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verlinkter Beitrag26/116, 24.01.17, 14:32:59 
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Innogy-Chef will trotz "Katastrophe Trump" in US-Windparks investieren
IGY (A2AADD) A2AADD 40,93-41,07

BERLIN (Dow Jones)--Trotz der Wahl des Klimawandelleugners Donald Trump zum US-Präsidenten will der Energiekonzern Innogy Windparks in den USA bauen. "Wir werden unseren ersten Windpark dort 2018 eröffnen", sagte Innogy-Chef Peter Terium am Dienstag auf der Energietagung des Handelsblattes.

Gleichzeitig griff er den neuen US-Präsidenten scharf an. "Dass man es hat so weit kommen lassen, ist schlecht", sagte Terium. "Dass sich die USA das (die Wahl Trumps) selbst antun, ist katastrophal."

Trump hält den Klimawandel für eine chinesische Erfindung, um die US-Industrie klein zu halten. Außerdem lehnt er Windparks ab, weil ausländische Firmen aus seiner Sicht zu viele Subventionen einstreichen und die Rotoren Vögel töten.

Der Innogy-CEO gab sich trotz dieser Kampfansage zuversichtlich. Zum einen seien Steuervergünstigungen bis 2022 festgeschrieben und zum anderen der Ausbau der Windkraft in den USA Sache der Bundesstaaten. Von den zwölf Planstellen für das US-Windgeschäft seien, so Terium, mittlerweile vier besetzt und die Projekte in den Planungen weit fortgeschritten.

Innogy ist die börsennotierte Tochtergesellschaft des Energieversorgers RWE, in der das Zukunftsgeschäft mit grünem Strom und Netzen gebündelt ist. Mehrheitlich ist Innogy noch im Besitz des Mutterunternehmens. Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag25/116, 03.02.17, 07:20:09 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
STEUERWETTBEWERB - Wolfgang Schön, Direktor des Max- Planck-Instituts für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen, warnt vor Illusionen: "Trump und May haben eine neue Stufe des Wettbewerbs eröffnet." Man schaue nicht länger nur, wo Lizenzeinnahmen versteuert würden und wie sich Unternehmen grenzüberschreitend finanzierten. Jetzt geht es für ihn um das Ganze: Verlagern Unternehmen ihre Produktion? Wer da denkt, man könne die Einkommensteuer senken und bei der Unternehmensbesteuerung alles so lassen, wie es ist, macht sich nach seiner Einschätzung etwas vor. (FAZ S. 15)

STEUERWETTBEWERB - Der CDU-Wirtschaftsrat fordert die Bundesregierung auf, einen Steuerwettbewerb mit den USA und Großbritannien aufzunehmen. "Wir müssen ganz klare Botschaften nach Washington und London senden", sagte der Generalsekretär des einflussreichen Unternehmerverbands, Wolfgang Steiger, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wenn ihr die Steuern senkt, ziehen wir nach!" Der Wirtschaftsrat spricht sich zugleich für eine Unternehmenssteuerreform in Deutschland aus. Angesichts der bis 2021 zu erwartenden Steuereinnahmen in Höhe von 130 Milliarden Euro gebe es "einen erheblichen Spielraum für Bürger wie für Unternehmen". (Funke Mediengruppe)

- Die Sorgen über eine Verschärfung der Griechenland-Krise nehmen zu. Das führt auch zu Konflikten innerhalb der Bundesregierung. In einem Brief an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) übte Sigmar Gabriel (SPD), noch in seiner Funktion als Wirtschaftsminister, Kritik an Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Der Brief liegt dem Handelsblatt vor. Mit "großen Sorgen" verfolge er die Diskussion über die laufende Überprüfung des Rettungsprogramms, schrieb Gabriel an die Regierungschefin. Die Positionen zwischen dem Bundesfinanzministerium und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) würden so weit auseinanderliegen, dass "eine Einigung derzeit ausgeschlossen erscheint". Gabriel schlug vor, die Sparauflagen für Athen zu lockern. Dafür plädiert auch der IWF. Der Europa-Direktor des Währungsfonds, Poul Thomsen, führte nach Handelsblatt-Informationen am Mittwoch und Donnerstag Gespräche in Berlin. Schäuble lehnt eine Lockerung der Auflagen für Athen strikt ab. (Handelsblatt S. 8 )

EURO - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die Kaufkraftparitäten für 46 Länder sowie die EU und den Euroraum errechnet. Demnach steht der Euro 9 bis 25 Prozent niedriger, als es die Kaufkraft seiner Mitglieder eigentlich nahelegt. Der faire Wert dürfte also irgendwo zwischen 1,18 und 1,34 Dollar anzusiedeln sein. Nach Angaben des Datenanbieters Bloomberg liegt im Vergleich mit den Währungen anderer Industrienationen keine andere Valuta derart weit zurück. Auf Platz zwei rangiert das britische Pfund mit rund 17 Prozent. Das allerdings stört die Regierung Trump bisher offenkundig nicht. (Welt S. 13)

WINDPARKS
- Früher als von manchem erwartet hat die Bundesnetzagentur Ende Januar das Wettrennen um die begehrten Bauplätze für neue Windparks in Ost- und Nordsee eröffnet. Bis zum 3. April haben Interessenten nun Zeit, sich um die Fördertöpfe zu bewerben. Das Ergebnis wird mit Spannung erwartet. Erstmals werden jene Betreiber den Zuschlag für Meeres-Windparks bekommen, die die geringste Förde- rung verlangen. Ein Preissturz wie in den Nachbarländern gilt als sicher. (FAZ S. 18)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 03.02.2017, 07:24, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag24/116, 08.02.17, 07:13:34 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
GRÜNER PUNKT - Das Duale System Deutschland - besser bekannt als der "Grüne Punkt" - steht vor einem weiteren Eigentümerwechsel. Die beiden Hauptgesellschafter H.I.G. Capital und Bluebay wollen ihre Anteile bis Jahresmitte verkaufen - während das Management an seiner Beteiligung von bislang 20 Prozent wohl überwiegend festhalten will. Entsprechende Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bestätigten die Geschäftsführung und H.I.G. Capital. (FAZ S. 18)

- Weil sich für Ökostrom in diesem Jahr die Förderbedingungen ändern, haben sich viele Firmen in letzter Minute neue Projekte genehmigen lassen. Tausende Windräder entstehen so zusätzlich - und das in großer Eile. Die Pipeline, so gab Energie-Staatssekretär Rainer Baake jetzt beim SZ-Führungstreffen Energie in Essen bekannt, umfasse satte 8.500 Megawatt. Das entspricht mehr als 2.000 neuen Windrädern oder der Leistung von sechs Atomkraftwerken. "Wir bewegen uns am oberen Rand der Ausbaukorridore", sagt Baake. (SZ S. 15)

ARBEITSLOSENVERSICHERUNG - Die Bundesagentur für Arbeit kann auch im Jahr 2017 mit einem deutlich höheren Haushaltsüberschuss rechnen, als ihre eigene Finanzplanung bisher vorsieht. Anstelle der offiziell erwarteten 1,5 Milliarden Euro dürfte die Arbeitslosenversicherung in diesem Jahr vielmehr einen Überschuss von 4,7 Milliarden Euro erzielen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Finanzprognose des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), die der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorab vorliegt. (FAZ S. 15)

BANKEN - Hans-Walter Peters, Bankenpräsident und Chef der Berenberg Bank, fordert im Interview mit Blick auf die USA einen fairen Wettbewerb mit den ertragsstarken US-Banken. Einen Deregulierungswettlauf befürchtet er nicht. (Handelsblatt S. 32)

US-POLITIK
- Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat vor einer wirtschaftspolitischen Konfrontation zwischen USA und Europäischer Union gewarnt. "Wenn die Politik Handelsbarrieren errichtet oder einen Abwertungswettlauf anzettelt, gibt es am Ende nur Verlierer", sagte Weidmann, der auch dem Rat der Europäischen Zentralbank angehört. Er sprach von einer "Vielzahl von beunruhigenden Äußerungen" aus den USA. Jetzt sei es wichtig, "einen kühlen Kopf zu bewahren und mit der amerikanischen Regierung ins Gespräch zu kommen". (Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland)

- Die EU will der Regierung in London eine saftige Brexit-Rechnung präsentieren. Eine Zahl will die EU-Kommission zwar nicht nennen. Dass in Brüssel schon fleißig gerechnet wird, hat die Behörde allerdings bestätigt. Nach Angaben von EU-Diplomaten könnten die Austrittskosten für Großbritannien bis zu 60 Milliarden Euro betragen. (Handelsblatt S. 15)
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verlinkter Beitrag23/116, 01.03.17, 07:10:19 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
- Windräder mit einer Leistung von bis zu 4,5 Gigawatt fallen am 31. Dezember 2020 aus dem System der Ökostrom-Umlage heraus. Würden sie sich ununterbrochen drehen, entspräche dies der Leistung von drei bis vier Atomkraftwerken. Bis 2023, so schätzt der Branchenverband BWE, könnten auf diese Weise Windparks mit einer Leistung zwischen 12 und 15 Gigawatt die Förderung verlieren. Die Betreiber müssten dann ihr Geld an der Strombörse verdienen - oder, wenn das nicht klappt, einpacken. (SZ S. 19)

