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home » Börsenforum » Dax - Aktien » VNA - VONOVIA SE: Daytraderkommentare
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Traderkommentare zu "VNA - VONOVIA SE"

Hier werden alle Beiträge zum Thema aus dem » Daytradingbereich gespiegelt.

Diese Beiträge kannst du zitieren oder einen Neuen verfassen. Diese erscheinen dann im aktuellen » Daytrading-Wochenthread.


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Kesso
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Beitrag631/631, 02.07.13, 07:59:52  | VNA - VONOVIA SE: Daytraderkommentare
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VONOVIA SE
ehem: Deutsche Annington Immobilien SE

Symbol: VNA
WKN: A1ML7J
ISIN: DE000A1ML7J1
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Zuletzt bearbeitet von Kesso am 22.09.2015, 18:28, insgesamt 2-mal bearbeitet
armani
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verlinkter Beitrag630/631, 02.07.13, 11:56:50 
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MARKT/Tote Hose bei Deutsche Annington
VNA (A1ML7J) A1ML7J

Tote Hose herrscht im Graumarkthandel mit den Aktien von Deutsche Annington.
"Ich habe heute nicht einen Interessenten für die Papiere gehabt. Es gibt
einfach keine Nachfrage", berichtet ein Händler. Für eine Senkung der
Bookbuilding-Spanne sei es zu spät. Folglich gebe es nur zwei Möglichkeiten:
"Entweder sie ziehen es durch und gehen an die Börse oder sie sagen das IPO
ab." Im ersteren Fall dürfte der Bookbuilding-Preis "keinen Cent über 18 Euro
liegen". Ein anderer Wertpapierhändler stellt die Aktien derweil mit 17 zu 18
Euro, ebenfalls ohne Umsätze.
µ
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verlinkter Beitrag629/631, 02.07.13, 13:56:19 
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IPO/Orderbuch für Annington-Börsengang noch nicht gefüllt
Der Börsengang der Deutschen Annington, deren Aktien am Mittwoch erstmals in Frankfurt notieren sollen, wird eine ganz enge Kiste. Aus mit dem Prozess vertrauten Kreisen ist zu erfahren, dass das Orderbuch am Morgen lediglich zu rund 80 Prozent gefüllt gewesen sein soll. Ungeschriebene Regel bei Börsengängen (Initial Public Offering; IPO) ist, dass das Buch für einen erfolgreichen Start auf dem Parkett mindestens zweifach überzeichnet sein sollte.

Bereits im Vorfeld hatte sich der Börsengang als schwierig erwiesen. Die Indikationen aus dem Graumarkt deuteten in der vergangenen Woche darauf hin, dass sich der Preis je Aktie am unteren Ende der vom Unternehmen ausgegebenen Preisspanne von 18 bis 21 Euro je Papier einpendeln würde. Am Dienstag liegen die Graumarktpreise sogar noch darunter. Ein Handelshaus stellt die Aktie mit 17 zu 18 Euro. Laut der mit den Vorgängen vertrauten Person soll das Orderbuch mit Angeboten zu 18 Euro je Aktie gefüllt sein.

Theoretisch wäre es sogar möglich, die Aktie zu einem niedrigeren Preis als dem unteren Ende der Spanne auszugeben. "In Absprache mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und nach einer öffentlichen Bekanntmachung kann die Preisspanne auch kurzfristig noch angepasst werden", so Martin Steinbach, der beim Wirtschaftsprüfungsunternehmen Ernst & Young den Bereich IPOs und Listing Services leitet. Laut einer Studie des Unternehmens, das auch in der IPO-Beratung tätig ist, wurden bis Mitte Juni dieses Jahres 84 Prozent der Börsengänge zu einem Preis innerhalb der ausgegebenen Spanne durchgeführt. Lediglich 9 Prozent der IPOs klappten mit einem Preis unterhalb der Spanne, 7 Prozent darüber.

Allerdings dürfte es im Falle der Deutschen Annington unwahrscheinlich sein, dass auf den letzten Drücker die Preisspanne eingeengt oder gar die Zeichnungsfrist, die am Dienstagnachmittag um 16 Uhr offiziell enden soll, verlängert wird. Denn das würde bedeuten, dass der Börsengang mindesten verschoben werden, wenn nicht sogar abgesagt, werden müsste. "Ich denke, dass der IPO bei 18 Euro durchgedrückt wird", so ein Investor.

"Es gibt Anzeichen dafür, dass neben dem offiziellen Orderbuch auch ein Schattenbuch existiert", so der Investor. In einem solchen Buch werden Investoren aufgeführt, die bereit sind, einen Börsengang in letzter Minute zu retten, wenn dieser zu platzen droht. Denkbar ist, dass entweder der Finanzinvestor Terra Firma, dem Deutsche Annington gehört, oder die mit dem IPO beauftragten Konsortialbanken über eigene Fonds zur Rettung bereitstehen. Jene Konsortialbanken, die unmittelbar zu erreichen waren, wollten diese Aussagen nicht kommentieren. Terra Firma reagierte zunächst nicht auf eine entsprechende Anfrage.

Die Gründe für die Probleme beim Börsengang sind vielfältig. Zum einen hat sich die Stimmung an den Kapitalmärkten in den vergangenen Wochen deutlich eingetrübt. Zum anderen gilt der Immobiliensektor vielen Investoren schlicht als zu heiß. Die Aktien der börsennotierten Unternehmen aus dem Sektor haben zuletzt deutlich verloren. Die Kurse haben ihre Höchststände bereits erreicht, wie zahlreiche Analysten glauben.

Dazu kommt, dass sich jene Investoren, die beim Börsengang des letzten deutschen Immobilienunternehmens dabei waren, ordentlich die Finger verbrannt haben. Bei der Erstnotiz im Februar hatte der nur gut halb so große Konkurrent LEG seine Aktien für 44 Euro pro Stück ausgegeben. Gemessen am Emissionsvolumen von 1,34 Milliarden Euro war der Börsengang der größte seit Telefonica Deutschland Ende Oktober 2012. LEG erreichte damit eine Marktkapitalisierung von 2,3 Milliarden Euro und war sofort der neue Platzhirsch unter den börsennotierten Immobiliengesellschaften. Allerdings hat die Aktie seither enttäuscht: Nach einem kurzen Zwischenhoch hat der Kurs seither gut 8 Prozent verloren und die Aktie notiert aktuell bei 39,80 Euro.

Die Deutsche Annington beschäftigt etwa 2.400 Mitarbeiter und ist gemessen am Portfoliowert und der Anzahl der Wohneinheiten Deutschlands größte private Wohnimmobiliengesellschaft. Das Unternehmen besitzt über 180.000 Wohneinheiten.
armani schrieb am 02.07.2013, 11:56 Uhr
MARKT/Tote Hose bei Deutsche Annington
VNA (A1ML7J) A1ML7J

Tote Hose herrscht im Graumarkthandel mit den Aktien von Deutsche Annington.
"Ich habe heute nicht einen Interessenten für die Papiere gehabt. Es gibt
einfach keine Nachfrage", berichtet ein Händler. Für eine Senkung der
Bookbuilding-Spanne sei es zu spät. Folglich gebe es nur zwei Möglichkeiten:
"Entweder sie ziehen es durch und gehen an die Börse oder sie sagen das IPO
ab." Im ersteren Fall dürfte der Bookbuilding-Preis "keinen Cent über 18 Euro
liegen". Ein anderer Wertpapierhändler stellt die Aktien derweil mit 17 zu 18
Euro, ebenfalls ohne Umsätze.

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verlinkter Beitrag628/631, 03.07.13, 06:46:48 
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Moin kaffee


Das zum Thema Betongold in Aktien

VNA (A1ML7J) A1ML7J


Unternehmen
Deutsche Annington sagt Börsengang ab

Deutschlands größtes privates Wohnimmobilienunternehmen hat die Notbremse gezogen. Der eigentlich für heute geplante Börsengang wurde am späten Dienstagabend abgesagt, mangels Kaufinteresse.


In einer Mitteilung begründeten der größte private Wohnungsvermieter der Bundesrepublik, die Deutsche Annington, und ihr Mehrheitseigentümer Terra Firma, den Schritt mit "anhaltend ungünstigen Marktentwicklungen". Die Nachfrage nach den Aktien zum geforderten Preis von 18 bis 21 Euro blieb weit hinter den Erwartungen zurück.

Selbst eine Reduzierung des Emissionsvolumens von mehr als einer Milliarde auf 650 Millionen Euro konnte den Börsengang nicht mehr retten, wie beteiligte Banker sagten. Eine Senkung des Ausgabepreises, den viele Investoren schon im Vorfeld als zu ambitioniert bezeichnet hatten, war im Umfeld von Terra Firma ausgeschlossen worden. "Zu 17 Euro hätte der Börsengang geklappt", sagte ein beteiligter Banker.

