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verlinkter Beitrag68/1688, 22.11.19, 14:11:26 
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„In der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank gibt es Denkfehler“
Die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) ist den Versicherern weiterhin ein Dorn im Auge. Allianz-Konzernchef Oliver Bäte wirft den europäischen Notenbankern vor allem gravierende „Denkfehler“ vor. Zudem kann sich der Versicherungsmanager die Übernahme eines Lebensversicherers vorstellen.

„Erstens hat sie sich ein Inflationsziel gegeben, das nicht erreicht wurde, ohne dass sich die Deflation eingestellt hätte. Zweitens wollte sie die Investitionen ankurbeln. Auch das hat sich nicht ergeben. Dafür haben wir enorme Verwerfungen in den Anleihemärkten bekommen. Weil die EZB permanent Anleihen aufkauft, ist der Markt an risikofreien Papieren um 25 Prozent kleiner geworden. Jetzt trifft ein gestiegener Anlagebedarf auf ein sinkendes Angebot, was die Preise total verzerrt“, moniert Bäte im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).....
https://versicherungswirtschaft-heu....lbank-gibt-es-denkfehler/
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verlinkter Beitrag67/1688, 26.11.19, 13:45:22 
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Munich Re-Chef: Tief treiben Versicherer in höhere Risiken

Die anhaltenden Tiefstzinsen treiben die Versicherungsbranche nach Einschätzung der Munich Re in höhere Risiken. "Letztlich geht so ein bisschen industrieweit die Jagd von einer zur nächsten Kapitalanlage, bis auch das ein bisschen ausgelutscht ist", sagte Vorstandschef Joachim Wenning am Montagabend in München. Nach der Finanzkrise habe die Branche zunächst mehr Geld in Unternehmensanleihen und Infrastrukturinvestitionen angelegt, inzwischen sei aber auch das Investment weniger rentierlich. Am Ende sei nur noch das Eingeständnis möglich: Entweder niedrigere Rendite oder höheres Kapitalanlagerisiko. "Diesen Trend haben wir industrieweit gesehen", sagte Wenning. ...
https://www.finanznachrichten.de/na....n-hoehere-risiken-016.htm
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verlinkter Beitrag66/1688, 28.11.19, 14:51:04 
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Wie deutsche Sparer unter den Dauer-Nullzinsen leiden

[...]

Aber Finanzprofessor Andreas Hackethal von der Goethe Uni Frankfurt sagt: Die Eurokrise und die EZB-Politik unter Mario Draghi sind nicht allein verantwortlich für die Dauer-Niedrigzinsen: "Die Zentralbank, über die man jetzt gerade in den letzten zehn Jahren spricht, hat vielleicht oder wahrscheinlich ihren Anteil. Aber da gibt es etwas im Hintergrund, das schon sehr langfristig wirkt: der demografische Wandel – und damit viel Geld, das für die Altersvorsorge weltweit auf die Kapitalmärkte gespült wird. Das sorgt dafür, dass die Renditen gedrückt werden, gerade bei risikofreien Papieren. Und das wird sich auch in den nächsten Jahren wahrscheinlich oder sicher nicht ändern.“ Eine Entwicklung, auf die sich alle einstellen sollten. whistle

[...]

https://www.daserste.de/information....arer-zinspolitik-100.html
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verlinkter Beitrag65/1688, 29.11.19, 10:23:22 
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Nach Einschätzung der DZ Bank ist die Geldpolitik an ihre Grenzen gestoßen, insbesondere weil sie zu lange "the only game in town" war. Fiskal- und Strukturpolitik müssten sie unterstützen, so ein aktueller Kommentar. "Gleichzeitig sollten sich die Währungshüter aber auch von der Vorstellung freimachen, sie könnten mit ihrer Politik eine stabile Inflationsrate, ein robustes Wachstum und schwankungsarme Finanzmärkte gleichzeitig sicherstellen“.
vor 2 Min
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verlinkter Beitrag64/1688, 02.12.19, 15:11:17 
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EZB Lagarde: Werden Nebenwirkungen der Geldpolitik kontinuierlich beobachten.
vor 2 Min

- hamma ne Spielkarte für kichern kaffee
http://www.kunst-und-spiele.de/imgs/ace-of-spades.jpg
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verlinkter Beitrag63/1688, 03.12.19, 14:43:24 
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Goldman
GOS (920332) 920332 920332
schätzt, dass die EZB nur noch limitiertes Potenzial hat um ihre monatlichen Ankäufe unter dem gegenwärtigen Regime zu steigern, wenn die unbeschränkte Laufzeit des Programms weiter glaubwürdig bleiben soll.
vor 35 Min
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verlinkter Beitrag62/1688, 03.12.19, 20:01:25 
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: Warum die EZB keine Schuld an den niedrigen Zinsen hat

Durch die niedrigen Zinsen sind Millionen Jobs entstanden und negative, reale Zinsen gab es auch schon in den 70er-Jahren.
Der Einfluss, den das zu hohe Kapitalangebot auf die Zinsen ausübt, ist wichtiger als die Zinsentscheidung der Zentralbanken.

https://www.sueddeutsche.de/wirtsch....rigzins-gruende-1.4706299
Hinweis gem. §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte:
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verlinkter Beitrag61/1688, 09.12.19, 15:34:36 
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US-Ausblick - Konsolidierung zum Wochenstart
DJIA (969420) 969420