BAD BANK
- Die EU-Bankenabwicklungsbehörde lehnt die Idee einer europaweiten Bad Bank für faule Kredite ab. "Das Thema ist wichtig, und Enria spricht die richtigen Punkte an", erklärt Elke König, Chair des Single Resolution Board (SRB), in einem Interview. "Allerdings scheint mir sein Vorschlag einer wundersamen Geldvermehrung nahezukommen". Andrea Enria ist Präsident der European Banking Authority (EBA). Er hat eine europäische Verwertungsgesellschaft für faule Kredite angeregt. (Börsen-Zeitung S. 3)

BANKEN - Weil der Kontowechsel für die Kunden immer einfacher wird, versuchen Geldinstitute, ihre Kundschaft digital enger an sich zu binden: Sie lancieren Apps, mit denen Kunden alle ihre Konten in eine Übersicht bringen und verwalten können. (Handelsblatt S. 28)
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verlinkter Beitrag22/116, 27.03.17, 07:08:24 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
STEUEROASEN - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fährt schweres Geschütz gegen den Bundesfinanzminister auf. Wolfgang Schäuble (CDU), so die Arbeitnehmervertreter, messe im Kampf gegen Steueroasen mit zweierlei Maß. Der Minister plane zwar mit neuen Gesetzen gegen Steuerverstecke in Drittländern vorzugehen. Zugleich verschone er aber europäische Steuerparadiese. "Wir sind doch nicht im Steueroasen-Wettbewerb, wir müssen Steueroasen endlich weltweit einen wirksamen Riegel vorschieben", sagte DGB-Bundesvorstand Stefan Körzell der Süddeutschen Zeitung. Die Kritik gilt dem geplanten Gesetz zur Bekämpfung der Steuerumgehung, besser bekannt als Panama-Gesetz. Schäuble will mit diesem Gesetz inländische Steuerpflichtige enttarnen, die Briefkastenfirmen außerhalb der EU oder der Europäischen Freihandelsassoziation betreiben oder davon profitieren. (SZ S. 15)

BANKEN - Drücken sich die 20 größten Banken der EU um ihren Beitrag zum Gemeinwohl? Diesen Verdacht hegt die Entwicklungsorganisation Oxfam zusammen mit dem von ihr initiierten Netzwerk Fair Finance Guide International aufgrund einer Analyse der Finanzflüsse in Steueroasen, die an diesem Montag veröffentlicht wird. "Sehr viel spricht dafür, dass Europas größte Banken ihre Gewinne auf Kosten der Allgemeinheit machen", schreibt Ellen Ehmke, die Steuerexpertin von Oxfam Deutschland. Sie forderte die Banken auf, diesen Verdacht auszuräumen. An die Politik richtet die Lobbygruppe die Forderung nach einem weltweiten Mindeststeuersatz für Konzerne. Nach Angaben von Oxfam fällt mehr als ein Viertel des Gewinns der 20 Banken - 25 Milliarden Euro - in Steueroasen an. (FAZ S. 15)

ÖKOSTROM
- Brancheninsider glauben, dass sich die Höhe der Windkraft-Förderung durch strengere Regeln bei den Beihilfen drastisch verringern wird. Zuletzt lagt die EEG-Umlage für Windstrom bei rund 8,3 Cent pro Kilowattstunde. "Ich bin fest davon überzeugt, dass die Vergütung für Strom aus Windenergie in den kommenden Jahren auf vier bis fünf Cent pro Kilowattstunde fallen wird", sagt Hanno Schoklitsch, Geschäftsführer von Kaiserwetter Energy Asset Management, einem unabhängigen, internationalen Dienstleister für das Management von Wind- und Solaranlagen. (Welt S. 11)

GERINGVERDIENER - Knapp 13 Millionen Menschen in Deutschland leben in relativ armen Verhältnissen, weil ihr Einkommen weniger als 60 Prozent des gesellschaftlichen Mittelwerts beträgt. Immerhin ein Drittel der Betroffenen, mehr als 4 Millionen, steigen aber innerhalb eines Jahres in eine höhere Einkommensschicht auf. Jedem Zehnten gelingt direkt der Aufstieg in die Mittelschicht. Das zeigen neue Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die der FAZ vorliegen. (FAZ S. 15)

- Politiker in Berlin und Brüssel sind alarmiert: Chinesische Unternehmen kaufen so viele Firmen in Europa wie nie zuvor. Mit neuen Vorschriften wollen die EU-Kommission und die Bundesregierung den Ausverkauf nun stoppen. (Handelsblatt S. 1)

CHINA
- Etliche Firmen in China haben Schwierigkeiten, Geld rechtzeitig ins Ausland zu überweisen. Zwar werden die Zahlungen genehmigt. Doch es dauert. "In manchen Fällen können 20 bis 25 Tage vergehen, bis eine Überweisung ausgeführt wird", berichtet ein Banker. Wie so viele besteht er auf Anonymität. Auch mehr als 30 Tage Zahlungsverzögerung habe er schon erlebt, und das, obwohl die neuen Regeln erst seit wenigen Wochen in Kraft sind. Chinesische Finanzbeamte hatten im Januar Banker zu geheimen Sitzungen in Peking und Shanghai eingeladen. Es war das dritte Mal binnen weniger Monate, und wie auch bei den vorherigen Terminen gab es keine schriftlichen Anweisungen. Alles wurde mündlich abgehandelt, war aber doch verbindlich. "Window Guidance", nennen die Banker das. Wer sich nicht daran hält, dem droht der Lizenzentzug. Seit dem Herbst geht die chinesische Führung gegen Kapitalflucht vor. (SZ S. 15)

- Die Finanzplätze Frankfurt, Dublin, Luxemburg und Paris kämpfen mit harten Bandagen um Banken und Versicherer, die ihre europäischen Hauptquartiere in London haben. Das alarmiert inzwischen die EZB-Aufseher, die keinen Regulierungswettbewerb wollen. (Handelsblatt S. 28)

- Deutsche Unternehmen halten sich mit Investitionen in der Türkei inzwischen zurück. Doch noch schreiben sie das Land nicht ab. Der Absatzmarkt ist zu attraktiv. (SZ S. 17)

FAMILIENSPLITTING
- Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer macht sich für eine Reform der Besteuerung von Ehepaaren stark. Er will das Ehegattensplitting angesichts des demografischen und gesellschaftlichen Wandels zu einem Familiensplitting umgestalten, Steuervorteile also davon abhängig machen, ob Paare Kinder haben. (Handelsblatt S. 6)

VERPACKUNGSGESETZ
- Die Deutschen müssen in Zukunft deutlich mehr Geld für die Entsorgung von Verpackungsmüll bezahlen. Das geplante neue Verpackungsgesetz des Bundesumweltministeriums verteuert das Recyclingsystem mit gelber Tonne und grünem Punkt um mehrere Hundert Millionen Euro, sagen Experten. Grund dafür sind zwei wesentliche Änderungen gegenüber der bisherigen Organisationsform: Zum einen wird eine sogenannte Zentrale Stelle geschaffen, und zum anderen haben die Kommunen bei dem eigentlich privatwirtschaftlichen Sammelsystem künftig ein Mitspracherecht. (Welt S. 9)

TTIP
- Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) erkennt durch die Gegnerschaft von US-Präsident Donald gegen Freihandelsabkommen ein Umdenken bei TTIP-Gegnern in Deutschland. "Mein Eindruck aus vielen Begegnungen ist, dass der Wert des fairen Handels ohne Mauern und Barrieren sichtbarer zu Tage tritt, wenn er gefährdet zu sein scheint. Das betrifft auch die Abkommen TTIP und Ceta", sagte Zypries der Rheinischen Post. Protektionismus schade allen, auch der US-Wirtschaft. Zypries betonte: "Es zahlt sich nie aus, wenn man in einer globalisierten Welt Mauern baut, seien sie aus Steinen oder seien es Handelsbeschränkungen." (Rheinische Post)
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verlinkter Beitrag21/116, 23.05.17, 07:06:47 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
- Vor einem "Kostenblindflug bei der Energiewende" warnt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Fuchs. Den könne sich ein Industrieland wie Deutschland nicht leisten. Allerdings deuteten Ausbauzahlen und Berechnungen der Bundesnetzagentur genau darauf hin, sagte der CDU-Wirtschaftspolitiker dieser Zeitung. Fuchs macht das fest an den unlängst von der Netzagentur veranlassten Buchung von Reservekraftwerken für den Winter in einem Umfang von 10400 Megawatt (MW) - was neun bis zehn Atomkraftwerken entspricht. Die Reserve wird vor allem im Süden vorgehalten, falls benötigte Elektrizität nicht geliefert werden kann. Der Grund dafür sind vor allem Engpässe im Stromnetz. Die Vorhaltekosten für die seit Jahren wachsende "Winterreserve" zahlen die Stromkunden. (FAZ S. 17/Börsen-Zeitung S. 9)

