Suchen Mitgliederliste Usermap clubmitglied Heatmap|Heatmap nachbörslich|Trading-Signale   amazon amazon   amazon Kicktipp   registriere dich kostenlos und nutze die Vorteile einer Anmeldung auf peketec.de Hier kostenlos registrieren!
Login Login

home » Börsenforum » Branchen » Zinsen - Daytraderkommentare
 Zur Seite:  Zurück  1, 2, 3 ... , 39, 40, 41  Weiter 
Breite
              Autor                     Nachricht
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 84912
Trades: 29
Gefällt mir erhalten: 2400
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag41/1211, 24.04.18, 07:19:24 
Antworten mit Zitat
PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
KI - Europa soll aufholen bei der künstlichen Intelligenz (KI). Die EU-Kommission wird am Mittwoch eine Initiative präsentieren, die die Union auf Augenhöhe mit Asien und den weit in Führung liegenden Vereinigten Staaten bringen soll. Der Entwurf, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt, sieht stärkere Investitionen und eine bessere Vernetzung der europäischen Anstrengungen vor, geht aber auch auf ethische Aspekte ein. Besonders wichtig sei es, der Industrie mehr Datenmaterial zur Verfügung zu stellen. (SZ S. 17/FAZ S. 15)

SPANIEN
- Der spanische Außenminister wünscht sich für Europa eine deutsch-französische Achse, die die nötigen Reformen in der Europäischen Union (EU) anstößt. Allerdings sollte sie offen für weitere Länder sein. "Spanien möchte daran auch teilhaben und helfen, die übrigen Mitglieder von gemeinsamen Reformen zu überzeugen", sagte Alfonso Dastis. Während der Wirtschaftskrise habe Spanien den Fokus mehr nach innen gerichtet. "Dadurch haben wir in der EU an politischem Einfluss verloren. Aber jetzt sind wir wieder in der ersten Liga." (Handelsblatt S. 10)

EUROPA - Die Europäische Kommission will die Vergabe von EU-Hilfen künftig nicht nur an die Einhaltung von rechtsstaatlichen Standards, sondern auch den erfolgreichen Kampf gegen Korruption knüpfen. Kürzen will die Kommission im Zweifel nicht wie oft gefordert die Strukturhilfen, sondern auch Geld aus anderen Haushaltstöpfen, allen voran den Agrarhilfen, heißt es in Kommissionkreisen. (FAZ S. 15)

- Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat den Bundeshaushalt in den vergangenen Jahren kräftig entlastet. Seit der Finanzkrise 2008 konnte allein der Bund insgesamt 162 Milliarden Euro an Zinsausgaben sparen. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor, die dem Handelsblatt vorliegt. So hatte der Bund zwischen 2008 und 2017 für den Schuldendienst Zinsausgaben von 450,4 Milliarden Euro veranschlagt. Tatsächlich zahlte er nur 288 Milliarden Euro, wie es in der Aufstellung heißt. Die übrigen Euro-Länder profitieren ebenfalls stark von den Niedrigzinsen, wie Daten der Bundesbank zeigen. So haben die 19 Euro-Länder zwischen 2008 und 2017 Zinsen in Höhe von 1,15 Billionen Euro gespart. Bei Frankreich waren es 275 Milliarden, bei Italien 216 Milliarden Euro. (Handelsblatt S. 6)

IWF
- Unmittelbar vor der EZB-Zinssitzung am Donnerstag hat der Internationale Währungsfonds (IWF) eine vorsichtige Abkehr der Europäischen Zentralbank (EZB) von der ultralockeren Geldpolitik befürwortet. "Im Euroraum scheinen der Ausstieg aus den Anleihekäufen bis Jahresende und erste Zinserhöhungen Mitte 2019 ein angemessenes Szenario", sagte IWF-Kapitalmarktchef Tobias Adrian der Börsen-Zeitung in Washington. Adrian ist zugleich wichtigster Berater von IWF-Chef in Christine Lagarde in finanz- und geldpolitischen Fragen. (Börsen-Zeitung S. 7)

- Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben mit den USA die Grundzüge einer Vereinbarung ausgehandelt, die US-Präsident Donald Trump von einer Kündigung des Nuklearabkommens mit Iran abhalten soll. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung sind sich europäische und amerikanische Unterhändler nach fünf Verhandlungsrunden einig, dass Iran wegen seiner umstrittenen Raketentests und der aggressiven Regionalpolitik mit neuen Sanktionen gedroht werden soll. Das Atomabkommen soll dagegen im Kern unangetastet bleiben, wird aber in Teilen neu interpretiert. Iran lehnt Vertragsänderungen ab und hat harte Reaktionen angekündigt. (SZ S. 1)

- China will das Autogeschäft dominieren. Nicht mit Verbrennungsmotoren, sondern mit selbstfahrenden Elektroautos. Dass China es an die Weltspitze schaffen wird, davon ist der ehemalige BMW-Manager Carsten Breitfeld, der seit Juli 2016 die chinesische Elektromarke Byton führt, überzeugt. "Als deutscher Ingenieur, der 20 Jahre lang für BMW gearbeitet hat, tut es mir ein klein wenig weh, das zu sagen - aber die Zukunft der Automobilbranche und der Mobilität wird in China entwickelt und geformt", so Breitfeld im Interview mit dem Handelsblatt. In China gebe es ausreichend Geld und den staatlichen Willen, die heimische Industrie zu befeuern. (Handelsblatt S. 4)

MALTA - Die Pilatus Bank auf Malta verwaltete Dutzende Briefkastenfirmen, die offenbar dem Herrscher-Clan des Kaukasus-Staats Aserbaidschan gehören. Über die Firmen flossen Millionen ins Ausland ab - in Immobilien und Luxushotels. (SZ S. 15)
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 84912
Trades: 29
Gefällt mir erhalten: 2400
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag40/1211, 25.04.18, 08:32:49 
Antworten mit Zitat
MÄRKTE EUROPA/Schwache US-Vorlagen und Zinsniveau belasten
FRANKFURT (Dow Jones)--Deutlicher fallende Kurse zeichnen sich zum Start des Handels am Mittwoch an Europas Börsen ab. Der erneute Volatilitätsschub an der Wall Street und die am Ende des Tages kräftigen Kursverluste belasten die Stimmung. Der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
startet 0,8 Prozent schwächer mit 12.447 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 wird mit 3.482 Punkten erwartet, 28 weniger als am Dienstag.

"In den USA werden die Inflationsgefahren thematisiert, in Europa die Wirtschaftsschwäche", sagt ein Marktteilnehmer. So ist in Deutschland der ifo-Geschäftsklimaindex zum dritten Mal hintereinander gefallen. Sorgen macht vor allem der Rückgang im Momentum der Auftragseingänge. Dies seien erste Vorboten einer Rezession, heißt es im Handel. Und neue Drohungen von US-Präsident Trump wegen des Atomprogramms in Richtung Iran trügen auch nicht zur Entspannung bei.

Aus charttechnischer Sicht hat der DAX zudem die wichtige 200-Tages-Linie bei 12.661 Punkten nicht erreicht und der Euro-Stoxx-50 kämpft mit dem Widerstand bei 3.520 Punkten.

Magische 3-Prozent-Marke touchiert

Für Zurückhaltung bei den Anlegern dürfte sorgen, dass wichtige Ereignisse bevorstehen, wie Geschäftszahlen von Facebook am Abend und Amazon am Donnerstag. Sie dürften insbesondere für den zuletzt schwachen Technologiesektor relevant werden. Dazu findet am Donnerstag die Sitzung der EZB statt und aus den USA kommen dann BIP-Daten für das erste Quartal inklusive wichtiger Inflationsdaten.

Im Fokus stehen die mit dem Erreichen der "magischen 3-Prozent-Marke" bei den 10jährigen US-Staatsanleihen - zum ersten Mal seit 4 Jahren. Das Touchieren der Marke sei nicht zu unterschätzen, sagte ein Fondsmanager am Dienstagabend: "Viele Computersysteme zur Anlagesteuerung arbeiten nach Schwellenwert-Logik, das heißt, beim Annähern an solche Marken passiert erst einmal nichts und beim Erreichen wird man plötzlich hyperaktiv". Er erwartet daher in den kommenden Tagen noch massive Portfolioanpassungen vor allem an Wall Street mit entsprechenden Kursausschlägen.

