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verlinkter Beitrag22/292, 29.08.22, 16:41:22 
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- dafür, dass wir kein Stromproblem haben, kommt i.M. aber a bisserl Hektik auf kichern kaffee Cool
µ schrieb am 29.08.2022, 15:43 Uhr
Von der Leyen kündigt strukturelle Reform des EU-Strommarktes an
BLED (dpa-AFX) - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat angesichts der hohen Energiepreise eine Reform des Strommarktes in der EU angekündigt. "Die in die höhe schießenden Strompreise zeigen gerade aus verschiedenen Gründen die ....

...its okay to be wrong, its unforgivable to stay wrong // ...birds aren't real
µ
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verlinkter Beitrag21/292, 05.09.22, 08:36:05 
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MÄRKTE EUROPA/Sehr schwach - Energiekrise wieder Thema Nummer 1
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Energiekrise in Europa führt zum Wochenauftakt voraussichtlich zu einer sehr schwachen Eröffnung an den europäischen Aktienmärkten. "Das wird heute ein tiefroter Wochenstart", sagt Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Im
DAX (846900) 846900 846900
dürften die Gewinne vom Freitag pulverisiert werden. Vorbörslich wird er 400 Punkte oder mehr als 3 Prozent im Minus erwartet bei knapp 12.650. Auch der Euro-Stoxx-50 steht vor einem kräftigen Rückschlag. Der Euro knickt auf 0,9883 Dollar ein, das niedrigste Niveau seit fast 20 Jahren. Mit dem europäischen Gaspreis dürfte es nach dessen deutlichem Rücksetzer am Freitag wieder steil nach oben gehen.

"Die Energiekrise ist wieder Thema Nummer eins", so ein Marktteilnehmer. Nachdem Russland die Gaslieferungen durch die Leitung Nord Stream 1 entgegen früherer Ankündigungen nicht wieder aufgenommen und sie stattdessen bis auf weiteres ausgesetzt hat, nehmen die Rezessions- und Inflationssorgen wieder zu. Die Frage sei nun, ob eine neue koordinierte Antwort der EU auf die Krise gefunden werde, und dabei auch ein abgestimmtes Vorgehen bei der so genannten Übergewinnsteuer. Die Ampelkoalition in Deutschland hat am Wochenende ein 65 Milliarden Euro schweres Entlastungspaket auf den Weg gebracht hat, das durch solche Übergewinne finanziert werden soll. Erneuerbare und Kohleverstromer sind Verlierer des Entlastungspakets. Die Verstromer von Kohle und die Anbieter erneuerbarer Energien gelten zunächst als größte Verlierer der geplanten Übergewinnsteuer. "Windkraft, Sonnenenergie, aber auch Biomasse und Wasserkraft, sie alle profitieren von den hohen Strompreisen", so ein Marktteilnehmer. Er meint, die Gefahr sei groß, dass auch die Investitionen in die erneuerbaren Energien unter der neuen Steuer leiden könnten.

...und Industrietitel die Gewinner
Möglicherweise kommt es im DAX aber nicht so schlimm wie vorbörslich erwartet: "Für Industrietitel ist das Entlastungspaket positiv", sagt Heino Ruland von Ruland Research. Er verweist auf die Möglichkeit, in den anstehenden Tarifverhandlungen steuerfreie und abgabenfreie Einmalzahlungen von 3.000 Euro zu vereinbaren. "Damit sind hohe Abschlüsse vom Tisch, die dann die Basis für künftige Abschlüsse deutlich erhöhen würden. Auch für die Inflationsaussichten ist dieser Teil des Entlastungspakets sehr positiv", so der Analyst, der allerdings auch warnt, eine Rezession in Deutschland werde sich auch mit dem Paket nicht verhindern lassen. Daneben könnte aber auch der schwache Euro für Rückenwind bei den exportorientierten Titeln sorgen.

