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verlinkter Beitrag18/108, 03.01.18, 08:46:32 
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MÄRKTE EUROPA/Leichte Aktienaufschläge im US-Fahrwasser erwartet
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einem leicht positiven Start an den europäischen Börsen rechnen Händler am Mittwoch. Vor allem die Erholung an der Wall Street sollte stützen. Dort hatten die Indizes den Kursrutsch vom Jahresende nicht nur völlig ausgeglichen, sondern sind sogar an den obersten Rand ihrer Handelsspanne gesprungen. Gesucht waren vor allem Energie-, Transport- und Technologiewerte. Letztere legten um 2,5 Prozent zu und dürften auch in Europa auf der Favoritenliste stehen. Der Euro-Stoxx-50 wird vorbörslich 0,2 Prozent fester indiziert, der
DAX (846900) 846900 846900
dürfte 0,4 Prozent fester in den Handel gehen.

Einen kleinen Lichtblick im DAX sieht Chart-Experte Orlando Pereira Rodrigues von Donner & Reuschel nach der Erholung im späten Vortagesgeschäft. Sollte kein erneutes Störfeuer vom Euro kommen, dürfte sich das positive Signal im DAX durchsetzen.

Kurse stehen am Mittwoch jedoch nicht gänzlich im Fokus institutioneller Anleger: Denn nun beginnt die Umsetzung der Mifid-2-Regularien. "Das ist die größte Änderung der Rahmenbedingungen in den vergangenen 20 Jahren", sagt ein Händler dazu. Bei vielen Marktteilnehmern stünde nur die Umsetzung dieses Regelwerks und die Einbindung in den täglichen Arbeitsablauf im Mittelpunkt. "Der Aktienmarkt dürfte noch eine Woche lang eher Nebensache sein - bis klar ist, dass alles richtig läuft", vermutet der Marktteilnehmer.

US-Inflationserwartungen steigen

Zudem haben Anleger mit einem neuen Schwerpunktthema zu kämpfen: Die Rückkehr der Inflation. In den USA sind die Erwartungen an den Inflationsanstieg mit 2,01 Prozent über die Zielsetzung der US-Notenbank gestiegen. Die Inflationserwartung wird befeuert vom globalen Wirtschaftsboom. Gleichzeitig setzt der Markt nicht auf eine Verschärfung der geldpolitischen Straffungen in den USA. Diese Entwicklung übt Druck auf Aktienbewertungen und Dollar aus. Der Euro könnte seine Rally daher wieder aufnehmen. Der Euro geht am Morgen bei 1,2045 US-Dollar um nach Wechselkursen um 1,2058 am Vorabend.

Für die Gemeinschaftswährung spricht aber die sich andeutende Straffung der Geldpolitik in Europa. Der Gouverneur der österreichischen Notenbank, Ewald Nowotny, ist angesichts der guten konjunkturellen Lage optimistisch, dass die Europäische Zentralbank ihr Anleihekaufprogramm dieses Jahr auslaufen lassen könnte. Er ist damit nicht der einzige EZB-Vertreter, der dies so sieht.

Extrem positiv ist die Dollarschwäche für Rohstoffwerte, auch in Europa dürfte der Sektor weiterlaufen. Palladium springt derweil auf ein Allzeithoch.

Während Rohstoffwerte zu den Gewinnern zählen könnten, dürfte dies bei Rückversicherungswerten eher unwahrscheinlich sein. Denn mit Skepsis gegenüber Rückversicherern rechnen Händler am Mittwoch und darüber hinaus. "Die Aussagen aus den USA zur Erneuerungsrunde sind nicht gut", sagt ein Händler. Denn die Hoffnungen auf steigende Prämien wegen zahlreicher Naturkatastrophen 2017 schienen sich nicht zu materialisieren. Die US-Versicherer gaben am Vorabend im Schnitt um 1,3 Prozent gegen den festen Markt nach. Für Hannover Rück und Munich Re seien dies keine guten Vorlagen, heißt es weiter. Im Frankfurter Spezialistenhandel zeigen sich beide Titel uneinheitlich.

Die Prämien für Geschäftsfelder, die von US-Wirbelstürmen am härtesten getroffen wurden und branchenweit Schäden von 136 Milliarden US-Dollar verursachten, stiegen im Durchschnitt um bis zu 7,5 Prozent. In anderen Bereichen sei die Ertragskraft aber begrenzt, kommentiert dazu Rückversicherer Willis Re. Die Erneuerungsrunde 2018 werde für viele Rückversicherer hinsichtlich der Prämien enttäuschend ausfallen.

Grenke überzeugt
GLJ (A161N3) A161N3 74,45-74,55

Gut kommen die Angaben zum Neugeschäft bei Grenke im Jahr 2017 an. Mit über 24 Prozent Plus legte das Leasing- und Factoring-Neugeschäft im Jahresverlauf stärker als vom Markt erwartet zu. Die hauseigene Prognose von 16 bis 21 Prozent Zuwachs wurde zudem weit übertroffen. Die Entwicklung im vierten Quartal beschleunigte sich sogar auf 27,5 Prozent. "Angesichts der Nachrichtenarmut bei Einzeltiteln könnten sich Marktteilnehmer auf diese Zahlen einschießen", sagt ein Händler. Gut sei auch der weitere Anstieg der Profitabilität im Neugeschäft. Im Spezialistenhandel wird der Wert 2,5 Prozent fester gehandelt. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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wicki99
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verlinkter Beitrag17/108, 24.02.18, 09:12:14 
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Jetzt bei US-Versicherer zugreifen

Die Rallye der Gesundheitsbranche bekommt einen deutlichen Knacks. Amazon, Berkshire und JPMorgan wollen eine private Versicherungsgesellschaft für ihre US-Angestellten und deren Familien gründen. Mehr als ein grober Plan steht jedoch noch nicht. Der Abverkauf nach der Ankündigung bietet Chancen. ...

http://www.deraktionaer.de/aktie/je....s-versicherern-360730.htm
Hinweis gem. §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte:
Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in den behandelten Werten halten!
lache nie über die dummheit der anderen. sie kann deine chance sein ! winston churchill
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verlinkter Beitrag16/108, 03.04.18, 08:36:10 
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MÄRKTE EUROPA/Nach US-Kurseinbruch schwache Kurse zum Start erwartet
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem langen Osterwochenende dürften die Aktienkurse in Europa am Dienstag zur Eröffnung ins Rutschen geraten. Dem Ausverkauf an der Wall Street am Vortag dürften sich die Aktien hierzulande kaum entziehen können. Der S&P-500-Index knickte um 2,3 Prozent ein und schloss zudem unter der charttechnisch wichtigen 200-Tage-Durchschnittslinie. Allerdings zeigten sich die Kurse dabei im späten Handel von den Tagestiefs deutlicher erholt. Für etwas Unterstützung könnte auch der Euro sorgen, der mit 1,2311 Dollar tendenziell weiter auf dem Weg nach unten ist.

Besonders unter Druck werden Technologieaktien erwartet, nach dem der entsprechende Subindex des S&P-500 um 5,4 Prozent einbrach. Der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
liegt mit 12.002 Punkten rund 0,8 Prozent niedriger als der Xetra-DAX zum Handelsende am Gründonnerstag. Für den Euro-Stoxx-50 zeichnet sich ein Beginn bei 3.342 nach 3.362 ab.

Offen ist, ob es sich bei den erwarteten Einbußen um eine Fortsetzung der Baisse oder den letzten Ausschüttler zum Quartalsbeginn handelt. Händler verweisen in diesem Zusammenhang auf ausgewählte Käufe bei Technologiewerten im späten Handel an Wall Street.

Allerdings geht der Handelskonflikt zwischen China und den USA weiter. China hat wie auf die Strafzölle der USA auf Stahl- und Aluminiumimporte reagiert und nun seinerseits Strafzölle auf einzelne US-Produkte eingeführt im Gesamtvolumen von 3 Milliarden Dollar.

"Meine Sorgen drehen sich ... um den Fortbestand der World Trade Organization (WTO), der zweifellos durch die jüngsten Entwicklungen bedroht wird", so Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Der Bundesverband der deutschen Industrie hat den USA eine gezielte Schwächung der Welthandelsorganisation vorgeworfen. So hätten die USA zuletzt die überfällige Nachbenennung von WTO-Berufungsrichtern verhindert, weshalb eine Lähmung des Streitschlichtungssystems drohe.