Sorgen bereite daneben die Geschwindigkeit des Zinsanstiegs, ergänzt Justin Tang von United First Partners: Immerhin habe die Rendite zu Jahresbeginn nur bei 2,41 Prozent gelegen.

Linde, Kering und Credit Suisse mit starken Zahlen

Im Fokus steht vor allem mit Blick auf Einzelkurse die Berichtssaison. Zahlen haben bereits vorgelegt oder legen im Tagesverlauf noch vor Credit Suisse, Antofagasta, Deutsche Börse, Dassault Systemes, Nordea Bank, Telefonica Deutschland, Statoil, STMicroelectronics, Clariant, Linde, Atlas Copco und Glaxosmithkline.

Die Zahlen von Credit Suisse
CSX (876800) 876800 13,04-13,11 876800
, Linde
LIN (648300) 648300 174,25-174,80 648300
und Kering werden in ersten Einschätzungen als "sehr stark" bezeichnet. "Der Kurs dürfte erst einmal positiv reagieren, hängt aber auch an der Übernahme von Praxair", sagt ein Marktteilnehmer zu Linde. Der Umsatz liege allerdings etwas unter den Erwartungen. Linde werden 0,6 Prozent leichter gestellt vorbörslich. Bei Credit Suisse sind derweil die Kosten gesunken und der Vorsteuergewinn um 57 Prozent gestiegen. Auch der anteilige Jahresüberschuss liegt laut Experten deutlich über den Erwartungen. Credit Suisse werden bei Julius Bär 0,9 Prozent höher gestellt.

Gute Vorlagen von Texas Instruments könnten Infineon
IFX (623100) 623100 21,42-21,50 623100
stützen, heißt es. Sowohl der Gewinn als auch der Umsatz des US-Wettbewerbers lagen über den Erwartungen dank guter Chip-Nachfrage aus der Autoindustrie. Infineon geben mit dem breiten Markt vorbörslich um 0,9 Prozent nach.

Von Cree kommen gute Vorlagen für Aixtron
AIXA (A0WMPJ) A0WMPJ 10,45-10,54 A0WMPJ
und Philips Lighting
G14 (A2AJ7T) A2AJ7T 24,12-24,25
. Der Kurs des US-Wettbewerbers stieg nachbörslich um 7 Prozent. Cree überzeugte vor allem mit einem deutlich höheren Umsatzausblick. Für Stirnrunzeln sorge daher die Gewinnwarnung von Osram
OSR (LED400) LED400 38,73-38,92
. Das Unternehmen sollte eigentlich von den gleichen Faktoren wie Cree profitieren, so ein Marktexperte. "Es zeigt sich wieder einmal der schädliche Einfluss des Euro", meint ein Händler. Daher falle ihm Kering besonders positiv auf, wo man diesem Problem offenbar trotzen konnte.

Glaxosmithline
GS7 (940561) 940561 17,88-17,97
könnten von einer erweiterten US-Zulassung profitieren. Da das Mittel gegen chronische Bronchitis (COPD) sei - eine Volkskrankheit mit entsprechenden Absatzchancen -, dürfte das den Kurs treiben. Glaxosmithkline wird zur Mittagszeit seine Quartalszahlen melden. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
SPQR__LEG.X
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 25214
Trades: 18
Gefällt mir erhalten: 6295
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag39/1211, 25.04.18, 11:09:08 
Antworten mit Zitat
- Zinsängste werden gespielt und als Beiwerk wird der Iran mit draufgepackt

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Zinsangst belastet den
DAX (846900) 846900 846900

Ein Kursrutsch an den Überseebörsen zieht zur Wochenmitte den deutschen Aktienmarkt nach unten. Der Dax fiel binnen der ersten Handelsstunde um 0,70 Prozent auf 12 463,32 Punkte, nachdem die Wall Street am Vorabend in New York um ungefähr 1,7 Prozent abgerutscht war.

Experten zufolge bleiben anziehende Renditen bei US-Staatsanleihen für Aktien der größte Belastungsfaktor, weil dies Festverzinsliche attraktiver macht. Laut Marktanalyst Milan Cutkovic vom Broker Axitrader bringt dies "die Angst vor steigenden Zinsen zurück." Am Vorabend erreichte die Rendite zehnjähriger US-Rentenpapiere erstmals seit Anfang 2014 wieder die 3-Prozent-Marke.

Als Belastung hinzu kommen Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der bei seinem Treffen mit dem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron neue Drohungen an den richtete - und so Sorgen um das bisherige Atomabkommen hervorrief. "Trump zeigt wenig Interesse daran, dass der Deal bestehen bleibt", sagte Cutkovic. ....
http://www.finanznachrichten.de/nac....-belastet-den-dax-016.htm
Diego
Member
Member

Beiträge: 1416
Trades: 22
Gefällt mir erhalten: 212
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag38/1211, 25.04.18, 11:11:40 
Antworten mit Zitat
Na mal schauen, wann dann auch beim Ballon Immobilien die Luft ein wenig abgelassen wird..... Cool

SPQR__LEG.X schrieb am 25.04.2018, 11:09 Uhr
- Zinsängste werden gespielt und als Beiwerk wird der Iran mit draufgepackt

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Zinsangst belastet den
DAX (846900) 846900 846900

Ein Kursrutsch an den Überseebörsen zieht zur Wochenmitte den deutschen Aktienmarkt nach unten. Der Dax fiel binnen der ersten Handelsstunde um 0,70 Prozent auf 12 463,32 Punkte, nachdem die Wall Street am Vorabend in New York um ungefähr 1,7 Prozent abgerutscht war.

Experten zufolge bleiben anziehende Renditen bei US-Staatsanleihen für Aktien der größte Belastungsfaktor, weil dies Festverzinsliche attraktiver macht. Laut Marktanalyst Milan Cutkovic vom Broker Axitrader bringt dies "die Angst vor steigenden Zinsen zurück." Am Vorabend erreichte die Rendite zehnjähriger US-Rentenpapiere erstmals seit Anfang 2014 wieder die 3-Prozent-Marke.

Als Belastung hinzu kommen Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der bei seinem Treffen mit dem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron neue Drohungen an den richtete - und so Sorgen um das bisherige Atomabkommen hervorrief. "Trump zeigt wenig Interesse daran, dass der Deal bestehen bleibt", sagte Cutkovic. ....
http://www.finanznachrichten.de/nac....-belastet-den-dax-016.htm

Lieber tot als rot !!
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 84912
Trades: 29
Gefällt mir erhalten: 2400
PN schreiben

 

3

verlinkter Beitrag37/1211, 26.04.18, 13:51:03 
Antworten mit Zitat
wie zu erwarten

*DJ EZB: für längere Zeit auf aktuellem Niveau
*DJ EZB: Zinsen deutlich über Nettokäufe hinaus auf aktuellem Niveau
*DJ EZB lässt Einlagensatz unverändert bei -0,4%
*DJ EZB bestätigt Forward Guidance zu Zinsen
*DJ EZB belässt Hauptrefinanzierungssatz unverändert bei 0,0%
*DJ EZB belässt Hauptrefinanzierungssatz unverändert

EZB hält an geldpolitischem Kurs fest

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Geldpolitik wie erwartet bestätigt. Die EZB hielt sowohl an ihren Leitzinsen als auch am Volumen der monatlichen Anleihekäufe sowie am Ausblick für die Entwicklung dieser geldpolitischen Instrumente fest. Damit liegt der Hauptrefinanzierungssatz weiter bei 0,00 Prozent, der Spitzenrefinanzierungssatz bei 0,25 Prozent und der Satz für Überschusseinlagen bei der EZB bei minus 0,40 Prozent.

Die EZB geht weiterhin davon aus, dass die Leitzinsen für längere Zeit und weit über den Zeithorizont des Nettoerwerbs von Vermögenswerten hinaus auf ihrem aktuellen Niveau bleiben werden. Dieser Nettoerwerb von Anleihen läuft zunächst bis Ende September dieses Jahres weiter, wie die EZB bestätigte - und zwar mit einem Monatsvolumen von 30 Milliarden Euro.

Die EZB bekräftigte ihre Aussage, dass die Ankäufe, falls nötig, über diesen Zeitpunkt hinaus verlängert werden könnten und auf jeden Fall so lange, bis die EZB eine nachhaltige Korrektur der Inflationsentwicklung erkennt, die im Einklang mit ihrem Inflationsziel steht.