Zu ambitioniert

Wenige Stunden vor dem Ende der Zeichnungsfrist am 2. Juli um 16 Uhr MESZ, hatten erst für rund 80 Prozent der Aktien Kaufaufträge innerhalb der vorgegebenen Preisspanne vorgelegen, wie Insider sagten. Doch für einen erfolgreichen Börsengang ist eine mehrfache Überzeichnung notwendig, damit die begleitenden Banken auswählen können. Sie suchen eine ausgewogene Mischung von langfristigen, treuen Investoren und kurzfristig orientierten Käufern, die für Bewegung in der Aktie sorgen.

Ob und wann es einen neuen Anlauf für den Sprung an die Börse geben soll, ließ das Unternehmen offen. "Fürs erste ist Annington aber verbrannt", sagte ein Banker. Das Konsortium um die US-Investmentbanken JP Morgan und Morgan Stanley hatte verzweifelt versucht, die Aktien in letzter Minute noch an den Mann zu bringen - vergeblich.

Das Bochumer Unternehmen mit seinen fast 200.000 Wohnungen braucht das Geld, um die Schulden so weit abzubauen, dass sie nur noch die Hälfte des Verkehrswertes der Wohnungen erreichen. Denn das ist die Voraussetzung für die in Aussicht gestellte "BBB"-Note der Ratingagentur Standard & Poor's, mit deren Hilfe die Deutsche Annington Anleihen und Schuldscheine ausgeben will. Damit will sie sich künftig billiger refinanzieren als mit den verbrieften Hypotheken-Darlehen (CMBS), die sie 2006 aufgenommen hatte. Ohne den Börsengang muss die Refinanzierung wieder auf neue Beine gestellt werden.

Frisches Kapital braucht die Deutsche Annington insbesondere, weil sie in nächster Zeit 800 Millionen Euro in den Umbau ihrer Bestandsimmobilien in altersgerechtes und energiesparendes Wohnen stecken will.

qu/kle (dpa,rtr)
"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"


Zuletzt bearbeitet von Azul Real am 03.07.2013, 05:52, insgesamt 2-mal bearbeitet
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verlinkter Beitrag627/631, 03.07.13, 07:57:14 
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dpa-AFX: AKTIEN-FLASH: Immobilienwerte schwächer bei L&S nach IPO-Absage
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien deutscher Immobilienwerte wie Gagfah
GFJ (A0LBDT) A0LBDT
, GSW Immobilien <
GIB (GSW111) GSW111
und TAG Immobilien
TEG (830350) 830350
haben nach dem
abgesagten Börsengang von Deutsche Annington
VNA (A1ML7J) A1ML7J
vorbörslich etwas mehr als der
Gesamtmarkt nachgegeben. Deutschlands größtes Wohnimmobilienunternehmen hatte am
Vorabend in letzter Minute die Notbremse gezogen und den eigentlich für diesen
Mittwoch geplanten Börsengang abgesagt. Das könnte sich nach Ansicht von
Börsianern leicht negativ auf das Sentiment der Branche gegenüber auswirken,
auch wenn die Absage an sich nicht wirklich überrascht haben dürfte. Die
Nachfrage sei eher verhalten gewesen und an den Kapitalmärkten stehen die
Zeichen auf Korrektur./rum/ag
Hinweis nach §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Entsprechende Beiträge stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar.
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verlinkter Beitrag626/631, 03.07.13, 12:26:48 
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UPDATE: Börsengang von Wohnungsbaukonzern Deutsche Annington geplatzt
VNA (A1ML7J) A1ML7J

--Nachfrage nach Aktien zu gering
--Analyst sieht kurzfristig keinen neuen Anlauf
--Deutsche Annington hält an Strategie fest

Der Börsengang des Wohnimmobilienkonzerns Deutsche Annington ist fürs Erste geplatzt. Überraschend kommt die Absage kurz vor der Erstnotiz nicht - zuviel war im Vorfeld schief gelaufen. Bereits seit Wochen hat sich eine schwache Nachfrage nach den Papieren abgezeichnet. Wann es den nächsten Anlauf geben wird, ist unklar.

Die Eigentümer - die Finanzinvestoren Terra Firma mit über 85 Prozent und CPI Capital Partners mit knapp 15 Prozent - hatten am Dienstagabend entschieden, den Börsengang zu verschieben. Am Mittwochmorgen sollten die Aktien im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse erstmals gehandelt werden. Doch die Nachfrage nach den Papieren, die zu 18 bis 21 Euro pro Stück verkauft werden sollten, war zu gering, das Orderbuch nur mäßig gefüllt.

Analysten zufolge hat das Unternehmen das richtige Zeitfenster für das IPO schlicht verpasst. Das Umfeld für Börsengänge hat sich gerade in der für Deutsche Annington heißen Phase erheblich verschlechtert. Investoren zeichnen neue Aktien nämlich dann, wenn sich die Finanzmärkte in einem vergleichsweise ruhigen Fahrwasser bewegen. Starke Schwankungen dagegen sind Gift für Börsengänge, denn sie erhöhen das Risiko, dass der Aktienkäufer in den kommenden Monaten Kursverluste auf sein neues Engagement hinnehmen muss.

Ablesen kann man dies an dem sogenannten VDAX, der als Gradmesser für die "Angst" der Anleger gilt. Vor sechs Wochen, als der DAX den höchsten Stand aller Zeiten erreichte, war die Volatilität sehr niedrig. Der VDAX dümpelte bei niedrigen 16 Prozent. Seitdem ist der VDAX jedoch auf 25 Prozent nach oben gesprungen, während der DAX in dieser Zeit fast 10 Prozent einbüßte. Derart ungünstig war das Verhältnis von Kursniveau zum Schwankungsrisiko letztmals im September vergangenen Jahres.

Die Kurse von Wettbewerbern wie Deutsche Wohnen, Gagfah, GSW Immobilien, LEG und TAG Immobilien, die sämtlich mit dem Rekordhoch des DAX im Mai ebenfalls neue Höchststände meldeten, sind seitdem um 10 bis 17 Prozent gefallen. "In einem solchen Umfeld ist es schwierig bis unmöglich, einen Börsengang erfolgreich zu meistern", sagte Immobilienexperte Stefan Bongardt von Independent Research.

Das Orderbuch der Deutschen Annington spiegelte dies wider: Lediglich zu 80 Prozent gefüllt war es nach Aussagen von mit dem Prozess vertrauten Personen. Vor allem deutsche Investoren dürften das Angebot mit spitzen Fingern angefasst haben. "Hier war die Nachfrage sehr schwach", sagte Bongardt. Schuld waren dabei auch die hohen Preisvorstellungen. Denn, so Bongardt, bei einem Preis von 16 bis 17 Euro je Aktie hätten vermutlich mehr Investoren gezeichnet. So weit habe die Deutsche Annington den potenziellen Käufern aber offensichtlich nicht entgegenkommen wollen. Auch angelsächsische Anleger hätten sich reserviert verhalten. "Es wurde einfach kein vernünftiger Abschlag geboten", sagte der Analyst.

Für höhere Discounts bei Börsengängen deutscher Immobilienunternehmen macht Bongardt gute Gründe aus. Zum Einen seien viele Aktienkurse bereits sehr gut gelaufen und mithin hoch bewertet. "Bei der Deutschen Wohnen zum Beispiel liegt der Börsenwert schon über dem Wert des Immobilienportfolios. Das ist schon ambitioniert." Hinzu komme, dass die günstige Refinanzierung als wesentlicher Kurstreiber für die Branche allmählich ausläuft. "Die Kosten der Finanzierung könnten ihren Tiefpunkt gesehen haben", vermutet Bongardt.

Auch die Deutsche Annington hatte die Absicht gehabt, sich durch den Börsengang in Zukunft günstiger zu refinanzieren als bisher. Die geplanten Einnahmen von 400 Millionen Euro, auf die das Unternehmen durch den Gang auf das Parkett spekulierte, sollten eigentlich in den Abbau von Schulden fließen. Durch einen niedrigeren Schuldenstand erhoffte sich das Unternehmen ein besseres Rating, mit dem es billiger an frisches Geld hätte kommen können. Geplant war etwa die Ausgabe von vorrangiger, unbesicherter Anleihen.

Wie es nun mit diesen Plänen weitergeht, wollte eine Unternehmenssprecherin nicht kommentieren. Jedoch hat die Deutsche Annington bereits Anfang des Jahres Kredite im Volumen von 700 Millionen Euro refinanziert. Zusätzlich wurden weitere besicherte Darlehen von rund 940 Millionen und von 2,5 Milliarden Euro aufgenommen.

Das Management sieht daher die Wachstumschancen trotz des Flops nicht in Gefahr. "Die Entscheidung hat keine Auswirkungen auf die Strategie", sagte Vorstandsvorsitzender Rolf Buch. "Wir verfügen über eine starke finanzielle Basis und werden unser operatives Geschäft weiter vorantreiben, einschließlich des von uns geplanten Investitionsprogramms."

Die Deutsche Annington SE ist die größte private Wohnimmobiliengesellschaft Deutschlands, ihr gehören mehr als 180.000 Wohneinheiten mit einem Wert von 10,4 Milliarden Euro. Die in Bochum sitzende Gesellschaft will mehr als 800 Millionen Euro in ihren Wohnungsbestand stecken und vor allem in Energieeffiezienz und altersgerechtes Wohnen investieren.

