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XTrack
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verlinkter Beitrag10/190, 05.04.22, 11:49:03 
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Da liegt der Hase im Pfeffer... die CAPEX und OPEX steigen massiv an (Türme, Pachten, Zuwegungen, Fremdkapitalzinsen etc.) und die Projektierer haben aber in der Auktion einen Deckel auf die Erlöse, müssen also schmelzende Renditen hinnehmen. Dies wird den Windausbau erneut bremsen. Hat die Politik glaube ich gar nicht auf dem Schirm bisher...
µ schrieb am 05.04.2022, 11:45 Uhr
MARKT/Aktien von gesucht
Aktien aus dem Bereich Erneuerbare Energie sind am Dienstag gesucht. Stützend wirken laut Angaben aus dem Handel die Pläne der Bundesregierung, die den Bereich massiv ausbauen wolle. Daneben stützt die Sorge, dass schon bald kein russisches Gas mehr nach Europa fließen könnte. Das treibt die Anleger in den Sektor. In einer aktuellen Studie warnt Jefferies allerdings vor zu großer Euphorie: Der Sektor leide unter erheblichem Kostendruck, Lieferkettenproblemen sowie hohen Investitionsausgaben. Nordex steigen 9,5 Prozent, Vestas 10,2 Prozent und Siemens Gamesa 7 Prozent. Für Siemens Energy geht es 1,7 Prozent nach oben.

Hinweis gemäß §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser des o.g. Beitrags hält Short- oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) bzw. beabsichtigt dieses in der Zukunft zu tun.
turboduck
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verlinkter Beitrag9/190, 05.04.22, 11:55:23 
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Aktuell profitieren aber die Betreiber/Projektierer von den hohen Börsenstrompreisen. Der Marktwert wind-onshore liegt ja seit einiger Zeit deutlich über den Gebotspreisen in der EEG-Ausschreibung. Davon profitieren aber die Hersteller/Lieferanten auch nicht wirklich...außerdem fraglich, wie lange diese Situation anhält, mittel- langfrist!? gruebel

XTrack schrieb am 05.04.2022, 11:49 Uhr
Da liegt der Hase im Pfeffer... die CAPEX und OPEX steigen massiv an (Türme, Pachten, Zuwegungen, Fremdkapitalzinsen etc.) und die Projektierer haben aber in der Auktion einen Deckel auf die Erlöse, müssen also schmelzende Renditen hinnehmen. Dies wird den Windausbau erneut bremsen. Hat die Politik glaube ich gar nicht auf dem Schirm bisher...
µ schrieb am 05.04.2022, 11:45 Uhr
MARKT/Aktien von gesucht
Aktien aus dem Bereich Erneuerbare Energie sind am Dienstag gesucht. Stützend wirken laut Angaben aus dem Handel die Pläne der Bundesregierung, die den Bereich massiv ausbauen wolle. Daneben stützt die Sorge, dass schon bald kein russisches Gas mehr nach Europa fließen könnte. Das treibt die Anleger in den Sektor. In einer aktuellen Studie warnt Jefferies allerdings vor zu großer Euphorie: Der Sektor leide unter erheblichem Kostendruck, Lieferkettenproblemen sowie hohen Investitionsausgaben. Nordex steigen 9,5 Prozent, Vestas 10,2 Prozent und Siemens Gamesa 7 Prozent. Für Siemens Energy geht es 1,7 Prozent nach oben.

comme ci, comme ça
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verlinkter Beitrag8/190, 05.04.22, 11:58:24 
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Ja, aber die Parks stehen schon. Ich bezog mich auf den Windausbau - denn den brauchts, um die Energiepolitik unabhängiger zu gestalten.
turboduck schrieb am 05.04.2022, 11:55 Uhr
Aktuell profitieren aber die Betreiber/Projektierer von den hohen Börsenstrompreisen. Der Marktwert wind-onshore liegt ja seit einiger Zeit deutlich über den Gebotspreisen in der EEG-Ausschreibung. Davon profitieren aber die Hersteller/Lieferanten auch nicht wirklich...außerdem fraglich, wie lange diese Situation anhält, mittel- langfrist!? gruebel