Der EZB-Rat bestätigte damit alle Elemente seiner Forward Guidance. Um 14.30 Uhr wird Präsident Mario Draghi die Beschlüsse des EZB-Rats in einer Pressekonferenz erläutern. Im Mittelpunkt des Interesses von Analysten und Marktteilnehmern dürften Äußerungen zu den Inflationsaussichten stehen, denn sie sind es, mit denen die EZB im Sommer die weithin erwartete Beendigung ihrer Anleihekäufe zum Jahresende begründen müsste. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 84912
Trades: 29
Gefällt mir erhalten: 2400
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag36/1211, 27.04.18, 08:42:56 
Antworten mit Zitat
MÄRKTE EUROPA/Starke US-Vorlagen besonders für Technologiesektor
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach guten Vorlagen aus den USA sieht es am Freitagmorgen nach einem freundlichen Start an den europäischen Aktienmärkten aus. Der DAX könnte mit dem Rückenwind aus den USA erneut den Widerstand bei 12.600 Punkten anlaufen, heißt es. Die erneut sensationellen Ergebnisse der US-Technologieunternehmen sprächen klar für weiter steigende Kurse in New York, sagt ein Händler. Der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
startet ein halbes Prozent höher bei 12.566 Punkten, der Euro-Stoxx-50 wird mit 3.511 Punkten indiziert, 5 mehr als am Vortag.

Nachdem am Donnerstag gute Facebook-Zahlen für einen kräftigen Schub bei den Nasdaq-Indizes (+1,6 bzw +2,1 Prozent) sorgten, dürften am Freitag die teils weit über den Schätzungen ausgefallenen Geschäftszahlen von Amazon, Intel und Microsoft vom Vorabend für Auftrieb sorgen. "Der Sorgenfaktor eines Börseneinbruchs wegen massiv fallender FANG-Stocks ist damit vom Tisch", sagt ein Händler.

Allerdings seien die globalen Märkte derzeit extrem volatil. Gerade in Europa fehle es an klaren Wegweisern wie die Technologiewerte es in den USA seien. Daher könne es immer wieder schnell zu Meinungs- und Richtungsänderungen an den Börsen kommen. Auch sorge der Euro aktuell zwar für Entspannung, er sei aber generell ein zusätzlicher Belastungsfaktor nur für Europa. "Gerade die Berichtssaison unterstreicht, wie massiv Unternehmensgewinne vom Euro belastet wurden", so der Händler.

Aktuell zeichnet sich hier aber Entspannung ab, zumal er Euro nach der EZB-Sitzung aus der Handelsspanne zwischen 1,2160 und 1,2255 Dollar gefallen ist. Am Morgen handelt er um 1,21 Dollar. Die neue Euroschwäche führt Marc Ostwald von ADM Investor Services auf die Signale der EZB zurück. Sie habe gezeigt, dass eine Zinserhöhung eine nur sehr ferne Aussicht sei.

mit US-BIP im Fokus

Mit Spannung wird weiter auf die Zinsfront geblickt und deswegen auch auf die US-Inflationsdaten, die im Rahmen des US-BIP zum ersten Quartal am Nachmittag vorgelegt werden. Sollte es zu einem überraschenden Anstieg des BIP-Deflators kommen, dürften auch die US-Renditen wieder anziehen. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries liegt mit 2,97 Prozent wieder etwas deutlicher unter der viel beachteten 3-Prozent-Marke. Beim US-BIP gehen Analysten von einem Anstieg um 1,8 Prozent aus, beim Deflator von 2,2 Prozent.

Weitere BIP-Daten kommen aus Spanien und Großbritannien. In Frankreich ist das BIP im Quartalsvergleich um 0,3 Prozent gestiegen, knapp unter der Prognose von 0,4 Prozent. Daneben stehen in der Euro-Zone das Verbrauchervertrauen und das Geschäftsklima im Blick und in den USA der Michigan-Index.

Airbus und Daimler mit Zahlen

Die Quartalszahlen von Daimler
DAI (710000) 710000 55,25-55,50 710000
werden unterschiedlich kommentiert. Sie lägen grob im erwarteten Rahmen. Jedoch sei problematisch für die Einschätzung, dass Daimler wohl auf einen neuen Buchungsstandard umgestellt habe. Der Ausblick wurde bestätigt. Vorbörslich zieht der Daimler-Kurs etwas an.

Negativ bis gemischt beurteilen Marktteilnehmer zunächst einmal die Zahlen von Airbus
AIR (938914) 938914 107,16-107,42 938914
. Das EBIT liege deutlich unter den Erwartungen. Marktexperten halten es aber für möglich, dass das Unternehmen dies im Jahresverlauf wieder aufholt. Airbus werden vorbörslich 1 Prozent niedriger gestellt.

Die starken Zahlen und erhöhte Intel-Prognose werden als gute Vorlage für europäische Chip-Werte gesehen. Bei ASML wird am Freitag die Dividende abgeschlagen.

Die überraschend starken Zahlen von Amazon könnten dagegen Aktien von Unternehmen mit Bezug zum Onlinehandel nach oben treiben. In Deutschland könnten eventuell auch Zalando profitieren.

Nach einer Prognoseerhöhung werden Salzgitter
SZG (620200) 620200 38,12-38,27 620200
fest erwartet. Sie ziehen um 2,6 Prozent an. Der Stahlhersteller rechnet nach einem guten Quartal nun mit einem Gewinn von 250 bis 300 Millionen statt wie bisher mit 200 bis 250 Millionen. Allerdings schwelen die kaum noch vermeidbaren US-Zölle auf europäischen Stahl im Hintergrund. Auch der Kupferproduzent Aurubis
NDA (676650) 676650 62,64-63,02 676650
glänzt mit einer erhöhten Prognose. Her tut sich kursmäßig aber wenig, weil die Aktie in den Schlussminuten am Vortag bereits nach oben geschossen war.

Um rund 1 Prozent nach oben geht es bei Deutsche Telekom. Händler verweisen auf einen Reuters-Bericht, nach dem eine Fusion der Tochter T-Mobile US und Sprint bereits in der kommenden Woche auf den Weg gebracht werden könnte. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
wicki99
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 36956
Gefällt mir erhalten: 3803
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag35/1211, 30.04.18, 13:06:40 
Antworten mit Zitat
Werden die Zinsen nie wieder steigen?

EZB-Präsident Mario Draghi steht vor einem großen Dilemma: Ausgerechnet jetzt, wo die lockere Geldpolitik eigentlich wieder zurückgefahren werden soll, droht der nächste Konjunkturabsturz. Werden Nullzinsen in Europa zum Dauerzustand?

https://www.godmode-trader.de/artik....ie-wieder-steigen,6018280
Hinweis gem. §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte:
Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in den behandelten Werten halten!
lache nie über die dummheit der anderen. sie kann deine chance sein ! winston churchill
wicki99
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 36956
Gefällt mir erhalten: 3803
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag34/1211, 01.05.18, 10:50:58 
Antworten mit Zitat
Angst vor hohen Zinsen? Wenn, dann jetzt!

Angeblich hat ja eine Zinsangst die Korrektur Anfang Februar ausgelöst. Ich habe daran so meine Zweifel. Dafür kann die nächste Abwärtswelle von Zinsängsten ausgelöst werden.

https://www.godmode-trader.de/artik....n-wenn-dann-jetzt,6021343
Hinweis gem. §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte:
Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in den behandelten Werten halten!
lache nie über die dummheit der anderen. sie kann deine chance sein ! winston churchill
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 84912
Trades: 29
Gefällt mir erhalten: 2400
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag33/1211, 02.05.18, 08:23:13 
Antworten mit Zitat
MÄRKTE EUROPA/Abwartender Handel vor Fed-Sitzung - Euro unter 1,20 USD
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Börsen in Europa werden zum Start in den Handel am Mittwoch wenig verändert erwartet. In der zweiten Wochenhälfte stehen mit den US-Arbeitsmarktdaten und den Zinsentscheidungen der US-Notenbank wie der Europäischen Zentralbank wichtige Daten auf der Agenda. Im Vorfeld könnten die Anleger zur Zurückhaltung neigen. Unterstützung für die europäischen Aktien könnte der Euro liefern, der unter die Marke von 1,20 Dollar gefallen ist. Der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
notiert am Morgen zunächst bei 12.608 Punkten praktisch unverändert, auch der Euro-Stoxx-50 wird unverändert erwartet. Am 1. Mai fand an den Börsen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Spanien kein Handel statt.