BAUBOOM
- Die Bauwirtschaft in Deutschland fühlt sich rekordverdächtig gut. "Selbst zu Zeiten des Baubooms nach der Wiedervereinigung waren die Betriebe nicht so zufrieden wie aktuell", stellt der Wirtschaftsverband DIHK in seiner Frühsommer-Firmenumfrage fest. Die Ergebnisse der Konjunkturumfrage veröffentlicht der DIHK an diesem Dienstag, das Kapitel zur Bauwirtschaft liegt dem Handelsblatt vorab vor. Von den befragten Unternehmern bewerten 60 Prozent ihre Lage als "gut", lediglich vier Prozent nannten sie "schlecht". Während die Wohnungsbaufirmen bereits seit Monaten von der guten Konjunktur und niedrigen Zinsen profitieren, erlebt jetzt auch der Tiefbau einen kräftigen Aufschwung. (Handelsblatt S. 11)

DIGITALISIERUNG - Neue Technik und die Digitalisierung werden die Arbeit von Anwälten verändern. Um den Berufsstand mit seinen mehr als 160.000 Vertretern zu sensibilisieren, hat der Deutsche Anwaltsverein (DAV) den diesjährigen Anwaltstag in Essen unter das Motto "Innovationen und Legaltech" gestellt. DAV-Präsident Ulrich Schellenberg zufolge hat das am Mittwoch startende Treffen einen Weckrufcharakter. Er fordert, dass die Anwaltschaft die Chancen und Herausforderungen des digitalen Wandels stärker annimmt als bisher. "Wir müssen die Diskussion über Digitalisierung sehr viel stärker selbst mit Inhalten besetzen." (FAZ S. 16)

AUTOMOBILINDUSTRIE
- Die Autohersteller und deren Zulieferer haben in den vergangenen zehn Jahren fast eine Milliarde Euro staatliche Hilfen für Forschung und Entwicklung erhalten sowie weitere 181 Millionen Euro Investitionshilfen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion hervor, die dem Handelsblatt vorliegt. (Handelsblatt S. 6)

INVESTITIONEN - Deutschland könnte in diesem Jahr erstmals Großbritannien als attraktivster Investitionsstandort Europas überholen. Zu diesem Schluss kommen die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young, die jährlich die ausländischen Direktinvestitionen für verschiedene europäische Länder auswerten. Deutschland, das nach Großbritannien und Frankreich lange Zeit auf dem dritten Rang lang, ist laut der Studie jetzt eng an den britischen Spitzenreiter herangerückt. Als Grund gibt E&Y die Attraktivität Deutschlands sowie den Brexit-Beschluss an, dessen Wirkung sich künftig zu Lasten von Großbritannien noch verstärken werde. (FAZ S. 17/Handelsblatt S. 16/Welt S. 10)

ITALIEN
- Italien muss seine Schulden abbauen, um in der EU eine tragende Rolle zu spielen. dies unterstrich Carlo Messina, Chef der Mailänder Großbank Intesa Sanpaolo, in einem Interview. Dem Schuldenabbau müsse unbedingte Priorität eingeräumt werden. Messina sprach sich auch gegen die Gründung einer Bad Bank aus, da die Zeit dafür abgelaufen sei. (Börsen-Zeitung S. 5)

RENTE - Die SPD will offenbar künftig deutlich höhere Steuerzuschüsse aus dem Bundeshaushalt an die Rentenversicherung überweisen. Zugleich will sie bei der Einkommensteuer die Einkommensschwelle zum Spitzensteuersatz erhöhen. Das legen Ankündigungen der Parteiführung nach einer Vorstandssitzung am Montag nahe. Auf der Sitzung wurde der Entwurf des SPD-Bundestagswahlprogramms beschlossen, dessen Grundzüge schon zuvor bekanntgeworden waren. Das 71 Seiten umfassende Papier selbst enthält noch keine detaillierten Pläne für die Steuer- und Rentenpolitik. (FAZ S. 17/Welt S. 1)


Zuletzt bearbeitet von € am 23.05.2017, 06:07, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag20/116, 02.06.17, 07:22:27 
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make the planet great again sorry

Trump verkündet Ausstieg aus Pariser Klima-Abkommen
WASHINGTON (AFP)--Die USA wollen aus dem Pariser Abkommen zum globalen Klimaschutz aussteigen. Dies gab Präsident Donald Trump am Donnerstag in einer Ansprache im Weißen Haus bekannt. Das Abkommen vom Dezember 2015 behandle sein Land "sehr unfair", sagte er. Es führe zu Jobverlusten in den USA und Einbußen in der Lebensqualität.

Trump kündigte an, seine Regierung wolle in neue internationale Verhandlungen über ein Klimaschutz-Abkommen einsteigen, um einen "fairen" Deal für die Vereinigten Staaten zu erreichen. Mit sofortiger Wirkung werde seine Regierung die Umsetzung von Maßnahmen einstellen, die der Erfüllung der Vorgaben aus dem Pariser Abkommen dienten.

Mit seiner Entscheidung setzt sich der US-Präsident nicht nur über die Appelle zahlreicher internationaler Verbündeter sowie von Großteilen der US-Wirtschaft hinweg. Auch innerhalb seiner eigenen Regierung gab es Stimmen, die für einen Verbleib in dem Abkommen plädierten.

Die Pariser Vereinbarung gilt als Meilenstein im Kampf gegen die Klimaerwärmung. Darin verpflichteten sich 195 Staaten dazu, die Erderwärmung auf ein beherrschbares Maß von "deutlich unter zwei Grad" im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

Der Ausstieg aus dem Abkommen ist allerdings ein langwieriger Prozess. Ihren Austritt erklären können die USA erst frühestens drei Jahre nach Inkrafttreten der Vereinbarung, dies ist im November 2019. Wirksam wird der Austritt dann erst ein Jahr danach.

Tesla-Gründer Musk kündigt Rückzug von Trumps Beratergremien an [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis25761514

Massive Kritik an Trumps Ausstieg aus Pariser Abkommen zum Klimaschutz [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis25761921
LÖCK schrieb am 01.06.2017, 22:27 Uhr
wicki99 schrieb am 01.06.2017, 20:54 Uhr
trump verkündet offenbar den ausstieg aus dem klimaschutzabkommen ...


im detail scheint es aber eher ein "fake-ausstieg" zu sein...

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Zuletzt bearbeitet von µ am 02.06.2017, 06:55, insgesamt 4-mal bearbeitet
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verlinkter Beitrag19/116, 02.06.17, 09:09:53 
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USA werden so auf Jahre ihren Ruf zerstören - keine Vertragstreue bringt Unsicherheiten für die Welt und die Märkte - wer will schon Geschäfte machen mit jemanden wo man nicht weiß ob in 2 oder Jahren eventuell alles gekündigt wird? und zerstörtes Vertrauen wieder aufzubauen dauert sehr sehr lange!
der Junge macht die USA nicht great, nicht so - er zerstört ihren Ruf und bringt sie an den Rand der Lächerlichkeit.......der Zeitpunkt kommt wo die Ratingagenturen das in ihre Aussichten und Bewertungen einfließen lassen - und dann wird es ungemütlich!

µ schrieb am 02.06.2017, 07:22 Uhr
make the planet great again sorry

Trump verkündet Ausstieg aus Pariser Klima-Abkommen
WASHINGTON (AFP)--Die USA wollen aus dem Pariser Abkommen zum globalen Klimaschutz aussteigen. Dies gab Präsident Donald Trump am Donnerstag in einer Ansprache im Weißen Haus bekannt. Das Abkommen vom Dezember 2015 behandle sein Land "sehr unfair", sagte er. Es führe zu Jobverlusten in den USA und Einbußen in der Lebensqualität.

Trump kündigte an, seine Regierung wolle in neue internationale Verhandlungen über ein Klimaschutz-Abkommen einsteigen, um einen "fairen" Deal für die Vereinigten Staaten zu erreichen. Mit sofortiger Wirkung werde seine Regierung die Umsetzung von Maßnahmen einstellen, die der Erfüllung der Vorgaben aus dem Pariser Abkommen dienten.

Mit seiner Entscheidung setzt sich der US-Präsident nicht nur über die Appelle zahlreicher internationaler Verbündeter sowie von Großteilen der US-Wirtschaft hinweg. Auch innerhalb seiner eigenen Regierung gab es Stimmen, die für einen Verbleib in dem Abkommen plädierten.

Die Pariser Vereinbarung gilt als Meilenstein im Kampf gegen die Klimaerwärmung. Darin verpflichteten sich 195 Staaten dazu, die Erderwärmung auf ein beherrschbares Maß von "deutlich unter zwei Grad" im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

Der Ausstieg aus dem Abkommen ist allerdings ein langwieriger Prozess. Ihren Austritt erklären können die USA erst frühestens drei Jahre nach Inkrafttreten der Vereinbarung, dies ist im November 2019. Wirksam wird der Austritt dann erst ein Jahr danach.