XTrack schrieb am 05.04.2022, 11:49 Uhr
Da liegt der Hase im Pfeffer... die CAPEX und OPEX steigen massiv an (Türme, Pachten, Zuwegungen, Fremdkapitalzinsen etc.) und die Projektierer haben aber in der Auktion einen Deckel auf die Erlöse, müssen also schmelzende Renditen hinnehmen. Dies wird den Windausbau erneut bremsen. Hat die Politik glaube ich gar nicht auf dem Schirm bisher...
µ schrieb am 05.04.2022, 11:45 Uhr
MARKT/Aktien von gesucht
Aktien aus dem Bereich Erneuerbare Energie sind am Dienstag gesucht. Stützend wirken laut Angaben aus dem Handel die Pläne der Bundesregierung, die den Bereich massiv ausbauen wolle. Daneben stützt die Sorge, dass schon bald kein russisches Gas mehr nach Europa fließen könnte. Das treibt die Anleger in den Sektor. In einer aktuellen Studie warnt Jefferies allerdings vor zu großer Euphorie: Der Sektor leide unter erheblichem Kostendruck, Lieferkettenproblemen sowie hohen Investitionsausgaben. Nordex steigen 9,5 Prozent, Vestas 10,2 Prozent und Siemens Gamesa 7 Prozent. Für Siemens Energy geht es 1,7 Prozent nach oben.

Hinweis gemäß §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser des o.g. Beitrags hält Short- oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) bzw. beabsichtigt dieses in der Zukunft zu tun.
Elfman
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verlinkter Beitrag7/190, 05.04.22, 12:23:49 
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Die Strompreise gehen durch die Decke und das schon seit Monaten. Die Solarversender sind seit Wochen ausverkauft. Die Marktwerte sind xfach höher als die bisherigen Auktionen. Credit Suisse heute mit positivem Kommentar. 2022 letztes Jahr mit Kosten und Margendruck.
Ich seh keine fallenden Preise im momentanen Umfeld.

Millionen Kunden betroffen: Eon
EOAN (ENAG99) ENAG99 ENAG99
kündigt drastische Preiserhöhungen an
https://www.focus.de/finanzen/boers....ungen-an_id_78818461.html

Gestern übrigens quasi Blackout in Frankreich. Hat hier gar keiner von den Blackoutexperten mitbekommen. Dort sind inzwischen 27 von 56 Reaktoren ausser Betrieb! Morgens gab es Preise von 3000 Euro je MWh
Verbraucher und Betriebe wurden gebeten weniger Strom zu verbrauchen und Deutschland musste wieder massiv unterstützen.

https://www.lemonde.fr/energies/art....undi_6120406_1653054.html


XTrack schrieb am 05.04.2022, 11:58 Uhr
Ja, aber die Parks stehen schon. Ich bezog mich auf den Windausbau - denn den brauchts, um die Energiepolitik unabhängiger zu gestalten.
turboduck schrieb am 05.04.2022, 11:55 Uhr
Aktuell profitieren aber die Betreiber/Projektierer von den hohen Börsenstrompreisen. Der Marktwert wind-onshore liegt ja seit einiger Zeit deutlich über den Gebotspreisen in der EEG-Ausschreibung. Davon profitieren aber die Hersteller/Lieferanten auch nicht wirklich...außerdem fraglich, wie lange diese Situation anhält, mittel- langfrist!? gruebel