Apple-Zulieferer unter Druck erwartet
APC (865985) 865985 187,92-188,20 865985

Im Blick stehen Chipwerte und hier besonders die Aktien von Apple-Zulieferern. "An der Reaktion heute wird sich zeigen, wieviel von der Apple-Story bereits eingepreist ist", sagt ein Händler. Gerüchte über von Apple selbst hergestellte Konkurrenzprodukte zu denen der Zulieferer trugen am Montag mit zur schlechten Stimmung im Technologiesektor bei. Angeblich plant Apple bislang von Intel
INL (855681) 855681 42,27-42,41 855681
produzierte Chips für Mac-Computer zukünftig selbst zu produzieren. Die Intel-Aktie brach daraufhin um 6 Prozent ein, für
AMD (863186) 863186 28,68-28,73 863186
gibg es um gut 5 Prozent nach unten. Dialog Semiconductor liegen vorbörslich 4,7 Prozent im Minus, für Aixtron
AIXA (A0WMPJ) A0WMPJ 9,47-9,49 A0WMPJ
geht es um 2,4 Prozent nach unten.

Mit leichtem Druck auf die Commerzbank-Aktie
CBK (CBK100) CBK100 5,12-5,13 CBK100
rechnen Händler wegen eines Berichts der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, wonach die Gebühren für das Premium-Girokonto ab Juni um 30 Prozent erhöht werden sollen. "Das klingt, als wolle man gerade die besser zahlenden Kunden auf einen Schlag loswerden", sagt ein Händler. Die Sorge darüber dürfte das Sentiment gegenüber der Aktie kurzfristig belasten. Erste vorbörsliche Kurse sehen sie 1,5 Prozent tiefer.

könnten sich dagegen mit relativer Stärke zeigen, heißt es mit Verweis auf einen Bericht des Wall Street Journal über Interesse von Walmart am Versicherer Humana. Dies könne die Bewertungen in der ganzen Branche treiben. Humana legten um 4,4 Prozent zu. Die aktuelle Übernahmeaktivität im Gesundheits- und Einzelhandelssektor zeige, dass sich die Landschaft für integrierte Gesundheitsdienste ändere, kommentieren die Analysten von Morgan Stanley. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag15/108, 13.06.18, 07:04:12 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
EZB - Unmittelbar vor der wegweisenden EZB-Sitzung am morgigen Donnerstag nimmt die Debatte an Fahrt auf, wie schnell die Europäische Zentralbank (EZB) den Ausstieg aus ihrer ultralockeren Geldpolitik und speziell den Anleihekäufen (Quantitative Easing, QE) angehen und signalisieren soll. "Die EZB sollte die Anleihenkäufe im September beenden", sagte der Präsident des Münchener Ifo-Instituts, Clemens Fuest, der Börsen-Zeitung. Das sollten die Euro-Hüter auch bereits morgen signalisieren. "Die gute Konjunkturentwicklung in der Eurozone spricht für ein Ende des Quantitative Easing", sagte Fuest. Dagegen mahnte Marcel Fratzscher, Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts DIW in Berlin, zur Vorsicht. (Börsen-Zeitung S. 5)

PRIVATE EQUITY - Der deutsche Private-Equity-Verband steht vor einem Wechsel in der Führung. Der für Advent tätige Christian Stoffel soll Ko-Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) werden. Er sitzt schon im Vorstand und folgt in der neuen Position Joachim von Ribbentrop, Partner bei Odewald. Von Ribbentrop scheidet turnusgemäß nach fünf Jahren - zwei davon als Ko-Sprecher - aus dem Vorstand aus. (FAZ. S. 20)

LEBENSVERSICHERER - Die Lebensversicherer können mit der erhofften Milderung beim Zinspuffer rechnen. Das Bundesfinanzministerium in Berlin will die Berechnungsmethode der Zinszusatzreserve so rechtzeitig ändern, dass die Versicherer nicht unter Druck geraten. Dies wurde aus Regierungskreisen bekannt. Damit sollen die Versicherer davor bewahrt werden, höher verzinsliche Anleihen aus der Kapitalanlage verkaufen zu müssen, um damit den Reservetopf dotieren zu können. Bei Einführung der Zinszusatzreserve 2011 sei nicht klar gewesen, wie lang und tief die Niedrigzinsphase sein werde, hieß es in Berlin. (Börsen-Zeitung S. 3)

MILITÄRAUSGABEN - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) geht in der Debatte über künftige Höhe des Verteidigungsetats auf Distanz zur Kanzlerin. "Wenn wir in unsere Straßen, Pflegeplätze, Schulen und Kinderbetreuung investieren und gleichzeitig keine neuen Schulden machen wollen, sind auch mögliche Steigerungen für das Militär begrenzt. Das muss jedem klar sein", sagt Scholz. (Redaktionsnetzwerk Deutschland)

TEILZEIT - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat seine Gesetzespläne für ein Rückkehrrecht von Teilzeit- in Vollzeitbeschäftigung abgeschwächt. Das geht aus der Kabinettsvorlage zur so genannten "Brückenteilzeit" hervor, die am Mittwoch grünes Licht im Bundeskabinett erhalten soll. Ergänzt wurde ein Passus zur Frage, wann von einem freien Arbeitsplatz auszugehen ist. (Redaktionsnetzwerk Deutschland)

KOHLEAUSSTIEG - Die neue Präsidentin des größte deutschen Energieverbands BDEW, Marie-Luise Wolff, verlangt einen zügigen Ausstieg aus der Kohlenutzung. Grund seien die schärferen Vorgaben der Koalition zur Minderung der Kohlendioxidemissionen sowie zum Ausbau erneuerbarer Energien. "Wir reden jetzt über 61 Prozent Emissionsminderung bis 2030 und einen Anteil von 65 Prozent Erneuerbaren am Stromverbrauch", sagte Wolff. Sie fügte hinzu: "Diese Ziele müssen wir unter einen Hut kriegen, und da ist es entscheidend, dass der Kohleausstieg nicht zu spät kommt. Denn ein später Ausstieg würde die Ziele ja konterkarieren." (FAZ S. 15)

ABMAHNUNGEN - Die Große Koalition hat sich auf Nachbesserungen bei den neuen Datenschutzregeln verständigt. Dabei geht es vor allem um Abmahnungen bei mutmaßlichen Verstößen gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). "Wir haben uns darauf geeinigt, dass die Bundesregierung in einem gesonderten Entschließungsantrag aufgefordert wird, tätig zu werden", sagte der rechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Fechner, dem Handelsblatt. "Mit dem Antrag wollen wir ein Signal an all jene senden, die jetzt wegen der Datenschutzgrundverordnung planen, Abmahnungen zu stellen." Das solle künftig "wirksam unterbunden" werden. (Handelsblatt S. 9)

EINLAGENSICHERUNG - In der Eurozone sind die nationalen Einlagensicherungstöpfe zurzeit noch sehr unterschiedlich gefüllt. Deutsche Banken sind auf gutem Weg, die Vorgaben bis 2024 zu erreichen. (Börsen-Zeitung S. 3)
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verlinkter Beitrag14/108, 28.06.18, 07:17:42 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
- "Die deutsche Assekuranz steht heute besser da als vor zwei Jahren", betont der Chef des Branchenverbands GDV, Wolfgang Weiler. Der neue Evaluierungsbericht der Bundesregierung zur Lage der Lebensversicherer kommt zu einem anderen Schluss. 34 Konzerne und damit mehr als ein Drittel der 84 deutschen Anbieter stehen demnach unter verschärfter Kontrolle der Finanzaufsicht Bafin. Akute finanzielle Engpässe bestünden für diese Unternehmen nicht, betonte ein Sprecher des Ministeriums. Es gehe vielmehr darum, künftige Schwierigkeiten in der Branche zu vermeiden. Das sind keine beruhigenden Worte für Millionen von Versicherungskunden, die insgesamt 88 Millionen Policen in Deutschland halten. Der Report könnte neue Sorgen über die Sicherheit der Altersvorsorge in Deutschland wecken. (Handelsblatt S. 34/FAZ S. 27)

DIGITALSTRATEGIE - Die Bundesregierung verspricht eine Digitalstrategie bis zum Herbst. Beim ersten Treffen hat sich das Digitalkabinett darauf geeinigt, eine Umsetzungsstrategie für Digitalvorhaben zu erarbeiten. Bei der Diskussion standen am Mittwoch die Themen künstliche Intelligenz, Blockchain und Zukunft der Arbeit im Fokus der Teilnehmer. (Handelsblatt S. 11)