Wann der nächste Versuch für den Sprung aufs Parkett kommen könnte, dazu wollte sich die Unternehmenssprecherin nicht äußern. Immobilienexperte Bongardt kann sich nicht vorstellen, dass die Deutsche Annington in den kommenden Monaten nochmals den Gang aufs Parkett wagt.

Als das Aus für jegliche Börsengänge in Deutschland in der nächsten Zeit will Bongardt die Absage der Deutschen Annington jedoch nicht werten. "Investoren werden stärker von Fall zu Fall entscheiden, ob sie einen IPO mitgehen oder nicht."
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verlinkter Beitrag625/631, 03.07.13, 14:57:52 
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IPO/HINTERGRUND: Börsengänge sind kein Selbstläufer

FRANKFURT (dpa-AFX) - Das in letzter Minute abgeblasene Börsendebüt des
Wohnimmobilienunternehmens Deutsche Annington <
VNA (A1ML7J) A1ML7J
.ETR> zeigt deutlich: Der
Sprung aufs Parkett ist trotz Dax <
DAX (846900) 846900 846900
.ETR>-Rekordständen im ersten Halbjahr
längst kein Selbstläufer. 'Die Investoren schauen genau hin: Das Management,
die Story und der Preis müssen passen', sagt Martin Steinbach, Leiter des
Bereichs IPO (Initial Public Offering - englisch für Börsengänge) beim
Beratungsunternehmen Ernst & Young. Grundsätzlich seien aber die Bedingungen
für Börsenaspiranten in Deutschland nach etlichen Dürrejahren derzeit günstig.
'Das Vertrauen der Investoren ist zurückgekehrt - und damit die Bereitschaft in
Neuemissionen zu investieren', sagt Steinbach.

Bei der Deutschen Annington sieht man das freilich anders. Mit Verweis auf
die 'anhaltend ungünstigen Marktentwicklungen' sagte Deutschlands größtes
Wohnimmobilienunternehmen am Dienstagabend seinen für Mittwoch geplanten
Börsengang überraschend ab. Händlern zufolge war die Nachfrage zu gering und
der Preis überzogen. Das Unternehmen hatte mit dem Verkauf von Aktien
eigentlich bis zu 1,2 Milliarden Euro einnehmen wollen. Geld, das zum
Schuldenabbau eingesetzt werden sollte. Aber auch die Eigentümer, die beiden
Finanzinvestoren Terra Firma und CPI Capital Partners Europe, wollten kräftig
Kasse machen.

Für die Autoren des Bernecker-Börsenbriefs liegt in den aus ihrer Sicht
überzogenen Preisvorstellungen das eigentliche Problem. Denn in den letzten
Monaten waren einige Emissionen recht holprig verlaufen. Der
Spezialchemiekonzern Evonik <EVK.ETR> schaffte im April erst im vierten Anlauf
den Sprung auf das Parkett - und dann auch noch durch die Hintertür. Die
Eigentümer hatten das Risiko eines klassischen Börsengangs gescheut und die
Papiere größtenteils vorab an einige ausgewählte Investoren verkauft - die
Aktie verlor seit dem Start an der Börse rund ein Fünftel an Wert.

Der Gabelstapel-Hersteller Kion <KGX.ETR> hatte Ende Juni seine Mühen. Die
Papiere, die nur am unteren Ende der Preisspanne losgeschlagen werden konnten,
gaben seitdem knapp zwei Prozent nach. 'Deutsche Annington wäre ebenso wie Kion
eine Bereicherung des deutschen Kurszettels, aber die Art und Weise, wie die
Finanzinvestoren dabei Kasse machen, ist nicht akzeptabel', wettern die
Bernecker-Autoren. Mit zu hohen Preisen ruiniere man das Emissionsklima am
Markt.

Dabei hatte sich die Stimmung zuletzt wieder aufgehellt. Mit dem Börsengang
des Versicherers Talanx <TLX.ETR> im Oktober vergangenen Jahres sah es so aus,
als sei das Eis gebrochen. Noch vor Jahresende brachte dann Telefonica
<TEF.SCM> <TNE5.FSE> Anteile ihrer deutschen Tochter O2 an den Mann. Im Februar
folgte das Immobilienunternehmen LEG, das 1,3 Milliarden Euro einnahm und
inzwischen im MDax <MDAX.ETR> notiert ist.

Das Beratungsunternehmen Price Waterhouse Coopers (PwC) hat errechnet, dass
sich die Emissionserlöse in der ersten Jahreshälfte 2013 auf mehr als fünf
Milliarden Euro summierten. Im ersten Halbjahr 2012 sei mit 34 Millionen Euro
nicht einmal ein Prozent davon verzeichnet worden. Dabei handelte es sich
keineswegs immer um eine Emission im klassischen Sinne. 'Emittenten wählen
mittlerweile durchaus ungewohnte Wege an die Börse', findet PwC-Partner
Christoph Gruss.

Auch das für 8. Juli geplante Börsendebüt der Siemens
<SIE.ETR>-Lichttochter Osram <OSR.ETR> ist ein Sonderfall - ein normaler IPO
hat nicht geklappt. Siemens-Aktionäre bekommen nun für je zehn Siemens-Aktien
einen Anteilsschein von Osram ins Depot gebucht. Ernst & Young-Experte
Steinbach glaubt, dass ab September wieder einige bemerkenswerte Börsengänge
anstehen könnten.

Viele Unternehmen, die jüngst Interesse an einem Gang auf das Parkett
bekundet haben - wie der Armaturenhersteller Grohe oder der Verlag Bastei Lübbe
- halten sich noch über einen konkreten Termin bedeckt. Grundsätzlich schwer
werden es aus Sicht von Steinbach dabei kleinere IPOs haben. 'Investoren
schauen derzeit vor allem auf Größe und Volumen./she/zb/DP/zb

--- Von Simone Hett, dpa-AFX ---
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verlinkter Beitrag624/631, 09.07.13, 07:29:18 
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*DJ Deutsche Annington: Preisspanne 16,50 bis 17,00 Euro
*DJ Deutsche Annington: 24.242.425 Aktien stammen aus Kapitalerhöhung
*DJ Deutsche Annington bringt 34.848.485 Aktien an die Börse
*DJ Deutsche Annington erwartet Bruttoerlös von 400-412 Millionen Euro

Deutsche Annington bietet institutionellen Anlegern neue und bestehende Aktien in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren an
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Immobilien/Börsengang
09.07.2013 07:26

- Die Handelsaufnahme der Aktien der Deutsche Annington an der Frankfurter Wertpapierbörse wird voraussichtlich am 11. Juli 2013 erfolgen
[...] http://www.finanznachrichten.de/nac....em-beschleunigten-016.htm
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Zuletzt bearbeitet von µ am 09.07.2013, 06:34, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag623/631, 09.07.13, 07:54:02 
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IPO/Deutsche Annington will nun doch an die Börse
Der Wohnimmobilienkonzern Deutsche Annington wagt nur eine Woche nach der Absage eines geplanten Börsengangs nun doch den Gang aufs Parkett. Schon am Donnerstag sollen die Aktien des Unternehmens an der Börse notiert sein. Nach dem gescheiterten ersten Versuch sind die Bochumer nun aber bescheidener: Die Preisspanne wurde deutlich eingedampft.

Die Papiere sollen zu je 16,50 bis 17,00 Euro angeboten werden. Beim ursprünglich geplanten Börsengang wollte die Deutsche Annington die Aktien noch zu 18 bis 21 Euro pro Stück verkaufen. Das Orderbuch war seinerzeit aber nur mäßig gefüllt.

Insgesamt sollen nun knapp 35 Millionen Aktien, darunter gut 24 Millionen Stück aus Kapitalerhöhungen, angeboten werden. Der Bruttoerlöse dürfte 400 bis 412 Millionen Euro erreichen.

Die Deutsche Annington SE ist die größte private Wohnimmobiliengesellschaft Deutschlands, ihr gehören mehr als 180.000 Wohneinheiten mit einem Wert von 10,4 Milliarden Euro.
µ schrieb am 09.07.2013, 07:29 Uhr
*DJ Deutsche Annington: Preisspanne 16,50 bis 17,00 Euro
*DJ Deutsche Annington: 24.242.425 Aktien stammen aus Kapitalerhöhung
*DJ Deutsche Annington bringt 34.848.485 Aktien an die Börse
*DJ Deutsche Annington erwartet Bruttoerlös von 400-412 Millionen Euro

Deutsche Annington bietet institutionellen Anlegern neue und bestehende Aktien in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren an
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09.07.2013 07:26

- Die Handelsaufnahme der Aktien der Deutsche Annington an der Frankfurter Wertpapierbörse wird voraussichtlich am 11. Juli 2013 erfolgen
[...] http://www.finanznachrichten.de/nac....em-beschleunigten-016.htm

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verlinkter Beitrag622/631, 09.07.13, 09:26:07 
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Deutsche Annington überrascht mit einem zweiten IPO-Versuch

Wenige Tage nach dem abgesagten Börsengang startet die Deutsche Annington einen zweiten Anlauf. Im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens werden heute und morgen institutionellen Investoren neue und bestehende Aktien in einer Preisspanne von 16,50 bis 17,00 Euro angeboten. Beim ersten Anlauf hatte Deutschlands größter Wohnungskonzern 18,00 bis 21,00 Euro verlangt. Das erwartete Platzierungsvolumen ist mit 575 Mio. Euro jetzt nur noch halb so groß. Dies liegt vor allem daran, dass die Eigentümer weniger bestehende Aktien an die Börse bringen wollen. Die geplante Kapitalerhöhung fällt dagegen mit 24,2 Mio. Aktien ein bisschen größer aus als beim ersten Versuch vorgesehen, so dass die vorherige Bruttoerlös-Zielmarke von 400 Mio. Euro erreicht werden dürfte. Diese Summe spielt offenbar für die weiteren Refinanzierungspläne eine wichtige Rolle. Sollte der Börsengang diesmal gelingen, werden die Papiere der Deutschen Annington ab Donnerstag handelbar sein.