XTrack schrieb am 05.04.2022, 11:49 Uhr
Da liegt der Hase im Pfeffer... die CAPEX und OPEX steigen massiv an (Türme, Pachten, Zuwegungen, Fremdkapitalzinsen etc.) und die Projektierer haben aber in der Auktion einen Deckel auf die Erlöse, müssen also schmelzende Renditen hinnehmen. Dies wird den Windausbau erneut bremsen. Hat die Politik glaube ich gar nicht auf dem Schirm bisher...
µ schrieb am 05.04.2022, 11:45 Uhr
MARKT/Aktien von gesucht
Aktien aus dem Bereich Erneuerbare Energie sind am Dienstag gesucht. Stützend wirken laut Angaben aus dem Handel die Pläne der Bundesregierung, die den Bereich massiv ausbauen wolle. Daneben stützt die Sorge, dass schon bald kein russisches Gas mehr nach Europa fließen könnte. Das treibt die Anleger in den Sektor. In einer aktuellen Studie warnt Jefferies allerdings vor zu großer Euphorie: Der Sektor leide unter erheblichem Kostendruck, Lieferkettenproblemen sowie hohen Investitionsausgaben. Nordex steigen 9,5 Prozent, Vestas 10,2 Prozent und Siemens Gamesa 7 Prozent. Für Siemens Energy geht es 1,7 Prozent nach oben.
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verlinkter Beitrag6/190, 05.04.22, 12:49:30 
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Das aktuelle Umfeld schön und gut, ein Windpark wird aber über 20 Jahre laufen. Die Kredite laufen ebenfalls 17-18 Jahre in der Regel. Die aktuellen Preise kannst Du mit einem PPA annähernd (mit Abschlägen) für vielleicht drei Jahre einloggen, das wars. Darüberhinaus ist der Strommarkt illiquide, da gibts nix zu holen in Sachen PPAs. Nach den 2-3 Jahren schaut die Bank auf die Vergütung in den Auktionen der BNetzA - darauf fußt deren Kreditentscheidung. Und da läuft die Spanne zwischen Kosten und Erlösen aktuell sehr stark zusammen, so dass die Politik hier gefragt ist, den Deckel in den Auktionen anzuheben. Sonst wird der Ausbau ins Stocken geraten.
Elfman schrieb am 05.04.2022, 12:23 Uhr
Die Strompreise gehen durch die Decke und das schon seit Monaten. Die Solarversender sind seit Wochen ausverkauft. Die Marktwerte sind xfach höher als die bisherigen Auktionen. Credit Suisse heute mit positivem Kommentar. 2022 letztes Jahr mit Kosten und Margendruck.
Ich seh keine fallenden Preise im momentanen Umfeld.
[...]

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verlinkter Beitrag5/190, 19.04.22, 06:26:36 
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Guten Morgen peketec - ich wünsche allen einen erfolgreichen Wochenstart kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
NORD STREAM 2 - Grünen-Politiker haben Kritik an der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), wegen ihres Einsatzes für die russisch-deutsche Gaspipeline Nord Stream 2 geäußert. Der Bundesvorsitzende der Grünen, Omid Nouripour, sagte: "Die Verwebung zwischen der Schweriner Landesregierung und dem russischen Staatskonzern Gazprom war stets verheerend und muss nun endlich aufgearbeitet werden." Schwesigs bisherige Einlassungen dazu seien "schlicht zu wenig". Nouripour ergänzte: "Ein ,Huch, war wohl ein Fehler' wird da nicht reichen." Auch der Grünen-Politiker Anton Hofreiter fordert eine Untersuchung der Rolle Schwesigs und ihrer Landesregierung beim Engagement für Nord Stream 2. (FAZ)

WINDKRAFT-AUSBAU - Der Städte- und Gemeindebund will den Ausbau der erneuerbaren Energien auch mit einer Einschränkung der juristischen Einspruchsmöglichkeiten beschleunigen. Viele Menschen seien zwar für mehr Windräder, möchten diese aber nicht in ihrer persönlichen Umgebung haben, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg. Daher müssten "neue und unkonventionelle Wege" gefunden werden. Dazu gehöre auch "eine deutliche Verkürzung der Rechtswege", um die Umsetzungsverfahren zu beschleunigen. Konkret nannte er die Beschränkung auf eine Instanz. (Funke Mediengruppe)