Porsche und VW mit Sportwagen-IPO im Blick
VOW3 (766403) 766403
PAH3 (PAH003) PAH003

Porsche Holding und VW stehen mit dem Plan für einen Börsengang (IPO) der Porsche-Sportwagen-Gruppe weiter im Blick. Beide Aktien hatten am Freitag den Markt bereits stark outperformt. Am Montag wollen sich Vorstand und Aufsichtsrat des Konzerns mit der Frage befassen, ob sie das Tochterunternehmen Porsche Ende September beziehungsweise Anfang Oktober an die Börse bringen. "Das wird wohl das größte IPO seit Jahren, das Umfeld ist aber alles andere als günstig", so ein Marktteilnehmer mit Blick auf die hohe Volatilität im Markt. Indikationen sehen VW rund 3 Prozent schwächer und Porsche 1,4 Prozent.
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verlinkter Beitrag20/292, 05.09.22, 16:51:23 
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*GERMAN ECONOMY MINISTER HABECK WANTS TO KEEP TWO NUCLEAR POWER STATIONS AS EMERGENCY RESERVE - SPIEGEL
*TWO NUCLEAR POWER PLANTS WILL BE USED AS RESERVE UNTIL MID-APRIL 2023 - SPIEGEL
Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonfl.: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Wertpapier(n) halten.
µ
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verlinkter Beitrag19/292, 08.09.22, 08:14:34 
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MÄRKTE EUROPA/DAX steigt über 13.000 - trotz "Jumbo-Zinsschritts"
FRANKFURT (Dow Jones)--Weiter aufwärts geht es am Donnerstag voraussichtlich an den europäischen Aktienmärkten. Der
DAX (846900) 846900 846900
wird vorbörslich knapp ein Prozent im Plus erwartet und mit 13.025 Punkten wieder über der 13.000er Marke. Auch im Euro-Stoxx-50 sieht es nach deutlich steigenden Kursen aus. Der Aktienhandel wird zwar ganz im Schatten der EZB verlaufen. "Diese hat aber ihren Schrecken verloren, der Markt hat eine große Zinserhöhung um 75 Basispunkten fest eingepreist", so ein Marktteilnehmer mit Blick auf den erwarteten "Jumbo-Zinsschritt". Dazu zeigten die kräftig gestiegenen Umsätze vom Mittwoch, dass es sich bei dem Anstieg nicht nur um Deckungskäufe von Leerverkaufspositionen vor der Sitzung gehandelt habe. "Mit dem jüngsten starken Rückgang der Energiepreise sehen Investoren wieder Perspektiven", so der Marktteilnehmer. Die Inflation dürfte in den kommenden Monaten zurückkommen, meint er. Entsprechende Aussagen von Fed-Vizechefin Lael Brainard zur US-Inflation hatten auch die Stimmung an den US-Börsen gestützt. Der Euro liegt wieder an der Parität - und er könnte sie überwinden, falls die EZB nicht enttäuscht und die Leitzinsen weniger stark erhöht als um die erwarteten 75 Basispunkte. "Mit der Stabilisierung des Euro wird der Aktienmarkt der Eurozone auch für US-Investoren wieder attraktiver", heißt es. Die Eurozone sei in den Portfolios stark untergewichtet - und Anpassungen in der Gewichtung könnten die Aktien deutlich nach oben treiben.

Billigere Energie gut für Fluglinien, Chemie und Konsum
Neben den Technologiewerten stehen mit zuletzt gesunkenen Energiepreisen voraussichtlich Luftfahrtaktien, Chemietitel und Konsumwerte auf der Einkaufsliste. Die Luftfahrtaktien und die Chemietitel dürften von niedrigeren Kosten profitieren, und die Konsumwerte hätten zuletzt besonders stark unter den Szenarien geringerer Konsumausgaben gelitten. "Das könnte sich nun relativieren, vor allem, wenn die Gaspreise nun den Ölpreisen nach unten folgen", so ein Marktteilnehmer. Am Spot-Markt war Öl am Mittwoch so günstig wie zuletzt im Januar.