Azul Real schrieb am 03.07.2013, 06:46 Uhr
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Das zum Thema Betongold in Aktien

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Deutsche Annington sagt Börsengang ab

Deutschlands größtes privates Wohnimmobilienunternehmen hat die Notbremse gezogen. Der eigentlich für heute geplante Börsengang wurde am späten Dienstagabend abgesagt, mangels Kaufinteresse.


In einer Mitteilung begründeten der größte private Wohnungsvermieter der Bundesrepublik, die Deutsche Annington, und ihr Mehrheitseigentümer Terra Firma, den Schritt mit "anhaltend ungünstigen Marktentwicklungen". Die Nachfrage nach den Aktien zum geforderten Preis von 18 bis 21 Euro blieb weit hinter den Erwartungen zurück.

Selbst eine Reduzierung des Emissionsvolumens von mehr als einer Milliarde auf 650 Millionen Euro konnte den Börsengang nicht mehr retten, wie beteiligte Banker sagten. Eine Senkung des Ausgabepreises, den viele Investoren schon im Vorfeld als zu ambitioniert bezeichnet hatten, war im Umfeld von Terra Firma ausgeschlossen worden. "Zu 17 Euro hätte der Börsengang geklappt", sagte ein beteiligter Banker.

Zu ambitioniert

Wenige Stunden vor dem Ende der Zeichnungsfrist am 2. Juli um 16 Uhr MESZ, hatten erst für rund 80 Prozent der Aktien Kaufaufträge innerhalb der vorgegebenen Preisspanne vorgelegen, wie Insider sagten. Doch für einen erfolgreichen Börsengang ist eine mehrfache Überzeichnung notwendig, damit die begleitenden Banken auswählen können. Sie suchen eine ausgewogene Mischung von langfristigen, treuen Investoren und kurzfristig orientierten Käufern, die für Bewegung in der Aktie sorgen.

Ob und wann es einen neuen Anlauf für den Sprung an die Börse geben soll, ließ das Unternehmen offen. "Fürs erste ist Annington aber verbrannt", sagte ein Banker. Das Konsortium um die US-Investmentbanken JP Morgan und Morgan Stanley hatte verzweifelt versucht, die Aktien in letzter Minute noch an den Mann zu bringen - vergeblich.

Das Bochumer Unternehmen mit seinen fast 200.000 Wohnungen braucht das Geld, um die Schulden so weit abzubauen, dass sie nur noch die Hälfte des Verkehrswertes der Wohnungen erreichen. Denn das ist die Voraussetzung für die in Aussicht gestellte "BBB"-Note der Ratingagentur Standard & Poor's, mit deren Hilfe die Deutsche Annington Anleihen und Schuldscheine ausgeben will. Damit will sie sich künftig billiger refinanzieren als mit den verbrieften Hypotheken-Darlehen (CMBS), die sie 2006 aufgenommen hatte. Ohne den Börsengang muss die Refinanzierung wieder auf neue Beine gestellt werden.

Frisches Kapital braucht die Deutsche Annington insbesondere, weil sie in nächster Zeit 800 Millionen Euro in den Umbau ihrer Bestandsimmobilien in altersgerechtes und energiesparendes Wohnen stecken will.

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"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"
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verlinkter Beitrag621/631, 09.07.13, 18:54:30 
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grätscht in den
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Börsengang rein, sind wohl der Meinung attraktiver zu sein.
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IPO/Zweiter Börsenanlauf von Deutscher Annington verläuft holprig
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Auch der zweite Versuch eines Börsengangs der Deutsche Annington verläuft holprig. Die Wohnimmobiliengesellschaft setzte den Emissionspreis für die angebotenen Aktien auf 16,50 Euro je Aktie fest. Das ist nur das untere Ende der Angebotsspanne, die einen Preis von bis zu 17 Euro vorgesehen hatte.

In der vergangenen Woche hatte Deutsche Annington in letzter Sekunde noch einen Rückzieher gemacht, will nun aber mit aller Gewalt an die Börse. Dafür hatte der Konzern seine Erwartungen deutlich herunter geschraubt, die Preisspanne von vorher 18 bis 21 Euro wurde jetzt erheblich gesenkt. Um den Erfolg zu sichern, holte Annington große britische Investoren an Bord, die dafür sorgen sollten, dass der Gang aufs Parkett am Donnerstag klappt. Die Aktien wurden jetzt lediglich institutionellen Investoren angeboten.
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verlinkter Beitrag619/631, 10.07.13, 10:46:24 
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Deutsche Annington: Für 16,50 Euro finden die Aktien reißenden Absatz
Der zweite Anlauf an die Börse ist der Deutschen Annington geglückt. Schon gestern konnten die Orderbücher geschlossen werden, das Angebot war mehrfach überzeichnet. Der Preis gab den Ausschlag: Der Emissionspreis war mit 16,50 Euro am unteren Ende der bereits deutlich abgesenkten Spanne angesetzt worden. Insgesamt wurden rd. 35 Mio. Aktien platziert und 575 Mio. Euro eingenommen. Eigentümer Terra Firma gibt sich mit 175 Mio. Euro statt der ursprünglich anvisierten 700 Mio. Euro zufrieden. Der Deutschen Annington selbst fließen aber durch die Ausgabe neuer Aktien jene rd. 400 Mio. Euro zu, die sie zur Senkung ihrer Schulden und einer guten Bonititätsnote braucht. Dies wiederum ist für die weitere Refinanzierung von großer Bedeutung. Ihren ersten IPO-Versuch hatte die Deutsche Annington letzte Woche mangels Nachfrage abblasen müssen. Gestern startete das Unternehmen überraschend einen zweiten Versuch. Der Mindestpreis der Papiere wurde dabei von 18,00 auf 16,50 Euro gesenkt.



Azul Real schrieb am 09.07.2013, 09:26 Uhr
Deutsche Annington überrascht mit einem zweiten IPO-Versuch

Wenige Tage nach dem abgesagten Börsengang startet die Deutsche Annington einen zweiten Anlauf. Im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens werden heute und morgen institutionellen Investoren neue und bestehende Aktien in einer Preisspanne von 16,50 bis 17,00 Euro angeboten. Beim ersten Anlauf hatte Deutschlands größter Wohnungskonzern 18,00 bis 21,00 Euro verlangt. Das erwartete Platzierungsvolumen ist mit 575 Mio. Euro jetzt nur noch halb so groß. Dies liegt vor allem daran, dass die Eigentümer weniger bestehende Aktien an die Börse bringen wollen. Die geplante Kapitalerhöhung fällt dagegen mit 24,2 Mio. Aktien ein bisschen größer aus als beim ersten Versuch vorgesehen, so dass die vorherige Bruttoerlös-Zielmarke von 400 Mio. Euro erreicht werden dürfte. Diese Summe spielt offenbar für die weiteren Refinanzierungspläne eine wichtige Rolle. Sollte der Börsengang diesmal gelingen, werden die Papiere der Deutschen Annington ab Donnerstag handelbar sein.



Azul Real schrieb am 03.07.2013, 06:46 Uhr
Moin kaffee


Das zum Thema Betongold in Aktien

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Unternehmen
Deutsche Annington sagt Börsengang ab

Deutschlands größtes privates Wohnimmobilienunternehmen hat die Notbremse gezogen. Der eigentlich für heute geplante Börsengang wurde am späten Dienstagabend abgesagt, mangels Kaufinteresse.


In einer Mitteilung begründeten der größte private Wohnungsvermieter der Bundesrepublik, die Deutsche Annington, und ihr Mehrheitseigentümer Terra Firma, den Schritt mit "anhaltend ungünstigen Marktentwicklungen". Die Nachfrage nach den Aktien zum geforderten Preis von 18 bis 21 Euro blieb weit hinter den Erwartungen zurück.

Selbst eine Reduzierung des Emissionsvolumens von mehr als einer Milliarde auf 650 Millionen Euro konnte den Börsengang nicht mehr retten, wie beteiligte Banker sagten. Eine Senkung des Ausgabepreises, den viele Investoren schon im Vorfeld als zu ambitioniert bezeichnet hatten, war im Umfeld von Terra Firma ausgeschlossen worden. "Zu 17 Euro hätte der Börsengang geklappt", sagte ein beteiligter Banker.