Am Nachmittag stehen zunächst die ADP-Arbeitsmarktdaten im Fokus. Ein zu starker US-Arbeitsmarkt könnte stärkere Zinsmaßnahmen der US-Notenbank provozieren. Die Stärke des US-Dollar sei ein Spiegel der Markterwartungen an höhere Zinsen, heißt es. Der Zinsterminmarkt preiste per Dienstagabend eine Wahrscheinlichkeit von 49 Prozent für vier Zinserhöhungen in diesem Jahr ein. Vor einem Monat waren es gerade einmal 32 Prozent.

US-Notenbank legt im Zinserhöhungzyklus eine Pause ein

Die Federal Reserve wird am Abend den Leitzins voraussichtlich stabil halten, nachdem er im März um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 1,50 bis 1,75 Prozent erhöht worden ist. Die nächste Erhöhung steht wohl erst im Juni an. Die zehnjährige Treasury-Rendite erreichte in diesen Tagen zum ersten Mal seit mehr als vier Jahren 3 Prozent, was die Erwartung widerspiegelte, dass die Fed ihren Leitzins in diesem Jahr viermal anheben werde. Die US-Währungshüter dürften insgeheim sehr froh sein, dass die Finanzmärkte proaktiv reagieren und ihnen damit quasi die Arbeit abnehmen. Bei dem anstehenden Treffen wird es turnusgemäß keine Pressekonferenz und keine neuen Konjunkturprognosen geben.

US-Wachstum gute Nachricht für Deutsche Telekom
DTE (555750) 555750 13,99-14,04 555750

Als gute Nachricht für Deutsche Telekom werten Händler die starken Geschäftszahlen von T-Mobile US
TM5 (A1T7LU) A1T7LU 57,73-58,31
. Die Gewinne stiegen stärker als erwartet und vor allem fiel das Kundenwachstum bei T-Mobile US höher aus als bei den Hauptkonkurrenten AT&T, Verizon und anderen zusammen. Die Prognose für das Kundenwachstum wurde daher nach oben genommen. Da es bei der Deutsche-Telekom-Aktie nach ihrem starken Lauf an der 15-Euro-Marke am Montag starke Gewinnmitnahmen gegeben habe, könnten diese wieder aufgeholt werden, heißt es. Deutsche Telekom legen im Frankfurter Spezialistenhandel um 0,5 Prozent zu.

VW verkauft in den USA mehr Autos
VOW3 (766403) 766403 139,60-139,80 766403

Der US-Absatz der europäischen Automobilhersteller sei überraschend gut ausgefallen, vor allem das Plus von VW mit 4,5 Prozent gegen Vorjahr überrasche. Bei BMW ging es 4,2 Prozent nach oben, bei Fiat Chrysler 5,0 Prozent. Als überraschend schwach wird hingegen das Plus von 2,1 Prozent bei Daimler gewertet. Dies sei insgesamt bemerkenswert, da die Daten von Ford, Toyota und anderer japanischer Hersteller um rund 5 Prozent und mehr zurückgefallen seien, heißt es. Aber auch der leichter tendierende Euro dürfte sich positiv auf die Automobilwerte auswirken.

Der Modekonzern Hugo Boss
BOSS (A1PHFF) A1PHFF 69,72-70,00 A1PHFF
hat seinen Umsatz im ersten Quartal dank des eigenen Einzelhandels gesteigert. Das operative Ergebnis legte aufgrund geringerer Aufwendungen zu. Die Prognose für das laufende Jahr bestätigte der MDAX-Konzern. Im Handel wird die Entwicklung der Marge positiv gewertet, die Aktie legt im Spezialistenhandel um 2 Prozent zu. Als positiv für die europäischen Apple-Zulieferer wird gesehen, dass der iPhone-Hersteller bei den Absatzzahlen positiv überraschen konnte. In Folge legt Dialog-Semiconducter
DLG (927200) 927200 17,00-17,15 927200
im Spezialistenhandel um 2 Prozent zu, auch AMS sollten deutlicher zulegen. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
armani
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 16330
Trades: 149
Gefällt mir erhalten: 2192
PN schreiben

 

1

verlinkter Beitrag32/1211, 02.05.18, 20:19:32 
Antworten mit Zitat
US-NOTENBANK HÄLT KURS IN DER GELDPOLITIK
WASHINGTON (Dow Jones)--Die US-Notenbank hat ihren Leitzins stabil gehalten.
Er blieb damit in der Spanne von 1,50 bis 1,75 Prozent. An den Finanzmärkten
war dieser Beschluss allgemein erwartet worden. Die Entscheidung im
Offenmarktausschuss (FOMC) fiel einstimmig. Die Fed signalisierte, dass sie auf
ihrem Kurs der graduellen Zinserhöhungen bleiben will. In ihrem Begleittext gab
es auch keine Hinweise, die geeignet wären, die Markterwartungen für eine
Zinserhöhung im Juni zu zerstreuen.

Im März hatten die Währungshüter den Leitzins um 25 Basispunkte erhöht.
Damals hatten die Notenbanker in ihren Projektionen zum künftigen Leitzinspfad
im Mittel zwei weitere Zinserhöhungen für dieses Jahr signalisiert; sie waren
aber fast gleichmäßig zwischen denen geteilt, die zwei zusätzliche Schritte
avisierten und denen, die drei Schritte erwarteten. Insgesamt könnte es also in
diesem Jahr sogar zu vier Zinserhöhungen kommen.

Die zehnjährige Treasury-Rendite hat jüngst zum ersten Mal seit mehr als vier
Jahren 3 Prozent erreicht, was die Erwartung widerspiegelte, dass die Fed ihren
Leitzins in diesem Jahr auch vier Mal anheben könnte. Die US-Währungshüter
dürften insgeheim sehr froh sein, dass die Finanzmärkte proaktiv reagieren und
ihnen damit quasi die Arbeit abnehmen.
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 84912
Trades: 29
Gefällt mir erhalten: 2400
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag31/1211, 05.05.18, 10:29:10 
Antworten mit Zitat
Williams/Fed: Keine Sorgen wegen Inflation
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Präsident der Zentralbank von San Francisco, John Williams, macht sich keine Sorgen über einen raschen Anstieg des Preisdrucks. Er würde sich auch wohl fühlen, wenn die Inflation in den kommenden Monaten moderat über das Zweiprozent-Ziel der Zentralbank steigen würde. "Dies ist eine ziemliche 'Goldilocks'-Wirtschaft," sagte Williams am Freitag in einem Interview mit CNBC. Williams äußerte sich, nachdem für April eine US-Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent und 164.000 neue Arbeitsplätze berichtet worden waren. Der jährliche Stundenverdienst ist gegenüber dem Vorjahresmonat April um 2,6 Prozwent gestiegen.

"Die Lohnwachstumszahlen sind gestiegen, aber immer noch ziemlich moderat, und die Inflationsdaten sind ähnlich", sagte er in dem Interview. "Ich sehe keinen schnellen Anstieg der Inflation." Williams wird im nächsten Monat Präsident der New Yorker Fed, eine der wichtigsten Positionen im Fed-System. Seit Anfang des Jahres ist er stimmberechtigtes Mitglied des Offenmarktausschusses der Fed. Er sagte weiter, der Arbeitsmarktbericht bestätige die aktuellen Pläne der Fed, den Leitzins insgesamt drei- bis viermal in diesem Jahr anzuheben. "Wir werden den schrittweisen Prozess der Zinserhöhung fortsetzen", sagte er. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
SPQR__LEG.X
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 25214
Trades: 18
Gefällt mir erhalten: 6295
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag30/1211, 06.05.18, 08:39:59 
Antworten mit Zitat
und
Pfund könnte erneut durch Polit-Risiken ins Trudeln zu geraten
Gerade als es so aussah, als könnten die Dinge für das Pfund nicht schlechter werden, rücken politische Risiken wieder ins Blickfeld des Marktes. ...