Nach der hochvolatilen Vorwoche dürfte es in dieser Woche weiter heiß hergehen in den US-Indizes. Es warten der Fed-Zinsentscheid am Mittwoch und am Neuwahlen in Großbritannien am Donnerstag.

https://www.godmode-trader.de/analy....g-zum-wochenstart,7958094
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verlinkter Beitrag60/1688, 10.12.19, 14:59:56 
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Bayern will Sparer über Bundesrat vor Negativzinsen schützen

MÜNCHEN (dpa- AFX) - Per Bundesratsinitiative will Bayern Sparer in
Deutschland vor Negativzinsen schützen. "Sparen ist persönliche Risikovorsorge,
Sparen muss daher auch in einem Niedrigzinsumfeld attraktiv bleiben", sagte
Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Dienstag in München. Gerade für Bezieher
geringer und mittlerer Einkommen seien zum Teil lebenslang aufgebaute
Sparguthaben eine wesentliche Säule ihrer Altersabsicherung, die zunehmend an
realem Wert verliere. "Wenn jetzt Kleinsparer auch mehr und mehr von
Negativzinsen bedroht sind, muss die Bundesregierung endlich aktiv werden",
betonte Füracker.

Ziel der Bundesratsinitiative sei es, die Weitergabe von Negativzinsen an
Bankkunden einzuschränken. "Zumindest bedarf es einer Abfederung der
Belastungswirkungen über das Steuerrecht, die auch für Kleinsparer ohne positive
Kapitalerträge liquiditätswirksam wird", sagte Füracker. Ferner müsse das
Aktiensparen attraktiver werden, indem einerseits der Sparer-Pauschbetrag
angehoben werde, andererseits langfristig gehaltene Aktien im Privatvermögen
wieder steuerfrei veräußert werden könnten.

"Seit Einführung der allgemeinen Veräußerungsgewinnbesteuerung bei privaten
Kapitalanlagen hat die Attraktivität von Aktieninvestments erheblich gelitten.
Das wollen wir korrigieren", sagte Füracker. Die steuerlichen Rahmenbedingungen
für Kapitallebensversicherungen müssten verbessert werden. Bayerns Vorschlag
sehe vor, die Erträge bei einer Mindestvertragslaufzeit von 12 Jahren und einer
Auszahlung frühestens mit 62 Jahren wieder steuerfrei zu stellen./had/DP/mis
Hinweis nach §34 WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte: Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten.
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verlinkter Beitrag59/1688, 11.12.19, 14:59:36 
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und zur einstimmung auf die "boris-parade" gibt es ja am frühen nachmittag als vorgruppe "lady gaga von der ezb" mit dem tscheid (13.45 h).
https://www.ecb.europa.eu/home/html/index.en.html
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verlinkter Beitrag58/1688, 11.12.19, 20:01:15 
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11.12. 20:00 US-Notenbank tastet Leitzins wie erwartet nicht an
WASHINGTON (dpa- AFX) - Die US-Notenbank Fed hat ihren Leitzins wie erwartet nicht verändert. Das Zielband für den Leitzins "Fed Funds Rate" bleibe in einer Spanne von 1,50 bis 1,75 Prozent, teilte die Fed am Mittwoch in Washington mit. Zuvor hatte die Fed in diesem Jahr den Leitzins drei Mal in Folge um jeweils 0,25 Prozentpunkte gesenkt.

Analysten hatten einhellig mit dieser Entscheidung gerechnet. Im vergangenen Jahr hatte die Fed noch vier Mal die Zinsen angehoben./jsl/jkr/fba
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verlinkter Beitrag57/1688, 11.12.19, 20:01:42 
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11.12. 20:01 dpa- AFX: *FED: ZINSEN SIND ANGEMESSEN UM WACHSTUM ZU UNTERSTÜTZEN
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verlinkter Beitrag56/1688, 11.12.19, 20:06:37 
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dpa- AFX: *FED-MITGLIEDER ERWARTEN ENDE 2020 LEITZINS MEDIAN BEI 1,6%
-

dpa- AFX: *FED-MITGLIEDER ERWARTEN ENDE 2021 LEITZINS MEDIAN BEI 1,9%
-

dpa- AFX: *FED: INFLATION AUF SICHT VON 12 MONATEN UNTER ZIELWERT VON ZWEI PROZENT
-

dpa- AFX: *FED: WIRTSCHAFTLICHE AKTIVITÄT WÄCHST MIT MODERATEM TEMPO
-

dpa- AFX: *FED ERWARTET BIP-WACHSTUM 2020 MEDIAN BEI 2% - 2021 BEI 1,9%
-
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verlinkter Beitrag55/1688, 12.12.19, 13:46:16 
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dpa- AFX: *EZB: BELÄSST LEITZINS BEI 0,0% (PROGNOSE 0,0)

dpa- AFX: *EZB SETZT NETTOANLEIHEKÄUFE FORT - 20 MRD EURO JE MONAT

dpa- AFX: Leitzins im Euroraum bleibt auf Rekordtief von null Prozent
FRANKFURT (dpa- AFX) - Der Leitzins im Euroraum bleibt auf dem Rekordtief von
null Prozent. Das entschied der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) bei
seiner turnusmäßigen Sitzung am Donnerstag in Frankfurt, die unter der neuen
EZB-Präsidentin Christine Lagarde stattfand./mar/DP/jha
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verlinkter Beitrag54/1688, 12.12.19, 15:04:09 
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Gem. Letzten Wortlauten der FED, könnte doch jetzt aufgrund der schlechten Arbeitslosenzahlen wieder Zinsphantasie aufkommen Evil or Very Mad