Weiter Risiken bei Versorgern
Für die Aktien der Energieversorger werden dagegen auch nach dem jüngsten starken Erholungsschub weiterhin Risiken thematisiert. Am Mittwoch hatten Berichte über eine Preisobergrenze in der Eurozone von 200 Euro je Megawattstunde für nicht aus Gas erzeugten Strom die Kurse von RWE und Co stark angetrieben. "Damit wären die Versorger auf den ersten Blick stark unterbewertet, bestimmte Modelle ließen nun nahezu eine Verdopplung der Kursziele zu", sagt ein Händler. Das erste Problem sei aber, dass die Berichte noch nicht bestätigt seien. Das zweite Problem liege darin, dass die Staaten die zusätzlichen Gewinne über die so genannte Übergewinnsteuer wieder abschöpften. "Wer darauf setzt, verkauft, und daraus erwächst das Risiko von Rücksetzern", sagt er.
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verlinkter Beitrag18/292, 13.09.22, 06:52:43 
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Guten Morgen peketec kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
VDA / GASPREISE - Die extrem gestiegenen Preise für Strom und Gas werden zu einem immer größeren Problem für die Autoindustrie. Bei einer repräsentativen Umfrage des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) gaben 10 Prozent der Automobilzulieferer an, dass sie ihre Produktion bereits einschränken müssen. Bei knapp einem Drittel (30 Prozent) stehen Produktionseinschränkungen aktuell zur Diskussion. Die Ergebnisse der Umfrage werden am Dienstag veröffentlicht und lagen dem Fachdienst Tagesspiegel Background Verkehr & Smart Mobility" bereits am Montag vor. (Tagesspiegel)

HABECK / KRISENTREFFEN - Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will die jüngste Kritik von Wirtschaftsverbänden an seiner Energiepolitik persönlich ausräumen. Laut einem Bericht der Augsburger Allgemeinen empfängt der Grünen-Politiker dabei auch Vertreter von Mittelstandsverbänden am Dienstag zu einem Krisengespräch. Der Verband der Familienunternehmen forderte im Vorfeld des Treffens umfassende Entlastungen für mittelständische Betriebe. (Augsburger Allgemeine)

/ HILFSANTRÄGE - Dem Bundeswirtschaftsministerium liegen derzeit zahlreiche Anträge zur Liquiditätsüberbrückung von Unternehmen im Bereich der Gas- und Energieversorgung vor. Insgesamt bitten Unternehmen um Hilfen mit einem Umfang eines niedrigen zweistelligen Milliardenbetrags. Das geht aus einem als Verschlusssache eingestuften Dokument aus Regierungskreisen hervor, das dem Handelsblatt vorliegt. In dem Dokument heißt es, seit den extremen Preisausschlägen an den Energiebörsen am 26. August sei ein verstärktes Interesse von Energieversorgungsunternehmen an derartigen Anträgen festzustellen. (Handelsblatt)

