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Traderkommentare zu "Versorger"

Hier werden alle Beiträge zum Thema aus dem » Daytradingbereich gespiegelt.

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peketec
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Beitrag292/292, 01.01.14, 00:00:01  | Versorger - Daytraderkommentare
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Versorger - Daytraderkommentare
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armani
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verlinkter Beitrag291/292, 14.04.14, 15:31:00 
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AKTIEN-FLASH: RWE
RWE (703712) 703712 703712
und Eon
EOAN (ENAG99) ENAG99 ENAG99
ziehen an - Händler: Gerichtsentscheid treibt an


FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien von Eon <EOAN.ETR> und RWE <RWE.ETR>
sind am Montagnachmittag ins Plus gedreht und haben ihre Gewinne auf 0,81
beziehungsweise 1,15 Prozent ausgebaut. Am Vormittag hatten sich die Titel noch
sehr schwach gezeigt. Laut einem Händler treibt eine Entscheidung des Hamburger
Finanzgerichts zur Brennelementesteuer die Papiere der Energiekonzerne an. Den
fünf Atomkraftwerksbetreibern, die geklagt hatten, könnten nun insgesamt 2,2
Milliarden Euro zurückerstattet werden./mis/rum
µ
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verlinkter Beitrag290/292, 14.04.14, 16:19:16 
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Staat soll Atomkraftwerksbetreibern 2,2 Milliarden Euro zurückzahlen
Der deutsche Staat soll den Betreibern von fünf Atomkraftwerken einstweilen Brennelementesteuer in der Höhe von zusammen rund 2,2 Milliarden Euro zurückzahlen. Das entschied das Finanzgericht Hamburg am Montag in mehreren von den Kraftwerksbetreibern angestrengten Eilverfahren. Die Finanzrichter gewährten den Antragstellern mit den allerdings noch anfechtbaren Beschlüssen einstweiligen Rechtsschutz für die Zeit bis zu höchstrichterlichen Entscheidungen durch das Bundesverfassungsgericht und den Europäischen Gerichtshof.

Die Eilentscheidungen des Finanzgerichts Hamburg betreffen nach den Worten eines Gerichtssprechers die drei norddeutschen Kernkraftwerke Brokdorf, Grohnde und Emsland sowie die bayerischen Meiler Grafenrheinfeld und Isar II. Von den Beschlüssen könnte damit vor allem
EOAN (ENAG99) ENAG99 ENAG99
profitieren. Der Energiekonzern ist Mehrheitseigentümer von vier der fünf betroffenen Atomkraftwerke. Nur das Kraftwerk Emsland ist zu fast 90 Prozent im Eigentum von RWE. Minderheitsanteile an den Anlagen halten Vattenfall sowie die Stadtwerke Bielefeld und München.

Ein E.ON-Sprecher bezifferte den Anteil seines Unternehmens an etwaigen Rückzahlungen gegenüber dem Wall Street Journal Deutschland auf rund 1,7 Milliarden Euro. Er sagte zudem, E.ON begrüße die aktuelle Entscheidung. Sie bestärke den Konzern in seiner Auffassung, dass die Kernbrennstoffsteuer weder verfassungsgemäß noch europarechtskonform sei.

Die Beschlüsse des Finanzgerichts Hamburg allerdings sind bislang nicht rechtskräftig: Das Gericht hat nach den Angaben seines Sprechers die Beschwerde beim Bundesfinanzhof zugelassen. Dieser hatte schon im Jahr 2012 ähnliche Eilentscheidungen der Hamburger Finanzrichter zurückgenommen. Damals allerdings hatte das Finanzgericht Hamburg seine Beschlüsse nur mit Zweifeln an der Verfassungsmäßigkeit der Brennelementesteuer begründet. Nun wiesen die Juristen auch darauf hin, dass die Abgabe unter Umständen europarechtswidrig sei.

Die Hamburger Richter hatten denn auch schon im vergangenen Jahr ein Hauptsacheverfahren gegen die Steuer dem Europäischen Gerichtshof zur Prüfung vorgelegt. Eine andere Klage gegen die Abgabe liegt seit längerer Zeit beim Bundesverfassungsgericht. Endgültige Urteile über die Rechtmäßigkeit der Brennelementesteuer sind damit nur aus Luxemburg und Karlsruhe zu erwarten. Selbst in dem Fall, dass der Bundesfinanzhof die Eilbeschlüsse des Finanzgerichts Hamburg bestätigt, haben Steuerrückzahlungen deshalb voraussichtlich keinen Einfluss auf die Gewinne der Kraftwerksbetreiber. Sie müssten die Erstattungen einstweilen in den Rückstellungen parken, wie etwa RWE-Finanzvorstand Bernhard Günther Geldgebern des Energiekonzerns im Oktober erklärt hatte.

Die deutsche Bundesregierung hatte die Brennelementesteuer im Jahr 2011 im Zuge der später zurückgenommenen Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke eingeführt. Allein im Jahr 2012 hat die Abgabe die Atomkonzerne nach offiziellen Statistiken rund 1,6 Milliarden Euro gekostet.

Schon seit dem ersten Steuerbescheid gehen die Versorger gegen die Abgabe vor. Die Gerichte sind sich bislang allerdings uneins: Während das Finanzgericht Hamburg die Rechtmäßigkeit der Abgabe in mehreren Entscheidungen in Zweifel gezogen hat, wies das Stuttgarter Finanzgericht eine Klage gegen die Brennelementesteuer ab. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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Zuletzt bearbeitet von µ am 14.04.2014, 15:20, insgesamt einmal bearbeitet
peketec
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verlinkter Beitrag289/292, 23.04.14, 09:12:55  | RWE: Mehr als nur eine Stabilisierung?
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RWE: Mehr als nur eine Stabilisierung?
RWE (703712) 703712 703712



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µ
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verlinkter Beitrag288/292, 16.05.14, 07:03:49 
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Merkel lehnt Stiftungslösung für Atomkraftwerke ab
FRANKFURT (AFP) -- Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnt eine Überführung deutscher Atomkraftwerke in eine öffentlich-rechtliche Stiftung ab. "Im Grundsatz muss es dabei bleiben, dass die Unternehmen die Verantwortung für die Entsorgung von Atommüll tragen", sagte Merkel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dafür hätten die Energiekonzerne Rückstellungen gebildet. Eine einseitige Verlagerung der Risiken "werden wir nicht mitmachen".

Über das Thema der Atomkraftwerke und ihrer Altlasten müssten sicher noch "viele Gespräche" geführt werden, sagte Merkel der Zeitung. "Risiken auf Staat und Steuerzahler abzuwälzen, lehne ich ab", fügte die Kanzlerin hinzu.

Die Idee einer Atom-Stiftung hatten einem Bericht des Spiegel zufolge drei Energiekonzerne ins Spiel gebracht, die demnach schon bald darüber verhandeln wollen. Die Bundesregierung wies den Bericht zurück. Auch in der Politik stößt der Vorschlag weitgehend auf Ablehnung.