µ schrieb am 12.12.2019, 14:40 Uhr
Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe steigen überraschend stark
WASHINGTON (Dow Jones)--Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 7. Dezember überraschend kräftig zugelegt und das höchste Niveau seit mehr als zwei Jahren erreicht. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 49.000 auf 252.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte.[...]
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verlinkter Beitrag53/1688, 12.12.19, 17:52:32 
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US- steigen heute explosionsartig an. Die Rendite für Treasury Notes mit einer Laufzeit von zehn Jahre notiert aktuell 10 Basispunkte im Plus bei 1,894 %.
vor 2 Min
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verlinkter Beitrag52/1688, 15.12.19, 10:59:37 
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DWS-Chef fürchtet zunehmende Spannungen im Finanzsystem
Der Chef des Vermögensverwalters DWS, Asoka Wöhrmann, sieht in Strafzinsen auf private Einlagen als Folge der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank nur die Spitze des Eisbergs. "Die Spannungen im Finanzsystem nehmen zu, der Negativzins frisst sich immer weiter durch", sagte Wöhrmann der "Welt am Sonntag".

Die tiefergehenden Probleme seien noch überhaupt nicht erfasst. Gerade Pensionsfonds und Versicherer stünden vor "gigantischen Herausforderungen", so der DWS-Chef weiter. In einigen Jahren werde es in der Altersvorsorge immer schwieriger zu garantieren, dass die Kunden ihre einmal in einen Rentenvertrag eingezahlten Beiträge noch zurückbekommen. Einen baldigen Zinsanstieg schloss Wöhrmann aus: "Wir sprechen nicht von einem vorübergehenden Phänomen. Ich gehe davon aus, dass die Zinsen in den nächsten fünf Jahren so niedrig bleiben", sagte er.

Er verteidigte dennoch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank. "Die Mannschaft um den bisherigen EZB-Präsidenten Mario Draghi hat mit ihrer Geldpolitik den Euro und damit den Wirtschaftsraum Europa gerettet. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie Griechenland oder Italien heute dastehen würden, wenn die Notenbanker damals nicht so beherzt durch Zinssenkungen und Anleihenkäufe eingegriffen hätten - und bis heute eingreifen", so der DWS-Chef weiter. ....
https://www.finanznachrichten.de/na....n-im-finanzsystem-003.htm
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verlinkter Beitrag51/1688, 15.12.19, 11:23:20 
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Finanzmärkte und Realwirtschaft
Der irrationale Überschwang der Finanzmärkte

Lässt sich aus steigenden Aktienkursen ableiten, dass der nächste Abschwung bevorsteht? Nein, sagt Krisen-Guru Nouriel Roubini. Er warnt vielmehr vor einer Entkoppelung der Finanzmärkte von der Realwirtschaft.

Im vergangenen Mai und August eskalierte der Handels- und Technologiekonflikt zwischen den USA und , die Aktienmärkte brachen ein, die Anleiherenditen fielen auf historische Tiefststände. Doch das ist vorbei: Inzwischen herrscht an den Finanzmärkten einmal mehr überschwängliche Begeisterung. US- und sonstige Aktien streben neuen Höchstständen zu, und es ist sogar von einem potenziellen „Melt-up“ der Aktienbewertungen die Rede. Viele Akteure an den Finanzmärkten hoffen, dass dem jüngsten globalen Abschwung ein sich beschleunigendes Wachstum und eine verfestigte Inflation (die den Gewinnen und risikobehafteten Anlagewerten nutzt) im kommenden Jahr folgen werden. ....
https://www.wiwo.de/politik/konjunk....nanzmaerkte/25331760.html
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verlinkter Beitrag50/1688, 18.12.19, 07:59:25 
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Gründer des Weltwirtschaftsforums fürchtet neue Finanzkrise
Der Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, Klaus Schwab, hat vor einer neuen Finanzkrise gewarnt. "Das ist eine meiner größten Sorgen, und das geht nicht nur mir so", sagte Schwab der "Welt" (Mittwochsausgabe).

Während der großen Finanzkrise vor zehn Jahren habe ein weltweiter Wirtschaftseinbruch verhindert werden können. "Aber wir zahlen dafür einen Preis. Und die Rechnung für unser aller Rettung steht noch aus", so der WEF-Gründer weiter. In der vergangenen Dekade hätten sich die privaten und öffentlichen Schulden praktisch verdoppelt und nun ein Niveau von über 300 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung erreicht.