Zu ambitioniert

Wenige Stunden vor dem Ende der Zeichnungsfrist am 2. Juli um 16 Uhr MESZ, hatten erst für rund 80 Prozent der Aktien Kaufaufträge innerhalb der vorgegebenen Preisspanne vorgelegen, wie Insider sagten. Doch für einen erfolgreichen Börsengang ist eine mehrfache Überzeichnung notwendig, damit die begleitenden Banken auswählen können. Sie suchen eine ausgewogene Mischung von langfristigen, treuen Investoren und kurzfristig orientierten Käufern, die für Bewegung in der Aktie sorgen.

Ob und wann es einen neuen Anlauf für den Sprung an die Börse geben soll, ließ das Unternehmen offen. "Fürs erste ist Annington aber verbrannt", sagte ein Banker. Das Konsortium um die US-Investmentbanken JP Morgan und Morgan Stanley hatte verzweifelt versucht, die Aktien in letzter Minute noch an den Mann zu bringen - vergeblich.

Das Bochumer Unternehmen mit seinen fast 200.000 Wohnungen braucht das Geld, um die Schulden so weit abzubauen, dass sie nur noch die Hälfte des Verkehrswertes der Wohnungen erreichen. Denn das ist die Voraussetzung für die in Aussicht gestellte "BBB"-Note der Ratingagentur Standard & Poor's, mit deren Hilfe die Deutsche Annington Anleihen und Schuldscheine ausgeben will. Damit will sie sich künftig billiger refinanzieren als mit den verbrieften Hypotheken-Darlehen (CMBS), die sie 2006 aufgenommen hatte. Ohne den Börsengang muss die Refinanzierung wieder auf neue Beine gestellt werden.

Frisches Kapital braucht die Deutsche Annington insbesondere, weil sie in nächster Zeit 800 Millionen Euro in den Umbau ihrer Bestandsimmobilien in altersgerechtes und energiesparendes Wohnen stecken will.

qu/kle (dpa,rtr)

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verlinkter Beitrag618/631, 10.07.13, 16:17:43 
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MARKT/Annington pendeln am Graumarkt um den Ausgabepreis
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Die Aktie von Deutsche Annington wird im außerbörslichen Handel derzeit mit 16,40 bis 16,80 Euro gestellt. Am Dienstagabend hatte das Unternehmen den Ausgabepreis bei 16,50 Euro festgelegt. Die Umsätze sind einem Händler zufolge niedrig, was auch an der kurzen Zeitspanne liege, in der das Unternehmen den Börsengang im zweiten Anlauf durchführe. Das Papier soll am Donnerstag erstmals an der Frankfurter Börse handeln.
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verlinkter Beitrag617/631, 11.07.13, 09:26:00 
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Deutsche Annigton erster 17,10 xetra

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Hinweis gemäß §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser des o.g. Beitrags hält Short- oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) bzw. beabsichtigt dieses in der Zukunft zu tun.
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verlinkter Beitrag616/631, 11.07.13, 10:29:18 
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IPO/Deutsche Annington legt überzeugendes Börsendebüt hin
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Nach einem mehr als holprigen Börsengang der Deutschen Annington verspricht zumindest das Handelsdebüt der Aktie ein Erfolg zu werden. Bereits der Eröffnungskurs von 17,10 Euro lag über dem Emissionspreis von 16,50 Euro. Aktuell notiert das im Prime Standard der Frankfurter Börse geführte Papier bei 17,25 Euro um - ein Aufschlag von 4,5 Prozent zum Ausgabepreis.

Damit scheint der Zickzackkurs beim Börsengang ein versöhnliches Ende zu nehmen. "Wir freuen uns, dass wir den Börsengang der Deutschen Annington erfolgreich zum Abschluss bringen konnten", zeigt sich Vorstandsvorsitzender Rolf Buch erleichtert.

Der Gang aufs Frankfurter Parkett war alles andere als rund verlaufen. Den ersten Versuch hatte das Bochumer Unternehmen aufgrund schwacher Nachfrage vor einer Woche komplett abgesagt. Auch der zweite Anlauf verhieß zunächst nichts Gutes. Den Emissionspreis legte der Immobilienkonzern am untere Ende der Angebotsspanne von 16,50 bis 17,00 Euro fest. In der ersten Runde wollte Annington die Aktien noch zu 18 bis 21 Euro pro Stück platzieren.

Zudem bot der Bochumer Konzern beim zweiten Versuch seine Anteilsscheine auch nur noch institutionellen Investoren wie Banken, Fondsgesellschaften und Versicherungen an. Aus der Platzierung der neuen Aktien erwartet die Deutsche Annington einen Bruttoerlös von rund 400 Millionen Euro. Das Platzierungsvolumen beträgt bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option 575 Millionen Euro. Bei ihrem ersten Versuch des Börsengangs wollte die Deutsche Annington noch über 1 Milliarde Euro erreichen.

Ausgegeben werden nun 34,8 Millionen Aktien, davon 24,2 Millionen aus Kapitalerhöhungen. Bei dem Emissionspreis ergibt sich eine Marktkapitalisierung von insgesamt 3,7 Milliarden Euro. Der Streubesitz wird sich nach der Platzierung der angebotenen Aktien und einer vollständigen Ausübung der Greenshoe-Option auf rund 15,5 Prozent belaufen. Eigentlich hatte das Unternehmen beim ersten Versuch noch einen Streubesitz von rund einem Viertel angestrebt, was die Chancen für eine Aufnahme in den MDAX erhöht hätte.

Die Deutsche Annington SE ist die größte private Wohnimmobiliengesellschaft Deutschlands, ihr gehören mehr als 180.000 Wohneinheiten mit einem Wert von 10,4 Milliarden Euro.
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verlinkter Beitrag615/631, 16.07.13, 19:53:19 
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Mehrzuteilung bei Deutscher Annington vollständig ausgeübt
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Die Deutsche Annington Immobilien SE hat bei ihrem Börsengang auch die gut 4,5 Millionen Aktien umfassende Mehrzuteilung untergebracht. Durch die vollständige Ausübung der Greenshoe-Option wurden wie angekündigt insgesamt rund 34,8 Millionen Aktien bei Investoren platziert, wie der Bochumer Immobilienkonzern mitteilte. Das Platzierungsvolumen betrug damit 575 Millionen Euro, der Streubesitz liegt bei 15,5 Prozent.

Die Gesellschaft hatte den Sprung aufs Parkett erst im zweiten Anlauf geschafft. Bei ihrem ersten Versuch, der aufgrund der schleppenden Nachfrage aufgegeben wurde, wollte sie noch ein Platzierungsvolumen von über 1 Milliarde Euro erreichen.
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verlinkter Beitrag614/631, 17.07.13, 21:01:00 
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dpa-AFX: DGAP-Adhoc: Deutsche Annington gibt unbesicherte Unternehmensanleihen in einem Gesamtbetrag von EUR 1,3 Milliarden aus (deutsch)

Deutsche Annington gibt unbesicherte Unternehmensanleihen in einem
Gesamtbetrag von EUR 1,3 Milliarden aus

Deutsche Annington Immobilien SE / Schlagwort(e): Immobilien/Anleiheemission

17.07.2013 20:57

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

NICHT ZUR VERTEILUNG, VERÖFFENTLICHUNG ODER WEITERLEITUNG, MITTELBAR ODER
UNMITTELBAR, IN ODER INNERHALB DER USA ODER SONSTIGER LÄNDER, IN DENEN EINE
SOLCHE VERÖFFENTLICHUNG RECHTSWIDRIG SEIN KÖNNTE
AD HOC MITTEILUNG NACH § 15 WPHG

Deutsche Annington gibt unbesicherte Unternehmensanleihen in einem
Gesamtbetrag von EUR 1,3 Milliarden aus

Bochum, den 17. Juli 2013 - Heute legte die Deutsche Annington Finance B.V.
den Preis für die Emission ihrer ersten unbesicherten festverzinslichen
Unternehmensanleihen mit einem Gesamtnennbetrag von EUR 1,3 Milliarden
fest. Die Anleihen werden in zwei Tranchen mit Laufzeiten von 3 und 6
Jahren ausgegeben. Die Anleihen sowie Deutsche Annington Immobilien SE
erhielten von der Ratingagentur Standard & Poor's ein vorläufiges 'BBB'
Rating. Die Bedingungen der Anleihen werden in der nachstehenden Tabelle
aufgeführt:

Nennbetrag
Laufzeit (in EUR Coupon Ausgabebetrag
(in Jahren) Millionen) (in Prozent) (als Prozentsatz des
Nennbetrags)
3 700 2,125 99,793
6 600 3,125 99,935

Diese Anleihen sind durch die Deutsche Annington Immobilien SE und einige
ihrer Tochtergesellschaften garantiert. Die Erlöse dienen der Reduzierung
eines EUR 2,5 Milliarden Darlehens, welches am 18. Juli 2013 in Höhe von
EUR 2,3 Milliarden zur Rückzahlung der Verbindlichkeiten der Deutsche
Annington gegenüber German Residential Asset Note Distributor P.L.C.
('GRAND') in Anspruch genommen werden soll, wie am 16. Juli 2013
bekanntgegeben.
[...]
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verlinkter Beitrag613/631, 17.07.13, 21:10:50 
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Deutsche Bank und Goldman Sachs bleiben auf Gagfah-Aktie sitzen
GFJ (A0LBDT) A0LBDT

17.07.2013, 19:48 Uhr

Die Platzierung von drei großen Gagfah-Aktienpaketen durch die Deutsche Bank und Goldman Sachs ist deutlich schiefgegangen: Beide sind auf rund zwei Dritteln der Papiere sitzengeblieben.