Dem Spiegel zufolge hatten die Konzerne Eon, RWE und ENBW der Bundesregierung vorgeschlagen, ihre Akw in eine öffentlich-rechtliche Stiftung zu überführen. Sie soll die Meiler bis zum Ende ihrer Laufzeit betreiben sowie Abriss und Atommüll-Entsorgung sicherstellen. Zu diesem Zweck wollen die Betreiber auch sämtliche - aufgrund gesetzlicher Vorgaben gebildeten - Entsorgungs-Rückstellungen in Höhe von inzwischen mehr als 30 Milliarden Euro in die Stiftung einbringen.
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däumchen
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verlinkter Beitrag287/292, 22.05.14, 23:07:58 
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Mal was zum Zustand der Kraftwerke welche der Bund übernehmen soll
Zitat:
Das rund 30 Jahre alte AKW [Grohnde] war im April für die jährliche Routine-Revision vom Netz genommen worden. Dabei stellten Techniker zunächst im Inneren des Generators, also im nicht-nuklearen Bereich, einen Schaden fest.
Das Ministerium ordnete dann weitere Kontrollen an. Dabei wurden dann auch die defekten Federn an den Drosselklappen erkannt, die bei der Revision noch nicht aufgefallen waren. Das Ministerium prüft daher auch, ob die bisherigen Kriterien für die Routine-Revisionen ausreichend sind. Möglicherweise könnten wegen der Defekte auch auf die anderen deutschen Kernkraftwerke umfassende Kontrollen zukommen.

http://www.greenpeace-magazin.de/ta....ktorkern-von-akw-grohnde/
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab....iekonzernen-a-969945.html

--
Erneuerbaren Energien deckten im ersten Quartal rund 27 Prozent des deutschen Stromverbrauchs

--
Noch vor Sommer EU erwägt Stresstest für Winter ohne Russlandgas
Als problematisch gelten [auch] unter anderem "die Abhängigkeit von russischem Öl und der steigende Einfluss russischer Akteure", welche europäische Raffinerien für "politische Einmischungen" anfällig machten.
http://www.welt.de/wirtschaft/artic....ter-ohne-Russlandgas.html
µ
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verlinkter Beitrag286/292, 23.05.14, 06:39:34 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
ATOMENERGIE - Die Energiekonzerne suchen nach einem Kompromiss im Streit über die Kosten für die Stilllegung deutscher Kernkraftwerke. Sie bieten mehr Geld und mit Werner Müller einen prominenten Schlichter. Doch auch der Staat müsste mehr zahlen, heißt es. (Handelsblatt S. 3)

EINWANDERUNG - Angesichts der höchsten Zuwanderung seit 20 Jahren wächst die Sorge vor Sozialmissbrauch. Ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung sieht insbesondere eine Ausweitung der Wiedereinreisesperre gegen EU-Bürger vor, die sich hierzulande etwas zu Schulden kommen lassen. (FAZ S. 15)

EZB - Die Europäische Zentralbank (EZB) darf Euro-Länder nicht mit der Notenpresse finanzieren. Nach Ansicht des Bundeverfassungsgerichts täte sie es doch, wenn sie das unbegrenzte Anleihekaufprogramm OMT in die Tat umsetzte. Der Ökonom Manfred Neumann fordert vom Europäischen Gerichtshof, den Kompromisslinien aus Karlsruhe zu folgen. (FAZ S. 16/Handelsblatt S. 1)

OECD - José Ángel Gurría, der Generalsekretär der OECD, macht sich Sorgen um den wachsenden Niedriglohnsektor in Deutschland. "Ein erheblicher Teil der Arbeitnehmer droht langfristig wirtschaftlich abgehängt zu werden und wir befürchten, dass Deutschland deshalb in den kommenden Jahren ein erhebliches Problem mit Altersarmut bekommen wird", sagte er in einem Interview. (Welt S. 10)

ISLAND - Island steht kurz davor, Hedgefonds und andere Gläubiger der bankrotten Banken des Landes zu Gesprächen einzuladen, erklärten zwei mit den Plänen vertraute Personen. Die Regierung des Landes, die bislang Bitten der Gläubiger um Treffen ignoriert hat, ist den Informationen zufolge nun bereit, sich ihre Forderungen anzuhören. (Handelsblatt S. 28) Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag285/292, 25.05.14, 08:53:20 
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wallbash dieser Fond kommt zu 100%
Vattenfall schon der hammer :lol

http://www.handelsblatt.com/unterne....ung-fuer-akw/9911578.html

Eon, RWE und EnBW haben die Politik mit ihren Plänen für eine Atomstiftung aufgeschreckt. Sie wollen das Atom-Risiko in eine „Bad Bank“ einbringen. Dagegen hat sich Vattenfall durch einen Trick der Haftung entzogen.
µ
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verlinkter Beitrag284/292, 16.06.14, 13:18:46 
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MÄRKTE EUROPA/Stimmung bleibt angeschlagen
Die sich ausweitenden Krisen im Irak und in der Ukraine führen zu Wochenbeginn zu leichten Abgaben an Europas Börsen. Als eines der ölreichsten Länder der Welt ist die Lage im Irak von größerer Bedeutung für die Finanzmärkte als der bislang regional begrenzte Konflikt in der Ukraine. Einziger Lichtblick ist nach Angaben von Händlern die ausgestreckte Hand des Iran für eine Kooperation mit den USA im Irak.

Mit dem steigenden Ölpreis verliert der
DAX (846900) 846900 846900
0,2 Prozent auf 9.890 Punkte. Für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,5 Prozent auf 3.268 nach unten. Nicht hilfreich ist das Scheitern der Verhandlungen im Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland. Moskau macht seine Drohung wahr: Der staatliche Gaskonzern Gazprom liefert Erdgas künftig nur noch gegen Vorkasse in die Ukraine. Von dem nun drohenden Lieferstopp könnte auch Westeuropa betroffen sein.

Dies könnte auch Europas in die Bredouille bringen, so die Befürchtung. Der Sektor verliert 0,3 Prozent. Der Stoxx-Rohstoffindex legt dagegen 0,8 Prozent zu. Hintergrund sind die anziehenden Preise für Edelmetalle und Rohstoffe wie Öl und Gas. Aktien von Royal Dutch Shell steigen 0,7 Prozent, die von BHP Billiton und von Eni 0,2 Prozent. Glencore-Papiere ziehen 2,1 Prozent an.

Für Zurückhaltung sorgt auch die Sitzung der US-Notenbank in dieser Woche, auch wenn die Spannung längst nicht so hoch ist wie vor der jüngsten Sitzung der Europäischen Zentralbank. Beobachter erwarten, dass die Federal Reserve das Volumen der monatlichen Anleihekäufe von 45 auf 35 Milliarden US-Dollar senken wird. Interessanter ist die Frage, welchen künftigen Zinskurs die Fed den Marktteilnehmern signalisieren wird.

Ein stützendes Element an den Börsen ist dagegen die andauernde Übernahmewelle. Im Tagesverlauf wird ein endgültiges Angebot von Siemens für Alstom erwartet. Laut Insidern könnten sich die Münchener mit dem japanischen Konzern Mitsubishi Heavy zusammentun und ein gemeinsames Angebot für einen Großteil des Alstom-Energiegeschäfts vorlegen. Siemens-Papiere legen um 0,3 Prozent zu, für die Alstom-Aktie geht es um 0,2 Prozent nach oben.

Mit einem Plus von 0,6 Prozent zeigen sich die Aktien von BNP Paribas. "Die Aussagen von Frankreichs Finanzminister machen Hoffnung auf eine Reduzierung dieser maßlosen US-Forderungen", sagt ein Händler. Bislang wollen die US-Behörden eine 10-Milliarden-Dollar-Strafe gegen die Bank wegen angeblicher Verstöße gegen US-Sanktionen verhängen. Die BNP hat dafür bisher wenig mehr als 1 Milliarde Euro zurückgestellt. Nach Angaben des französischen Finanzministers Sapin sind in den Verhandlungen mit den US-Behörden schon Fortschritte erzielt worden.