Sorgen bereiten Schwab dabei insbesondere auch die niedrigen Leitzinsen der Notenbanken. Sollte jetzt eine neue Krise ausbrechen, könnten die Währungshüter nicht mehr viel entgegensetzen. "Insgesamt steuern wir also wirtschaftspolitisch gerade in eine ziemlich ungewisse Zukunft", so der Gründer des Weltwirtschaftsforums. Schwab gilt als einer der am besten vernetzten Menschen auf dem Globus. ...
https://www.finanznachrichten.de/na....-neue-finanzkrise-003.htm
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verlinkter Beitrag49/1688, 20.12.19, 07:16:54 
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Guten Morgen peketec kaffee
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
BERATERAFFÄRE - Die Bundesregierung hat dem Untersuchungsausschuss des Bundestags zur Berateraffäre des Verteidigungsministeriums eröffnet, dass ein zentrales Beweismittel vernichtet wurde. Die Daten auf dem Mobiltelefon der ehemaligen Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) seien bereits im August gelöscht worden, sagte Markus Paulick, stellvertretender Beauftragter der Regierung für die Aufklärung der Affäre, den Abgeordneten in vertraulicher Sitzung. Das Parlament hatte zuvor die Einstufung des Handys als Beweismittel beantragt. Im Raum steht nun der Vorwurf der unerlaubten Aktenvernichtung. (Welt S. 4)

NIEDRIGZINSEN - Der deutsche Staat hat seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 dank der Niedrigzinsen 436,9 Milliarden Euro an Zinskosten gespart. Allein in diesem Jahr beliefen sich die Zinsersparnisse von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen im Vergleich zu vor der Finanzkrise auf 56,7 Milliarden Euro. Dies zeigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank. (Handelsblatt S. 8 )

KURZARBEIT - Die Kurzarbeit steigt im Dezember auf den höchsten Wert seit 2010: 8,3 Prozent der Industrieunternehmen setzen in diesem Monat auf Kurzarbeit, zeigt eine Umfrage des Ifo-Instituts. Auch gehen mehr Unternehmen davon aus, dass sie in den kommenden drei Monaten Kurzarbeit einführen werden. Ihr Anteil steigt auf 15,3 Prozent. Die Rezession in der Industrie wirkt sich also zunehmend auf den Arbeitsmarkt aus. (SZ S. 17)

WACHSTUM - Die Industrielastigkeit der deutschen Wirtschaft wird zum Problem. Das Handelsblatt Research Institute (HRI) rechnet damit, dass die Wirtschaft 2020 wegen der Schwäche im verarbeitenden Gewerbe nur um 0,9 Prozent wächst. Auch für die Folgejahre erwartet das HRI keine großen Sprünge. (Handelsblatt S. 12)

ÜBERNAHMEN - Die Investmentbanken konnten 2018 neue Rekorde bei Übernahmen und Börsengängen in Deutschland verkünden. Ende dieses Jahres herrscht dagegen Katerstimmung. Nach Berechnungen des Dienstleisters Refinitiv brach das M-&-A-Geschäft mit deutscher Beteiligung um 38 Prozent auf 157,8 Milliarden Dollar ein. Daran ändert auch der Verkauf von Autoscout24 nichts. (Handelsblatt S. 28/Börsen-Zeitung S. 5)

- Das Bundesfinanzministerium in Berlin will eine Datenlücke für die Finanzaufsicht schließen. Finanzinstitute, die Wohnimmobilienkredite vergeben, sollen künftig der Bundesbank dazu detaillierte Daten melden müssen. Diese sieht der Referentenentwurf zu einer Rechtsverordnung aus dem Haus von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) vor. Der Entwurf der "Finanzstabilitätsdatenerhebungsverordnung" liegt der Börsen-Zeitung vor. (Börsen-Zeitung S. 3)
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verlinkter Beitrag48/1688, 20.12.19, 11:35:31 
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Absurd? Japan lockert die Geldpolitik, indem es die anhebt 

Bei uns stehen zwar die EZB und Fed im Fokus, doch der Blick nach Japan lohnt sich. Die dortige Notenbank führt die meisten Experimente durch und früher oder später kommen diese auch zu uns.

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verlinkter Beitrag47/1688, 04.01.20, 09:16:58 
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ebenfalls vom gestrigen Abend:

Fed-Protokoll: Zinsen bleiben auf dem aktuellen Niveau
WASHINGTON (Dow Jones)--Die US-Währungshüter haben bei ihrer Ratssitzung am 10. und 11. Dezember keine Eile gezeigt, die drei Zinssenkungen des vergangenen Jahres schnell wieder rückgängig zu machen. Wie aus dem Protokoll der Sitzung hervorging, sehen die Notenbanker trotz der jüngsten Verbesserungen ein erhöhtes Risiko, dass das Wirtschaftswachstum schwächer als erhofft ausfällt. Gründe sind in der schwächeren Weltwirtschaft und dem Handelskonflikt mit China zu finden.

Die US-Notenbank hatte bei der Sitzung im Dezember den Leitzins stabil in der Spanne von 1,50 bis 1,75 Prozent gehalten. Zugleich sendete sie das Signal, dass der Schlüsselzins für längere Zeit auf diesem Niveau bleiben könnte. Aus den neuen Zinsprojektionen ging hervor, dass die meisten Fed-Ratsmitglieder mit einem stabilen Zinsniveau im Jahr 2020 rechnen. In den Jahren danach sehen sie eine oder zwei Straffungen der Geldpolitik.