ROHSTOFFMINISTERIUM - Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger wünscht sich von der Bundesregierung die Einrichtung eines eigenständigen Rohstoffministeriums als Antwort auf die anhaltenden Engpässe bei der Energie- und Rohstoffversorgung. "Wir haben es seit der Pandemie mit einer Krise der Rohstoffversorgung zu tun - die sich jetzt massiv verschärft, da viele unserer Rohstoffe, nicht nur Gas, bisher aus Russland kamen", sagte Dulger im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Im Grunde brauchen wir ein eigenes Bundesrohstoffministerium, das sich ganz darauf konzentriert, wie Deutschland die benötigten Rohstoffe aus aller Welt bekommt, von Seltenen Erden über Silizium bis Bauholz." (FAZ)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 13.09.2022, 05:58, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag17/292, 13.09.22, 11:34:16 
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*EU MULLS €180-€200 PRICE CAP ON POWER FROM LOWER-COST SOURCES
*EU EYES TAKING 33% OF EXTRA PROFIT FROM FOSSIL FUEL COMPANIES
Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonfl.: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Wertpapier(n) halten.
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verlinkter Beitrag16/292, 14.09.22, 09:49:58 
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UPDATE/Gewinnabschöpfung bei EU-Stromerzeugern soll 140 Mrd Euro bringen
STRAßBURG (AFP)--Die Abschöpfung von Sondergewinnen von Stromerzeugern in der EU soll 140 Milliarden Euro einbringen. Das sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union. Das Geld werde "denjenigen zugute kommen, die es am meisten brauchen". Die EU-Kommission hat den 27 Mitgliedstaaten eine Gewinn-Deckelung für Stromerzeuger als eine von mehreren kurzfristigen Maßnahmen gegen die hohen Energiepreise vorgeschlagen. Hintergrund ist, dass billig produzierende Stromerzeuger etwa im Bereich der erneuerbaren Energien satte Gewinne einfahren, weil auf dem europäischen Strommarkt das Merit-Order-Prinzip gilt: Der Preis wird durch das am teuersten produzierende Kraftwerk bestimmt, derzeit also durch Gaskraftwerke. Diese Sondergewinne sollen die Regierungen umleiten, um Haushalte und Betriebe zu unterstützen. Die Kommission will dies laut bislang bekannt gewordenen Plänen in Form einer Verordnung umsetzen, also mit einem für alle Mitgliedstaaten gültigen Gesetz. Am Mittwochnachmittag will die Kommission ihren Vorschlag offiziell vorstellen. Die EU-Energieminister kommen dann Ende September erneut zusammen, um darüber zu beraten.
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verlinkter Beitrag15/292, 14.09.22, 14:43:10 
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EU COMMISSION PROPOSES 180 EUR/MWH REVENUE CAP FOR NON-GAS FUELLED POWER GENERATORS

EU REVENUE CAP WOULD APPLY TO WIND, SOLAR, BIOMASS, LIGNITE, NUCLEAR AND SOME HYDROPOWER GENERATORS
Hinweis gemäß §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser des o.g. Beitrags hält Short- oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) bzw. beabsichtigt dieses in der Zukunft zu tun.
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verlinkter Beitrag14/292, 14.09.22, 14:52:46 
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na da bin ich gespannt wie das National aussehen wird, +Steuern +Umlagen +Netzentgelte biste trotzdem nacher bei >0,40€ für die Kwh Strom...

XTrack schrieb am 14.09.2022, 14:43 Uhr
EU COMMISSION PROPOSES 180 EUR/MWH REVENUE CAP FOR NON-GAS FUELLED POWER GENERATORS

EU REVENUE CAP WOULD APPLY TO WIND, SOLAR, BIOMASS, LIGNITE, NUCLEAR AND SOME HYDROPOWER GENERATORS

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Zuletzt bearbeitet von Muesli2k am 14.09.2022, 13:53, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag13/292, 15.09.22, 18:19:40 
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UN01 (UNSE01) UNSE01

*GERMANY WORKING ON TAKEOVER OF UNIPER, TWO OTHER GAS COMPANIES
Disclaimer: Gemäß § 34 WpHG darf / kann der Autor "napfkontrolle" zu jeder Zeit Short- oder Long-Positionen in der/den behandelten bzw erwähnten Wertpapieren halten.
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verlinkter Beitrag12/292, 15.09.22, 18:28:41 
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Müssen die eigentlich den Mindestkurs bieten Kopf kratzen Kopf kratzen Kopf kratzen

die letzte VerstaatlichungsNews war noch ein Rohrkrepierer. . .
ich finde jetzt siehts besser aus. . .

napfkontrolle schrieb am 15.09.2022, 18:19 Uhr
UN01 (UNSE01) UNSE01

*GERMANY WORKING ON TAKEOVER OF UNIPER, TWO OTHER GAS COMPANIES

Hinweis gemäß §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser des o.g. Beitrags hält Short- oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) bzw. beabsichtigt dieses in der Zukunft zu tun.
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verlinkter Beitrag11/292, 28.09.22, 12:23:18 
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MateTrader74 schrieb am 28.09.2022, 12:20 Uhr
wo kommt denn der ständer im
DAX (846900) 846900 846900
gerade her....hat jemand den angestaubten Kaufbutton gefunden? gruebel



Möglicherweise?