Frankfurt
Die Platzierung von drei großen Aktienpaketen des Wohnungskonzerns Gagfah ist den beteiligten Banken gründlich misslungen. Die Deutsche Bank und Goldman Sachs sind auf mehr als zwei Drittel der 40 Millionen Papiere sitzengeblieben, wie aus zwei Pflichtmitteilungen vom Mittwoch hervorging. Demnach hält die Deutsche Bank nach Abschluss der Platzierung 6,4 Prozent an Gagfah, Goldman Sachs 6,3 Prozent. Sie sitzen damit auf Gagfah-Anteilsscheinen im Wert von jeweils mehr als 120 Millionen Euro. Nun bleibt ihnen nur, die Aktien nach und nach auf den Markt zu werfen oder andere Abnehmer für ganze Pakete zu finden.

Die Papiere waren in der vergangenen Woche zu je 8,85 Euro platziert worden, am Mittwoch lagen sie bei 8,69 Euro. Mit einer kombinierten Platzierung von neuen Aktien sowie Papieren aus dem Eigenbestand und aus dem Besitz des Finanzinvestors Fortress wollte Gagfah seinem Großaktionär helfen, seine Beteiligung schneller zu reduzieren. Das wenigstens gelang: Fortress meldete am Mittwoch noch eine Beteiligung von 48,2 Prozent. Vorher hatte der US-Investor 60,8 Prozent gehalten.

Dass Banken bei großen Platzierungen am Aktienmarkt auf einem Teil der Papiere sitzenbleiben, weil sie die Nachfrage oder den erzielbaren Preis falsch eingeschätzt haben, ist nicht selten. Doch gilt schon ein Anteil von einem Drittel, der nicht an den Mann gebracht werden kann, als Misserfolg. Die Deutsche Bank war nach der Transaktion in die Kritik geraten, weil sie die Gagfah-Platzierung an dem Tag gestartet hatte, an dem sie noch mit dem zweiten Anlauf zum Börsengang des Rivalen Deutsche Annington beschäftigt war.

Bei der Bochumer Annington
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, Deutschlands größtem privaten Wohnungsvermieter, hat ein einzelner Investor offenbar mehr als ein Drittel der beim Börsengang verkauften Aktien geschluckt.

Die norwegische Zentralbank, die den staatlichen Pensionsfonds des ölreichen Landes verwaltet, meldete am Mittwoch einen Anteil von 5,42 Prozent. Rechnerisch zeichnete die Norges Bank damit Annington-Aktien für 200 Millionen Euro. Insgesamt waren 15,5 Prozent der Annington-Anteile für 575 Millionen Euro platziert worden. Die zu je 16,50 Euro ausgegebenen Aktien notierten am Mittwoch bei 18,15 Euro.
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Zuletzt bearbeitet von Azul Real am 17.07.2013, 20:12, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag612/631, 17.07.13, 21:49:41 
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Elfman schrieb am 09.07.2013, 18:54 Uhr
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grätscht in den
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Börsengang rein, sind wohl der Meinung attraktiver zu sein.


Azul Real schrieb am 17.07.2013, 21:10 Uhr
Deutsche Bank und Goldman Sachs bleiben auf Gagfah-Aktie sitzen
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17.07.2013, 19:48 Uhr

Die Platzierung von drei großen Gagfah-Aktienpaketen durch die Deutsche Bank und Goldman Sachs ist deutlich schiefgegangen: Beide sind auf rund zwei Dritteln der Papiere sitzengeblieben.


Frankfurt
Die Platzierung von drei großen Aktienpaketen des Wohnungskonzerns Gagfah ist den beteiligten Banken gründlich misslungen. Die Deutsche Bank und Goldman Sachs sind auf mehr als zwei Drittel der 40 Millionen Papiere sitzengeblieben, wie aus zwei Pflichtmitteilungen vom Mittwoch hervorging. Demnach hält die Deutsche Bank nach Abschluss der Platzierung 6,4 Prozent an Gagfah, Goldman Sachs 6,3 Prozent. Sie sitzen damit auf Gagfah-Anteilsscheinen im Wert von jeweils mehr als 120 Millionen Euro. Nun bleibt ihnen nur, die Aktien nach und nach auf den Markt zu werfen oder andere Abnehmer für ganze Pakete zu finden.

Die Papiere waren in der vergangenen Woche zu je 8,85 Euro platziert worden, am Mittwoch lagen sie bei 8,69 Euro. Mit einer kombinierten Platzierung von neuen Aktien sowie Papieren aus dem Eigenbestand und aus dem Besitz des Finanzinvestors Fortress wollte Gagfah seinem Großaktionär helfen, seine Beteiligung schneller zu reduzieren. Das wenigstens gelang: Fortress meldete am Mittwoch noch eine Beteiligung von 48,2 Prozent. Vorher hatte der US-Investor 60,8 Prozent gehalten.

Dass Banken bei großen Platzierungen am Aktienmarkt auf einem Teil der Papiere sitzenbleiben, weil sie die Nachfrage oder den erzielbaren Preis falsch eingeschätzt haben, ist nicht selten. Doch gilt schon ein Anteil von einem Drittel, der nicht an den Mann gebracht werden kann, als Misserfolg. Die Deutsche Bank war nach der Transaktion in die Kritik geraten, weil sie die Gagfah-Platzierung an dem Tag gestartet hatte, an dem sie noch mit dem zweiten Anlauf zum Börsengang des Rivalen Deutsche Annington beschäftigt war.

Bei der Bochumer Annington
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, Deutschlands größtem privaten Wohnungsvermieter, hat ein einzelner Investor offenbar mehr als ein Drittel der beim Börsengang verkauften Aktien geschluckt.

Die norwegische Zentralbank, die den staatlichen Pensionsfonds des ölreichen Landes verwaltet, meldete am Mittwoch einen Anteil von 5,42 Prozent. Rechnerisch zeichnete die Norges Bank damit Annington-Aktien für 200 Millionen Euro. Insgesamt waren 15,5 Prozent der Annington-Anteile für 575 Millionen Euro platziert worden. Die zu je 16,50 Euro ausgegebenen Aktien notierten am Mittwoch bei 18,15 Euro.
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verlinkter Beitrag611/631, 24.08.13, 10:16:07 
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Im September werden die Aktienindizes durchgeschüttelt
Normalerweise sind Chancen und Risiken an den Aktienmärkten ziemlich ausgeglichen. Doch es gibt Ausnahmen, bei denen sich das Pendel deutlich zugunsten der Chancen neigt. Dazu gehört zum Beispiel der frühzeitige Kauf von Aufsteigern bzw. der frühzeitige Verkauf von Absteigern aus wichtigen Aktien-Indizes, in denen viel so genanntes passives Kapital steckt. Denn solche passiven Anleger wie die Exchange Traded Funds (ETF) müssen die Index-Veränderungen mit vollziehen. Das heißt, sie kaufen die Aufsteiger und verkaufen die Absteiger am jeweiligen Stichtag.

Andere Anlegergruppen versuchen, diese Entwicklungen vorwegzunehmen und so Gewinne einzufahren, getreu dem Motto: "Der frühe Vogel fängt den Wurm."

Besonders spannend ist regelmäßig der dritte Freitag im September, wenn die jährlichen Anpassungen in vielen großen Indizes wie dem DAX oder dem Euro-Stoxx-50 vollzogen werden. Ausschlaggebend dafür sind die Schlusskurse der in den Indizes enthaltenen Aktien per Ende August. Die Deutsche Börse achtet darauf, dass die nach Marktkapitalisierung und Börsenumsätzen stärksten Unternehmen im DAX sind, für die Indizes der zweiten und dritten Reihe gelten zusätzlich so genannte weiche Kriterien wie die Indexkontinuität oder wie nachhaltig die Kriterien erfüllt werden.

In den großen europäischen Blue-Chip-Indizes Stoxx-50 und Euro-Stoxx-50 ist allein die Marktkapitalisierung ausschlaggebend, weil die Werte alle als umsatzstark gelten. Die Marktkapitalisierung basiert dabei auf dem Streubesitz, also nur den Aktien, die für den Aktienhandel aktuell zur Verfügung stehen.

Größtes Index-Revirement seit September 2009
Dieses Jahr werden die Indizes besonders stark durcheinandergewirbelt. Marktteilnehmer sprechen vom größten Index-Revirement seit September 2009. Damals erlitten zahlreiche Titel im Zuge der Finanzkrise so hohe Kursverluste, dass sie wegen einer zu geringen Marktkapitalisierung anderen Werten Platz machen mussten. Dieses Mal gehen die Veränderungen vor allem von Aufsteigern aus.