NORD STREAM 2
- Der US-Regierung ist das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 ein Dorn im Auge. Über die Leitung durch die Ostsee soll vom nächsten Jahr an Erdgas von Russland nach Deutschland strömen. Seit das Magazin "Foreign Policy" unter Berufung auf Quellen aus dem Weißen Haus gemeldet hat, dass die USA Unternehmen sanktionieren wolle, die an Nord Stream 2 mitwirken, herrscht Aufregung in Unternehmens- und Regierungsbüros. Eine hohe Beamtin im US-Außenministerium bestätigte jetzt, dass der Regierung mehrere Anträge vorlägen, Pipeline-Unternehmen zu sanktionieren. Im konkreten Fall wären Wintershall und Uniper betroffen. (FAZ S. 19/Börsen-Zeitung S. 7)

WINDKRAFT
- Die von der Regierung berufene Kommission zur Begleitung der Energiewende warnt vor einem zu schnellen Ausbau erneuerbarer Energien. Insbesondere für die von der Koalition geplanten Sonderausschreibungen für neue Windanlagen an Land gebe es nicht genügend Standorte, schreiben die Experten in ihrem neuen Bericht. (FAZ S. 20)
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verlinkter Beitrag13/108, 20.08.18, 07:13:43 
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Guten Morgen peketec kaffee
Ich wünsche allen einen erfolgreichen Wochenstart Smile

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
- Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat eine positive Bilanz der Griechenlandrettung gezogen. "Der Abschluss des Griechenlandprogramms ist ein Erfolg. Die düsteren Prophezeiungen der Untergangspropheten sind nicht eingetreten. Das ist gut", sagte Scholz dem Handelsblatt. An diesem Montag läuft das dritte griechische Rettungsprogramm aus. Zum ersten Mal nach über acht Jahren ist Griechenland damit nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen. Die Griechen hätten große Anstrengungen auf sich genommen, "wofür ihnen Respekt gebührt", sagte Scholz. "Die Rettung Griechenlands ist aber auch ein Zeichen europäischer Solidarität." Das Projekt habe den Euro-Staaten gezeigt: "Gemeinsam sind wir stärker als jeder für sich." Ökonomen sehen Athen dagegen noch nicht in Sicherheit. (Handelsblatt S. 8 )

GRIECHENLAND - Auch nach dem Ende der internationalen Hilfeprogramme gibt es in Griechenland nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) "noch viel zu tun". DIW-Chef Marcel Fratzscher sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung: "Die größte Schwäche Griechenlands sind die schlechten Institutionen. Diese Reformen werden noch viele Jahre andauern und wir dürfen nicht erwarten, dass Griechenland bald zum Musterschüler Europas wird." (Neue Osnabrücker Zeitung)

ELEKTROAUTO - Die Bundesregierung will die Alltagsprobleme beim Laden von E-Autos per Gesetz bekämpfen. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung sieht ein Diskussionsentwurf des Bundesjustizministeriums entsprechende Änderungen im Miet- und Wohnungseigentumsrecht vor. Demnach will die Regierung es Mietern und Wohnungseigentümern künftig erleichtern, auf eigene Faust Ladestationen zu errichten. Bislang ist das wegen vielfacher Einspruchsmöglichkeiten kaum möglich. Aus den Papieren geht hervor, dass der schleppende Ausbau privater Ladestationen in der Bundesregierung als entscheidender Engpass beim Ausbau der Elektromobilität in Deutschland gilt. Bedarfsprognosen zeigten, "dass die große Mehrheit der Ladevorgänge auf Privatgrundstücken stattfinden wird", heißt es in den Papieren. Noch aber verfügten die meisten Immobilien nicht über eine ausreichende Infrastruktur. (SZ S. 5)

VERSICHERUNGSBRANCHE - Die digitale Umwälzung dürfte bei den deutschen Versicherern zu einem weiteren deutlichen Abbau von Arbeitsplätzen führen. Das jedenfalls erwartet das Beratungsunternehmen McKinsey. "Alte Rollen und Arbeitsplätze verlieren an Bedeutung oder werden überflüssig", heißt es in der aktuellen Studie der Firma zum deutschen Versicherungsmarkt. "Mit einem Produktivitätspotenzial von 20 Prozent bis 40 Prozent durch Automatisierung und Analytik wird dies zu einer kulturellen Herausforderung", schreibt Berater Johannes-Tobias Lorenz. (SZ S. 17)

AUTOBAHNVERWALTUNG - Bei dem Mammutprojekt, die Autobahnverwaltung zu zentralisieren, geht es chaotisch zu. Nun drohen auch noch Bauprojekte im Wert von 14 Milliarden Euro unter die Räder zu kommen. (Handelsblatt S. 12)

STROMNETZ -
Überall wehren sich Bauern gegen den Ausbau des Stromnetzes. Es geht um Geld und fehlende Flächen. Bundeswirtschaftsminister Petr Altmaier ist auf Kompromisssuche. (FAZ S. 15/Welt S. 10)

EZB - Die Europäische Zentralbank (EZB) gilt wegen ihrer lockeren Geldpolitik oft als Buhmann. Vor allem Wohlstandsverluste der Sparer werden ihr angelastet. Doch eine neue Studie der amerikanischen Investmentbank Bank of America Merrill Lynch legt nahe, dass diese Wahrnehmung zu einseitig ist. Die Sparernation Deutschland leide unter der extrem lockeren Geldpolitik nicht stärker als andere Euro-Länder, lautet das überraschende Fazit der Autoren. Rechne man die Entlastungseffekte der niedrigen Zinsen für den Schuldendienst mit ein, hat die größte Ökonomie in den vergangenen zehn Jahren von der ultralockeren Geldpolitik der EZB sogar kräftig profitiert. (Welt S. 9)

BUNDESBANK
- Der geplante Umbau der Bundesbank-Zentrale wird zum Problemfall. Die Notenbank hat sich vom Projektleiter getrennt und muss die Planung anpassen. Das gesamte Projekt könnte sich dadurch verzögern. (Handelsblatt S. 28)

FINANZVERMÖGEN - Das Finanzvermögen der Deutschen schmilzt, sagte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Erstmals seit langer Zeit ist demnach im ersten Quartal 2018 die reale Rendite, die ein durchschnittlicher Haushalt mit seinem Depot erzielt, unter null gesunken, wie die Bundesbank in ihrem Monatsbericht an diesem Montag melden wird. Weidmann kann den Unmut der Sparer über die Niedrigzinsen gut verstehen. (FAZ S. 15)
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verlinkter Beitrag12/108, 20.08.18, 08:37:55 
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MÄRKTE EUROPA/Etwas freundlicher - Frische Impulse fehlen
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem Ende der Quartalsberichtssaison und mangels frischer Impulse von konjunktureller Seite rechnen Marktteilnehmer am Montag mit einem ruhigen Start in die europäische Börsenwoche. Dafür spricht auch, dass es von politischer Seite keine neuen Störfeuer gibt; abgesehen davon, dass der türkische Präsident Erdogan am Wochenende erneut in Richtung USA ausgeteilt hat.

Dass die Ratingagenturen Moody's und Standard & Poor's der Türkei schlechtere Bonitätsnoten gegeben haben, kommt nicht überraschend. Zudem lagen die Ratings zuvor bereits tief im sogenannten Ramsch- oder auch Nicht-Investierbar-Bereich. Daneben hat S&P sechs türkische Banken mit schlechteren Noten bedacht.

Die türkische Lira, inzwischen eine Art Krisenbarometer, zeigt sich unauffällig. Mit rund 6 Lira ist der Dollar so teuer wie am späten Freitag. Im Tief war die Lira zum Ende der Vorwoche zum US-Dollar nach neuen vagen Sanktionsdrohungen aus den USA um 8 Prozent abgesackt. In der Türkei ruht das Geschäft an den Finanzmärkten in dieser Woche fast komplett wegen des am Dienstag beginnenden islamischen Opferfests.

"Impulse sind nicht in Sicht", sagt ein Händler und hat damit auch die Zins- und Währungsseite im Blick. Der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
startet 0,3 Prozent höher mit 12.247 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 wird 10 Punkte höher mit 3.382 Punkten indiziert.

Nach Brückeneinsturz geraten Versicherer in den Blick

Weiter für Gesprächsstoff sorgt der tragische Brückeneinsturz in Genua mit mehr als 40 Toten. Nachdem er in der Vorwoche die Aktien von Straßenbetreibern - vor allem Atlantia - stark unter Druck gebracht hatte, geraten nun die Versicherer ins Visier. Die "Welt am Sonntag" berichtet, Allianz habe einerseits Schäden versichert und andererseits Geld in die Betreibergesellschaft Autostrade per l' Italia, eine 80-prozentige Tochter von Atlantia, investiert.