Tesla-Gründer Musk kündigt Rückzug von Trumps Beratergremien an [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis25761514

Massive Kritik an Trumps Ausstieg aus Pariser Abkommen zum Klimaschutz [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis25761921
LÖCK schrieb am 01.06.2017, 22:27 Uhr
wicki99 schrieb am 01.06.2017, 20:54 Uhr
trump verkündet offenbar den ausstieg aus dem klimaschutzabkommen ...


im detail scheint es aber eher ein "fake-ausstieg" zu sein...

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verlinkter Beitrag18/116, 28.06.17, 07:04:12 
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- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat bei den Koalitionsfraktionen dafür geworben, Griechenland weitere Hilfsmilliarden zu überweisen. Die Euro-Finanzminister hätten "nach sehr intensiven Beratungen ein gutes und tragfähiges Gesamtpaket vorgelegt, das den IWF mit einschließt", schrieb Schäuble in einem Brief an die Abgeordneten von Union und SPD. Am Mittwoch will der Haushaltsausschuss beraten, ob der Euro-Rettungsfonds ESM die nächste Hilfstranche von 8,5 Milliarden Euro freigeben darf. (Handelsblatt S. 9)

IMMOKREDITE - Die Entwicklungen am deutschen Immobilienmarkt machen Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret nervös. Er würde in Deutschland zwar noch nicht von einer Immobilienblase sprechen, "allerdings mache ich mir in meiner Rolle als Bankenaufseher mittlerweile schon ein wenig Sorgen", sagte er im Interview mit dem Handelsblatt. Der Preisanstieg "in großen, aber auch in einigen mittleren deutschen Städten" stelle "inzwischen eine Übertreibung dar", sagte er. (Handelsblatt S. 28)

AUTOABGASE - Das Bundesverkehrsministerium hat schon wieder erhöhte Abgaswerte bei zwei deutschen Fahrzeugmodellen festgestellt. Diesmal belastet der erhöhte Ausstoß nicht nur die Umwelt, sondern auch die Geldbeutel der Autobesitzer. Während bislang bei den untersuchten Dieselfahrzeugen vor allem das giftige Stickoxid im Fokus stand, folgten nun die Nachmessungen der CO2-Emissionen von 19 verschiedenen Modellen. Dabei hätten ein Opel Zafira und ein Smart Fortwo deutlich mehr klimaschädliches Kohlendioxid produziert als bei der Zulassung angegeben. Bei beiden Fahrzeugen habe die Abweichung über der Toleranzgrenze von vier Prozent gelegen, heißt es beim Bundesverkehrsministerium. (Welt S. 11)

GLYPHOSAT - Auch in Amerika gerät das weitverbreitete Herbizid Glyphosat zunehmend ins Visier der Umweltbehörde. Am Montagabend teilte die Behörde für Gesundheit und Umwelt in Kalifornien mit, das Mittel werde am 7. Juli auf die Liste derjenigen Chemikalien gesetzt, die Krebsgefahr auslösen können. Das kann zur Folge haben, dass Hersteller wie Monsanto, Syngenta, Du Pont, Dow Agro und andere Warnhinweise auf die Verpackungen drucken müssen. (FAZ S. 16)

- Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber fordert als erster sozialdemokratischer Spitzenpolitiker die Bundesregierung dazu auf, "das Erneuerbare-Energien-Gesetz mittelfristig abzuschaffen und die Kosten über den Bundeshaushalt zu finanzieren". Für Gerber ist die Abschaffung der sogenannten EEG-Umlage eine Sache der Gerechtigkeit: "Die Friseurin wird dadurch unverhältnismäßig stärker belastet als der gut verdienende Fondsmanager, der sein Geld in Windparks investiert", sagte Gerber vor dem Effizienzgipfel des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. "Das ist eine ungerechte Umverteilung." (Welt S. 9)
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verlinkter Beitrag17/116, 05.07.17, 08:10:51 
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Lindner will Ausbau der Windkraft in ganz Deutschland bremsen
05.07.2017 | 06:20

BERLIN (dpa -AFX) - FDP-Chef Christian Lindner will den Windkraft-Ausbau in ganz Deutschland auf ein aus seiner Sicht vernünftiges Maß begrenzen. "Es macht keinen Sinn, einen Energieträger mit hohem Tempo und Subventionen auszubauen, wenn der produzierte Strom nicht genutzt werden kann", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Deutschland brauche "eine marktwirtschaftliche Wende in der Energiepolitik", die das ökonomisch und physikalisch Machbare berücksichtige.

In Schleswig-Holstein seien viele Windkraftwerke die meiste Zeit nicht am Netz, weil es keine Leitungen zum Stromtransport und keine Speicher gebe. "Gezahlt wird die Rendite für die Betreiber von der Rentnerin und vom Bafög-Empfänger über die Stromrechnung aber trotzdem", kritisierte Lindner. CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen haben vereinbart, die Stromerzeugung aus Windkraft einzuschränken.

Der Chef der seit 2013 nicht mehr im Bundestag vertretenen FDP sagte: "Ich bin ein überzeugter Anhänger von moderner Energietechnologie und auch von regenerativen Energien." Aber: "Damit die Akzeptanz der Energiewende erhalten bleibt, müssen wir grüne Lebenslügen auflösen." Ökologisch verantwortungsbewusst sei nicht nur Klimaschutz. "Flora und Fauna zu schützen vor dem Eingriff des Menschen, das ist genauso eine Frage ökologischer Verantwortung."

Den Grünen hielt Lindner vor, einseitig die Interessen der Windkraftlobby zu vertreten, auch massiv zu Lasten natürlicher Lebensgrundlagen. Tierschützer liefen Sturm gegen den Ausbau der Windkraft auch in geschützten Waldgebieten. Das zeige, "dass die Grünen sich aus ideologischen Gründen selbst in ein Dilemma gebracht haben, aus dem sie sich nicht befreien können", sagte Lindner./ll/DP/zb

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DIGITALISIERUNG - Die EU will den Export von Überwachungstechnologien kontrollieren, um Menschenrechte in Diktaturen zu schützen. Was sie in Kürze vorschlagen wird, ist revolutionär - bedroht allerdings die Digitalwirtschaft. In wenigen Wochen will der Handelsausschuss im EU-Parlament nun strengere Regeln für den Export dieser Geräte beraten. Der FAZ liegt der Entwurf vor - er dürfte bei Unternehmen für Entsetzen sorgen. Im Fokus steht die "Dual-use-Verordnung" der EU, eine große Liste, auf der zivile Güter aufgelistet sind, die durch internationale Abkommen als gefährlich eingestuft werden. (FAZ S. 17)

STEUERN - Internet-Unternehmen wie Google oder Facebook sollen in Zukunft mehr Steuern in Europa zahlen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat dazu mit seinen Amtskollegen aus Frankreich, Italien und Spanien eine Initiative in der EU gestartet. Es sei wichtig, Unternehmen aus der digitalen Wirtschaft angemessen zu besteuern, heißt es in dem gemeinsamen Brief an die estnische Ratspräsidentschaft. "Wir dürfen nicht länger hinnehmen, dass die Unternehmen Geschäfte in Europa machen, aber nur minimale Steuerbeträge an die Staatskasse zahlen." Die vier Finanzminister fordern die EU-Kommission auf, Vorschläge für eine Steuer zu machen. (FAZ S. 17)

MAUT - Eine millionenschwere Abrechnungspanne beim Eintreiben der Maut kommt Deutschlands Steuerzahler teuer zu stehen. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung fließen privaten Autobahnbetreibern seit fast zwei Jahren zu hohe Einnahmen aus der Lkw-Maut zu. Dem Bundeshaushalt sind den Angaben aus Regierungskreisen zufolge bereits Mittel in zweistelliger Millionenhöhe entgangen, weil das Abrechnungssystem nicht zwischen kleinen 7,5-Tonnen- und großen Zwölf-Tonnen-Lkw unterscheiden kann. Das Bundesverkehrsministerium von Alexander Dobrindt (CSU) bestätigte Probleme. (SZ S. 1)

AUTOMOBILBRANCHE - Wenige Tage vor der Eröffnung der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt nimmt sich Matthias Wissmann die "Gilde der Autofeinde" zur Brust. "Manche davon sind nur grün lackiert, in Wirklichkeit steckt häufig ein knallharter Lobbyismus dahinter", sagte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Wissmann gesteht Fehler der Autoindustrie ein, betonte aber, die große Mehrheit der 600 Unternehmen und gut 800.000 Beschäftigten habe damit nichts zu tun. "Deshalb kämpfe ich dagegen, dass wir uns in eine apokalyptische Abwärtsspirale hineinreden. Und machen wir uns keine Illusionen: Die Feinde des Automobils schießen jetzt den Diesel an, die werden sich in Zukunft den Benziner vornehmen und übermorgen vermutlich das E-Auto." Seine klare Ansage: "Gegen solche Fanatiker müssen wir uns wehren." (FAZ S. 19)