Energie-Krise: Die Bundesregierung hat sich darauf verständigt, dass Kohlekraftwerke, die aus der Reserve zurückgeholt werden, länger am Netz bleiben dürfen. "Es ist gut, dass wir uns jetzt einig sind, dass die Stromkapazitäten deutlich ausgeweitet werden müssen. Die Laufzeitverlängerung der Kohlekraftwerke bis zum 31. März 2024 gibt den Betreibern Planungssicherheit beim Wiederhochfahren der Anlagen, die in der Reserve sind", so FDP-Fraktionschef Christian Dürr gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
vor 4 MinKurznachricht
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verlinkter Beitrag10/292, 28.09.22, 12:26:55 
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na schauen wir mal, was geschrieben wird....geht schon wieder down...
dukezero schrieb am 28.09.2022, 12:23 Uhr
MateTrader74 schrieb am 28.09.2022, 12:20 Uhr
wo kommt denn der ständer im
DAX (846900) 846900 846900
gerade her....hat jemand den angestaubten Kaufbutton gefunden? gruebel



Möglicherweise?

Energie-Krise: Die Bundesregierung hat sich darauf verständigt, dass Kohlekraftwerke, die aus der Reserve zurückgeholt werden, länger am Netz bleiben dürfen. "Es ist gut, dass wir uns jetzt einig sind, dass die Stromkapazitäten deutlich ausgeweitet werden müssen. Die Laufzeitverlängerung der Kohlekraftwerke bis zum 31. März 2024 gibt den Betreibern Planungssicherheit beim Wiederhochfahren der Anlagen, die in der Reserve sind", so FDP-Fraktionschef Christian Dürr gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
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"Alles ist das Gegenteil von dem, was es zu sein scheint - und nichts ist das Gegenteil von dem, was es zu sein scheint"
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verlinkter Beitrag9/292, 29.09.22, 11:39:15 
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Bundesregierung steht bei Gaspreisbremse vor Einigung – Umfang von bis zu 200 Milliarden Euro Laughing

Zitat:
Die Gaspreisbremse soll über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) finanziert werden. Dieser wurde in der Corona-Pandemie aufgebaut, um Unternehmen zu helfen. Im Sommer war er eigentlich ausgelaufen, nun soll er zusätzliche Mittel erhalten.


https://www.handelsblatt.com/politi....iarden-euro/28714482.html
napfkontrolle
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verlinkter Beitrag8/292, 29.09.22, 13:43:39 
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*GERMAN COALITION STILL PLANS TO RESTORE DEBT LIMIT NEXT YEAR
*KOALITION EINIG ZU GASPREIS-DECKEL, WILL GASUMLAGE ABSCHAFFEN
*GERMAN GAS-PRICE CAP WILL NEED AT LEAST EU150B IN FUNDING
*GERMAN COALITION TO USE PANDEMIC FUND TO FINANCE GAS-PRICE CAP

Es ist und bleibt einfach unfassbar alles...wie soll das enden?
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Zuletzt bearbeitet von napfkontrolle am 29.09.2022, 12:48, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag7/292, 29.09.22, 15:35:52 
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Überlegt mal... die Kohle in die Förderung Erneuerbarer Energien, Wasserstoff, Lithiumminen, Speicher... boah, die Energiewende wäre da! Wie bitter...
napfkontrolle schrieb am 29.09.2022, 13:43 Uhr

*GERMAN COALITION STILL PLANS TO RESTORE DEBT LIMIT NEXT YEAR
*KOALITION EINIG ZU GASPREIS-DECKEL, WILL GASUMLAGE ABSCHAFFEN
*GERMAN GAS-PRICE CAP WILL NEED AT LEAST EU150B IN FUNDING
*GERMAN COALITION TO USE PANDEMIC FUND TO FINANCE GAS-PRICE CAP

Es ist und bleibt einfach unfassbar alles...wie soll das enden?