Laut dem Protokoll, das Einblicke in die internen Diskussionen der Währungshüter gewährt, sprachen die Fed-Vertreter darüber, wie sie die aktuelle Geldpolitik für einige Zeit beibehalten können, um die US-Wirtschaft von den weltweiten Entwicklungen abzuschirmen und das Inflationsziel von 2 Prozent zu erreichen. Die Wirtschaftsschwäche im Ausland mindere auch die Inflation in den USA. Unternehmen und Verbraucher würden inzwischen eine geringere Teuerung erwarten, das könne zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden, mahnten die Währungshüter. Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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verlinkter Beitrag46/1688, 04.01.20, 11:09:39 
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Fed-Sitzungsprotokoll:
Handeslkonflikte lassen nach und das Risiko eines harten s hat sich verringert.
sind angemessen, so lange es nicht zu deutlichen Veränderungen kommt.
Viele FOMC-Mitglieder sehen abwärtsgerichtete Risiken. Einige Risiken sind aber gesunken.
Quelle: Guidants News https://news.guidants.com
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verlinkter Beitrag45/1688, 17.01.20, 07:07:10 
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NEGATIVZINSEN - Immer mehr Geldhäuser in Deutschland verlangen Negativzinsen. Mittlerweile kassieren 186 Banken und Sparkassen für das Verwahren von Guthaben Geld, statt selbst Zinsen dafür zu zahlen. Dies geht aus einer neuen Untersuchung des Verbraucherportals Biallo.de bei knapp 1.300 Geldinstituten in Deutschland hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Die Zahl der Häuser, die auf ein sogenanntes Verwahrentgelt pochen, hat sich damit seit Juli 2019 fast verdoppelt. "Fast täglich werden es mehr", sagte Horst Biallo, Gründer und Chef des gleichnamigen Portals, das unter anderem Konditionen von Geldinstituten vergleicht. (SZ)

DIGITALISIERUNG - Die erste Welle der digitalen Geschäftsmodelle hat Europa verpasst - Konzerne aus den USA und China dominieren das Geschäft mit Nutzerdaten im Internet. Der neue EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton will dafür sorgen, dass sich dies nicht wiederholt: Mit der Digitalisierung von Industrie, Verkehr und Gesundheitsversorgung komme "eine neue Welle, und wir müssen in der Lage sein, diese zu reiten", sagte Breton dem Handelsblatt. Der frühere Chef des französischen IT-Konzerns Atos will dafür am 19. Februar eine umfassende EU-Datenstrategie vorlegen. Der Kern: den heimischen Firmen mehr Zugriff auf Daten aus ihrer Branche oder der öffentlichen Hand zu verschaffen sowie die innerhalb Europas anfallenden Informationen auch hier zu speichern und zu verarbeiten. Und zwar nach eigenen Regeln: "Es ist an der Zeit, unseren Bürgern und Unternehmen einen sicheren Hafen zu bieten", sagt Breton. Heute würden die allermeisten Informationen von Konzernen aus den USA oder China kontrolliert. Mit strengeren Standards könne sich Europa von diesen Ländern abgrenzen, so der Kommissar: "Unsere Regeln sind klar, unsere Speicherlösungen sind sicher, und niemand nutzt Ihre Daten gegen Ihren Willen oder stiehlt sie gar." (Handelsblatt S. 6)

GROKO/GRUNDRENTE - Der Entwurf für eine Grundrente für Geringverdienter von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) stößt auf Widerstand bei der Union. CDU-Mittelstandschef Carsten Linnemann sagte Bild: "Es zeigt sich, dass der Gesetzentwurf von Herrn Heil viele Bedingungen nicht erfüllt, die zwischen Union und SPD vereinbart wurden. Außerdem gibt es für die Finanzierung keine Lösung." In dem Entwurf war ursprünglich ein gleitender Einstieg in die Grundrente ab 31 Beitragsjahren vorgesehen, die auf Intervention von Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) nun erst ab 33 Beitragsjahren beginnen soll. (Bild-Zeitung/Handelsblatt S. 10)

THÜRINGEN/CDU - Im parteiinternen Streit über ihr Verhältnis zur Linken fordert Thüringens CDU-Chef Mike Mohring von der Bundespartei Verständnis für seinen möglichen Sonderweg mit Ministerpräsident Bodo Ramelow. "Ich erwarte grundsätzliches Verständnis für das, was wir machen", sagte Mohring vor Beginn der zweitägigen Bundesvorstandsklausur am Freitag in Hamburg. "Ich lese und höre jede Wortmeldung. Wir entscheiden aber hier vor Ort, wie diese Abgrenzung im Detail umzusetzen ist." Rot-Rot-Grün wolle das Risiko der Minderheitsregierung, Ramelow habe ihn aber dennoch zu einem Gespräch eingeladen. Er werde mit ihm über 22 Themenkomplexe sprechen. Mohring betonte, dass er sich mit CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer abstimme. (Rheinische Post)

LOHN-/MIETENTWICKLUNG - In Süddeutschland steigen die Mieten sehr viel schneller als die Löhne, in Ostdeutschland kostet Wohnen relativ zum Einkommen gesehen dagegen immer weniger. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt. Ausgewertet hat das Kölner Institut die Entwicklung von Bruttolöhnen und Neuvertragsmieten im Zeitraum von 2014 bis 2018 für 401 Landkreise und kreisfreie Städte. Bundesweit gesehen sind der Auswertung zufolge die Bruttolöhne zwischen 2014 und 2018 um 9,4 Prozent auf 3.312 Euro monatlich gestiegen. Im gleichen Zeitraum seien die Wiedervertragsmieten um 8,5 Prozent auf durchschnittlich 7,44 Euro pro Quadratmeter gestiegen, heißt es in der Studie. "Insgesamt ist das Wohnen zur Miete im Mittel damit relativ gesehen günstiger geworden, die Erschwinglichkeit ist gestiegen", heißt es. (Funke Mediengruppe)