AUTOMOBILINDUSTRIE - Die deutschen Autohersteller haben in den vergangenen Jahren überraschend viele Patente für Batterien von Elektroautos angemeldet. Daimler, Volkswagen, BMW und Porsche haben seit 2010 zusammen 348 Patente eintragen lassen. Allerdings liegt der japanische Toyota-Konzern bei den Anmeldungen mit 1.409 Patenten mit großem Abstand an der Spitze, gefolgt von Nissan mit 401 und Daimler mit 213 Patenten. (SZ S. 19)

DIESEL-SUV - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vor der Eröffnung der Automesse IAA eine Strafgebühr auf die Zulassung von Diesel-SUV gefordert. "In Skandinavien wird mitunter ein hoher Betrag fällig, wenn man einen durstigen Diesel-SUV zulassen will", sagte DUH-Chef Jürgen Resch. Andersherum gebe es staatliche Prämien für denjenigen, der ein E-Auto zulässt. Das solle es auch in Deutschland geben, sagte Resch. Um die Automobilindustrie zu emissionsarmen und spritsparenden Fahrzeugen zu bewegen, fordert er einen Stopp für die Begünstigung von Diesel-Kraftstoff und ein solches Bonus-Malus-System bei der Kfz-Steuer. (Rheinische Post)

WINDKRAFT - Fachleute und Bürgerinitiativen warnen vor Windrädern, die krank machen. Industrie und Politik wiegeln ab. Der wachsende Protest gegen immer weitere Anlagen zeigt sich in den mittlerweile 800 Bürgerinitiativen. Zu Wahlkampfveranstaltungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kommen derzeit zunehmend Windkraftgegner. Betroffene klagen über "verspargelte" Landschaften, geschredderte Vögel und krank machenden Lärm. (FAZ S. 19 und 26)

MEDIZINWESEN - Bei Ermittlungen wegen eines mutmaßlichen Millionenbetrugs im Medizinwesen soll das Landeskriminalamt Berlin nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung gegen zentrale Vorschriften zum Datenschutz verstoßen haben. So wurden die persönlichen Gesundheitsdaten einer Person, die Strafanzeige erstattet hatte, ohne deren Wissen an die Beschuldigten weitergereicht. Auch sollen Ermittlungen teils ausgebremst worden sein. (SZ S. 5)
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verlinkter Beitrag15/116, 02.10.17, 07:18:57 
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KOALITIONSVERHANDLUNGEN - Vor den Sondierungsgesprächen mit FDP und Grünen über die Bildung einer Bundesregierung erhöht die CSU den Druck auf ihre Schwesterpartei CDU. Gespräche mit anderen Parteien ergäben erst Sinn, wenn die Union sich auf eine einheitliche Linie verständigt habe, sagte CSU-Chef Horst Seehofer. In kleiner Runde fügte er hinzu, CDU und CSU stünden ´"vor ihren schwierigsten Gesprächen seit Kreuth 1976". Damals hatte CSU-Chef Franz Josef Strauß bei einer Klausurtagung die Trennung von der CDU angekündigt. Erst Wochen später und nach massiven Drohungen aus der CDU rückte er wieder davon ab. (SZ S. 1)

KOALITIONSVERHANDLUNGEN - FDP-Parteichef Christian Lindner gibt SPD-Chef Martin Schulz nicht mehr lange: "In der Zeit nach Schulz, also in etwa vier Wochen, werden sich die Sozialdemokraten diese Frage neu stellen", sagte er. Aus diesem Grund ist Lindner offenbar auch nicht geneigt, vorzeitige Gespräche mit den Grünen aufzunehmen. Die stehen hingegen bereit für "Vor-Gespräche mit der FDP im kleinen Kreis" - auch wenn die Union noch nicht sortiert sei, heißt es aus Parteikreisen. Dabei könne es aber nicht um Inhalte und noch weniger um Ministerposten gehen. (Handelsblatt S. 15)

BITKOM - Die großen Digitalverbände Bitkom und Eco hoffen, dass das Gesetz gegen Hass auf Onlineplattformen wie Facebook (Netzwerkdurchsetzungsgesetz) von einem Regierungsbündnis aus Union, FDP und Grünen gekippt wird. (Handelsblatt S. 15)

- Seit diesem Jahr werden neue Windparks nur noch per Ausschreibung vergeben. Für Bürgerwindparks gibt es bei diesen Ausschreibungen Sonderregeln: Sie müssen keine Baugenehmigungen vorweisen, um an der Ausschreibung teilzunehmen, dafür können sie sich mehr als vier Jahre Zeit lassen. Anders als ihre Konkurrenten bekommen sie am Ende der Ausschreibung nicht jenen Fördersatz, mit dem sie ins Rennen gegangen sind - sondern automatisch den des teuersten Windparks, der noch den Zuschlag erhielt. Doch was ursprünglich den Bürgerprojekten helfen sollte, sorgt nun für Ärger. Denn in den beiden bisherigen Ausschreibungsrunden gingen nicht etwa sorgsam ersonnene Projekte engagierter Bürger an den Start, sondern Windprofis mit Bürgerkonstrukten. (SZ S. 19)
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verlinkter Beitrag14/116, 22.01.18, 13:11:41 
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Energieverband will Extragewinne für Windräder und Solarfelder streichen
BERLIN (Dow Jones)--Der Bundesverband der Energiewirtschaft BDEW hat vorgeschlagen, den Betreibern von Windrädern und großen Photovoltaikanlagen die Gewinne zu kürzen. Damit sollen die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien für Privathaushalte und die Wirtschaft sinken, die ihn automatisch mit der Stromrechnung bezahlen.

"Mit unserem Modell schöpfen wir die Mehrerlöse der Erneuerbaren ab", sagte BDEW-Chef Steffen Kapferer bei der Präsentation des neuen Reformvorschlags seines Verbandes für die Energiewende.

Bisher ist es so, dass der Strom aus Windkraft oder Solaranlagen über 20 Jahre mindestens mit dem Preis vergütet werden, den die Betreiber der Anlage in den Auktionen geboten haben. Haben sie beispielsweise in den Ausschreibungen ein Gebot von 5 Cent je Kilowattstunde eingereicht und bestätigt bekommen, erhalten sie diese Summe für zwei Dekaden. Liegt der Börsenstrompreis darunter, springt die Ökostromförderung ein und gleicht die Differenz aus. Liegt der Börsenstrompreis darüber, beträgt also zum Beispiel 6 Cent je Kilowattstunde, können die Betreiber den Extragewinn einstreichen.

Damit will der BDEW Schluss machen und diese Zusatzeinnahmen den Stromkunden zurückgeben, indem sie auf das Konto zum Ausbau der Erneuerbaren Energien eingezahlt werden sollen. Die Gesamtkosten für grünen Strom, den Verbraucher und Betriebe stemmen müssen, sind in den vergangen Jahren deutlich gestiegen und summieren sich mittlerweile auf deutlich über 20 Milliarden Euro im Jahr. Der Reformvorschlag zielt jedoch nur auf Neuanlagen, bestehende sollen weiter die zugesagte Subvention erhalten.

BDEW-Chef Kapferer beklagte bei der Vorstellung seines Vorstoßes, dass Union und SPD in ihren Gesprächen über die Fortsetzung der großen Koalition bislang nicht über die Reform der Ökostromförderung beraten hätten. "Hier ist das Sondierungspapier sicher noch kein großer Wurf", monierte Kapferer und forderte die drei Parteien auf, sich des Themas anzunehmen.

Der BDEW vertritt sowohl klassische Stromkonzerne mit Kraftwerken als auch reine Ökostromanbieter. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag13/116, 28.06.18, 07:17:42 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
- "Die deutsche Assekuranz steht heute besser da als vor zwei Jahren", betont der Chef des Branchenverbands GDV, Wolfgang Weiler. Der neue Evaluierungsbericht der Bundesregierung zur Lage der Lebensversicherer kommt zu einem anderen Schluss. 34 Konzerne und damit mehr als ein Drittel der 84 deutschen Anbieter stehen demnach unter verschärfter Kontrolle der Finanzaufsicht Bafin. Akute finanzielle Engpässe bestünden für diese Unternehmen nicht, betonte ein Sprecher des Ministeriums. Es gehe vielmehr darum, künftige Schwierigkeiten in der Branche zu vermeiden. Das sind keine beruhigenden Worte für Millionen von Versicherungskunden, die insgesamt 88 Millionen Policen in Deutschland halten. Der Report könnte neue Sorgen über die Sicherheit der Altersvorsorge in Deutschland wecken. (Handelsblatt S. 34/FAZ S. 27)

DIGITALSTRATEGIE - Die Bundesregierung verspricht eine Digitalstrategie bis zum Herbst. Beim ersten Treffen hat sich das Digitalkabinett darauf geeinigt, eine Umsetzungsstrategie für Digitalvorhaben zu erarbeiten. Bei der Diskussion standen am Mittwoch die Themen künstliche Intelligenz, Blockchain und Zukunft der Arbeit im Fokus der Teilnehmer. (Handelsblatt S. 11)