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verlinkter Beitrag6/292, 17.10.22, 18:22:51 
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Alle 3 dt.AKW sollen in Betrieb lt. Scholz.
Quelle: Dlf

-----
Leistungsbetrieb bis 15.04.23

https://twitter.com/moritz_roedle/status/1582043461422759936
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verlinkter Beitrag5/292, 18.10.22, 07:19:20 
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Spaltpilz Atom lässt Scholz zu Machtwort greifen
Berlin (Reuters) - Bundeskanzler Olaf Scholz beendet den wochenlangen Streit in der Ampel-Koalition über den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke mit einem Machtwort. Der SPD-Politiker machte am Montag erstmals seit Antritt des Bündnisses von seiner Richtlinienkompetenz Gebrauch und ordnete an, die gesetzliche Grundlage für einen Weiterbetrieb aller drei noch laufenden Atommeiler bis längstens zum 15. April 2023 zu schaffen. Damit kam er der FDP mit einem möglichen Weiterbetrieb des AKW Emsland entgegen, während er in anderen Punkten Grünen-Forderungen erfüllte. Die FDP begrüßte die Entscheidung und Wirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen erklärte, auch er könne damit leben. Scholz ordnete an, die gesetzliche Grundlage zu schaffen, "um den Leistungsbetrieb der Kernkraftwerke Isar 2, Neckarwestheim 2 sowie Emsland über den 31.12.2022 hinaus bis längstens zum 15.4.2023 zu ermöglichen". Eine rasche Gesetzesänderung ist nötig, weil nach geltendem Recht alle drei Kraftwerke zum Jahresende vom Netz gehen müssten. Eine von Wirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck vorbereitete Kabinettsentscheidung, dies nur für die beiden süddeutschen Atommeiler zu ermöglichen, lag zuletzt auf Eis: Die FDP hatte auf eine Einbeziehung des AKW Emsland und Laufzeiten bis ins Frühjahr 2024 hinein bestanden. Im Gespräch war, die Gesetzesänderung noch diese Woche im Bundestag zu verabschieden.

AKW-BETREIBER BEGRÜSSEN ENTSCHEIDUNG
RWE (703712) 703712 703712
EOAN (ENAG99) ENAG99 ENAG99

Die Energiekonzerne E.ON und RWE begrüßten als AKW-Betreiber die Entscheidung.
[...] https://de.marketscreener.com/kurs/....chtwort-greifen-42023089/


Habeck - Mit Atom-Machtwort des Kanzlers kann ich leben
Berlin (Reuters) - Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) akzeptiert das Machtwort von Bundeskanzler Olaf Scholz im Streit über den Weiterbetrieb deutscher Atomkraftwerke, mit dem sich der Kanzler in Teilen über einen Parteitagsbeschluss der Grünen hinwegsetzt. In der ARD sprach der Vizekanzler am Montagabend von einer "unüblichen Lösung einer verfahrenen Situation", für die der Kanzler die "maximale Autorität" eingesetzt habe. "Mit der Richtlinienkompetenz des Kanzlers wurde heute ein Weg gezeigt, wie wir da rauskommen", sagte Habeck. "Und das ist ein Weg, mit dem ich gut arbeiten und leben kann." [...] https://de.marketscreener.com/kurs/....-kann-ich-leben-42023101/
däumchen schrieb am 17.10.2022, 18:22 Uhr
Alle 3 dt.AKW sollen in Betrieb lt. Scholz.
Quelle: Dlf

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Zuletzt bearbeitet von µ am 18.10.2022, 06:20, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag4/292, 19.10.22, 12:12:39 
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19.10.2022 | 11:13
Bund will Strom wie Gas verbilligen - Stromerzeuger sollen zahlen
Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung will auch Strom-Kontingente für Haushalte und die Industrie ähnlich wie bei der geplanten Gaspreisbremse verbilligen. Dabei soll als Basis ein Jahresverbrauch der Vergangenheit herangezogen werden, heißt es in einem ersten Entwurf für die sogenannte Strompreisbremse aus dem Wirtschaftsministerium, der der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlag. "Soweit möglich und sinnvoll Orientierung an Vorschlägen der Gaspreiskommission", heißt es dort. Die Erstattung einer Monats-Abschlagszahlung, wie sie von einer Expertenkommission zur Dämpfung der Gaspreise vorgeschlagen wurde, wird jedoch nicht explizit erwähnt. Finanziert werden soll die Entlastung mit der Abschöpfung sogenannter Zufallsgewinne der Stromerzeuger, wie es auch die EU-Kommission beschlossen hat. Sowohl Gas- als auch Strompreisbremse sollen am 18. November im Kabinett beschlossen werden. [...] https://de.marketscreener.com/boers....&utm_content=20221019
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verlinkter Beitrag3/292, 19.10.22, 14:11:38 
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+++ Bundesregierung will Zufallsgewinne am Strommarkt offenbar rückwirkend abschöpfen +++

