Insolvenzen

DGAP-Adhoc: TERRAGON AG: TERRAGON und Töchter melden Insolvenz an

DGAP-Ad-hoc: TERRAGON AG / Schlagwort(e): Insolvenz
TERRAGON AG und Töchter melden Insolvenz an

29.06.2022 / 17:57 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich......
https://www.finanznachrichten.de/na...agon-und-toechter-melden-insolvenz-an-022.htm

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Wirtschaft
Toilettenpapierhersteller
Traditionsunternehmen Hakle meldet Insolvenzverfahren an

Hakle ist einer der traditionsreichsten Anbieter von Toilettenpapier. Jetzt kämpft der fast 100 Jahre alte Mittelständler ums Überleben. Grund sind die hohen Energie- und Rohstoffpreise. Und die Situation betreffe den ganzen Sektor, warnt der Branchenverband. .......
https://www.welt.de/wirtschaft/arti...teller-hat-Insolvenzverfahren-angemeldet.html
 
Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH): Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland lag im August bei 718 und damit um 26 % über dem Vorjahreswert.
Quelle: Guidants News https://news.guidants.com
 
DJ IWH: Ein Viertel mehr Insolvenzen als im Vorjahr - Tendenz steigend
HALLE (Dow Jones)--Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften liegt im August 26 Prozent über dem Vorjahreswert, zeigt die aktuelle Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) nach dessen Angaben. Für den Herbst sei mit zunehmenden Insolvenzzahlen zu rechnen, erklärte das Institut in Halle. Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland liege laut IWH-Insolvenztrend im August bei 718.

Die Insolvenzprognose des IWH hatte demnach vor einem Monat für August und September einen Anstieg um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr vorausgesagt. Auf Basis der aktuellen Zahlen werde die Prognose für September leicht nach oben angepasst: Es sei nunmehr mit einem Zuwachs von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu rechnen. Für Oktober ließen die Frühindikatoren des IWH "deutlich höhere Insolvenzzahlen erwarten, die etwa ein Drittel über denen von Oktober 2021 liegen werden". .....
https://www.finanznachrichten.de/na...enzen-als-im-vorjahr-tendenz-steigend-015.htm
 
Der Schuhhändler Görtz ist insolvent. Als Grund nannte das Hamburger Unternehmen einen Einbruch bei den Verkaufszahlen. Görtz will sich nun in Eigenverwaltung sanieren. Der Geschäftsbetrieb läuft weiter
..
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/goertz-insolvenz-101.html
 
Autozulieferer Borgers meldet Insolvenz an
BOCHOLT (dpa-AFX) - Der nordrhein-westfälische Autozulieferer Borgers SE & Co. KGaA hat Insolvenz angemeldet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Düsseldorfer Rechtsanwalt Frank Kebekus bestellt, wie aus einer Mitteilung des Amtsgerichts Bielefeld von Montag hervorging (Aktenzeichen: 43 IN 640/22). Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" berichtet.

Borgers mit Sitz in Bocholt gilt nach eigenen Angaben als Spezialist für textile Bauteile in Fahrzeugen. Die Gruppe besteht aus der Borgers SE & Co. KGaA als Holdinggesellschaft sowie operativ tätigen Gesellschaften in Europa, China und den USA. Die Traditionsfirma stellt Dämpfungen, Verkleidungen und Isolationen für Autos her.

Autozulieferer standen zuletzt weltweit unter Druck. Hohe Energie- und Rohstoffkosten sorgen zusätzlich für Belastungen. Firmenangaben zufolge hatte die Borgers-Gruppe Ende 2020 noch 6166 Vollzeitkräfte. Der Umsatz war 2020 gegenüber dem Vorjahr um 204 Millionen auf 660 Millionen Euro gesunken. .....
https://www.finanznachrichten.de/na...ulieferer-borgers-meldet-insolvenz-an-016.htm
 
Insolventes Fintech-Start-up Nuri stellt im Dezember Betrieb ein

BERLIN (dpa-AFX) - Die insolvente Internet-Bank Nuri stellt zum 18. Dezember den Betrieb ein. Die rund 200 000 Kundinnen und Kunden des Berliner Start-ups seien an diesem Dienstag informiert und gebeten worden, bis dahin sämtliche Gelder und Kryptowerte abzuziehen, teilte der Insolvenzverwalter, die Anwaltskanzlei GT Restructuring, mit. Bis zum Stichtag werde das Unternehmen sie "vollumfänglich bei der Auszahlung ihrer Einlagen unterstützen", hieß es weiter......
https://www.finanznachrichten.de/na...p-nuri-stellt-im-dezember-betrieb-ein-016.htm
 