BAFIN - In der Debatte um eine europäische Koordination der Geldwäschebekämpfung gibt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der Gründung einer neuen EU-Behörde den Vorzug vor einer Ansiedlung der Geldwäscheaufsicht beim EU-Regulierer European Banking Authority (EBA) oder der Notenbank. "Eine separate europäische Behörde, mit den nationalen Behörden zu einem engen Netz verwoben, wäre aus meiner Sicht die beste Lösung, um Geldwäsche im Finanzsektor der EU - und eventuell darüber hinaus - wirksam zu bekämpfen", erklärte BaFin-Präsident Felix Hufeld. (Börsen-Zeitung S. 3)

EINLAGENSICHERUNG - Mario Centeno, der Chef der Euro-Finanzminister, ist trotz mancher Rückschläge zuversichtlich, dass es bei brisanten Themen wie der EU-Einlagensicherung vorangeht. Gegen eine neue Krise sieht er Europa gut gerüstet. (SZ S. 21)
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verlinkter Beitrag44/1688, 19.01.20, 18:58:44 
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Geldanlage: Bundesregierung zweifelt offenbar an Rechtmäßigkeit von Negativzinsen

Wenn Sparen mit Negativzinsen bestraft wird, könnte das laut Finanzminister Olaf Scholz nicht rechtmäßig sein. Er schließt einen staatlichen Eingriff nicht aus.

Die Bundesregierung hat offenbar Zweifel an der Rechtmäßigkeit sogenannter Negativzinsen. Das berichtete die Passauer Neue Presse unter Berufung auf eine von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) veranlasste Prüfung. Diese habe ergeben, dass es für Banken "schon auf Basis der geltenden Rechtslage mit hohen rechtlichen Risiken behaftet ist, innerhalb bestehender Verträge die Aufwendungen für Negativzinsen einseitig an ihre Kunden weiterzugeben". Das Blatt beruft sich auf Angaben aus dem Finanzministerium. ...

https://www.zeit.de/wirtschaft/2020....-strafzinsen-privatkunden

=> wenn ich lese, dass der bundesfinanzminister die rechtmäßigkeit der negativzinsen bezweifelt, aber die bundesregierung die steuergesetzgebung im bereich der sonstigen einkünfte massiv manipuliert, dann bleibt mir umgehend die spucke weg ....
Hinweis gem. §34b WpHG zur Begründung möglicher Interessenskonflikte:
Der Verfasser von o.g. Beitrag kann Short- und/oder Long-Positionen in den behandelten Werten halten!
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verlinkter Beitrag43/1688, 19.01.20, 19:22:13 
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Servus wicki, so ganz falsch finde ich den Ansatz nicht.
Es dürfte eigentlich keine Negativzisen geben. Entweder es gibt Zinsen oder keine, aber Minus, dass geht (eigentlich) nicht. Das ist so wie Minuswachstum. Das geht auch nicht. Entweder es ist eines da oder eben nicht. Daher sollte ruhig die Rechtmäßigkeit geprüft werden.

wicki99 schrieb am 19.01.2020, 18:58 Uhr
Geldanlage: Bundesregierung zweifelt offenbar an Rechtmäßigkeit von Negativzinsen

Wenn Sparen mit Negativzinsen bestraft wird, könnte das laut Finanzminister Olaf Scholz nicht rechtmäßig sein. Er schließt einen staatlichen Eingriff nicht aus.
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verlinkter Beitrag42/1688, 21.01.20, 06:59:30 
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PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
ELEKTROAUTOS - Käufer von Elektroautos müssen weiter auf die im November von der Regierung beschlossene, erhöhte Kaufprämie warten. Die Einführung verzögert sich, weil die Bundesregierung bislang keine konkreten Pläne dafür zur beihilferechtlichen Prüfung nach Brüssel geschickt hat. Ohne die aber darf die Prämie nicht ausgezahlt werden. Für Elektroautos bis 40.000 Euro soll sich der Zuschuss von 4.000 auf 6.000 Euro erhöhen. (SZ S. 15)

KLIMAWENDE - Aus Sicht der deutschen Stromwirtschaft geht die Arbeit für die Bundesregierung in Sachen Klimawende erst los. "Wer aussteigt, der muss auch einsteigen", sagt Marie-Luise Wolff, Präsidentin des Branchenverbands BDEW. "Es reicht nicht, Kohlekapazitäten abzubauen, wir müssen gleichzeitig zügig ausbauen: die erneuerbaren Energien, integrierte Mobilitätskonzepte, Kraft-Wärme-Kopplung." Doch wohin man auch schaue, es lauern Probleme. "Die Bundesregierung muss ihre Schlagzahl und ihre Konsequenz erhöhen", sagt Wolff, die auch den Darmstädter Versorger Entega führt. "Sonst werden wir auch die nächsten Klimaziele verfehlen." (SZ S. 15/FAZ S. 19)

NIEDRIGZINSEN - Dank des jahrelangen Zinstiefs spart Deutschland viel Geld. Seit Ausbruch der Finanzkrise 2007 hat der Staat insgesamt für den Schuldendienst 436 Milliarden Euro weniger ausgegeben. Das geht aus Zahlen der Deutschen Bundesbank hervor, die Welt vorliegen. Allein im vergangenen Jahr lag die Zinsersparnis für Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen bei 58 Milliarden Euro. (Welt S. 13)

KAPITALISMUS - Nur 12 Prozent der Deutschen glauben, dass das derzeitige Wirtschaftssystem ihnen nütze und sie von einem steigenden Bruttoinlandsprodukt ausreichend profitierten. Dagegen sind 55 Prozent der Auffassung, dass der Kapitalismus in seiner derzeitigen Form mehr schade als helfe. Das geht aus dem "Trust Barometer" der Agentur Edelman hervor. (FAZ S. 17)