WINDKRAFT-AUSBAU - In der Debatte um den Ausbau der Windkraft an Land hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) an die gemeinsame Verantwortung aller Bundesländer appelliert. "Alle Länder mit Ausnahme der Stadtstaaten haben dafür die geografischen Voraussetzungen und müssen auch liefern", sagte Kretschmer mit Blick auf das Zwei-Prozent-Flächenziel für die Windkraft. In Bezug auf Bayern, wo bisher die bundesweit strengste Abstandsregelung für Windräder gilt, sagte der CDU-Politiker: "Bayern ist auch groß". Kretschmer warb dafür, dem sächsischen Beispiel zu folgen. "Mit unserem neuen Energie- und Klimaprogramm in Sachsen treiben wir den Ausbau der Erneuerbaren deutlich voran, auch auf neuen Flächen wie etwa Wäldern. Das ist ein ganz bewusstes Bekenntnis für mehr Windkraft. Das sollte Schule machen", betonte Sachsens Regierungschef. (Rheinische Post)

GAS-EMBARGO - Der Energieversorger Eon warnt vor den ökonomischen Folgen eines Embargos gegen russische Gaslieferungen. Diese dürften für Europa schwerwiegender ausfallen als bislang diskutiert, sagte Eon-Chef Leonhard Birnbaum im Interview. "Wenn wir glauben, wir könnten die deutsche Versorgung sicherstellen, ohne uns auch gemeinsam um die anderen Staaten zu kümmern, dann wird das die EU zerreißen." (Handelsblatt)

ENERGIEPOLITIK - Nach Berechnungen der Umweltorganisation Greenpeace muss Deutschland Russland in diesem Jahr für Öl und Gas voraussichtlich Rekordsummen überweisen. Die Ausgaben für russisches Öl drohen der Studie zufolge 2022 im Vergleich zum Vorjahr von 11,4 Milliarden Euro auf 14,3 Milliarden Euro anzusteigen. Die Rechnungen für dem Import von Gas könnten sich in diesem Jahr von 8,8 auf 17,6 Milliarden Euro sogar verdoppeln. Deutschland würde damit insgesamt für Öl und Gas fast 32 Milliarden Euro an Russland zahlen - so viel wie seit Jahren nicht. Das entspräche der Studie zufolge, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt, 57 Prozent des russischen Militärbudgets von 2020. (Süddeutschen Zeitung)

ÖL-EMBARGO - Der Chef der PCK Raffinerie, Ralf Schairer, warnt vor den Folgen eines Ölboykotts für die Bundesrepublik. Wenn das Szenario eines Öl-Embargos ganz kurzfristig käme, würden etwa Tankstellen - und Flughafenversorgung sehr schwierig werden. Die Rohölspeicher hielten im Normalfall rund fünf Tage. Danach bräuchte es Nachschub mit gleichwertigem Öl. Alternativen zu Rohöl aus Russland würden den Verlust bei einem Importstopp wohl kaum vollständig kompensieren können. (Wirtschaftswoche)

STEUERPOLITIK - Die Zeitenwende infolge von Corona und des Ukrainekriegs entfacht eine neue Debatte um Steuererhöhungen - und damit auch um eine Renaissance des für 90 Prozent der Steuerzahler abgeschafften Solis. Die steigenden finanziellen Lasten des Bundes seien "ohne ein Soli-Update nicht zu stemmen", meint der Chef der Deutschen Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler. Auch Moritz Kraemer, Chefökonom der Landesbank Baden-Württemberg, macht sich wegen Krieg und Klimakrise für einen neuen Solidaritätszuschlag stark. Zuletzt habe das Land nach der deutschen Einheit solche "Herkulesaufgaben" vor sich gehabt - damals wurde der Soli eingeführt. (Handelsblatt)

IMMOBILIEN - Branchenverbände erwarten für 2023 einen Einbruch beim deutschen Wohnungsbau. Hauptgründe sind Materialmangel und ein rasanter Anstieg der Kosten, bedingt durch die Coronapandemie und den Ukrainekrieg. In einer Umfrage des Hauptverbands der deutschen Bauindustrie klagten 90 Prozent der Firmen über Preissteigerungen, 80 Prozent über Lieferengpässe. Demnach geben Lieferanten für viele Materialien nur tagesaktuelle oder gar keine Preise mehr an. Über 30 Prozent der Unternehmen machen laut Bauindustrie-Hauptverband zudem keine neuen Angebote mehr. (Handelsblatt)
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verlinkter Beitrag4/190, 12.05.22, 06:21:30 
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Guten Morgen peketec kaffee