"Überbewerten sollten Anleger die Belastung aber nicht", sagt ein Marktteilnehmer. Der Anteil an den versicherten Schäden liege nur im einstelligen Prozentbereich und sei damit niedrig. Zudem sei die Frage, ob der Schaden nicht rückversichert sei. Allianz
ALV (840400) 840400 200,50-200,55 840400
tendieren vorbörslich 0,8 Prozent leichter, Munich Re liegen unverändert im Markt.

Autostrade hat derweil 500 Millionen Euro für den Wiederaufbau der Autobahnbrücke sowie für Hilfszahlungen an die Stadt Genua angeboten. Die Regierung hat das Angebot aber als nicht ausreichend zurückgewiesen und als Almosen bezeichnet.

Positiv bewerten Händler die Perspektiven von
SAP (716460) 716460 107,82-107,84 716460
wegen einer neuen Software. Mit dieser will SAP laut einem Interview über eine Milliarde Euro umsetzen. Der SAP-Kurs bewegt sich zunächst kaum.

Weiter hinterherhinken dürften Autoaktien. "Der Dieselskandal hat die Branche fest im Griff", meint ein Börsianer und verweist unter anderem auf einen Rückruf bei Daimler
DAI (710000) 710000 41,53-41,53 710000
. "Die Anleger machen weiter einen Bogen um Autoaktien", erwartet er.

Fester liegen vorbörslich die bereits seit Wochen gut laufenden Wirecard
WDI (747206) 747206 747206
. Die Aktie des Bezahldienstleisters gilt aus Aufstiegskandidat in den DAX, wenn die Indizes im September angepasst werden. Nun heißt es auf der wenig bekannten Webseite "Betaville", Chinesen hätten ein Interesse an einer 25-prozentigen Beteiligung. Wirecard ziehen um gut 2 Prozent an.

Rocket Internet
RKET (A12UKK) A12UKK 25,34-25,36
kommen um knapp 1 Prozent zurück. Der Startup-Investor verliert seinen Finanzvorstand Peter Kimpel. Seine Aufgaben will nun CEO Oliver Samwer mit Unterstützung des Finanz- und Buchhaltungsteams übernehmen. Der Manager war vor dem Börsengang von Rocket zu dem Unternehmen gekommen. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
VERSICHERUNG - Der Einsturz der Autobahnbrücke in Genua mit 43 Todesopfern wird die Versicherungswirtschaft voraussichtlich mehrere hundert Millionen Euro kosten. Versicherungsanalyst Michael Huttner von der US-Bank J.P. Morgan schätzt den gesamten Versicherungsschaden auf 400 bis 600 Millionen Euro. Der italienische Autobahnbetreiber Autostrade per l'Italia, der für den Betrieb der Brücke verantwortlich ist, hat sich bei einem Konsortium um den Schweizer Rückversicherer Swiss Re versichert. Beteiligt sind unter anderem auch die Allianz und der Talanx-Konzern. Die Swiss Re muss laut JP Morgan mit einem Schaden von rund 70 Millionen Euro für die eigenen Bücher rechnen, die Allianz mit 50 Millionen Euro und Talanx mit etwa 20 Millionen Euro. (SZ S. 18)

BANKEN - Der Konflikt zwischen der US-Kanzlei Hausfeld und der deutschen Kreditwirtschaft eskaliert. Die Anwälte werfen den Banken vor, zu hohe Gebühren bei der Zahlung per EC-Karte erhoben zu haben. Im September soll ein Schadensersatzprozess beginnen. (Handelsblatt S. 28)

KOHLEAUSSTIEG - Einer Studie des Beratungsunternehmens Frontier Economics zufolge steigen in Deutschland die Preise bei einem Kohleausstieg bis 2040 um 25 Euro je Megawattstunde. Gegenüber einem Szenario ohne politisch forcierten Ausstieg wären das 9 Euro mehr je Megawattstunde. Das entspräche einem Anstieg um annähernd 20 Prozent. (Handelsblatt S. 4)

ENERGIE - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) warnt vor einem Rückgang der gesicherten Kraftwerkskapazitäten in Europa. Einer Analyse der BDEW zufolge, die dem Handelsblatt vorliegt, steht in vielen EU-Staaten die Abschaltung fossiler Kraftwerke bevor. In den EU-Staaten sei von 2016 bis 2025 ein Rückgang der installierten Leistung von Kohlekraftwerken von 150 Gigawatt (GW) auf 105 GW und ein weiterer Rückgang auf 55 GW bis 2030 geplant, heißt es in der Anlayse. Das entspreche einer Abnahme von 63 Prozent. "Zusätzliche Abschaltungen von Kraftwerkskapazitäten in Deutschland würden diese Situation noch verschärfen", heißt es in dem Papier weiter. (Handelsblatt S. 4)

ENERGIE - Die energieintensive Industrie pocht auf einen Ausgleich des Strompreisanstiegs, der durch den geplanten Kohlausstieg ausgelöst wird. In einem gemeinsamen Positionspapier der Branchen Stahl, Metalle, Papier, Baustoffe, Glas und Chemie, das dem Handelsblatt vorliegt, heißt es, ohne Ausgleichsmaßnahmen werde die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gegenüber der internationalen Konkurrenz beschädigt. Die Unternehmen der sechs Branchen, die für insgesamt 800.000 Arbeitsplätze stehen, kritisieren in dem Papier, dass sie nicht direkt in die Arbeit der Kohlekommission, eingebunden seien, die im Auftrag der Bundesregierung den Ausstieg aus der Kohleverstromung vorbereiten soll. (Handelsblatt S. 1)

WELTRAUM - Die Bundesregierung lehnt nach Informationen von Welt einen nationalen Alleingang beim für die Zukunft geplanten Abbau von Rohstoffen im Weltraum ab - und stößt damit auf Kritik seitens der deutschen Wirtschaft. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Bundestagsfraktionen von Grünen und FDP hervorgeht, die Welt vorliegt, soll vor einer kommerziellen Nutzung des Weltraums erst der Abschluss von internationalen Verträgen besiegelt sein. (Die Welt S. 12)

SINGAPUR - Singapur fordert einen Handelsvertrag zwischen der EU und den südostasiatischen Staaten. "Die EU muss aber pragmatisch sein", sagte Singapurs Minister für Handelsbeziehungen S. Iswaran in einem Interview: "Manche sensiblen Bereiche und Branchen wird man ausklammern müssen, auch weil unsere Region sehr unterschiedlich entwickelt ist. Ein 'One-Size-Fits-All-Approach' wird nicht funktionieren. Dann verlieren wir das große Ganze". (Handelsblatt S. 7)

HANDELSKONFLIKT - Der US-Präsident Donald Trump verlangt schnelle Ergebnisse in den Handelsgesprächen mit der Europäischen Union - aber Brüssel und Berlin bremsen. Für neuen Ärger könnte der hohe deutsche Handelsüberschuss sorgen. (Handelsblatt S. 6)

- EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger hat der Türkei nahegelegt, notfalls Finanzhilfen beim Internationalen Währungsfonds (IWF) zu beantragen. Dieser sei eingerichtet worden für "dramatische Entwicklungen und Zuspitzungen", sagte Oettinger den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der IWF vergebe Darlehen unter Auflagen und mit der Maßgabe, Strukturreformen durchzuführen. "Deswegen ist der IWF keine pflegeleichte Adresse, aber er ist die richtige Adresse." (Funke Mediengruppe)
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verlinkter Beitrag10/108, 25.09.18, 07:09:07 
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Guten Morgen peketec Smile
kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
DIESEL
TINC (A2G8Y8) A2G8Y8 2,50-2,54
- Mit einem 5-Punkte-Plan will Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) Fahrverbote in Deutschland verhindern. Ein entsprechendes Konzept hat er am Sonntag im Kanzleramt bei einem Treffen mit den Vorstandsvorsitzenden von BMW, Daimler und Volkswagen vorgestellt, hieß es aus Regierungskreisen. Kern des Konzepts ist eine großzügige Umtauschprämie der Hersteller. Daneben gibt es Maßnahmen für Kommunen und die Umrüstungen von Liefer-, Handwerks- und kommunalen Fahrzeugen. Diesel-Besitzer sollen in den 65 Metropolregionen, in denen die Luftreinhaltewerte nicht erreicht werden, von den entsprechenden Autoherstellern ein Angebot zum Umtausch der alten Autos erhalten. (Handelsblatt S. 4)