Dagegen verliert der Banken-Sektor 0,8 Prozent. Hintergrund sind Berichte, wonach die US-Behörden von der Citigroup nun 10 Milliarden Dollar als Strafe verlangen, nachdem die Bank selbst bereits 4 Milliarden geboten hatte. Vor allem Institute, die noch keine endgültige Einigung mit den US-Behörden erreicht hätten, dürften mit Vorsicht behandelt werden, heißt es.

Einen Dämpfer erhält unterdessen die Fusionsfantasie im Telekomsektor, für den es 1 Prozent nach unten geht. Das Bundeskartellamt sieht die geplante Fusion von Telefonica mit E-Plus offenbar kritisch. Die Behörde warnte laut Kreisen, dass die 8,6 Milliarden Euro schwere Übernahme des deutschen Mobilfunkanbieters E-Plus durch die spanische Telefonica den Verbrauchern schaden könne. Damit wird der Deal erneut in Frage gestellt.

Im MDAX steigen die Papiere von Sky Deutschland um 3,3 Prozent auf 6,97 Euro. Grund ist ein möglicherweise bevorstehendes Angebot von BSkyB für den Pay-TV-Sender. "Dass die Pay-TV-Aktivitäten zusammengeführt werden sollen, ist seit einem Monat bekannt, aber die Benennung von konkreten Banken als Berater macht die Sache jetzt drängend", so ein Händler mit Bezug auf einen Bericht der Sunday Times. Der Preis soll bei 7,28 Euro je Aktie liegen.

Im DAX verliert die RWE-Aktie 1,4 Prozent. Grund sind Berichte über eine Untersuchung des Verkaufs von RWE Dea an ein russisches Konsortium. "Das ist in der Presse verzerrt dargestellt worden, als ob ein Scheitern bevorstünde und damit der fest eingeplante Schuldenabbau bei RWE", sagt ein Händler. Da es sich nur um eine standardmäßige Untersuchung des Wirtschaftsministeriums handele, sei davon nicht auszugehen. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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däumchen
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verlinkter Beitrag283/292, 29.06.14, 21:27:35 
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noch ein Geschenk für die ?
Gabriel will Rückstellungen der Kraftwerksbetreiber prüfen
Bundeswirtschaftsminister Gabriel will prüfen, welche Rückstellungen die Energieversorger für den geplanten Abriss der Atomkraftwerke gebildet haben. Gabriel sagte dem Magazin "Focus", er wolle wissen, ob die Mittel ausreichten, um die Anlagen zurückzubauen und die Endlagerung von Atommüll in Deutschland zu finanzieren. Darüber hinaus müsse geprüft werden, ob die Rücklagen auch sicher seien und man im Bedarfsfall darauf zugreifen könne. Im Mai war darüber diskutiert worden, ob die Energiekonzerne ihr Atomgeschäft in eine öffentlich-rechtliche Stiftung übertragen. Gabriel betonte, die Regierung müsse klären, wie sie mit dem Vorschlag der Kraftwerksbetreiber umgehen wolle. Bundeskanzlerin Merkel hatte es dagegen ausdrücklich abgelehnt, die Risiken auf den Staat und die Steuerzahler abzuwälzen. -dlf nachrichten-
http://www.focus.de/immobilien/ener....verbieten_id_3954376.html

Kerberos schrieb am 11.05.2014, 19:36 Uhr
yo! rwe rück doch mal die noch fehlenden 20 mrd. raus!
...we build up castles in the sky! kichern und danach austieg aus dem austieg...strom zum preis von 0,3ct/kWh! juchu
Die bislang gebildeten Rückstellungen der Energieversorger könnten laut SPIEGEL derzeit nur E.on und EnBW direkt in eine Stiftung einzahlen. RWE plant für den Fall, dass eine Stiftung gegründet wird, eine Kapitalerhöhung.
Elfman schrieb am 11.05.2014, 11:20 Uhr
EOAN (ENAG99) ENAG99 ENAG99
,
RWE (703712) 703712 703712
,
EBK (522000) 522000

Die Chefs der drei großen Energieversorger, Johannes Teyssen (E.on), Peter Terium (RWE) und Frank Mastiaux (EnBW), wollen ihr gesamtes deutsches Atomgeschäft inklusive der Atommeiler an den Bund übertragen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/un....nk-vom-bund-a-968719.html
peketec
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verlinkter Beitrag282/292, 02.07.14, 09:39:44  | E.ON: Licht am Ende des Tunnels?
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E.ON: Licht am Ende des Tunnels?
EOAN (ENAG99) ENAG99 ENAG99





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verlinkter Beitrag281/292, 23.07.14, 17:48:43 
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gestern
Gabriel will alte Kraftwerke früher abschalten
Mit verstärktem Druck auf die Atomindustrie will Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) nach der Pannenserie in zwei schleswig-holsteinischen Kraftwerken ein früheres aus für ältere Reaktoren erreichen.
http://www.augsburger-allgemeine.de....abschalten-id3036191.html

--
http://www.spiegel.de/wirtschaft/un....etsmaerkten-a-981653.html
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verlinkter Beitrag280/292, 01.08.14, 06:43:45 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
STEUERBREMSE - Der Führung der CDU stehen heftige Auseinandersetzungen über den Abbau der sogenannten kalten Progression bevor. Ein Antrag der CDU-Mittelstandsvereinigung stößt in den Landesverbänden der CDU auf eine positive Resonanz. (FAZ S. 1/Handelsblatt S. 9/Welt S. 4)

EZB - Der überraschende Rückgang der Euro-Inflation schürt Spekulationen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik noch einmal lockern und gar zum Kauf von privaten Wertpapieren oder gar Staatsanleihen greifen könnte. (Börsen-Zeitung S. 7)

STROM - Neue Instrumente für mehr Versorgungssicherheit auf dem Strommarkt und zur Finanzierung konventioneller Kraftwerke, wie sie die Energiewirtschaft fordert, würden die Stromkunden Milliardensummen kosten. Das zeigen Berechnungen für das Bundeswirtschaftsministerium. (FAZ S. 15)

FRACKING - Hans-Joachim Kümpel, Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, ist ein Verfechter des Frackings. Die deutsche Skepsis gegenüber der umstrittenen Technologie teilt er nicht. Vielmehr ist er überzeugt, dass die Methode großes Potenzial für die heimische Gasförderung hat. (Handelsblatt S. 10)