AUSSCHREIBUNGEN - Der EU-Handelskommissar Phil Hogan will die Ausschreibungsregeln ändern. Die Kommission schlägt vor, dass Mitgliedstaaten bei Ausschreibungen für öffentliche Aufträge Firmen von anderen Kontinenten benachteiligen sollen, wenn deren Heimatländer wiederum europäische Anbieter diskriminieren. Diese Vergeltungsmaßnahme richtet sich in erster Linie gegen China. Die Wirtschaftslobby stellt einen Forderungskatalog vor, wie die Politik Firmen gegen unfairen Wettbewerb durch chinesische Rivalen beistehen kann. Hogan zeigt sich für die Sorgen aufgeschlossen, spricht von der "ernsten Herausforderung", die einen "robusten Ansatz" von Seiten der EU benötige. (SZ S. 17/Handelsblatt S. 6)

- Im Immobilienboom zeichnet sich eine Kehrtwende ab: Erstmals seit 2005 sind im vergangenen Jahr die Mieten bei neu geschlossenen Verträgen im bundesweiten Durchschnitt leicht gesunken. Selbst in einigen Metropolen, darunter München und Berlin, gaben die Mieten zuletzt nach, zeigt eine Studie des Analysehauses F+B. Die Entwicklung könnte ein Indiz dafür sein, dass sich die Jahre stark steigender Mieten dem Ende entgegen neigen. Entwarnung kann für den Immobilienmarkt in der Breite aber noch nicht gegeben werden, denn zugleich stiegen die Kaufpreise insbesondere für Eigentumswohnungen weiter deutlich an. (Handelsblatt S. 30)

AKTIENSTEUER - Die von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in Aussicht gestellte rasche Einigung auf eine europäische Finanztransaktionsteuer kommt nicht voran. Das Bundesministerium bestätigte am Montag auf Nachfrage, dass es am Rande des zweitägigen Treffens der europäischen Finanzminister in Brüssel an diesem Montag und Dienstag nicht zu der angestrebten abschließenden Einigung über die Steuer kommen werde. Es hätten sich "einige Mitgliedsstaaten" auf den von Scholz Anfang Dezember verschickten Einigungsvorschlag zur Einführung der Finanztransaktionsteuer zurückgemeldet, sagte ein Sprecher. Scholz werde dazu "weitere Gespräche" mit seinen Amtskollegen führen. (SZ S. 22)

PHARMABRANCHE - Die Arzneimittelindustrie behauptet seit Jahren, offenlegen zu wollen, welche Ärzte oder Kliniken wie viel Geld von ihr erhalten. Doch das Versprechen ist offenbar ein Schwindel: Mit einfachsten Mitteln verhindert die Branche, dass die Geldflüsse transparent werden. (Handelsblatt S. 20)
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Zuletzt bearbeitet von µ am 21.01.2020, 08:05, insgesamt einmal bearbeitet
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verlinkter Beitrag41/1688, 23.01.20, 10:35:46 
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DAVOS: SNB-Chef Jordan betont Notwendigkeit von Negativzinsen
DAVOS (dpa -AFX) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hält an ihren
Negativzinsen fest. Diese seien in der Schweiz eine Notwendigkeit, sagte
SNB-Chef Thomas Jordan am Donnerstag in einem Interview mit CNBC am Rande des
Weltwirtschaftsforums in Davos.

Die Zinsdifferenz zum Euro-Raum sei wichtig und die Zentralbank könnte die
Zinsen bei Bedarf weiter senken, erklärte er. Die SNB stemmt sich seit fünf
Jahren mit Negativzinsen und Eingriffen am Devisenmarkt gegen eine
wirtschaftsschädliche Aufwertung des Frankens./rw//AWP/jsl
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verlinkter Beitrag40/1688, 29.01.20, 20:00:35 
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dpa- AFX: *US-NOTENBANK FED: LEITZINS BLEIBT BEI 1,50 BIS 1,75% (PROGNOSE 1,50-1,75)
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verlinkter Beitrag39/1688, 03.02.20, 06:47:37 
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Guten Morgen peketec kaffee
Ich wünsche allen einen erfolgreichen Wochenstart Smile

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FINANZTRANSAKTIONSSTEUER - Österreichs Regierungschef Sebastian Kurz hat die Bundesregierung davor gewarnt, die Einnahmen aus einer Finanztransaktionssteuer schon jetzt zur Finanzierung der Grundrente zu einzuplanen. Er wäre "vorsichtig, die möglichen Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer jetzt schon verplanen", sagte Kurz unmittelbar vor seinem Besuch bei Bundeskanzlerin Merkel am Montag in Berlin. "Ich bin sicher, dass sich die deutsch-französischen Vorschläge zur Finanztransaktionssteuer, die auch von Herrn Scholz (dem Bundesfinanzminister; Anm. d. Red.) vertreten werden, so nicht durchsetzen. Wir werden jedenfalls alles tun, um das zu verhindern", sagte Kurz weiter. Scholz rechnet nach eigenen Angaben mit 1,5 Milliarden Euro jährlich aus der neuen Steuer. (Welt)