ROUNDUP: Trendumkehr bei Unternehmensinsolvenzen - droht nun die Pleitewelle?
FRANKFURT (dpa-AFX) - Explodierende Energiepreise, Rekordinflation, Verbraucher auf der Konsumbremse: Viele Unternehmen bangen um ihre Existenz. Ob Klopapierproduzent (Hakle), Schuhhändler (Görtz) oder Warenhauskonzern (Galeria Karstadt Kaufhof) - auf der Liste der Sanierungsfälle des Jahres 2022 findet sich mancher bekannte Name.

Eine Pleitewelle lässt sich anhand amtlich erfasster und von Experten
hochgerechneter Zahlen zu Unternehmensinsolvenzen bisher nicht ausmachen. Doch dass es im laufenden Jahr erstmals seit der Wirtschaftskrise 2009 wieder mehr Firmenpleiten in Deutschland gibt, könnte der Auftakt einer Trendwende sein. .....
https://www.finanznachrichten.de/na...insolvenzen-droht-nun-die-pleitewelle-016.htm
 
Niederländischer E-Bike-Hersteller VanMoof ist pleite
DEN HAAG (AFP)--Der einst als Shootingstar gefeierte niederländische E-Bike-Hersteller VanMoof ist pleite. Das zuständige Amsterdamer Gericht habe den vergangene Woche gewährten Zahlungsaufschub zurückgezogen und das Unternehmen für zahlungsunfähig erklärt, teilte VanMoof am Dienstag mit. Das Auslandsgeschäft sei nicht betroffen. VanMoof hatte in der Corona-Pandemie kräftig expandiert. Seitdem geht es aber bergab. Niederländischen Medien zufolge kämpft die Firma mit langen Lieferzeiten und technischen Problemen. 2021 stand ein Verlust von 80 Millionen Euro unter dem Strich, 2022 ebenso, wie die Zeitung Het Financieele Dagblad berichtete. Am Mittwoch hatte das Unternehmen noch mitgeteilt, die Geschäftsführung und vom Gericht eingesetzte Verwalter suchten nach einer Lösung. Die Filialen von VanMoof wurden aber bereits "vorübergehend" geschlossen und der Verkauf neuer Räder eingestellt.
 
René Benkos Signa Holding, vor kurzem noch als eines der am schnellsten wachsenden Immobilienunternehmen Europas gefeiert, ist pleite. Die Rechnung dafür zahlen Investoren, Banken und Steuerzahler.

..Mittwochnachmittag war es dann offiziell: Das Wiener Handelsgericht gab bekannt, dass die Insolvenz eröffnet sei. Laut Alpenländischem Kreditorenverband (AKV) sind 42 Dienstnehmer und 273 Gläubiger betroffen; die Gesamtverbindlichkeiten liegen demnach bei 5 Milliarden Euro. Als Masseverwalter wurde der Wiener Rechtsanwalt Christof Stapf bestellt;
..
https://www.derstandard.at/story/3000000197572/signa-schuldet

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Fast 700 Millionen Euro hat der gescheiterte Unternehmer René Benko vom deutschen Staat erhalten. Der Fall ist ein Lehrbeispiel für die Gefahr von Subventionen
https://www.spiegel.de/wirtschaft/u...einung-a-550b88b9-2c64-415e-b95d-b5e9c7c80667
https://archive.is/5atCQ
 
.."Wir sehen keine Insolvenzwelle, die volkswirtschaftlich alles mitreißt", sagte Patrik-Ludwig Hantzsch von Creditreform. Da eine Pleite aber Lieferanten, Kunden, Arbeitnehmer und Finanzierer trifft, seien die Folgen jedoch schon erheblich.

..Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes weisen die Logistikbranche als besonders betroffen aus - also Speditionen, Verkehrsunternehmen oder Firmen, die Lager betreiben und Waren verteilen. Creditreform sieht dagegen die Baubranche als Pleitebranche Nummer eins. Die Zahl der Konkurse von Bauträgern und Bauentwicklern habe sich seit 2022 vervierfacht, die der Straßenbauunternehmen verdreifacht.Fast die Hälfte der Insolvenzen - mit leicht sinkender Tendenz - betreffen Einzelunternehmen und Unternehmergesellschaften. Das sind typischerweise kleine, kapitalschwache Unternehmen
..
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/insolvenzen-firmenpleiten-creditreform-100.html
 
PRESSESPIEGEL/Unternehmen
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INSOLVENZEN - Unternehmensinsolvenzen nehmen in den meisten Industrieländern mit zweistelligen Raten zu, da die Kreditkosten steigen und die Regierungen die Billionen-Dollar-Hilfen aus der Pandemie-Ära für angeschlagene Unternehmen zurücknehmen. Nach einem Jahrzehnt des Rückgangs stieg die Zahl der US-Unternehmenspleiten in den zwölf Monaten bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent, wie Gerichte mitteilten. In Deutschland, der größten Volkswirtschaft der EU, stieg die Zahl der Insolvenzen von Januar bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25 Prozent. Höhere Zinssätze und der Zusammenbruch von Zombie-Unternehmen, die mit staatlicher Unterstützung aus der Covid-Ära überlebt hatten, haben nach Angaben von Neil Shearing, Chefökonom bei Capital Economics, den Trend angeheizt. (Financial Times)
 
Gericht eröffnet Insolvenzverfahren für Galeria Karstadt Kaufhof
ESSEN (dpa-AFX) - Das Amtsgericht Essen hat das Insolvenzverfahren für den angeschlagenen Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof eröffnet. Dies geht aus einer Bekanntmachung des Gerichts auf dem Portal insolvenzbekanntmachungen.de vom Dienstag hervor. Demnach wurde das Verfahren bereits am 1. April eröffnet
https://www.finanznachrichten.de/na...rfahren-fuer-galeria-karstadt-kaufhof-016.htm

https://www.chip.de/news/Insolvenzv...ndlungen-um-die-Zukunft-laufen_185215421.html
 
Mehr Firmenpleiten im Juni"Welle der Insolvenzen schwillt weiter an"Stand: 11.07.2025 12:33 Uhr

Derzeit gehen so viele Firmen pleite wie seit vielen Jahren nicht mehr. Während einige Experten die hohe Zahl mit der schwächelnden Konjunktur und Standortproblemen begründen, sehen andere einen Nachholeffekt.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/firmenpleiten-insolvenzen-juni-100.html
Spiegel:
Firmenpleiten in Deutschland auf höchstem Stand seit 2014
https://www.spiegel.de/wirtschaft/f...t-2014-a-e1159bca-7da4-4f9a-8171-05f642febe60

Nochmal so ähnlich wie vor 5-6 Monaten.
 
seit november 4 meiner langjährigen kunden weg vom markt. 2 haben freiwillig die produktion beendet. die anderen beiden konkurs bzw insolvenz.
alles firmen die normal grundsolide gearbeitet haben. keine exotenprodukte.
gottseidank kein zahlungsuafall bei mir, da hatte ich letzten frühjahr 2 kunden. fünfstelliger verlust für mich. :confused:
nur das produzierende gewerbe schafft bzw schaffte unseren aktuellen lebensstandard. da wird immer weniger, bzw durch diverse negative einflüsse vom markt verdrängt.
hat noch keiner kapiert bisher.
 
seit november 4 meiner langjährigen kunden weg vom markt. 2 haben freiwillig die produktion beendet. die anderen beiden konkurs bzw insolvenz.
alles firmen die normal grundsolide gearbeitet haben. keine exotenprodukte.
gottseidank kein zahlungsuafall bei mir, da hatte ich letzten frühjahr 2 kunden. fünfstelliger verlust für mich. :confused:
nur das produzierende gewerbe schafft bzw schaffte unseren aktuellen lebensstandard. da wird immer weniger, bzw durch diverse negative einflüsse vom markt verdrängt.
hat noch keiner kapiert bisher.
bei mir flächendeckende kontrollen vom staat. dafür ist geld da.
habe im monat dank mindestlohn/strom und höhere steuer 4 bis fast 5 stellig mehr kosten.
ich mach nur weiter weils spaß macht. auf dauer geht das auch nicht. der stadt fallen dann fast 13k an steuern im monat weg :down:
dann sollen se halt die letzten schwimmbäder schließen
 