Die britische Währung, auch "Sterling" genannt, sei verwundbar: Das Wiederaufflammen von Brexit-Unsicherheiten und der Rücktritt von Innenministerin Amber Rudd, einer ngen Verbündeten von Premierministerin Theresa May, stellten Risiken dar, sagen Strategen. Die Währung hat in dieser Woche bereits um mehr als 1 Prozent nachgegeben, da enttäuschende Wirtschaftsdaten die Aussichten, dass die Bank of England bereits nächste Woche die Zinsen erhöht, untergraben haben. ....
https://www.cash.ch/news/politik/br....rudeln-zu-geraten-1169363
SPQR__LEG.X
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 25214
Trades: 18
Gefällt mir erhalten: 6295
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag29/1211, 08.05.18, 09:27:19 
Antworten mit Zitat
Fed-Chef Powell: Märkte dürften von zukünftigen Fed-Schritten nicht überrascht sein, klare Kommunikation wird helfen Marktverwerfungen zu vermeiden.
vor 1 Min
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 84912
Trades: 29
Gefällt mir erhalten: 2400
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag28/1211, 11.05.18, 14:49:57 
Antworten mit Zitat
Bullard plädiert weiter für lockere Geldpolitik
WASHINGTON (Dow Jones)--Der Präsident der Federal Reserve Bank von St. Louis, James Bullard, hat sein Plädoyer für eine lockere Geldpolitik bekräftigt. Bei einer Rede in Springfield, Missouri, sagte der Währungshüter, es sei nun "Vorsicht" bei der weiteren Straffung der Geldpolitik angebracht. Bullard gilt als geldpolitische Taube und argumentiert seit langem für niedrige Zinsen. Aber seine Kollegen in der Fed sind anderer Meinung. Sie haben im März die Leitzins um 25 Basispunkte auf 1,50 bis 1,75 Prozent erhöht und zudem zwei weitere Erhöhungen für das Jahr signalisiert. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
milo5686
Member
Member

Beiträge: 1806
Trades: 85
Gefällt mir erhalten: 656
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag27/1211, 14.05.18, 10:24:48 
Antworten mit Zitat

Französischer Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau: EZB-Zinserhöhung einige Quartale nach Kaufprogramm-Ende wahrscheinlich. / Quelle: Guidants News http://news.guidants.com
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 84912
Trades: 29
Gefällt mir erhalten: 2400
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag26/1211, 15.05.18, 16:31:25 
Antworten mit Zitat
Fed/Kaplan spricht sich für weitere Zinserhöhungen aus
NEW YORK (Dow Jones)--Der Präsident der Federal Reserve Bank von Dallas, Robert Kaplan, hat sich für weitere Zinserhöhungen ausgesprochen, ohne jedoch mit Blick auf deren Ausmaß näher ins Detail zu gehen. Die kurzfristigen Aussichten für die US-Konjunktur seien ziemlich gut. Was den Arbeitsmarkt und das Inflationsziel der US-Notenbank anbelange, sei er der Meinung, dass die Federal Reserve ihrem Mandat weitgehend entsprechen werde, sagte Kaplan, der in diesem Jahr im Offenmarktausschuss der Fed nicht stimmberechtigt ist, bei einer Veranstaltung des Council on Foreign Relations in New York. In solch einem Umfeld sei es richtig, mit der geldpolitischen Straffung fortzufahren. Auf die Frage, wie hoch die Zinserhöhungen in diesem Jahr seiner Meinung nach ausfallen sollten, wollte Kaplan nicht antworten, stellte aber seine Einschätzung in dieser Sache für den weiteren Jahresverlauf in Aussicht. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 84912
Trades: 29
Gefällt mir erhalten: 2400
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag25/1211, 18.05.18, 08:26:07 
Antworten mit Zitat
MÄRKTE EUROPA/Börsen treten vor kleinem Verfall auf der Stelle
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Börsen in Europa werden zum Wochenausklang mit einer kaum veränderten Handelseröffnung erwartet. Im Fokus steht weiter die politische Lage in Italien. Hier könnte es sein, dass im Hinblick auf die Forderungen der zukünftigen Koalitionäre Lega und der 5 Sterne Bewegung die Anleger etwas vorsichtiger werden und im Tagesverlauf höhere Kurse dazu nutzen, Gewinne mitzunehmen. Denn Pläne, dass die Bank Monte dei Paschi di Siena möglicherweise doch nicht privatisiert werde oder die Fluggesellschaft Alitalia möglicherweise doch nicht verkauft werde, sorgen unter den Anlegern für Kopfschütteln.

Am Mittag steht der kleine Verfalltermin am Terminmarkt im Fokus. Ein Blick auf die Optionen auf den DAX zeigt, dass das Volumen zum Mai-Termin nicht besonders hoch ist. Daher wird mit keinen größeren Kursbewegungen gerechnet. Der XDAX
DAX (846900) 846900 846900
notiert 0,1 Prozent höher bei 13.128 Punkten. Der Performance-Index profitiert dabei von den Dividendenzahlungen seiner Mitglieder FMC, SAP, BMW und der Deutschen Telekom. Der Euro-Stoxx-50 wird dagegen kaum verändert gesehen.

In den USA steigen die weiter, die US-Papiere mit einer Laufzeit von 10 Jahren rentieren mit 3,12 Prozent auf dem höchsten Stand seit sieben Jahren. Die Renditen der Bundesanleihen sind weiterhin vergleichsweise niedrig bei 0,64 Prozent. Der sogenannte Transatlantikspread ist damit weiterhin hoch, was für den Dollar spricht. Der Euro notiert kaum verändert um die Marke von 1,18 und liefert damit keinen Impuls für den Aktienmarkt.

Grand City Properties überzeugt beim Gewinn
GYC (A1JXCV) A1JXCV 23,42-23,58

Das Immobilienunternehmen Grand City Properties ist im ersten Quartal zweistellig gewachsen und hat die Markterwartungen übertroffen. Den Ausblick für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern. Leicht positiv wird an der Börse die Gewinnentwicklung eingestuft. Alle Ertragskennziffern lägen leicht über der Markterwartung. Der NAV liege bei 21 Euro je Aktie, die mit 20,58 Euro nur knapp darunter notiert. Nach einem bestätigten Ausblick wird die Aktie leicht höher gesehen.

Die europäischen Chiphersteller könnten zum Wochenschluss unter dem leicht enttäuschenden Ausblick des US-Chipausrüsters Applied Materials
AP2 (865177) 865177 865177
leiden. Bei den Umsätzen ist der US-Hersteller für das 3. Quartal etwas vorsichtiger und verweist dabei auf die sich abzeichnende schwächere Nachfrage für die Smartphone-Produktion.

Die Analysten von Berenberg raten bei der Deutschen Börse
DB1 (581005) 581005 111,15-111,60 581005
zu Gewinnmitnahmen und haben in der Folge die Aktie auf "Sell" Gesenkt. Den Grund lieferten die Gewinnschätzungen, die die Analysten gesenkt haben. Sie tragen hiermit rückläufigen Volumentrends im Vergleich mit dem Vorjahr Rechnung. Die Aktie verliert im Spezialistenhandel 1,2 Prozent. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
HK12
DayTrader
DayTrader

Wohnort: Giessen/Hessen
Beiträge: 38752
Trades: 620
Gefällt mir erhalten: 5938
PN schreiben

 

3

verlinkter Beitrag24/1211, 23.05.18, 07:26:53 
Antworten mit Zitat
 Gundlach: Wenn 30-jährige Treasury nachhaltig über 3,25 % ausbrechen, wird sich Zinskurve steiler stellen. Möglicherweise hat dann die Fed die Kontrolle verloren.
Hinweis nach §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonfl.: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
SPQR__LEG.X
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 25214
Trades: 18
Gefällt mir erhalten: 6295
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag23/1211, 23.05.18, 21:03:31 
Antworten mit Zitat
Fed-Protokoll: Notenbanker für Zinsschritt im Juni

Von Nick Timiraos
WASHINGTON (Dow Jones)--Die US-Währungshüter haben bei ihrer Sitzung am 1. und 2. Mai eine weitere Zinserhöhung für Juni signalisiert. Sollte sich die Wirtschaft wie erwartet entwickeln, dürfte es bald angemessen sein, einen weiteren Zinsschritt zu beschließen, wie aus dem Protokoll der Sitzung hervorging. Risiken sehen die Notenbanker aus möglichen Handelskonflikten erwachsen. Dadurch könnte sich nicht nur die Stimmung verschlechtern, sondern auch Investitionen sinken.

Das Protokoll gibt Aufschluss über die Bandbreite der geldpolitischen Diskussionen innerhalb der Federal Reserve. Bei der Sitzung im Mai hatte die US-Notenbank den Leitzins stabil gehalten. Er blieb in der Spanne von 1,50 bis 1,75 Prozent.