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
ERDGAS - Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hält es für möglich, dass Deutschland schon im kommenden Winter einen russischen Gasboykott verkraften könnte. "Wenn wir zum Jahreswechsel volle Speicher haben, wenn zwei der vier von uns angemieteten schwimmenden LNG-Tanker schon am Netz angeschlossen sind und wenn wir deutlich an Energie sparen, können wir im Fall eines Abrisses der russischen Gaslieferungen einigermaßen über den Winter kommen", sagte Habeck. Bisher hatte der Wirtschaftsminister die Unabhängigkeit von russischem Gas frühestens für 2024 in Aussicht gestellt. (Wirtschaftswoche)

VERBRENNER - Die französische EU-Ratspräsidentschaft schlägt vor, dass ab 2035 in Europa nur noch Autos mit Elektromotor zugelassen werden. Ausnahmen und Schlupflöcher für andere Antriebe soll es nicht geben. Das geht aus einem Kompromissvorschlag vor, den die Präsidentschaft an die EU-Mitgliedstaaten verschickt hat und der dem Handelsblatt vorliegt. Eine Regelung, mit der E-Fuels, also synthetische Kraftstoffe, auf die CO2-Bilanz von Autos angerechnet werden könnten, findet sich darin nicht. (Handelsblatt)

STROMPREISE - In den nächsten drei Monaten wollen weitere Gas- und Stromversorger mehr als 200 Tarife für Haushaltskunden erhöhen. Obwohl im Juli die EEG-Umlage für Strom gestrichen wird, haben bisher nur 17 Versorger Preissenkungen um durchschnittlich 10,5 Prozent angekündigt. Dies hat eine Erhebung des Vergleichsportals Verivox ergeben, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt. Die angekündigten Stromtarifsenkungen entsprechen dem Wegfall der Umlage und entlasten Haushalte um rund 177 Euro, sagte der Verivox-Geschäftsführer Daniel Puschmann. (Funke Mediengruppe)

GRUNDERWERBSSTEUER - Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will den Kauf einer eigenen Immobilie erleichtern. Für Wohneigentum soll die Grunderwerbsteuer komplett oder teilweise entfallen können, wenn ein Landtag so entscheidet. Der Entwurf von Eckpunkten für die entsprechende Reform der Steuer aus Lindners Ministerium liegt der Rheinischen Post vor.​ Demnach sollen die Länder künftig die Möglichkeit bekommen, einen zweiten Steuersatz bei der Grunderwerbsteuer einzuführen. Freigestellt wäre sogar eine Absenkung auf null Prozent. (Rheinische Post)

BILLIG-MODE - Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat sich für ein europaweites Einfuhrverbot unter umstrittenen Produktionsbedingungen hergestellter Billig-Modetextilien ausgesprochen. "Besonders problematisch sind die schnelllebigen Artikel der 'Fast Fashion'", sagte die Grünen-Politikerin. "Sie belasten die Umwelt und sorgen in den Produktionsländern für katastrophale Arbeitsbedingungen." (Augsburger Allgemeine)