Im Zuge der Strompreisbremse sollen 90 Prozent der Zufallsgewinne technologiespezifisch zunächst am Spot-, später am Terminmarkt von den Betreibern abgeschöpft werden. Dabei ist auch eine rückwirkende Abschöpfung seit dem 1. März zumindest für den Spotmarkt im Gespräch. Bei Erneuerbaren-Anlagen ohne anzulegenden Wert sei eine Abschöpfung oberhalb von 10 Cent pro Kilowattstunde geplant, ansonsten wird die EEG-Vergütung angesetzt plus einer Sicherheitsmarge.

µ schrieb am 19.10.2022, 12:12 Uhr
19.10.2022 | 11:13
Bund will Strom wie Gas verbilligen - Stromerzeuger sollen zahlen
Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung will auch Strom-Kontingente für Haushalte und die Industrie ähnlich wie bei der geplanten Gaspreisbremse verbilligen. Dabei soll als Basis ein Jahresverbrauch der Vergangenheit herangezogen werden, heißt es in einem ersten Entwurf für die sogenannte Strompreisbremse aus dem Wirtschaftsministerium, der der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlag. "Soweit möglich und sinnvoll Orientierung an Vorschlägen der Gaspreiskommission", heißt es dort. Die Erstattung einer Monats-Abschlagszahlung, wie sie von einer Expertenkommission zur Dämpfung der Gaspreise vorgeschlagen wurde, wird jedoch nicht explizit erwähnt. Finanziert werden soll die Entlastung mit der Abschöpfung sogenannter Zufallsgewinne der Stromerzeuger, wie es auch die EU-Kommission beschlossen hat. Sowohl Gas- als auch Strompreisbremse sollen am 18. November im Kabinett beschlossen werden. [...] https://de.marketscreener.com/boers....&utm_content=20221019

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verlinkter Beitrag2/292, 02.11.22, 17:15:11 
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Regierung will Strom-Zufallsgewinne rückwirkend ab September abschöpfen
BERLIN (AFP)--Die Bundesregierung will zur Finanzierung der Strompreisbremse die "Zufallsgewinne" von Stromproduzenten rückwirkend ab dem 1. September abschöpfen. Das geht aus einem am Mittwoch vom Kanzleramt sowie Wirtschafts- und Finanzministerium vereinbarten Eckpunktpapier hervor. Aus der Gewinnabschöpfung sind demnach geschätzte Einnahmen im zweistelligen Milliardenbereich zu erwarten. Frühere Pläne für die Maßnahme hatten sogar eine rückwirkende Gewinnabschöpfung ab März 2022 ins Auge gefasst. Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieses Vorgehens hatte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zurückgewiesen. "Grundsätzlich geht es um Gewinne, von denen die Energieproduzenten niemals zu träumen gewagt hätten", sagte er.Im Zuge der a usbleibenden Gaslieferungen aus Russland waren die Energiepreise in die Höhe geschossen. Betreiber von Anlagen zur Stromproduktion aus anderen Energiequellen konnten ihre Gewinne daraufhin enorm steigern. Dafür, diese "Zufallsgewinne" abzuschöpfen, hatte sich auch die EU-Kommission ausgesprochen. Von Brüssel vorgegeben ist eine Abschöpfung spätestens ab dem 1. Dezember 2022.