PERSONALPOLITIK - Lebensarbeitszeitkonten, Pflegezeiten, Anreize zur Weiterbildung: Eine langfristig angelegte Personalpolitik, die dem demografischen Wandel gerecht wird, ist noch immer die Ausnahme. Nach einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutsch Wirtschaft (IW) sind nur knapp 8 Prozent der deutschen Unternehmen für die Zukunft gerüstet. (Handelsblatt S. 8 )
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verlinkter Beitrag279/292, 03.09.14, 07:08:17 
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Guten Morgen

die Börsen werden weiter befeuert.
Investments nur in sehr ausgesuchten Werten.
Habe nur noch einen im Depot.
Warum ? Treue zu konservativen Werten.
beer
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verlinkter Beitrag278/292, 19.09.14, 08:18:39 
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dpa-AFX: AKTIEN-FLASH: bei L&S stark - Berenberg hebt Sektor und Einzelratings
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Versorgertitel sind am Freitag vorbörslich im
freundlichen Marktumfeld besonders gefragt gewesen. Auftrieb gab eine
Branchenstudie von Berenberg. Darin stufte Analyst Lawson Steele den Sektor von
"Neutral" auf "Buy" hoch. Er erwartet von seinen nun elf Kaufempfehlungen für
die Anleger eine Gesamtrendite von durchschnittlich 15 Prozent. Eine der
Empfehlungen ist nun auch RWE
RWE (703712) 703712 703712
, die er damit von "Sell" um zwei Stufen
noch oben nahm. Der Experte ist optimistisch für die Strompreisentwicklung. Auch
bei Eon
EOAN (ENAG99) ENAG99 ENAG99
revidierte er sein Verkaufsvotum aus gleichem Grund.Eon stuft
er jetzt mit "Hold" ein. RWE zogen bei Lang & Schwarz um 0,91 Prozent an, Eon
folgten mit plus 0,47 Prozent./ag/zb
Hinweis nach §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Entsprechende Beiträge stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar.
µ
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verlinkter Beitrag277/292, 22.09.14, 11:52:32 
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Die sind auch bald bei ihren Jahreshochs, starke Performance heute

RWE (703712) 703712 703712



EOAN (ENAG99) ENAG99 ENAG99


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verlinkter Beitrag276/292, 04.10.14, 08:24:52 
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Für Staat und Steuerzahler könnte es teuer werden
Klage der Akw-Betreiber gegen Atomausstieg

RWE (703712) 703712 703712
und
EOAN (ENAG99) ENAG99 ENAG99
fordern von der Bundesregierung Schadensersatz dafür, dass sie nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima zunächst für drei Monate ältere Atomkraftwerke vom Netz nehmen mussten. Die Unternehmen halten dies für einen rechtswidrigen Eingriff in ihre Eigentumsrechte. RWE hat in seiner Klage für entgangene Gewinne aus dem Betrieb des Akw Biblis in Hessen 235 Millionen Euro Schadenersatz geltend gemacht. Eon verlangt wegen der Abschaltung der Kraftwerke Isar 1 (Bayern) und Unterweser (Niedersachsen) 380 Millionen Euro. Mit einem kommerziellen Akw verdienen die Betreiber jeden Monate bis zu 60 Millionen Euro.

Gegen die Entscheidung des Bundestags, die acht betroffenen Akws dauerhaft stillzulegen, sind die Konzerne schon früher juristisch vorgegangen. Über diese Klagen wird ab 2015 verhandelt. Das Unternehmen Vattenfall hat zudem ein internationales Schiedsgericht in Washington angerufen und verlangt dort weitere drei Milliarden Euro wegen der vorzeitigen Abschaltung der Meiler Krümmel und Brunsbüttel. Anhängig sind außerdem noch Klagen der Konzerne wegen der zeitweilig erhobenen Brennelementesteuer.

Damit nicht genug: Mit Klagen gegen mehrere Bundesländer drängt Eon nun auch auf Freistellung von Kosten, die für die Umrüstung von Zwischenlagern an den Akw-Standorten entstehen. Das im vergangenen Jahr verabschiedete Endlagersuchgesetz schreibt fest, dass Castoren mit Abfällen aus der Wiederaufarbeitung künftig nicht mehr Gorleben anfahren dürfen, um den Salzstock im Wendland nicht weiter als Endlagerstandort zu zementieren. Die 26 Behälter, die ab 2016 aus Frankreich und Großbritannien zurückkommen, sollen deshalb in andere Zwischenlager gebracht werden. Bislang gibt es allerdings keine Einigung über die Castor-Zielbahnhöfe.
Eon argumentiert, die Entscheidung gegen Gorleben sei aus politischen Gründen erfolgt, das dortige Zwischenlager sei im Übrigen bestens für die Aufnahme weiterer Castoren geeignet. Die anderen Unternehmen sehen das ähnlich und wollen sich dem Vernehmen nach auch diesen Klagen anschließen. Bund und Länder reagieren verärgert auf die juristische Offensive der Konzerne.
http://www.tagesspiegel.de/politik/....euer-werden/10791532.html
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verlinkter Beitrag275/292, 08.10.14, 14:24:15 
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Könnte für neue Fantasie bei den Versorgern sorgen


Atomkraft, um jeden Preis
Großbritannien plant den ersten Neubau eines Atomkraftwerks seit fast 20 Jahren. Der Hinkley-Deal zeigt: Ohne staatliche Garantievergütung rechnet sich Atomstrom nicht. VON MARLIES UKEN


Was für prächtige Aussichten für den französischen Versorger EDF: Im britischen Hinkley Point will das Unternehmen ein Atomkraftwerk bauen – der erste Neubau seit fast 20 Jahren in Großbritannien. Und den Auftrag lässt sich EDF kräftig versüßen: Die britische Regierung garantiert den Franzosen für 35 Jahre einen Abnahmepreis von umgerechnet 112 Euro je Megawattstunde Atomstrom – fast das Doppelte des aktuellen Marktpreises.

Der Garantiepreis ist sogar an die Inflation gekoppelt, steigt also automatisch Jahr für Jahr. Es ist ein Angebot, das einmal mehr zeigt, wie unrentabel Atomstrom ist, wie geschickt EDF die Kosten kalkuliert hat und wie der britischen Steuerzahler für die Risiken der Atomkraft mithaften müssen.



Kaum überraschend, dass im Frühjahr Noch-EU-Energiekommissar Günther Oettinger nur ein Wort zu diesem Garantievertrag für EDF einfiel: sowjetisch.

Wie entscheidet die Kommission?


Bis vor Kurzem war eigentlich klar: Oettingers EU-Kollege Joaquín Almunia, der für den Wettbewerb in der EU zuständig ist, sieht das ähnlich. Die EU-Kommission muss London den staatlich garantierten Preis genehmigen, denn schließlich könnte es sich um eine unrechtmäßige Beihilfe handeln. Noch im März war die Kommission in einer Stellungnahme zu dem Schluss gekommen, dass die britischen Pläne "den Wettbewerb erheblich (...) verfälschen" und den Handel zwischen Mitgliedstaaten erheblich beeinträchtigen könnten.

Doch jetzt hat sich das Blatt gewendet. Seit Monaten verhandelt die EU-Kommission mit der britischen Regierung über den Deal, hat zu Anhörungen geladen und den britischen Strommarkt analysiert. Offenbar hat London sich auf Änderungsvorschläge Almunias eingelassen und Zugeständnisse gemacht. Wenn am Mittwoch die EU-Kommissare zu ihrer wöchentlichen Sitzung zusammenkommen, könnten sie die britischen Hinkley-Pläne durchwinken.

Das zumindest will jetzt Wettbewerbskommissar Almunia. Er werde seinen Kollegen vorschlagen, die Hinkley-Pläne "positiv zu entscheiden", sagte sein Sprecher überraschend. Die Entscheidung über Hinkley soll noch die aktuelle Kommission treffen, sagte er kürzlich. Die EU-Kommissare treffen eine gemeinsame Entscheidung, falls einzelne Kommissare Zweifel anmelden, wird die Entscheidung verschoben.

Genau darauf setzt etwa Österreich: Bundeskanzler Werner Faymann betonte am Dienstag auf einer Sitzung des Ministerrats in Wien, dass Österreich auf keinen Fall dem Hinkley-Deal zustimmen werde. Im Vergleich zur Windenergie wäre das eine doppelt so hohe Förderung für Atomstrom, sagte Faymann. "Österreich steht für umweltfreundliche, erneuerbare Energien", so der Bundeskanzler. "Daher behält sich die Regierung das Recht vor, dagegen zu klagen."