Die Wirtschaft in den USA läuft deutlich besser als in Europa, insbesondere die US-Industrie dreht merklich auf. Insgesamt zeichnet sich eine breite Stärkung der Gesamtwirtschaft im zweiten Quartal ab. Daraus erwächst die Frage, ob die US-Notenbank in diesem Jahr nicht nur drei Mal, sondern tatsächlich vier Mal die Zinsschraube fester drehen könnte. An den Terminmärkten wird eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte bereits zu 100 Prozent eingepreist. ....
https://www.finanznachrichten.de/na....nsschritt-im-juni-015.htm
SPQR__LEG.X
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 25214
Trades: 18
Gefällt mir erhalten: 6295
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag22/1211, 24.05.18, 14:38:57 
Antworten mit Zitat
EZB-Protokoll: Weitgehend einig, Fortschritte bei Inflation noch unzureichend. Protektionismus-Risiken sind ausgeprägter und wirtschaftlicher Ausblick unsicherer geworden, Vorsicht geboten.
13:37
SPQR__LEG.X
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 25214
Trades: 18
Gefällt mir erhalten: 6295
PN schreiben

 

1

verlinkter Beitrag21/1211, 24.05.18, 14:45:07 
Antworten mit Zitat
Fed Kaplan: Beobachten , genau.
vor 20 Min

Fed Kaplan: Erdölmarkt könnte in Zustand von Unterangebot rutschen.
vor 21 Min

Fed Kaplan: Erdöl hat ein Gleichgewicht gefunden. Shale sollte die steigende Nachfrage bedienen können. Volatilität von Öl über die nächsten 3-5 Jahre hoch, anfällig für geopolitische Schocks.
vor 22 Min

Fed Kaplan: Sollten so lange anheben, bis Geldpolitik neutral ist.
vor 24 Min

Fed Kaplan: Neutraler Zins bei 2,5-2,75 %.
vor 24 Min
SPQR__LEG.X
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 25214
Trades: 18
Gefällt mir erhalten: 6295
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag20/1211, 29.05.18, 18:03:03 
Antworten mit Zitat
Die ist Kreisen zufolge für Zinsanhebungen bereit, wenn die Inflation im Mai weiter steigt.
vor 10 Min
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 84912
Trades: 29
Gefällt mir erhalten: 2400
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag19/1211, 08.06.18, 07:12:20 
Antworten mit Zitat
PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
DIESEL-FONDS - Fast ein Jahr nach der ersten Ankündigung und ein halbes Jahr nach der Erweiterung des "Sofortprogramm Saubere Luft 2017 - 2020", besser bekannt als "Diesel-Fonds", muss die Bundesregierung einräumen, dass noch kein einziger Cent an die betroffenen Städte und Gemeinden ausgezahlt worden ist. "Aus haushaltsrechtlichen Gründen sind Auszahlungen von Finanzmitteln an Zuwendungsempfänger bislang noch nicht getätigt worden", heißt es in der Antwort des Verkehrsministeriums auf eine Frage der Grünen-Bundestagsfraktion. Auch seien die von der Auto-Industrie zugesagten 250 Millionen bislang nicht in die Bundeskasse eingezahlt worden. (Redaktionsnetzwerk Deutschland).

AUTOMOBILBRANCHE - Die deutsche Automobilindustrie plädiert für die Senkung der EU-Importzölle auf US-Autos. Die Branche will US-Präsident Donald Trump entgegenkommen, um einen Handelskrieg mit den USA, dem zweitwichtigsten Absatzmarkt nach China, abzuwenden. Vor allem die deutschen Autozulieferer fordern, die Eskalation im Handelsstreit mit den USA unbedingt zu vermeiden. (FAZ S. 15)

ESM - Für die Rettungs-Milliarden muss Deutschland in diesem Jahr 128,9 Millionen Euro Zinsen zahlen. Das Steuergeld fließt an den Euro-Rettungsschirm ESM. Der Grund: Der Schirm darf für das Anlegen seines Stammkapitals von rund 80 Milliarden keinerlei Risiko eingehen. Das Geld liegt deshalb auf Konten der Bundesbank und der französischen Nationalbank: zu derzeit 0,4 Prozent Minuszinsen. Den größten Teil der Zinsverluste muss Deutschland als größter ESM-Anteilseigner tragen. (Bild-Zeitung)

- Neue Zahlen zu den Zahlungsströmen in der Eurozone schüren den Verdacht, dass die Regierungskrise in Italien eine Kapitalflucht ausgelöst hat. Die Guthaben der Bundesbank im Euro-Zahlungssystem Target sind im Mai um über 50 Milliarden Euro auf 956 Milliarden Euro angeschwollen - ein Rekord. Gabriel Felbermayr, designierter Präsident des Instituts für Weltwirtschaft, und Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, sind sich einig, dass als Ursache nur ein Kapitalabzug aus Südeuropa infrage komme. Auslöser sei die Übernahme der Regierung in Rom durch die eurokritischen Parteien Fünf Sterne und Lega. (Handelsblatt S. 26)

SOLI - Die Union misstraut Versprechungen aus dem Bundesfinanzministerium, Teile des Solidaritätszuschlages ("Soli") würden nicht in der Einkommensteuer aufgehen. Den Eindruck hatte eine Vorlage aus dem Ministerium erweckt und damit heftigen Widerspruch der Christdemokraten erzeugt. Der Fraktionsvorsitzende der CDU- und CSU-Abgeordneten, Volker Kauder (CDU), legte in der Sache am Donnerstag noch einmal nach: "Am Ende muss der Solidaritätszuschlag ganz abgeschafft werden", verlangte er. (FAZ S. 17)

USA - Mit scharfen Worten hat Außenminister Heiko Maas (SPD) auf den außenpolitischen Kurs von US-Präsident Donald Trump reagiert. Dessen Nein zum Klimavertrag, die Kündigung des Iran-Abkommens und die Zoll-Angriffe seien allesamt einseitige Entscheidungen zum Schaden Europas, kritisierte der SPD-Politiker. Trump nehme "bewusst in Kauf, dass die Nachteile sich unmittelbar in Europa auswirken", sagte Maas der Süddeutschen Zeitung. "Wir erleben eine sehr weit reichende Veränderung", betonte der Außenminister. Trump wende sich ab von der multilateralen Ordnung und handele nur noch nach amerikanischen Interessen. (SZ S. 7)

- In den vergangenen Jahren hat vor allem der Staat von den hohen Zinsen profitiert, die auf Steuernachforderungen vom Finanzamt fällig werden. Allein im Jahr 2017 erzielte der Fiskus einen Überschuss von 367 Millionen Euro aus der Verzinsung von Steuernachforderungen. Das geht aus dem Schreiben von Finanzstaatssekretärin Christine Lambrecht an den Linken-Abgeordneten Jörg Cezanne vom 31. Mai hervor, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Die Summe ergibt sich aus der Aufrechnung von Steuererstattungen und Steuernachforderungen. Das meiste Geld nahm der Fiskus über die Nachzahlungszinsen zur Einkommensteuer ein, dicht gefolgt von den Aufschlägen zur Gewerbesteuer und zur Umsatzsteuer. Die Nachzahlungszinsen auf nicht abgeführte Vermögensteuer sind dagegen gering. (SZ S. 17)
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 84912
Trades: 29
Gefällt mir erhalten: 2400
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag18/1211, 11.06.18, 07:19:36 
Antworten mit Zitat
KONJUNKTUR IM BLICK/EZB signalisiert Ende des Kaufprogramms
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte nach seinen Beratungen am Donnerstag ein Ende des Anleihekaufprogramms APP signalisieren. Davon gehen nunmehr die meisten Beobachter aus, nachdem die EZB in der vorigen Woche etwas überraschend die kommunikative Brechstange angesetzt und damit anders geartete Markterwartungen weitgehend korrigiert hatte. Dass sie am Donnerstag bereits Details ihres Ausstiegs oder gar Vorstellungen hinsichtlich des künftigen Zinskurses mitteilen wird, halten Analysten für weniger wahrscheinlich.

Außerdem kommen in der Woche geldpolitische Entscheidungen der US-Notenbank (Mittwoch) und der Bank of Japan (BoJ), die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland und US-Konjunkturdaten.