Das nun vereinbarte Eckpunktepapier nennt noch keine Obergrenze, ab welcher Gewinne vom Staat einkassiert werden sollen. Geplant ist demnach jeweilseine "technologiespezifische Erlösobergrenze". Laut EU-Einigung sollten alle Gewinne oberhalb von 180 Euro pro Megawattstunde abgeschöpft werden. Diese Grenze gelte, "sofern keine technologiespezifische Erlösobergrenze bestimmt wird". Eingeschlossene Technologien sind erneuerbare Energien, Kernenergie, Mineralöl, Abfall und Braunkohle. Ausgenommen sind sind neben Erdgas auch Steinkohle und Biomethan. Ein Enddatum der Abschöpfung wird ebenfalls nicht genannt. Hier werde noch das "Review durch die EU-Kommission" abgewartet. Der Bundesverband Bioenergie kritisierte die Vorschläge scharf. Eine rückwirkende Abschöpfung von Erlösen dürfe es "auf keinen Fall" geben, erklärte die Leiterin des Berliner Büros des Verbandes, Sandra Rostek. "Viele Anlagenbetreiber haben die gestiegenen Erlöse bereits reinvestiert und/oder zur Deckung gestiegener Betriebs- und Einsatzstoffkosten ausgegeben. Eine Rückwirkung wäre ein Vertrauensbruch erster Güte und würde die Investitionsbereitschaft der Bioenergiebranche für Jahre beeinträchtigen."
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verlinkter Beitrag1/292, 22.11.22, 20:51:36 
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BMF schlägt Steuersatz von 33 Prozent auf Übergewinne von Mineralölunternehmen vor
BERLIN (Dow Jones)--Das Bundesfinanzministerium (BMF) will Übergewinne von Mineralöl- und Gasunternehmen mit einem Steuersatz von 33 Prozent besteuern. "Der EU-Energiekrisenbeitrag ist eine Steuer im Sinne der Abgabenordnung", heißt es in der Formulierungshilfe zum Jahressteuergesetz 2022, die Welt vorliegt. Alle im Erdöl-, Erdgas-, Kohle- und Raffineriebereich tätigen Unternehmen müssen demnach jenen Gewinn aus den Jahren 2022 und 2023 extra versteuern, der mehr als 20 Prozent über dem Durchschnittsgewinn der Jahre 2018 bis 2021 liegt. Die Einnahmen will der Bund genauso wie die Abschöpfung von Zufallsgewinnen im Strombereich zur Deckung der Finanzierung der Strompreisbremse nutzen. Die zusätzlichen Einnahmen des Bundes werden in dem Entwurf auf ein bis drei Milliarden Euro beziffert. Hintergrund ist der EU-Energiekrisenbeitrag, der Anfang Oktober vom Rat in Brüssel als Reaktion auf die hohen Energiepreise beschlossen wurde und bis Jahresende umgesetzt werden muss.

Der Fraktion der Grünen geht das nicht weit genug. "Der Entwurf des Finanzministeriums für die Abgabe von Übergewinnen von Öl- und Gasfirmen bleibt deutlich hinter dem Notwendigen zurück", sagte die finanzpolitische Sprecherin Katharina Beck gegenüber Welt. In der jetzigen Form seien Gewinnverschiebungen ins Ausland zu befürchten. Sie gehe davon aus, dass die Abgabe großflächig umgangen werden könne. Beck forderte, dass sowohl bei der Bemessungsgrundlage als auch der Höhe des Steuersatzes nachgeschärft wird. "Die EU-Verordnung beschreibt 33 Prozent klar nur als Mindestsatz - ein höherer Satz ist möglich", sagte sie. Eine ähnliche Behandlung von Übergewinnen im Mineralöl- und Zufallsgewinnen im Strombereich gebiete die Marktfairness. Ersten Schätzungen zufolge müsste aus ihrer Sicht die Höhe des Satzes bei den Öl- und Gasfirmen in einer Größenordnung von 60 bis 80 Prozent liegen, um der Höhe der Abschöpfung im Strombereich ungefähr zu entsprechen.
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