Grüne machen Druck auf Gabriel

Eine so klare Haltung wünschen sich die Grünen auch von der deutschen Bundesregierung. Am Dienstag forderten sie Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in einem Schreiben auf, Oettinger dazu zu bewegen, die Entscheidung zu verschieben. "Eine positive Entscheidung würde den Grundstein für eine Atom-Renaissance in Europa legen. Ausbau- und Neubauprojekte in Tschechien, Ungarn oder Finnland könnten sich das britische Förderungsmodell zum Vorbild nehmen", warnt die atompolitische Sprecherin Sylvia Kotting-Uhl. Atomkraft sei weder eine umweltschonende noch eine junge und damit fördernswerte Energieform, wie es die Beihilferichtlinien verlangten. "Durch eine Befürwortung der staatlichen Beihilfe würde die Unwirtschaftlichkeit am Ende noch belohnt."

Ob sich die Bundesregierung allerdings darauf einlässt und die Almunia-Entscheidung kurzfristig torpediert, ist fraglich. Zu weit fortgeschritten sind die Pläne. Und zudem trifft die EU-Kommission keine Entscheidungen "Atomkraft: Ja oder Nein". Sie prüft nur wettbewerbsrechtliche Fragen. Wenn London Brüssel hier entgegenkommt, wird ein Ja zum Atomkraftwerk Hinkley immer wahrscheinlicher.
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verlinkter Beitrag274/292, 03.11.14, 15:50:40 
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Umweltministerin Hendricks (SPD) will Kohlekraftwerke schließen
Um die nationalen Klimaziele zu erreichen, will Bundesumweltministerin Hendricks Kohlekraftwerke stilllegen. Die SPD-Politikerin sagte in Berlin, es müssten Kapazitäten abgebaut werden. Dabei werde die Regierung die schwierige wirtschaftliche Lage der Energiekonzerne ebenso im Auge behalten wie die Arbeitsplätze. Gemessen an den bisherigen Regierungsplänen würde Deutschland sein selbst gestecktes Klimaziel verfehlen. Danach soll der Ausstoß von Kohlendioxid bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken. Hendricks will dem Kabinett deshalb Anfang Dezember ein Aktionsprogramm vorlegen. Darin sind auch Anreize zur Gebäude-Sanierung vorgesehen. Bildungsministerin Wanka kündigte darüber hinaus an, die Erforschung klimafreundlicher Energien verstärkt zu fördern. -dlf anchrichten-

--
vor 3 Wochen
Zum Einstieg in den Ausstieg müssen die besonders alten und klimaschädlichen Kraftwerke vom Netz gehen. Sigmar Gabriel will nach einem Bericht des Spiegel genau das tun: eine Liste mit zwei Dutzend Kohlekraftwerken vorlegen, die möglichst bald abgeschaltet werden sollen. Welche das genau sind, wissen wir derzeit noch nicht. Klar ist aber, dass rund 5 GW (Gigawatt) Braunkohle und 5 GW Steinkohle vom Netz gehen sollen. Das wäre ein guter Anfang.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/un....r-versorger-a-996673.html

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Zuletzt bearbeitet von däumchen am 03.11.2014, 15:52, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag273/292, 03.11.14, 16:36:09 
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dann kann Vattenfall ja gleich die nächste Klage gegen die Republik einreichen Laughing

däumchen schrieb am 03.11.2014, 15:50 Uhr

Umweltministerin Hendricks (SPD) will Kohlekraftwerke schließen
Um die nationalen Klimaziele zu erreichen, will Bundesumweltministerin Hendricks Kohlekraftwerke stilllegen. Die SPD-Politikerin sagte in Berlin, es müssten Kapazitäten abgebaut werden. Dabei werde die Regierung die schwierige wirtschaftliche Lage der Energiekonzerne ebenso im Auge behalten wie die Arbeitsplätze. Gemessen an den bisherigen Regierungsplänen würde Deutschland sein selbst gestecktes Klimaziel verfehlen. Danach soll der Ausstoß von Kohlendioxid bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken. Hendricks will dem Kabinett deshalb Anfang Dezember ein Aktionsprogramm vorlegen. Darin sind auch Anreize zur Gebäude-Sanierung vorgesehen. Bildungsministerin Wanka kündigte darüber hinaus an, die Erforschung klimafreundlicher Energien verstärkt zu fördern. -dlf anchrichten-

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Zum Einstieg in den Ausstieg müssen die besonders alten und klimaschädlichen Kraftwerke vom Netz gehen. Sigmar Gabriel will nach einem Bericht des Spiegel genau das tun: eine Liste mit zwei Dutzend Kohlekraftwerken vorlegen, die möglichst bald abgeschaltet werden sollen. Welche das genau sind, wissen wir derzeit noch nicht. Klar ist aber, dass rund 5 GW (Gigawatt) Braunkohle und 5 GW Steinkohle vom Netz gehen sollen. Das wäre ein guter Anfang.
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verlinkter Beitrag272/292, 03.11.14, 16:43:07 
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Seit Beginn des Verfahrens vor einem internationalen Schiedsgericht in Washington..TTIP machts möglich Twisted Evil

Azul Real schrieb am 03.11.2014, 16:36 Uhr
dann kann Vattenfall ja gleich die nächste Klage gegen die Republik einreichen Laughing

däumchen schrieb am 03.11.2014, 15:50 Uhr

Umweltministerin Hendricks (SPD) will Kohlekraftwerke schließen
Um die nationalen Klimaziele zu erreichen, will Bundesumweltministerin Hendricks Kohlekraftwerke stilllegen. Die SPD-Politikerin sagte in Berlin, es müssten Kapazitäten abgebaut werden. Dabei werde die Regierung die schwierige wirtschaftliche Lage der Energiekonzerne ebenso im Auge behalten wie die Arbeitsplätze. Gemessen an den bisherigen Regierungsplänen würde Deutschland sein selbst gestecktes Klimaziel verfehlen. Danach soll der Ausstoß von Kohlendioxid bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken. Hendricks will dem Kabinett deshalb Anfang Dezember ein Aktionsprogramm vorlegen. Darin sind auch Anreize zur Gebäude-Sanierung vorgesehen. Bildungsministerin Wanka kündigte darüber hinaus an, die Erforschung klimafreundlicher Energien verstärkt zu fördern. -dlf anchrichten-

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Zum Einstieg in den Ausstieg müssen die besonders alten und klimaschädlichen Kraftwerke vom Netz gehen. Sigmar Gabriel will nach einem Bericht des Spiegel genau das tun: eine Liste mit zwei Dutzend Kohlekraftwerken vorlegen, die möglichst bald abgeschaltet werden sollen. Welche das genau sind, wissen wir derzeit noch nicht. Klar ist aber, dass rund 5 GW (Gigawatt) Braunkohle und 5 GW Steinkohle vom Netz gehen sollen. Das wäre ein guter Anfang.
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verlinkter Beitrag271/292, 12.11.14, 06:59:12 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
KONJUNKTUR - Die Politik der großen Koalition schadet nach Einschätzung der fünf Wirtschaftsweisen dem Aufschwung. Der aktuelle wirtschaftspolitische Kurs stelle eine Belastung für die wirtschaftliche Entwicklung dar, heißt es in dem Gutachten der Wissenschaftler, das am heutigen Mittwoch veröffentlicht werden soll. (Süddeutsche S. 1/FAZ S. 15/Welt S. 10)