So viele Gastronomie-Pleiten wie seit 2011 nicht
NEUSS (dpa-AFX) - Schwierige Zeiten für die Gastronomie: Die Insolvenzen in der Branche sind laut einer Auswertung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform im Jahr 2025 zum vierten Mal in Folge gestiegen. Nach vorläufigen Zahlen waren im vergangenen Jahr mehr als 2.900 Betriebe betroffen. Das ist der höchste Stand seit 2011 und fast 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit trifft es die Branche deutlich härter als die Gesamtwirtschaft.

Zwischen 2020 und 2025 wurden in der Branche laut Creditreform mehr als 11.200 Insolvenzen gezählt. Fast 69.000 Unternehmen, die Gaststätten, Restaurants, Cafés oder Bars geführt haben, stellten in diesem Zeitraum den Betrieb ein. "Pandemie, Energiekrise und Inflation haben die Gastronomie hart getroffen. Viele Betriebe haben diese Abfolge von Krisen nicht überlebt", sagt Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung.

Zu den bekanntesten Insolvenzfällen der vergangenen Jahre gehören die Restaurantketten Sausalitos und Vapiano. Während der Pandemie hätten Staatshilfen das Überleben vieler Unternehmen gesichert und Schließungen zunächst verhindert, so Hantzsch.

"Weniger Aperitif, weniger Nachtisch, weniger Wein"

Der Experte sieht weitere Gründe. Viele Wirte könnten in der aktuell verschärften Wirtschaftslage mit hohen Lohnkosten nicht rentabel arbeiten. "Die steigenden Preise in Lokalen treffen auf eine Bevölkerung, die in vielen Bereichen spart." Die Menschen bestellten häufiger Essen nach Hause. Insgesamt gebe es weniger Restaurant- und Barbesuche, auch bei Bestellungen werde gespart. "Weniger Aperitif, weniger Nachtisch, weniger Wein. Das schlägt auf den Umsatz."

Hantzsch erwartet 2026 eine Zunahme der Insolvenzen und ein weiteres Ausdünnen der Gastronomie. "Besonders kleine, inhabergeführte Betriebe kämpfen angesichts hoher Energie-, Miet- und Lebensmittelkosten ums Überleben." Vor allem in kleinen Städten und Dörfern dürfte der Wandel sichtbar werden. Die finanzielle Lage vieler Betriebe ist der Analyse zufolge angespannt. Bei knapp 40 Prozent der Unternehmen liegen die Eigenkapitalquoten bei weniger als 10 Prozent. Knapp ein Drittel schreibt Verluste......
https://www.finanznachrichten.de/na...stronomie-pleiten-wie-seit-2011-nicht-016.htm
 
Offen gesagt ist für mich genau das der eigentliche Punkt trifft es doch längst nicht nur die schlecht geführten Buden oder irgendwelche völlig schrägen Konzepte, sondern zunehmend auch offensichtlich vollkommen normale Betriebe, die über viele Jahre hinweg einfach durchgekommen wären. Läuft dann gleichzeitig auf der Kostenseite fast alles nach oben sparen auf deren Einnahmenseite die Leute verständlicherweise genau bei den Extras sparen, wird es nun mal brutal eng, ohne dass man außen sofort wie knapp das schon ist sieht.

Reden wir nicht drumherum ich merk das im Alltag ja selbst. Wenn ich mich in Italien aufhalte ist das für mich anders aber anderswo mit höheren Preisen bin ich früher eher noch spontan irgendwo eingekehrt. Heute ergeht es auch mit so, dass mehr gerechnet, öfter gestrichen, kleiner bestellt oder ganz daheim geblieben wird. Ich empfinde das als vollkommen menschlich, aber in der Summe ist das halt Gift für eine Branche, die sowieso dauernd auf Kante läuft. Und sind kleine Läden erst mal weg, kommen sie meist nicht mehr zurück. Im Nachhinein gesehen heißt es dann wieder schade um die Belebung in den Innenstädten oder auf dem Land. Nur vorher wollte es keiner so recht sehen.
 
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