In Deutschland steht vor allem die zweite und die dritte Reihe vor einem stürmischen Herbst. Der DAX als Leitindex ist da voraussichtlich der sprichwörtliche Fels in der Brandung. Hier gilt zwar die Aktie von K+S
SDF (KSAG88) KSAG88 KSAG88
als Wackelkandidat, und ein Abstieg ist nicht ausgeschlossen, falls sich der starke Kurssturz der vergangenen beiden Handelswochen fortsetzen sollte. Derzeit sieht es aber nicht nach einem Abstieg aus.

Die K+S-Aktie liegt in der DAX-Rangliste der Marktkapitalisierung auf Basis der bisherigen August-Kurse - also nach dem Absturz - immer noch auf Platz 40. Das würde ihr den Klassenerhalt gerade noch so sichern. Einen Platz dahinter liegt die Aktie von MAN
MAN (593700) 593700 593700
-0,40%. Deren Marktkapitalisierung ist derzeit etwa 10 Prozent geringer. Aus heutiger Sicht dürfte K+S dieser Puffer reichen und die Aktie im DAX halten.

Sollte K+S wider Erwarten doch absteigen, würde nach dem derzeitigen Stand mit der Metro-Aktie
meo
ein alter Bekannter nachrücken. Chancen kann sich aber auch Brenntag
BNR (A1DAHH) A1DAHH
ausrechnen. Sie liegt in der so genannten Liquidität, also dem Börsenumsatz, derzeit auf Platz 36. Sollte sich die Aktie des Chemiehändlers nur um einen Platz verbessern, würde sie Metro als besten potenziellen Aufsteiger verdrängen.

Ein weiterer Nachrückkandidat ist auch ProSiebenSat.1
PSM (PSM777) PSM777 PSM777
, aber nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass die beiden Großaktionäre KKR und Permira noch im August mindestens die Hälfte ihrer Stücke kursschonend platzieren. Keine Chance auf einen Aufstieg hat wohl Kabel Deutschland
KD8 (KD8888) KD8888
. Die Aktie ist zwar gut positioniert, hängt aber am Übernahmeangebot von Vodafone, das bis zum 11. September befristet ist und damit vor dem Vollzug der Index-Veränderungen am 20. September endet. Mit dem Fristende für die Übernahme dürfte der für das Kriterium der Marktkapitalisierung ausschlaggebende Streubesitz deutlich zurückgehen. Ein Aufstieg - von Kabel Deutschland in den DAX gilt deshalb als extrem unwahrscheinlich.

Auch im MDAX und TecDAX ist viel Bewegung
Klarer als im DAX ist das Bild in der zweiten Reihe. In den MDAX drängt die Evonik-Aktie und, nach ihrem Zweit-Listing in Deutschland, das Papier von RTL
RRTL (861149) 861149
. Hinzu kommt die von Siemens abgespaltene Osram-Aktie
OSR (LED400) LED400
, bei der sich die Geister aber noch daran scheiden, ob sie in den MDAX oder den Technologie-Index TecDAX gehört. Sollten alle drei in den MDAX aufsteigen, wären voraussichtlich Puma
PUM (696960) 696960 696960
, BayWa
BYW6 (519406) 519406 519406
und SGL Carbon
SGL (723530) 723530 723530
die Absteiger.

In den TecDAX wiederum drängen Compugroup Medical
COP (543730) 543730
und Nemetschek
NEM (645290) 645290
, als Abstiegskandidat gelten Euromicron
EUCA (A1K030) A1K030
. Daneben wird es wohl PSI
PSAN (A0Z1JH) A0Z1JH
oder Kontron
KBC
treffen, beziehungsweise, falls Osram in den TecDAX kommt, alle beide.

Sollte es mit Puma, BayWa und SGL drei MDAX-Absteiger geben, würde der SDAX gleich auf fünf Positionen verändert. Neben diesen Aktien drängen die Börsenneulinge Kion
KGX (KGX888) KGX888
und Deutsche Annington
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quasi von unten in den SDAX. Aufsteigen bzw. herausfallen könnten dann im Gegenzug RTL, Praktiker
PRA (A0F6MD) A0F6MD
, SKW Stahl
sk1
, Highlight Communications
HLG (920299) 920299
und SMT Scharf
S4A (575198) 575198
.

Im Euro-Stoxx-50 kommen und gehen deutsche Titel
Die bevorstehenden Veränderungen in den europäischen Indizes dürften den Niedergang der deutschen Versorger widerspiegeln. Besonders viel passives Kapital steckt im Euro-Stoxx-50, dem Index der 50 wichtigsten Aktien der Eurozone. Hier gilt die Index-Zugehörigkeit von RWE
RWE (703712) 703712 703712
als gefährdet. Für das Gewicht der deutschen Aktien insgesamt in dem Index ist das allerdings nicht negativ, da der beste Aufstiegskandidat die Deutsche Post
DPW (555200) 555200 555200
ist und damit ebenfalls ein DAX-Unternehmen. Möglicherweise nimmt das Gewicht Deutschlands sogar zu, denn mit ArcelorMittal
ARRB
gibt es einen weiteren Wackelkandidaten, der im Fall des Abstiegs von adidas verdrängt werden dürfte.

Im Stoxx-50, der auch westeuropäische Aktien aus Ländern außerhalb der Eurozone enthält, könnten nach dem derzeitigen Stand die Aktien der britischen Finanzkonzerne Prudential und Lloyds
LLD (871784) 871784
die Titel von E.ON
EOAN (ENAG99) ENAG99 ENAG99
und Imperial Tobacco verdrängen.
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Zuletzt bearbeitet von µ am 24.08.2013, 09:26, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag610/631, 26.08.13, 07:40:47 
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Morgan Stanley startet Deutsche Annington mit Overweight und einem Kursziel von €21.
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verlinkter Beitrag609/631, 05.09.13, 07:53:35 
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dpa-AFX: AKTIEN-FLASH: Kion und Deutsche Annington bald im SDax - MVV Energie bleibt
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien der beiden Börsenneulinge Kion
KGX (KGX888) KGX888
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könnten am Donnerstag von ihrer
bevorstehenden Aufnahme in den SDax profitieren. Herausgenommen
werden zum 23. September zugleich die insolvente Baumarktkette Praktiker
PRA (A0F6MD) A0F6MD
, das Spezialchemieunternehmen SKW Stahl
SK1A (SKWM02) SKWM02
, das
Medienunternehmen Highlight Communications
HLG (920299) 920299
sowie SMT Scharf
S4A (575198) 575198
.
Sie alle müssen die Dax-Familie verlassen. Bei den Anlegern von MVV Energie
MVV1 (A0H52F) A0H52F
dürfte sich dagegen Erleichterung breit machen, denn hier gab es
Unsicherheit, ob diese Papiere anstelle von SMT Scharf herausgenommen werden.
'Damit gibt es nun keinen Index-Wert mehr im SDax, dessen Börsenwert nach
Streubesitz unter 100 Millionen Euro liegt', hebt Index-Expertin Petra von
Kerssenbrock von der Commerzbank hervor./ck/ag
Hinweis nach §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Entsprechende Beiträge stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar.
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verlinkter Beitrag608/631, 21.09.13, 17:09:45 
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ÜBERBLICK/Anstehende Indexänderungen
Folgende Index-Änderungen werden jeweils zum Handelsbeginn wirksam (in zeitlicher Reihenfolge):

DOW-JONES-INDEX (per 23. September)
+ NEUAUFAHME
- Goldman Sachs
GOS (920332) 920332

- Nike
NKE (866993) 866993

- Visa
3V64 (A0NC7B) A0NC7B


+ STREICHUNG
- Alcoa
ALU

- Hewlett Packard
HWP

- Bank of America
NCB (858388) 858388



MDAX (per 23. September)
+ NEUAUFNAHME
- Osram Licht
OSR (LED400) LED400

- Evonik Industries
EVK (EVNK01) EVNK01

- RTL Group
RRTL (861149) 861149


+ STREICHUNG
- BayWa
BYW6 (519406) 519406 519406

- Puma
PUM (696960) 696960 696960

- SGL Carbon
SGL (723530) 723530 723530



TecDAX (per 23. September)
+ NEUAUFNAHME
- CompuGroup Medical
COP (543730) 543730

- Nemetschek
NEM (645290) 645290


+ STREICHUNG
- Euromicron
EUCA (A1K030) A1K030

- Süss MictroTec
SMHN (A1K023) A1K023



SDAX (per 23. September)
+ NEUAUFNAHME
- BayWa
BYW6 (519406) 519406 519406

- Deutsche Annington
VNA (A1ML7J) A1ML7J

- Kion
KGX (KGX888) KGX888

- Puma
PUM (696960) 696960 696960

- SGL Carbon
SGL (723530) 723530 723530


+ STREICHUNG
- Highlight Communications
HLG (920299) 920299

- Praktiker pra
- RTL Group
RRTL (861149) 861149

- SKW Stahl-Metallurgie
skw

- SMT Scharf
S4A (575198) 575198



EURO-STOXX-50 (per 23. September)
+ NEUAUFNAHME
- Deutsche Post (Deutschland)
DPW (555200) 555200 555200