ZENTRALBANKEN
- Der Vize-Chef der schwedischen Zentralbank, Per Jansson, hat in einem Interview davor gewarnt, zu große Erwartungen in die Aufsicht zu setzen und zu glauben, sie könne die Gefahren einer sehr laxen Geldpolitik komplett beseitigen. Er betonte zudem, dass der lockere Kurs der Europäischen Zentralbank (EZB) zunehmend zum Thema für andere Notenbanken wird. (Börsen-Zeitung S. 7)

LUXEMBURG - Luxemburg möchte innerhalb der EU Steuerschlupflöcher für Konzerne schließen, wenn alle Staaten mitziehen, sagte Finanzminister Pierre Gramegna in einem Interview. Bisher verwies Luxemburg stets darauf, dass allein eine weltweite Lösung gegen die Steuerflucht von Konzernen helfe. (Süddeutsche S. 17/Handelsblatt S. 8 )

BAFIN - Die KfW Bankengruppe wird künftig auch die Kosten der Aufsicht durch die BaFin mittragen müssen. Diese Neuerung will die Bundesregierung zusammen mit dem Kleinanlegerschutzgesetz auf den Weg bringen. (Börsen-Zeitung S. 1/Handelsblatt S. 40)

BANKEN - Für die Banken der EU ist die Zeit der Heimlichkeiten ab Januar 2015 zu Ende. Dann müssen sie auf Geheiß der EU-Kommission offenlegen, in welchem Land sie wie viel Steuern und Gewinne verbuchen. (Süddeutsche S. 17)

RÜSTUNG - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen korrigiert sich selbst. Nun sind U-Boote und Panzer doch wieder deutsche Schlüsseltechnologie. Das ist auch ein Triumph für die starke Rüstungslobby im Land. (Handelsblatt S. 1)

ATOMENERGIE - Die Internationale Energieagentur IEA warnt vor den immensen Kosten eines Rückbaus von Atomkraftwerken. "Fast 200 Reaktoren werden bis 2040 stillgelegt", sagte die IEA in einer Studie voraus. Die Kosten werden auf mehr als 100 Milliarden US-Dollar beziffert. (Süddeutsche S. 7)
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verlinkter Beitrag270/292, 13.11.14, 10:38:25 
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sind wieder out

Versorger GDF Suez senkt Ergebnisprognose
GZF (A0ER6Q) A0ER6Q

PARIS--Nicht nur RWE und E.On leiden unter dem bislang milden Herbstwetter. Auch der französische Versorger GDF Suez bekommt die für die Jahreszeit zu warmen Temperaturen in Westeuropa zu spüren und hat seine Ergebnisprognose entsprechend zurechtgestutzt. Außerdem lasten die Kosten für die Schließung von zwei belgischen Atomkraftwerken auf der Bilanz von GDF Suez.

In den ersten neun Monaten fiel der Umsatz um 7,5 Prozent auf 54,5 Milliarden Euro. Mit dem operativen Ergebnis ging es noch stärker bergab: Auf EBITDA-Basis verdienten die Franzosen mit 8,9 Milliarden Euro 15,4 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Für das Gesamtjahr ist der Versorger nun pessimistischer als zuvor. Er rechnet nun nur noch mit einem bereinigten Nettogewinn von 3,1 bis 3,5 Milliarden Euro. Zuvor hatte GDF Suez 3,3 bis 3,7 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Dennoch will GDF seinen Anteilseignern weiterhin mindestens einen Euro Dividende je Aktie zahlen. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag269/292, 21.11.14, 10:24:34 
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MÄRKTE EUROPA/Öl-Werte und Draghi-Aussagen treiben Aktienmärkte
Kräftig aufwärts geht es mit Europas Aktienmärkten am Freitag. Der
DAX (846900) 846900 846900
steigt auf ein Siebenwochenhoch und über die Marke von 9.500 Punkten. Neben den Gewinnen bei den Öl- und Gaswerten sind es die Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi, die den Börsen zum Wochenausklang kräftig Beine machen. Draghi hat einmal mehr unterstrichen, dass die Notenbank nicht zögern werde, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um die niedrige Inflation anzukurbeln bzw die angestrebte Ausweitung der Bilanz zu erreichen.

Der DAX baut seine Gewinne aus und gewinnt 1,2 Prozent auf 9.597 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 legt ebenfalls um 1,2 Prozent zu auf 3.139 Zähler. Unter Druck kommt mit den Draghi-Aussagen dagegen der Euro, der fast einen Cent verliert und nun bei 1,2476 Dollar notiert.

Die erste Erholung seit sieben Tagen zeigt dagegen der Yen. Finanzminister Aso hat die jüngste Abwertung der heimischen Währung als zu schnell und zu deutlich bezeichnet. Nachdem am Donnerstag in der Spitze fast 119 Yen für einen US-Dollar gezahlt werden mussten, kostet er nun nur noch 117,93 Yen.

Auch einen deutlichen Einfluss des kleinen Verfalltages machen Händler bei den starken Kursgewinnen des DAX aus. "Im frühen Handel ist bereits die Hälfte aller noch existierenden Positionen bei den 9.500er- und 9.600er-Calls umgedreht worden", sagt ein Händler. Dies sei ein Zeichen, dass der Kursanstieg seit dem Vortag doch einige Marktteilnehmer überrascht habe. Die Eindeckung bzw das Hedging dieser Optionen beschleunige nun die Kursgewinne im DAX.

Stärkste Branche in Europa sind die Öl- und Gas-Werte, die um 1,5 Prozent zulegen. Hier stützt die Erholung beim Ölpreis. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI steigt auf 76,16 Dollar und liegt damit knapp 1 Prozent über dem Stand aus dem späten US-Handel am Donnerstag. Händler setzen darauf, dass die OPEC auf ihrem Treffen kommende Woche Kürzungen in der Ölförderung beschließt. Energie-Werte stellten auch am Vorabend an Wall Street die zweitstärkste Branche. Repsol und Total legen um jeweils 1,8 Prozent zu.

Auch stehen im Fokus: Im DAX legen RWE und E.ON deutlich zu. Nach einer langen Verluststrecke hat die UBS beide Titel von ihrer Verkaufsempfehlung befreit und auf "Neutral" hochgestuft. Für E.ON geht es 2,3 Prozent nach oben, für RWE um 1,6 Prozent.

Daneben hat sich der italienische Versorger Enel von seiner Beteiligung an der spanischen Endesa getrennt. Damit ist der Aktienüberhang bei Endesa beseitigt, die Aktien steigen um 3,5 Prozent. Enel steigen um 1,6 Prozent. Das Unternehmen hat mit dem Verkauf der Anteile gut 3,1 Milliarden Euro eingenommen.

ThyssenKrupp
TKA (750000) 750000 750000
bauen ihre Gewinne nach der Dividendenankündigung vom Vortag weiter aus und steigen um 2,3 Prozent. Lanxess erholen sich mit einem Plus von knapp 2 Prozent von den starken Vortagesverlusten.