DIESEL - Der Steuerzahlerbund und der Bundesverband Verbraucherzentrale (vzbv) haben die große Koalition eindringlich davor gewarnt, die Steuerzahler zur Lösung des Diesel-Abgasproblems finanziell heranzuziehen. "Steuergeld zur Hardware-Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen lehne ich ab - das ist Aufgabe der Automobil-Industrie", sagte der Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel, der Rheinischen Post. "Ich appelliere an die Politik: Der Steuerzahler darf hier keine finanzielle Haftung übernehmen", sagte Holznagel. Auch vzbv-Chef Klaus Müller sagte: "Die Kosten für die Hardware-Nachrüstung müssen die Hersteller tragen." (Rheinischen Post)

FRANKFURT - Frankfurt hat beim Vergleich der Finanzplätze seine Wettbewerbsposition gegenüber Paris verbessern können. Dies ist das Fazit der diesjährigen Finanzplatzstudie der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Grundsätzlich gelte weiterhin, dass London im Ranking der europäischen Finanzplätze vor Frankfurt und dass Frankfurt vor Paris stehe, hieß es am Montag. Frankfurt aber hat seine Wettbewerbsposition demnach binnen Jahresfrist stärker verbessern können als Paris. "Wir sehen Frankfurt als erste Adresse für die Brexit-Banken", sagte Gertrud Traud, Chefvolkswirtin der Helaba. Es gebe keinen anderen Ort in Kontinentaleuropa, für den sich derart viele Banken als neuen Standort entschieden hätten. (Börsen-Zeitung S. 2)

- Versicherungskonzerne gehen bei der Geldanlage stärker ins Risiko, als bisher üblich. Eine Studie des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, zeigt, dass die Versicherer dabei sind, ihre Portfolios grundlegend umzubauen. Es sei überraschend gewesen zu sehen, wie sehr die Risikobereitschaft der Versicherer im laufenden Jahr zugenommen habe, sagt Patrick Liedtke, der bei Blackrock das europäische Versicherungsgeschäft leitet. "Heute sind die Assekuranzen bereit, viel stärker ins Risiko zu gehen als noch vor zwei, drei Jahren." (Handelsblatt S. 26)

DIGITALPAKT - Vor der ersten Bundestagsdebatte über den Digitalpakt Schule und die dafür notwendige Grundgesetzänderung am Freitag sind die Fronten zwischen Regierungskoalition und Opposition weiter verhärtet. Bund und Länder hätten großes Interesse, dass der Digitalpakt Schule ab Anfang 2019 umgesetzt werden könne, sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) dem Handelsblatt. "Auch die Opposition, die ja an zahlreichen Landesregierungen beteiligt ist, trägt dafür Verantwortung. Ich erwarte, dass auch Grüne und FDP im Deutschen Bundestag sich dieser Verantwortung bewusst sind und entsprechend handeln." (Handelsblatt S. Cool

ARBEITSWELT - Die Sozialpolitik in Europa ist unzureichend auf den digitalen Wandel der Arbeitswelt vorbereitet und muss modernen Beschäftigungsverhältnissen angepasst werden. Das fordert die Weltbank in einer neuen Studie, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt. (Handelsblatt S. 9)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 25.09.2018, 07:15, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag9/108, 06.12.18, 07:16:18 
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PRESSESPIEGEL/Unternehmen
VOLKSWAGEN
VOW3 (766403) 766403 141,70-141,72 766403
- Volkswagen-Chef Herbert Diess kämpft an allen Fronten: Der Dieselskandal ist längst nicht ausgestanden, der Umstieg auf Elektromobilität drängt - und US-Präsident Donald Trump droht mit Strafzöllen. Diess hat der Kernmarke des Autobauers deshalb ein neues, umfassendes Sparprogramm verordnet. Der Konzernchef erwartet, dass VW sein Ergebnis bis 2023 um etwa 6 Milliarden Euro steigert, erfuhr das Handelsblatt aus Konzernkreisen. Rund 3 Milliarden Euro davon sollen aus Einsparungen kommen, die andere Hälfte aus höheren Verkaufspreisen. Mit den Einschnitten soll die Marge von VW auf 6 Prozent steigen - von derzeit rund vier Prozent. Bislang hatte Diess dieses Ziel erst für 2025 ausgegeben. (Handelsblatt S. 4)

SIEMENS
SIE (723610) 723610 86,32-86,33 723610
- Das Eisenbahnbundesamt hat für die neuen Siemens-Züge des Rhein-Ruhr-Express (RRX) die Betriebszulassung erteilt. Eine Siemens-Sprecherin sagte: "Ja, sie liegt vor." Zuletzt war unsicher gewesen, ob die Züge pünktlich zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember den Vorlaufbetrieb würden aufnehmen können. (Rheinische Post/FAZ S. 21)

VERIVOX - Das Verbraucherportal Verivox bekommt einen neuen CEO: Am 7. Januar wird Joern Taubert die Führung des Vergleichsportals übernehmen, wie Verivox bestätigte. Der 52-jährige löst Chris Öhlund ab, der nach sechs Jahren an der Spitze in den Beirat des Unternehmens wechselt. Verivox bietet im Internet Tarifvergleiche zu Energiepreisen und Produkten aus Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an und gehört seit drei Jahren zum Medienkonzern Pro Sieben Sat 1. (Handelsblatt S. 47)

NORDLB - Im Bieterverfahren der NordLB liegen seit voriger Woche vier Offerten von Privatinvestoren für eine Minderheitsbeteiligung an der Landesbank vor. Das Land Niedersachsen hofft als Mehrheitseigentümer jedoch weiterhin auf eine Lösung innerhalb des öffentlichen Bankenlagers und eine Verbindung mit der Helaba. "Es wäre aus meiner Sicht sinnvoll, im Landesbankensektor darüber nachzudenken, wie man sich insgesamt zukunftsfähig aufstellen möchte", sagte der NordLB-Aufsichtsratsvorsitzende, Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers, im Gespräch mit der Börsen-Zeitung. Das Verfahren, die Kapitalquoten der NordLB zu stärken, sei hierfür "Anlass und Chance". (Börsen-Zeitung S. 1)

CARITAS - Die Finanzaufsicht Bafin verbietet erstmals einer deutschen Pensionskasse, neue Verträge abzuschließen, bestehende zu erhöhen und weitere Personen aufzunehmen. Betroffen ist die Pensionskasse der Caritas, ein eher kleineres Institut, dessen Neugeschäft damit zum Erliegen kommt. Die dahinterstehenden Träger sind indes umso prominenter - handelt es sich bei den rund 25.000 Kunden dieser Pensionskasse doch um Mitarbeiter der katholischen Kirche, von Ordensgemeinschaften und kirchlichen Hilfsorganisationen. Die Maßnahme ist schon seit Ende Oktober bestandskräftig. Weitere Institute könnten bald folgen. (Handelsblatt S. 29/Börsen-Zeitung S. 3)

HUAWEI
- Der chinesische Netzwerkausrüster Huawei muss einen neuen Rückschlag einstecken. Der britische Telekommunikationskonzern BT Group erklärte am Mittwoch, im Kern seines bestehenden Mobilfunknetzes der dritten und vierten Generation (3G und 4G) die Produkte von Huawei auszutauschen. Darüber hinaus wird Ausrüstung von Huawei auch beim Aufbau des Kernnetzes für die kommende Mobilfunktechnik 5G nicht zum Zuge kommen. "Huawei ist nicht in die Auswahl der Ausrüster für unser 5G-Kernnetz aufgenommen worden", teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. Darüber hatte zunächst die Financial Times berichtet. In den USA ist der Einsatz von Huawei-Netzwerktechnik schon seit längerer Zeit beschränkt. (Handelsblatt S. 19)

ZURICH
ZFIN (579919) 579919 579919
- Zurich-Chef Mario Greco sieht die Versicherungsbranche vor einem gewaltigen Veränderungsprozess. "Es ist der perfekte Sturm, der da auf uns zukommt", sagte der Italiener, der seit 2016 an der Spitze von Europas viertgrößtem Versicherer steht, im Interview mit dem Handelsblatt. Durch die zunehmende Digitalisierung unterliegen auch die Wünsche der Kunden einem drastischen Wandel. "Wer sich als Versicherer jetzt nicht wandelt, der wird bald schon um seine Existenz kämpfen müssen", prophezeit er. Verlierer werde der sein, der das Geschäft der Vergangenheit bewahrt. (Handelsblatt S. 26)
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verlinkter Beitrag8/108, 14.12.18, 20:25:27 
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Europas Versicherer krisenfest - Niedrigzinsphase Herausforderung
FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Versicherer haben beim Stresstest der europäischen Versicherungsaufsicht (Eiopa) relativ gut abgeschnitten. Insgesamt habe sich die Branche selbst in den Stressszenarien als grundsätzlich robust erwiesen, geht aus dem am Freitag veröffentlichten Bericht hervor. Auch die deutschen Versicherer hätten sich krisenfest gezeigt, es sei aber deutlich geworden, dass eine anhaltende Niedrigzinsphase für die Unternehmen eine Herausforderung bleibe.

