnte er. Asmussen wies darauf hin, dass viele Gebäude in Deutschland nicht gegen Elementarschäden wie Starkregen abgesichert seien. "Selbst in der höchsten Risikozone ist in Deutschland jedes vierte Haus gegen Hochwasser versichert", sagte er. Nahezu alle Hausbesitzer in Deutschland konnten sich aber gegen Naturgefahren versichern und würden dies auch weiterhin können. Eine Pflichtversicherung lehnt er dagegen ab. "Eine Pflichtversicherung ist nicht unbedingt eine nachhaltige Antwort auf die vor uns liegenden Herausforderungen", sagte er. Es mangele nicht an Angeboten für Versicherungsschutz, sondern "vielerorts eher an einem verantwortungsvollen Umgang mit Naturgefahren". Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag1/141, 21.07.21, 05:43:05 
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Guten Morgen peketec kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
PEGASUS - Der französische Präsident Emmanuel Macron ist ins Visier der Spähsoftware Pegasus geraten. Das belegt eine Liste geleakter Telefonnummern, die die Süddeutsche Zeitung, NDR, WDR und die Wochenzeitung Die Zeit  einsehen konnten. Offenbar wollte ihn eine marokkanische Behörde 2019 ausforschen. Auch die Mobilnummer von Charles Michel, damals Belgiens Premierminister und heute Präsident des Europäischen Rates, war ein potenzielles Ziel marokkanischer Behörden. (Süddeutsche Zeitung)

VERSICHERUNGEN - Ein Großteil der Deutschen ist nicht ausreichend gegen Extremwetterereignisse versichert, befindet Branchenexperte Jörg Asmussen. "Nur 46 Prozent der Gebäude in Deutschland sind gegen Naturgefahren wie Hochwasser und Überschwemmung versichert", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im Interview. Das habe vor allem zwei Gründe: "Viele Eigentümer unterschätzen die Gefahr starker Regenfälle für ihr Haus. Oder sie schätzen den Umfang ihrer Wohngebäudeversicherung falsch ein", so Asmussen. In vielen älteren Verträgen seien oft nur Sturm und Hagel versichert, nicht jedoch Starkregen und Hochwasser. Dafür sei der Zusatzbaustein Elementarschadenversicherung nötig. (Passauer Neue Presse)

VERSICHERUNGEN - Die deutsche Versicherungswirtschaft spricht sich trotz der jüngsten Extremwetter-Katstrophen eine verpflichtende Gebäudeversicherung gegen Elementarschäden aus. "Eine Pflichtversicherung als singuläres Instrument gegen Elementarschäden lehnen wir ab", sagte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft Jörg Asmussen. "Eine solche Pflicht nimmt Hausbesitzern und Unternehmen den Anreiz, gegen Flut- und andere Extremwetterrisiken vorzusorgen", erklärte er. "Das könnte dazu führen, dass entweder für die Versicherungsnehmer die Prämien unbezahlbar hoch oder am Ende die Risiken für die Versicherer untragbar groß werden." (Augsburger Allgemeine)

ROHSTOFFE - In der EU wächst die Sorge, dass sich Europa nicht mit genügend Rohstoffen für die Hightech-Industrie versorgen kann. Sichere sich die EU mittelfristig nicht die entscheidenden Rohstoffe, drohten Produktionsstopps und Hunderttausende Jobs seien in Gefahr, sagte Carlo Burkhardt von der Hochschule Pforzheim. "Die EU hat die Kontrolle über viele Wertschöpfungsketten verloren, das hat sie verpennt", so Burkhardt. (Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten)

ENERGIEWIRTSCHAFT - Die Präsidentin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Marie-Luise Wolff, hat von der Politik mehr Ehrlichkeit im Umgang mit dem Klimawandel und den Kosten gefordert. "Durch die Flutkatastrophe hat sich bestätigt, dass wir dringend mehr Klimaschutz brauchen. Zudem ist deutlich geworden, dass daneben sehr viele Klimaanpassungsmaßnahmen nötig werden, seien es mehr Regenrückhaltebecken oder ein vorsichtigerer Umgang mit der Versiegelung", sagte Wolff. (Redaktionsnetzwerk Deutschland)

E-MOBILITÄT - Der Ausbau der Ladeinfrastruktur verläuft trotz hoher Fördersummen schleppend. Knapp 30.000 Anträge für Ladepunkte wurden im Bundesförderprogramm für öffentliche Ladeinfrastruktur zwischen 2017 und 2020 genehmigt. Doch davon ist bis heute weniger als die Hälfte in Betrieb. 9.634 Anträge für geförderte Schnellladepunkte wurden bewilligt, doch nur 1.987 sind davon aufgebaut worden. Von den 246 Millionen Euro bewilligten Fördermitteln wurden bislang erst 30 Millionen Euro ausgezahlt, wie aktuelle Zahlen der Now GmbH zeigen, die dem Handelsblatt vorliegen. (Handelsblatt)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 21.07.2021, 07:18, insgesamt einmal bearbeitet

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