NORD STREAM 2
- Der US-Regierung ist das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 ein Dorn im Auge. Über die Leitung durch die Ostsee soll vom nächsten Jahr an Erdgas von Russland nach Deutschland strömen. Seit das Magazin "Foreign Policy" unter Berufung auf Quellen aus dem Weißen Haus gemeldet hat, dass die USA Unternehmen sanktionieren wolle, die an Nord Stream 2 mitwirken, herrscht Aufregung in Unternehmens- und Regierungsbüros. Eine hohe Beamtin im US-Außenministerium bestätigte jetzt, dass der Regierung mehrere Anträge vorlägen, Pipeline-Unternehmen zu sanktionieren. Im konkreten Fall wären Wintershall und Uniper betroffen. (FAZ S. 19/Börsen-Zeitung S. 7)

WINDKRAFT
- Die von der Regierung berufene Kommission zur Begleitung der Energiewende warnt vor einem zu schnellen Ausbau erneuerbarer Energien. Insbesondere für die von der Koalition geplanten Sonderausschreibungen für neue Windanlagen an Land gebe es nicht genügend Standorte, schreiben die Experten in ihrem neuen Bericht. (FAZ S. 20)
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verlinkter Beitrag12/116, 14.07.18, 07:04:26 
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Stand: 12.07.2018 17:44 Uhr - Lesezeit: ca.3 Min.
Windenergie-Branche bangt um Jobs
Bei einer Umfrage unter Betriebsräten der Windenergie-Branche erwarten 65 Prozent eine negative Marktentwicklung. Das berichtete die IG Metall Küste. Außer im Bereich Service und Wartung sei die Auftragsentwicklung überall rückläufig. "Die neuen Ausschreibungen für den Bau von Windparks haben zu einem enormen Kostendruck geführt", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste, am Donnerstag in Hamburg.

https://www.ndr.de/nachrichten/Wind....-Jobs,windenergie506.html
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verlinkter Beitrag11/116, 03.08.18, 07:05:59 
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Guten Morgen peketec kaffee
Ich wünsche allen einen erfolgreichen Wochenabschluss Smile

PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

TARGET-SYSTEM - Das Target-System ist allen Kritikern zum Trotz ein Anker der Stabilität, sagt Marcel Fratzscher, Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), in einem Gastbeitrag im Handelsblatt. "Das Target-System sichert nicht nur deutsche Vermögen im Euro-Raum, sondern hilft auch Deutschlands Exporteuren, ihre Produkte dort zu verkaufen", so der Professor. (Handelsblatt S. 64)

BAFIN/SHORT-ATTACKEN - Die Finanzaufsicht Bafin hat im Zusammenhang mit einer im März erfolgten Leerverkaufsattacke gegen den TV-Konzern Prosiebensat1 Anzeige erstattet. Sie sehe Hinweise auf Marktmanipulation, so die Bafin auf Anfrage. Die derzeitigen Ermittlungen richten sich laut Staatsanwaltschaft "gegen verschiedene Einzelpersonen und Personengruppen in verschiedenen Ländern". Dabei spielten die Beteiligungen des sogenannten Research-Hauses "Viceroy Research" beziehungsweise die dahinterstehenden Personengruppierungen "eine prominente Rolle", so die Strafverfolgungsbehörde. (Börsen Zeitung S. 17)

BATTERIEFABRIK - Die Große Koalition im Bund und Niedersachsen wollen den Bau einer Batteriefabrik fördern. Das Bundeswirtschaftsministerium erarbeite derzeit gemeinsam mit dem Forschungsministerium einen Plan, um die Produktion und Erforschung von Batteriezellen neuer Generationen voranzubringen, so das Handelsblatt. "Das Konzept soll im Herbst im Kabinett verabschiedet werden", habe eine Sprecherin erklärt. "Parallel dazu werden Gespräche mit infrage kommenden deutschen und europäischen Unternehmen ausgelotet, mit dem Ziel, vertragliche Vereinbarungen möglichst bis Ende 2019 herbeizuführen." (Handelsblatt S. 11)

LANDWIRTSCHAFT - Brandenburg hat als erstes Bundesland finanzielle Hilfen für von der Dürre geplagte Bauern beschlossen. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte am Donnerstag, das Land stelle 5 Millionen Euro bereit. Das Geld solle als "erster Schritt" noch in diesem Jahr betroffenen Betrieben zukommen. Thüringen kündigte am Donnerstag derweil an, Bauern mittelfristig mit dem Bau einer 45 Kilometer langen Leitung zur Bewässerung in Trockenzeiten helfen zu wollen, so Umwelt-Staatssekretär Olaf Möller (Grüne). (FAZ S. 15)

FLUGGESELLSCHAFTEN - Die wachsende Zahl von Flugverspätungen und Ausfällen wird für die in Deutschland aktiven Fluglinien extrem teuer. Laut einer Berechnung der Beratung Oliver Wyman für die Wirtschaftswoche drohen der Branche Zusatzkosten von mehr als 1 Milliarde Euro. Auf bis zu 620 Millionen Euro könnten sich dabei allein die Ansprüche auf Entschädigungen für die von Verspätung und Annullierungen betroffenen Passagieren summieren. (Wirtschaftswoche)

HANDELSSTREIT - Außenhandelspräsident Holger Bingmann hat vor schwerwiegenden Folgen des amerikanisch-chinesischen Handelsstreits für die deutsche Wirtschaft und die Weltwirtschaft gewarnt. "Eine Eskalation des Handelsstreits zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt wäre brandgefährlich, nicht nur für die Kontrahenten USA und China, sondern für die ganze Welt", sagte Bingmann. "Die Weltwirtschaft würde massiv abgebremst, insbesondere würden auch die komplexen internationalen Wertschöpfungsketten ganz empfindlich durchgeschüttelt", sagte der Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA). (Rheinischen Post)

DIESEL-NACHRÜSTUNG - Die Bundesregierung lehnt es nach Informationen der Welt ab, sich zur Vermeidung von Fahrverboten in den Innenstädten mit Steuermitteln an der Umrüstung der Motoren von älteren Dieseln zu beteiligen. "Es gilt das Verursacherprinzip. Die Automobilindustrie hat das Problem der Überschreitung von Schadstoffgrenzwerten verursacht, also muss sie dafür geradestehen", so ein Sprecher des Bundesumweltministeriums. (Welt S. 11)

USA/BENZINVERBRAUCH
- Die US-Regierung will die Auflagen für den Benzinverbrauch von Autos lockern. Dem am Donnerstag veröffentlichten Vorschlag des Verkehrsministeriums in Washington zufolge sollen Vorgaben zum Spritverbrauch - und damit zum Kohlendioxid-Ausstoß - ab dem Jahr 2020 nicht mehr verschärft werden. Zudem sollen die Autokonzerne deutlich weniger Elektroautos als bisher geplant auf die Straßen bringen müssen. Den Angaben des Ministeriums zufolge können die Hersteller so bis 2029 insgesamt bis zu 319 Milliarden Dollar einsparen. (SZ S. 17, Financial Times S.1 )

KOHLE-FONDS - Die Bundesregierung lehnt eine bessere Absicherung der Folgekosten des Braunkohletagebaus beispielsweise über einen Kohleausstiegs-Fonds ab. Das geht aus der Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine schriftliche Frage der Grünen hervor, die der Rheinischen Post vorliegt. Demnach weist die Regierung die Aufforderung der Länder an den Bund zurück, die Finanzierung der Folgekosten der Braunkohlenutzung nach dem Kohleausstieg besser abzusichern. In einer Bundesratsentschließung hatten die Länder den Bund Anfang Juli aufgefordert, den Arbeitsauftrag der Kohlekommission entsprechend zu erweitern. (Rheinische Post)

DATENSICHERHEIT
- Das US-Unternehmen Diligent übernimmt das deutsche IT-Unternehmen Brainloop, das Sicherheitssoftware anbietet und zwei Drittel der Dax-Konzerne als Kunden betreut. Das weckt Ängste vor Übergriffigkeiten von US-Behörden und IT-Konzernen. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erklären die Macher des Deals, dass es keine Abstriche bei der Datensicherheit gebe. (Handelsblatt S. 14)

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ - Mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) wollen Banken den direkten Kontakt zum Kunden revolutionieren. Sprachassistenten und personalisierte Websites sollen den Dialog verbessern. "Alle deutschen Banken schauen auf das Thema", sagt Marika Lulay, Chefin des IT-Unternehmens GFT, das auf die Finanzbranche spezialisiert ist. Bei einigen gebe es erste Testläufe, während Banken in anderen Ländern bei KI schon weit über die Pilotphase hinaus seien. Als einer der Vorreiter gelte international die DBS aus Singapur. (Handelsblatt S. 24)

KLIMAWANDEL - Der Chef von Munich Re, Joachim Wenning, spricht im Interview mit dem Handelsblatt über Treibhausgase, Klimaflüchtlinge und darüber, warum ein schneller Kohleausstieg falsch ist. "Der Klimawandel wird ganze Völker betreffen", so der Vorstandschef. (Handelsblatt S. 48)