"Die Resultate des Stresstests decken sich mit unseren Erkenntnissen aus der laufenden Aufsicht", sagte Frank Grund, Exekutivdirektor Versicherungs- und Pensionsfondsaufsicht bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). "Erwartungsgemäß reagieren die Kennzahlen der Versicherungsunternehmen sensibel auf deutliche Änderungen an den Kapitalmärkten und ein verändertes Zinsumfeld."

Die beiden Szenarien eines Zinsrückgangs mit langfristigem Niedrigzinsumfeld und eines Zinsanstiegs mit Kapitalmarktverwerfungen führten den Angaben zufolge beim Stresstest jeweils zu einem deutlichen Rückgang bei der Bedeckung der regulatorischen Kapitalanforderungen mit Eigenmitteln. Dieser wäre jedoch verkraftbar, heißt es in dem Bericht weiter.

In den Stresstest waren 42 große europäische Versicherungsgruppen einbezogen, darunter die Allianz SE, Munich Re, HDI, R+V Versicherung und die Huk-Coburg aus Deutschland. Für die deutschen Versicherern bleibe eine anhaltende Niedrigzinsphase allerdings eine Herausforderung: "Aufgrund ihrer langfristigen Verpflichtungen sind einige deutsche Unternehmen von der Niedrigzinsphase besonders betroffen", erklärte Grund laut Mitteilung. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag7/108, 17.12.18, 08:45:56 
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MÄRKTE EUROPA/Schwache Vorgaben verpuffen - Positiver Impuls aus Rom
FRANKFURT (Dow Jones)--Trotz sehr schwacher Vorgaben der US-Börsen vom Freitag zeichnet sich für den Start an den europäischen Aktienmärkten am Montag eine mindestens gut behauptete Tendenz ab. Schon in Asien konnten die ungünstigen Vorgaben weitgehend abgeschüttelt werden. Der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
liegt 0,2 Prozent höher bei 10.890 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 wird mit 3.093 Punkten kaum verändert indiziert.

Am negativen Umfeld hat sich zwar nichts geändert und Belastungsfaktoren wie die unklare Lage um den Brexit oder der US-chinesische Handelsstreit bleiben den Märkten einstweilen erhalten, vieles wurde davon aber schon in der Vorwoche eingepreist.

Günstig für die Stimmung dürften Berichte sein, wonach sich die italienische Koalitionsregierung intern auf einen geänderten Haushaltsentwurf zur Vorlage in Brüssel geeinigt hat, mit dem disziplinarische Maßnahmen der EU vermieden werden, die zuvor wegen einer zu hohen Schuldenaufnahme gedroht hatten. Zumindest etwas Honig saugen lässt sich für Optimisten auch daraus, dass das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) keine Signale sieht, die auf eine Rezession der Wirtschaft hindeuten. "Wir befinden uns in einer Phase des Atemholens, des Übergangs", sagte IW-Chef Michael Hüther. Zuletzt hatten die Einkaufsmanagerindizes vor allem aus Frankreich, aber auch Deutschland Konjunktursorgen geschürt.

Daneben lodert die Hoffnung auf eine Weihnachtsrally weiter - wenn auch auf kleiner Flamme. "Die Marktteilnehmer hoffen immer noch auf eine Weihnachtsrally", sagt IG-Marktexperte Christian Henke. Auch wenn diese noch eintreten sollte, würde es sich aber lediglich um eine Erholung in einem intakten Abwärtstrend handeln, befürchtet er. Als wichtige Marke für die weitere DAX-Richtung sieht er 10.800 Punkte. Diese gelte es zu behaupten.

Spekulation um Katar und Deutsche Bank - ABB kauft Aktien zurück

Am Aktienmarkt gibt es positive Signale für die , nachdem diese sich beim Stresstest der europäischen Versicherungsaufsicht als grundsätzlich robust und krisenfest erwiesen haben. Ein Ergebnis ist aber auch, dass die anhaltende Niedrigzinsphase für die Unternehmen eine Herausforderung bleibt.

Aktien von Unternehmen mit Bezug zum Rüstungssektor könnten davon einen Schub bekommen, dass die spanische Regierung Investitionen in Höhe von 7,3 Milliarden Euro zur Modernisierung der Armee angekündigt hat.

Der Telekomsektor ist unterdessen laut Händlern von den Analysten von Barclays auf "Positive" von "Negativ" aufgewertet worden.

Bei den Einzelwerten zeichnen sich Gewinne bei Deutsche Bank
DBK (514000) 514000 6,33-6,33 514000
ab. Das Emirat Katar erwägt einem Bericht des Handelsblatts zufolge offenbar die Aufstockung seines Anteils an der Bank. Der Kurs zieht vorbörslich um rund 2 Prozent an.

Auch bei ABB
ABJ (919730) 919730 919730
sieht es nach Gewinnen aus. Die Aktie steigt vorbörslich um rund 4 Prozent bei Julius Bär. ABB trennt sich von seinem Stromnetzegeschäft. Der Käufer Hitachi übernimmt zunächst gut 80 Prozent an dem Geschäftsbereich, der dabei mit 11 Milliarden US-Dollar bewertet wird. Die Nettoerlöse aus dem Verkauf von 7,6 bis 7,8 Milliarden Dollar sollen über einen Aktienrückkauf oder über vergleichbare Maßnahmen an die ABB-Aktionäre fließen.

Dass MTU Aero Engines
MTX (A0D9PT) A0D9PT 242,70-242,80 A0D9PT
derweil laut einem Zeitungsinterview des MTU-Finanzchefs frühestens 2020 eigene Aktie zurückkaufen will, könnte Marktteilnehmern zufolge die Stimmung für die Aktie belasten. Der Kurs gibt um 1 Prozent nach.

Skeptisch werden im Handel Aussagen gesehen, dass das krisengeschüttelte Modeunternehmen Gerry Weber
GWI1 (330410) 330410 0,051-0,057
2021 den Turnaround schaffen will in Gestalt eines positiven Gewinns im operativen Geschäft. "Abwarten", so ein Börsianer in einer ersten Einschätzung. Der schwer gebeutelte und praktisch auf Jahrestief liegende Kurs der Aktie zieht auf die Nachricht um knapp 2 Prozent an in der Vorbörse.

Pfund tendiert seitwärts

Am Devisenmarkt gibt es zunächst wenig Bewegung. Die britische Premierministerin Theresa May hat der Idee einer zweiten Abstimmung über den Brexit eine Absage erteilt, weil damit ein Vertrauensbruch gegenüber der Bevölkerung begangen würde. Weil es zugleich weiter ungünstig aussieht, was einen Abstimmungserfolg im Parlament für den Brexit-Deal Mays betrifft, steuert das Land damit weiter auf einen harten Brexit zu. Das Pfund zeigt sich davon zunächst aber nicht belastet und bewegt sich auf dem Niveau vom späten Freitag.

Auch beim Euro tut sich wenig. Hier könnten die Verbraucherpreise aus der Eurozone für November für Bewegung sorgen, nachdem EZB-Präsident Mario Draghi in der Vorwoche gerade erst wieder einen möglicherweise schwachen Preisauftrieb thematisiert hatte. Die Verbraucherpreise werden im Jahresvergleich mit einem Anstieg von 2,0 nach zuvor 2,2 Prozent erwartet.

Daneben rückt die Zinsentscheidung in den USA am Mittwoch nun stärker in den Fokus. Die vierte Zinserhöhung im laufenden Jahr gilt weitgehend als ausgemacht und dürfte für sich genommen eher nicht bewegen, für Impulse könnte aber der Zinsausblick der US-Notenbanker sorgen. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag6/108, 18.12.18, 17:04:52 
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BaFin News: EIOPA veröffentlicht Ergebnisse des Stresstests 2018
FRANKFURT (BaFin) -

Die europäische Versicherungsbranche hat sich im europaweiten Stresstest 2018
als grundsätzlich robust erwiesen. Dies gilt insgesamt auch für die fünf
teilnehmenden Versicherungsgruppen aus Deutschland. Die Europäische
Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche
Altersversorgung EIOPA hat die Ergebnisse des Stresstests am 14. Dezember
veröffentlicht.