+ STREICHUNG
- ArcelorMittal (Luxemburg)
arrb



STOXX-50 (per 23. September)
+ NEUAUFNAHME
- Lloyds Banking Group (Großbritannien)
LLD (871784) 871784

- AXA (Frankreich)
AXA (855705) 855705


+ STREICHUNG
- E.ON (Deutschland)
EOAN (ENAG99) ENAG99 ENAG99

- Imperial Tobacco (Großbritannien)


STOXX-EUROPE-600 (per 23. September)
+ NEUAUFNAHME
- Vestas Wind Systems (Dänemark)
VWS

- CEZ (Tschechien)
CEZ (887832) 887832

- Komercni Banka (Tschechien)
- Ocado (Großbriitannien)
- Evonik (Deutschland)
EVK (EVNK01) EVNK01

- ICA Gruppen (Schweden)
- Azimut Holding (Italien)
- Genel Energy (Großbritannien)
- Berendsen (Großbritannien)
- BBA Aviation (Großbritannien)
- Intrum Justitia (Schweden)
- Kingspan Group (Irland)

+ STREICHUNG
- BCA Popolare (Italien)
- Allreal Holding (Schweiz)
- Tecnicas Reunidas (Spanien)
- Salzgitter (Deutschland)
SZG (620200) 620200 620200

- Maurel et Prom (Frankreich)
- Oriflame Cosmetics (Schweden)
- Verbund (Österreich)
OEWA (877738) 877738

- Thrombogenics (Belgien)
- Mobimo Holding (Schweiz)
- Raiffeisen Bank International (Österreich)
- Eurocommercial Properties (Niederlande)
- Acciona (Spanien)


ATX (per 23. September)
+ NEUAUFNAHME:
- Strabag SE
XD4 (A0M23V) A0M23V

+ STREICHUNG:
- AMAG Austria Metall AG
AM8 (A1JFYU) A1JFYU

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Zuletzt bearbeitet von µ am 21.09.2013, 16:36, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag607/631, 17.10.13, 13:30:34 
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Gestern in stern.tv wurde übrigens lang und breit über die
VNA (A1ML7J) A1ML7J
geredet und dabei kamen sie nicht wirklich gut weg. Zumindest in höchstem Maße mieterunfreundlich, die Gebaren bei Dt.Annington
"Es ist eine Inkonsistenz ihrer Order aufgetreten. Bitte wiederholen Sie den Vorgang"
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verlinkter Beitrag606/631, 06.11.13, 07:16:24 
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Wohnungskonzern Deutsche Annington steigert Ertragskraft
VNA (A1ML7J) A1ML7J

Der Wohnungskonzern Deutsche Annington hat seine Ertragskraft im dritten Quartal deutlich gesteigert. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um drei Prozent auf 363,1 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte.

Die Funds from Operations (FFO), eine für Immobilienkonzerne entscheidende Kennziffer zur Bemessung der Leistungsfähigkeit, erhöhte sich bereinigt um Verkäufe um 41,2 Prozent auf 163,4 Millionen Euro. Im dritten Quartal wurden Leerstände abgebaut. Sie liegen jetzt bei 3,1 Prozent des Vermietungsportfolios. Die monatlichen Ist-Mieten stiegen um 2,1 Prozent pro Quadratmeter.

Den Ausblick bekräftigte die Deutsche Annington, die im Sommer an die Börse gegangen war. So soll der bereinigte FFO 2013 am oberen Ende der Spanne von 210 bis 220 Millionen Euro liegen.
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verlinkter Beitrag605/631, 06.11.13, 07:45:53 
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Frag mich, wie diese Zahlen mit den Bruchbuden zusammenpassen, die müssten ja den Immobestand ständig abwerten, wenn die nicht sanieren.
http://www.youtube.com/watch?v=rESBfRMhHFg
http://www.stern.de/tv/sterntv/gesc....heuschrecken-2063167.html
µ schrieb am 06.11.2013, 07:16 Uhr
Wohnungskonzern Deutsche Annington steigert Ertragskraft
VNA (A1ML7J) A1ML7J

Der Wohnungskonzern Deutsche Annington hat seine Ertragskraft im dritten Quartal deutlich gesteigert. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um drei Prozent auf 363,1 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte.

Die Funds from Operations (FFO), eine für Immobilienkonzerne entscheidende Kennziffer zur Bemessung der Leistungsfähigkeit, erhöhte sich bereinigt um Verkäufe um 41,2 Prozent auf 163,4 Millionen Euro. Im dritten Quartal wurden Leerstände abgebaut. Sie liegen jetzt bei 3,1 Prozent des Vermietungsportfolios. Die monatlichen Ist-Mieten stiegen um 2,1 Prozent pro Quadratmeter.

Den Ausblick bekräftigte die Deutsche Annington, die im Sommer an die Börse gegangen war. So soll der bereinigte FFO 2013 am oberen Ende der Spanne von 210 bis 220 Millionen Euro liegen.
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verlinkter Beitrag604/631, 10.12.13, 08:12:20 
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dpa-AFX: AKTIEN-FLASH: Deutsche Annington im Blick - Kreise: plant Zukauf
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Bei den Aktien aus der dritten Reihe könnten am
Dienstag die Papiere von Deutsche Annington
VNA (A1ML7J) A1ML7J
einen Blick wert sein. Die
Immobiliengesellschaft steht Kreisen zufolge vor einem größeren Zukauf. Der
mögliche Kauf von Vitus Immobilien, bei dem offenbar ein Wert von rund 1,3
Milliarden Euro angesetzt werde, sei ohne Details der Transaktion schwer
einzuschätzen, sagte ein Händler. Allerdings reagierten die Aktien von
Immobilienunternehmen meistens positiv auf so große Deals. Vorbörslich beim
Broker Lang & Schwarz (L&S) gaben die Titel der Deutschen Annington allerdings
um knapp ein halbes Prozent nach./mis/rum
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verlinkter Beitrag603/631, 11.12.13, 06:54:54 
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PRESSESPIEGEL/Unternehmen
HEIDELBERGER DRUCK
HDD (731400) 731400 731400
- Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck nutzt das günstige Finanzierungsumfeld und packt seine Ende 2014 fällige Refinanzierung schon jetzt an. Die laufenden Geschäfte erholen sich. "Wir befinden uns hier weiter auf dem Weg der Besserung. Das dritte Quartal läuft aktuell im Rahmen der Erwartungen", sagte Finanzvorstand Dirk Kaliebe in einem Interview. (Börsen-Zeitung S. 11)

L-BANK - Axel Nawrath, der im März 2014 aus dem KfW-Vorstand ausscheiden wird, ist für den Chefposten der L-Bank im Gespräch, heißt es. (FAZ S. 14)

BLACKROCK - Die Finanzierungsgesellschaft Blackrock verwaltet ein Vermögen von 4,1 Billionen US-Dollar und ist damit ein Gigant der Finanzwelt. US-Aufseher prüfen nun, ob Blackrock als systemrelevant eingestuft werden müsste. Es drohen Auflagen und Berichtspflichten. (Handelsblatt S. 1)

ANNINGTON
VNA (A1ML7J) A1ML7J
- Die Deutsche Annington schickt sich an, Vitus Immobilien zu akquirieren, heißt es unter Verweis auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Im Gespräch ist ein Transaktionsvolumen von 1,3 Milliarden Euro. (Börsen-Zeitung S. 11/Handelsblatt S. 40)

ELI LILLY
LLY (858560) 858560
- Der Chef des Pharmakonzerns Eli Lilly, John Lechleiter, rechnet wegen des Ablaufs des Patentschutzes für wichtige Medikamente mit Belastungen. Dies werde den Konzern Umsatzeinbrüche in Höhe von vier bis fünf Milliarden Dollar kosten, sagt Lechleiter in einem Interview. An diesem Mittwoch verliere der Konzern in den USA das Patent für seinen Kassenschlager, das Antidepressivum Cymbalta. Es wird künftig auch in einer billigeren Generika-Version erhältlich sein. (Handelsblatt S. 28)
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verlinkter Beitrag602/631, 13.12.13, 15:47:03 
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DGAP-DD: Deutsche Annington Immobilien SE
VNA (A1ML7J) A1ML7J
deutsch



Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG

Directors'-Dealings-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Mitteilungspflichtige verantwortlich.
=--------------------------------------------------------------------------

Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Name: Kirsten
Vorname: A. Stefan
Firma: Deutsche Annington Immobilien SE

Funktion: Geschäftsführendes Organ

Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft

Bezeichnung des Finanzinstruments: Namens-Stückaktie
ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE000A1ML7J1
Geschäftsart: Kauf
Datum: 10.12.2013
Kurs/Preis: 19,05
Währung: EUR
Stückzahl: 3
Gesamtvolumen: 57,15
Ort: Xetra

Shocked Very Happy

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