WINDKRAFT - Der Boom der Offshore-Windkraft schaffe Gewinner, aber auch Verlierer - und stelle den Konflikt zwischen Umwelt und Wirtschaft auf den Kopf, so das Handelsblatt in einem Bericht. Die Energiewende habe einen Boom der Windkraft auf See ausgelöst. Strukturschwachen Regionen entlang der Nordsee eröffne dies neue Möglichkeiten. Doch wer die Chance nicht habe ergreifen können, leide mehr denn je. (Handelsblatt S. 58)
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verlinkter Beitrag10/116, 21.09.18, 07:12:14 
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 ROUNDUP: Flaute im Boom - Deutsche Windenergie-Branche fühlt sich ausgebremst

Wenn sich kommende Woche alle wichtigen Vertreter der Windenergie-Branche in Hamburg zur Fachmesse WindEnergy (25. bis 28.9.) treffen, dann müsste eigentlich eine überschäumende Stimmung herrschen: Weltweit gewinnt die Windenergie an Bedeutung, an Land und auf dem Meer. Die Anlagen werden immer größer, effektiver und billiger. Wirtschaftlich steht Windenergie entweder an der Schwelle zur Wettbewerbsfähigkeit oder hat sie schon überschritten und ist zudem günstiger als andere Energieträger. Alles Gründe zum Jubeln.

Doch in der deutschen Windenergie-Branche ist die Stimmung sehr gedämpft. Nach erfolgreichen Jahren verspüren die Anlagenbauer und Projektentwickler keinen Rückenwind mehr aus Berlin und sind enttäuscht von der Bundesregierung und vor allem Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). "Es herrscht Stagnation", stellt Andreas Wagner von der Stiftung Offshore-Windenergie fest. Bei einer Umfrage unter Windenergie-Unternehmen aus der Metropolregion Hamburg beklagten die Manager vor allem den stockenden Ausbau der Übertragungsnetze, die schwindende Akzeptanz für die Energiewende auf Seiten der Politik und die zu geringen Ausbaumengen für die Windenergie.

Bei der Offshore-Windenergie auf See geht es in diesem und dem nächsten Jahr noch voran; bis 2020 werden Windkraftanlagen mit einer Leistung von 7,5 bis 7,7 Gigawatt auf Nord- und Ostsee installiert sein. Das entspricht etwa sieben großen Kernkraftwerken und ist relativ viel, wenn man bedenkt, dass diese Industrie in Deutschland noch keine zehn Jahre alt ist. Doch dann geht es schleppender voran: Für 2021 bis 2025 sind nur 3,1 Gigawatt zusätzlich vorgesehen. "Das ist deutlich zu wenig", sagt Wagner. Die Industrie will 1,5 Gigawatt mehr bauen, für die auch die nötigen Netzleitungen vorhanden wären.

Doch Altmaier bremst: Obwohl im Koalitionsvertrag ein zusätzlicher Beitrag der Offshore-Windenergie für die Energiewende vorgesehen ist, gibt es kein grünes Licht aus Berlin. Die Industrie fordert zudem, das Ausbauziel für die Offshore-Windenergie für 2030 von 15 auf 20 Gigawatt anzuheben und ein Testfeld in der Ostsee zu realisieren.

Auch der Ausbau der Windenergie an Land wird in Deutschland nicht in dem bisherigen Tempo weitergehen - das ist politisch so gewollt. Durch das Ausschreibungsverfahren, das 2017 eingeführt wurde, ist der Neubau auf 2,8 Gigawatt gedeckelt. Nachdem 2017 noch Anlagen mit einer Leistung von 5,3 Megawatt gebaut wurden, reduziert sich das Marktvolumen in diesem Jahr auf 3,5 Megawatt und in den beiden kommenden Jahren auf je 2,0 Megawatt, erwartet der Bundesverband Windenergie (BWE). "Mit Blick auf die weltweit dynamisch wachsenden Zukunftsmärkte für Green-Tech ist es umso bedauernswerter, dass unsere Unternehmen technisches Knowhow zu verlieren drohen", sagt Verbandspräsident Hermann Albers. Auch er fordert Sonderausschreibungen und ein verlässliches Zeit- und Mengenkorsett für den Ausbau der Windenergie.

Für die deutsche Branche, die technologisch in vielen Bereichen vorn liegt, werden andere Regionen interessanter als der Heimatmarkt. Großbritannien und Frankreich, Japan und die USA, Taiwan und Indien. Selbst die Niederländer bauen in den nächsten Jahren mehr Offshore-Windenergie als Deutschland. Wird die neue Technologie der schwimmenden Windkraftanlagen erst einmal flächendeckend eingesetzt, kommen weitere Offshore-Märkte dazu.

Doch erst einmal leiden die deutschen Hersteller unter der heimischen Flaute im boomenden Weltmarkt. Firmen wie Senvion und Nordex , Enercon oder Siemens Gamesa haben mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen und Mitarbeiter entlassen. Nach Angaben der IG Metall Küste sind seit dem Beginn vergangenen Jahres mindestens 2000 Arbeitsplätze in der Branche in Norddeutschland verloren gegangen. Dazu kommen viele Jobs in den Zulieferindustrien.

Bei der Messe WindEnergy dürfte die Atmosphäre daher getrübt sein. Dort stellen mehr als 1400 Aussteller aus 40 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Gezeigt werden Turbinen und Rotorblätter, elektrische Komponenten sowie Dienstleistungen aus Logistik, Sicherheit, Finanzierung und Versicherung. Erwartet werden rund 35 000 internationale Fachbesucher./egi/DP/zb
Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonfl.: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag9/116, 31.10.18, 14:12:30 
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Koalition einigt sich auf Sonderausschreibungen für Windkraft und Solar
BERLIN (Dow Jones)--Nach Monaten der Verzögerung hat sich die Große Koalition auf die vorgesehenen Sonderausschreibungen für Windräder und Solarfelder geeinigt. "Endlich ist der Knoten durchgehauen. Die Sonderausschreibungen kommen", erklärte der stellvertretende SPD-Fraktionschef Matthias Miersch. Dadurch werde schrittweise die Lücke zur Erreichung der Klimaziele verringert.

CDU und SPD vereinbarten, die Ausschreibungen zum Bau von jeweils 4 Gigawatt Photovoltaik und Windkraft an Land zeitlich um ein Jahr bis 2021 zu strecken. Ursprünglich sollten sie 2019 und 2020 in Auktionen vergeben werden.

CDU und CSU machten aber Bedenken geltend, ob die Netze diese zusätzliche Kapazität überhaupt aufnehmen könnten. Der Netzausbau in Deutschland liegt dramatisch hinter den Planungen. Die SPD drang auf den ursprünglichen Zeitplan, damit Deutschland mehr für den Klimaschutz tut. Die Hersteller von Windrädern erhoffen sich von dem zusätzlichen Zubau einen Schub, der ihnen aus schwerer Zeit helfen würde. Zum Vergleich: Für das nächste Jahr erwarten die Netzbetreiber einen Zubau von Erneuerbaren Energien im Volumen von insgesamt 6 Gigawatt, was sechs Atomkraftwerken entspricht.

Ursprünglich sollte das Gesetz schon 100 Tage nach dem Antritt der großen Koalition verabschiedet werden. Doch Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) konnte den Streit zwischen den Fraktionen nicht überbrücken. Die Einigung soll nun so schnell wie möglich im Kabinett beschlossen werden. "Wir betrachten das schon als ganz guten Erfolg", erklärte eine Sprecherin Altmaiers.

Eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung der Bundesländer soll außerdem über Mindestabstände zwischen Windrädern und Siedlungen, Höhenbegrenzungen, monetäre Beteiligung der Kommunen und Veränderung von Planungsverfahren sprechen. Dadurch soll die Akzeptanz der Windkraft erhöht werden, die zuletzt stärker gelitten hat.