Copyright: Bundesanstalt für Finanzdienstaufsicht / www.bafin.de - (18.12.2018)
Hinweis nach § 34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser dieses Beitrags kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag5/108, 17.01.19, 08:34:20 
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MÄRKTE EUROPA/Leichter - US-chinesische Spannungen nehmen wieder zu
FRANKFURT (Dow Jones)--Kleinere Gewinnmitnahmen dürften die europäischen Aktienmärkte im frühen Geschäft am Donnerstag erst einmal drücken. "Der Markt fürchtet, dass sich die US-chinesischen Spannungen wieder verschärfen", sagt ein Marktteilnehmer. Grund ist Huawei. Der chinesische Smartphone-Hersteller und Netzausrüster steht in den USA anscheinend kurz vor einer Anklage wegen Industriespionage. Er steht dort ohnehin wegen Geschäften mit dem Iran in der Kritik.
Beruhigend wirkten hingegen die gescheiterten Misstrauensvoten gegen die britische Regierungschefin May und gegen den griechischen Regierungschef Alexis Tsipras, heißt es am Markt. Der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
liegt 0,5 Prozent niedriger bei 10.883 Punkten. Für den Euro-Stoxx-50 zeichnet sich ein Beginn bei 3.062 nach 3.077 ab.

Impulse kommen von der Berichtssaison. Daneben werden in Deutschland Auftragseingänge veröffentlicht und in den USA unter anderem der wichtige Konjunkturindex der Notenbankfiliale in Philadelphia, der so genannte Philly-Fed.

Voestalpine mit Gewinnwarnung
VAS (897200) 897200 20,01-20,03

Eine Gewinnwarnung von Voestalpine könnte die Rohstoffwerte belasten. Nach der jüngsten 10-Prozent-Rally könnten Gewinnmitnahmen einsetzen, meint ein Händler, auch mit Blick auf die neuen Spannungen zwischen China und den USA.
Voestalpine hat ein enttäuschendes Ergebnis für die ersten neun Monate des bis Ende März laufenden Geschäftsjahrs vorgelegt und eine Gewinnwarnung ausgesprochen. Statt mit einer Milliarde Euro beim operativen Ergebnis rechnet der Stahlkonzern nun nur noch mit 750 Millionen.

Abzuwarten gilt die weitere Entwicklung im Bankensektor . Dieser hat sich in den vergangenen Tagen erholt, unter anderem wegen starker Quartalszahlen von US-Banken. "Allerdings zeigt die Societe Generale, dass sich die Lage in den USA nicht eins zu eins auf Europa übertragen lässt", meint ein Händler. Das Haus spricht von einem "widrigen Umfeld im vierten Quartal" mit fallenden Umsätzen. Derweil gehen die Spekulationen um eine Fusion zwischen Deutsche Bank und Commerzbank weiter. Beide Aktien hatten am Mittwoch sehr stark zugelegt.

Kursverluste drohen bei den Versicherern . Die Citi-Analysten haben Munich Re, Aegon und Generali zum Verkauf gestellt. Bei Axa raten sie allerdings zum Kauf.

Erholungspotenzial bei Metro nach guten Zahlen
B4B (BFB001) BFB001 14,28-14,28

Von guten Zahlen sprechen Marktteilnehmer mit Blick auf Metro. Das Handelsunternehmen hat im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 8 Milliarden Euro umgesetzt und damit die Erwartung von gut 7,9 Milliarden getoppt. Besonders das Russland-Geschäft habe sich deutlich besser entwickelt als erwartet, heißt es am Markt. Erste Indikationen weisen auf ein Kursplus von 4 Prozent hin.

Für Henkel
HEN3 (604843) 604843 85,98-86,00 604843
geht es dagegen um 1,4 Prozent nach unten. Händler verweisen dazu auf den US-Klebstoffhersteller H.B. Fuller. Dessen Aktienkurs brach nachbörslich um 10 Prozent ein. Der Henkel-Konkurrent verfehlte im vierten Quartal die Erwartungen, wegen des starken Dollar, aber auch wegen eines schwachen Geschäfts in China.

Beiersdorf
BEI (520000) 520000 110,25-110,30 520000
reagieren positiv auf die Vorlage neuer Umsatzzahlen, die knapp über den Konsensschätzungen ausgefallen sind. Der Kurs zieht im Frankfurter Spezialistenhandel um 1 Prozent an.

Abwärts geht es auch bei Deutsche Euroshop
DEQ (748020) 748020 22,62-22,66 748020
und zwar um 5 Prozent. Wie das MDAX-Unternehmen mitteilte, erwartet es ein Bewertungsergebnis vor Steuern von rund minus 61 Millionen Euro nach einem positiven Ergebnis von 13,1 Millionen Euro im Vorjahr. Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag4/108, 18.03.19, 16:10:38 
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die haben die IT und Digitalisierung einfach krass verpennt, gleiches gilt zum Teil für die , und hier ist das Problem, dass die die ganze IT gar nicht mehr integrieren können, sondern eigentlich komplett neue IT Strukturen und Prozesse brauchen, die schlank und effektiv sind, um mit neuen Digitalen Mitbewerbern im Kostenbereich mitzuhalten, gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase .. :dog:

SPQR__LEG.X schrieb am 18.03.2019, 15:40 Uhr
Independent Research kann der Fusion zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank nichts positives abgewinnen. Weder würde ein Zusammenschluss das Privat- oder Firmenkundengeschäft schlagkräftiger machen, noch könnte dadurch das Handelsgeschäft gestärkt werden. Insbesondere durch die Integration der IT wäre das neue Institut auf Jahre hinaus mit sich selbst beschäftigt und nicht leistungsfähig.
vor 7 Min
Deutsche Bank AG
DBK (514000) 514000 6,33-6,33 514000
8,160 €+4,40% Commerzbank AG
CBK (CBK100) CBK100 5,12-5,13 CBK100
7,620 €+6,62%
Quelle: Guidants News https://news.guidants.com

Die DZ Bank rechnet nicht damit, dass es zu einer Fusion zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank kommen wird. Nach den Gesprächen werde man wohl zu dem Schluss kommen, dass auf eine Fusion verzichtet werden solle. Die Verhandlungen scheinen vielmehr hauptsächlich dem Druck der Politik und Ceberus geschuldet zu sein. Eine Transaktion sei nur unter optimistischen Annahmen begründbar, die Risiken würden überwiegen.
vor 58 Min

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verlinkter Beitrag3/108, 12.06.19, 07:15:07 
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PRESSESPIEGEL/Unternehmen
SALESFORCE
FOO (A0B87V) A0B87V 131,00-132,00
- Salesforce will das Geschäft in Europa deutlich ausbauen. "Die Internationalisierung ist sehr wichtig für die Zukunft unserer Firma", sagte Co-Chef Keith Block dem Handelsblatt. In den letzten Jahren habe das Unternehmen 50 Prozent der neuen Mitarbeiter außerhalb der USA eingestellt. "Europa ist ein Wachstumsmarkt für uns, Deutschland ist dabei absolut wichtig", erklärte der Manager, der die Firma seit Sommer 2018 gemeinsam mit Gründer Marc Benioff leitet. Hierzulande zählt der SAP-Rivale rund 130 offene Stellen. (Handelsblatt S. 16)

VOLKSWAGEN
VOW3 (766403) 766403 141,70-141,72 766403
- Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt wegen möglicher Beihilfe zur Untreue gegen den VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh. Es geht um den Verdacht, dass Osterloh selbst und andere Betriebsratsmitglieder womöglich zu hohe Bezüge kassierten. Der oberste Arbeitnehmervertreter soll an den Entscheidungen beteiligt gewesen sein. Osterloh ist Teil einer Vergütungskommission, die über die Bezahlung von Betriebsräten mitentscheidet. Laut Staatsanwaltschaft soll er "am Zustandekommen der mutmaßlich unrechtmäßigen Vergütungsvereinbarungen mitgewirkt haben". Ein Sprecher Osterlohs wollte sich aufgrund des schwebenden Verfahrens nicht zu den Vorwürfen äußern. (Handelsblatt S. 46/FAZ S. 15)

LIDL - Der Discounter Lidl nutzt als erster Lebensmittelhändler in Deutschland in großem Stil Big Data in seinen Märkten. Die sogenannte digitale Lidl-Kundenkarte gibt es schon in mehreren europäischen Ländern, darunter Österreich, Nordspanien, Polen und Dänemark. Von diesem Donnerstag an können auch die Kunden in den etwa 250 Lidl-Filialen in Berlin und Brandenburg die Smartphone-App namens Lidl Plus nutzen. Nach einer Testphase soll die App dann 2020 in ganz Deutschland freigeschaltet werden. Mithilfe der App kann Lidl dann das Einkaufsverhalten der Kunden im Detail auswerten. (SZ S. 17)