KLIMASCHUTZ - Der Vizepräsident der EU-Kommission, Frans Timmermans, will die europäische Industrie mit einer CO2-Grenzsteuer schützen, falls andere Weltregionen keine der EU vergleichbaren Bemühungen im Klimaschutz unternehmen. "Wettbewerbsgleichheit muss an der Grenze entstehen, wenn der Markt es selbst nicht schafft", sagte Timmermans im Handelsblatt-Interview. Wenn andere Staaten nicht mitzögen, dann bliebe "keine andere Wahl, als an der Grenze zu korrigieren". Er sei sich "absolut sicher", dass die Welthandelsorganisation WTO diese Argumentation akzeptieren werde. (Handelsblatt S. 4)

SOZIALKASSEN - Nicht nur das deutsche Steuersystem, sondern auch die Sozialversicherungen spiegeln die gesellschaftliche Spaltung des Landes. Wie das Bundesarbeitsministerium auf eine Anfrage der Linkspartei mitteilte, finanzieren Geringverdiener und die Mittelschicht den Hauptteil des deutschen Sozialstaats. Arbeitnehmer mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis 70.000 Euro tragen 81 Prozent der Sozialabgaben, während ihr Anteil am Gesamteinkommen bei knapp zwei Dritteln und damit deutlich darunter liegt. Arbeitnehmer, die über mehr als 110.000 Euro Jahreseinkommen verfügen, tragen nur rund fünf Prozent der Sozialabgaben, obwohl sie über 22 Prozent des Gesamteinkommens verfügen. Die Antwort liegt der Süddeutschen Zeitung vor. Für die Linkspartei sind diese Zahlen erneut Anlass zu heftiger Kritik an der Finanzierung des Sozialstaates. (SZ S. 1)

KOMMUNEN - Die Entschuldung hochverschuldeter Kommunen durch den Bund wird für Olaf Scholz zu einer immer schwierigeren politischen Operation. So hält der Bundesfinanzminister dafür eine Änderung des Grundgesetzes für notwendig. "Daran kommen wir nicht vorbei", sagte der Finanzminister nach Handelsblatt-Informationen in einer Runde mit Finanzpolitikern. Damit wäre Scholz im Bundestag auf die Stimmen der Opposition angewiesen. Der SPD-Politiker will hochverschuldeten Gemeinden die Hälfte ihrer Kassenkredite - rund 20 Milliarden Euro - abnehmen. Vor allem das Saarland, Rheinland-Pfalz und NRW würden davon profitieren. (Handelsblatt S. 10)

DATEN - Die EU-Kommission will Hürden für das grenzübergreifende Sammeln und Auswerten von Daten in Europa abbauen. Ziel sei ein Binnenmarkt für Daten, heißt es im Entwurf der Datenstrategie, welcher der SZ vorliegt. Die Strategie soll nach bisheriger Planung Mitte Februar präsentiert werden. Bislang erschweren Unterschiede bei nationalen Gesetzen und Standards die grenzübergreifende Verarbeitung von Daten. (SZ S. 17)

- Der britische Außenminister Dominic Raab hat sich für ein Freihandelsabkommen mit der EU nach dem Vorbild des Ceta-Abkommens mit Kanada ausgesprochen. Er sagte dem Sender Sky News, Großbritannien werde eine Vereinbarung mit sehr wenigen Zöllen anstreben, seine Regulierung aber nicht an die der Europäischen Union anpassen. "Wir holen die Kontrolle über unsere Gesetze zurück, somit werden wir keine hohe Angleichung mit der EU und legislative Angleichung an ihre Regeln haben", sagte Raab. "Wir werden kooperieren wollen und wir erwarten, dass die EU ihre Zusagen zu einer Kanada-mäßigen Freihandelsvereinbarung einhält. Das ist das, was wir anstreben." (Welt S. 9)

- Claudia Buch, Vizechefin der Bundesbank, warnt in einem Interview vor den Nebenwirkungen einer langen Phase niedriger Zinsen. Bei der Bewertung von Klimarisiken sieht sie vor allem die Politik gefordert. "Das Finanzsystem wird verwundbarer", sagte sie. (Handelsblatt S. 30)

IHK - Die 79 Industrie- und Handelskammern (IHK) in Deutschland verfügen über eine schier unerschöpfliche Geldquelle. Weil sie für den Staat gewisse Aufgaben wie etwa die Prüfungen von Auszubildenden, müssen die Unternehmen an sie Beiträge zahlen, zumindest, wenn eine gewisse Gewinnschwelle überschritten wird. Jahrelang konnten die Kammern deshalb Vermögen fast nach Belieben anhäufen, bis das Bundesverwaltungsgericht ein Machtwort sprach. 2015 untersagte das Gericht den Kammern, Vermögen nach Gutdünken zu horten. Einige der öffentlich-rechtlichen Körperschaften öffneten daraufhin ihre Geldspeicher und senkten die Beiträge. Doch nun zeigt sich: Nach wie vor gibt es Kammern, die unnötig hohe Finanzreserven bilden - und nun deshalb vor dem höchsten deutschen Verwaltungsgericht erneut eine Schlappe erlitten haben. (SZ S. 17)

DIHK - Fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland hat trotz Wirtschaftsflaute offene Stellen, die es längerfristig nicht besetzen kann. In manchen Branchen kämpfen sogar bis zu 80 Prozent der Unternehmen mit anhaltendem Personalmangel und lehnen deshalb zuweilen Aufträge ab. Das zeigt eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). (FAZ S. 15)
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