WINDRÄDER - Um bundesweit mehr Windräder aufstellen zu können, will die Bundesregierung die Mindestabstände zwischen Windkraftanlagen und Wohngebäuden abschaffen. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf einen Referentenentwurf. Hintergrund: Nach geltender Rechtslage dürfen die Länder eigenständig Mindestabstände zu Windkraftanlagen festlegen. Dieses Recht soll den Ländern jetzt entzogen werden. Bestehende Regelungen gelten weiter. Damit Länder wie Brandenburg, Sachsen oder Thüringen nicht noch rasch Mindestabstände festlegen, soll der Tag des Beschlusses im Bundeskabinett als Stichtag gelten, ab dem keine neue Abstände mehr beschlossen werden dürfen. (Bild-Zeitung)
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verlinkter Beitrag3/190, 13.05.22, 11:57:25 
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Scholz und Habeck nehmen an Nordsee-Gipfel zum Ausbau Windenergie teil
BERLIN (Dow Jones)--Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) werden am Mittwoch nach Dänemark zum Nordsee-Gipfel reisen. Dabei wollen sich die Anrainerstaaten der Nordsee über den Ausbau der Windenergie auf See beraten, wie Regierungssprecher Steffen Hebestreit erklärte. An dem Treffen in Esbjerg auf Einladung der dänischen Regierungschefin werden auch Regierungsvertreter aus Belgien und den Niederlanden sowie der EU-Kommission teilnehmen. "Bei dem Treffen geht es darum, den Ausbau von Windenergie auf See in der Nordsee zu stärken, insbesondere mit Blick auf gesamteuropäische Ziele", sagte Hebestreit. "Das Engagement der Regierungschefs sowie der EU-Kommission ist ein wichtiges Signal im Hinblick auf die Verwirklichung des Green Deals." Man wolle die gemeinsamen Ambitionen im Bereich Offshore-Windkraft unterstreichen und dafür verstärkt zusammenzuarbeiten. Im Anschluss an das Treffen ist eine Pressekonferenz geplant.
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verlinkter Beitrag2/190, 18.05.22, 13:24:31 
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18.05.2022 | 13:18
EU-Plan: 300 Milliarden Euro für Unabhängigkeit von russischer Energie
BRÜSSEL (dpa- AFX) - Um unabhängig von russischer Energie zu werden, muss die Europäische Union nach Einschätzung der EU-Kommission bis 2030 bis zu 300 Milliarden Euro investieren. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen präsentierte am Mittwoch einen Plan, um sich von fossilen Brennstoffe aus Russland zu lösen und die Energiewende zu beschleunigen. "Wir müssen unsere Abhängigkeit von Russland im Energiebereich so schnell wie möglich verringern", sagte von der Leyen. Das erfordere erhebliche Investitionen und Reformen. "Wir mobilisieren zu diesem Zweck bis zu 300 Milliarden Euro." Der Plan werde helfen, Energie zu sparen, den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu beschleunigen und Investitionen anzustoßen. "Dies wird für unseren europäischen 'Grünen Deal' den Turbo zünden", so von der Leyen. Ziel ist es, im Laufe des Jahrzehnts keine Energie mehr von Russland kaufen zu müssen.

Von der Leyen schlug vor, das Energiesparziel der EU für 2030 von 9 auf 13 Prozent erhöhen. Zudem schlug sie vor, das Ziel für den Anteil erneuerbarer Energien in der EU bis 2030 von 40 Prozent auf 45 Prozent zu erhöhen. Um das zu erreichen, will die Kommission unter anderem Genehmigungsverfahren für erneuerbare Energie-Projekte verkürzen, eine Solardachpflicht einführen und mehr klimafreundlichen Wasserstoff importieren. Außerdem soll in Infrastruktur investiert werden - in Stromnetze, aber auch in Gas- und Ölleitungen. Länder wie Ungarn, die besonders von russischem Öl abhängig sind, sollen insgesamt bis zu zwei Milliarden Euro erhalten, um davon loszukommen. Die rund 300 Milliarden Euro sollen zum Großteil aus Krediten sowie aus Zuschüssen bestehen. Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen müssen noch mit den EU-Ländern und dem Europaparlament verhandelt werden./dub/DP/jha
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verlinkter Beitrag1/190, 18.05.22, 16:57:35 
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Nordsee-Gipfel in Esbjerg: Dänemark hat mit dem Wind große Pläne
Dänemark deckt mit Windenergie bereits 80 Prozent seines eigenen Strombedarfs - und will weitere Länder versorgen. Zum Windenergie-Gipfel in Esbjerg reisen auch Kanzler Scholz und Wirtschaftsminister Habeck. [...] https://www.tagesschau.de/ausland/europa/nordsee-gipfel-101.html
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