LEMONADE - Der US-Digitalversicherer Lemonade steigt in den deutschen Versicherungsmarkt ein und expandiert erstmals außerhalb der USA. "Hier gibt es viele digitalaffine Kunden, die ihr Leben mit dem Smartphone managen, doch der Großteil der deutschen Versicherer operiert weiter hauptsächlich in einer Offlinewelt", sagte Lemonade-Co-Gründer Daniel Schreiber dem Handelsblatt. Bereits im November hatten die Amerikaner angekündigt, auf den europäischen Markt vorstoßen zu wollen. Weitere Details wie der konkrete Zeitpunkt oder die Region ließ das hochbewertete Start-up damals noch offen. Für die deutschen Assekuranzen erwächst so ein neuer, aggressiver Herausforderer. Der Onlineversicherer ist seit Herbst 2016 in den USA aktiv und wird von anderen Insurtechs als Vorbild angesehen. (Handelsblatt S. 30)

RENAULT
RNL (893113) 893113 49,18-49,20 893113
- 20 Jahre nach ihrer Gründung steht die Allianz von Renault und Nissan vor einer Zerreißprobe. Die kommenden zwei Wochen dürften entscheidend dafür sein, wie es mit der Partnerschaft der beiden Automobilkonzerne weitergeht, der inzwischen auch Mitsubishi angehört. Selbst eine Scheidung sei derzeit nicht auszuschließen, heißt es in Paris. Derzeit scheint alles möglich, denn nachdem die Spannungen zwischen den beiden Allianzpartnern Pfingsten einen neuen Höhepunkt erreichten, stimmen sowohl die französische als auch die japanische Seite inzwischen wieder versöhnliche Töne an. Börsen-Zeitung S. 9)

ARCELOR-MITTAL
ARRD (A2DRTZ) A2DRTZ 12,07-12,07 A2DRTZ
- Lakshmi Mittal, Vorstandschef und Hauptaktionär des weltgrößten Stahlkonzerns Arcelor-Mittal, macht sich in einem Interview Sorgen um Europa. Sein Unternehmen muss in Europa die Produktion um 9 Prozent kürzen. Die weltweiten Überkapazitäten bei Stahl liegen bei über 500 Millionen Tonnen. "Das ist ein Viertel der globalen Stahlerzeugung". Das Hauptproblem liege in China, wo gleiche Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden sollten: "Dort sollten staatliche Subventionen abgebaut und unrentable Hersteller vom Markt genommen werden". (FAZ S. 22)

BERTELSMANN - Die Bertelsmann-Tochter Arvato startet eine neue elektronische Plattform für Banken und Unternehmen. Diese soll die Identifizierung von Kunden deutlich vereinfachen und sicherer machen. Ähnliche Initiativen, um Geldwäsche im Netz zu verhindern, waren jedoch zuvor bereits gescheitert. (Handelsblatt S. 32)

BNP PARIBAS
BNP (887771) 887771 41,03-41,03 887771
- Jean Lemierre, der Aufsichtsratsvorsitzende der französischen Bank BNP Paribas, plädiert für Bankenchampions in der Eurozone. Außerdem nimmt er in einem Interview die deutsche Volkswirtschaft gegen die Kritik des französischen Präsidenten Macron in Schutz. (FAZ S. 19)
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verlinkter Beitrag2/108, 22.06.19, 09:34:13 
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GELD
VERSICHERUNGEN
Dieses Start-up lehrt die deutschen Versicherer das Fürchten

Der US-Direktversicherer Lemonade steigt in den deutschen Markt ein. Die hiesigen Versicherer wissen nicht, wie sie auf den Konkurrenten reagieren sollen. Denn das Start-up gibt seinen Kunden, woran deutsche Unternehmen seit Jahren scheitern.

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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
KONJUNKTUR - Industriepräsident Dieter Kempf hat sich besorgt über die Wirtschaftsentwicklung gezeigt und die Bundesregierung zu einem Kurswechsel aufgerufen. "Die konjunkturelle Lage droht noch schlimmer zu werden", sagte Kempf. "Die eskalierenden Handels- und Währungskonflikte vergrößern die Unsicherheit in der Wirtschaft. Das bremst den Außenhandel und trübt das weltwirtschaftliche Wachstum erheblich." Eine Besserung der Lage zeichne sich derzeit nicht ab. "Das ist besorgniserregend." Die Bundesregierung müsse jetzt zeigen, dass sie die Zeichen der Zeit erkennt. "Der Staat sollte rasch alle Priorität darauf legen, Investitionen und Innovationen anzukurbeln", forderte der BDI-Präsident. "Es wäre fahrlässig, jetzt keine Kurskorrektur vorzunehmen." (Funke Mediengruppe)

KONJUNKTUR - "Die deutsche Industrie steht momentan vor großen Herausforderungen, nicht zuletzt wegen der sich immer weiter aufschaukelnden Handelskonflikte", sagte Christoph Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrats. "Sollten sich diese zuspitzen, könnte es zwar auch zu einer anhaltenden Schrumpfung der Wirtschaft kommen." Dennoch rät er "beim augenblicklichen Stand zu mehr Gelassenheit". Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer sieht die Wirtschaft "in einem Graubereich zwischen Magerwachstum und Rezession". (Handelsblatt S. 4/FAZ S. 15/Welt S. 1)

SCHULDENBREMSE - Wegen der zuletzt rückläufigen Wirtschaftsleistung drängen führende Ökonomen wie Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), auf milliardenschwere staatliche Investitionen und eine Abschaffung der Schuldenbremse. Fratzscher sagte: "Die deutsche Wirtschaft braucht angesichts der schrumpfenden Wirtschaftsleistung dringend Wachstumsimpulse. Die Regierung sollte nun langfristig, also für die nächsten zehn bis 15 Jahre, die öffentlichen Investitionen erhöhen - und zwar deutlich um ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) oder 30 Milliarden Euro pro Jahr." (Neue Osnabrücker Zeitung)

SCHWARZE NULL - Angesichts der zuletzt rückläufigen Wirtschaftsleistung drängen die Gewerkschaften auf ein Eingreifen des Staates und einen Abschied von der "schwarzen Null" im Bundeshaushalt. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell sagte: "Die Bundesregierung muss jetzt aktiv werden, um die Konjunktur zu stabilisieren. Um die Binnenwirtschaft weiter zu stärken, braucht es schnellstens ein umfangreiches und langfristiges Investitionsprogramm in Infrastruktur, Bildung, bezahlbaren Wohnraum und Klimaschutz." (Neue Osnabrücker Zeitung)

LADEPUNKTE - Die Bundesregierung ist weit davon entfernt, ihr Ziel beim Ausbau der Lade-Infrastruktur für Elektroautos zu erreichen. Bislang bewilligte sie aus ihrem Förderprogramm lediglich Zuschüsse für 16.449 Ladepunkte, davon wurden nur 5.158 in Betrieb genommen. Das geht aus einer Antwort des Verkehrsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Union und SPD hatten sich in ihrem Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt, bis 2020 mindestens 100.000 zusätzliche Ladepunkte für Elektrofahrzeuge verfügbar zu machen. (RND/FAZ S. 16)

LEBENSVERSICHERER - Millionen deutsche Lebensversicherungskunden müssen sich auf sinkende Renditen einstellen. "Wenn die EZB so weitermacht, wird das Niveau der Verzinsung, die sich aus Garantiezins und Überschussbeteiligung zusammensetzt, weiter schrumpfen", sagt Armin Zitzmann, Vorstandschef der Nürnberger Versicherung. "Denn natürlich fressen sich die Niedrigzinsen weiter in die Bestände, wo derzeit auch noch hochverzinsliche Anleihen liegen." Für die Inhaber der rund 84 Millionen Lebenspolicen in Deutschland sind das schlechte Nachrichten - bei vielen dürfte die Rendite am Ende der Laufzeit ohnehin schon niedriger ausfallen als erhofft. Zuletzt war der langjährige Sinkflug der Zinsen bei Lebens- und Rentenversicherungen zwar zum Stillstand gekommen. Viele Assekuranzen hatten die laufende Verzinsung stabil gehalten - einige hatten die Auszahlungen sogar erhöht. Doch die Wende der großen Notenbanken in Richtung weiterer Zinssenkungen hat den Druck auf die Institute wieder erhöht. Bei der Finanzaufsicht Bafin steht rund ein Drittel der 84 deutschen Lebensversicherer bereits unter besonderer Beobachtung. (Handelsblatt S. 30)

LEHRER - In Deutschland fehlen 15.000 Lehrer. Vor allem Grundschulen finden kaum noch gut ausgebildete Fachkräfte. Besonders groß ist die Lehrerlücke im Osten und an Brennpunktschulen. (FAZ S. 17)
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