Worüber hat die EZB zu entscheiden? Derzeit liegen die Leitzinsen der EZB bei null, der Satz für Überschusseinlagen der Banken sogar bei minus 0,40 Prozent. Er schmerzt die Banken besonders, denn wegen der von der EZB über Wertpapierkäufe erzeugten Liquiditätsschwemme orientiert sich das Niveau der kurzfristigen Marktzinsen an eben diesem Satz. Derzeit sagt die EZB: Wir werden unsere Zinsen erst deutlich nach dem Ende des Nettoerwerbs von Anleihen anheben. Deutlich bedeutet: Mehr als ein Quartal.

Zinsen steigen erst nach Ende der Nettoankäufe [...] https://www.consorsbank.de/News/CNIDis27763271
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 84912
Trades: 29
Gefällt mir erhalten: 2400
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag17/1211, 13.06.18, 08:18:11 
Antworten mit Zitat
MÄRKTE EUROPA/DAX wartet auf "hawkishe" US-Notenbank
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit Vorsicht dürften Händler am Mittwoch in den Handel gehen. Denn angesichts der Sitzung der US-Notenbank und einer erwarteten Weichenstellung für die künftige Zinspolitik gebe es keinen Grund für voreilige Investments, heißt es im Handel. Dazu gesellt sich am Donnerstag die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) und am Freitag der Große Verfalltag an den internationalen Derivatebörsen.

"Für institutionelle Anleger gibt es bis Freitag eigentlich keinen Grund, überhaupt aktiv zu werden", sagt ein Händler. Europas Indizes dürften daher volatil seitwärts mit dem
DAX (846900) 846900 846900
unter 13.000 Punkten gehandelt werden. Nur in Einzelwerten dürfte es je nach Nachrichtenlage zu echten Positionierungen kommen. Der DAX wird am aktuell bei 12.840 Punkten um das Schlussniveau vom Vorabend erwartet.

US-Notenbank mit Zinserhöhung - Scharfer Inflationsanstieg macht "hawkish"

Eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank am Abend gilt als ausgemachte Sache. Offen ist aber weiter die Frage, ob sie bis zum Jahresende noch einen oder zwei weitere Zinsschritte vornimmt. Eine zu "hawkische" US-Notenbank könnte die Stimmung an den Märkten drücken. Die am Vortag gemeldeten US-Verbraucherpreise sprächen dafür, heißt es im Handel: Sie zeigten mit 2,8 Prozent auf Jahressicht den stärksten Anstieg seit sechs Jahren.

Nach der Fed-Sitzung rückt dann die EZB in den Fokus mit möglichen Äußerungen zum Ausstieg aus ihren Anleihekäufen. Da die Entscheidungen beider Notenbanken sich hauptsächlich in den Zinsdifferenzen zwischen Europa und den USA spiegeln werden, dürfte sich die Marktreaktion vor allem im Euro-Dollar-Verhältnis zeigen. Der Euro liegt am Morgen bei 1,1749 Dollar am untersten Rand seiner über einwöchigen Seitwärtsspanne.

Zuvor stehen noch einige Konjunkturdaten im Blick, so die Industrieproduktion in der Eurozone sowie weitere Preisdaten aus Großbritannien und den USA. Aus technischer Sicht sind die Weichen im DAX auf seitwärts gestellt. "Der Markt ist zur Zeit mangels neuen Impulsen zwischen 12.615 und 12.930 in einer Art entscheidungsloser Zone eingesperrt und daher als neutral einzustufen", sagt Jochen Stanzl von CMC Markets. Die Notenbanken könnten nun den Ausschlag geben, in welche Richtung der Index ausbreche.

Gute Nachrichten für Wirecard und Inditex
WDI (747206) 747206 175,00-175,60 747206

Bei den Branchen werden Technologie-Werte nach guten Vorlagen aus den USA fester erwartet. Allerdings gelten sie auch als besonders zinsreagibel, so dass die US-Zinsmaßnahmen deutliche Kursauswirkungen haben dürften. Im Blick steht hier auch die Erstnotiz von Adyen an der Euronext. Der Wirecard-Konkurrent ist mit 240 Euro je Aktie am oberen Ende der Preisspanne zugeteilt worden, was auch die Wirecard-Aktie im TecDAX weiter nach oben treiben dürfte. Auch Morphosys werden freundlich erwartet nach neuen Phase-3-Meldungen zu ihrem Alzheimer-Präparat.

Fraport
FRA (577330) 577330 77,18-77,46 577330
werden fester erwartet nach guten Verkehrszahlen nicht nur aus Frankfurt. Auch die Fraport-Flughäfen in Griechenland und der Türkei liefen gut. Thyssenkrupp könnten von einem Pressebericht profitieren, wonach das geplante Stahl-Joint-Venture mit Tata Steel nachverhandelt werde.

Von starken Zahlen sprechen Marktteilnehmer auch beim Modehersteller Inditex
IXD1 (A11873) A11873 27,20-27,39
, zu dem Marken wie Zara gehören. Das EBIT habe die Erwartungen deutlich geschlagen, heißt es am Markt. Mit 851 Millionen Euro liege es über der Prognose von knapp 820 Millionen Euro. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
wicki99
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 36956
Gefällt mir erhalten: 3803
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag16/1211, 13.06.18, 14:46:14 
Antworten mit Zitat
Hebt die US-Notenbank Fed heute den Leitzins an ?!

Die Niedrigzinsphase der vergangenen Jahre hat dafür gesorgt, dass sich insbesondere die Schwellenländer sehr billig mit Geld versorgen konnten. Dabei wurde das billige Dollar-Kapital auch von den deutlich höheren Zinsen in die Schwellenländer gelockt und hat dort einen künstlichen Boom verursacht.

https://www.godmode-trader.de/artik....e-den-leitzins-an,6140432
Hinweis gem. §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte:
Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in den behandelten Werten halten!
lache nie über die dummheit der anderen. sie kann deine chance sein ! winston churchill
SPQR__LEG.X
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 25214
Trades: 18
Gefällt mir erhalten: 6295
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag15/1211, 13.06.18, 20:04:45 
Antworten mit Zitat
Die US-Notenbank Fed hebt den Leitzins wie erwartet um 25 bps auf 1,75-2 % an.
vor 1 Min

Die Fed rechnet für das laufende Jahr im Mittel mit zwei weiteren Zinsschritte
gerade eben

Fed: Arbeitsmarkt verbessert sich weiter.
gerade eben

Fed: Erwarten Inflation mittelfristig in der nähe des symmetrischen Ziels.
gerade eben

Fed: Risiken weitestgehend ausbalanciert.
SPQR__LEG.X
DayTrader
DayTrader

Beiträge: 25214
Trades: 18
Gefällt mir erhalten: 6295
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag14/1211, 13.06.18, 21:21:29 
Antworten mit Zitat
ROUNDUP: Fed erhöht Leitzins und stellt schnellere Zinsschritte in Aussicht
Die US-Notenbank Fed hat am Mittwoch den Leitzins wie erwartet angehoben. Die "Fed Funds Rate" steige um 0,25 Prozentpunkte auf eine Spanne von 1,75 bis 2,00 Prozent, teilte die Fed nach ihrer zweitägigen Sitzung in Washington mit. Ökonomen hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Dies ist die siebte Leitzinsanhebung seit der Zinswende im Dezember 2015.

Zeitgleich machte die Notenbank deutlich, dass im laufenden Jahr das Tempo der Zinserhöhungen erhöht werden könnte. Wie aus neuen Zinsprognosen der Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses hervorgeht, werden in diesem Jahr insgesamt vier Zinsanhebungen erwartet.

Damit signalisieren die Währungshüter eine Zinserhöhung mehr als noch im März. Nach der aktuellen Zinserhöhung, werden also im weiteren Verlauf des Jahres noch zwei Zinsschritte erwartet. Für das kommende Jahr signalisierte die Notenbank hingegen wie zuvor auch drei Zinserhöhungen.

Die Wirtschaft dürfte angesichts der wirtschaftlichen Erholung weitere "graduelle Leitzinsanhebungen" benötigen, hieß es außerdem im Kommentar der Währungshüter zur jüngsten Zinsanhebung. Jüngste Daten hätten eine anhaltende Verbesserung am Arbeitsmarkt und ein solides Wirtschaftswachstum signalisiert.

Die Prognosen der Notenbanker für das Wirtschaftswachstum fallen für das laufende Jahr etwas besser aus, während die Notenbanker ihre Projektionen für die Jahre 2019 und 2020 unverändert beließen.