Fresenius stehen weiter im Blick mit Berichten über ein mögliches Gebot für die Sparte Medizinische Ernährung von Danone. Der Medizinkonzern soll dazu der Deutschen Bank ein Beratungsmandat erteilt haben. Die Aktien gewinnt 0,3 Prozent. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag268/292, 22.11.14, 17:12:58 
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Bund will mit Klimagesetz Druck auf Kohlemeiler machen

Im Ringen um die deutschen Klimaziele will die Regierung die Stromproduktion aus Kohlekraftwerke eindämmen.

Nach einem Konzept aus dem Wirtschaftsministerium sollen die Versorger per Klimagesetz bis 2020 mindestens 22 Millionen Tonnen Kohlendioxid(CO2) einsparen. Die Menge werde auf alle Kraftwerke gleichmäßig verteilt, heißt es in dem Eckpunktepapier, das der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag vorlag. Dies würde umgerechnet das Aus für etwa acht alte Braun- oder Steinkohlemeiler bedeuten. Allerdings sollen die Versorger das Recht haben, die Einsparmenge auf einzelne Anlagen zu konzentrieren, sie gleichmäßig zu verteilen oder auch zwischen Kraftwerken zu übertragen. "Damit wird ihnen ein Maximum an Flexibilität gewährt", heißt es im Papier. "Die Umsetzung erfolgt mit einem Gesetz."
http://de.reuters.com/article/topNews/idDEKCN0J60GR20141122
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verlinkter Beitrag267/292, 23.11.14, 14:54:24 
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'Spiegel': Gabriel will Stromkonzerne zu CO2-Reduktion zwingen

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will die Stromkonzerne laut "Spiegel" verpflichten, den Kohlendioxidausstoß ihrer fossilen Kraftwerke um mindestens 22 Millionen Tonnen zu verringern. Per Gesetz wolle er dafür sorgen, dass die Kraftwerke ihre CO2-Emissionen um jährlich mindestens 4,4 Millionen Tonnen von 2016 bis 2020 reduzieren, schreibt das Nachrichtenmagazin. So stehe es in einer Einladung an die Konzerne RWE , E.on, Vattenfall, Steag, EnBW und Thüga für ein Gespräch an diesem Montag in Berlin.

Dem Bericht zufolge bleibt es den Energieversorgern freigestellt, wie sie diese Minderung erzielen. Praktisch laufe diese Vorgabe aber darauf hinaus, Kohlemeiler abzuschalten.

Vor wenigen Tagen hatte sich Gabriel noch überzeugt gezeigt, dass das deutsche Klimaziel für 2020 auch ohne einen Ausstieg aus der Kohle erreicht werden könne. Geplant sind 40 Prozent weniger Treibhausgasemissionen bis 2020 im Vergleich zu 1990. Dies ist nach Auffassung von Experten aber nur mit einem schrittweisen Abschalten alter Kohlekraftwerke noch zu schaffen
So schön der kurzfristige Erfolg auch ist, im Endeffekt zählt nur, was langfristig unter dem Strich übrig bleibt.
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verlinkter Beitrag266/292, 24.11.14, 08:37:27 
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BDI warnt vor Folgen durch Abschaltung von Kohlekraftwerken - Zeitung
FRANKFURT (AFP)--Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) warnt vor einem Stellenabbau und einem Preisanstieg, sollte die Regierung für das Erreichen ihrer Klimaziele das Abschalten von Kohlekraftwerken anordnen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zitierte am Montag aus einem vom BDI in Auftrag gegebenen Gutachten, wonach bei Zwangsabschaltungen die Preise steigen und zehntausende Jobs vernichtet würden. Große Teile des in Deutschland dann nicht mehr emittierten Kohlendioxids würden dann anderswo produziert, dem Klima wäre also nicht geholfen.

BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber sagte der Zeitung: "Kraftwerksstillegungen schädigen die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie ganz unmittelbar, ohne Nutzen für das Klima."

Die Gutachter kommen dem Bericht zufolge zu dem Schluss, dass der Börsenstrompreis bis 2020 um rund ein Fünftel steigen würde und die Strombezugskosten der energieintensiven Branchen um 15 Prozent anziehen würden. Für die Dekade nach dem Jahr 2020 erwarteten sie einen Verlust an Wertschöpfung von mehr als 70 Milliarden Euro. Durch direkte und indirekte Effekte würden bis zu 74.000 Arbeitsplätze gefährdet.

Um die Versorgung in Deutschland zu sichern, würde mehr preiswerter Steinkohlestrom aus dem Ausland eingeführt, heißt es laut FAZ in dem Gutachten weiter. Kraftwerke in Polen würden davon profitieren. Dagegen werde der Preisanstieg an der Strombörse in Deutschland nicht ausreichen, um Gaskraftwerke wirtschaftlich zu betreiben.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will laut Spiegel mit den deutschen Energieversorgern am Montag über die Abschaltung von Kohlekraftwerken verhandeln. Gabriel will dem Bericht zufolge mit einem Gesetz erreichen, dass die fossilen Kraftwerke ihre CO2-Emissionen von 2016 bis 2020 um jährlich mindestens 4,4 Millionen Tonnen reduzieren. Praktisch laufe die Vorgabe auf eine Abschaltung von Kohlekraftwerken hinaus.
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verlinkter Beitrag265/292, 24.11.14, 14:11:19 
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Gabriel dementiert Zwangsstilllegung von Kohlekraftwerken
BERLIN--Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will nach eigenen Worten keine Kohlekraftwerke per Gesetz vom Netz nehmen. "Ich mache keinen Vorschlag zur Abschaltung von Kohlekraftwerken", sagte der SPD-Vorsitzende am Montag in Berlin. Zu einem am Wochenende aus seinem Hause durchgesickerten Papier wollte er sich nicht äußern.

Bis 2020 soll die Stromwirtschaft demnach 22 Millionen Tonnen Treibhausgas einsparen, damit Deutschland seine selbst gesteckten Klimaziele erreichen kann. "Die 22 Millionen Tonnen werden auf fossile Kraftwerke gleichmäßig verteilt", heißt es in dem Dokument. Gabriel wird am Nachmittag mit den Chefs der Energieerzeuger zusammenkommen um das brisante Thema zu besprechen.

Die Zeit drängt, weil das Kabinett bereits Anfang Dezember seinen Aktionsplan zum Klimaschutz verabschieden will. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnt bei einer zwangsweisen Stilllegung von Braun- und Steinkohlekraftwerken vor dem Verlust von über 70.000 Arbeitsplätzen in der Industrie. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag264/292, 24.11.14, 19:00:22 
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wenn E Auto dann weiter verbreitet sind, kostet die KW Strom mehr als der Liter Benzin.... sick


Stromerzeuger tragen Gabriels Vorstoß mit Fassung


-- Stromerzeuger sollen selbst entscheiden, welche Kraftwerke sie schließen

-- Branche bekennt sich zu Klimazielen Deutschlands

-- Widerstand kommt von CDU, BDI und IG BCE


BERLIN--Die deutschen Stromkonzerne sind bereit, einen Teil ihrer Kraftwerke
stillzulegen. Sie folgen damit einem Vorstoß von Bundeswirtschaftsminister
Sigmar Gabriel (SPD), der von den Energieerzeugern bis 2020 eine Senkung ihres
Treibhausgasausstoßes verlangt. Die Branche steht "hinter den klimapolitischen
Zielen der Bundesregierung und dem Umbau der Energiewirtschaft", teilte der
Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft am Abend in Berlin mit.