Teil der Einigung innerhalb der Koalition ist auch eine Regelung für Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), auf die die Industrie sehnsüchtig wartet. Sie setzt die verlorene Ermäßigung bei der Ökostromumlage wieder in Kraft. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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MUSTERKLAGEN - Der Bundesverband Verbraucherzentrale (vzbv) rechnet im nächsten Jahr mit weiteren Musterklagen geschädigter Verbraucher gegen deutsche Konzerne. "Ich gehe davon aus, dass im nächsten Jahr weitere Musterfeststellungsklagen in unterschiedlichen Bereichen folgen werden", sagte vzbv-Vorstand Klaus Müller. Der Verband reicht am 1. November im Abgasskandal gegen VW Klage auf Schadensersatzansprüche vor dem Oberlandesgericht Braunschweig ein. "Volkswagen war der Beschleuniger dieses Gesetzgebungsverfahrens. Eigentlich ist dieses Klageinstrument aber gedacht für überhöhte Energiekosten, überteuerte Telefontarife oder Verstöße im Reise- oder Mietrecht." (RedaktionsNetzwerk Deutschland)

WELTWIRTSCHAFT
- Børge Brende, der Präsident des World Economic Forums, sieht die Weltwirtschaft vor einem Paradigmenwechsel: Die Globalisierung wird digital. Umso wichtiger seien einheitliche Spielregeln. "Die Früchte der Globalisierung müssen breiter und gerechter verteilt werden", fordert er in einem Interview. (Handelsblatt S. 8 )

TOLL COLLECT - Der jahrelange Rechtsstreit mit dem Mautbetreiber Toll Collect hat die Bundesregierung knapp 270 Millionen Euro gekostet. Das geht aus einer Antwort des Verkehrsministeriums an die Linke-Fraktion hervor. Demnach zahlte der Bund 200,8 Millionen Euro an die Anwälte des Bundes und rund 66,8 Millionen als Honorare an die Schiedsrichter und nicht weiter benannte "sonstige Kosten". Zudem entstanden Notar- und Schiedsgerichtkosten in Höhe von rund 100.000 Euro. "Bislang sind dem Bund für die Führung der beiden inzwischen beendeten Maut-Schiedsverfahren Kosten in Höhe von rund 267,7 Millionen Euro entstanden", teilte das Ministerium mit. Wegen der zu späten Einführung der Lkw-Maut hatten sich der Bund und die Toll-Collect-Gesellschafter einen 14 Jahre langen Rechtsstreit geliefert. Im Mai einigten sich die Beteiligten auf einen Vergleich: der Bund erhält 3,2 Milliarden Euro. (Funke Mediengruppe)

ÖKOSTROM - Mit zusätzlichen Ausschreibungen für die Förderung von Elektrizität aus Wind und Sonne will die Koalition die Energiewende voranbringen und den Ökostrom-Anteil bis 2030 auf 65 Prozent verdoppeln. Das Gesetz dafür war seit Monaten in Arbeit. Jetzt haben sich die Fraktionen von Union und SPD auf Details geeinigt. Der Entwurf soll in der kommenden Woche ins Parlament eingebracht werden. (FAZ S. 1/Welt S. 13)

BANKEN - Eurolands oberste Bankenaufseherin Danièle Nouy hat sich vor der Publikation der Stresstestergebnisse durch die European Banking Authority (EBA) für Fusionen und für "einen wahrhaft europäischen Bankensektor" starkgemacht. Ein solcher Markt würde viele Vorzüge bieten, von Größenvorteilen bis zu rascherer Innovation, und neue Wege eröffnen, alte Probleme anzugehen, erklärte die Chefin des Supervisory Board der Europäischen Zentralbank (EZB): "Eines der größten Probleme europäischer Banken ist ein Mangel an Profitabilität. Eine Reihe von Banken verdient nach wie vor ihre Kapitalkosten nicht. Dies ist sicher keine nachhaltige Situation." (Börsen-Zeitung S. 3)

BÖRSENGÄNGE - Unternehmen, die zuvor im Besitz von Beteiligungsgesellschaften waren, schlagen sich an der Börse besser als die Konkurrenz. Das zeigt eine PwC-Studie. Seit 2009 sind in Europa nahezu 250 ehemalige Portfoliofirmen aufs Parkett gekommen. Allerdings brauchen sie eine gewisse Zeit, bis sie andere Neulinge in der Wertsteigerung überholen. (Börsen-Zeitung S. 8 )
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verlinkter Beitrag7/116, 21.11.18, 09:02:50 
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sind zwar nicht schön diese Betonklötze, aber sehr effizient gruebel

Haben Schweizer das größte Problem sauberer Energie gelöst?
Windparks können Strom billiger produzieren als Gas- oder Kohlekraftwerke. Doch bisher konnte man ihren Strom nicht solange speichern, bis der Kunde ihn wirklich benötigt. Eine Schweizer Firma hat eine Lösung – ein riesiges Mobile aus Betonklötzen.
[...] https://www.stern.de/digital/techni....oblem-loesen-8444858.html
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verlinkter Beitrag6/116, 12.01.19, 19:20:13 
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- Wie die Windturbinen der Zukunft aussehen
Mehr als 200 Meter Durchmesser haben die leistungsstärksten Windturbinen - noch längere Rotorblätter werden schlicht zu teuer. Neue Konzepte sollen diese Grenze überwinden.
[...] https://www.spektrum.de/news/wie-di....-zukunft-aussehen/1617176
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verlinkter Beitrag5/116, 29.01.19, 12:51:21 
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Verbände: Ausbau der Windenergie an Land bricht ein
Die deutsche Windenergie-Branche stellt sich auf schwierige Jahre für den Anlagenausbau an Land ein. Für 2019 erwarten die Verbände VDMA Power Systems und WindEnergie lediglich einen Zuwachs um 2000 Megawatt, wie Sprecher am Dienstag mitteilten. Das entspricht etwa einer Leistung von zwei Kohlekraftwerken. Mit einer Erholung rechne man erst ab 2021.

Auch 2018 seien deutlich weniger Windräder an Land aufgestellt worden. Mit 743 neue Anlangen, die eine Gesamtleistung von 2402 Megawatt ausmachten, sei der Zubau deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. VDMA Power Systems hatte Mitte 2018 noch eine Leistungssteigerung um 3300 Megawatt prognostiziert ....
https://www.finanznachrichten.de/na....n-land-bricht-ein-016.htm
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verlinkter Beitrag4/116, 15.02.19, 12:50:22 
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Kaum Interesse an Windenergieanlagen an Land
FRANKFURT (Dow Jones)--Bei der ersten gemeinsamen Ausschreibung für Windkraft an Land und Solarenergie 2019 hatten Solaranlagen die Nase weit vorn, während das Interesse an Windenergieanlagen weiter gering ist. Für Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, ist diese Entwicklung besorgniserregend: "Die erneute deutliche Unterzeichnung von 30 Prozent verfolgen wir mit Sorge." Gemeinsam mit der Branche und den zuständigen Behörden müsse an Lösungsansätzen hinsichtlich der Genehmigungssituation gearbeitet werden.

Bereits im vergangenen Jahr war die Nachfrage mau gewesen, es wurden halb so viele Windräder an Land neu aufgestellt wie 2017. Auch vor den deutschen Küsten wurden 2018 weniger Windparks gebaut, wenngleich das Minus mit einem Viertel nicht so gravierend ausfiel. Wird in den kommenden Jahren nicht wieder deutlich Tempo aufgenommen, werden nicht genügend Windräder stehen, um die aus dem Markt gehenden Kohle- und Kernkraftwerke zu ersetzen. [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis28959514
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verlinkter Beitrag3/116, 21.02.19, 10:09:02 
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ich würde da eher den Marktführer kaufen..



MAGNA schrieb am 21.02.2019, 10:00 Uhr
ETR gestern aber über 600k über den Tisch gegangen !
nixdaacher schrieb am 21.02.2019, 09:44 Uhr
Umsatzmäßig Tradegate
Versuche auch gerade mir ein Bild von dem Laden zu machen


MAGNA schrieb am 21.02.2019, 09:31 Uhr
SEN (A2AFKW) A2AFKW 1,09-1,17
gruebel
Meinungen ? ist da die Hauptbörse LUX oder LON ?

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verlinkter Beitrag2/116, 21.02.19, 10:20:20 
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up, daumen
ist ja eher eine Reboundspeku bzw. halt sehr verlockend Confused
HK12 schrieb am 21.02.2019, 10:09 Uhr
ich würde da eher den Marktführer kaufen..

» zur Grafik

MAGNA schrieb am 21.02.2019, 10:00 Uhr
ETR gestern aber über 600k über den Tisch gegangen !
nixdaacher schrieb am 21.02.2019, 09:44 Uhr
Umsatzmäßig Tradegate
Versuche auch gerade mir ein Bild von dem Laden zu machen


MAGNA schrieb am 21.02.2019, 09:31 Uhr
SEN (A2AFKW) A2AFKW 1,09-1,17
gruebel
Meinungen ? ist da die Hauptbörse LUX oder LON ?

Hinweis nach §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Entsprechende Beiträge stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen dar
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verlinkter Beitrag1/116, 21.02.19, 10:35:27 
Antworten mit Zitat
Schade,
Siemens Gamesa ist wohl zu klein Confused

HK12 schrieb am 21.02.2019, 10:09 Uhr
ich würde da eher den Marktführer kaufen..

» zur Grafik

MAGNA schrieb am 21.02.2019, 10:00 Uhr
ETR gestern aber über 600k über den Tisch gegangen !
nixdaacher schrieb am 21.02.2019, 09:44 Uhr
Umsatzmäßig Tradegate
Versuche auch gerade mir ein Bild von dem Laden zu machen


MAGNA schrieb am 21.02.2019, 09:31 Uhr
SEN (A2AFKW) A2AFKW 1,09-1,17
gruebel
Meinungen ? ist da die Hauptbörse LUX oder LON ?

"Guter Geschmack ist ganz einfach - einfach immer das Beste! " - "Wenn die Welt untergeht, ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später"

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