Die Aussichten für den bereits auf Vollbeschäftigung zulaufenden Arbeitsmarkt werden noch günstiger eingeschätzt. Auch die Prognosen für die Inflationsentwicklung wurden für die Jahre 2018 und 2019 angehoben.

Nach den geldpolitischen Beschlüssen konnte der Kurs des US-Dollar zulegen. Im Gegenzug musste der Euro seine Gewinne abgeben, rutschte in die Verlustzone und erreichte ein Tagestief bei 1,1726 Dollar. Zeitgleich gerieten die Kurse am Markt für amerikanische Staatsanleihen unter Druck, während die Renditen im Gegenzug zulegten. Die Rendite für zehnjährige Papiere stieg zuletzt um 0,04 Prozentpunkte auf 3,00 Prozent./jkr/tos.....
https://www.finanznachrichten.de/na....ritte-in-aussicht-016.htm
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 84912
Trades: 29
Gefällt mir erhalten: 2400
PN schreiben

 

1

verlinkter Beitrag13/1211, 14.06.18, 08:13:23 
Antworten mit Zitat
MÄRKTE EUROPA/Straffere Geldpolitik drückt Stimmung an den Börsen
DAX (846900) 846900 846900

FRANKFURT (Dow Jones)--Fest im Griff der Notenbanken erwarten Marktteilnehmer die europäischen Börsen am Donnerstag. Dabei dürfte die straffere Geldpolitik der US-Notenbank zunächst zu Abgaben führen, bevor am Nachmittag die Europäische Zentralbank (EZB) in den Blick gerät.

Die US-Notenbank hat wie erwartet den Leitzins weiter erhöht auf eine Spanne von 1,75 bis 2 Prozent und gleichzeitig zwei weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr signalisiert. Bisher waren die Märkte tendenziell eher auf lediglich einen weiteren Schritt eingestellt. An den asiatischen Börsen geht es darauf hin überwiegend abwärts. In Europa deuten erste Indikationen auf eher geringe Abschläge von etwa 0,3 Prozent hin.

"Nun richten sich alle Augen auf Riga", sagt Michael Hewson, Analyst bei CMC Markets. Dort tagt die EZB, und auch ihre geldpolitische Entscheidung dürfte die Märkte beeinflussen. Die Frage ist, ob die EZB das Ende ihres Wertpapierkaufprogramms bekannt gibt. Bis Ende September kauft die EZB monatlich Anleihen für 30 Milliarden Euro. Analysten erwarten überwiegend, dass die EZB ihre Ankäufe bis Jahresende einstellen und möglicherweise im Oktober nochmal das Monatsvolumen verkleinern wird. "Das Programm stößt gegen Ende des Jahres so oder so an Kapazitätsgrenzen und muss daher beendet werden", sagt Adrian Hilton vom Vermögensverwalter Columbia Threadneedle.

Daneben sprechen schwächere Wirtschaftsdaten aus China für Zurückhaltung. Die Industrieproduktion ist im Mai um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und blieb damit unter der Erwartung von 7 Prozent. Noch schwächer sind die Daten zu den Anlageinvestitionen in den Städten ausgefallen. Diese stiegen zwischen Januar und Mai um 6,1 Prozent und blieben damit deutlich unter der Prognose von 7 Prozent.

VW dürften kaum unter Milliarden-Strafe leiden
VOW3 (766403) 766403 139,60-139,80 766403

Auf ein verhalten positives Echo stößt die Bußgeldstrafe von 1 Milliarde Euro, die VW zur Beilegung der strafrechtlichen Ermittlungen wegen der Dieselmanipulationen zahlt. Damit dürften wahrscheinlich alle europäischen strafrechtlichen Untersuchungen abgeschlossen sein, so Analyst Arndt Ellinghorst von Evercore ISI. Ein Markttteilnehmer weist allerdings darauf hin, dass VW noch zivilrechtlichen Klagen gegenüberstehe. Das Thema Dieselskandal sei daher mit dem Bußgeld keineswegs beigelegt.

Die nun verhängte 1-Milliarden-Euro-Strafe ist laut Evercore in den Dieselrückstellungen von insgesamt 25,8 Milliarden nicht enthalten. Deshalb werde VW eine zusätzliche Belastung entstehen, die voraussichtlich im zweiten Quartal verbucht werden dürfte. Aber immerhin: Viele Investoren hätten mit einem höheren Bußgeldbescheid gerechnet. Das nun verhängte Bußgeld sei zwar sehr schmerzhaft, letztlich für das Unternehmen allerdings verkraftbar.

Kräftig im Minus erwartet werden Gerry Weber
GWI1 (330410) 330410 5,00-5,11
nach einer Gewinnwarnung. Die Aktien gaben im Späthandel am Mittwoch mehr als 4 Prozent ab. Und Grenke
GLJ (A161N3) A161N3 94,95-95,30
könnten etwas unter einer Kapitalerhöhung leiden, das Unternehmen besorgt sich bis zu 200 Millionen Euro. Federführend sind dabei die Deutsche Bank und HSBC. Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club
µ
Admin
Admin

Wohnort: Fläming
Beiträge: 84912
Trades: 29
Gefällt mir erhalten: 2400
PN schreiben

 

verlinkter Beitrag12/1211, 14.06.18, 14:24:26 
Antworten mit Zitat
EZB beendet Anleihekäufe zum Jahresende 2018
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) will ihre Geldpolitik ab Ende dieses Jahres vorerst nicht weiter lockern, wenn sich an ihrem aktuellen mittelfristigen Inflationsausblick nichts ändern sollte. Wie die EZB nach Beratungen des EZB-Rats außerdem mitteilte, will sie außerdem ihre Leitzinsen mindestens bis Ende des Sommers 2019 auf dem aktuellen Niveau lassen. Die EZB will ihre Anleihebestände demnach ab 2019 nicht mehr vergrößern, sondern nur noch durch die Reinvestition von Fälligkeit stabil halten.

Die EZB bestätigte, dass sie ihre Anleihebestände bis Ende September weiterhin um monatlich 30 Milliarden Euro erhöhen wird. Ab Oktober soll der Zuwachs auf 15 Milliarden Euro reduziert werden - "falls die hereinkommenden Daten den mittelfristigen Inflationsausblick des Rats bestätigen", wie es in der Erklärung heißt. Zum Jahresende sollen die Käufe dann gänzlich eingestellt werden.

Ihre Leitzinsen ließ die EZB wie erwartet unverändert. Der Hauptrefinanzierungssatz liegt bei 0,00 Prozent, der Spitzenrefinanzierungssatz bei 0,25 Prozent und der Satz für Überschusseinlagen der Banken bei minus 0,40 Prozent.

Wörtlich heißt es zur weiteren Entwicklung der Leitzinsen: "Der EZB-Rat erwartet, dass die Leitzinsen noch mindestens bis zum Ende des Sommers 2019 auf dem aktuellen Niveau bleiben werden - auf jeden Fall aber so lange, wie nötig ist, um die Inflationsentwicklung auf dem gegenwärtig erwarteten Anpassungspfad zu halten." Aktuelle EZB-Stabsprojektionen zu Inflation und Wachstum wird EZB-Präsident Mario Draghi in der gegen 14.30 Ihr beginnenden Pressekonferenz vorstellen.

Laut EZB werden die Zentralbanken des Euroraums die Tilgungsbeträge der im Rahmen des Programms zum Ankauf von Vermögenswerten (APP) erworbenen Wertpapiere nach Abschluss des Nettoerwerbs von Vermögenswerten "für längere Zeit und in jedem Fall so lange wieder anlegen, wie erforderlich ist, um die Liquiditätsbedingungen günstig und den Akkommodationsgrad der Geldpolitik hoch zu halten". Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
Börsentermine des Tages | Trading-Signale | Heatmaps | Meist führen holprige Straßen zu den schönsten Orten. | Gut verdient dank Peketec? Gib der Community etwas zurück -> Club

Seite 40 von 41
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
 Zur Seite:  Zurück  1, 2, 3 ... , 39, 40, 41  Weiter 
Verfasse einen neuen Beitrag zm Thema Startseite » Börsenforum » Branchen » Zinsen - Daytraderkommentare Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde

Legende
Gehe zum Forum:  

Möchten Sie diese Anzeige nicht sehen, registrieren Sie sich kostenlos bei peketec.de und nutzen Sie unser Angebot mit weniger Werbung!