Zuvor hatte Gabriel die Unternehmen in seinem Ministerium empfangen und
seinen Plan vorgestellt. Die Stromwirtschaft soll in den fünf Jahren ab 2016
insgesamt 22 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger in die Luft blasen. Der
SPD-Chef gab dennoch ein klares Bekenntnis zur Kohleverstromung ab. "Ich
glaube, dass wir die Braunkohlekraftwerke und den Tagebau noch auf Jahre bis
Jahrzehnte brauchen werden", sagte Gabriel im Anschluss an die Gespräche. Der
aus Braunkohle erzeugte Strom ist besonders klimaschädlich, aber derzeit auch
der billigste auf dem Markt. "Wir müssen die Strompreisentwicklung im Griff
halten", betonte der Minister. Eine große Kraftwerkstilllegungswelle sei
deshalb nicht sinnvoll.

Die strengeren CO2-Vorgaben sollen dazu beitragen, dass Deutschland seine
Klimaziele erreicht. Im Jahr 2020 sollen sie 40 Prozent unter dem Wert von 1990
liegen. Jeder Stromkonzern bekommt nach den Vorstellungen Gabriels ein
CO2-Budget pro Jahr, das er nicht übersteigen darf. Die Energieerzeuger sollen
aber selbstständig festlegen dürfen, ob sie einzelne Kraftwerke komplett
abschalten oder auf kleinerer Last fahren. "Sie (die Emissionen) können sie
gleichmäßig auf ihre Kraftwerke verteilen, auf einzelne Anlagen konzentrieren
und zwischen Anlagen übertragen. Damit wird ihnen ein Maximum an Flexibilität
gewährt", heißt es in einem Papier aus dem Ministerium. Der SPD-Politiker
betonte bei der Vorstellung seiner Ideen, dass auch andere Sektoren wie
Verkehr, Transport und das Heizen von Wohnungen und Gebäuden umweltfreundlicher
werden müssten.

Die Zeit für Entscheidungen drängt, weil das Kabinett bereits Anfang Dezember
seinen Aktionsplan zum Klimaschutz verabschieden will. In den Reihen der Großen
Koalition sorgt der Vorstoß des Vizekanzlers für Unmut. "Ich habe ganz
erhebliche Bedenken und noch große Fragezeichen. Das gilt insbesondere mit
Blick auf die Versorgungssicherheit und weiter steigende Strompreise", sagte
Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs. Der Wirtschaftspolitiker sieht
Wertschöpfungsketten und damit tausende Arbeitsplätze in Gefahr. "Das sind
alles gute Gründe, hier nichts übers Knie zu brechen", betonte Fuchs.

Ähnliche Bedenken hat der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Er
warnte vor dem Verlust von über 70.000 Arbeitsplätzen. Widerstand signalisiert
auch die Gewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie. IG BCE-Chef Michael
Vassiliadis will nicht hinnehmen, dass bei der Stromwirtschaft weitere
Arbeitsplätze zur Disposition stehen. "Wir wollen eine erfolgreiche
Energiewende, wir wollen eine Energiewende, die zu mehr Beschäftigung führt,
statt gute Arbeitsplätze zu vernichten", sagte Vassiliadis Mitte des Monats.

Unterstützung für die Stilllegung alter Kohlekraftwerke kommt hingegen aus
der Wissenschaft. Deutschlands bekannteste Energieexpertin, Claudia Kemfert,
schlug vergangene Woche vor, neun Gigawatt an Kohlekapazität aus dem Markt zu
nehmen. Damit sollen in den nächsten Jahren 23 Millionen Tonnen weniger CO2 bei
der Energieproduktion anfallen. Kemfert kommt damit den Vorstellungen aus dem
Wirtschaftsministerium recht nahe. Nach ihren Berechnungen könnte der Sektor
damit rund ein Drittel des nötigen Gesamtvolumens erbringen, damit die
Bundesrepublik das 40-Prozent-Ziel erfüllen kann.

Da durch die Zwangsabschaltung das Angebot sinken würde, könnte gleichzeitig
der Börsenpreis für Strom steigen, was wiederum den Energieerzeugern nützlich
wäre. "Weil dem Klima und dem Strommarkt gleichzeitig geholfen wäre, winkt
sogar eine doppelte Dividende", hatte die Professorin vom Deutschen Institut
für Wirtschaftsforschung (DIW) erklärt.

Sie rechnet mit einem Anstieg des
Großhandelspreises um etwa 1,3 Cent. Energie-Analyst Erkan Aycicek von der LBBW
glaubt ebenfalls, dass sich das gesetzliche Aus für einige Meiler als positiv
für die Besitzer erweisen kann. Wenn Kohlekraftwerke vom Netz genommen werden,
dürften die teureren Gaskraftwerke häufiger die Preise bestimmen.

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verlinkter Beitrag263/292, 25.11.14, 18:13:02 
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XETRA-SCHLUSS/DAX setzt Aufwärtsbewegung fort
Die gute Stimmung am deutschen Aktienmarkt hat auch Dienstag angedauert. Händler sehen gute Chancen auf eine Fortsetzung der Jahresendrally. Die Erwartung weiterer geldpolitischer Lockerungsmaßnahmen durch die EZB bleibt das treibende Momentum. Daneben fiel die Zweitlesung des US-BIP für das dritte Quartal viel besser als erwartet aus. Die Freude wurde allerdings etwas geschmälert durch einen überraschen Rückgang des Index des US-Verbrauchervertrauens. Absolut betrachtet bleibt der Index aber auf einem hohen Niveau. Der
DAX (846900) 846900 846900
stieg um 0,8 Prozent auf 9.861 Punkte.

Gefragt waren die . Händler sprachen von Nachholbedarf im einem Sektor, der in der Vergangenheit von den Anlegern vernachlässigt worden sei. Eine Zeitenwende stelle die Bewegung aber nicht da. E.ON
EOAN (ENAG99) ENAG99 ENAG99
wurden zudem gestützt von möglichen Beteiligungsverkäufen in Italien. Das Papier gewann 3,1 Prozent. Für die
RWE (703712) 703712 703712
-Aktie ging es ebenfalls um 3,1 Prozent nach oben. Von Nachholbedarf sprachen Teilnehmer auch mit Blick auf die Kursgewinne von Deutsche Bank und Commerzbank. Die Papiere legten um 1,9 Prozent bzw 2 Prozent.

Dagegen kamen es bei anderen Titeln, die sich zuletzt gut entwickelt hatten, zu Gewinnmitnahmen. Im DAX verloren Merck KGaA 1,1 Prozent. In der zweiten Reihe fielen Kuka
KU2 (620440) 620440 620440
gleich um 4,9 Prozent und Südzucker
SZU (729700) 729700 729700
3,8 Prozent. Infineon gaben 0,4 Prozent nach. Hier zeigten sich die Anleger möglicherweise auch etwas zurückhaltend vor den Geschäftszahlen am Donnerstag. Der Chip-Konzern dürfte von einer soliden Halbleiter-Nachfrage profitiert haben. Im Fokus steht aber der Ausblick auf das laufende Quartal und das Geschäftsjahr 2014/15.

Im TecDAX gaben Drillisch um 2,1 Prozent nach. Der Telekommunikations-Dienstleister hat 5,2 Millionen eigene Aktien am Markt platziert. Der Verkauf eigener Aktien ist nach Meinung der LBBW wenig überraschend, betrachte man die wohl zu leistenden Zahlungen und den anstehenden Beginn der Vertriebsaktivitäten im Rahmen des MBA MVNO Vertrags. Die Analysten sprachen aber von einem nur leicht negativen Effekt. Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.
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